Ausgabe 
10.7.1897 Zweites Blatt
 
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seine Bestrebungen neuerding» nachdrückliche Unterstützung seitens öffentlicher und privater Kreise. Wie uuS mitgetheilt wird, hat, ähnlich der Bewilligung seitens der Stadtverord­neten, der Provinzialausschuß von Oberheffen einen Beitrag tu der Höhe von 300 Mk. sür den Verein ausgrworfen und sind ihm von den Herren Fabrikant L. Em melius und Lommercienrath S. Heichelheim, die beide als warme Förderer gemeinnütziger Unternehmungen bekannt find, Spenden von je 100 Mk. zu Theil geworden. ES steht zu hoffen, daß andere unter unseren Mitbürgern diesem Beispiele bald folgen.

** BolkSbad. Im Anschluß au da-Eingesandt" machen wir unsere Leser nochmals darauf aufmerksam, daß am künf­tigen Montag, Vormittags 11 Uhr, in dem Bürger- meistereigebaude eine außerordentliche General-Ver­sammlung der Actioväre deS VolkSbadeS stattfindet.

* Kriegerkaweradfchaft Gießen. Wir machen auf die Bekanntmachung der Krtegerkameradfchaft Gießen bezüglich de» Bezirks festes noch besonders aufmerksam.

vefitzwechfel. Der Wirth Bauer verkaufte sein in der Bahnhofstraße Nr. 61 belegeneS Haus für den Preis von 31,000 Mk. au den Instrumentenmacher Ehserbeck.

** Ehrung. Anläßlich der festlichen Einweihung seine» eigenen Heims hat der Vorstand des Kaufmännischen Vereins beschlossen, die Herren Proviuzialdirector Geheime- rath Fretherrn v. Gageru, Oberbürgermeister Gnauth und HandelSkammerpräfidenten Commerzieorath Koch zu Ghrenpräfidenten für die festliche Veranstaltung zu ernennen und denselben hiervon Mittheilung gemacht.

Schenkung. Anläßlich der heutigen Einweihung deS eigenen Heims des Kaufmännischen Vereins find von den Damen ein geschmackvolles Buffet und zwei Büsten ge­stiftet worden. Die Schüler der Fachschule stifteten für diese einen Regulator mit electrischem Läutewerk.

