Pari«, 7. Mai. Der Tod des Herzog« von Aumale trat infolge Herzschlages ein. Der Herzog weilte seit drei Wochen auf feinem Gute Cuzzo bet Palermo. Der Herzog von OrleauS wird von Gibraltar au« io Neapel eiutreffen. Die Maler-Akademie hat heule das Portrair des Herzog« mit Flor behäagt. Nach Erhalten der Todes- «achricht ließ Präsident Faure sich sofort in die Condolenz- liste eintrageu.
Pari«, 7. Mai. Präsident Faure empfing heute Nach- mittag den persischen Special-Gesandten, der ihm die Thronbesteigung de« jungen Schahs von Persien osfictell anzeigte.
Pari«, 7. Mai. Noch immer treffen von auswärtigen Staats Oberhäuptern bet Faure und Hanotaux Condolevz- Depeschen ein. Der Kaiser von Oesterreich erinnert in seinem Telegramm an die Tugenden der Herzogin von Aleoxoo. Auch vom König von Portugal, dem Herzog von Sachsen-Coburg-Gotha und dem Präsidenten der Schweiz sind Telegramme etngelaufen. Madame Luze ist ihren Wunden erlegen. E« befinden fich noch sechs Leichen im Jndustriepalast. Dieselben sollten gestern Abend nach dem Leichenhause gebracht werden, wogegen Graf Louppe, deffen Frau noch nicht erkannt ist und deren Uhr auf der Brandstätte gefunden wurde, protesttrte. Die Leichen werden nun »och einen Tag im Jndustrtepalaste verbleiben. Die Blätter veröffentlichen eingehende Beschreibungen dieser Leichen. Verschwunden find sieben Personen. Man zeigt fich sehr beun- rahigt über die Jrrthümer, welche trotz aller Vorsicht bei der Wteder-Erkennung der Leichen vorgekommen sind.
Loudon, 7. Mai. Die Blätter drücken die Hoffnung aus, daß Griechenland den Vorstellungen Rußland- ungeachtet der Bedenken Deutschlands Folge leisten wird. Im -egenthetligen Falle sei Griechenland verloren, weil die Armee des Kronprinzen von drei Seiten eingeschloffen ist und trotz allen Heldenmuthe« vernichtet werden würde.
Athen, 7. Mat. In hiesigen politischen Kreisen verlautet, daß der Abschluß des Friedens unmittelbar bevorsteht.
Lolo, 7. Mai. Eine Anzahl griechischer Offiziere ge« standen mehreren Correspoodenten auswärtiger Blätter gegenüber dte überlegene Taktik der Türken in der Schlacht bet Pharsala zu.
Berlin, 8. Mai. Prinz Albrecht von Preußen, Regent von Braunschweig, welcher sich gegenwärtig in Ktffingeu zur Kur aufhält, feiert heute an seinem 60. Geburtstage zugleich sein 60jährigeS Mtlitärdieustjubiläum. Prinz Albrecht tst in seiner militärischen Stellung als General-Feldmarschall und General-Jnspecteur der 1. Armee- Inspektion der drittälteste General-Feldmarschall der Armee.
Wien, 8. Mai. Graf Nikolaus Esterhazy, der al« Kunstfreund und Sportsman wetteren Kreisen bekannt ist, ist gestern auf seiner Besitzung TotiS in Ungarn, 65 Jahre »lt, gestorben.
Zno«bruck, 8. Mai Der Herzog von Alen-ou wird sofort nach der Beerdigung der Herzogin mit seinem Sohne nach Schloß Mrntelberg zu längere« Aufenthalte kommen.
Kopenhagen, 8. Mat. Nach einer Depesche aus Athen ist dte griechische Ost armer aufgelöst. Der Krieg wäre demnach facttsch beendet.
Athen, 8. Mat. Gestern machte dte Regierung den Gesandten dte Mittheilung von der heute (SamStag) früh 6 Uhr beginnenden Blokade des Thermaischen Golfs und der Küste von EptruS. Dte Blokade entspricht derjenigen IbretaS und beginnt von Peneio« ab. Im Eptru« erstreckt fie fich von Prevesa bis Azta Saraota.
Athen, 8. Mai. Die für gestern erwartete Note der Mächte, betreffend dte Einstellung der Feindselig- ketten, ist bisher nicht übergeben worden, doch scheint Memand daran zu zweifeln, daß da» Ende des Krieges unmittelbar bevorsteht. — Dte Gerüchte von einer neuen Ministerkrisis werden von der Regierung auf das Ent- fchledenste deSavouirt.
