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S-ab». eMäl FahartiÜerte. RL nnb RegtS^rzl * br.Kapkiler, Letb'Regt.) Nr. 117, eabvrg, «iststmz, rebezir! Gtchen, - Res. vom Landwehr« 'ststenzarzl 2. Ach za Asfisterzär^ea Landwehr 1. flufg. Asfiöevzarzt 2. RI. : 2. RL und Ätgtl.« 168, zum 2. Nass.
10. d. M. wird i« । Zabel und Bock, x" wiederholt, itnb der Theater- i sür da, drittbeste beiden Mnna von ' find, darüber find frchtagS werden zn« ruderen als Drittes edenteodrn Sbstarde - nld)t w gotrn, ran in Lerlegeoheit neunen sollte, da, vnnte. Und etwa, Mrabrnd avgr^h» t und wacht ziewitch so anspruchslos und ne Begeisterong und Aiad. Die Wirkung !, Sieht man \M ion östnt sah, »vcl , daß sie dvSMn ) dergl. erzielt wurde. , LebrnSerillneronzeu cikc M
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Lttsammenspte! klappte nicht ganz. Wir möchten baß nicht als einen Xabel gegen unsere wackrren Künstler aussprechen, die zu viele und zu große Rollen in kurzer Zeit zu bewältigen haben und eS wahrlich an Eifer und Geschick nicht fehlen lasten, sondern als eine Mahnung an die Directton, zu erwägen, ob es nicht im Jntereffe der künstlerischen Leistungen und selbst des Besuches Wünschenswerth wäre, die Zahl der Vorstellungen der Saison von 75 auf etwa 60 herabzusetz'.n. Gute Momente hatten trotzdem die Herren Albrecht (BellmauS), Dofer (Blumenfeld), Liebscher (Schmock), und um auch eine Dame zu nennen, Fräulein Würdig als Adelheid v. Runeck.
** Spar- und Leihkaffe. Vorgestern fand die diesjährige ordentliche Generalversammlung derSpar- und Lethkaife Gießen starr, in welcher nach Erledigung der alljährlich wtederkehreodeu Gegenstände der Tagesordnung beschloffeu wurde, vom hiesigen Bolksbad für 10,000 Mk. «ctltn zu übernehmen. Wetter wurde beschloffen, den in der Versammlung verlesenen BerwaltuugSdertcht drucken und dem „Gießener Anzeiger" beilegen zu lasten, weßhalb wir unS beute auf diesen kurzen Bericht beschränken können. Schließ« lich gedachte der Vorsitzende noch mit Bedauern des plötzlichen Todes des langjährigen Dieners der Sparkasse, Wilhelm Zutt, indem er die Treue und Ehrlichkeit dieses Dieners rühmend hervorhob und ausdrücklich bemerkce, daß alle gegen« thetligen Gerüchte, welche im Publikum verbreitet würden, völlig grundlos seien.
** 6iee kleine Serie Postkarten, nach dem neuerdiugs beliebten Ptatiuverfahren hergestellt, ist dieser Tage im Kunst« Verlag von Heinrich Noll, Marktplatz, erschienen. Diese Postkarten, welche das Ltebigdenkmal, den Kreuzplatz, Linden« platz u. f. w. bei Mondschein darstelleu, bürfrenK.viele Lieb» Haber finden.
Aul Oberheffen, 7. December, wird den „N. Hess, geschrieben: Wie wir auS sicherer Qvelle erfahren, find von hesfi cher Seite bereits die nölhtgen Schritte geschehen, um die kürzlich tu Ihrem Blatte von Fulda auß ergangene Anordnung bet«, des Anstrichs der Barrieren rc. an der Bahnstrecke Lauterbach—Fulda sofort rückgängig zu machen. Ein Orden wird dem betr. Beamten, welchem die in wetten Kreisen das peinlichste Aufsehen erregende Anordnung zur Last fällt, jedenfalls nicht ertheilt werden.
