Ausgabe 
9.7.1897
 
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Bezirk Gießen zu Stabsärzten, Dr. Nickelsburg, Afftftenz- Arzt 2. Kl. der Reserve vom Laadwehr^Bezirk WormS, zum Afftsteuz-Arzt 1. KI. befördert.

* Von unseren Schützen find 10 Mann unter Führung des OberfchützenmetsterS Brück zum deutschen BundeSschießeu nach Nürnberg gefahren. Als nächster Festort (1900) haben die deutschen Schützen Dresden bestimmt.

* Die Wanderer 8. R. 8. werden fich an der vom Gau 9 veranstalteten Tour nach Coblenz, welche in der Nacht vom SamStag zum Sonntag unternommen wird, als einziger gemeldeter Verein des Nord-Bezirks in stattlicher Stärke betheiligen.

* Verfehlung gegen die Gewerbeordnung. Das Großh. Ministerium erließ an sämmtltche Justizbehörden des Landes ein Rundschreiben, wonach die Staatsanwälte und sonstigen Justizbeamten verpflichtet werden, in allen Straf­sachen wegen Verfehlung gegen die in den §§ 16, 105 b bis h, 106 bis 113, 115, 119 a, 120 bis 120e und 134 a bi# 139 b der Gewerbeordnung enthaltenen Bestimmungen dem zuständigen Fabrikinspector den Inhalt der Straf­befehle oder die Urtheilsformel nach Eintritt der Rechtskraft »uzutheilen.

* Vom Kaisermauöver. Die Verwendung von Rad­fahrern bei Katsermanövern ist durch die Bestim­mungen über die diesjährigen Truppenübungen nur insoweit angeordnet, als das in einer Stärke von einem Offizier und 60 Mann aufgestellte Pionierdetachement beim 11. Armee­corps mit Fahrrädern ausgerüstet werden soll. ES geschieht die« zum ersten Male und kann als ein größerer Prüfungs- Versuch für die Beweglichkeit dieser Detachements gelten, die ausschließlich für die Cavalleriedivtfionen bestimmt find und diesen meist auf beigetriebenen Wagen nachgefahreu werden mußten, was fich im Kriegsfälle schwerlich zur Aus­führung bringen taffen wird, da eS wohl unter allen Um­fianden an dem benöthigten Fuhrwerk fehlen wird. ES find des also sozusagen die einzigenofficiellen" Radfahrer- abtheilungen, die beim Kaisermanöver in Thätigkett treten Verden, waS indeffen keineswegs ausschließt, daß auch bet einzelnen Armeecv'pS oder Divisionen die Radfahrer zur Lösung bestimmter Aufträge zu kleineren Detachements behufs Verwendung als fechtende Infanterie zusammengezogen Verden. Indeffen beginnt sich nach dieser Richtung hm, wie mau derStraßb. Post" schreibt, die Auffaffung immer mehr Bahn zu brechen, daß die Verwendung des Fahrrads im wirklichen Gefecht mit seinen vielen Ueberraschuugen und maanigfachen nicht vorhergesehenen Zufälligkeiten eine wesentlich andere Wirkung Hervorrufen wird, als beim FriedenSmanöver, wo man eben den Hauptfactor des Krieges, die Gefahr, gar ro<tt zur Darstellung bringen kann. Daß der Kaiser sein Augenmerk während der Katsermanöver ganz besonders auf bk Radfahrerabtheilungen richten würde, ist übrigens eine Angabe, die jeder tieferen Grundlage entbehrt.

** Wetterbericht. Das umfangreiche DepreffionSgebiet hat sich im Norden noch weiter, fast über ganz Europa aus- gebreitet, so daß nur noch im Süden ein Streifen relativ -hohen Druckes lagert. In ihren nördlichen und westlichen GebietStheilen war bereits am Morgen Trübung etugetreten unb es fielen Niederschläge, während am Alpenrande unter lern Eindrücke südlicher Lustströmmung noch heiteres Wetter ^herrschte. Zunächst wird fich der niedere Druck allgemein, wenigstens vorübergehend geltend machen. Voraus­sichtliche Witterung: Etwas kühleres meist trübes Wetter »il Niederschlägen und stellenwetsen Gewittern.

