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9.3.1897 Erstes Blatt
 
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I nach Vihbach. °»»er folgenden Troßherzoxliche r Genehmigung i wegen lieber- lbahn von Butz, nach Grünberg und darauf den des Laues und !ich und Buhbat itflTünbunfl wird dieser Linie der 'teressen geboten durch UoOnd:,

1 der Macht dir in flnb, umio- rbahu Mckc der IVoXe^V/ chr bnWchngi chnlwie Butzbetz >e Verkehrkchtze erbergeftelltwild, Grobherzogihw Realghmncheiil unz dieser Sch°I> i 8813 Schüler, ilghvnafien uni Lonfesfion naj l, 9 alekatholisch, gehören anderen von Laadwirthen obigen Gewerbe« Geistlichen/ Gr- Semeinbebeatnier, , s39vouPrivlN« on Rentnern uni nstalren wirkende- diesen Lehrer an!

5 92 von 40 w- 9 über 60 M t von 1500 M -2500, 55 2500 (00,60 4000-618 00 uni 4 übtx

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baß sie durch die Verwaltung im staatlichen Interesse ge­legener Zweige der Polizei unverhältnißmäßig belastet seien, während die Aufgaben in den Landgemeinden infolge der staatlichen Fürsorge für die Sicherheitspolizei durch die Gen­darmerie Mannschaften in den Landorten eine geringe sei, wohl gerechtfertigt erscheine, möchte es kaum noch des Hin­weises auf die Thatsache bedürfen, daß die Belastung der Städte mit einem Betrag von Mk. 2 für den Kopf der Be- dölkerung zu den gedachten Kosten immer noch eine unver- hältnißmäßtg sehr hohe ist. Unter Zugrundelegung des von der Regierung vorgeschlagenen KopfbeitragS von Mk. 2 würde sich der Kostenaufwand der Stadt Mainz in Höhe von Mk. 195,118 verteilen auf einen Betrag von Mk. 45,284 flir den Staat, gleich 23,2 pCt. und Mk. 149,834 für die Stadt, gleich 76,8 pCt. Damit wäre aber der Staat noch ' heblich hinter den Leistungen anderer Staaten zurückgeblieben, »ndem nach der regierungsseitigen Begründung selbst in Baden die Städte nur zur Uebernahme von 60 PCt. der persön­lichen Localpolizetkosten verpflichtet find, während der Staat die sachlichen Kosten allein trägt. Würde also hier, ganz abgesehen von den sachlichen Kosten, das Berhältniß mit 40 pCt. des städtischen Aufwands zu Lasten des Hessischen Staates angenommen werden, so müßte die Stadt einen staatlichen Zuschuß von Mk. 78,047 erhalten. Sie erhält aber nur Mk. 12.000, mithin zu wenig Mk. 66,047. An- ZssichtS dieser ziffernmäßigen Beweise kann sich der Staat Jcc Nothwendigkeit einer wesentlichen Erhöhung des Zu­schusses wohl umsoweniger verschließen, als der von der 'Sroßherzoglichen Regierung eingebrachte obenerwähnte Ge- scpentwurf nicht etwa aus finanziellen, sondern aus rein Politischen Gründen gescheitert ist und eS sich um eine offen« Üchtliche Ungleichheit handelt, deren Beseitigung dringend ge« wünscht werden muß. Wir glauben daher Einem Hohen Großherzoglichen Ministerium die ergebenste Bitte unter­breiten zu dürfen, gütigst dahin wirken zu wollen, daß zu­nächst derjenige Betrag in den Haushaltsvoranschlag des GroßherzogthumS für die Rechnungsjahre 1897/98, 1898/99, 1899/1900 als Zuschuß des Staates zu den Kosten der Palizetverwaltung der Stadt Mainz für jedes Rechnungs­jahr eingestellt werde, welchen die Großherzogliche Regierung in dem mehrgedachten Gesetzentwurf in Höhe von Mk. 45,000 flir nothwendig anerkannt hat. gez. Dr. (Safener.

Wetterbericht. Ein umfangreiches Depressioc.Sgebiet bedeckt ganz Central-Europa und sind innerhalb desselben

zahlreiche Thetl-Minima vorhanden. Hingegen find die Druck­differenzen nur gering, sodaß in den continentalen Lagen die Luftbewegung schwach geworden ist. Die Witterung bleibt indeffen unbeständig und treten stellenweise noch immer Niederschläge auf. Hoher Druck lagert über Nordoft Europa. Auch im Westen des ErdtheilS ragt, vom Ocean her, der Rand eines Maximums herein. Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch ziemlich kühles, meist trübes Wetter mit zeitweisen Niederschlägen.

