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Donnerstag den 21. Jan. t.I,
Nachmittags 2 Uhr, sollen im Pfandlocale zu Gießen — Seltersweg 11 — gegen Baarjahlung versteigert werden:
eine goldene Damenubr mit Kette, Sopha, Commode, Verttcow, Spiegelschrank und andere Hausgeräthe, sowie eine Partie Eichen-Bohlen-
565 Kemmer, Pfandmetster.
Holzversteigerung im Gießener Stadtwald.
Montag den 18. Januar 1897, Vormittags 9»/2 beginnend, sollen im Gießener Stadtwaid, im Diftrict Hochwarte, versteigert werden:
1 Eichenstamm mit 1,37 fm, 246 rm Buchen-Scheitholz,
32 „ Eichen- „
40 „ Buchen-Knüppelholz,
29 „ Eichen- „
45 „ Vuchen-Stockholz, 31,5 „ Eich n- „ 3370 Wellen Buchen-Reisig, 1040 „ Eichen- „
Die Zusammenkunft ist auf dem alten Anneröderweg an den Altentischwiesen.
Gießen, den 13. Januar 1897. Großh. Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Wolff. 577
GelMbe-Verstkigeruns.
Nachdem die am 21. December v. I abgehaltene Versteigerung der staatlichen Grundstücke
Flur I, Nr. 761 — 987 qm in der Gemarkung Ober-Nosbach und
Flur IX, Nr. 138 = 12248 qm in der Gemarkung Ober-Wöllstadt
die Genehmigung nicht erhalten hat und das letztere Grundstück inzwischen parzellirt worden ist, wird hierdurch Termin zu einer nochmaligen Versteigerung wie folgt anberaumt: Ortsgericht Ober-Nosbach Mon
tag den 25 Januar 1897,
Vormittags ll3/4 Uhr,
Ortsgericht Ober - Wöllstadt Montag den 25. Januar, Nachmittags 2l/2 Uhr.
Ferner gelangt zur Versteigerung Donnerstag den 28. Januar 1897, Vormittags 10 Uhr, vor dem Ortsgericht Wölfersheim die Parzelle Flur III, Gewann 45, Nr. 55 — 1058 qm der Gemarkung Wölfersheim.
Nidda, den 12. Januar 1897. Großherzogl. Straßenbauamt Nidda.
Cellarius. 554
al- der Metzger mit feinem Schlaginstrument nach hinten gehörig ausholen wollte, trat hinter ihm der Schweizer des betreffenden Hofes aus der Scheuer und erhielt einen so heftigen Hieb wider den Kopf, daß er zu Boden sank.
Weber«©emfinben, 10. Januar. Gestern Abend gegen 11 Uhr suchte die Wittwe V. dahier ihrem Leben durch Erhängen ein Ende zu machen. Um angegebene Zeit erwachte ihre erwachsene Tochter, und da das Bett der Mutter leer stand, ahnte ihr nichts Gutes und sie suchte nach dieser. Sie fand sie auf dem Speicher hängend, und da sie noch Lebenszeichen von sich gab, schnitt sie dieselbe ab. Die an- gestellten Wiederbelebungsversuche waren erfolgreich. Fami- liensireitigkeiten sollen die Ursache zu dem Selbstmordversuch sein.
Viernheim, 11. Januar. Ein hiesiger Jäger hatte im vorigen Jahre einen auf seinem Jagdgebiet angeschossenen, aber erst im Großh. Walde zu Fall gekommenen Hirsch aus fremdem Terrain zu nächtlicher Stunde geschleift und das Thier an einen Mannheimer Händler verkauft. Das Schöffengericht Lorsch verurtheilte den Jäger zu 200 Mk. Geldstrafe, 100 Mk. Rückvergütung und Einziehung des Jagdpasses. 6in Helfershelfer wurde wegen Hehlerei mit 50 Mk. bestraft.
