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10.1.1897 Erstes Blatt
 
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gearbeitete Lohntarif wurde von den Fabrikanten als nn- annehmbar erklärt.

Hamburg, 8. Januar. Oberstlieutenant von Egidh sprach gestern in einer stark besuchten Versammlung über die Lehren deS Ausstandes. Ja seiner zweistündigen Rede, die öfter von lebhaftem Beifall unterbrochen war, erklärte er sich zu Gunsten der Ausständigen, sowie für Waffenstillstand und Versöhnung. H eranf fand eine längere DlScusfion statt, an der sich u. A. die Abgeordneten Frohme und von Elm bethetl'gten.

Wien. 8. Januar. Dar Massen-Meeting der Wiener Lehrerschaft, bet welchem viele Abgeordnete aller Schattirungen zugegen waren, sprach dem antisemitischen Ge« meinderath für die Subventioniruug des katholischen Schul- verein- seine schärfste Mißbilligung aus.

Liuz, 8. Januar. Das in Bayern wahrgenommene Erdbeben wurde auch in vielen Gegenden Ober Oesterreichs wahrgenommen.

«rüffel, 8. Januar. Die belgischen Bergleute halten am Sonntag eine Versammlung ab, in der beschloffen werden soll, in einen Generalstrtke einzutreten, falls ihnen keine Lohnerhöhung bewilligt wird. Die Bergleute begründen ihre Forderung mit den guten Kohlenpreisen.

London, 8. Januar. Eine Depesche derDaily Chro- viele" aus Rom zufolge sollen Kaiser Wilhelm und der Zar eine Zusammenkunft in England haben. Bet dieser Gelegenheit sollen die zwischen England und Rußland bestehenden Mtßverstäaduiffe beseitigt werden. *

Berlin, 9. Januar. Uaterstaatssecretär Roten Han vertritt Frhrn. v. Marschall während deffen Abwesenheit.

Berlin, 9. Januar. Im Berliner Theater gelangte gestern Abend das dreiactige SchauspielDer Schuß" von Rudolf Presber aus Frankfurt a. M. bei gut besuchtem Hause zur ersten Aufführung, nachdem eS schon eine Rund­reise durch Deutschland gemacht hatte. Wie in anderen Städten fand das Stück auch hier eine beifällige Aufnahme, für welche sich der anwesende Autor wiederholt bedanken konnte.

Berlin, 9. Januar. Wie dieStaatSb.-Ztg." erfährt, wurde gestern Abend in der Redaction derVoss. Ztg." nach dem Manuskript deS Artikels in der gestrigen Nummer: Verwaltungs-, Bureaukratie- und Richter- staud" gehauSsucht, ohne daß jedoch davon etwas gefunden wurde.

Berlin, 9. Januar. Wie derLocal-Anz." aus Peters­burg meldet, wird das Zarenpaar auf Anrathen der Aerzte zu einem zweimonatlichen Aufenthalt nach Ltvadta reisen. Der Zar sei infolge großer Arbeitslast sehr an­gegriffen. Während der Erholungszeit werde der Zar nur die allerwichtigstru Regierungsgeschäfte führen. Michael Nikolajewitsch soll die militärischen Angelegenheiten und Pobjedonoszew die civilen Fragen erledigen. Der Zustand der Kaiserin erfordere ebenfalls Schonung und Ruhe.

Berlin, 9. Januar. Die Republik Peru zeigte an, daß sie vom 1. Februar dS. IS. der internationalen Ueber- einkunft, betreffend den Geldanweisungs-Verkehr bettrete.

Norden, 9. Januar. Infolge anhaltender Oststürme und des Eises ist die Schifffahrt an der Nordseeküste stark gefährdet. Die EmS ist an verschiedenen Stellen zugefrorev.

Hamburg, 9. Januar. Der Wasser st and deS Hafens ist andauernd niedrig und der Verkehr bleibt vor­wiegend auf schwach beladene Wochendampfer beschränkt. Verschiedene Arbeitsnachweise geben vorläufig keine Arbeitskarten für Neueintretende aus. Das Kleingewerbe petitionirt, die Polizei solle Massenquartiere am holländischen Brook, Wandbereiterbrook und Poggenmühle verbieten.

