Ausgabe 
10.4.1897 Erstes Blatt
 
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Reich-Postamtes auSgelegte Liste für die Besucher füllte sich heute mit zahlreichen Uuterschriftea. Als einer der ersten Besucher erschien Prinz Alexander Hohenlohe, der Sohu deS Reichskanzlers, um sich einzuzeichnen. Der Präfident deS AbgeordueteuhauseS, Geheimrath v. Köller, stattete der tief gebeugten Familie bei Dahtogeschiedenen einen Beileidsbesuch ab. DaS feierliche Begräbuiß wird mit allen dem Der- storbenen zustehenden hohen Ehren voraussichtlich am Sonntag stattfinden. Die Genehmigung deS Kaisers, welcher sich besonders h'erfür iuteresfirt, wird zu deu Einzelheiten deS Programms Seitens der Familie eingeholt werden. Bestimmte Anordnungen find hierüber noch nicht getroffeti. Der Sonutag wurde für den Tag der Beisetzung in Aussicht genommen, weil die Mehrzahl der Postbeamteu an diesem Tage dienstfrei ist und eine umsaffende Betheiligung Seitens der Unter­gebenen des GeneralpostrneisterS als angezeigt empfunden wird. Als Nachfolger des Verstorbenen wird in erster Linie UnterstaatSsecretär Fischer genannt. ES wird jedoch auch mit der Möglichkeit gerechnet, daß ein Beamter, welcher in der Oeffentlichkeit noch wenig heroorgetreten ist, mit der Leitung des ReichSpostwesenS betraut wird.

Breslau, 8. April. Zu dem Unglück auf der Hedwigwullsch-Grube in Zabrze meldet derBreSl. Gen. Anz." noch, daß nicht nur bei der Einfahrt, sondern sogar auch bei der Bergung der Leichen offene Grubenlampen anstatt SicherheitSlampen Verwendung gefunden haben, wo­durch die Explosion der Gase herbeigesührt sein dürfte. DaS Königliche Obrrbergamt wird jetzt mit aller Energie auf schleunige Durchführung seiner wiederholt gestellten Forderung, nämlich einer befferev Wetterführung auf den schlesischen Gruben bestehen.

Frankfurt tu 38. April. DieFranks. Ztg." meldet aus Loudon: 7000 indische Hafenarbeiter in Bombay strtken und sie wollen die Arbeit nicht eher wieder aufnehmen, als bis die sanitären Verordnungen, in welchen die Trennung der Bevölkerung vorgeschrieben wird, aufgehoben find. Sie fürchten nämlich, daß ihre Familien in die Hospitäler gebracht und dort vergiftet werden, während fie arbeiten.

Frankfurt a M , 8. April. DerFranks. Ztg." wird von ihrem Pariser Correspondenten telegraphtrt: Die deutsche und die französische Regierung kamen überein, zur Prüfung der beiderseitigen Ansprüche auf daS afrikanische Gebiet von Gurma eine gemischte technische Com­mission etnzusetzen, die auS je einem Vertreter deS franzöfi- scheu Auswärtigen und Colonial-Ministeriums und auS Der- trete» der deutschen Regierung bestehen soll.

Wie», 8. April. In dem Befinden der Tragödin Charlotte Wolter ist eine derartige Verschlechterung eingetreten, daß die Aerzte jede Hoffnung aufgegeben haben.

Lemberg. 8. April. Wie polnische Blätter melden, soll in Rohathn eine Judenhetze bevorstehen.

Rom, 8. April. Die Verhängung der Blokade über die griechischen Häfen erleidet einen Aufschub, weil der von den Admiralen vorgelegte Plan eine bestimmte pro- portionelle Mitwirkung eines jeden einzelnen Geschwaders voraussetzt und die Mächte darüber noch keinen Beschluß gefaßt haben. DerJtalie" zufolge find einige Cadiuete der Anficht, baß Rußland, Oesterreich und insbesondere Deutsch­land ihren Sch ffSbestand im Archipel vermehren sollten. Die Vermehrung des italieutschen Geschwaders ist auSgeschloffen.