VesimNchckLSo
* Berlin, 11. Januar. Auf dem Rummelsburger See bei Berlin ertranken gestern zwei junge Leute beim Schlittschuhlaufen.
* Einen glücklichen Tag hatte am Samstag ein Berliner Droschkenkutscher. Derselbe hatte einen Herrn n»ch bet Deutschen Bank gefahren und, nachdem der Herr längst auSgestiegen war, in der Droschke eine Brieftasche mit 2000 Mk. In Banknoten und 7000 Mk. in Werthpapieren gefunden. Er kehrte schleunigst nach der Bank zurück, wo er seinen Fahrgast auch noch antraf, der über den Verlust sehr aufgeregt war. Der ehrliche Kutscher erhielt eine Belohnung Den 300 Mk.
* Sin preisgekrönter Stnbent. In Künstlerkreisrn viel bt'prochen wird gegenwärtig die Prämiirung eines Studirenden der Technischen Hochschule zu Charlottenburg. ES handelt sich um den Architecten Wilhelm Kreis, dem bei der Preis- concurrenz zur Erlangung endgiltiger Pläne und Modelle für ein „Völkerschlacht - National« Denkmal tn Leipzig" unter 72 Bewerbern der erste Preis von 6000 Mark zuerkannt worden ist. Der tn so ehrenvoller Weise Preisgekrönte ist nämlich gegenwärtig erst 23 Jahre alt und thatsächlich noch Stndtrender. Vom Herbst 1894 bis Ostern 1896 war derselbe Studirender der Architectur - Abtheilung der Herzoglich Technischen Hochschule tn Braunschweig, nachdem er zuvor drei Semester in München ftudirt hatte. Der ganze außerordentliche Erfolg des jugendlichen, talentvollen Künstlers ist um so bedeutsamer, als sich bekanntlich eine ganze Reihe von bewährten und hervorragenden Architecten, so z. B. der Schöpfer des Khffhäuser - Denkmals, Bruno Schmitz, der in Lttpzig den vierten Preis erhielt, an der Leipziger Son* emcrevz betheiligt hatten.
* Einen schrecklichen Außgang nahm ein Scherz, (!) welchen der 19 jährige Sohn des Eigenthümers D. tn Neu- Ai eißensee sich ausgedacht hatte, um die Seinen zu erschrecken, welche ihm eine Vorhaltung wegen seines langen nächtlichen Ausbleibens gemacht hatten. Er ging in den Stall, zog seinen Manul an und befestigte über dem Mantelkragen eine Schlinge, mit der er sich an einem Balken aufhing. Trotz de« hochgeschlagenen Kragens hatte sich die Schlinge zu- gejogen, sodaß der Unglückliche auch sofort bewußtlos wurde. Der Hofhund, der sich im Stalle befand, fing an zu winseln- als hiernach Personen herbeikamen, wurden sofort Wiederbelebungsversuche gemacht, doch erwies sich alle Hilfe vergebens. Daß es bei dem Vorgänge lediglich auf einen Scherz abgesehen war, geht u. A. auch daraus hervor, daß der junge D. sein Frühstück auß bet Stube geholt unb in bie Tasche gesteckt hatte, bevor ec in ben Stall ging.
* Thorn, 11. Januar. Auf dem Rittergute Niemczhk
beim Sulmsee brannte baS Wohnhaus des Besitzers beß Gutes nieder. Zwei Dienstmädchen fanden in ben Flammen ben Tob.
♦ Hamburg, 12. Januar. Nach einem aus Lonbon hier eingegangenen Privattelegramm ist bort ein gewaltiger ©raub ausgebrochen. Große Petroleumlager sollen in Flammen stehen.