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Gießen, den 9. Januar 1897.

** Da» 20jährige Eliftuugsfeft derGteßenerRuder- Gesellschaft findet, wie wir bereits unlängst berichteten, am SamStag den 16. Januar in Steins Saaldau statt und zwar in Form eines Festessens mit' nachfolgendem Tanze. ES steht dies, wohl im ersten Augenblick etwas schlicht er­scheinende Programm zwar anscheinend im Widerspruch mit den Traditionen der Ruder-Gesellschaft, denn frühere Stiftungsfeste wurden meist durch wirkungsvolle und gewiß noch vielseitig in bester Erinnerung befindliche Aufführungen verschönt, aber gerade bet dem 20jährigen, einen grwtffen Abschnitt in der Geschichte der Gesellschaft bildenden Stif­tungsfeste hielt der Vorstand diese Form für die richtige. DaS Fest wird, dafür bürgt die langjährige Erfahrung der Arrangeure, in jeder Hinsicht selbst weitgehende Ansprüche der Mitglieder vollauf befriedigen und auch mancherlei Ueber- raschungen bieten, von denen wir jedoch heute noch nichts be­richten dürfen. Nur erwähnen möchten wir noch, daß das Concert von unserer bewährten Regimentscapelle auSgesührt, daß nichts versäumt werden wird, um Küche und Keller deS Hauses Stein zur höchsten Leistungsfähigkeit anzuspornen, und daß schließlich im Jntereffe deS jugendlichen TheileS der Festbesucher, namentlich unserer verehrten Damen, auch reich­lich Gelegenheit geboten sein wird,Terpsichore" zu huldigen.

Die Sektion Gießen deS Deutschen und Oesterreichifchev AlpeuvereiuS begann am letzten Donnerstag in ihrem neuen Heim (Neubau des Casö Balzer) ihre diesjährige Thätigkeit. Der 2. Vorsitzende, Herr Dr. Finger, bedauerte in seiner Eröffnungsansprache, daß der Jahreswechsel eine ungewöhnlich große Anzahl AuötrittSerklärungen solcher Mitglieder gebracht habe, die nur ganz flüchtig dem Verein angehört hätten und über Interna deS VeretnslebenS nicht unterrichtet gewesen seien. Mit Befriedigung sei in derFestgabe zum zehnjährigen Stiftungsfest vom 28. November 1896, bearbeitet von O. Roth und E. Schomburg" darauf hingewtesen, daßdie innere Entwickelung des Vereins eine erfreuliche Einmüthigkeit der BeretnSbestrebungen bekundet." Wenn auch dies Lob für die

gesellige Seite des DereinSlebenS gelten konnte, so wolle man nunmehr auch die eigentlichen Zwecke des Alpinismus tu gleichem Maße fördern. Nach Erledigung einer Rethe von Aufnahmen ergriff HerrRealvymnaüallehrer Heddertch daS Wort zu seinem VoitragTouren in den Karpathen" und bot der sehr zahlreichen Zuhörerschaft eine Fülle deS In­teressanten : der Ethnograph wie der Geograph, der einfache Naiurfreund wie der Bergfex fanden dabet thre Rechnung. Wir heben nur folgende Punkte hervor: die Darstrllung deS SprachgemengeS in den Beskiden und thre geschichtliche Be­gründung, die Entstehung der Centralkarpathen, die Dc-bschauer Eishöhle, eine Schneefahrt auf der T6ngerSzem-6 üc«, ein Abstieg von der Schlagendorfer Spitze nach Nagy TarpLtak. Donnerstag den 4. Februar, wird Herr Th. Haubach über feine Fahrt nach Spitzbergen berichten. Jeden Donnerstag findet gemüthliche Zusammenkunft im VeretnSzimmer (Cafö Balzer), morgen, Sonntag, ein AuSllug auf den Düneberg statt.

