Ausgabe 
14.9.1897 Erstes Blatt
 
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Beginn des Feuerwerks anzeigend. Die Glanznummer deS-

iefce#, den 13. September.

ein.

bürgerwetster Gnauth befanden, zum Ausdruck, sowie in den vielen während des Diners ausgebrachten Toasten und Ansprachen. Während die Tafelmusik von der Bauer'schen Capelle ausgeführt wurde, hatte die zweite sich im Zuge befindliche Capelle auf dem Musikpavillon zwischen den zwei errichteten Tanzböden Platz genommen und lud durch ihre munteren Weisen zum Tanze ein, welchem sich auch Alt und Jung tu vollstem Maße hingab. Bet etnbrechender Dunkel­heit wurde der ganze weite Platz, sowie die Hallen und Tanzböden durch rundum aufgehängte Lampions erhellt, was

selben bildete das in rothem und blauem Lichte erstrahlende Bergmannszeichen, zwei gekreuzte Hämmer, mit darunter be­findlicher 40, welches von allen Setten durch Kanonenfeuer

aus christlichen und muhamedantschen eingeborenen Notabeln | ^^ge^ auf steigende Raketen bemerkbar, damit den

bestehenden Regierung gestellt werden. Große Aufregung Ä v ""

verursacht in Athen die fortgesetzte Verwehrung der türkischen Truppen tu Thessalien.

o r , VM|>. WW||V VfcW J I uachrichteu sind heute keine publicirt worden. waS darauf

Abzüge der türkischen Truppen unter die Verwaltung einer I aufgenommenen Theaterstück machte sich Herr Bourgeois I schließen läßt, daß man bei den Wafierbauämtern streng auf x...ca-i s.. " * 1 Einhaltung der Sonntagsruhe bedacht ist.

I schloffen. An der Wohnung bei Herrn PaScoe angelangt, wurde dieser in dem im Zuge »itgeführtev, mit Gutrlaudeu und Fahnen geschmückten Galawagen nach dem Festplatz ge­leitet, wo nach Ankunft auch der übrigen Famtlien-Angehörigen und geladenen Gäste Herr Pfarrer vr. Naumann die Fest­rede hielt. Derselbe führte u. A. aal, wie Herrn PaScoe im jugendlichen Alter von 22 Jahren durch daS Vertrauen des Besitzer! die Leitung des Bergwerks übertragen wurde und wie unter seiner umsichtigen Leitung eine fortdauernde Hebung des Bergwerks zu verzeichnen fei, so daß sich der Betrieb heute vervierfacht habe. Aber auch für seine Unter­gebenen sorgt derselbe in weitgehendster »eise. Redner ge­dachte der vielen WohlfahrtSeinrichtungev, um hierdurch nach- zuwetsen, wie eS den vorzüglichen Charactereigenschaften deS Herrn PaScoe entspricht, in der Zufriedenheit seiner Arbeiter die eigene Glückseligkeit zu finden. SeinGlück auf!" für daS ungetrübte Fortbestehen der herzlichen Beziehungen der Arbeiter zum Vorgesetzten brachte Redner zum Ausdruck in einem von allen Anwesenden aufgenommenen brausenden Hoch auf den Jnbilar. Für die Familien-Aogehörtgen, Beamten deS Bergwerks und die eingeladeneu Gäste fand nun Esten statt in der aufs Prachtvollste mit Fahnen, Blattpflanzen, bergmännischen Decoratiooeu rc. geschmückten vorderen Halle, einem Meisterwerk deS Architecten Hamann, welche viel bewundert wurde, während die Arbeiter und deren Frauen, Bräute, Schwestern rc., ebenso sämmtliche Invaliden und Wittwen in der unteren Halle mit Kaffee und Kuchen, Wurst, Brod und Bier reichlich bewirthet wurden. Welcher Hoch­achtung und Verehrung sich Herr PaScoe erfreut, kam in den in großer Anzahl etugelaufeneu Telegrammen und Glück­wunschschreiben, worunter sich auch solche von Herrn Proviozial- dtrektor Geheimerath Freiherr v. Gagern und Herrn Ober-

Athen. 12. September. Der Präsident der kretenfischen Nationalversammlung, Beuizelo, welcher hier eingetroffeu ist, erklärt die Meldung, nach welcher die kretenfischen Christen den Sultan gebeten haben sollen, unter türkischer Herrschaft verbleiben zu dürfen, für erfunden. Die kretenfischen Christen beständen vielmehr auf gänzlicher Los­lösung von der Türkei und fall! dies vorläufig nicht wög- lich, auf vollständiger Autonomie unter der Garantie der . , - - - .

