AU
1. LehenSjahr: 2.—1b. Jahrr
3 (2)
1
eine
der Der Zeit
(1)
(2)
(1)
2
1 (1) 1
1 (1)
2
1 (1)
2 (1)
2 3 1
1 2
nördlich der britischen Inseln, desgleichen bedeckt ein Minimum den äußersten Süden. Beide Gebiete find durch einen breiten, aber schwachen Rücken relativ hohen Drucke» geschieden. Der nördlichen Depression ist eine Reihe von kleineren Au-läufern vorgelagert und scheint die Witterung zunächst den unsicheren Character betzubehalten. — Voraussichtliche Witterung: Bei wechselnder Bewölkung zunächst warmes Wetter mit Neigung zu einzelnen Gewittern.
1 (1)
■<■>
1 (1)
bisher üblichen fremdsprachlichen Wörter zu bedienen. Sprachverein hofft, dieses sein Ziel in nicht zu langer zu erreichen.
** Wetterbericht. Ueber der Nordhälfte Europas liegt große Depression mit einem ziemlich tiefen Centrum
langen und 10 Meter breiten, fertig gestellten WirthShallen» Ebenso ist für Carouffell, Schießbuden u. dgl. gut gesorgt.
Main-, 6. Juli. DaS Polizeiamt erließ heute ein AuS- schrelben, nach dem zwei junge Leute im Alter von 17 und 18 Jahren, die sich am verfloffeven Donnerstag einen Nachen geliehen hatten, um damit eine Spazierfahrt auf dem Rhein zu machen, mit dem Fahrzeug spurlo» verschwunden find.
Verkehr, itsrrd- tmb VottswirthschafL-
— Gieße«, 7. Juli. Rindviehmarkt. Der gestrige Kuhmarkt hatte einen Austrieb von 450 btS 500 Stück, darunter etwa 100 Kälber und wenige Rinder. Der Auftrieb war in Rücksicht auf die Saison sehr klein zu nennen, woran auch wohl der heute in Hanau stattfindende Markt die Schuld trägt. Der Markt entwickelte sich trotz deS kleinen Auftriebes nur sehr langsam, es fehlten die Käufer vom Main und Rhein. Diese Leute bleiben dem Gießener Markt immer mehr fern, weil sie hier nicht die Waare finden, die sie gebrauchen können. Trotz der ungünstigen Verhältnisse wurden gute Preise erzielt. Es wurden für beste Milchkühe 4- bis 500 Mk. bezahlt, 2. Qualität wurde mit 300 bis 350 Mk. bezahlt. Die Preise für Rmder und Kälber blieben dieselben wie am letzten Markt. Auffallend ist, daß im Allgemeinen die Preise für Fettoteh nicht anztehen, obgleich das Zuchtotrh In den letzten Wochen auf allen auch auswärtigen Märkten theuer gehandelt wurde.
Krebs Gehirnschlagfluß Epilepsie Herzfehler Bauchfellentzündung Nierenentzündung Lebensschwäche Bronchitis
Durch Verschüttung Altersschwäche
würden. Stellt sich die Regierung bei der Interpellation in der Kammer am Dienstag auf die Sette der Directoren, dann werden weitere vier große Reviere ausständig. Dreißig soctalifttsche Abgeordnete werden sich alsdann an die Spitze der Unterdrückten stellen, um für Euch den Steg zu erringen.
Paris, 6. Juli. Gestern wurden die Opfer der Katastrophe in Auch unter der Theilnahme der gelammten Bevölkerung beerdigt. Die Leichen-Conducte be- gaben sich durch die überschwemmten Stadttheile, welche ein schauerliches Bild der Verwüstung boten. Präsident Faure hatte einen Adjutanten entsandt, welcher Unterstützungsgelder au die Opfer der Ueberschwemmung vertheilte.
Toulouse, 6 Juli. Die letzten Nachrichten besagen, daß in der Nähe von JSle in dem Departement Haute Garonne 293 Häuser eingestürzt find. Der Materialschaden beträgt 3 Millionen Franc». 24 Personen find ums Leben gekommen, Hunderte find obdachlos. Der Bautenmiuister ist in da» Departement abgereift.
Loudon, 6. Juli. Nach einer Meldung aus C al cutt a beträgt die Zahl der bei den letzten Unruhen Getödteteu sechshundert.
Loudou, 6. Juli. Den „Times" zufolge verstärken die Türken fortgesetzt ihre Stellungen an der griechischen Grenze.
Warschau, 6. Juli. Anläßlich des Besuches de» Zaren hterselbst gestattete die Regierung die Errichtung einer Triumphpforte mit der polnischen Aufschrift: „Willkommen Kaiser und König von Polen." Der Zar wird eine Deputation der Vorsteher der israelitischen Cultusgemeinden der GouvernemenSstädte Russisch.Polen» empfangen, welche ihm eine HuldtgungS-Adresse überreichen will.