♦ Tittmoning, 10. Januar. Neulich unterhielten^fich einige junge Leute im hiesigen PostwirthShause. Einer von ihnen brüstete sich, er könne ben Postexpeditor I. Laber mit einem einzigen Finger in die Höhe heben. Der Genannte gab sich leider zu dieser Kraftleistung her. AlS das Kunststück beendigt war, war der Emporgehobene eine Leiche. Er fand den Erstickungstod, da ihn der Kraftmeier am HalS- tragen packte und förmlich erwürgte.
• Wallenstadt, 11. Januar. Bei einem Brande in ZizerS (Graubünden) sind 48 Wohnhäuser und Stallungen abgebrannt. 165 Personen sind obdachlos. Menscheaverlust ist nicht zu beklagen. Der Schaden beträgt über 150,000 Fr. Es ist wenig versichert. Entstanden tst der Brand durch das Spielen eines fünsjährigen Kindes mit einem Streichholz. Die Bewohner konnten nur das nackte Leben retten.
* Wind unb Wetter ausgesetzte Kohlen verlieren, wie eine neuerdings angestellte Analyse ergeben, ganz bedeutend an Gewicht. Und zwar betrug der Gewichtsverlust in einigen Fällen sogar 33%, während die Verringerung ihres WertheS für Feuerung uno Gasbereitung einen noch höheren Grad erreichte.
• Die englische Möbelpolitur und deren Anwendung, von Wilhelm Schmidt, Fabriks Dirigent in Freiburg. Eine Politur, durch welche man in kürzerer Zeit auch zugleich einen viel höheren Glanz erzielt, ist die nachfolgende: vier Theile bester Schellack, ein Theil feinster, Heller Kopal werden fein gestoßen und jeder für sich in einer Flasche mit acht Theilen alkoholistrtem Weingeiste übergoffen, bann bie Mischung tüchtig umgeschüttelt. Nun setzt man bie Flaschen, bereu Halsöffnung mit einer Blase tievbunben, biefe jeboch mit einer Nabel burchstochen worden ist, in einen Topf, in welchen man so viel Sand gebracht hat, baß letzterer bie Flaschen mit Inhalt zur Hälfte bedeckt, ohne daß deren Boden mit dem des Topfes in directe Berührung gebracht wird. Man setzt das Ganze nunmehr der Sonnen- ober Ofenwärme aus unb schüttelt öfter um, bamit ber Bobensatz aufgeweicht wirb und bie Auflösung bald erfolgt. Besonders wird die Lösung des Schellacks viel früher als die des KopalS erfolgen. Um letzteres zu beschleunigen, setze man Theil Aether zu und erhalte noch so lange daS Gemisch tn der Wärme, bis bie Flüssigkeit eine dunkle, weingelbe Farbe angenommen hat unb einige Tropfen bavon in Berührung mit Wasser einen milchigen Niederschlag bilden. Ist auf diese Weise der Weingeist mit Kopal gesättigt, so gießt man das Klare der Flüssigkeit ab und macht mit derselben GewichtSrnenge Wein- getft einen zweiten Abzug von dem noch ungelösten Bodensätze, indem man wie früher verfährt. Der zweite Abzug kann nur schwach werden. Beide klar gegossenen Auflösungen werden nun mit einander gemischt und mit der Schellack- lösuug zusammen in eine reine Flasche gebracht, gehörig um- geschüttelt, nochmals einige Stunden der Wärme ausgesetzt unb bann burch feine, reine Leinwanb filtrirt. Eine auf diese Weise bereitete Politur verträgt einen hohen Grab von Wärme, ohne ben Glanz zu verlieren, unb nützt sich nicht so leicht ab als solche, die statt Kopal einen Zusatz von Gummi, Sanbarak usw. enthält.
* Ein Schlauer. Vater: „Was willst einmal werben, Seppel?" — Bube: „A Lehrer." — Vater: „Warum denn gerab a Lehrer?" — Seppel: „Weg'n ber Ferien!"