Großmächte. Bentzelo behauptet, die Insel müsse nach dem etncn imposanten Anblick gewährte und nach einem beifällig

* Bingerbrück, 12. September. Im hiesigen Bahnhof- rahon erfolgte heute Nacht gegen l/fl Uhr ein Zusammen- stoß zwischen der auswechselnden Maschine eines Eilgüter- zugeS und dem von Coblenz kommenden gemischten Zuge 559. Der Anprall fand unmittelbar vor dem Weichenthurm an dem Kreuzbach statt und war von enormer Wirkung, da ca. 50 beladene Güterwagen am Ende des gemischten Zuges auf den vorderen Zugtheil drückten und diesen zertrümmerten. Die Maschine nebst Tender, der Packwagen, drei Personen­wagen und eine Anzahl Güterwagen deS gemischten Zages sprangen auS den Schienen, stürzten zum Thetl um und wurden demoltrt, während die leer laufende Maschine deS Etlzuges weniger schwere Beschädigungen erlitten hat. In einem Personenwagen vierter Klaffe der Zug befördert auch Paffagtere saßen acht Personen, ein Ehepaar mir drei Kindern, ein junges Mädchen, ein Reservist und ein Bremser. Wie durch ein Wunder kamen alle diese Insassen ohne größere Beschädigungen davon- einige sollen nur ganz unerheblich verletzt sein, obwohl gerade dieser W<rgen ent­gleiste und in Trümmer ging. Weniger gut erging eS dem Zugführer Häuser von hier- dieser mußte sich wegen erlittener Verletzungen in ärztliche Pflege begeben. DaS Maschinen- personal beiderseits rettete sich durch Abspringen. Die nächste Folge des Unfalls war eine allgemeine Betriebsstörung. Von 1 Uhr NachtS bis 7 Uhr früh waren sämmtliche Geleise ge­sperrt, erst um diese Zeit wurde daS Berggeleise frei, auf dem dann die Züge durch Auswechseln bi» Bacharach verkehren konnten. Sehr empfindlich erwteS fich die Störung für die über Münster a. St. verkehrenden Blttzzüge Köln-Basel und Basel-Köln. Die Reisenden dieser Züge muhten umfteigen, eine größere Strecke wett gehen, worauf sie dann mit großem Zeitverlust mit den beiderseitlg wieder umkehrenden Zügen ihre Reise fortsetzen konnten. Die Unfallstelle bot am Vor­mittag noch ein Bild der Zerstörung. Zahlreiche Arbeiter sind damit beschäftigt, die Trümmer wegzuräumeu, andere bessern die Geleise auS. Jedenfalls wird es Abend werden, bis sämmtliche Geleise frei find. Die Ursache ist noch nicht festgeftellt. von amtlicher Seite wird folgende Darstellung verbreitet: Am 12. September gegen 1 Uhr NachtS ist auf dem Bahnhof Bingerbrück eine Locomotive auf der Fahrt vom Zuge m den Lokomotivschuppen auf einen von Coblenz kommenden gemischten Zug gefahren. Durch den Zusammen- stoß find die Locomotive des letztgenannten ZugeS sowie fünf Güterwagen und drei Personenwagen zur Entgleisung ge­bracht und mehr oder weniger beschädigt. Ein Reisender und der Zugführer find leicht verletzt. Der Unfall ist dadurch hervorgerufeu, daß der Locomotivführer der leer- fahrenden Maschine, ein erfahrener älterer und mit den in Frage kommenden Verhältnissen vertrauter Beamter, den zur Sicherung del Betriebe« gegebenen grundsätzlichen Be- stimmungen eotgegengehaudelt hat.