H- Gettenau, 7. März. Am verflossenen Donnerstag verstarb dahier ein Kind bald nach der Geburt, bezüglich dessen der Leichenbeschauer die Ausstellung des Todtenscheins ablehnte, weil er an dem Halse des kleinen Wesens Spuren gewaltsamer Lödtung zu bemerken glaubte. Auf er- hobene Anzeige traf nun gestern Mittag die Gerichts- und Medicinalbehörde behufs Feststellung deS Sachverhalts durch Leichenschau resp. Obduction, dahier ein. ES wurde aber schon durch die Besichtigung des Kindes seitens des Herrn Kreisarztes constatirt, daß keinerlei Grund zur Annahme eines Verbrechens vorliege und konnte daher die Section der Leiche unterbleiben.

4- Geiß-Nidda, 6. März. Gestern weilte der Unter­suchungsrichter von Gießen hier und stellte Verhöre an wegen eines vor mehreren Jahren verübten, jedoch damals Mangels Beweises ungestraft gebliebenen DelicteS, dessen fub- jectiver Thatbestand infolge der Wahlbewegungen jetzt erst an'S Tageslicht gekommen und zur Kenntniß der Behörde gebracht worden ist.

+ Büdingen, 6. März. Der hiesige Vorschuß- und Creditverein, e. G. m. i. H., schloß nach dem Geschäfts­berichte für das verflossene Jahr mit Mk. 11073.26 Rein­gewinn ab und zählte 775 Mitglieder.

X. Darmstadt, 6. März. DaS sehr actuelle Thema der Verflüssigung der Luft, insbesondere durch die mit großem Aufwand von Scharfsinn construirte Maschine von Linde, die dieser vor einigen Wochen vor dem Kaiser in Berlin demonstriren durste, behandelte gestern in einem Vortrage, zu dem auch der Naturwissenschaftliche Verein ge­laden und dabei zahlreich vertreten war, der Asfistent am chemischen Institut der Technischen Hochschule, Herr Alfred Paris. Er legte dar, wie die früher eingehaltene Unter­scheidung von permanenten (nicht verflüssigbaren) Gasen und verflüsfigbaren unhaltbar geworden, erklärte dann die sogen.

kritische Temperatur der Gase als denjenigen Punkt, bei dem selbst unter den stärksten Drücken eS nicht mehr möglich, aus einem GaS Flüssigkeit zu erhalten und erläuterte die. beiden Hauptmaschinen zur Erzeugung niederer Temperaturen, die Kaltluft- und Kaltdampfmaschine in ihrem Princip, um sodann der Vorläufer der Linde'schen Maschine in den Appa­raten von Ptetet, Dewar, Cailletet u. a zu gedenken. DaS Princip der Linde'schen Maschine (die zu betreiben, ohne Abbildung nicht angeht) ist tote bet ihren Vorläufern die Abkühlung, welche eintritt, wenn comprimirte Luft zu einem niederen Drucke auSströmt, diese Abkühlung wird nach und nach immer stärker, und bei 140 Grad Celsius unter Null wird die in einer solchen Maschine behandelte Luft flüssig- nach Erreichung des sog. BeharrungSzustandes liefert der Apparat pro Stunde ca. drei Liter flüssige Luft, die durch die in der atmosphärischen Luft enthaltene Kohlensäure einen schneearttgen Niederschlag im Filter hinterläßt, dann aber von blauer Farbe erscheint. Von den beiden Hauptbestand- theilen der Luft kommt zuerst der Stickstoff, dann der Sauer­stoff zur Verdampfung. Linde läßt die Luft in seiner Maschine unter 22 Atmosphären Druck auSströmen. jöer durch an­schauliche ProjectionSbilder auf einen weißen Schirm erläuterte Vortrag aus einem überaus anziehenden Capitel der modernen Chemie intereffirte in hohem Maße die Zuhörer.

Mrtchttche Anzeigen der evnng.Gemeinde.

Montag, den 8. März, Abends 8 Uhr: Bibelstunde im Confirmandensaal der Johannesktrche. Marcus Cap 14 von BerS 17 an: DeS Herrn letztes Zusammensein mit seinen Jüngern.

Pfarrer Dr. Naumann.

..Vileae Deine ,0 wird sicherlich die Gesundheit

des Körpers den größten Vortheil davon bauen. Ju doch Die Haut daS große Thor, durch welches verbrauchte Stoffe nach außen besö'dert werden, dagegen Luft, Licht und Wärme ins Innere etnzieben. Nach den Berichten von Professoren und Aerzten hat sich zur Hautpflege die Patent-Myrrholin-Seife, welche überall auch in den Apotheken zu 50 Pfg. erhältlich, besonders bewährt und wird von Aerzten wegen ihrer eigenartigen Wirkung als Special-Toilette-Gesundheitssetfe für den täglichen Gebrauch sehr warm empfohlen. 209

THEE-MESSMER

GERÜHMTE MtSCHONQEN K 2.BO 1 0.50 PR. PFUND. PROBEPACK FT£ CO d. BO PF.

BehördlicheAnzeigen

Bekanntmachung.

Die Liquidation des Nachlasses des Gust. Gülholtz ist nunmehr durch Vertheilung der vorhandenen dachlaßmaffe erledigt.

