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«». 57 Erstes Blatt. DienSta, dm 9. März
$)er * Hiehener Anzeiger erscheint täglich, «it Ausnahme deS Montags.
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Amtlicher TKeil.
Bekanntmachung.
Betr.: Einfuhr von Zuchtstutfohlen durch den Pferdezucht- Verein im Großherzogthum Hessen.
Der Pferdezucht-Verein hat im Laufe deS Sommers seinen Mitgliedern, in directer Verbindung mit dem Züchter, Gelegenheit zur Erwerbung edler Zuchtstutfohlen, sowohl warmblütiger aus Oldenburg wie kaltblütiger aus Belgien zu vermitteln.
Für die Einfuhr gelten folgende Bestimmungen:
§ 1.
Die Anmeldungen müssen spätestens bis zum 20. April beim Schatzmeister des Pferdezucht-Vereins, Herrn Hofkammer- rath N e ß l i n g - Darmstadt, eingelaufen sein.
§ 2.
Die allgemeinen Kosten der Commissionen, deS Zolles, deS Transportes der Thtere bis zum Orte der Versteigerung, der Versteigerung selbst sowie der Fütterung während dieser ganzen Zeit trägt der Pferdezucht-Verein, so daß die Besteller nur den (Netto-Gesammt-)AnkaufSpreiS für die Fohlen zu tragen haben.
§ 3.
Die angekauften Fohlen werden unter den Bestellern an einem von der Ankaufs-Commission noch näher zu bestimmenden Orte versteigert und die Besteller von dem Ber- steigerungstermin rechtzeitig benachrichtigt.
§ 4.
a) Das erstmalige AuSgebot erfolgt der laufenden Nummer nach zum durchschnittlichen Ankaufspreise — ausschließlich Zoll und allgemeine Kosten.
b) Der etwaige Mehrerlös wird nach Maßgabe der Steig- preise an die Steigerer zurückvergütet, einen etwaigen Mindererlös haben dieselben nach demselben Maßstabe wieder zu ersetzen.
e) Jeder Besteller ist verpflichtet, sich an der Versteigerung maßgeblich seiner Bestellung zu betheiligen.
d) Die beiden letzten Thiere werden den durch die Versteigerung noch nicht versorgten Bestellern durch das Loos zugewiesen.
e) Bleiben bei der Versteigerung weitere Thiere übrig, so werden solche ebenfalls durch das LooS denjenigen Bestellern zugeschlagen, welche an der Versteigerung sich nicht betheiligt, bezw. Fohlen in der bestellten Zahl nicht ersteigert haben.
f) In den beiden Fällen d und e werden die durch Ber- loosung den Bestellern zugewtesenen Fohlen zu dem für die vorhergehenden Fohlen erzielten durchschnittlichen VerstetgerungSpreiS, den in Betracht kommenden Bestellern vom Vorstand angesetzt.
§ 5.
Die Ueberweisung der Thtere erfolgt sofort nach Zuschlag bezw. nach Berloosung gegen Baarzahlung und ohne irgend welche Haftverbindlichkeit seitens des Vereins.
§ 6.
Die Ankaufs-Commissionen werden auf der Generalversammlung bestimmt werden.
Saugfohlen werden, da sie verhältuißmäßig theurer als ältere Fohlen sind, nicht mehr eingeführt. — Die Einfuhr ist auf IVzjährige und ^jährige Fohlen beschränkt. Der Preis für 1«/,jähriges Fohlen aus Belgien dürfte sich auf etwa 800 Mk., für ein Fohlen aus Oldenburg auf etwa 700 Mk., für ^/zjährtge auf 1000 bezw. 900 Mk. stellen.
Die Uebergabe der bestellten Fohlen wird voraussichtlich im Laufe des Monats August stattfinden.
Darmstadt, den 15. Februar 1897.
Für den Vorstand: von West er weller. Naegel«.
Veutscve» »eich.
Berlin, 6. März. Laut „Berl. Corresp." bestimmte der Minister der öffentlichen Arbeiten, daß der 22. März in dem Betriebe der Bauverwaltung als Feiertag zu behandeln ist. Den Arbeitern ist dieser Tag ohne Lohn- Verkürzung fretzugeben, soweit eS irgend die Verhältniffe gestatten. Für Arbeiter, die am 22. März beschäftigt werden müssen, ist unter gleicher Vergünstigung der 23. März frei- zugeben.
Berlin, 6. März. Der Gesundheitszustand des früheren Reichskanzlers Grafen Caprivi ist, wie das „B. T." meldet, keineswegs ein befriedigender. Die AlterSgebrechen machen sich bet dem nunmehr im 67. Lebensjahre stehenden General
recht fühlbar. Venenentzündung zwingen den Grafen Caprcvt öfter, ruhig zu liegen und sich zu schonen.
verliu, 6. März. Der Commandenr des Kaiser- Alexauder-Garde-Grenadier-Regimeut- Nr. 1, v. Moltke, hat sich gestern Abend nach Petersburg begeben, um dem Kaiser NtcolauS Namens des Regiments den Dank abzu- statten für die ihm verliehenen Fahnenbänder, welche der russische Oberst Nepokottschitzkh überbrachte und die am 4. Februar in Gegenwart deS Kaisers an den Fahnen befestigt wurden.