Athen, 6. Juli. Nach offiziösen Mittheilungen hat fich ein türkisches Corps der Stadt Kalabaka nach verzweifelter Gegenwehr der Bevölkerung bemächtigt. Die Stadt soll nach der Einnahme völlig auSgeplündert worden sein. Die nicht giflüchteten Einwohner find getödtet oder verwundet worden.
b. Alieu - Buseck, 6. Juli. Nur noch wenige Tage trennen unS von dem nächsten Sonntag und Montag statt- findenden Beztrkskrtegerfest, verbunden mit 25jährtgem Stiftungsfest und Fahnenweihe. Wochenlang wurde schon in gar manchen Sitzungen von dem Festausschuß berathen und gearbeitet. Mit Freuden ist es zu begrüßen, daß dieser die berühmte Mufikcapelle Kimmel, au» 20 Mann geschulter Musiker bestehend, fich als Feftmufik gesichert hat. Da nun fast alle 31 Krieger-Vereine der Krieger Kameradschaft Hasfia de» Bezirks Gießen ihr Erscheinen zugesagt haben, mußte die Ausdehnung de» Festplatzes vergrößert werden, zumal man auf einen zahlreichen Besuch des Festes von Gießen, dessen vier Kriegeretne theilnehmen, rechnet. Für die Bewohner dieser Stadt ist der Festplatz mit leichter Mühe zu erreichen, da jetzt die neu errichtete Haltestelle Rödgen, die kaum eine Viertel Stunde von dem Festplatz entfernt liegt, eröffnet ist. Auch die hiesigen Gesangvereine wollen durch ihre Gesänge das Fest verschönern helfen. Daß auf dem Feftplatze fleißig gearbeitet wird, sieht man an den zwei großen, 80 Meter
in Florenz, Ferrara, Padua und anderen Eis wehr zu bekommen. Während eines de» Alpenjäger-Regiments wurden 21 Mann befallen- ein Corpora! blieb sofort tobt.
— Hessisch-Rheinischer Bergbau-Verein. Nachdem die Beschlüsse der Generalversammlung vom 2. Juni d. I. die handelS- gerichtltche Eintragung gefunden haben, erläßt die Direction in heutiger Nummer unserer Zeitung eine diesbezügliche Aufforderung an die Acttonäre, ihre Stamm- und Stamm-PliorttätS-Lctten bis zum 26. Juli d. I. bei der Berliner Handelsgesellschaft in Berlin zum Bezüge neuer Actien La. A etnzureichen. Die doppelt auszu- füdenben Formulare zu Zetchenscheinen sind bei der genannten Stelle, erhältlich.
seuer auSgebrochen. ES find etwa 400,000 Rg. Farbstoffe verbrannt. Der Schaden beträgt 1 f/a Millionen Mk.
München, 6. Juli. Die Ankunft der Kaiserin in Tegernsee erfolgte heute Morgen 9 Uhr. Auf dem Bahnhöfe von Gmnnd wurde die hohe Frau von dem Herzog Carl und der Prinzesfiu Sophie, sowie dem Bezirksamtmann Rtetzschler und dem Vorstand der Eisenbahn-Actiengesellschaft, Bischof, empfangen. Sodann fuhr die Kaiserin mit den Prinzen in offenem Wagen nach dem reich geschmückten Tegernsee. Am Kriegerdenkmal wurde die Kaiserin von dem Bürgermeister und den Mitgliedern de» GemeinderathS bewillkommnet. Weißgekleidete Schulmädchen und junge Frauen in Gebirgstracht überschütteten die Wagen der Kaiserin und de» Kronprinzen mit Almenrausch und Edelweiß. Nach der Ankunft begab fich die Kaiserin in die Villa, in welcher der Kronprinz Wohnung nehmen wird, und sprach über die Einrichtung derselben ihr volles Lob aus. Sodann begab fich die hohe Frau nach dem ©enger Schloß. Ganz Tegernsee ist prächtig geschmückt. Heute Abend werden Bergfeuer abgebrannt.
Wien, 6. Juli. In dem galizischen Städtchen Dorna kam es zu argen Juden-Excesfeu. Infolge eines Wort- wechsel« mit einem jüdischen Schavkwirth überfielen Soldaten des dortigen Infanterieregiments die Besitzungen jüdischer Einwohner und die Synagoge. In dem fich entspinnenden Kampfe wurde ein Jude getödtet, ein zweiter tödtlich verwundet. Zahlreiche andere Juden wurden verletzt.
