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— Die Umschau. Ueberstcht über die Fortschritte und Belegungen auf dem Getammtgekiet der Wtffenscvast, Technik, Ltite fltur und Kunst. Jährlich 52 Nummern. Preis vterleljährttch Mk. 2.50. Postzeitungsliste Nr. 7221a. Verlag von H. Bechhold in Frankfurt a. M. Neue K äme 19/21. Jeder G-bildete, der an dem getntgen und pracitschen Leben der Gegenwart Interesse nimmt, der die wtr-hschaftlichen, technischen und künstlerischen Bestrebungen nuferer Zeit zu verfolgen bemüht ist, und dem es dabet an Zeit geeicht, sich durch eine größere Anzahl von Fachblattern durchzulesen, Hot wohl schon den Mangel eines Blattes empfunden, das allein eine vollständige Ueberstcht über die Fortfchrilte des gelammten menschlichen Wissens und Könnens ermöglicht. Diese Lücke auszu- flitten st.lll sich die neue Wochenschrift „Die Umschau" (Berlag von H. Bechhold, Frankfurt a. M) zur Aufgabe, deren eiste Nummer uns soeben zugegangen ist. W-nn das Programm der „Umschau", ein zuverlässiges Gesammtbtld der Fortschrtite und Bewegungen auf dem Gesammtgetüet der Wissenschaft, Technik, Litteratur und .rnnst zu entrollen", gewiß das Interesse der weitesten Kreise verdient, so läßt der Inhalt von Nr. 1 daraus schließen, daß die „Umschau" die Ausführung desselben sehr ernst nimmt.
— Die soeben erschienene erste Nummer des vierten Jahrganges der Wochenschau des öffentlichen Lebens: Die Kritik, Herausgeber Dr. jur. utr. Richard Wrede, enthält eine Reihe äußerst interessanter Beiträge. Der Leitartikel ist eine erfundene Neujahrsrede eines zur Erkenntniß gelangten und zum Ideal strebenden Herrschers. In „Begriffsspielereien" wendet sich der berühmte Sociologe Prof. L. Gumplowicz gegen ein zu starres Schema- tlftrcn und Katologistren in der Gesellschafts-Wissenschaft. Sehr zeitgemäß ist die Abhandlung Dernburgs, des großen Berliner Pandektisten über den Diebstahl an Electricttät. Michael Flürschetm beleuchtet den Handel und die Zwischenhändler, der Weimarer Archivar Dr. Frank gibt einen werthvollen Beitrag zur Frage der Willensfreiheit. Nachklänge zur „Versunkenen Glocke" nennt Karl Blaibtreu einen Essay, in dem er Gerhart Hauptmanns Werke und Schaffen einer scharfen aber wohlg rechten Würdigung unterzieht. Schließlich macht der sachkundige Major Henning in Reinigung des Tu fs eine Reihe beachtenswerther Vorschläge. Wir können die ,K-ittk" die die ersten Gelehrten, Schriftsteller und Künstler zu ihren Mitarbeitern zählt, und so ein Brennpunkt und ein Spiegelbild des geistigen Lebens Deutschlands ist, nur bestens empfehlen: Piobe- nutnmetn sind in allen besseren Buchhandlungen gratis erhältlich.
— Auch für das neue Quartal 1897 geben wir der bekannten Wochenschrift »Die- Blatt gehört der Harrlfrairl* (Verlag vorn Friedrich Schirmer in Berlin; Piets Mk. 1.40 vierteljährlich) ein empfehlendes Geleitwort auf den Weg. Die Reichhaltigkeit uno Fülle des vorigen Quartals war einfach staunenswertb, so daß es begreiflich erscheint, wenn.genanntes Blatt nachgerade an 80,000 Haus- hauen zu seinen Abonnenten zählt. Ersetzt es doch in seiner Viel- seilagkeit eine Modenzeitung ebenso gut, wie ein Hausfrauenblatt. Auch für die Herren der Sch pfung bietet die Beilage „Das ganze Deutschland sott es sein!" des Interessanten in Fülle. Und für die Heben Kleinen sorgt die Beilage „Das Blatt der Kinder!" Alles in ollem: Diejenige Hausfrau, welche ihr Blatt noch nicht hält, wag es beim nächstgelegenen Buchhändler ober einer Postanstalt bestem und sie wird es bald lieb gewinnen.