* Mannheim. 11. September. Der Rhein ist auf 710, der Neckar auf 705 gestiegen. Die Stephanien- Promenade, der Neckarauerwald und daS Neckarvorland find überfluther.

Totti. 13. September. Der deutsche Kaiser laugte gestern Nachmittag 4 Uhr hier ein und wurde vom Kaiser Franz Josef sowie den Erzherzögen Rainer, Eugen und Josef und den Spitzen der Behörden empfangen. Beide Kaiser küßten und umarmten fich wiederholt herzlich. Nach der Vorstellung des beiderseitigen Gefolges schritt der Kaiser die Shreu-Compagnie ab. Die Mufik spielte die preußische Natioualhhmoe. Sodann fuhren die beiden Kaiser unter den Eljenrufen der begeisterten Menge nach dem Schloß des Grafen Esterhazy. Abends 7 Uhr fand im Lagerzelt am Ufer del Totifer See ein Diner zu 60 Gedecken statt. Heute Früh 71/* Uhr erfolgte der Aufbruch zu den Manöver«.

Totti, 13. September. Vor der Ankunft Kaiser Wilhelms besuchte gestern Nachmittag Kaiser Franz Josef einen WohlthätigkeitSbazar für die Ueberschwemmten in Komorn.

8. Darmstadt. 13. September. Wie dieDarmstädter Zeitung" mittheilt, hat Se. Majestät der Kaiser an Se. Königl. Hoheit den Großherzog ein Handschreiben ge­richtet, worin der hesfischen Division für ihre vortreffliche Haltung und vorzüglichen Leistungen Anerkennung gezollt wird. Wetter wird der Bevölkerung für die entgegenkommende und freundliche Aufnahme der Truppen Dank ausgesprochen.

f treten werden könneo. Da« Grummet ist i, Folge der Trockenheit kurz geblieben und eine nur geringe Erute zu erwarte«^

§§ »ermuthitzatti. 10. September. Kik»Uch ft-xb hier die 13jährige Tochter de« SchreioermetsterS Sebastian Luft. Nach Aussage de« behandelnden Arzte! soll da» Kind an Vergiftung durch Pilze gestorben sein. Die im Wiesen | gründ nahe unsere! Ort! gelegene sogeuanute Alt Hansen- Mühle ging dieser Tage für die Summe von 20,000 Mk. in den Besitz von Emil Braud vou Rülfenrod über.

X. Darmstadt, 11. September. Au guten neuen Schwänken fehlt el noch immer, auf diesem Gebiete herrscht eine Dürre sonder Gleichen. Daß mit Situattonlkomik und Bühneneinrichtungl-Routine Manche! allerdtug! erreicht wer­den kann, bewies die gestrige Premiere im Hoftheater des SchwanksDie Sternschnuppe" von Moser und Giredt, die einen unbestrittenen großen Lacherfolg erzielte. Die fließende Conversation gefällt besonder!, nicht weniger die Abwesenheit zweideutiger Scherze nach hie und da be­liebtem ftanzöfischem Vorbild.

Mainz, 12. September. Kein Tag bezw. keine Nacht ohne ein neues Eisenbahnunglück. Der gegen Mitternacht hier abgehende Personenzug Mainz-Köln fuhr verflossene Nacht bei Bingerbrück auf einen Güterzug, wo­durch eine Zertrümmerung mehrerer Wagen stattfand. Ihr Correspondent hat versucht, bet der Dtrectton Mainz, in welchem Bereich die Unglücksstätte liegt, Nähere! über den Unfall zu erfahren, erhielt indeß nur die Mittheilung von vorstehendem Factum, und zwar mit dem Aufügen, daß ein Reisender und ein Bahabeamter leicht verletzt, dagegen ein sehr bedeutepder Materialschaden entstanden sei. Heber die Ursache des Zusammenstoßes ist 6t! jetzt noch nicht» bekannt, wogegen von Bingen kommende Reisende die Nachricht be­stätigen, daß bei dem Zusammenstoß bedeutende Material­schäden entstanden find. Die Überschwemmung!- gefahr wird im Rheingebiet immer größer. Nach privaten Mittheilungen ist der Bodensee au! seinen Ufern getreten und der Oberrhetn allenthalben beträchtlich gestiegen. In Mannheim beträgt die Zunahme seit gestern 34 Centimeter und hier etwa x/4 Meter. Au den ntedergelegenen Stellen sind die Ufer bereits überschwemmt und beginnt man mit dem Räumen der Lagerhäuser. Amtliche WafferstaudS-