Eissport. DaS gestrige EtSconcert des Gießener EiSvereinS war sehr gut besucht und tummelten sich Groß und Klein, Männlein und Weiblein, Alt und Jung in frischer Luft und froher Laune auf freier glatter Eisbahn, bis die unvermeidliche Schelle das SignalDas Ganze halt" gebot. Bet anhaltendem Frostwetter wtrd heute Sonntag Nachmittag von 2V2 bis 4*/z Uhr unsere RegimentSmustk wieder aus- spielen. Der Vorstand ersucht uns, den § 9 der EtS Ordnung den Mitgliedern und Besuchern der EiSbahn nochmal in Er­innerung zu bringen. Derselbe lautet: Auf der Eisbahn wtrd die Kopfbedeckung zum Gruß nicht abge­nommen, sondern durch Handanlegen an die Kopfbedeckung gegrüßt.

** Panorama. Eine ganz neue Reise durch den Harz, welche vergangenen Sommer gelegentlich der Einweihung des Kyffhäuser-DenkmalS ausgenommen ist, bringt das Kaiser- Panorama heute zur Anficht. Unter Anderem die Einweihung und Details des Kyffhäuser-DenkmalS in 14 Ansichten. Ferner die so viel besuchten Orte: Wernigerode, daS Schloß, Thale, Ballenstedt, Bode, Radaufall, Jlsenfall und Jlsrngrund, Teufelekanzel, Hexentanzplatz, Brocken u. f. w., alles herr­liche Orte, in trefflichster Beleuchtung und Farbengebung vorgeführt.

*Bauer". Laudrath v. Boddten-Ftlehne erläßt folgende Bekanntmachung:ES ist aus bürgerlichen Kreisen mit Recht darauf aufmerksam gemacht worden, daß die Be­zeichnungBauer" zur Ungebühr mehr und mehr, beson­ders auch durch Einfluß der Behörden verschwindet. Ich werde von jetzt ab diese ehrende Bezeichnung in den amt­lichen Schreiben wieder überall gebrauchen und namentlich den nichtssagenden AusdruckBesitzer" dadurch ersetzen, da ich weiß, daß unsere bäuerlichen Wtrthe daS Land nicht bloß besitzen, sondern auch bebauen wollen, waS ihnen eben zur Ehre gereicht.

** Maaß- und Gewichtsorduuug. DaS Gesetz vom 11. Juli 1884 über die Abänderung der Maaß- und Gewichts - ordnung vom 17. August 1868 behält dem BundeSrath die Bestimmung darüber vor, bis zu welchen Terminen Maaße, Meßwerkzeuge und Gewichte, welche in Gemäßheit der früheren Vorschriften hergkstellt sind, den Bestimmungen in § 1 deS erstgenannten Gesetzes aber nicht entsprechen, auch ferner zur Wiederholung der Aichung und Stempelung zuzulaffen sind. Auf Grund dieser Bestimmung hat der BundeSrath in der Sitzung vom 17. October 1884 als Termin, bis zu welchem die Wiederholung der Aichung und Stempelung zugelassen wird, den 31. December 1896 fest­gesetzt. Inzwischen hat eS sich aber als wünschenSwerth herauSgestellt, einige der in Rede stehenden Maaße, Meß­werkzeuge und Gewichte auch über den genannten Zeitpunkt hinaus noch zur Nachaichung und Stempelung zuzulassen, und der BundeSrath hat deshalb in seiner heurigen Sitzung beschlossen, daß die im § 1 der Bekanntmachung vom 30. October 1884 bezeichneten Maaße, Meßwerkzeuge und Gewichte, sofern sie von.den Bestimmungen deS Gesetzes be­treffend die Abänderung der Maaß- und Gewtchtsordnung vom 11. Juli 1884 und den dazu ergangenen technischen Vorschriften nur in Bezug auf Form oder Bezeichnung ab- weichen,' zur Wiederholung der Aichung und Stempelung auch über den 31. December 1896 hinaus zugelassen werden dürfen, mit Ausnahme derjenigen Gegenstände, welche die Bezeichnung Kette, Stab, Kanne, Schoppen, Faß, Scheffel, Neuloth oder N. L. tragen.