Paris, 8. April. Entgegen dem osficiellen Dementi, betreffend die Reise des Zaren nach Frankreich, erklärtMatin", er habe die Nachricht von dem Senator Chooet, dem Bürgermeister von Complögne erhalten, welcher selbst von Felix Faure über die baldige Ankunft deS Zaren verständigt worden sei.

Loudon, 8. April.Daily News" zufolge hielten heute sämmtliche Admirale und Consuln von Ronca an Bord deS italienischen AdmiralschiffeS unter dem Vorsitz des * Admirals Caoevaro eine Besprechung ab, um über den neuen Text einer Proklamation an Griechenland und die Türkei zu berathen.

Berlin, 9. April. Die Beerdigung des Staats- seeretär« v. Stephan findet vorauSfichtlich am Sonntag in der Mittagszeit statt. Derselbrn geht im Prunksaale des Reichspostamts eine Trauerfeier voran. Sämmtliche Ober- postdireetionen entsenden Abordnungen zu der Leichenfeier. Die Zahl der einlaufenden Beileidsbezeugungen des In- und Auslandes ist enorm,

Berlin. 9. April. Contreadmiral Tirpitz, der zur Bertrctung Hollmanns berufen wurde, ist seit längerer Zeit leidend und hat schon jetzt einen mehrmonatlichen ErholungS- urlaub bewilligt erhalten. Er wird seinen Dienst erst am 1. Oktober antreten.

Hamburg, 9. April. DieHamb. Nachr." fordern den Hofrath de Grahl auf, bezüglich der falschen Meldung von dem Glückwunsch deS Kaisers zum Geburtstage deS Fürsten Bismarck anzugeben, von wem er diese Nachricht erhalten habe. SS wäre kaum anzunehmen, daß er fich die Sache aus den Fingern gesogen habe.

Konstantinopel, 9. April. Die Botschafter verständigten sich über die Anzahl der christlichen und türkischen Notablen, welche die demnächst einzuberufende kretensische Con- stituante bilden sollen. Offen bleibt noch die Frage, ob der von England und Italien ausgehende und von Rußland und Frankreich unterstützte Vorschlag, den Constituanten die Wahl bet Gouverneurs von Kreta zu überlassen, die Zu­stimmung Deutschlands und Oesterreichs finden wird. Diese beiden Mächte wollen nämlich den Einfluß Europas auf die Wahl des Gouverneurs gewahrt wiffen.

Locales unb provinzielle».

Gieße», den 9. April.

* Seine König!. Hoheit der Großherzog mit Gefolge trafen heute Mittag 11 Uhr 54 Miu. von Alsfeld kommend

bi er ein und fuhren um 12 Uhr 6 Mio. nach Darmstadt 1 weiter.

* Ernennungen. Seine Königliche Hoheit ber Groß- Herzog haben Allergnädigst geruht, die OberlandeSgerichtS- rälhe For ch und Heß, sowie den KreiSrath i. P. v. Zangen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder deS BerwaltungSgerichtS- bofs für dte Dauer der Finanzperiode 18971900 zu Mitgliedern der nach Art. 14 Abs. 2 des Gesetze- vom 14. Juni 1879 verstärkten OberrechnungSkawmer zu ernennen.

Militärisches. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerböchster Entschließung vom 7. April den Großh. Hauptmann A la suite der Infanterie Prinz Franz Joseph von Battenberg, Durchlaucht, zum Major ä la suite der Infanterie zu ernennen geruht.

Erledigte Lehrersteüe. Eledigt ist die mit einem eo. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Climbach, Kr. Gießen, mit einem jährlichen Gehalt von 900 Mark. Mit der Stelle ist Orgamstendienst verbunden.

Evangelische Kirchensteuer. In Ausführung eines zu dem Voranschlag über Einnahme und Ausgabe des evange­lischen Centralkirchenfonds für die Periode vom 1. April 1895 bis zum 1. April 1900 von dem evangelischen Kirchenregiment mit Zustimmung der LandeSsynode gefaßten und von dem Großh. Ministerium genehmigten Beschlusses soll zur Be- streitung der Bedürfniffe der Gesammtheit der evangelischen Kirche deS GroßherzogthumS im Etatsjahr 1897/98 auf daS Communalsteuercapital der Angehörigen der evangelischen Kirche ein Beitrag von Einem und siebenzehntel Pfennig auf die Mark Steuercapital au-geschlagen und mit den Commnnalsteuern ber politischen Gemeinben erhoben werden.