• Berlin, 2. Juli. Die Dachfirst eines pommerschen SchulhauseS, so berichtet die Liegnitzer „Preuß. Schul- zeitung", ist schon mehrere Jahre offen, so daß Regen uns Schnee ungehindert hineinfallen können. Der Fußboden der Küche ist mit Ziegelsteinen belegt, von denen nur sehr wenige ganz, und die meisten vollständig abgetreten find. Der Fußboden der Stube, die gedielt ist, ist so befect, daß fich große Löcher darin befinden. Der Lehrer fürchtete, seine Kinder würden fich darin die Beine brechen- er hat jene Stellen deshalb mit Lehm ausgefüllt. DaS Waffer des Schulbrunnen» hat eine grüngelbe Farbe- in ihm findet man Wafferinsecten in Hülle und Fülle, so daß ein Arzt dem Lehrer erklärte, daß eS das reine TyphuSwaffer sei. Schon mehrmals ist die dortige Gemeinde und der AmtSvorsteher — ein früherer Lehrer — auf diese Zustände aufmerksam gemacht worden, aber vergeblich.
Mailand, 6. Juli. In ganz Italien herrscht andauernd eine unerträgliche Hitze. Es find meist 41 y2 0 (5. im Schatten. Hier, ' Städten ist kein UebungSmarscheS vom Sonnenstich
Brussel, 6.
Berlin, 7. Juli. Das „Berl. Tagebl." läßt fich au» Paris melden: Die Unterzeichnung des ProtocollS der deutsch.sranzösischen Togoconferenz hat in letzter Stunde einen Aufschub erlitten. Der deutsche Kaiser hat vor mehreren Tagen einen Jmediatbericht über den Stand der Verhand- lungen eingefordert. Der Kaiser hat zu den damaligen Be- schlüffen seine Zustimmung ausgesprochen.
Berlin, 7. Juli. Die Maurer Berlins und der Umgegend beichloffen gestern Abend in einer Versammlung die Wiederaufnahme des StrikeS überall dort, wo der schon bewilligte Stundenlohu von 60 Pfg. wieder auf 55 Pfg. herabgesetzt wurde.
Berlin, 7. Juli. Der Kaiser wird einem Theil der Hauprmanöver der Flotte im Herbste beiwohnen. — Graf Schuwalow hat gestern Abend von Potsdam die Rück- reise nach Rußland angetreten.
Wien, 7. Juli. In der Provinz Bergamo tritt die Rinderpest in verheerender Weise auf. In verschiedenen Orten find bereits verschiedene Personen infolge GenuffeS von Fleisch verseuchter Rinder gestorben.
Locales und provinzielle-,
Gießen, den 7. Juli 1897.
** ProvivziLlausschllßfitzllNg. SamStag den 10. Juli I l. I., Vormittags 9 Uhr, findet in dem Regierungsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung des ProviuzialauSschuffeS der Provinz Obrrheffen mit folgender Tagesordnung statt: I 1* SchankwirthschaftSgefuch des Jacob Jung tu Bönstadt. I 2. Klage deS OrtSarmenverbaudeS Frankfurt a. M. gegen den OrtSarmenverband Gießen wegen Unterstützung der I Ehefrau Elisabeths Kempf, geb. Schombert, in Frankfurt a. M. I 3. Klage des OrtSarmenverbandeS Wippenbach gegen den I OrtSarmenverband Stockheim wegen Unterstützung der Familie Bienmanu in Wippenbach. 4. RecurS der Johann Stein I. Wittwe zu Unter-Seibertenrod gegen einen auf Abänderung ihres Bauwesens gerichteten Polizeibefehl des Großherzog.
I lichen KreisamtS Schotten.
Die gestrige Auffahrt der Studeuteu - Berbiuduug I „Blümchen" au» Anlaß deren Stiftungsfestes lieferte den I Beweis, daß wir in Gießen auch in dieser Beziehung hinter I keiner anderen Stadt zurückgeblieben find. Der dabei benutzte Equipagenpark konnte fich selbst in einer Großstadt sehen lassen. Pferde, Geschirre, Wagen und Livrees waren höchst elegant, besonders der vierspännige Landauer, von Hoflohnkutscher Huhn persönlich gefahren, war von Herrn Gärtner Berger höchst geschmackvoll decorirt.
PA. 23. MittelrheinifcheS Kreisturufest zu Homburg v. d. H. Am letzten Sonntag fand auf dem Feftplatz und in der Fefthalle die Vorfeier statt, womit die Homburger Turnvereine, die Schüler der hiesigen Lehranstalten und die Sängerchöre eine Generalprobe ihrer Aufführungen zur I Hauptfeier (10.—14. Juli) verbanden. Hierzu hatte sich ein sehr zahlreiches Publikum eingefunden, der Festplatz war am Nachmittag und die große Fefthalle am Abend dicht besetzt. Die Aufführungen verliefen vortrefflich unter großem Beifall. Im Laufe dieser Woche werden die letzten Vorbereitungen auf Festplatz und Halle beendet, so daß wie bereits alles Uebrige auch dies bereit steht zum besten Empfang der Turner des MittelrheinkreifeS.