** Das Hau» des Kaufmännischen Verein». Ein Denk­mal deS Opfersinns unserer Kaufmannschaft und ein Beweis der Erkenntniß, was Noth thut, um die Heranwachsende Generation zu stählen und auSzurüsten für den dereinfttgen Kampf umS Dasein bildet das heute etngeweihte Haus deS Kaufmännischen Vereins, deffen Hauptzweck darin be­stehen soll, eine Stätte zu sein der Bildung und des Unter­richts sür kaufmännische Lehrlinge. Ende 1895 nämlich wurde durch den hiesigen Kaufmännischen Verein der schon lange gehegte Wunsch zur That. Der Verein gründete, unterstützt durch Geldzuschüffe seitens der Handelskammer, der Stadt­verwaltung, der Spar- und Leihkaffe rc., eine Fachschule. Mau mußte, da geeignete Schulräume von der Stadt nicht zu haben waren, vier Zimmer im RestaurantPoftkeller" zu diesem Zwecke in Benutzung nehmen. Die über Erwarten stetig fortschreitende Entwickelung und Ausdehnung der Schule, sowie gewisse Unbequemlichkeiten und Störungen, die sich bei einem Schulraum in einem Hause, da» gleichzeitig auch RestauratiouSzwecken dient, wohl nicht vermeiden laffeu, legten schon bald den Wunsch nahe, der Schule eine Stätte zu geben, wo sie frei von äußeren und zufälligen Unannehmlichkeiten ihre Wirksamkeit entfalten könne, ihr Räume zu geben, die ausschließlich von ihr zu benutzen seien, den Gedanken also, ein eigenes Heim für den Verein und damit auch für die Fachschule zu errichten. Die Idee nahm sehr schnell greif­bare Gestalt an und ist inzwischen in dem heute festlich ge­weihten Hause verwirklicht worden. Der Bau, welcher nach Plänen der hiesigen Architecten Stein & Meyer mit einem Kosteuaufwande von 41000 Mk. errichtet wurde, stellt sich als Putzbau im Stile der italienischen Renaisiauce dar und zeigt in seiner Fayadenbildung den Charakter eines vornehmen Club- oder GesellschaftshaufeS. Eine weithin fichbare goldene Aufschrift, sowie die über dem Hauptportal des Gebäudes aufgestellte, beinahe lebensgroße Figur deS Merkur kenn­zeichnen die Zwecke desselben auch äußerlich. Ein kleiner Garten, welcher von einer an der Hinteren Seite des HauseS angebrachten Terraffe zu erreichen ist, gibt Gelegenheit, auch zur Erholung im Freien zu verweilen. DaS an der Nord­anlage gelegene Baugelände in Größe von 709 Quadrat­meter hat die Stadt zum Preise von 8000 Mk. überlasten, deren Bezahlung jedoch nur dann zu erfolgen hat, wenn ge- wtffe näher bezeichnete Umstände (Aufhören der Schule, Weiter­verkauf des Grundstücks rc.) etntreten, Verhältuisie, die im normalen Lauf der Dinge wohl keines Falls eintreten werden. Diese Forderung tritt zudem hinter eine zu errichtende Hypothek von 60 pCt. des TaxwertheS des Gebäudes, so daß mau trotz der gewählten Form des Verkaufs die Gelände­übereignung seitens der Stadtgemeinde wohl als Schenkung bezeichnen darf. Ein Appell an unsere selbstständigen und conditionirendeu Kaufleute hatte den Erfolg, daß für das benöthigte Baucapital ä fond perdu 13 490 Mk. geschenkt wurden, während 7000 Mk. gegen Ausgabe von Antheilscheinen gezeichnet wurden. Nur diesem Opferfinn ist eS zu danken, daß der Bau sich ermöglichte. In dankenSwerther Weise gab die Stadt 24000 Mk. zu 3^/z pEt. verzinslich gegen Hypothek auf das neue Haus, deren Zinsen zum größten Theil durch die von der Darleiherin bewilligte Beihilfe sür die Fachschule von jährlich 800 Mk. Deckung finden. Zu den Kosten der inneren Einrichtung gab die Großh. Staatsregierung mit Er­mächtigung des Großherzog« aus dem Fond für öffentliche und gemeinnützige Zwecke 1000 Mk., während der übrige Theil des zum Bau und zur inneren Einrichtung beuöthigten Geldes der Verein aus eigenen Mitteln deckte. DaS Innere deS Gebäudes ist b,quem und proctifch eingetheilt. Im Par­terre-Geschoß befinden sich vorn rechts und links SttzungS- zimmer de« SccretariatS der Großh. Handelskammer, wofür der Verein als Eigenthümer des Hauses eine JahreSmiethe von 400 Mk. bezieht. Hinter diesen vermietheten Räumen befinden fick die BereinSzimmer und zwar rechts ein Nestau- rationSraum, links ein Zimmer für den Vorstand und ein solches für die Bibliothek (zugleich Lesezimmer). Sämmtliche Räume im ersten Stock sind der Fachschule zuzewiesen und zwar fünf für Lehrzwecke und ein Raum für das Lehrlings- Heim, in welch letzterem Spiele und Bücher zur Benutzung

der Besucher desselben ausliegen. Im Dachgeschoß hat die Wohnung für den Hausverwalter Unterkunft gefunden, der gleichzeitig die Restauration im Hause bedient. Im Souterrain de» Hauses befinden sich außer Küche und Wasch­küche die nöthigen Kellerräume. Möge das Hau», äußerlich auch eine Zierde unserer Stadt, dazu bestimmt sein, alle Hoffnungen zur Erfüllung zu bringen, die der Verein durch Errichtung desselben berechtigt ist, zu hegen, wöge es werden eine Stätte der Bildung und Belehrung für die kaufmännische Jugend und möge es dazu dienen, das StandeSbewußtsein des Kaufmanns zu heben und zu fördern.