* Parlameularifches. Eine Vorstellung von 381 Gr- meindeforstwarten, die Berbefferung ihrer Lage betreffend, lautet:

Hohe zweite Kammer der Landstände deS Großherzothums Heffen!

Mehr als 12 Jahre find verstrichen, feitbem ans der Mitte der zweiten Kammer ber Landstande aus Anlaß der Berathung des Antrags des Abgeordneten Dittmar wegen Ertheilung von Penfionen an Gemeindeforftwarte und von Unterstützungen an deren Relikten an Großherzogliche Regie­rung daS Ersuchen gerichtet worden ist, durch anberroelte Regelung ber Dienstverhältnisse der Communalforstwarte im Rahmen der Verordnung von 1811 eine Berbefferung des DtensteinkommenS derselben herbeizuführen und zu erwägen, ob und in welcher Weise für den Fall der Dienftunfähigkeit dieser Funktionäre, bezw. für den Fall deS Ablebens für ihre Hinterbliebenen Vorsorge getroffen werden könne. Die Hoffnungen, welche von den Gemeindeforstwarien deS Groß- herzogthumS an dieses wohlwollende Ersuchen geknüpft worden, sind aber leider bis heute noch nicht erfüllt und gar viele unserer Collegen find inzwischen mit Tod abgegangen, ohne daß deren Hinterbliebenen Wittwen- oder Waisenpenfionen gewährt werden konnten.

Zwar hat dic Großherzogliche Regierung dem erwähnten Ersuchen durch wiederholte Gesetzesvorlagen zu entsprechen gesucht, aber war diesen Vorlagen nicht beschieden, die Zustimmung der zweiten Kammer der Landstände zu finden. Mit Aufmerksamkeit und Spannung Haden wir sämmtliche Verhandlungen über diese Gesetzesvorlagen verfolgt und wenn wir auch bis daher stets in unseren Hoffnungen auf bessere Zetten uns getäuscht sehen mußten, so haben wir doch auS den londständ scheu Berathungen die Gewißheit geschöpft, daß der Grund der Ablehnung der betreffenden Regierungsvor­lagen nicht der gewesen, daß daS Bedürfniß zur Regelung unserer G-.haltS- und Pensionsverhältniffe die Anerkennung seitens dieses hohen Hauses nicht gefunden hätte, daß viel­mehr der von Großherzoglicher Regierung vorgeschlagene Weg zur Regelung der schwebenden Frage, die Zustimmung nicht aller Mitglieder der zweiten Kammer der Landstände ge­funden hatte, so daß die Vorlagen ber Großherzoglichen Regierung, trotz weitgehender Zugeständniffe, durch eine ver- schwindend kleine Majorität immer wieder zu Fall gebracht worden sind. Wir Haden also gesehen, und insbesondere durch Annahme deS Antrag- Metz, wonach der Großherzoglichen Regierung die Summe von 20,000 Mk. zur Aufbesserung der Gehalte der Communalforstwarte, sowie zur Gewährung von Ruhe- und Wittwengehalten alljährlich zur Verfügung gestellt werden sollte, Gewißheit erlangt, daß hohe zweite Ständekammer voll überzeugt ist, daß zur Ausbefferung unserer Lage etwas geschehen müsse und daß dieselbe auch bereit ist, dabei mitzuwirken. Diese auS den landständischen Derhand- langen gewonnene Ueberzeugung und daß Vertrauen auf Großherzogliche Regierung, von deren Vertreter uns die Zu­sage geworden, daß sie nicht nur unsere Interessen fortgesetzt im Auge behalten und zu wahren bestrebt sein werden, son­dern, daß sie auch eine unS befriedigende Lösung der schwebenden OrganisationS- und Gehaltsfrage noch jetzt zu erreichen suchen werden, lasten uns dann auch hoffen, daß wir durch daS Zusammenwirken der gesetzgebenden Faktoren in nicht allzuferner Zeit auS unserer bedrängten schwierigen Lage befreit werden.

