Ausgabe 
10.10.1897 Drittes Blatt
 
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in die Seit gekommen. Darum wollen auch wir das Ge- lübde ablegen: Wir glauben. Außerdem sprachen im Neben- saale noch Pfarrer Thümmel auS Altena und Pfarrer Fiten, scher (Fürth), während im Hauptsaale Pfarrer Hackenberg von Hottenbach an ein Werk der Liebe erinnerte, daS in Baden unternommen worden ist, den Bau eines evangelischen DtaeoniffenhauseS in Freiburg. Seine Worte fanden offene Herzen und Hände- denn die Sammlung zu Gunsten der An» fialt ergab annähernd 1000 Mk., was dem Freiburger Pfarrer Dr. Hasenclever zu einer warmen Danketrede Anlaß gab. Der Donnerstag wurde durch eine geschlossene Mit- gltederversammluog au-gefüllt, in welcher der Jahresbericht durch den Generalsecretär Dr. Feh erstattet wurde und die inneren BundeSangelegeuheiten, Mtttheilungen und Besprech- nngen über die Presse, die Ausgestaltung und Ausbreitung des Bundes zur Erledigung kamen. I« Anschluß daran fand noch eine Sitzung des GefammtvorstandeS mir den Ab­geordneten der Zwetgvereine statt. Ein Festmahl am Nach­mittag und ein Geistliches Concert am Abend beendeten die zehnte Generalversammlung des Evangelischen Bundes.

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Gießen, den 9. October.

* Warnung. Der »ReichSanzeiger* warnt vor Ge- fchäftSverbtodungeu mit einem gewissen JuleS H. Köller io Brüssel, welcher Anzeigen für ein von der »©odetö le ©lobt* herauSzugebendeS Weltadreßbuch sammelt. Die genannte Gesellschaft besteht seit Jahren gar nicht mehr. Köller ist in Hamburg, Aurich und Stuttgart wegen Betrug- gerichtlich verfolgt.

** Wetterbericht. Die Luftdruck Bertheiluug erfährt allmählich eine Umgestaltung. Im äußersten Nordwesten hat sich eine Depression gebildet, welche von ihrem Centrum nördlich der Schottland-Inseln bereit- einen sackförmigen Ausläufer südwärts entsendet und sich auch voraussichtlich nach dieser Richtung weiter ausbreiten wird. Hierdurch senkt sich das barometrische Maximum weiter gegen Süden und Verliert dabei an Intensität. Dasselbe weift heute zwei Kerne auf, den einen im Innern Rußland-, während das zweite vor dem Biskaya-See über Frankreich nach Deutsch­land herein ragt. Da- Gebiet niederen Drucke- im Süden löst sich langsam auf und waren am Morgen daselbst noch zwei flache Reste vorhanden- ein Minimum vor der Riviera, ein zweite- über Siebenbürgen. Voraussichtliche Witterung: Kühles, im Norden heitere-Wetter, im Süden zunächst noch bewölkt aber trocken.

§§ Lauterbach, 8. October. Am Sonntag den 10. Oc­tober Vormittag- 11 Uhr findet hier im Rathhau-saal eine Versammlung sämmtlicher Bürgermeister unsere- Kreises statt behufs Wahrung ihrer Standesintereffen, um auch hier ein fogen. Unterverein, welcher zu dem großen ganzen Verein der Bürgermeister deS Großherzogthums Hessen ge­hörig zählt, zu gründen. ES soll nämlich eine Eingabe an Grobherzogliches Ministerium gemacht werden, um Gewährung eines StaatSzuschuffeS für die Landbürgermeister für die seit­herigen unentgeltlichen Arbeiten als Unterbeamten der Staats­anwaltschaft u. s. w. Ferner soll eine Eingabe au Großh. Ministerium abgesandt werden, welche die Erhaltung der Ortsgerichte bezweckt. Diese Petition geht ebenfalls von sämmtlichen Bürgermeistern resp. OrtSgerichtSvorsteheru des Großherzogthums Hessen aus.