x Aus Oberheffeu, 8. Januar. Die Molkerei- Genossenschaft Fulda Lauterbach macht in ihrer eigenen Zeitung ihren Mitgliedern bekannt, daß der Lieferant H. Göbel Stockhausen z. Zt.Milchkönig" sei. Die Milch desselben hatte laut letzter Untersuchung einen Fettgehalt von 6,80 pCt. und bekommt er dafür den hübschen Preis von nahezu 18 Pfg. pro Liter! Aehnliche Bekanntmachungen haben schon früher stattgefunden und mögen wohl Ansporn dazu sein, daß sich die an der Genossenschaft beteiligten Landwirthe mehr und mehr für ihre Miichwirthschaft interessiren und die Erträge aus derselben zu steigern suchen. So erfahren wir auf An­frage, daß der Durchschnittsf-ttgehalt der gesammten bei der Molkerei-Genossenschaft Fulda-Lauterbach eingelieferten Milch gegen das Vorjahr um ca. !/* pCt. gestiegen ist. Gewiß ein erfreulicher Erfolg, der hauptsächlich durch das genossen­schaftliche Zusammenhalten, durch gegenseitiges Anspornen er­zielt worden ist.

? Wohufeld, 8. Januar. Ein seltenes Jagdglück hatte ein Jäger auf hiesigem Jagdrevier. Demselben liefen drei capttale Hirsche an, von denen er zwei schwere Thiere erlegte. Bekanntlich befinden sich Hirsche in den benachbarten Gräflich Laubachischen Waldungen noch sehr häufig.

x Flensungen, 8. Januar. Hier kam es an einem Abend dieser Tage zu einer Schlägerei, bei der man einem taubstummen Schneider so arg zusetzte, daß er in­folge der erhaltenen Verletzungen daS Bett hüten muß.

-o- Melbach (Kreis Friedberg), 3. Januar. Nachdem unser seitheriger Bürgermeister, Herrn Keil, sein Amt frei­

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willig niedergelegt, fand am letztverssoffenen Mittwoch, 5. d. MtS., eine Neuwahl statt. Bei derselben wurde Herr Georg Geck mit 83 von 84 im Ganzen abgegebenen Stimmen gewählt.

-6- Wölfersheim, 8. Januar. Bei dem dieser Tage in hiesiger Gemarkung abgehaltenen Treibjagen sind in runder Zahl 200 Hasen erlegt worden.

Merlau, 3. Januar. Zur Vorsicht bet Kindern mahnt wieder der folgende, hier vorgekommene Fall. Eine Frau hatte am Nachmittag den Kaffee übergelcbüttet und daS betreffende Gesäß in die Stube gestellt. J)r Il/zjahrigeS Kind, welches in der Stube spielte, geriet darüber, warf dm Topf um und verbrannte sich derart an Brust und Beinen, daß es nach lJ/2 Tagen verstarb.

§ Herchenhain, 6. Januar. Der hiesige Schuhmacher Balthaser Strauch wollte gestern Waare nach Sichen­hausen bringen. Dazu bediente er sich eines Handschl'ttenS,- als er auf der Höhe des Weges war, setzte er sich auf seinen Schlitten, welcher nun von selbst hinunter rollte. Als der Schlitten vor dem Ort Sichenhausen ankam, stieß derselbe wider eine Blöcke, so daß Strauch herunterfiel und daS eine Bein am Kniegelenk brach. Seine Hilferufe wurden, da es noch früh war, wo die Leute noch schliefen, erst spät ver­nommen. Der Verunglückte wurde nach Hause gebracht.

Alsfeld, 7. Januar. Der Leiter der hiesigen erweiterten Handwerkerschule, Herr Ingenieur Kilp, ist durch Beschluß der Stadtverordneten der Stadt Essen unter 130 Bewerbern zum Dtrecror der dortigen gewerblichen Fortbildungs­schule gewählt worden.