* Zvdilau«. Die zu Ehren des 40jährigeo Amts- jubtläum! des Herrn Direktor PaScoe am SamStag veranstalteten Festlichkeiten, welchen am Freitag Abend ein Fackelzug der Knappen mit anschließendem (Sommer! auf der ^©djönen Aussicht" voraufgegangen war, wurden am SamStag Morgen um 7 Uhr eiogeleitet durch ein Ständchen der Bauer scheu Capelle, woran fich die Gratulationen der Familien- Mitglieder, sowie der zahlreichen Freunde und Bekannten deS Jubilars aoschloffen. Um 10 Uhr fand Gratulation der Be- amten be! Bergwerks statt unter Ueberretchung eines pracht­vollen, in Silber getriebenen Pokals mit folgendem gravirtem Stnnspruch:

bombardtrt wurde, und unter lauten Betfallsbezeugungeu einen würdigen Schluß deS Feuerwerks bildete. Bet Coucert und Tanz, komischen Vorträgen aus der Theaterbühne u. s. w. vergnügten fich die Thetlnehmer noch bi» zum frühen Morgen. Eine Nachfeier vereinigte am Sonntag noch eine Anzahl Fefttheilnehmer zum Frühstück und auf besonderen Wunsch des Herrn Direktor PaScoe wurde am Nachmittag die Mufik dem anwesenden Publikum zur Verfügung gestellt. Als An- denken an das Jubtläum wurde außer der an alle Fest- thetlnehmer verthetlten Erinnerungsmedaille eine wohlge­lungene größere Gruppenaufnahme mit der Festhalle tm Hintergrund durch Herrn Photographen Chr. Zimmer auS- geführt. Möge eS Herrn Direktor PaScoe vergönnt sein, noch recht lange einem Unternehmen vorzustehen, welches mit seinem Namen innig verwachsen ist.

** Stadttheater. Die für daS hiesige Stadttheater an- geschafften neuen Dekorationen, welche in dem Atelier für Theatermaleret von I. Hehmann in Leipzig (Lieferant für viele Hof- und erste Stadttheater) angefertigt werden, treffen gegen Ende dieser Woche hier ein. Auch ein neuer, prächtiger Vorhang für die hiesige Bühne ist derselben Firma in Auftrag gegeben. Die Eröffnungs-Vorstellung findet nunmehr bestimmt am Dienstag den 2 8. Sep­tember statt.

* Die Einquartierung, welche unsere Stadt am SamStag durch eine Escadron deS 8. Husareu-Regimeots erhielt, ist heute Morgen wieder auSgerückt. Die tu der Umgegend eivquartiert gewesenen Schwadronen desselben Regiments, sowie Dragoner und Artillerie marschirten heute früh eben­falls durch die Stadt.

* Wetterbericht. Das barometrische Maximum hat an Raum wie an Intensität noch gewonnen und erstreckt fich heute vom Nordseegebtet südwärts bis zum Alpenkamm. DieSseit» desselben nimmt aber der Luftdruck ziemlich rasch ab und liegt das Centrum einer Depression über dem Golf von Genua. Infolge dieser Luftdruck-Vertheilung ist io den Alpen und an deren Nordfuße bei nordöstlichen Winden da! Wetter trüb und regnerisch, während Nord- und Mittel- Deutschland größtentheil! heiteren Himmel haben. Voraus- sichtliche Witterung: Im Norden heiter, tm Süden zunächst noch ziemlich trüb, dann gleichfalls Besserung.

4~ Nidda, 12. September. Fischliebhaber und Händler dürste eS interessiren, daß auS dem */4 Stunde von hier entfernten fiskalischen Harbteiche demnächst ca. 400 Kgr. Speisekarpfen und etwa 15 Kgr. Hechte auf dem Submission!- wege zum Verkaufe kommen. Angebote pro Kilogramm und Fischgattung find bi» längstens 20. l. Mt». mit der Auf­schriftFischverkauf" bei der hiesigen Oberförsterei einzu- reichen.