Darmstadt, 6. October. Bon amtlicher Stelle wird den Darmstädter Blättern geschrieben: Trotz wiederholter Auf­forderungen in der Presse scheint ein Thetl des Publikum- seine Neugier noch immer nicht soweit bemeistern zu können, daß eS unterlassen würde, den Allerhöchsten Herr­schaften bei Ausgängen derselben in hiesiger Stadt auf Schritt und Tritt zu folgen. Da tu einem solchen ebenso zwecklosen wie weutg taktvollen Verhalten eine durchaus un­erwünschte Belästigung der Allerhöchsten Herrschaften zu erblicken ist, so glaubt man nochmal- dem Wunsche Ausdruck geben zu sollen, daß auch der in Frage stehende Theil de» Publikum- zur Einsicht gelangen möchte, daß ein derartiges Verhalten den russischen Herrschaften den Genuß, sich in unserer Stadt frei von jedem Zwang bewegen zu können, nothweodiger- wetse verkümmern muß.

nn. Darmstadt, 8. October. Se. Majestät der Kaiser und die Kaiserin von Rußlaud und Se. Kgl. Hoheit der Großherzog nebst Gemahlin besuchten heute Vormittag etwa eine Stunde lang das Möbellager der Firma Gebr. Trier und machten daselbst bedeutende Einkäufe.

. nn. Darmstadt, 8. October. Gelegentlich de- UebergaugS der Hessischen LudwigSbahn in die preußisch hessische Betriebs- gemeinschast war für unsere einheimische Stein-Industrie, be­sonder- für die Stetnbruchbefitzer de- Odeuwalde-, der Berg­straße und von Rheinhessen, die Gefahr vorhanden, daß der bei den vreußtscheu Staatsbahnen geltende Aus­nahme-Tarif für Steintrausporte auch auf den hessischen Strecken zur Einführung gelangt wäre. Dadurch wären aber unsere hessischen Stetnbruchbefitzer nicht nur schwer geschädigt, auch die Absatzgebiete, die sie sich mit Mühe und Noth erobert hatten, wären ihnen auf einmal verschlossen worden. DaS Verhältniß der Frachtsätze deS preußischen Ausnahmetartfs gegenüber dem bet der Hessischen LudwigSbahn seither bestehenden AuSnahmetartf war seither derart, daß die auf eine Entfernung von 80 Kilometer be­förderten Frachten günstiger gestellt waren, als bet den preußischen Staatsbahnen. Durch die Einführung dieser Maß­regel wäre aber dem Material aus den preußischen Provinzen erleichterter Eingang in Hessen ver­schafft, die einheimische Industrie verdrängt, die Absatzgebiete vernichtet und eine große An- zahl Arbeiter brodloS gemacht worden, weil die preußischen Bruchverhältnisse durch die Lage ihrer Brüche günstiger gestellt und damit in den Stand gesetzt worden wären, ihre Erzeugnisse billiger wie Hessen zu liefern. Auch

durch die benachbarten Betriebe in Bayern und Baden wäre die hessische Stein-Industrie durch Eiusührung deS preußischen Tarifs geschädigt worden. Da nnu infolge des neuen Staats- vertragS derartige Aenderungen nur im Einvernehmen der Großh. Regieruug gemacht werden dürfen und diese jeden- falls gehört werden muß, so hatte sich der Gewerbeoerein Darmstadt im Auftrag einer Anzahl hessischer Steinbruch- befitzer der Sache mit Energie angenommen und sich an die Großh. StaatSregierung gewendet, um die der hessischen Stein-Industrie drohende Gefahr zu beseitigen oder zu mildern. Nach einer jetzt eingetroffenen Mittheilung deS Ministerium» der Finanzen, Abtherlung für Eisenbahnwesen, ist dem von dem Gewerbeverein gestellten Ersuchen ans Betbehaltung deS Ausnahmetartfs 21 der früher Hessischen LudwigSbahn tu allen Theilen von den betdeu Regteruugeu entsprochen worden.

