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I nach Vihbach. °»»er folgenden Troßherzoxliche r Genehmigung i wegen lieber- lbahn von Butz, nach Grünberg und darauf den des Laues und !ich und Buhbat itflTünbunfl wird dieser Linie der 'teressen geboten durch UoOnd:,
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baß sie durch die Verwaltung im staatlichen Interesse gelegener Zweige der Polizei unverhältnißmäßig belastet seien, während die Aufgaben in den Landgemeinden infolge der staatlichen Fürsorge für die Sicherheitspolizei durch die Gendarmerie Mannschaften in den Landorten eine geringe sei, wohl gerechtfertigt erscheine, möchte es kaum noch des Hinweises auf die Thatsache bedürfen, daß die Belastung der Städte mit einem Betrag von Mk. 2 für den Kopf der Be- dölkerung zu den gedachten Kosten immer noch eine unver- hältnißmäßtg sehr hohe ist. Unter Zugrundelegung des von der Regierung vorgeschlagenen KopfbeitragS von Mk. 2 würde sich der Kostenaufwand der Stadt Mainz in Höhe von Mk. 195,118 verteilen auf einen Betrag von Mk. 45,284 flir den Staat, gleich 23,2 pCt. und Mk. 149,834 für die Stadt, gleich 76,8 pCt. Damit wäre aber der Staat noch ' heblich hinter den Leistungen anderer Staaten zurückgeblieben, »ndem nach der regierungsseitigen Begründung selbst in Baden die Städte nur zur Uebernahme von 60 PCt. der persönlichen Localpolizetkosten verpflichtet find, während der Staat die sachlichen Kosten allein trägt. Würde also hier, ganz abgesehen von den sachlichen Kosten, das Berhältniß mit 40 pCt. des städtischen Aufwands zu Lasten des Hessischen Staates angenommen werden, so müßte die Stadt einen staatlichen Zuschuß von Mk. 78,047 erhalten. Sie erhält aber nur Mk. 12.000, mithin zu wenig Mk. 66,047. An- ZssichtS dieser ziffernmäßigen Beweise kann sich der Staat Jcc Nothwendigkeit einer wesentlichen Erhöhung des Zuschusses wohl umsoweniger verschließen, als der von der 'Sroßherzoglichen Regierung eingebrachte obenerwähnte Ge- scpentwurf nicht etwa aus finanziellen, sondern aus rein Politischen Gründen gescheitert ist und eS sich um eine offen« Üchtliche Ungleichheit handelt, deren Beseitigung dringend ge« wünscht werden muß. Wir glauben daher Einem Hohen Großherzoglichen Ministerium die ergebenste Bitte unterbreiten zu dürfen, gütigst dahin wirken zu wollen, daß zunächst derjenige Betrag in den Haushaltsvoranschlag des GroßherzogthumS für die Rechnungsjahre 1897/98, 1898/99, 1899/1900 als Zuschuß des Staates zu den Kosten der Palizetverwaltung der Stadt Mainz für jedes Rechnungsjahr eingestellt werde, welchen die Großherzogliche Regierung in dem mehrgedachten Gesetzentwurf in Höhe von Mk. 45,000 flir nothwendig anerkannt hat. gez. Dr. (Safener.
•• Wetterbericht. Ein umfangreiches Depressioc.Sgebiet bedeckt ganz Central-Europa und sind innerhalb desselben
zahlreiche Thetl-Minima vorhanden. Hingegen find die Druckdifferenzen nur gering, sodaß in den continentalen Lagen die Luftbewegung schwach geworden ist. Die Witterung bleibt indeffen unbeständig und treten stellenweise noch immer Niederschläge auf. Hoher Druck lagert über Nordoft Europa. Auch im Westen des ErdtheilS ragt, vom Ocean her, der Rand eines Maximums herein. — Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch ziemlich kühles, meist trübes Wetter mit zeitweisen Niederschlägen.
H- Gettenau, 7. März. Am verflossenen Donnerstag verstarb dahier ein Kind bald nach der Geburt, bezüglich dessen der Leichenbeschauer die Ausstellung des Todtenscheins ablehnte, weil er an dem Halse des kleinen Wesens Spuren gewaltsamer Lödtung zu bemerken glaubte. Auf er- hobene Anzeige traf nun gestern Mittag die Gerichts- und Medicinalbehörde behufs Feststellung deS Sachverhalts durch Leichenschau resp. Obduction, dahier ein. ES wurde aber schon durch die Besichtigung des Kindes seitens des Herrn Kreisarztes constatirt, daß keinerlei Grund zur Annahme eines Verbrechens vorliege und konnte daher die Section der Leiche unterbleiben.