§§ Som höheren SogelSberg, 11. September. Seit einigen Tagen herrscht tagtäglich Reg en wett er, so daß da« Einbringen der Sommerfrucht bi« jetzt noch nicht voll­endet werden konnte. Wenn auch nur noch wenig draußen im Felde liegt, so find doch unsere Landwirthe ob dieser Witterung sehr mißgestimmt. Die ©rummeternte i hat stellenweise begonnen. In Folge de« anhaltenden Regen­wetter! find jedoch die Wiesengründe und andere tief gelegene Wiesen derart mit Wasser überfüllt, daß dieselben nicht be-

Berlin, 12. September. DemBerl. Tagebl." wird au! London telegraphirt: In offictellen Kreisen wird jetzt auf der ganzen Linie abgeblasen und eine deutsch-freund- liche Haltung beobachtet. Man hofft, mit Berlin nm so eher wieder in Accord zu kommen, als in Transvaal die Stimmung auch der deutschen Elemente fich jetzt gegen die Buren-Regierung richtet. Die Differenzen zwischen den eng­lischen und deutschen Vorschlägen tu der griechischen Frage werden sehr ruhig dilcutirt und man betrachtet sie nur als unwesentlich.

Wien, 12. September. Nach einer Depesche an! Karlsbad ist da» wegen des großen Juwelendtebstahl! beim Juwelier DombrowSky verfolgte Ehepaar Krause in Leipzig verhaftet worden.

Men, 12. September. Bei der Besprechung des Be- suche« be! Deutschen Kaiser! sagt bieNeue Freie Presse": Ungarn wolle burch bie Vorbereitungen zum fest- lichen Empfange zeigen, baß e! treu zum deutsch-österreichischen Bündnisse stehe, und da Deutsche wie Ungarn al! die ein­zigen wahrhafttgen Freunde desselben gelten können, so werde der Besuch de! Deutschen Kaisers auch eine günstige Rück­wirkung auf bie innere Situation haben.

Budapest, 12. September. Der Maurerftrike ist beendet.

Belgrad, 12. September. Der Orieot-Expreßzug ent­gleiste bei Mabonowacz. Verletzt würbe Ntemanb. Mehrere Waggon« find beschädigt.

Athen, 12. September. Um den thessalischen Flücht­igen die Rückkehr und die dringend nothweudige Bestellung | ber Felber zu ermöglichen, schlug die griechische Regierung benMächten vor, in verschiedenen Stäbten Thessalien! inter­nationale Commissionen zur Sicherung von Leben und Tigenthum einzusetzen. Die Antwort der Mächte steht noch au!.

Pcrfebr, £an». meö VoUeuHrtbjcbaft

11. (September. Fruchtpreise, ffleijen X 19.28, «am X 13,88, Gerste X 14,00. Hafer X 12,78, Erbsen X 00,00, Ansen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0,00, Semen X 00,CO.

Glück auf!" und be! Allmächtigen Segen Erwachse Dir auf allen Wegen, Das Werk gebeth' noch viele Jahr', Geführt von unferm Jubilar.

Den Becher führ'Glück auf!" zum Munb, Auf Bergmann« Wobl leer' ihn zum Gruub.

Die hierauf von den Vertretern ber Knappen, welch' letztere fich tm Zug unter Borantritt eine« Musikcorp« nach der Wohnung be« Herrn PaScoe begeben hatten, erfolgte Gratulation begleiteten biefelben mit Ueberretchung eines Schreibzeuges in Silber nebst Briefwaage und Briefbeschwerer, letzterer einen Bergmann in Uniform darstellend, worauf der Zug nach stattgefundener Fahnenweihe, die beiden prächtigen Fahnen mit fich führend, nach dem Festplatz am Bergwerk zurückkehrte, van hier aus fand um 2 Uhr ber Festzug statt. Voran ein Führer zu Pferde und danach, gleichfalls zu Pferde, ein Fahnenträger in Wich» und die beiden Fahnen- bereiter, woran fich in langer Reihe bie ganze Belegschaft, ca. 600 Mann, in bie einzelnen Betriebe eingekeilt, an-