Literatur und Armst-
— Lappalien, Roman von Louis Eoloma. Berlin, Verlag der „Romanwelt". 646 Setten in 8°, drosch. Mk. 3, eleg. geb. Mk. 4. Roman ? ES ist das mehr als nur ein Roman; es ist zu- glttch ein Stück Sittengeschichte unb eine unbarmherzige Satire. Der Verfasser kennzeichnet aewisse Kreise der spanischen Aristokratie, die bei allen politischen Umwälzungen deS unglücklichen Lande« während der letzten dreißig Jahre ihre Hand im Spiele gehabt haben. Der
Zeitabschnitt, den das Bach schildert, ist der von der Thronbesteigung des savoytschen König« Amadeo bis zur Thronbesteigung M Königs Alfons XII. Rechtlichkeit, Ehre und Gewissen sind jenen Kreisen „Lappalien", die sie leicht über Bord werfen; wir blicken hinter die Coulissen der Staatsactionen und sehen staunend, mit welchen Mittein Weltgeschichte gemacht werden kann. Romanhaftes, im Übeln Sinne, ist nichts in diesem merkwürdigen Buche vorhanden. Cbaractere unb Geschehnisse sind mit dem Schimmer vollkommenster Wahrheit umkleidet, psychologischer wie culiurhistorischer. Noch nie ist uns vom modernen Spanien ein Litteraturwerk von solcher Eigenart und europäischer Bedeutung herübergekommen. Bei aller sittlichen Tendenz ist jedoch daS Erzählerische nicht vernachlässigt; im Gegen- theil, „Lappalien" sind eines der fesselndsten Unterhal ungsbucher, die seit langem erschienen find. Ein ungewöhnliches Erzählertalent spricht aus dem Buche, unb die Schilderung der Heldin des Romane«, der Marquise Currita, der Meisterin der Jntrigue, ist ein psychologisches Meisterstück. Merkwürdig, daß dieser Roman so lange Zeit gebraucht hat, um bis zu uns zu gelangen, in Spanien erschien er schon 1891: er erregte dort die Leidenschaften des Publikums, der Kritik, der betroffenen Kreise unb der Politiker, und der Verfasser wurde ebenso maß'os angefeindet wie bewundert. Die unerhörte Kühnheit seiner Sittenschilderungen rief nicht nur eine Fluch von Artikeln und Broschüren, sondern auch erregte Debatte in den Cortes hervor. Mit diesem Roman hat sich der Name Colm.-a in die Culturgeschichte seines Vaterlandes wie in die Anna!'n der Weltlitteratur eingetragen. Die Uebersetzung ist in jeder Bezi hung zu loben; sie giebt das vollständige ungekürzte Werk, hat aber den Stil des spanischen Autors derart im Jmer deutschen Sprachgefühls umgeschmolzen, daß sie sich wie eine deutsche Originalarbeit neu. Auch das Aeußere des Buches ist zu loben. Der gelbe Umschlag mit der originellen, von Walter Leistikow gezeichneten Verlagsvignette wirkt bestechend aufs Auge.
- In diesen Tagen steht das Militärstrafversahren durch bekannte Vorkommnisse der lebten Zeit sowie insbesondere durch die angekündtgte Resormvorlage im Vordergründe des öffentlichen Interesses. lieber den Gang eines militärischen Strafprocesies sind indessen schon infolge der Nichtöffentlichkeit der Verhandlungen weite Kreise nur mangelhaft unterrichtet. Wer nun hierüber eine Aufklärung wünscht, dem bietet sich eine vortreffliche, das Angenehme mit dem Nützlichen verbindende Gelegenheit durch die Lectüre des gegenwärtig in der »Jllaftrirten Chronik der 3<it Anion Deutsche Verlagsgesellschast in Stuttgart) erscheinenden hochinteressanten Romanes „Vor dem Kriegsgericht" von P. O. Hacker. Es werden dem Leser darin die verschiedenen Stadien eines Processes vor dem Militärgerichte in fesselnder und anschaulicher, dabet der Wirklichkeit genau angepaßter Darstellung vor 2lugen geführt, )o daß sich jeder ein klares Bild von dem gesammten Verlaufe eines milttä^gerichtlichen Verfahrens machen kann. Außerdem bietet ober der Roman eine in hchem Grade eretgniß- und abwechslungsreiche, an Spannung sich stets gleichbletbende Handlung, um die sich eine Reihe scharf characterisirter Persönlichkeiten gruppirt. Der Leser wird neben der Belehrung auch reichen Genuß aus dem Wert schöpfen.