4- Geiß-Nidda, 6. März. Gestern weilte der Untersuchungsrichter von Gießen hier und stellte Verhöre an wegen eines vor mehreren Jahren verübten, jedoch damals Mangels Beweises ungestraft gebliebenen DelicteS, dessen fub- jectiver Thatbestand infolge der Wahlbewegungen jetzt erst an'S Tageslicht gekommen und zur Kenntniß der Behörde gebracht worden ist.
+ Büdingen, 6. März. Der hiesige Vorschuß- und Creditverein, e. G. m. i. H., schloß nach dem Geschäftsberichte für das verflossene Jahr mit Mk. 11073.26 Reingewinn ab und zählte 775 Mitglieder.
X. Darmstadt, 6. März. DaS sehr actuelle Thema der Verflüssigung der Luft, insbesondere durch die mit großem Aufwand von Scharfsinn construirte Maschine von Linde, die dieser vor einigen Wochen vor dem Kaiser in Berlin demonstriren durste, behandelte gestern in einem Vortrage, zu dem auch der Naturwissenschaftliche Verein geladen und dabei zahlreich vertreten war, der Asfistent am chemischen Institut der Technischen Hochschule, Herr Alfred Paris. Er legte dar, wie die früher eingehaltene Unterscheidung von permanenten (nicht verflüssigbaren) Gasen und verflüsfigbaren unhaltbar geworden, erklärte dann die sogen.
kritische Temperatur der Gase als denjenigen Punkt, bei dem selbst unter den stärksten Drücken eS nicht mehr möglich, aus einem GaS Flüssigkeit zu erhalten und erläuterte die. beiden Hauptmaschinen zur Erzeugung niederer Temperaturen, die Kaltluft- und Kaltdampfmaschine in ihrem Princip, um sodann der Vorläufer der Linde'schen Maschine in den Apparaten von Ptetet, Dewar, Cailletet u. a zu gedenken. DaS Princip der Linde'schen Maschine (die zu betreiben, ohne Abbildung nicht angeht) ist tote bet ihren Vorläufern die Abkühlung, welche eintritt, wenn comprimirte Luft zu einem niederen Drucke auSströmt, diese Abkühlung wird nach und nach immer stärker, und bei 140 Grad Celsius unter Null wird die in einer solchen Maschine behandelte Luft flüssig- nach Erreichung des sog. BeharrungSzustandes liefert der Apparat pro Stunde ca. drei Liter flüssige Luft, die durch die in der atmosphärischen Luft enthaltene Kohlensäure einen schneearttgen Niederschlag im Filter hinterläßt, dann aber von blauer Farbe erscheint. Von den beiden Hauptbestand- theilen der Luft kommt zuerst der Stickstoff, dann der Sauerstoff zur Verdampfung. Linde läßt die Luft in seiner Maschine unter 22 Atmosphären Druck auSströmen. jöer durch anschauliche ProjectionSbilder auf einen weißen Schirm erläuterte Vortrag aus einem überaus anziehenden Capitel der modernen Chemie intereffirte in hohem Maße die Zuhörer.
Mrtchttche Anzeigen der evnng.Gemeinde.
Montag, den 8. März, Abends 8 Uhr: Bibelstunde im Confirmandensaal der Johannesktrche. Marcus Cap 14 von BerS 17 an: DeS Herrn letztes Zusammensein mit seinen Jüngern.
Pfarrer Dr. Naumann.
..Vileae Deine ,0 wird sicherlich die Gesundheit
des Körpers den größten Vortheil davon bauen. Ju doch Die Haut daS große Thor, durch welches verbrauchte Stoffe nach außen besö'dert werden, dagegen Luft, Licht und Wärme ins Innere etnzieben. Nach den Berichten von Professoren und Aerzten hat sich zur Hautpflege die Patent-Myrrholin-Seife, welche überall auch in den Apotheken zu 50 Pfg. erhältlich, besonders bewährt und wird von Aerzten wegen ihrer eigenartigen Wirkung als Special-Toilette-Gesundheitssetfe für den täglichen Gebrauch sehr warm empfohlen. 209
THEE-MESSMER
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BehördlicheAnzeigen
Bekanntmachung.
Die Liquidation des Nachlasses des Gust. Gülholtz ist nunmehr durch Vertheilung der vorhandenen dachlaßmaffe erledigt.
|w4%. Hoffmauu.
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Frau Hermann Wecker, Offenbach a. M., Frankfurterstr. 108. Ordenli. Dtenstmädchen sofort gesucht. 2308
________-yrankfurterstratze 64, pari.
Gesuch-t
ein in Gartenarbeit geübtes Mädchen oder Urau für 2—3 Tage in der Woche den ganzen Sommer über. 2300 Zu erfragen in der Expedition d Bl. 2188J Tüchtiges, sauberes Mädchen tagsüber zur Hausarbeit gesucht.
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2311] Ein kräftiger Junge sucht Stellung als Lehrling in ein Geschäft, gleich welcher Branche. Off. unter C. A. 37 • an die Expedition.