Berlin, 6. März. Jn derBudgetaCommiffiou des Reichstages theilte heute der Vorsitzende, Abgeordnete v. Kardorff mit, daß der Reichskanzler sich bereit erklärt hat, in der nächsten Sitzung, in welcher der Marineetat be- rathen wird, zu erscheinen.
Berlin, 6. März. In der Budget-Commission deS Reichstages wird die Berathung des Marine- EtatS am Montag fortgesetzt werden.
Berlin, 6. März. Die „Nat.-Ztg." schreibt: Nach Mittheilung aus BundeSrathSkreisen scheinen sich die Aussichten auf ein Zustandekommen der Reform deS Militär- strafprocefseS im Bundesrath entschieden gebessert zu haben. Nach der Berathung im Ausschuß mit ihrem durchaus günstigen Verlauf wird angeblich die zweite,Lesung im Plenum nur wenige Sitzungen in Anspruch nehmen, worauf die Vorlage an den Reichstag gelangen wird. Heber baß Schicksal des Entwurfs tu diesem allerdings scheint noch Unsicherheit zu herrschen. Bonden übrigen Vorlagen werden am 11. d. M. die neue Handwerkerordnung und das Auswanderungsgesetz aus den Ausschüssen des BundeSrathS an daß Plenum desselben gebracht werden.
Homburg v. d. H., 6. März. Die Schlußtage des diesjährigen Kaiserin anöverk werden in der hiesigen Gegend stattfiuden. Mit der hiesigen Garnisonsverwaltung sowie mit den hiesigen Behörden ist wegen der Unterbringung deS Hauptquartiers bereits verhandelt worden. Die endgültige Entscheidung dürfte erst Ende d. M. getroffen werden.
Köln, 6. März. Die „Köln. Ztg." meldet aus Athen telegraphisch, daß aus einen allgemeinen Aufstand in Makedonien gerechnet wird. Geheime Comites, die große Geldmittel, Waffen und Munition besitzen, find äußerst thättg. Als bemerkenSwerth bezeichnet die „Köln. Ztg." einen Artikel des Regierungsblattes „Proya", worin ausgeführt wird, die türkische Concentrtrung habe griechische Gegenmaßregeln hervorgerufen, um die Grenze zu sichern. DaS Blatt hofft, daß die türkischen Maßregeln nicht in feindlicher Absicht gegen Hellas getroffen seien, andernfalls dürste ein Krieg unvermeidlich sein. Die Blätter verbreiten die falsche Nachricht, deutsche Offiziere befehligten die Türken in Makedonien - „Proya" versichert, daß dies unrichtig sei, da nur zwei Deutsche als Generale und nicht in Commandostellen thätig seien.
Hamburg, 6. März. Der untergegangene Dampfer „Syrakus" hatte eine Besatzung von 30 Mann, von denen kaum Jemand gerettet worden sein dürfte.
Wien, 6. März. In hiesigen diplomatischen Kreisen rechnet man mit Bestimmtheit darauf, daß die Antwort Griechenlands ablehnend sein werde. Man ist jedoch überzeugt, daß von den sodann zutreffenden Zwangsmaß« regeln sich keine Macht ausschließen und daß insbesondere England an denselben theilnehmen wird. Die Berathungen der Admirale vor Kreta über die eventuell zu ergreifenden Maßregeln dauern fort. ES ist die Einschließung Kretas und die Blokade einiger griechischer Häsen in Aussicht genommen. Gleichzeitig hatte die Berathung der Admirale auch die Frage zum Gegenstand, wie nach dem etwaigen Abzug der griechischen und türkischen Truppen die Ordnung aus der Insel aufrecht zu erhalten und Blutvergießen zu verhüten fein würden.
Rom, 6. März. Die Blätter äußern sich über die beabsichtigten ZwangSmaßregeln der Großmächte sehr ungünstig. „Corriere di Napoli" sagt, eS sei schmählich, daß die Mächte den König Georg vor die Wahl stellten, erdrückt oder von der Volkswurth weggefegt zu werden. „Mattno" zweifelt, daß ein italienischer Admiral den Muth haben werde, auf griechische Schiffe zu schießen und meint, Italien würde das nicht dulden. „Meffagero" theilt mit, daß Menoth Garibaldi Griechenland für den Kriegsfall ein Corps von 20 000 Mann angeboten habe.
Rom, 6. März. Einem hier curfireuden Gerücht zufolge soll DelyanniS dem italienischen Gesandten vertraulich angedeutet haben, daß er dem König die Rückberufung der
0iud)t|d)en Schiffe, aber niemals jene der Truppen anrarhen würde.