Darmstadt, 8. December. Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin haben Allerguädtgst geruht, dem Frauen» verein „(5 ar haß* auS Ihrer Privatschatulle den Betrag von 100 Mk. zuzuweuden, desgleichen weiter dem Katho« ltfchen Barmherzigen Schwesternhaus die Summe von 50 Mk.
△ Mainz, 8. December. Das hiesige Schwurgericht verurrheilte gestern in später Abendstunde den 31jährigen Schretbgehülfeu Joseph Nuß, der durch Unterschlagung von Acten und Belegstücken verursachte, daß ein Angeklagter 6 Monate unschuldig tu Untersuchungshaft verbrachte, wegen Vergehen tm Amte, Unterschlagung und Be« trug zu 2i/i Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrenverlust. Begreiflicherweise hat das Dorkommniß, daß ein Angeklagter wegen Gewiffenlofigkett eines untergeordneten Beamten sechs Monate ungehöriger Weise in Untersuchungshaft behalten worden, seiner Zett großes Aufsehen erregt und wurden in der Preffe gegen dte Justizverwaltung und insbesondere gegen den hiesigen ersten Staatsanwalt lebhafte Tadel laut. Bet Begründung der Anklage gegen Nuß nahm gestern der erste Staatsanwalt daher Beranlaffung auf den beklagens- werthen Vorfall mit der ungehörigen sechsmonatlichen Untersuchungshaft zurückzukommen und ausdrücklich zu erklären, daß weder ihn noch die Organisation, sondern lediglich Naß durch fein gewtffeuloses Treben dte Schuld irrste. ES könnten auch, sagte der StaatSanwalt, in Zukunft derartige Fälle nicht vermieden werden, wenn Leute, ^tole der Angeklagte, die Actrn beseitigten oder versteckten. ES sei unmöglich, durch irgend eine Controlle hierin Besserung zu schaffen, die Beamten seien immer auf baß einem solchen Manne geschenkte Vertrauen angewiesen.
Schwurgericht.
W. Gieße«, 8. December 1897.
Heute wird in die Verhandlung gegen AmbrofiuS Feuerstein von Schwalheim und Georg Mühlhäuser von Bad-Nauheim eiugetreten. ES handelt sich um Meineid und Anstiftung zu diesem Verbrechen. Die Anklage vertritt Gerichts Affeffor vr. Friedrich- die Vertheidtgung führen Rechtsanwalt Wetdig und Affeffor Dr. Römheld. ES find 21 Zeugen zu vernehmen. Dem Angeklagten Feuerstein wird zur Last gelegt, daß er am 2. November t>. I. vor der Strafkammer Gießen in der Strafsache wider Mühl« Häuser wegen Beleidigung, Körperverletzung und Bedrohung wissentlich falsch geschworen habe, der zweite Angeklagte, .
Maurermeister Mühlhäuser, soll den Feuerstein zu dem Meineid aogesttstet haben. Der Thatbestand der Anklage ist der folgende: Am 27. April hatte ein gewisser Becker mir dem Maurermeister Mühlhäuser in der Fürstenftraße zu Bad- Nauheim Streit, woraus sich ein Verfahren gegen Mühlhäuser entwickelte, in welchem Feuerstein als Zeuge vernommen wurde und zwar erst, nachdem daß Schöffengericht den Mühlhäuser verunheilt und dieser gegen die Verurtheilung Berufung bei der Strafkammer verfolgte. Hier beschwor der Feuerstein entgegen den Angaben anderer Zeugen, Becker habe, mit einer Schippe in der Hand, dte Tätlichkeiten am 27. April begonnen, er habe den Mühlhäuser zuerst geschimpft und sei dann gleich thätlich geworden. Andere Zeugen stellten in Abrede, daß Becker bet dem fraglichen Vorfall in der Fürstenftraße überhaupt eine Sch ppe in der Haud gehabt habe. Der Angeklagte behauptet, dte Wahrheit beschworen zu haben. Der Mitangeklagte habe zwar vor dem Termin in Gteßeu mit ihm gesprochen und ihm in Aussicht gestellt, die Zeitversäumntß rc. zu vergüten. — Der Angeklagte Mühlhäuser bestreitet entschieden, irgend Jemand beeinflußt zu haben, in seiner Strafsache ein günsttgeß Zeugniß sür ihn abzulegen- am Allerwenigsten habe er dteß betreffs des Feuerstein gethan. Dte Zeugen, welche er zu seiner Entlastung vor die Strafkammer habe laden laffeu, hätten sich ihm freiwillig angeboten.