An hohe zweite Kammer ber Laodstände deS Großherzog- thumS richten bte unterzeichneten Communalforstwarte, zu­gleich auch im Namen aller ihrer Collegen, daS ehrerbietigste Ersuchen:

bei demnächstiger Wiebereinbringung der Gesetzesvor­lage über die Organisation deS ForstschutzeS, den An­trägen der Großherzoglichen Regierung ihre Zustim­mung nicht mehr versagen zu wollen, damit da» Gute, waS die Großherzogliche Regierung, nicht minder den Gemeinden selbst, wie un8 bietet, reifen und Flüchte tragen könne.

Mil größter Ehrerbietung zeichnen die Vertreter der Communalforstwarte deS GroßherzogthumS Heffen.

Geichrteben im Januar 1897.

(Folgen die Unterschrift» von 50 Forstwarten, welche gleich- ' zeitig im Auftrag von 381 ihrer Collegen unterer.eben Haden.)

* Der Siebener Concertverei» beabsichtigt noch in diese« Monat zu Ehren deS verstorbenen Componisten BrahmS ein großes Orchester-Coucert zu veranstalten.

HoSpitalverwalter. Die Stadtverordneten Versammlung wählte gestern in geheimer Sitzung zum HoSpitalver- Walter Her» Schutzmann Dörr.

Bahndan. Gestern ist mit deu Arbeiten zur Unter­führung deS EifenbahndammeS an der Westanlage nach der Hammstroße zu begonnen worden.

Ein rasfinirler EinbrnchSdiebstahl wurde in ver­gangener Nacht in einem Geschäftshaus am Krenzplatz ver­übt. Die Diebe haben fich Abends in das H»S ein­geschlichen und fich einschließen lasten, haben dann Nachts die Dom Hausflur nach dem Laden führende ThÜre mittelst Nachschüstel geöffnet und auS dem Laben mehrere Stücke Setbenstoffe, sowie einige Stücke Buksktn im Werthe von über 1000 Mark entwendet.

Verein der Gastwirthe. In der gestern ftattgefunbenc» Generalversammlung deS Vereins der Gastwirthe von Gießen und Umgegend wurden in den Vorstand gewählt: M. Joskowsky, erster Vorsitzender, Ehr. Riegelmann, zweiter Vorsitzender, C. Roth II., Rechner, I. Baab, SchriftsÜhrer, P. Schadeck, Kontrolleur, PH Bauer, C Häuser, P. König, W. Mayer, C. Stein, Beisitzer- Td. CellariuS-Schotten, K. Dorfeld Wieseck, I. Heiland-Lich, S. Kohlheyer-Hung», L. Rohrbach Lollar, PH. Södler'Niedergemüuden, I. Sommer- Watzenborn Vertrauensmänner.

Vogelsberger Hoheuclnb. Die Wirth schäft im Clubsaale auf dem HoherodSkopf wird am 10. April eröffnet. Die neuen Wegfarbenkarten erscheinen i« Monat Mai im Verlag von H-rwann Grandhomme in Schotten.

* Die Generalverfammlnng bei Hessischen FechtVerei»- Waisenschuh sand vorgestern imSchipkapaß" statt. Der Vorsitzende, Herr Winn, erstattete Bericht über die Thätigkeit des Verbandes Gießen, woraus hervorging, daß die veran­stalteten Festlichkeiten im abgelaufenen Rechnungsjahr einen hübschen Ueberschnß abgeworfen, von welchem nach dem Be­richt des Rechners Hüttenberger 750 Mk. an die Ober­fechterei abgeliefert find. Der Verband Gießen hat feit (1893) seinem Bestehen im Ganzen 1800 Mk. nach Mainz entsendet. Das Baarvermögen des Hestischen FechtvereinS, welches in Mainz bei ber Sparkaffe angelegt ist, beträgt co. 3500 Mk., während daß Inventar (Sammelbüchsen re.) den gleichen Werth haben dürfte. Die VorftandSwahl batte folgendes Ergebniß: Bauunternehmer Winn erster Vorsitzen­der, Criminalschutzmann Weiß zweiter Vorfitzender, Kasten- bote Währum erster Schriftführer, Büreanvorsteher Fourier zweiter Schriftführer, Eisenbahnbeamter Hüttenkerger Rechner, Kaufmann Scheel Eontrolleur, Schreiner Kr»g VergnügungSrath. Der Mitgliederstanb des Verbandes be­trägt z. Zt. 160.

