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den hiefigeu Baustil au» der ersten Hälfte dek 18. Jahrhundert».
* Auf verschiedene Anregung hin wurde das Programm der zweiten Kraft- und Arbeitsmaschtaen-AuSstellung München 1898 dahin erweitert, daß die Hygiene tn weiterem Um» lange Berücksichtigung findet, als ursprünglich geplant und al» solche» au» dem grundlegenden Ausstellungsgedanken her- vorging. Allein daS Jntereffe, das mcht nur der Unfalloer» Hütung, den Schutzvorrichtungen, das ist der technischen Seite de» Arbeiterschutzes, sondern auch der Arbeiterhhgiene und Arbeiterwohlfahrtspflege entgegengebracht wird, ließ eine Ausdehnung de» Programms nach dieser Sette hin wünschens» werth erscheinen. Die Erweiterung umfaßt nun: Schutz gegen krankmachende Berufsschädlichkeiten, wie Staub, schädliche Gase, Gifte, JnfecttovSstoffe, starke Temperaturschwankungen, Raffe, Feuchtigkeit durch hygienische Herrichtung der Arbeitsstätten in Bezug auf Reinlichkeit, DeSinfectionS» fähtgkeit, natürliche und künstliche Beleuchtung, Heizung, Abkühlung, Bentilation, Wafferversorgung, Bedürfnißanstalteu, Feuerschutz- Krankenpflege, erste Hilfe bei Kranken, Verunglückten und Verletzten- WohnungShygiene: neue Materialien und Methoden des WohuhauSbaueS hinsichtlich ihres hygienischen WertheS. Da jedoch der zur Verfügung stehende Raum ein knapper ist, wird dieser AuSstellungSgruppe eine strenge Auswahl in der Zulassung zu Gute kommen, so daß nur wirklich Brauchbares und vor allem Wichtiges zur Vorführung gelangen wird. Die Anmeldungen für diese Gruppe werden nur bis 15. d. MtS. entgegen genommen und können die erforderlichen Formulare vom AuSstellungSbüreau — München, Färbergraben l*/i — erholt werden.
* Erinnerungen im Schlosse von Berfaille». Dieser Tage wurde der Verfasser dieser Zeilen durch die Prachtsäle deS alten KänigSschlosseS Versailles geführt. Die Geschichte spielt in diesen Sälen eine Rolle, wie sie beredter wohl nirgends auf der Welt zum Herzen spricht. Der Sonnenkönig strahlt heute noch ein Licht au», das die Augen gewöhnlicher Menschenkinder blendet. Von Saal zu Saal wuchs unser Erstaunen unb das Gefühl einer glanzvollen Zeit. Als unsere Gruppe im Spiegelsaal angekommen war, wandten sich aller Blicke neugierig zu unserm Führer. Die Erklärung der Wandgemälde, der Decke, der umstehenden Figuren erfolgte. Dies ist, so endete der Führer, der Balcon, auf dem der Zar sich im verflossenen Jahre der im Parke versammelten Menge zeigte. Die Erwähnung dieser That- j lache weckte die Erivnerung an die Worte eines französtichen Tagesschriftstellers, der nach Ablauf der russischen Feste bitter aber treffend bemerkte: „Die Spur de» leichten FußeS de§ Romanow auf dem Parkettboden der KönigSsäle in Versailles
ist dahin schon nach wenigen Wochen; aber die Spuren, die vor 25 Jahren die Kürasfierstiefel BiSmarck» hioterlaffen haben, bleiben unverwischt." Ein Franzose unserer Gruppe wandte sich an den Führer mit der Frage: „Dies ist wohl auch der Saal, tu welchem Kaiser Wilhelm gekrönt wurde?" Ich muß gestehen, die Frage ließ mein deutsches Herz höher schlagen: die Glanzzeit der Capetinger übertrumpft von der Glanzzeit der Hohenzollern! Welches Schauspiel der Ge» < schichte! Bewundern aber mußte ich den Tact des Führers, des französischen Beamten, der in aller Ruhe erwiederte: „ES ist wohl nicht meine Aufgabe, dieses hier in Erinnerung zu bringen." Das ist ganz zutreffend. Mögen die Führer nur allesammt sich damit begnügen, auf den historischen Balcon deS Jahre» 1897 aufmerksam zu machen - eine Geister» stimme der mächtig redenden Weltgeschtchte wird auS den Ecken des Spiegelsaales die tragischen Worte rufen: „Rückwärts, Don Rodrigo, rückwärts 26 Jahre!"