Konstantinopel, 8. Mai. In Kreisen der Pforte ver- lautet, man werde von Griechenland Ersatz der Kriegs- kosten und Garantie fordern.
Cocales tinö Lrovinzielles.
Stehen, den 8. Mai 1897.
*• Kirchliche Dienstuachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 3. Mat dem Pfarrer Gotthilf Kleberger zu Ober-Mockstadt dte erledigte evangelische Pfarrstelle zu Friedberg, Decanat Friedberg, zu übertragen.
•• Ordensverleihung. Seine Majestät der K a i s e r haben Allergnädigst geruht, dem Zoll- und SteuerdirectionSsecretär •* Zw trner hier den Königlichen Krouen-Orden vierter Klaffe zu verleihen.
** Kriegerverein«Hahueu. Rach einem Allerhöchsten Erlaß Sr. Königlichen Hoheit des Großherzog« vom 14. Juni 1892 steht nur den zum Landesverband Hasfia gehörenden Krtegerveretnen das Recht zu, Fahnen mit dem Landeswappen zu führen. Bedingung tst hierbei, daß der betr. Verein fett mindestens drei Jahren besteht und fich stets gut geführt hat. Die Srlaubniß ertheilt das BerbaudSpräfidtum, welches sich vorher de« Etnverständ- niffes Großh. Ministerium« des Innern zu versichern hat. Gesuche dieser Art find einmal jährlich, vor dem 1. März, etnzuretchen. Im laufenden Jahre wurde die Erlaubniß »achstehenden Vereinen ertheilt: BerSrod, Dalheim, Gaubickel- heim, Glashütten, Goddelau, Gumpen, Harxheim, Ktrschhausen- Sonderdach, Mittel-Gründau, Mommenheim, Nteder-Jngel- heim, Ober-Hörgern, Ober-Saulheim, Queckborn, Rodheim a. d. Horloff, Rodhetm v. d. H., Stumpertenrod, Siedel«- br»nu.
• • Sebrauch«»»ßer-Ei»traguugeu. Durch Aenderung des StromkreiSwiderstandeS bethät'gte Alarmvorrichtung nebst Schaltung, F. Baumann, Gießen, 11. 3. 97. — Verlängerung der Schutzfrist. Regulirofeu rc., Eisenwerk Hirzenhain, H. R. BnderuS, Hirzenhain, 19. 4. 94, 27. 3. 97.
* * Schwurgericht. Dte Verhandlungen des Schwurgericht- der Provinz Oberheffen beginnen Montag den 14. Juni, Vormittags 9 Uhr, unter Vorsitz des Herrn Laud- gerichtSrarh Dornseiff.
* • Oeffeutliche« Bolttsommerfeft auf der „Schönen Aussicht". Morgen Sonntag Nachmittag findet in den Garten-Anlagen der „Schönen Aussicht" das erste große Sommerfest dieser Saison state. Wie aus dem Inseraten- theil ersichtlich, wird in dem bedeutend vergrößerten Garten eine ganze Reihe von intereffaotem Unterhal.uugSstoff dem Publikum geboten, und stehl zu erwarten, daß das Fest recht gut besucht wird. Der Ueberschuß der Einnahme soll zu wohlthätigen Zwecken verwandt werden.
• * Rontigs-Coucert auf der „Schönen Aussicht". Montag den 10. Mai findet auf der „Schönen Aussicht" das zweite Bterconcert statt. (Siehe Inserat.)
* *P.A. Volk«- uub Sportfest iu Gießen. Unter dem Vorfitz des Herrn Recht-anwalt Dr. Jung hat fich gestern Abend der Festausschuß constituirt und in seiner ersten Sitzung das von den EinzelauSschüffen vorbereitete und vom geichästSführenden Ausschuß vorgelegte Programm, über das wir demnächst berichten werden, genehmigt und ebenso den sich auSgletchenden Voranschlag gutgeheißen. Das Ehrenpräsidium haben dte Herren Provtnzialdtrector Geh. Rath Frhr. v. Gageru, Oberbürgermeister Gnauth, Oberst v. Madai, Landgericht-Präsident Frhr. v. Ricou, Rector Proseffor D. Stade in liebenswürdiger Weise übernommen. Und somit möge das in würdige Bahnen gelenkte Fest einen entsprechenden Verlauf nehmen. All Heil!