M.Gladbach, 4. October. In Odenkirchen ver­brannten auf einem Kartoffelfelde in einem Strohfeuer ein kleine» Mädchen und seine Mutter, die ihr Ktnd retten wollte.

PirmasenS, 6. October. Im Forstrevier Rodalben erschoß der Forstgehülfe Koller einen Wilderer.

Bei der allgemeinen Konferenz der deutschen Sittlichkeit»- vereine in Hamburg hat Contre-Admiral a. D. Werner in beredten Worten auf die Errichtung von Seemanns- Heimstätten hingewieseu als einen Segen für die das Land und die Häfen besuchenden Seeleute. Für Genua empfahl er die Beschaffung eines SeemannShetmschiffeS. Die Ver­hältnisse der Stadt und des italienischen Staate- in Bezug auf Mietheu und Steuern und andere mißliche Verhältnisse lassen diesen Ausweg al- den einzig richtigen erscheinen. Auf deu Aufruf des Pfarrers E. Wettstein in Genua ist denn auch erfreulicherweise eine schöne Summe bei der Sammel­stelle für Deutschland, dem Geistl. Verwalter Adolf Fellmeth in Mosbach (Baden) eingegangen, doch find die zum Ankauf und zur Einrichtung de- Schiffes nöthigen 10000 Mk. noch bei Weitem nicht gesammelt. Die Seemaon-mtsfiou ist ein recht nationale- Werk, das Tausenden der deutschen Brüder zum Segen für Leib und Seele gereicht. Darum helfe, wer da kann, zu dieser Heimstätte für unsere Seeleute.

Kaiserliche «hrensäbel au Infanterie-Offiziere, Die Ehreusäbel an die Infanterie-Offiziere, welche der Kaiser für die besten Schützen in den einzelnen Armeecorp- n!w. gestiftet hat, find nunmehr auSgefolgt wordeu. In jedem Armeecorps concurriren die Offiziere unter sich, ferner con- curriren unter sich die Jäger und Schützen und die Unter- offizierschulen, so daß an je einen Offizier auS den 18 Armee- corpS, ferner an je einen von den Jägern und Schützen und an einen aus den Unteroffizttrfchulen, zusammen also 20 Ehrensäbel verliehen find. Diese Säbel zeichnen sich durch eine feine Damascener-Klinge au«, der Griff ist stark vergoldet und die Klinge trägt die Widmung deS Kaiser» und den Namen deS besten Schützen. DaS Wettschteßen ge­schieht nach einer Scheibe von 24 Ringen. Der 24. Ring ist Centrum. ES hat Jeder sieben Schüsse, davon vier frei­händige und drei aufgelegte, abzugeben. Die Entfernung der Scheibe beträgt 150 Meter. Der schwarze Fleck in der Mitte der Scheibe ist so klein, daß er auf die wette Ent­fernung gerade zu sehen ist, er enthält vier Ringe, so daß der 20. Ring den äußeren Ring de» schwarzen Fleckes bildet. Innerhalb der letzten vier Ringe muß der Schütze sich da» Centrnm construiren. Da« Schießen geschieht nicht aus eigenen Büchsen, sondern mit dem gewöhnlichen Dienstgewehr. ES ist mehrfach vorgekommen, daß in sieben Schüssen zu­sammen 150 biS 160 Ringe geschossen find.