Kleinbahn Sießen-Bieberlhal. Wir erhielten folgende Zuschrift: Biebrich, 9. Juli 1897. In Nr. 157 Ihres geschätzten Blattes vom 8. Juli wurde ein Artikel abgedruckt, überschrieben:Neues Project", welcher dem Publikum eine Drahtseilbahn durch da» Bteberthal in Aussicht stellt, welcher aber zugleich durch unrichtige Vorstellungen geeignet erscheint, da» bestehende Kleinbahn-Unternehmen Gießen- Bieber, und damit zugleich die Allg. Deutsche Kleinbahn» Gesellschaft in Berlin, als die Inhaberin deffelben, öffentlich in ein falsches Licht zu stellen und zu schädigen. Ich erachte eS darum als meine Pflicht, über den wahren Stand unseres Unternehmens folgende Aufklärung zu geben: DaS Bauproject der Kleinbahn GießenBieber steht fest, und hat die staatliche Genehmigung sowohl von der Großh. hessischen, wie von der Köntgl. Preuß. Regierung bereit- erhalten. Die Allg. D. Kl.°B.-Gesellschaft ist im Besitz der Concesfionen zum Bau und Betrieb dieser Kleinbahn, und die CoucesfionSurkundeu beider Staaten wurden s. Z. in den betreffenden Amtsblättern in Darmstadt bezw. in Wiesbaden veröffentlicht. Ebenso wurden, wegen Benützung der Staatsstraße, mit den beiden Regierungen, und wegen Benützung städtischen EigenthumS, mit dem Magistrat der Stadt Gießen, die erforderlichen Verträge längst abgeschloffen, und auch mit König!. Eisen- bahudirection Frankfurt a. M. ist, wegen Benützung ftscali- schen EigenthumS, sowie sür die erforderlichen Gleisanschlüsse au die Hauptbahn, vollkommenes Einvernehmen erzielt, und der Vertragsentwurf aufgestellt worden. DaS Planfest- stellungSverfahren konnte auf Großh. hesfischem Gebiet bereit- abgeschloffen, und die baupolizeiliche Genehmigung ertheilt werden, während dasselbe auf König!, preußischem Gebiete unmittelbar bevorsteht. Wegen deS erforderlichen Grund- erwerbS endlich haben die mündlichen Verhandlungen mit den Grundbesitzern schon zu mehrfachen Kaufabschlüffeu ge­führt- ein großer Theil der Grundbesitzer ferner hat die Bauerlaubuiß ertheilt, und die Uebrigen werden, wie man hoffen darf, die hierbei angebotenen Vortheile wahrnehmen, und Nachfolgen. Andernfalls ist die Allg. D. Kl.-B.-Gesell- schaft sowohl aus Großh. hesfischem, wie auf Köntgl. preußi­schem Gebiete in der Lage, über das EuteignungSrecht zu verfügen. Wenn ich noch hinzusetze, daß ich im Auftrage der Allg. D. Kl.-B.-Gesellschast seit ca. einem Jahre in Gießen ein technisches Bureau unterhalte, und für das Zu­standekommen ihres Unternehmens thätig bin- daß ferner das gefammte Oberbaumaterial für die Kleinbahn bereits an- geliefert ist, und an der Wetzlar-Lollar-Eisenbahn in der Nähe deS KalkwerkeS A. Gabriel aufgespeichert, und zum Bau bereit liegt, und daß auch die Betriebsmittel schon in Bestellung gegeben wurden, so dürfte auS diesen angeführten Thatsachen wohl für Jedermann hinreichend klar sein, daß es der Allg. D. Kl.-B.-Gesellschaft vollkommen fern liegen muß, und ganz widersinnig wäre, in diesem Augenblicke daS geplante, und mit vieler Mühe und großen Opfern soweit geförderte Unternehmen fallen zu laffrn, und daß ihr hierbei auch die Frage deS Grunderwerbs in keiner Weise hindernd in den Weg treten kann. Die Grundetnlösuug kann die Bauaus­führung wohl erschweren und verzögern, niemals aber mehr verhindern. H. v. Mulert,

Ingenieur und Bauunternehmer.

Wetterbericht. Das barometrische Maximum hat an Raum und Intensität noch weiter gewonnen, während daS Gebiet niederen Barometerstandes leicht nach Norden zurück­weicht. Kerne hohen Druckes liegen im äußersten Südwesten, sowie über Süddeutschland. Die Witterung dürfte auf unserem Gebiete besonders am Morgen vielerorts eine Besse- rung erfahren, nur im Norden und Osten Bayerns war der Himmel noch allgemein bedeckt. Die Morgentemparaturen find in Central-Europa wieder gestiegen. Voraussicht­liche Witterung: Allgemein heiter und warm.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl LooS und I. M. Schulhof.

Bremen, 8. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Saale, Capt. B. Blanke, vom ^torddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 10 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekomwm.

Bremen, 8. Juli. (Per tranSallanttschen Telegraph.) Der Postdampfer Friedrich der Große, Capt. M. Eichel, vom Nord- deutschrn Lloyd in Bremen, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

Eingesandt.

Gießen, den 10. Juli 1897.