Dcrmifdytes»

* Die X Strahlen an der Zollstatte. Vor einigen Tagen lb achten wir Mltthetlungen über die Erfindung des Ingenieurs Gaston Segny, welche die Anwendung der X-Strahlen 3 m Zweck der Untersuchung der Waarencollis und Koffer emöglicht. DaS Pariser Zollamt hat alsbald die Versuche oisgeuommen, dieseLorgnette", wie das Instrument ge­nannt wird, bei der zollamtlichen Behandlung zu verwenden. Namentlich handelt es fich um die Prüfung der mit der Post erlaufenden Collis, die in Paris wegen der außerordent- 1 'ijen Menge der Einläufe und der zu geringen Zahl der Kennten sich der Controle fast vollständig entzogen. DaS v« besonders für die von Algier etnlaufenden Postsendungen i>m Bedeutung, da Algier nur bezüglich der Monopolartikel H Douane unterliegt, so daß die über Algier gesandten @eicnftänbe facttsch zollfrei eingtngen. Diese schönen Tage feinen zu Ende zu gehen. Ein Berichterstatter desFigaro"

hat der zollamtlichen Behandlung einer aus Marseille ein- gegangenen Sendung von Postcollis beigewohnt und berichtet darüber: Ein Zollbeamter rief die Collis an der Hand der Declaration auf, man legte sie unter dir Lorgnette und stellte den Inhalt fest. Ein enormes Packet italienischen Ur­sprungs ist als Porzellan enthaltend declartrt. In der quadratförmigen Kiste sieht man deutlich eine dunkle Masse von eirunder Form mit einem klar hervortretenden Fuß. Geht in Ordnung. Eine kleine Kiste Pariser Artikel, algerischen Ursprung-. Es sind Uhren, deren Ringe man deutlich sieht. Man kann sie mit Leichtigkeit zählen. Elastische Gewebe: ES sind Stickereien auf weichen Stoffen. Falsche Steine auf Pappftücken: DaS Schwindelgut kann fast vollständig gezählt werden. Ein Hut: Im Innern des Hutes wird eine Puppe constatirt. Schuhe: Zwei prächtige lange Schuhe mit Knöpfen in einer langen Schachtel. Aber was ist das? an jedem Ende der Schachtel große Kugeln.Oeffnen!" sagt der Commissar. Man öffnet die Schachtel. ES find Aprikosen, die eingesteckt sind. Chirurgische Instrumente: ES sind Birnen auS Gummi. Muster ohne Werth: eine ganz unschuldig auSschauende Kiste. Achtung!" sagt der Commtffar.Unter diesem Namen verbirgt sich gewöhnlich Tabak." Die Kiste wird eingesetzt. Drei Kisten mit je hundert eghptischen Cigaretten und eine Büchse englischer Streichhölzer. Dieses Postcolli wird wohl niemals au seine Adreffe gelangen. Die Prüfung dauert fort. Packete von allen Farben und Größen werden unter die Lorgnette gebracht. Eines wiegt 4% Kilo. Man con« statirt: Mandolinen, photographische Apparate, Knöpfe, PneumaticS für Fahrräder, Handschuhe, Wasche, von der man nur die Knöpfe und die Stickereien sieht, ein Kreuz in Holz und Bernstein, man sieht nur den Bernstein, ein Frauenhut man sieht nur das Gestell. So geht es eine Stunde weiter. Der Beweis für die Erfindung er­scheint erbracht. Nur eine Kiste bleibt undurchdrungen von den Strahlen. Sie war von Eisen.

* Zur Nordlaudreife des Kaisers. Auf seiner dieSjäh- rigen Reise von Eide (am Hardanger Fjord gelegen) trifft der Kaiser auf dem Landwege über das idyllisch gelegene Voffevangen am 8. Juli imHotel Stahlheim" ein. Die Tour Voffevangen-Stahlheim ist eine der schönsten Nor­wegen» und wird von keinem Reisenden versäumt. Hotel Stahlhelm liegt 1237 Fuß (genau) Überm Meeresspiegel, rechts und links zwei mächtige Wafferfälle, und hat weithin einen wunderbaren Blick. Kaiser Wilhelm ist da» achte Mal dort und ist auch diesmal von einer großen Suite begleitet. 38 Zimmer find für ihn und das Gefolge bestellt, und zwar hat der Kaiser alle Zimmer nach einem ihm übersandten Plan selbst bestimmt. Der Kaiser bewohnt nur vier Zimmer. Ein großes Schlafzimmer, von diesem gehen au» Ankleide­zimmer und Salon, separat daneben liegt das Sprechzimmer. Gespeist wird auf der großen Veranda, nicht im Zimmer. Zwei schöne Spaziergänge in der Nähe des Hotels find die Kaiser-WilhelmShöhe, reich becorirt, unb König-Oskarhöhe. Der Kaiser hat einen eigenen Kariol (zweirädrigen Wagen, einspännig), nut einen Sitz (klein) für den Kaiser und hinten einen für den Kutscher. DaS Diner im Hotel soll sehr einfach sein- eS wird vorher dem Kaiser vorgelegt, doch streicht er die delikatesten Sachen und ißt am liebsten hier norwegische Gerichte. Die Küche deS Hotels unter Direktion deS Herrn Direktors Christian Dinger (eines Deutschen) ist vorzüglich und vom Kaiser wiederholt anerkannt.