* * Sektion Gießen de» Deutschen und Oesterreichischen Alpenveretn«. In der letzten Monat-Versammlung sprach an Stelle des verhinderten Herrn Prof. Hansen Herr Dr. Markwald über seine vorjährigen Wanderungen im Zillerthale und in den Dolomiten. Wie fast alle Touristen, so hatte auch der Vortragende viel über den ewigen Regen und Nebel des naffen Sommers 1896 zu klagen. Vom Riffler wandte er fich zur DominikuShütte und besuchte das Furt- schagelhaus. Den geplanten Uebergang über das Möse le mußte er wegen der Ungunst der Witterung aufgeben und fich damit begnügen, durchs Zamser Thal zum Breit- l ahn er, dann auf den prachtvollen Weganlageu der Section Berlin zur Berliner Hütte, von dort über den Schwarzenstein zur Schwarzensteinhütte und hinab nach Täufers und Brun eck zu wandern. — Von derZsigmondyhütte wurde der Zwölfer auf dem jetzt üblichen Felsenweg erstiegen- hinab zur Dreizinnenhütte nach dem überfeinerten L an dro. Von Cortina au- stattete Redner der aussichtsreichen Croda da Lago einen Besuch ab. Das weitere Reiseziel, S. Ulrich, wurde über den Valzarego- paß, Trat Sassi, Colfugtsch und das Grödener Jöchl erreicht. Ein im Verein mit zwei anderen Gießener Herren unternommener Versuch einer führerlosen Ersteigung der Furchetta mußte wegen heftigen Sturmes in der Scharte zwischen Saß RigaiS und Furchetta aufgegeben werden. Dagegen gelang noch die Erkletterung des Fer- medathurmes. Da sich der Lang ko fel völlig vereist erwies, mußte seine Ersteigung unterbleiben. Auch die Wanderung über daS Sellajoch, die Seiher Alp, den Molignon- paß zur GraSleitenhÜtte führte wegen des anhaltend schlechten Wetters nicht zu ihrem Ziele, der Ersteigung der Rosengarrcnspitze. Da keine Befferung abzusehen war, gab Redner weitere Pläne auf und brachte seine Wanderungen in Bozen zum Abschluß. — Donnerstag den 20. d. MtS. wird Herr Prof. Hansen den angekündigten Vortrag über die Flora der Alpen halten.
* * Gastvirthetag. Der am 4. d. MtS. in Offenbach zusawmengetretene 14. Delegirtevtag de- Rhein- Main-BerbaodeS Deutscher Gaftwtrthe verhandelte u. a. über die Bestrebungen der Winzerverrine im Groß- herzogthum Heffen wegen Au-dehnung und Verlängerung der Zapffreiheit der sogen. Straußwirthe. Die Regierung hatte die bisherige achtwöchige Zapffreiheit für die Straußwirthe provisorisch bis Ende April verlängert, will aber ein derartiges Definitivum entschieden ablehnen, da fie eine fitt- liche Gefährdung der Wtnzersamilien durch den ständigen Ausschank befürchtet. Die Versammlung beschloß, der Central- Vorstand solle sofort bei Regierung und Landtag die nöthigen Schritte rhun, wenn die Winzer weiter vorgehen Ferner kam die Bedürfnißfrage bei Ertheilung von Concessionen zur lebhaften Erörterung. Man beschloß, an die Regierung daS Ersuchen zu stellen, die Bedürsnißsrage nach streng einzuhaltenden Normen je nach der Einwohnerzahl gesetzlich zu regeln. Empfohlen wurde auch der praktische Versuch mit dem in der Gewerbeordnung vorgesehenen Einspruchsrecht, da- in Baden mit Erfolg zur Anwendung gelangt ist. Der Verein Mainz hatte zwei Anträge eingebracht. Der eine bezweckt eine Eingabe an die Großherzogliche Regierung wegen Abänderung der Verordnung vom Jahre 1852 über die SonntagSheiligung. Die Verordnung gestattet an Sonntagen den Bewohnern der Landgemeinden den Besuch der Wirthschaften erst um 3 Uhr Nachmittags. Die Wirthschaften sollen nun künftig, etwa mir Ausnahme der Stunden des Gottesdienstes, den ganzen Tag über offen sein. Der zweite Antrag verlangt die allgemeine gesetzliche Regelung der Feierabendftunde auf dem Lande mit der Maßgabe, daß in Orten mit Bahnverbindung die Feierabendftunde höchsten« eine Stunde nach Eintreffen oder Abgang des letzten Zuges eintritt. Beide Anträge fanden einstimmige Annahme, ebenso ein Antrag des Verein« Gießen, der dte Aufhebung de« verbot« von Lustbarkeiten an ersten und । sonstigen hohen Feiertagen bezweckt.