* Die erste deutsche KatzenauSstelluug ist am Freitag in München in Gegenwart der Frau Prinzessin Gisela durch den Thiermaler I. Bungartz eröffnet worden. Die auS ganz Deutschland beschickte Ausstellung erfreute sich lebhaften Be- faches, besonders von Seite der Damenwelt. Auf laugen Tischen find die gut versicherten Käfige aufgestellt, auS welchen die verschiedenen MurrS, HinzeS und Miezchen die Beschauer anblinzeln. Hier sind fast alle Arten der Hauskatzen bis zu der prächtigen Angorakatze zu finden, darunter Prachtexemplare zu hohen Preisen, wie z. B. ein mächtiger weißer Kater, für den da» hübsche Sümmchen von 1000 Mk. gefordert wird. Viele Thiere find jedoch unverkäuflich, und die Sorge der Besitzer und Besitzerinnen um ihre Lieblinge zeigt fich in den schön anSgestatteten, mit weißen Kiffen versehenen Käfigen. Große AnztehungSkrast bildet, wie die »Allg, Ztg." schreibt, eine Angorafamilie, bestehend auS dem Ehepaar und sechs reizenden Jungen, von denen vier, wie die Eltern, ganz weiß, eines gestromt und daS letzte rabenschwarz find. Ausstellerin ist Fran Professor Dr. Reidelbach-München. Mehrere Thiere find mit ursprünglichen Todseinden zusammen friedlich in einem Käfig vereinigt, so eine Katze mit Vögeln, ein Kater mit einem Affen. (Sollten Kater und Affen wirklich so er­bitterte Feinde sein? Ein zukünftiger Geheimrath versicherte unS, daß im Gegentheil zwischen beiden Gattungen eine enge Verwandtschaft bestehe.)

KriegSwittwen. Au» Washington wird geschrieben: Unsere alten Veteranen scheinen eine ganz merkwürdige Bor- liebe für Verehelichungen im späten Alter zu besitzen, und der Umstand, daß nach ihrem Ableben den Wittweu Pensionen zufallen, veranlaßt manche» junge Mädchen, einem alten Pensionär fich anzuketten. Commissär Evans hält derartige Praktiken für einen Mißbrauch, der vom Gesetzgeber keines­wegs beabsichtigt war al» die Wittwenpenstouen eiugesührt wurden, und befürwortet, daß der Cougreß prompt Maß- regeln treffen sollte, um die Vervielfältigung der Personen auf Grund der Berheirathungen alter Veteranen zu verhüten. Herr Evans wünscht den Speculattonsheirathen ein Ende zu machen, von denen krasse Beispiele vorliegeu. Todtenbett- Heirathen find bei Veteranen ein wahrer »Sport*. Da lebt die Sittwe eine» Veteranen im südlichen Ohio. Der be­treffende Krieger heirathete 66 Jahre nach der Beendigung

des RevolutionskriegeS, gab der Fran 1000 Dollar», schenkte ihr eine kleine Farm, legte fich hin und starb drei Woche» nach der Hochzett an Altersschwäche, worauf die trauernde Wittib, damals 25 Jahre alt, auf die Pensionsliste kam. Heute ist sie noch nicht fünfzig und, Gott sei Dank, noch recht rüstig. Gegenwärtig find nahezu ein viertel aller Pensionäre Wittweu, nämlich 228522 von 983 628.

AuSweiS. Polizeibeamter : »Können Sie fich auch al» Eheleute legttimireu?* Manu: »Jawohl! »Alte, leg' doch mal mit einer Gardioeupredigt lo»!"

Siner, der Wort halt. Student: »Ja, mein lieber Meister, diesen Monat kann ich Ihnen nichts zahlen.* Meister: »Aber da» haben Sie vorigen Monat auch schon gesagt.* Student: »Nun, und habe ich vielleicht mei» Wort nicht gehalten?*

Scharfer Blick. Mann: »Die Kinder waren wohl wieder den ganzen Abend in der Küche?* 5ran: »Weshalb meinst Du?* Mann: »Sie grüßen sich so militärisch!*

Cüaatur mwö Xnnft.

Handelsgesetzbuch für da» De«tsida Reich nebst Ein- sührungSgesetz. TextauSgabe mit Sachregister. In ürigtnalldncnbanb 2 Mark. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Da« neue Handels­gesetzbuch tritt gleichzeitig mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch, also mit dem 1. I nuar 1900 in Kraft, der Abschnitt über die HandlnngS- gehilsen und Lehrlinge aber schon am 1. Januar 1898. Höchst« Zeit ist eS also, sich mit den Bestimmungen diesis wichtigen Abschnitte» bekannt zu machen. Die weitgehende Arnderung deS Kaufmanns« begriffeS zwingt Jeden, der ein Handelsgewerbe bittdbt, fich mit de» Vorschriften des neuen Handelsgesetzbuches vertraut zu machen, woz» vorliegende Ausgabe, die fich durch fluten Druck, gediegene Ausstattung und ein ausführliches Sachregister auSzdchnet, warm empfohlen werden kann. In dir bekannten Sammlung von Webers Katechismen, bcr diese Ausgabe als Nr. 163 angehört, sind noch folgende Bände handel»- wlffenschaftlichen Inhalts vrrtteten: Börsen- und Bankwesen, Kaut männische Buchführung, Girowesen, Handelswissenschaft, Kauf­männische Korrespondenz in deutscher und französischer Sprache. Wechselrecht. _______________