— Gedankenkorv hat Anton Rubinstein selbst sein einziges hinterlassenes Stiert betitelt, dessen Veröff ntltchung im Januarhefte der illustrirten Halbmonatsschrift „Vom Fels zum Meer" beginnt. Wenn dieser Titel die äußere Anordnung des Werkes als eine Summe von Aufzeichnungen über die verschiedensten Gebiete der Kaust und des LcbenS getreu kennzeichnet, so darf man sich andrer
seits durch ibn nicht zu der irrthümlichen Annahme verleiten lassen, als handle es sich hierbei um jene Art von Gedanken, wie ste der Z -fall oder äußere Veranlassung zu verschi.denen Zeiten in dem Geht n eines genialen Künstlers aufblttz n läßt und in denen sich eben auch nur die vorübergehende Stimmung eines Augenblicks, nicht aber das tiefere Wesen des Menschen widerspiegelt. Diese Annahme wäre grundfalsch. Schon das eigenhändige Zeugniß Rubinsteins beweist, daß diese Aufzeichnungen, an denen der berühmte Meister mehrere Jahre gearbeitet, Der bewußten Absicht enlsprm gen sind, der Nachwelt ein Bild seines innersten Wesens zu enthüllen, ein geistigis Selbftportrait von einer Jntimi'ät, wie er es zu Leb zelten der Mitwelt zu enthüllen aus begreift d)en Rücksichten nicht in der Lage war. Daher auch die ausdrückl-che Bestimmung, daß dieses Werk erst nach seinem Tod der Oeff.nt ichk it übergeben werden und das Erlrägniß aus demselben seinen Enkelkindern zugute kommen soll.
— MDttrtscher Soldatenhort^, illustrirte Zeitschrift für daS deutsche Heer und Volk. Herausgeber: General-Lieutenant z. D. H. v. Below. Preis pro Quartal 1.80 Mk. Verlag von Kar! Siegismund. Berlin^.,Mauerstraße 68. VIII. Jahrgang. Heft 10 erschiln soeben und enthält: Reujabrsgruß. — Die Zwillings- taschen. Eine Geschichte von Alwin Römer. — Eine Wolfsjagd. Jagd Humoreske von Albert Herse. (Mit Abbild.) — Am Neujahrs- morgen 1871 vor Paris. (Mit Abbild.) — Erzählungen aus dem Kriege. Von General der Infanterie z. D. v. Kretschman. — Die Königlichen Militär-Waisenbäus r in Preußen. Von Divisionspfarrer Schild. (Mit Abb.) — Volksbräuche aus Nordtbüringen. Von R. Reichhardt, Pastor. — Hat Tell gelebt? Eine historische Untersuchung von Ulrich Farner, Hauptmann der Schweiz. Eidgenossenschaft. — lieber Aussatzzügel. Von A. Herse. — Vaterländische Gedenktage. — Neue Bücher — Vermischtes. — Splitter und Funken. — Räthsel. — Briefkasten. — Inserate.