* * Landes Lehrer Verein. Der OltSauSschuß Bens­heim lobet bte Mitglieder deS hessischen LandeS-L^hrer Ver­eins, sowie sonstige Freunde der Volksschule und ihre- Lehrer- stondeS zu den diesjährigen Versammlungen de- Landes- Lehrer Verein-, die in der Woche nach Ostern in Bensheim abgehalten werden, ein. Für Mittwoch den 21. April, AdenbS 8 Uhr beginnend, ist im Saale derRestauration Hutmacher^ dortfelbft ein FestcommerS vorgesehen. Daß Feftiflei' findet am 22. April, unmittelbar nach ber Hauptversammlung, i« Saale deS HotelsZum deutschen HauS" statt. Del Prei- für ein trockenes Gedeck ist auf 2 Mk. festgesetzt. Wohn­ungen zum Preise von 12 Mk. (Frühstück mit einbegriffen) stehen in den Gasthäusern, sowie nöthigenfall- tn de« 20 Minuten entfernten Auerbach zur Verfügung. Wünsche bezüglich ber Wohnungen, sowie Anmeldungen zur MniagS- täfel imHotel Reuter" und zum Festesten wüsten bi« spätestens zum 14. April an Herrn Lehrer Ostheim tn ©tn« heim gelangt fein. ImHotel Reuter", tn unmittelbarer Nähe des Bahnhofs gelegen, ist ein EmpfangSbureau errichtet. Hier gelangen Wohnung«- und Tischkarten zur Ausgabe Bei Eintreffen der Hauptzüge während ber VersammlmigStage stehen einige Mitglieder des Bensheimer BezirkSverkin« z» AuSkunftSertheilungen im Bahnhofe bereit. Die Lehrm'ttelan- statt I. Ehrhardt u. Co. hat fich bereit erklärt, den Besucher, der Versammlungen ihre ausgedehnten GeschästSräume zu« Zwecke ber Besichtigung von LehrmittUn zu öffnen. Der BezirkSoerein BenSheim unterstützt durch dortige Freunde der Schule wird alles aufbUten, den Besuchern der ver- Sammlungen den Aufenthalt in BenSheim möglichst frucht­bringend und angenehm zu gestalttu. Der Ausschuß gtebt sich deshalb der frohen Hoffnung hin, am 21. und 22. April recht viele Lehrer und Schulfreunde begrüßen zu tön en.

Die Renformation des 168. Infanterie - Regiment- hat auch eine anderweite Neubildung der Ersatzdezirte deS GroßherzogthumS nothwendig gemacht. Stott der seit­herigen zwei im Großherzogthum bestanden habenden Ober Ersatz-Comm sfionen find nunmehr drei solcher gebildet worden und zwar 1. die Ober-Ersatz Commission im Bezirk der 49. Infanterie Brigade, umfassend die Provinz Oder- heffen, Militär-Vorfitzender der Commandeur der 49. In­fanterie-Brigade, Cwil-vorfitzender Großh. Regierun^raid Dr. Wagner zu Gießen - 2. die Oder Ersatz Commission L im Bezirk der 50. Infanterie-Brigade, umfastend die Proviiz Rheinhessen, Militär-Vorfitzender der Commandeur dtr 50. In- fanterie-Brigade, C'vil Vorsitzender Großh. RegierungSrath Wolf zu Mainz- 3. die Ober Ersatz-Cowrntsfion II. i» Bezirk der 50. Jnfanterie-Brrgade, umfastend die Prov-oz Starkenburg, Militär-Vorfitzender der (Sommanbtur der 25. Cavallerte Brigade, Civil Dorfitzender Großh. RegierungS- rath Dr. Kaiser zu Darmstadt.

* Wetterbericht. Die Wetterlage bleibt andauernd eine unsichere. Das Minimum, welche- gestern Über England lag, ist ostwärts b!S zu den Niederlanden und Nordwest- Deutfchland vorgedrungen, hat fich jedoch beträchtlch ausge­bildet. Line umfangreiche Deprestion lagert noch über bte Ost» Europa- und dem größten Theil de- Mittelmeer- gebiete-. Der hohe Druck behauptet feine Lage t« Rorb-

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