In ungemein kurzer Zeit hat die Gründung einer Badeanstalt alle Stadien vom Project vis zum Beginn des Baues durchlaufen. Die rege Antbeilnahme der Gießener Bevölkerung an diesem Unter­nehmen, der Errichtung eine»Volksbades", gebt am schlagendsten daraus hervor, daß in so kurzer Frist die nöthigen Geldsummen gezeichnet worden und Mancher zu spät kam, sich eine Actie zu er­werben. Nun mit dem Bau des Volksbades begonnen werden soll, taucht das Gerücht auf, daß von der gleichzeitigen Einrichtung eines Dampfbades abgesehen resp. dieselbe auf spätere Zetten verschoben werden soll. Leider scheint daS Gerücht auf Wahrheit zu beruhen und somit Gefahr vorhanden zu sein, daß ein wesentlicher Theil einer modernen Badeanstalt unserm Dolksbade fehlen wird. Dieses wäre sehr zu bedauern. Denn wenn noch dasVolksbad" in erster Linie hygienischen Zwecken, also der Erhaltung der Gesundheit, dienen soll, so dürfen wir doch nicht vergeffen, daß es noch viele Kranke gibt, die ihre Gesundheit wieder erlangen wollen. Sollen wir jetzt, wo es sich, gegenüber den Gesammtkosten, doch nur um einen geringen Betrag handeln kann, um noch sofort ein Dampf­bad einzurichtm, auS Geldmangel auf ein solches verzichten? Stein! 1

Die Heilwirkung des Dampfbades, seine Unentbehrlichkeit bei ge» wtffen Krankheiten ist allbekannt, und gar oft schon wurde es schmerzlich empfunden, daß diese Hülfe nicht zu haben war. Dampf, bäder, so gut wie Schwimmbäder, Brausen, die Massage u.s.w., sind wiffenschaftlich anerkannte Heilfactoren, ihre Anwendung ist Gegen­stand des klinischen Unterricht» und die Einrichtungen dazu find tn jedem modern eingerichteten Krankenbause anzutreffen. Diese Heil» factoren haben sich noch practtsch bewährt, denn wo Dampfbäder zu haben find, da zahlen die Krankenkaffen noch die ihren Schutz» befohlenen verordnetm Bäder. ES ist Pflicht, die Wohlthat der Dampfbäder Allen zugänglich zu machm, daß ihr Gmuß nicht allein einzelnen Bevorzugten ermöglicht ist. Sind im .BolkSbad" noch Dampfbäder zu erhalten, so könnte gar mancher Kranke Genesung finden, dem da» heute nicht möglich ist, da ihm die Mitte! zu einer Badereise fehlen. Es bedarf sicher nur dieses kurzm Hinweises, um die Nothwendtgkeit der Sofortigen Einrichtung auch etneS Dampf­bades darzulegen. Dann wird daSVolksbad" noch schöner seinen Zweck erfüllen und Gießen braucht nicht den Dorwurf auf sich zu laden, etwas Halbes geschaffen zu haben, sondern als etwas Ganze- wird das .VolkSbad" dem Gemeinwesen zu dauerndem Segen gereichen. Dr- K.

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Brodpreife

vom 11. bis 25. Juli 1897.

Der hiesige« BSSer.

1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......27 Pfg.

2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......54 ,

1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrot)......25 ,

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot)......50 ,

1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot)......23

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod ..... 46

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod...... 69 r.

Der a«SlvLrtigeir Bäcker.

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei L. Steinmüller, Gr.-Linden 42

W. Steinmüller v. L.-GönS, 44

G. Jacoby v. Alten-Buseck 44 Pfg.

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod bei L. Steinmüller, Gr.-Linden 40 Joh. Kd. Belte o. Kirch-GönS 40

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei Ernst Christ von Wiefeck 66 Der Brodverküufer.

Diefelben Preise wie bei den hiesigen Bäckern.

Gießen, den 10. Juli 1897.

Grobherzogliches Polizeiamt Gießen.

I. V.: Roth.

»ttSMg aus tat ta Stadt Ma ttnteetou.

Juni: 13. Johann August Lrtthäufrr, Kaufmann dahier, mit Anna Katharina Schneider bierfelbst. Juli: 3. Andreas Franz Herrschmann, Condttor zu München, mit Friederike Amalie Clotilde Kloiber daselbst. 6. Johannes Vollprecht Nagel, Posthilfsbote dahier, mit Karoline Kreuder zu Krofdorf. 7. Friedrich Peter Martin Berg, Schuhmacher zu Frankfurt a. M., mit Elifabethe Seip, geb. Lange, daselbst. 7. Wilhelm Johannes Metha, Schreiner zu Wehlheiden, mit Anna Katharina Elisabeth Hartig Hierselbst.

Juli: 3. Heinrich Peter Kaiser, Sergeant dahier, mit Elisabeth« Katharina Marte Funk hierselbst. 3 Karl Wilhelm Brühl, Kauf­mann dahier, mit Philippine Leonore Margarethe Elisabeth Karoline Bob hierselbst. 5. Carl August Emse, Hoboist dahier, mit Marie Henriette Wagner hierselbst. 8. Bernhard Adolf Kraft, Postoerwalter zu Marxzell, Baden, mit Anna Emilie Elisabeth Röder hierselbst.