Rom, 6. Marz. In vatikanischen Kreisen wird die Verleihung deS GroßcordonS des gregorianischen Ordens an den russischen Gesandten beim Vatikan all Beweis dafür angesehen, daß die Beziehungen zwischen Rußland und dem Vatikan sich wesentlich gebessert haben. Dieser Orden wird nämlich nur an bevollmächtigte Botschafter verliehen.
vrüffel, 6. März. General Brassine, der ehemalige KrtegSminifter, wird demnächst aus der Armee auS- treten, um eine Stelle als Direktor der Nationalbank anzu- nehmen.
Brüssel, 6. März. Gestern Abend fand hier eine Versammlung zuGunsten der in Kreta unterdrückten Christen statt. Bandervelde, Piccard, Lauroo, Priester DhaenS und Andere hielten heftige Reden, in denen der Sultan als Christenmörder und Griechenland als Märtyrer dargestellt wurden. Mit Hochrufen auf Griechenland ging die Versammlung auseinander.
Paris, 6. März. Goblet hat dem Minister des Aeußern Hanotaux mitgetheilt, daß er ihn vor Ablauf der durch baß Ultimatum der Mächte Griechenland gesetzten Frist interpelliren werde, um Auskunft darüber zu erhalten, welche weiteren Schritte die französische Regierung im Anschluß an ihre Note zu thun beabsichtige. Hanotaux wird heute nach dem Ministerrath Goblet von dem Zeitpunkt der Beantwortung der Interpellation in Kenntniß setzen. Man glaubt, daß die Beantwortung nicht vor Dienstag erfolgen wird.
Paris, 6. März. „Figaro" bringt ein Telegramm aus Kanea, wonach die Mächte Griechenland fiele Handtgegen die Türkei lassen wollen und erst bann einzugretfen beabsichtigen, wenn die eine Macht auf dem Punkte angelangt ist, die andere zu vernichten.
London, 6. März. Hier ist das Gerücht verbreitet, daß Griechenland die Forderung der Mächte acceptirt habe.
Athen, 6. März. Die griechische Regierung wird morgen auf baß Ultimatum der Mächte antworten. Die Antwort wirb ablehnenb lauten. Man verläßt sich hier darauf, baß bie Einigkeit der Mächte nicht mehr Staub halten werbe, wenn eS sich um die Anwendung von Gewalt gegenüber Griechenland handeln würde.
Depeschen deS Bureau „Herold."
Berlin, 7. März. Der „Berl. Localanzeiger" meldet auß FriedrtchSruh: Fürst Bismarck, dessen Befinden zwar zu keinen Besorgnissen Anlaß gibt, leidet neuerdings heftiger als im Winter an neuralgischen Gesichts« schmerzen, welche durch die naßkalte, unbeständige Witterung stets verschlimmert werden. Den Fackelzug der Hamburger am 1. April wird der Fürst trotzdem annehmen.
Berlin, 7. März. Gestern Abend zwischen 6 und 7 Uhr wurde der Pfandleiher Wilhelm Zeidler in seinem Geschäfts- local ermordet aufgesunden. Anscheinend ist baß Verbrechen mittelst einer Axt auSgeführt worden. Der Thäter soll ein gewisser Lustig fein. Man vermuthet, daß Com- plicen betheiligt gewesen find. ES liegt unzweifelhaft Raubmord vor, denn nach Feststellung der Polizei fehlen auS der GeschäftSkasse 75 bis 100 Mk.
Lnzeru, 7. März. In Lausanne fand ein großes Meeting von Schweizer Bürgern statt- dasselbe beglückwünschte telegraphisch DelyanniS zur Befreiung Kretas.
Wien, 7.März. Daß „Fremdenblatt" warnt Griechenland nochmals davor, die Dinge aufs Aeußecste zu treiben, da die Mächte ausnahmslos zu ZwangSmaßregeln schreiten würden. Auch die Drohung, daß Griechenland einen Aufstand in Albanien und Makedonien ansachen werde, könne Griechenland nicht ernst meinen, da Bulgarien und Serbien dann vom Sultan die lange angestrebten Begünstigungen erhielten, daß Uebergewicht.in diesen beiden Provinzen erhalten würden und Griechenland nur schlimme Enttäuschungen haben werde.
Budapest, 7. März. Ein Kasfirer der hiesigen Filiale der anglo-österreichischen Bank desraudirte 10,000 Gulden behufs Deckung von Rörsenverlusten. Da die Verwandten den Schaden ersetzen, unterbleibt eine Anzeige.
Fiume, 7. März. Der Sultan bestellte auf der hiesigen Werst vier Kanonenboote, die er auß seiner Privat Schatulle bezahlt.
Venedig, 7. März. Daß hiesige Comitv der Griechen- freunde erhielt die Nachricht, daß die erste Schaar der