* In diesen Tagen versendet die Firma Mey & Sdlich, Leipzig-Plagwitz, ihren Weihnacht» Katalog. Es liegt unS bereits ein Exemplar desselben vor, und wir find von Neuem erstaunt und erfreut zugleich über die Reichhaltigkeit deS Gebotenen und die übersichtliche Anordnung der einzelnen Artikel. An der Hand dieser deutlichen Illustrationen und ausführlichen Beschreibungen kann eS wirklich Niemanden schwer fallen, für jeden Stand und jedes Alter das Postende auszuwählen, um so weniger, als bei dem wohlverdienten Vertrauen, welches die Firma infolge ihrer durchaus reellen, pünktlichen und zuvorkommenden Geschäftsführung weit über die Grenzen Deutschlands hinaus genießt, Jeder sicher fein darf, zu feiner vollsten Zufriedenheit bedient zu werden Wir können daher Allen empfehlen, sich diesen Catalog, der auf Verlangen unberechnet und portofrei zugesandt wird, kommen zu kaffen.
Universität- - Nachrichten.
— Der Besuch der Berliner Universität erreicht in biektn Winterhalbjahr eine ungewöhnlich große Ztff-.r. Bet den am 6. No vember abgeschlossenen ordentlichen Jmmarriculationen haben sich 2450 Studireode etnschretbm lassen, so daß schon jetzt die Gesammt- j zahl der Studtrenden 5664 beträgt. Einige Hundert werden noch , bei den bevorstehenden außerordentlichen Jmmatriculattonen hin- I zukommen.
— Der „Post" zufolge ist für den Lehrstuhl der Pharmacolozte in Göttingen als Nachfolger von Professor MarmS Regierungs- rath Dr. Jacoby, Mitglied des Kaiserlichen GesundheiiSamtes, j ausersehen.
— Aus Wien wird gemeldet: Der außerordentliche Professor ' Dr. Leo Sternbach tft zum ordentlichen Professor der klassischen j Philologie der Universität in Krakau ernannt worden.
— Aus Edina wird mtigetheilt: Li Hung Ehang hat Frl. '• Dr. med. Hu King Eng, welche in einem amerikanischen College -
promovirt hat, zum HauSarzt ernannt Die Dame hat bisher im ssrauenbospital ihrer Vaterstadt Fulschu gewirkt und dort auch als Misttonsarzt praetteirt. Sie ist schon in früher Jugend zum Christen- thum übergetreten. Nächsten Juni wird sie China auf dem Londoner Medtctnifchen Conareß vertreten. Vielleicht trägt ihre Ernennung da,u bet, das Vocurtheil, das tn China gegen weibliche Aerzte besteht, zu beseitigen.
kirchliche Anzeigen Se^ Stadt Bietzen.
Svaugelische Gemeiube.
Sonntag, den 14. November. 22. Sonntag nach Trinitatis, Gottesdienst.
3« der AohauueSkirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Vormittags IlUhr: Mllttärgottesdienst. Pfarrer Dtngeldey.
Nachmittags um 2 Uhr: Kinderkirche für die LucaS- gcmeinde. Pfarrer Dingeldey.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Die Btdelstunde am Montag den 15. November im Co»- firmandenfaal der JohanneSkirche fällt an».
I» der ZtzriedhofSeapelle.
Vormittags 9»/, Uhr: Pfarrer Schlosser.
Im Eonstrmandensaal, Neustadt 61.
Vormittags 11 Uhr: Kinderktrche für die MarcuSgemeinde. Pfarrer Dr. Gretn.
Donnerstag den 18. November, Abends 8 Uhr: Bibel- stnnde. Eo. Marct Cap. 9. Pfarrer Dr. Grein.
Katholische Se«et»de.
Samstag den 13. November.
Nachmittags um 4 Uhr und AbendS um 8 Uhr Gelegenheit zur hl Beichte;
Sonntag den 14. November. 23. Sonntag nach Pfingsten-
Vormittags von 61/« Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;
, um 7 Uhr erste hl- Messe; vor und in derselben Aus- thetlung der heil Communion;
„ um 8 Uhr zweite hl Messe;
„ um 9i/z Uhr Hochamt mit Predigt;
Nachmittags um 57, Uhr Christenlehre; darauf Muttergottesandacht.
Sonntag den 21. November: XoMttifefl.
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Mit dem am 18. d. Mts. dahier stattfindenden Viehmarkt soll ein Schafmarkt verbunden werden, was wir mit dem Anfügen zur Kennt- nißnahme bringen, daß der Auftrieb von Vieh von Morgens 71/» Uhr an stattfindet.
Grünberg, am 11. November 1897. 10424
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Abfahrt 820 Uhr Morgen». lOber- hesstsche Bahn.) 10441
10317] Student (Cameralist) ertheilt Stunden in allen Fächern, auch Rollers Stenographie.
Näheres in der Expedition d- Bl-
^ereinsnachrichten^