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Juni: 26. Dem Architecten Gustav Hamann eine Tochter. 27. Dem Arbeiter Carl Becker eine Tochter. 27. Dem Kohlenhändler

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Eduard Klinke! eine Tochter, Margarethe. 28. Dem Mtlchkutscher Hermann Seibert eine Tochter. 28. Dem Schloffer Philipp Maintnger eine Tochter, Anna Elisabeth« Maria Emilie. 28. Dem Arbeiter Karl Strack ein Sohn. 29. Dem Hoboisten Heinrich Klaus ein Sohn. 30. Dem Schreiner Otto Heinrich Gustav Hartg ein Sohn,. Louis. Juli: 2. Dem Schmied Jacob Waldschmtdt ein Sohn, Heinrich. 3. Dem Kaufmann Adolf Zurbuch eine Tochter, Emmy. 4. Dem GerichtSschreiber-ASpirant Johs. Schäfer ein Sohn. 5. Dem Friseur Adolf Langsdorf Zwillinge, zwei Söhne, Wilhelm Christian und Karl Heinrich. 7. Dem Agenten Albert Albin Gretfcher ein Sohn, Georg Karl Martin. 8. Dem Buchhalter Bernhard BahS eine Tochter.

Juli: 4. Elfa Weigel, l Monat alt, Tochter von Schreiner- meister Wilhelm Weigel dahier. 4. Elifabethe Volk, 14 Jahre alt, Tochter von Bahnarbeiter Jacob Volk zu Allendorf a. d. Lahn. 4. Jost Baumann, 85 Jahre alt, Taglöhner dahier. 6. Johann Friedrich Christian Karl Walther, 76 Jahre alt, ohne Geschäft dahier. 6. Valentin Hugo Coenen, 57 Jahre alt, Kaufmann von Brooklyn. 6. Ferdinand Heinrich Ludwig Hoffmann, 62 Jahre elf, Kaufmann dahier. 7. Anton Nau, 1 Monat alt, Sohn von Wirth Heinrich Nau dahier. 8. Gertrude Anna Katharina Engelbach, 4 Monate alt, Tochter von Eifenbahnfchaffner Heinrich Engelbach dahier.

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MatthäuSgemeinde. t

Den 4. Juli. Margarethe Schneider, geb. Klinkei, Ehesra,, von Metzgermeister Karl Schneider, 61 Jahre alt, starb den 1. Im zu Wiesbaden.

Auszug aus den Rirchenbüchern

ver Stadt Gießen.

Evangelifche Gemrintze.

Matthäusgerneinde.

Den 1. Juli. Richard Ernst Karl KUckow, Kaufmann zu Frankfurt a. M., und Helene Wiegelmann, Tochter des Kaufmanns Heinrich Wiegelmann zu Naumburg a. S.

MarkuSgemeinde.

Den 3. Juli. Karl Wilhelm Brühl, Kaufmann zu Gießen, und Philippine Leonore Margarethe Elisabeth Karoline Bob, Tochter von Wirth PhUipp Bob zu Gießen.

LukaSgemeind e.

Den 8. Juli. Adolf Kraft, Postverwalter zu Marxzell, und Emilie Röder, Tochter des Oeconomen Johannes Röder zu Gießen.

Mtlitärgemetnde.

Den 4. Juli. Heinrich Peter Kaiser, Sergeant, und Elisabeth Katharine Marie Funk, Tochter des verstorbenen Lehrers Ada» Funk zu Gießen.

Den 6. Juli. Karl August Emfe, Hoboist, und Marie Hmriette Wagner, Tochter des Weichenstellers Jakob Wagner zu Gießen.

Aaiaakla.

MatthäuSgemeinde.

Den 4. Juli. Dem Großh. Eisenbahnsecreiär Wilhelm Kesting ein Sohn, Karl Maria, geboren den 15 Juni.

Denselben. Dem Schlosser Aibert Schnabel eine Tochter, Anna Katharine, geboren den 13. Mai.

MarkuSgemeinde.

Den 4. Juli. Dem Schreiner Johannes Vogel ein Sohn, Kar!

Philipp, geboren den 8. Mai.

JohanneSgemeinde.

Den 4. Juli. Dem Lackirer Georg Bellos eine Tochter, Marat

Christiane, geboren den 13. Juni. \

Den 8. Juli. Dem ordentlichen Profeffor Johannes Gottliebs Wilhelm Btermann ein Sohn, Hans Friedrich Arthur, geboren den» 6. April 1

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