Wöchentliche Ueberstcht der TsdeSMe in Gietzen.
2. Woche. Vom 3. bis 9. Januar 1897. Einwohnerz-hl: angenommen zu 23 000 (tncl.1600 Mann Mllitür). SterblichkettSziffer: 15,82, nach Abzug ber Ortsfremben 11,30°/«.
Kinder
1
1
1 (1)
1 (1)
Gießen gebrachte Kranke kommen.
1 1
1 1
1
1
2 (2)
Influenza
Lungenschwinbsucht
Herzfehler
Gesätzentartung
Brechdurchfall
Perunglückung______________________________________________
Summa: 7 (2) 5 (1) 1 1 (1)
Anm. Die in Klammern gesetztm Ziffern geben an, wie viele der TobeLfälle in der betreffenben Krankheit auf von auswärts nach
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«irchUche Anzeigen der evang.Gemeinde.
Donnerstag den 14. Januar, Abends 8 Uhr: BibelE««de im Confirmandensaal (Neustadt 61). 1. Brief des Apostel Paulus an die Corinther, Capitel 1, VerS 1 bis 17. Pfarrer Schlosser.
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H vj X2P Gd 0 Angnbc bcJS Gewüuschlcn. £O von Elten & Keussen, Fabrik und Handlung, Crefeld.
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nähme deS Samstags, von 11 drs 1 Uhr, am Mittwoch auch noch von 3 bis 5 Uhr. «onnlagS Uttvnierbroche« von 11 Mi 8 Uhr. — Eintrittspreis für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Ergänzungswahl der Grotzh. Handelskammer zu Gießen für 1897.
Großh. Ministerium des Innern hat unterm 9. Januar d. I. verfügt, daß die Herren Ernst Balser und Albert Kraatz aus Grund des Ergebnisses geschehener Ermittelmlfien als gewählt zu betrachten seien. Dagegen hat höchste Behörde bezüglich der in unserer Bekanntmachung vom 2. December 1896 als zu Handelskammer-Mitgliedern gewählt bezeichneten Herren Louis Homberger und A. Katz verfügt, daß diese Annahme unzutreffend und die Neuwahl eines dritten Mitgliedes für die Handelskammer vorzunehmen sei.
Wahlberechtigt sind hierbei diejenigen Kaufleute und Gesellschaften, welche als Inhaber einer Firma in dem für den Bezirk der hiesigen Handelskammer geführten Handelsregister eingetragen stehen und einer der vier ersten Gewerbesteuerklassen angehören. .
Die Liste der Wahlberechtigten liegt zehn Tage lang und zwar vom M. twci. B3. Januar, Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 3 bis 6 Uhr, auf dem Vüreau der Firma A. Heichelheim, hier, zur Einsicht offen. Einivendungen gegen den Inhalt der Liste, welche nur innerhalb der erwähnten zehntägigen Frist zulässig find muffen bei der Handelskammer vorgelegt werden. Nur Diejenigen sind zur Theilnahme an der Wa) e- rechtigt, welche in die festgestellte Liste ausgenommen sind.
Termin zur Wahl ist bestimmt auf
Dienstag den 26. Januar l. I., Nachmittags von 2 bis 6 Uhr.
Als Wahlcommissär wird Herr Commerzienrath Wrlh. Gail fungiren.
Gießen, den 13. Januar 1897.
Großherzogliche Handelskammer.
Koch. 585