Mit „Trotzige Herzen", dem längst mit Spannung erwarteten Roman von W. Heimburg, hat die »Gartenlaube* ihren neuen Jahrgang eröffnet, dessen erste Nummer soeben erschienen ist. Das allbewährte deutsche Volks- und Familienblatt, das schon seit Jahrzehnten den Rns eines Weltblattes genießt, schreitet rüstig fort und weiß den Ansprüchen gerecht zu werden, welche die Neuzeit mit sich bringt. Das zeigt schon die gediegene, auf der Höhe der modernen Technik stehende illustrative Ausstattung des abgeschlossenen Jahrgangs und der uns vorliegenden Probenummer des soeben beginnenden neuen Jahrgangs. Der Inhalt der „Gartenlaube" hat neuerdings insofern eine wesentliche Bereicherung erfahren, als von nun an in einer Rubrik: „Allerlei Winke für Jung und Alt" kurze, durch kleine Abbildungen erläuterte Rathschläge für nützliche Beschäftigungen im Hause dem Leser geboten werden. Aus dem Inhalt der ersten Numwer heben wir noch Folgendes hervor: Neben dem Heimburg'schen Roman beginnt in derselben: „Die Hansebrüder", Roman von Ernst Muellenbach, zu erscheinen. Prof. Max Haushofer bringt einen hochinteressanten Artikel über den „Liebeszauber", in dein allerlei Tragödien und Comödien des Aberglaubens aus alter und neuer Zeit geschildert werden. Einen sehr zeitgemäßen Beitrag bildet der reizend illustrirte Artikel von F. Bendt über „Die Electricität im Hause". Daran schließt sich eine gleichfalls durch originelle BUder erläuterte Schilderung der „Riesenhäuser in New-Derk".
Die Hauptstädte der Wett. (Verlag der Schles. Verlagsanstalt v. S. Schottlaender, Breslau.) Preis pro Lieferung 50 Pfg. Das zweite Heft dieses interessanten Prachtwerkes ist der Kaiserstadt an der Donau, dem heiteren, lebenslustigen Wien, gewidmet, deffen aus der Feder der bekannten französischen Schriftstellerin Juliette Adam herrührende Schilderung durch eine, von competenter Seite erfolgte Revision in ihren thatsächlichen Angaben dem gegenwärtigen Zustande der Kaiserstadt angepaßt worden ist. Die Auffassung, die espritvolle Darstellung
und die stilistische Eigenart der französischen Schriststellerin sind dabei sorgfältig gewahrt worden; und wenn auch die Verfasserin naturgemäß mit französischen Augen sicht und ihre Betrachtungsweise nicht überall unbedingte Zustimmung finden wird, so liegt doch gerade ein gewisser Reiz darin, zu sehen, wie ein Ausländer von Geist über eine Stadt w>e Wien und seine Bevölkerung urtheilt. Das Heft ist mit zahlreichen schönen Illustrationen geschmückt. An Vollbildern enthält es: Stefans- dom in Wien; Die Wiener freiwillige Rettungsgesellschast; Ein Luftballon im Wiener Prater; An der Gigerlecke in Wien; Im Wiener Volksprater; Wiener Kneipen; An der schönen blauen Donau; Das Lustschloß Laxenburg Bei Wien; „Die Banda kommt."
Spirlplan In nrrdlipn jrtnifirta LlMhettn. vvernda«».
Dienstag den 12. Januar: Der arme Heinrich. Mittwoch den 13. Januar: Viertes Abonnements-Concert. Donnerstag den 14. Januar: Der Troubadour. Freitag den 15. Januar: Kiroflä-Girofla. Samstag den 16. Januar, Nachmitt-^ s Zi/, Uhr: Schönclärchen. Abends 7 Uhr: Dyamileh. Hier f: Bajazzo. Sonntag den 17. Januar, Nachmittags 31/2 Uhr: Schönclärchen. Abends 7 Uhr: Lohengrin.
Schauspielhaus.
Dienstag den 12 Januar: Gebildet« Menschen. M ttwoch den 13. Januar: Gebildete Menschen. Donnerstag den 14. Januar geschlossen. Freitag d n 15. Januar: Renaissance. Samstag den 16.Januar: John Gabriel Borkmann. Sonntag den 17. Januar, Nachmittags 3*/i Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Abends 7 Uhr: John Gabriel Borkmann. Montag den 18 Januar: Gebildete Menschen.
Airchttche Anzeigen der evang.Genieinde
Montag, den 11 Januar, Abends 8 Uhr: Bibelvunde im Confirmandensaal der Johanneskirche. 2. Petrusbrief Cap. 3, von Vers 10 an: Die Zukunft des Herrn, Ermahnung zum Wachsthum in der Gnade. Pfarrer Dr. Naumann.