LandgerichtSrath Wehner bekundet, welche Gründe für dte Strafkammer am 2. November vorliegend waren, die beiden Angeklagten in Haft zu nehmen. Dem Feuerstein sei ganz aussührltch vom Vorsitzenden die Bedeutung deß E des klar gemacht worden, eß sei ihm gesagt worden, er solle sich nicht unglücklich machen. — LandgerichtSrath Schmeckebecher schildert ebenfallß seine Wahrnehmungen, die er als Bei- fitzender der Strafkammer gemacht hatte. Der ganze Eindruck in der Verhandlung am 2. November war der, daß fraglos Feuerstein falsch geschworen, einen Anhaltspunkt, daß Mühlhäuser diesen zum falschen Eid verleitet, hatte die Strafkammer nicht, wohl aber bestand der dringende Verdacht der Anstiftung durch irgend Jemand . und als Nächster hierzu vermuthete das Gericht den Mühlhäuser.
Die folgenden Zeugenaussagen find nicht von Belang- characteristisch ist diejenigedeß Taglöhners RohlShausen vou Bad-Nauheim. Derselbe erklärt, Mühlhäuser habe ihm getagt, der Becker habe ihn gereizt und ihm weiter erklärt, er wolle ihn alS Entlastungszeugen angeben, er habe ihm auch 1 Mk. Reisegeld auSgehändigt, so daß er zu dem Straf- kammertermiu gefahren sei, aber dort nicht vernommen wurde. DaS Reisegeld hat Mühlhäuser dem Zeugen erst am TermiuS- tage vor der Abreise am Bahnhof gegeben. Auf die Frage der Vertheidigung, wieso der Zeuge, wenn er doch gar nichts von dem ganzen Vorfall gewußt habe, die Reise nach Gießen habe machen können, sagt RohlShausen, er habe doch in Gießen zu thun gehabt und habe fich gesagt, er könne ja auch mit nach Gießen fahren, wenn eS ihm nichts koste und sehen, wie die Sache vor Gericht auSgehe. Der Vorfitzeude ermahnt den Zeugen, der nach feiner Vernehmung vereidet werden soll, unter dem Hinweis, daß er bet der Sache eine sehr zwei« heutige Rolle spiele, zu bedenken, daß er fich ja nicht mit einem falschen Eide belasten solle, er sehe, wohin dies führe. Der Zeuge erklärt, seine Aussage, wie er sie gemacht, sei wahr, er könne dieselbe beschwören. — Affeffor Römheld protestirt gegen die Vereidigung dieses Zeugen- derselbe sei verdächtig, bet dem in Frage kommenden Verbrechen, wenn eS wirklich begangen worden, Mitthäler zu sein. DaS Gericht beschließt deffen Vereidigung.
W. Gieße«, 9. December.
Heute Morgen wird in der Zeugenvernehmung fortgefahren. Der Bürgermeister Joh. Woerner von Bad- Nauheim gtrbt über den Angeklagten Mühlhäuser daß folgende Zeugniß: Derselbe fei ein arbeitsamer, fleißiger Mensch, der, wenn er auch nur ein kleines Geschäft habe, doch einen seltenen Unternehmungsgeist habe, er sei gutmüthig aber auch manchmal vorlaut und lasse sich leicht vom Zorn hinrrißeu. Ueber den anderen Angeklagten und die betheiligten Zeugen kann der Bürgermeister NachtheiligeS nicht sagen.