Hüb«er» Geographisch statistische Tabelle«. Ausgabe 1897 HerauSgegeben von Professor Fr. v. Juraschek. Verlag von Heinrich Keller in Frankfurt a. M. DaS Merkchen löst die Aufgabe, dem großm Publikum die wichtigsten statistischen Zahlen in klarer, über sichtlicher und dabei möglichst knapper Form zugängig zu machen in überaus glücklicher Weise. ES ist bewunderns werth, ein wie rticbtl Material auf dem geringen Raume dieser Tabelle geboten ist Wir finden die nothwendigsten Daten über Bevölkerung, Verfassung. Finanzen, Heerwesen, Flotte, Handel, Verkehrswesen rc., welche fast täglich vorkommen, dort angegeben und können daS Werk als ein Vademecum bezeichnen, dessen Vorzüge sich zusammenfaffen lassen in den Eigenschaften: Uebersichtlichkeit, Reichballigkeit, Gediegenheit und Billigkeit. ES sei noch besonders darauf hingewiesen, daß der Umfang des HefteS ohne Erhöhung de» Ladenpreises gegen die Bor jahre um 3 Seiten vermehrt worden ist, wodurch zur Aufnahme einer Tabelle über die Ergebnisse der Volkszählung im Russischen Reiche vom 28. Januar 1897, sowie einer sedr interessanten lieber» schrifl: »Statistische Daten einiger G^ädte^ der Raum geschaften wurde. Preis der Buch-AuSgab« Mk. 1.20, der Wandtafelausgabe 60 Pfg.

ES wurde bereit» vor einigen Tagen auf die neue, besonder» reichhaltige Preisliste deS 36. Jahrganges (140) der LandeShuter Leinen- und Gebild-Weberei F. V. Grünfeld in LandeShut hingewiefen. Um einen Beweis von der außerordentlich großen Vielseitigkeit in den einzelnen Waarengattungen zu geben, sei nur angebeutet, daß z. B. mehr al» 100 Sorten Leinen aller Breiter! von 65 Pfg. biS 12 Mk. daS Meter angeboten sind, während In Tischzeugen daS Verzdchniß über 40 verschiedene Muster aufweist. Vom einfachsten grobfädigen Ldnen bi» zu den Meisterwerken der Gebildweberei wird für den anspruchlosesten Hauehalt wie für die weitgehendsten Anforderungen reichliche Auswahl geboten. E» mutz einer practifchen HauSsrau daS Herz lachen, wenn sie die Schätz« an Ausstattungvwäsche aller Art bei Durchsicht der Liste im Geiste vorüberziehen läßt, und fast dürft« die Wahl schwer werden wenn nicht die Verschiedenheit der Mufter In den einzelnen Preis lagen jede einzelne Geschmacksrichtung seffeln würde.Der Hau« freu Sinnen, sei stets gut Linnen!" Diese dem PreiSbuch voranstehende Mahnung deutet dabei an, daß auch die Güte der einzelnen Erzeugnisie über allem Zweifel fein wird, wa» durch die beigegebene Anzahl maßgebendster Anerkennungen übrigen» di« beste Bestätigung findet.

Wer Immer Bedarf in den Artikeln der Firma hat, verlange daher kosten- und postfrei die Hauptpreisliste (140) von der Lan deShuter Leinen- und Gebild-Weberet F. D. Grünfeld. LandeShut in Schlesien. 912t

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