K. Vetzberg, 8. Mai. Einweihung der Schule. ES ist wohl allgemein bekannt, daß unsere Schulkinder schon seit den ältesten Zeiten nach Rodheim zur Schule gingen. Oogleich die Schülerzahl schon lange Jahre hindurch 50 und mehr betrug, so konnte unsere Gemeinde dennoch nicht daran denken, eine eigene Schule zu gründen. Unsere Kinder mußten daher nach wie vor daS Opfer bringen und nach Rodheim zur Schule pilgern. Nunmehr hat unser Dörfchen eine Schule erbaut und wurde am vorigen Mittwoch, den 5. d. MtS., die Einweihung derselben vollzogen und der neue Lehrer, Herr Fr. Lei beug uth, in sein Amt einge- führt. Zu dieser Feier waren erschienen: Herr KreiSschulin- speetor Schoeler-Wetzlar, Herr Decan Schmidt-Rodhetm, Herr Pfarrer Geib el-Krofdorf und Herr Bürgermeister Kleine-Krofdorf. Ferner hatten fich die Herren Lehrer von Krofdorf, Rodheim, Gleiberg und Kinzenbach eingefunden, um bei der Einführung ihres neuen Herrn Collegen zugege» zu sein, resp. denselben zu begrüßen. Auch die Einwohner Vetzbergs beteiligten fich lebhaft. Der Herr Bürgermeister eröffnete dte Feier, indem er Allen denen Dank zollte, welche zu dem Gelingen dieses Schulgebäudes einen Beitrag geleistet - er übergab sodann die Schule an die Schulverwaltung, worauf Herr Schuliuspector den neuen Lehrer vorstellte und denselben in feierlicher Weise in sein Amt einführte- Auch Herr Localschulinspector Geibel, sowie Herr Decan Schmidt richteten an Lehrer und Schüler herzliche Wone. Nach dem wurden die Schüler sämmtlich mit einer großen Bretzel beschenkt. Der Schulsaal ist im unteren Stockwerk gelegen und die Lehrerwohnuug befindet fich in der zweiten Etage. Wollen wir wünschen, daß aus dieser neuen Pflanzstätte auch echte deutsche Jünglinge und Jungfrauen hervorgehen, die unserer Gemeinde und dem Vaterlande zur Ehre gereichen.
iinioerfitäts * Nachrichten.
— Der Prioatdocent und Observator der Sternwarte, Prof. Dr. Friedrich Deichmüller zu Bonn ist zum außerordentlichen Prosestor in der philosophischen Facultäl der dortigen Universität ernannt worden.
— Aus Erlangen berichtet daS dortige Tageblatts Der al« Nachfolger deS Gehetmraths Köhler in Wien berufene Dr. Lotz wirb erst zum Beginn deS Wintersemester- hierher überstedrln, weil dte Enthebuna von derzeitiger Stellung dort n»ch nicht genehmigt ist.
— Göttin-««. Die Frequenz unserer Universität hat auch in diesem Semester wieder erfreulich zugenommen. Adgegange» sind bis jetzt 280 Studirende, neu ausgenommen 431. ES ergibt sich also ein PluS von 151 Köpfen. Da dte Zahl der Studirende» im verflossenen Wintersemester 1030 betragen hat, so wird fie tu diesem Semester auf über 1180 steigen. Dazu kommen noch dte mehr als hundert nichtmatricultrten Hörer und Hörerinnen. Dte Gesammtfrequenz beläuft sich demnach auf rund 1280.
Schiffrrr achrichteir.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Car- Loo- und I. M. Schulhof.
Bremen, 7. Mat. (Per transatlantischen Telegraph.j Der Postdampfer Halle, Eapttän E. Nach, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, nach Baltimore bestimmt, tst heute 7 Uhr Margen« wohlbehalte» tn Newport angekommeu.
Seit Xawöcsawtwe^ifter*
bet Stadt Sietze».