Der Zeuge RohlShausen erklärt auf Befragen der Vertheidigung, er sei wegen eineß Vergehens oder Verbrechens nicht bestraft. — Der Zeuge Heues erklärt, Mühl- Häuser habe ihm niemals angesonnen, etwas Falsches vor Gericht zu sagen. Damit ist dte Beweisaufnahme beendet. Dte den Geschworenen vorzulegenden Schuldfrogrn gehen dahin, wegen Awbrofius Feuerstein auf Meineid- wegen Mühlhäuser erstens auf Anstiftung zu dem Verbrechen, zwei« tens auf Verleitung des RohlShausen zu einem falschen Eide.
PtrmWo»
* Amtliche Briefwaagen für daß Pnbliknm. Eine prac« tische Neuerung findet auf einem Poftamte in Berlin
großen Beifall. Um nämlich unnöthigeS Fragen und AuS- kunftholen möglichst zu vermeiden, ist tm Borraume der AdferligungSstellen (Schalter) an geeigneter Stelle eine Briefwaage zum Gebrauche für daS Publikum ausgestellt worden. Da diese Waage so constrnirt ist, daß sie biß 500 Gramm zeigt, so kann auch bei umfangreichen Drucksachen, Waarenproben u. s. w. die Schwere der Sendungen abgelesen und danach das Porto bezeichnet werden. Vorerst ist diese Briefwaage zur Probe eingestellt worden. Wenn fich die Einrichtung bewährt, sollen alle größeren Postämter mit derartigen Waagen versehen werden.
* 3« Calloa über dte Alpe«. Wie dte franzöfische Zeitschrift L’Atirophile berichtet, baut augenblicklich der bekannte Luftschiffer Spelterini aus Ba^el in der Fabrik deß Herrn Bssaoyon in Pariß einen 3250 Cubikmrter großen Luftballon auß bester chinesischer Seide für den ausschließlichen Z oeck, mit demselben Ballonfahrten Über die Alpen zu unternehmen. Dte sehr große Festigkeit der Seid: beträgt ca. 1500 Kilogramm pro Quadratmeter. Bet diesen Fahrten werden dte jetzt sehr vervollkommneten Apparate deß Physikers Catlletet mitgenommen, dte den Zweck haben, Luftproben den höchsten Schichten der Athmospäre zu entnehmen. Außerdem gewinnen dieselben dadurch ein hohes wiffenschaft- ltches Jntereffe, daß der bezeichnete Geologe Albert Heim auß Basel mitsahren wird, der über die Bildung der Alpen- kettcn neue Theorien aufgestellt hat. Derselbe spricht uäwl'.ch die Ansicht auS, daß dte AlpengebtrgSzüge nicht durch Hervortreten der Erdschichten entstanden find, sondern durch daß Zusammenfällen der dazwischen liegenden Schichten infolge der langsamen Abkühlung der Erdoberfläche. Spelterini und Heim werden vom Ballon auß zahlreiche Photographieen der Alpenkette aufurhmen.
* Unangenehme Verwechselung. Dame des Hauses: „Johann, hier bringe dem Herrn Lieutenant von Plottwitz diese Einladung- wir ließen ihn sehr bitten, zu kommen, eß ist nur eine beschränke Anzahl von Personen geladen." — Johann (bei dem Lieutenant): „Die gnädigen Herrschaftev ließen den Herrn Lieutenant recht sehr bitten, zu kommen, eß ist nur eine Anzahl von beschränkten Personen rin- geladen."
fheratut uub
— anff ort a. M., 8. December. (Schauspielhaus). Ludwig Fuldas „Jugendfreunde" gingen am Dienstag hier in seiner Valerstadt in Scene. Das schwankartige Lustspiel, welches bei einem an fich faden Stoff sehr geschickte Verwickelungen aufweift, erhielt seinen lauten Beifall keineswegs ohne jegliche Opposition. DaS Zusammenspiel war ausgezeichnet. Die ernsten Rollen wurden von Herrn Bauer und Fräulein Landori ganz vorzüglich durchgesührt.
GotteMeufl in der Syuagog'
Samstag den 11. December 1897.
Vorabend * 4 Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittags 8 Uhr SchrtfterklLnrrrg, Sabbathausgang 5W Uhr.
Gottesdienst der iSraelittschm Religiousgesellschaft
Sabbathfeier am 21. December.