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^J/ersteigerungenJ Oberförstern Strupbach Zchuhbezirke Königsberg und Kleber. Donnerstag den 18. März t>. I., Borm. 9 Uhr, kommen in der Schlierbach'schen Gast mrthschaft zu Bieber aus den tifirteten: Köpfelhecke, Groß- und Klein - Rotheberg, Schmittenberg, Hllenkopf, BöSwieswäldchen, Saü- rbsselschlag rc. zum Ausgebot:

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Buchen: 13 rrn Klafter-Nutzholz, 606,1 rm Scheite und Knüppel, 160 Hdt. Wellen, 2058 rm Reiser mb 240 rm Stockholz.

Nadelholz: 596 Stck. Stämme mb Stangen mit 42,61 fm, 6 rm llafter-Nutzholz, 1 rm Knüppel und 155 rm Reiser.

Das Brennholz aus dem Schutz- fyirf Königsberg wird zuerst ver- -stigert. Der Verkauf des Nutzholzes hfinnt um 12 Uhr. Kaufliebhabern ttirb das Holz von den zuständigen Erster» Guericke zu FH. Haina und Linier zu FH. Bieber an Ort und Stelle auf Verlangen vorgezeigtwerden.

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52 Aus Dankbarkeit und zum Wohle Magenleidender gebe ich Jedermann gern unentgeltliche Aus­kunft über meine ehemaligen Magen­beschwerden, Schmerzen, Verdauungs­störung, Appciitmangel rc. und iheile mit, wie ich ungeachtet meines hohen Alters hiervon befreit und gesund geworden bin. 216 F. Koch, König!. Förster a. D., Pömbsen, Post Nieheim (Westfalen).

Für Rettung von Trunksucht! * versend. Anweisung nach 20jähriger M approbirter Methode zur soforttgen M radicalen Beseittgung, mit, auch ohne Ä Vorwtssen, zu vollziehen, BS* keine Berufsstörung, Briefen sind 30 Pfg. in Briefmarken beizufügen. Man adresstre: Th. Konetzky, Droguist, Stein (Aargau, Schweiz). Briefporto 20 Pfg

Baugrund 2267 wird unentgeltlich abgefahren.

Von wem? sagt die Expedition.

pSteiier^ngebota

Gewandter, junger Mann für kleinere Reisen tu der Provinz gesucht. Gutempfohlene Bewerber, welche bereits mit Erfolg gereift haben, wollen sich gefl. unter Angabe ihrer Verhältnisse und Gehaltsansprüche unter der AufschriftKleiner Reise- posten" an die Expedition d. Blattes wenden.____________________2320

Schlofsergksellen ß gesucht. Hohmeie«, Sonnenstraße 11. 2 tüchtige Schuhmacher sucht «. R-ichardt. Sich. 2306

2302] Drei tüchtige

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finden dauernde Beschäftigung bei

Rinn Sf Clood in Heuchelheim.

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Bei wem fagt die Exped. d. Blattes.______________2319

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8 junge HarrSbürschche«, 3 ältere Hotel-HauSbursche« sofort gesucht. 2329 E. GttaSuy, Kaplans gaffe 14, ll.

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sofort gesucht. 2316

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vom Lande als Kellner-Lehrling ge­sucht von Gastwirth Seibel, 2286_________Franksurterftr. 62.

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mit guter Schulbildung und Erziehung, fucht ein feines Drogeugefchäft in Frankfurt a. M. per 1. April a. c. Kost und Logis im Hause des Prin­zipals gegen kleine Vergütung. Gefl. Offerten unt. J. K. 5 an Haafeu- stein & Vogler, A.-G., Frank- furt a. M. erbeten.2307

3 tüchtige Wickelmacherinnen und 2 Cigarrenmacherinnen gegen hohen Lohn und dauernde Beschäftigung können sofort eintreten. Meldung im Wiener Hof, Hinterhaus. 2318

Ein tüchtiges, gut empfohlenes Mädchen für Küche und Haus­arbeit gesucht. Seltersweg 39 eine Treppe hoch.______________2185

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Gesucht | für Saison- und JahreSstellenr eine Buchballeri« 3 Büffet Mädchen, 4 Beiköchinnen 3 verfette Köchinnen, 18 Zimmer , 18 Küchen- u. 16 Haus­mädchen, 4 Mädchen für Wäsche und 8 Mädchen allein sofort oder später. C. Stiaany, KaplanSgaffe 14, II. Ein tüchtiges Mädchen, das gnt bürgerlich kochen kann und Hausarbeit versteht, gegen gntr« Lohn gesucht. 2201

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Frau Hermann Wecker, Offenbach a. M., Frankfurterstr. 108. Ordenli. Dtenstmädchen sofort gesucht. 2308

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Stollen-Gesuche.

2311] Ein kräftiger Junge sucht Stellung als Lehrling in ein Ge­schäft, gleich welcher Branche. Off. unter C. A. 37 an die Expedition.