VerLeh*, Lnnd- nnd
»tftnbtte, 9. Januar. Fruchtpreise. Weizen X 16,18, Korn X 13,90, Gerste X 13.00, Hafer X 12,80, Erbsen X 18,00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0.00, Samen X 00,00.
— Sehr viel Rühmende- hört man von Seeligs candtertem Korn« und Malz-Koffce in 14 und V» Kg.-Paketen, Seeligs feinster Kaffee-Essenz in Dosen, Seeligs Stern-Kaffee, feinster Kaffeezusatz, und läßt die Firma Emil Seelig A. G. in Heilbronn statt jeder Anpreisung nur einige von Hunderten ihr zugegangener diesbezüglicher Zeugnisse nachstehend an ihrer Statt beredte Sprache führen: Den gesandten Proben von Korn- und Malz-Kaffee kann ich die Anerkennung nicht versagen, daß sie das Beste barbieten, was ich auf diesem Felde kennen gelernt habe: ich habe auch aus Bekanntenkreisen, wo ich Ihre Proben zur Verfügung stellte, ein gleich günstiges Urtheil vernommen. Tübingen. Hochachtend Emil Schlegel, pract. Arzt und Augenarzt. — Herrn Emil Seelig, Heilbronn. Auf Ihre Anfrage bemerke, daß ich Ihre Korn- und Malz- Kaffees als zu den besten Fabrikaten dieser Art gehörig kennen gelernt habe und demgemäß nur die Ihren beziehe. Weitzer Hirsch bei Dresden. Hochachtend Dr. Lahmann. — Die Fabrikate von Emil Seelig A. G. Heilbronn a. Neckar wurden prämiict in London 1862, Paris 1867, Chicago 1893, Berlin 1896 rc. und der Firma ferner in den Jahren 1895—1896 folgende Patente ertbeilt: in Deutschland Nr. 82744; in Oesterreich Nr. 45/3418, 44/902; in Belgien Nr. 113005, 116035; in Frankreich Nr. 253829.
Holzverfteigermig.
Versteigert werden:
1. Montag den 18. I. Mts., Vormittags 10 Uhr, aus den Domanialwalddistricten Hegwald (Jonasköpfchen) und Dörrenberg der Forstwartei StornselS:
Stämme: 3 Eichen, 26—40 cm dick, 6—9 m lang mit 1,70 fm, 3 Fichten, 20—24 cm dick, 11 — 16 m lang mit 1,57 fm;
Scheiter: 964 rrn Buche I. Cl, 62 rm Buche 2. Cl.; Knüppel: 379 rm Buche, 2 rm Eiche, 19 rm Nadel; Reisig: 1110 rm Buche, 29 rm Nadel; Stöcke: 237 rm Buche, 2 rm Nadel.
Unter den Nadel-Knüppeln und -Reisig befinden sich Schichten zu Lattenholz rc.
Dos zerstreut sitzende Holz wird nicht vorgezntzt.
Zusammenkunft auf der Hungen-Schottener Straße am District Lappenwiefenschlag.
Weitere Auskunft ertheilt Großh. Forstwart Hofmann in Stornfels.
S. Dienstag den IS. l. Mts., Vormittags 10 Uhr, aus btit Domanialwalddistricten Hegwald und Hupp (Webersrain), Forst- Bartei Langd:
Etämme: 30 Eichen von 20-39 cm Durchm., 2,6-12 m Länge — 15,57 fm, 1 Esche von 23 cm Durchm., 6 m Länge = 0,25 fm, 28 Kiefern von 20-41 cm Durchm., 4-12 m Länge = 19,16 fm, 1 Elsbeere von 22 cm Durchm., 9 m Länge — 0,34 fm, Nutzknüppel: 8 rm Eiche in Schichten von 2,5 m Länge: Scheiter: 280 rm Buche 1. El., 217 rm Buche 2. El., 4 rm Eiche; Knüppel: 26 rm Buche 1. El., 50 rm 2. Cl., 17 rm Eiche, 6 rm Nadel; Reisig: 263 rm Buche, 67 rm Eiche, 34 rm Nadel; Stöcke: 59 rm Buche 1. Cl., 340 rm Buche 2. Cl., 6 rm Eiche, 5 rm Nadel.