Leipzig. 6. Juli. Die Errichtung eines Genesungs­heims wird von demVerband deutscher HandlungS- gehülfen- zu Leipzig geplant. DaSGenesungsheim" soll erholungsbedürftigen HandlungSgehülfen, die nicht die Mittel für theuren Bäderaufeuthalt besitzen, gegen mäßige Vergütung und eventuell auch kostenlos Aufnahme gewähren, damit sie die im GeschästSleben geschwächte Ge­sundheit wieder Herstellen können. Binnen wenigen Wochen find über 55,000 Mk. an freiwilligen Spenden für daSGe­nesungsheim" eingegangen, werden aber zur Verwirklichung deS Planes zunächst mindestens Hunderttausend Mark er­forderlich sein. Der Verband deutscher HandlungSgehülfen wurde 1881 in Leipzig begründet. Er umfaßt jetzt 49,000 Mitglieder, davon 3000 tm Berliner Kreisverein. Ueber die Frage, wo daS Genesungsheim errichtet werden soll, ist bisher etne Entscheidung nicht getroffen worden.

* Kueippdeukmal in Wörishoseu. Für den kürzlich ver­storbenen Prälaten Kneipp ist bereits die Errichtung eines Denkmals am Orte seiner Wirksamkeit in Anregung gebracht worden. Geplant ist eine Statue von Marmor oder Erz.

Sin Selbstmord fin de siede. Aus Paris, 2. Juli, wird derN. Fr. Pr." briichtrt: Eine 17jäh»tge Sängerin, Mathilde T., vergiftete fich gestern aus Lebensüberdruß. Sie hatte vier Kameradinnen zum Frühstück etngeladen unb theilte ihnen währenb beö Frühstücks ihre Absicht mit. Statt ihr abzurathen, besprachen bie Freunbinneo mit ihr bte beste Art beö Selbstmordes (!) unb eine von ihnen ging sogar Gift kaufen (!), bas bte Selbstmörberin bann trank. Al» baß junge Mädchen tobt war, benachrichtigten die Freundinnen bie Polizei.

* Die bisher gebräuchlichen Xorpedofchntzuetze, bie zur Ab- wehr gegen Torpedobootsangriffe an Spieren um bie in Fahrt befindlichen ober vor Anker liegenben KriegSfahr- zeuge gezogen würben, werden nach neueren Erfahrungen in den meisten Marinen bei Neubauten nicht mehr angebracht und wo sie bereit» vorhanden waren, wieder entfernt, weil man fich von ihnen keinen großen Nutzen verspricht. So werden auch die im Bau befindlichen neuen Kriegsfahrzeuge unserer Flotte, ob Panzerschiffe, Panzerkreuzer ober geschützte Kreuzer, nicht mehr mit Torpedoschutznetzen ausgerüstet werden. Aus demselben Grunde haben bte tm Dienst befinblichen Linienschiffe der Panzerdtvifionen auch keine Torpedoschutznetze mehr an Bord genommen.

Schiffsnachvichte«.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof.

Bremen, 7. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Dresden, 6apt. O. Groß, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ifl gestern 1 Uhr Nachmittags wohlbehalten tn Baltimore angekommen.

Universität- - Nachrichten.

Der älteste Strafrechtslehrer Deutschlands, Geh. Justizrath Prof. vr. Haeberlin zu Greifswald, wird am 12. September sein 60jähriges Doctor-Jubiläum feiern. Der Gelehrte ist am 4. Sept. 1813 auf Jagdschloß Bracht bei Marburg geboren, mithin fast 84 Jahre alt.

Der Oberbtbltothekar an der Universitäts-Bibliothek in Bonn, Prof. Dr. Hermann Rau, ist mit dem 1. Juli ds. Js. in den Ruhestand getreten. Prof. Dr. Smend wurde zum Prorector der Universität Göttingen gewählt.

Die französische Akademie der Wiffenschaften hat Professor Rudolf Virchow zum wirklichen auswärtigen Mitgliede gewählt.