X. Darmstadt, 8. Januar. Unter überaus zahlreicher Betheiligung von Leidtragenden aus allen Ständen, darunter vielen Landtags- und Stadtverordneten, Docenten der tech­nischen Hochschule, Lehrern aller hiesigen Schulen, von Be- rufsgenoffen von hier und auswärts, des KriegervereinS von Darmstadt u. a. m. fand heute Mittag die Beerdigung des Herrn Hofbuchhändler BergftrSßer statt. Die Grabrede hielt Herr Pfarrer Waldeck im Anschluß an Jerem 9, V. 23, 24. indem er die vielen Verdienste des Verstorbenen um Stadt und Staat und seine glänzenden Geistes- und Herzenseigenschaften hervorhob. Nun folgten Vertreter ver­schiedener Körperschaften und Vereine mit Niederlegung von Kränzen unter Worten ehrenden Nachrufs und warmen Ge­denkens: Herr Oberbürgermeister Morneweg Namens der Stadt, die einen ihrer trefflichsten, um ihr Wohl unablässig bemühten Mitbürger verloren habe, so daß die entstandene Lücke schwer auszufüllen sei, Herr RetchStagSabgeordneter Dr. Osann I. Namens der nationalllberalen Partei Deutschlands, insbesondere auch der hessischen, den Ver­storbenen als treuen Parteigenossen und Freund preisend, Herr Landtagßabg. Schmeel NamenS deS h'estgen nationalliberalen Vereins, Herr Rector Berndt NamenS der Technischen Hochschule, mit der der Verstorbene in regem geistigen Connex gestanden, Herr Buchhändler Engelhorn von Stuttgart NamenS des Börsenvereins deutscher Buchhändler und deS süddeutschen Buchhändler-Verbandes, die hohe berufliche Tüch­tigkeit Bergfträßers und seine Charactereigknschaften betonend, die ihn zur höchsten Ehrenstelluvg in genannte Vereine be- berufen, Herr Buchhändler Geck von Wiesbaden NamenS, des Mitteldeutschen Buchhändler-Verbandes, BergsträßerS verdienstliches Wirken um denselben hervorhebend, Herr Hauptmann Wald eck er Namens des KriegervereinS, daran erinnernd, daß der Verstorbene in 1866 bei Laufach sein Leben für das engere Vaterland in die Schanze geschlagen hat u. a. m. Auch Vertreter deS Journalisten- und Schrift­steller-Vereins, des Localvereins Darmstadts der deutschen Buchhändler, deS Geschäftspcrsonals und deS Vereins jüngerer Buchhändler hier, der Handwerkerschule, deS LehrervereivS Darmstadt, deS Akademischen Vereins sprachen an der Gruse unter Darbringung von Kranzspenden. Die Kapelle deS 115. Regiments empfing den Sarg auf dem Friedhöfe mit Choralmusik. Nach 4 Uhr war die ernste Feier, wozu auch Geheimrath v. Knorr erschienen war, beendigt.

Brodpreise

vom 10. bis 24. Januar 1897.

Der hiesige« Bäcker.

1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......27 Pfg.

2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......54 ,

1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod......25 ,

bei Emil Noll........24

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod......50 ,

bei Emil Noll........48

1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot.......23 ,

22

2 Kg! (4 "Pfd.)"Schwarzbrod.....46 ,

44

2 Kg. (4 Pfd.)' Kornbrod bei Gg. Keil und Karl Spamer 42 " 2 Kg. (4 Pfd) Roggen-Schwarzbrvd bet Ernst Muth,

und W. Amend 44 ,

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......68 ,

Der auswärtigen Bäcker.

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei W. Weitzel von Lang-GönS 46 L. Steinmüller, Gr.-Linden 42 Äug. De>b l, Wiefeck 50 Wilh. Fabel von Wiefeck 50

2 Kg. (4 Pfd.) SchwarzbrodbeiJoh. Kd. Veite v. Ktrch-GönS

L. Steinmüller, Gr.-Linden 40 W. Weitzel v. Lang-Göns

W. Steinmüller v. Lang- GönS 42 G. Jacoby v. Alten-Bufeck 44 Aug. Deibel von Wiefeck 46 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei G. Jacoby v. Alten-Bufeck 66 Ernst Christ von Wiefeck 66 W. Fabel von Wiefeck 69 Der Vrodverkäufer.

Dieselben Preise wie bei den biesigen Bäckern.

Gießen, den 9. Januar 1897.

Großherzogliches Polizeiamt Gießm.

I. V.: Roth.

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Der PostdampferSouthwark" derRed Star Linie" tv Antwerpen ist laut Telegramm ,am 7. Januar wohlbehalten in Newyork angekommen.

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