Das mit Kalk gespritzte Holz kommt nicht zum Ausgebot. Das im Äihict Hupp (Webersrain) sitzende Holz wird nicht vorgezeigt.
Zusammenkunft im District Hegwald am „Kohlenplatz".
Nähere Auskunft ertheilt Großh. Forstwart Büttner zu Langd. Eichelsdorf, den 8. Januar 1897.
Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf.
Trautwein. 505
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen.
Garteustratze 2.
Angebot der Arbeitnehmer.
1 Bäcker. 1 Schneider
2 rchreiner. 3 Pferdeknechte.
1 Kutscher. 3 Lauffrauen.
2 Lauf bezw Hausburschen.
1 Lag-rarbeiter
2 ZoglSIjner- i Dienstmädchen.
I Köchin 1 Comptorift.___
Nachfrage der Arbeitgeber.
1 Schuhmacher für Werkstatt.
1 Schreiner nach Auswärts
1 Waschfrau für ständige Arbeit.
1 Schweizer nach Auswärts.
1 Bürschchen für leichtere Arbeit.
1 Schlosser. 3 Lauffrauen.
13 Lehrlinge. 8 Dienstmädchen
1 ält. Person zur Versetzung des Haushalts
Susanne H o mann, Hkdmme,
bisher Oberhebamme der hiesigen Universttäts-Frauenklinik
3MT Ludwlgstrasse 46
(zwischen Bleich- und Goethe st raße). 262
Vergebung von Wegbauarbeiteu.
Die Planirung und Chaussirung des Stegsweges in der Gemarkung Hausen, veranschlagt zu 1090 Mk., soll Donnerstag den 14. d. M., Nachmittags 3 Uhr, aus dem Rathhause dahier unter den bei dem Versteigerungstcrmin bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an den Wenigstnehmcnden vergeben werden. Der Voranschlag kann bei der unterzeichneten Behörde eingesehen werden.
Hausen, den 11. Januar 1897.
Großh. Bürgermeisterei Hausen.
Müller. 507
Holzversteigerung.
Donnerstag den 14. Jannar d. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im Alten-Busecker Gemeindewald, District Hangelstein, versteigert werden:
108 Nadelstämme mit 45,28 fm Inhalt, von 1—37 cm Durch- messer und 17 m Länge,
94 rm Nadel-Scheit, wovon 37 rm 3 m lang,
152 rm Nadel-Knüppel,
2350 Nadel-Wellen,
48,4 rm Nadel-Stöcke.
Die Zusammenkunft ist im genannten District bei Nr. 1.
Alteu Buseck, den 9. Januar 1897. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck.
Körber.490
Wailratioii Kronprinz.
Heute Dien-tag r 511
Metzelsuppe,
wozu freundlichst einlabet D. Schmid.
Stadt. Schlachthaus.
Freidank. 506
Heute und morgen:
Kuhfleisch
nicht ladenrein, per Pfd. 18 Pfg.
Erkältungen
entstehen in vielen Fällen durch nasse Füße. Es ist daher noth- wendig, daß wir namentlich bei Regen- vnd Dchneewetter unser Schuhwerk tüchtig schmieren und eignet sich hiezu Krrbs'Fett am besten, da solches durch seinen großen Fettgehalt daS Eindringen des Waffers verhindert und daS Leder erhält.
Dosen a 10, 20 und 40 Pfg. sind zu haben in Gießen bei:
& (5. ZSalkenfeks,
G. Z>ort,
Ad. cheisse,
H. Kcrbordt,
Z»h. Kerrmann,
L. /whkermann II.,
H*. Leppka,
£6. Metzger, Neustadt 8 und Frankfurterstraße 1.
<Aug. Molk II.,
M. M. Moss, G. Zloty II., IS. Schomber, Aoö. Stuhl.
In Oroßen'Linden bet:
<L. Menges X.
' In Langsdorf bei:
Is. Kahn.
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