Ausgabe 
13.6.1897 Zweites Blatt
 
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Pläne, Voranschlag und Beding­ungen liegen auf Großh. Bürger­meisterei RüddingShausen zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten, oeutlich auf Bogen in Acteuformat geschrieben, verschlossen und postfrei bis zum Eröffnungstermin einzureichen sind. Angebote haben in Prozenten des Voranschlages zu erfolgen.

Die Eröffnung der Offerten findet Dienstag den 15. d. M., Kot mittags lOVa Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei RüddingShausen in Gegenwart der erschienenen Bieter statt. 6566

Gießen, 5. Juni 1897.

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Donnerstag den 17. Juni, vormittags prLeiS 8 Uhr, von den Wiesen in der Gemarkung Sich oberhalb der Stadt, zusammen 116 Morgen- Zusammenkunft an der Sau­brücke nächst der Peinmühle.

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Nachmittags präeis 1 Uhr, von d>n Wielen unterhalb der Stadt Lich, zusammen circa 10 Morgen. Zu­sammenkunft im Schloßgartcn an der Elsei bahnbiücke

Freitag de« 18. Juni, vormittags prüeiS 8 Uhr von den Fürnlichen Wiesen in den Ge­markungen Mühlsachsen, Ober- und «iederbesfinge«. im Ganzen 130 Mor- gen- Zusammenkunft in Mühlsachsen.

Montag de« 21. J««i, vormittags prLei» 9 Uhr, von der Fürstl. MSnch- und Stravch- waldwiese, Gemarkung BvrkhardS- feinen, zusammen 70 Morgen Zu-! sammenkuvft in der MSnchwtese.

Die AuSgebote geschehen in Abthet- lungen von 1 biS 2 Morgen.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I gestattet

Sich, am 4 Juni 1897.

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Bekanntmachung.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß der Schlacht­hausverwalter angewiesen worden ist, die nach § 24 des ßocQlreglcmcntö vom 28. Mai 1886 bei ihm einzuholende besondere Erlaubmv zum re­tteten der Schlachträume im städtischen Schlachthof Viehhändlern und Landwirthen auf so lange zu ertheilen, als nöthig ist, um den Verkäufern Gelegenheit zur Anerkennung ihrer Schlachtthier- und Beiwohnung bei der Verwiegung derselbm zu geben, daß dabei jedoch Seitens der Stadt eine Haftung für etwa vorkommende Unfälle nicht übernommen wird.

Gießen, den 5. Juni 1897.

eines Wazeus an. «U ein anderes Fuhrwerk aus Zell- Haufen den ersten Wagen Überholen wollte, sprang das Buschen herab. Dabei fiel es zu Boden, wurde von dem nachkom- wevden Fuhrwerke überfahren und erlitt eine grauenhafte Zerschmetterung des linken BeineS. Ein ähnlicher UnalückSfall ereignete fich hier erst vor einiger Zeit gelcgenr. lich einer Hochzeitsfeier. Dem gefährlichen Spiele der un- vernünftigen Jugend, fich an die Fuhrwerke anzuhangen, sollte mit aller Energie entgegengearbeitet werden.

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_ Suttner, B-rtha von: »Der Kaiser von (nach dem SnalHdjen les F. A. F-wkeS). 312 Sttten in Octam Mk. 2.50 br, Mk. 3.50 geb. B- lin, B-rl-g der Romanwelt. E« ist soeben ein Buch erschienen. das noch vor weniger'Jahren lächel d übergangen worden wär-, oeu1< aber durch d e /"ltgeschtchllichen Abwicklungen im Orient actucll wird, ^Der Kaiser von Eurova . nach dem Engl schen des F. A. FawkeS übersetzt und bearbeitet dop Bertha oon Suttner. Die hochherzige Vorkämpferin des Friedens hat thr-.n Fle ß an keine undankbare Aufgabe °"f^wende. DaS Buch führt un£ oorau-ichauend tu das kommende Jahrhundert.

Wcltfriede und Völkerverbrüderung ist der führende Gedanke. Zwei Gestalten sind feine Träger. Die eine dieser Gestalten ist in un» oerkennba er und wohlgelungerer EharacterifiruvA unser Kaiser. Die andere ist die eines Engländers, der daS Gluck hat, sich den Kaiser iu befteunden und ihm, den Gebieter de« kriegSgewalligsten HeereS, zu dem überzeugtetften Beschirmer deS WeltftiedenS empor­wachsen zu sehen. Lasten wir dte Fragen nach der gegenwärtigen europäischen Volitik unbeantwortet. Halten wft un» au die That- sachen: tm Südosten unsere- Erdtheil« bemüht sich ein kleine», scioer berühmten Vorfahren wenig würdiges Volk unter Phrasen von Humanität und BlutSverwandlfchaft sein egoistische» Vergeben zu bemänteln und scheut sich nicht, wa» in seinen Kräften steht \u tbun, um einen Weltbrand anzufachen. Vor zehn Jahrar wäre » ihm sicher noch gelungen. Heute sehen wir die Danzerflotten der vereinten Großmächte mit Gewalt an der Niederhaltung der ebens- brecher tbätig, die Ordnung auf dem blutgetränkten Kreta rtnfubren. Und nun schlage man den .Kaiser von Europa' auf. Wäre Da» englische Original nicht schon vor mehreren Jahren erschienen, man müßte glauben, die Action der Mächte auf Kreta habe dem Ver« faster vorgeschwebt. Das Buch kann und muß deshalb Jedermann fesseln. Man darf annehmen, daß derKaffer von Europa' die vom Versaster und Uebersetzer erhoffte Mastenwftkung autzuben und unter den vielen täglich neu erscheinenden Büchern eine hervorragende Stellung behaupten wird.

Wie Haden Sie es nur fertig gebracht, daß diese» Mal die Fußböden so pracht­voll geworden find? Ä

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teuen ^Pfingftmarkt^ begünstigte beffereS Detter, als beim Beginn deS Marktes den Anschein hatte. Der in d u Morgenstunden niedergehende Regen beeinflußte ersichtlich d n Biehmarkt, der mit Schweinen stark befahren war. Mit dfc Besterung deS Wetters befferte fich auch der Handel und bald ging das Geschäft lebhaft. Bezahlt wurde für da» Paar Ferkel erster Güte 50 bis 60 Mk. und 60 bt» 70 Mk., -zweiter Güte 45 bis 50 Mk. Läufer kosteten per Paar tm Durchschnitt 110 bis 120 Mk. Letztere waren erst von einer Größe, die ein sofortiges Einlegen zur Mast zuließ. Bon einem Rindviehmarkt konnte eigentlich nicht dte Rede feto, da bloß 3 bi» 4 Stücke aufgetriebev waren. Sicherlich liegt die Ursache dieser schwachen Befahrung des Rindvieh- markte» an dem zur Zeit vorhandenen großen Retchthuw von Grüufutter, der es dem Laudwirth ermöglicht, mehr Bieh halten zu können. Die Preise find für das Riusvieh bernerkenswerth in dte Höhe gegangen und dürften bei der in Aussicht stehenden vorzüglichen Heuernte noch weiter steigen.

Seligenstadt, 9. Juni. DaS 6 jährige Söhnchen eine« tefigea Handwerkers hängte fich gestern an dte Rück.ette

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