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April: 30. Georg Albrecht Glenz, Sergeant dahier, mit Marie Philipptne Märke zu Lich. Mat: 1. Heinrich Vomend, HilsShobotst dahier, mit Elisabeth Marte Katharine Schäfer zu Wieseck. 3. Georg Krausmüller, Dirigent der höheren Bürgerschule zu Homberg a. b. C., mit Auguste Emma PKlhelmtne Karoltne Helfrich hier selbst. 7. Gusto» Eduard Michaelis, Graveur dahier, mit Auguste Karoltne Wildel mine Kluge hterselbst 7. Georg Adam Rahn, Korbmacher dahier, mit Henriette Susanns Abel Hierselbst.
Mai: 1. Friedrich Bonarius, Schreiner dahier, mit August« Luise Henriette Pauline Schmidt, geb. Wirker, Ätttwe deS Metallgießers Ludwig Wilhelm Schmidt dahier. 4. Dr. Theophil Emst Heinrich Leopold Retnewald, pract. Arzt zu Münzenderg, mit Elisabeth Emilie Mathilde Thekla Buchner hterselbst. 4 Ludwig Pfeiffer, Dtenstknecht dahier, mtt Wilhelmine Damm hterselbst. 5. Johan» Peter Barthen, Heizer dahier, mtt Anna Eltsabethe Hoiman» hterselbst.
••ewttee.
Aprtl: 27. Dem Taglöhner Peter TrechSler ein Sohn. 27. Dem Knecht Johannes Emrtch etn Sohn, Georg. 28. Dem Kohlenhändler «loy« Spengler eine Tochter. 29. Dem Taqlöhner Friedrtch Jeschke ein Sohn, Friedrich. 29 Dem Schlosser Heinrich Deibel eine Tochter. 30. Dem Poltzeiamls-Gehülfen Ludwig Sier ein Sohn. Mai: 1. De« Eisendreher Gustav Krüger «in Sohn. 1. Dem Former Anto» Ztrbus etn Sohn. 2. Dem Baua-ptrant Jean Neumann ein« Tochter, Erna Karoltne Eva. 2. Dem Korb- und Stuhlflechter Ludwig Zecher ein Sohn, Heinrich Max. 4. Dem Zugsührer Konrad Reusch «in Sohn, Richard.
Mai: 1. Wilhelm Schupp, 4 Monate alt, Sohn von Taglöbner Friedrich Schupp dahier. 1. Fauftin Wolser, 30 Jahre alt, Erdarbeiter von Unter-WtdderShetm. 2. Ephraim Grünewald, 71 Jahre alt, Makler dahier. 2 Jakob Schwanz, 71 Jahre alt, Knecht »•■ Ernsthausen. 3. Karl Brückel, •/< Jahre »lt, Sohn von Bergmann Jakob Brückel VII. zu Watzenborn. 4 Johanna Tasche, 45 Jahre alt, Prtvattn dahier. 4. Karl Heinrich Lang, 20 Jahre alt, Schreiner dahier. 4. Jakobine Lony, geb. Seitz, 49 Jahre alt, Ehefrau do» Privatmann Christian Lony dahier. 5. Dr. Gustav Ferdinand Kretschmar, Geheime Justtzrath UnioeisitätS-Prostssor i. P. dahier. 6. Lina Klee, 7 Monate alt, Tochter von Schneider Heinrich Klee dahier. 6. Carl Paul Arthur Horn 2 Jahre alt, Sohn von Wtrih Jakob Horn dahier. 6. Katharine Marlin, geb. Kühn, 32 Jabre alt, Ehefrau von Knecht Ernst Martin dahtrr. 6. Georg Htnkler, 56 Jahr« alt, Schneider von Steinberg, Krei« Gießen. 7. Johannes Kuhl, 51 Jahre alt, HilfSlademeister dahier.
Auszug au» -en Wrd>cnbad?er*
der Stadt Gießen.
Gvaag elische 8e«rinde.
Getr«rta.
MarkuSgemetnde.
Den 2. Mai. Friedrtch Bonarius, ein Wittwer, Schreiner z» Gießen, und Auguste Luise Henriette Pauline Schmidt, geb WiSker, Wtttwe des Metallgießer« Ludwig Wilhelm Schmidt zu Gießen.
Luk,-gemeind«.
Den 4. Mai. Dr. Theophil Retnewald, Arzt zu Münzender«,