Freitag Abend 4 Uhr, Samstag Vormittag 8" Uhr, Nachmittag 3 Uhr, Sabbathausgang b" Uhr-
Nachmittag 2» Uhr ed)rifterfiartittfl Bahnhofstr. 60.
Wochengottesdienst Morgens 7" Uhr, Abends 4 Uhr.
CauO- unO VoUkswipttzsehaft.
— w. Kietzen, 9. December. Der vorgestrige Kuhmarkt hatte einen Austrieb von 600 biß 700 Stück, darunter etwa der dritte Theil Kälber und Rinder. Es waren wenig Käufer am Markt, so daß der Handel besonders in Milchvieh flau war und die Waare im Vergleich zu den am letzten Markt erzielten nur zu weichenden Preisen unterzubringkn war. Ebenso schlugen die Preise für Kälber unn Rinder «ine Kleinigkeit ab. Es wurden gehandelt: Milchkühe, 1. Qual., 400 bis 480 Mk., 2. Qual. 325 bis 375 Mk., 3. Qual, war sehr billig zu haben. Kälb-r kosteten schwere Waare 56 biß 58 Mk., leichtere Waare 48 bis 52 Mk. pro 100 Psd. Schlachtgewicht.
ttWchNRD, 8. December. Fruchtmarkt. Roth er JL 16,73, weißer Weizen X. 00.00, Koru X 11.09, Gerste X 10.45, Haier X 6.91.
— Bei der Expedition dieses Blatte« gingen aus ergangene Bitte sür da« in «oth befindliche Früvlei« ein: Von B. 1 X, Frl. B. 3 X, S. F. H. 5 X, zusammen 9 X Weitere Gaben werden dankend entgegengenommen.
Wir bitten unsere verehrten Abonnenten, etwaige vorkommeude Unregelmäßigkeiten in der Bestellung des Blattes sofort auf nuferem Bureau zur Anzeige zu bringen, denn nur daun ist es uns möglich, für fofortige Abhilfe Sorge tragen zu können.
Exped. d. „Gießener Anzeigers".
BehördlicheAnzeigen
Bekanntmachung.
In Bezug auf die Geschäfts- Ordnung de» unterzeichneten Gerichts ist der allgemeine Gerichtstag auf Donnerstag von 9 bis 12 Uhr Vormittags sowie von 2 bis 5 Uhr Nachmittags und die Zeit für die Sprechstunden des Gerichtsschreibers auf werttäglich von 10 bis 12 Uhr Vormittags festgesetzt.
Lich, am 6. December 1897. Großherzogliches Amtsgericht.
Süffert.
41185 Kohlheyer.
Versteigerungen/
Immobilien und Mobilien
Nächsten Donnerstag, den 16. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, soll die bei Großen-Buseck gelegene sogen. Weißmühle mit ungefähr 15 Morgen Land und die darin befindlichen Mobilien Erb- vertheilung halber öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden, sowie 11185
2 Pferde, 3 Kühe, 1 Simmen- thaler Bulle (*/< Jahr alt), 3 Mastschweine, 3 Zuchtschweine,
12 Hühner, 3 Wagen, Pflüge, Egge u. s. w., ein großes Quantum Hru, Grummet und Stroh, 100 Centner Dickwurz, 50 Centner Kartoffeln u. s. w.
Der Vormund.
Heinrich Wagenbach IV.
Ät MlaWass.
Freibank. 11170
Heute und morgen:
Rindfleisch,
nicht lademein, per Pfd. 52Pfg.
Schellfische
treffen heute ein bei 616
A. & G. Wallenfels. Marktplatz 21. — Fernsprech Nr. 46. NulUltlichk Mateu für ftiueu Sackerei empfiehlt in besten Qualitäten zu billigsten Preisen 11200 Robert Stuhl.
KAFFEE roh von 80 Pfg. bis 1,60 Mk. gebr. von 1,00 bis 1,80 Mk., empfiehlt 11199 Robert Stuhl.
Pumpernickel "ät ä G. Walleufels, 392 Markt 21. — Telephon 46.