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag den 10. Juli 1897.

Vorabend Uhr, Morgen» 830 Uhrr FestgotteSdieust. Abschiedspredigt de» Herrn Dr. Levi «nd Antrittspredigt des Herr« Dr. Sander. Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 9M Uhr.

Verkehr, Land- and Vottswivthschaft»

Gieße«, 8. Juli. Der g strige Ochsenmarkt war mit etwa 120 Stück Vieh befahren. Von Markt zu Markt sinkt der­selbe immer mehr an Bedeutung und nur der gute Ruf der Ober- hesstfchen Waare bringt noch vereinzelte fremde Käufer an den Markt. Der gestrige Handel blieb in localen Grenzen. Die gezahlten Preise sind als gute zu bezeichnen, indem die Verkäufer in Folge der guten Futteraussichten sich zurückhaltend verhielten. Da» beste Paar Fahr- ochfen, welches am Markt war, erzielte 880 Mk., weiter wurde für 1. Qualität 800 bis 850 Mk. gezahlt, 2. Qualität wurde mit 700 bis 810 Mk. pro Paar gehandelt. Junge angelernte Fahrstiere kosteten 550 bis 600 Mk. Fettoieh war nicht am Markt. Um 107t Uhr war der Auftrieb geräumt. Unser gestriger Bericht, daß die Fettoiehpreise mit den theuren Zuchtoiehpreisen nicht im Ver- hältniß stehen, bezog sich nickt auf Gießener Verhältnisse, sondern hatte Bezug auf die großen Fettviehhandelsplätze Mitteldeutschlands, wie Frankfurt a. M., Köln rc. Uns drohte vor Kurzem ein Fleisch- Aufschlag, weil die Landwirthe der Umgegend den Metzgern für Fettoieh erhöhte Preise aboerlangten, doch brachte in Folge dessen ein hiesiger Händler, die Eonjunctur benutzend, einen Transport fetter Ochsen aus Ostpreußen, den er für Köln bestimmt hatte, hier bei den M>tzgern zum Verkauf; durch diese Zufuhr wurde ein Steigen der Fleisckpreise für unsere Stadt vermieden und so hat der Zwischen­handel im Interesse der Allgemeinheit einmal wieder heilsam ge­wirkt, denn durch weitere Zufuhr ist der steigenden Tendenz des Fettoiehs in unserer Gegend Einhalt geboten. Dec Auftrieb auf dem Schweinemarkt belief sich auf 400 bis 500 Stück, worunter wenig Ferkel sich befanden. Trotz des schlechten Wetters waren zahlreiche Käufer gekommen, so daß die Händler hohe Preise für die Waare erzielten. Es kosteten Ferkel, 6 bis 8 Wochen alt, 40 bis 60 Mk., ältere Ferkel bis 80 Mk., Läufer 90 bis 130 Mk. pro Paar. Fettvieh war nicht am Markt. Der Bedarf wurde nicht gedeckt, daher der Auftrieb früh geräumt war.

Sim»«r,. 7. Juli. Fruchtmarkt. Rother Weizen X 14,08, weißer Weizen X 00.00, Korn X 9.43, Gerste X 6.50, Hafer X 6 37.

Temperatur der Lahn und Luft

nach Reaumur gemeffen am 8. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Waffer 14Va°, Luft 18°.

Rübfamen'sche Badeanstalt.

Ortskrankenkasse Gießen.

Die Stelle eines Controleurs bei der Ortskrankenkaffe Gießen wird |it Besetzung ausgeschrieben. Das jährliche Gehalt inclusive aller Neben- mlagen ist auf 1300 Mark festgesetzt.

Bewerber wollen ihre Anmeldung bis zum 20. Juli d. I. schriftlich it Angabe der seitherigen Thätigkett und Zeugnißabschriften an Unter* fluten einsenden. Gute Handschrift erwünscht.

Persönliche Anmeldung oder Vorstellung ist zwecklos, a H. Winn, Vorsitzender.

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Zu diesem Sonderzuge werden i« Arankfurt a. M, Hauptbahuhos, «ud Gießen ermäßigte Rückfahrkarten nach Hamburo mit einer Gültigkeits­dauer von 45 Tagen ausgegeben.

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Das Nähere ist in der Auskunftsstelle, Frankfurt a. M, Hauptbahnhof, sowie in unserem VerkehrS-Bureau, Sachsen­hausen, Hedderichftraße 59, zu erfahren-

Frankfurt a. M-, den 2. Juli 1897.

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