** Neue» Projekt. Wie wir hören, beabsichtigen die I Gewerkschaften eine Drahtseilbahn durch daS Bieberthal, mit Anschluß an die Lollar-Wetzlarer-Bahu zu bauen. DaS Projeci einer Kleinspurbahn, waS nun schon seit vier Jahren hin und her reiflich erwogen wird, würde wohl durch Erbauung einer Drahtseilbahn hinfällig, denn die Beförderung der Erze durch den Draht würde erheblich fich billiger stellen, als durch den Transport einer Kleinspurbahn und auch weiter keine Schwierigkeiten veranlaffen. Der Berliner Actiengesellschaft, welche den Bau der Kleinspurbahn unter- nehmen wollte, scheinen die Grunderwerbskosten zu hoch, obgleich daS zu erwerbende Gelände nur wenige Morgen beanspruchen würde, da ja die Bahn zum größten Theil die I Staatsstraße benutzt.
*♦ Wetlfchießeu. Die besten Resultate bei dem I diesjährigen Wettschießen deS 11. Armeecorps hat, wie schon I in den Jahren 1895/96, wieder die zweite Compagnie be» I in Meiningen stehenden 32. Infanterie-Regiments mit I 7,22 Ringen zu verzeichnen und dadurch die für das ganze I Jahr dauernde Schießauszeichnung erhalten. Besonders er- I wähuenswerth ist, daß ein Elsäffer auf eine 12-Ringscheibe, I 300 Meter Distanz, kniend vier Zwölfer und eine Elf schoß I und somit den vom Kaiser gestifteten Preis, eine goldene I Uhr, gewonnen hat. Die nächstbesten Resultate im l l.Corp» I erwarb fich eine Compagnie deS 83. Regiments mit durch- I schnittlich 7 Ringen.
•• Der deutsche Sprachverein und die Gasthoffprache. I Nach einem auf seiner diesjährigen Hauptversammlung in I Stuttgart gefaßten Beschlüsse geht jetzt der allgemeine I deutsche Sprachverein daran, eine Verdeutschung der Gast- I Hofsprache herbeizuführen, und zwar sollen die Besitzer der I Gasthöfe möglichst durch persönliche Einwirkung seitens der I Mitglieder der Zweigvereine dazu bestimmt werden, in An- I kündigungen, Aufschriften, besonders aber und zunächst in der Spetsenkarte, sich thunlichst deutscher Ausdrücke an Stelle I
Summ«: 15 (7) 11 (5) 3 (2) 1
»nm. Die in glimmern gesetzten Ziffern gehe» an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit «us von UuSwärtß nach Gießen gebuchte Kranke kommen.
Juli. Der Haushalt deS Congo- staateS enthält folgende Zahlen: Ausgaben 10,141,871 Fr., Einnahmen 9,369,300 FrcS.
vrüffel, 6. Juli. Vermummte Banditen drangen am helllichten Tage in die Wohnung deS reichen Fabrikherru Duval, welche bei der GenSdarmerie-Kaferne liegt, vergewaltigten die Magd und raubten 45,000 Mk. in Werth- papieren. Von den Räubern hat man bis jetzt keine Spur.
MonS, 6.Juli. Der allgemeine GrubenanSstand dauert fort. Die Führer des StrikeS fangen an, eine drohende Sprache zu führen. Der focialistifche Abgeordnete Alfred de Fuiffeaux erklärte in einer Versammlung etwa Folgende»: Bleibt ruhig, sonst feuert die GenSdarmerie auf Euch. Die Regierung wagt es aber nicht, Truppen gegen Euch zu schicken, weil die Soldaten nicht auf Arbeiter schießen
Univerfitäts - Nachrichten.
— Marburg. Die Arbeiten des provisorischen Ausschusses der Historischen Commission für Hessen und Watdeck find so rüstig vorwärts geschritten, daß der Zusammentritt der Commission und die Berathung des Statutenentwurfs bereits am Ende der nächsten Woche erfolgen kann.
— Heidelberg. Dem bekannten Danteforscher Alfred Bassermann von der philosophischen Facultät der Hochschule ist der Doctorgrad honoris causa verliehen worden.
— Berlin. Dr. Ernst von Halle aus Hamburg hat sich an der Berliner Nniversität als Prtvatdocent der Rattonalöconomte habtlitirt. Seine Antrittsvorlesung behandelte die AuSwanderungs-- Frage.
Temperatur der Lahn und Luft
nach Reaumur gemeffen am 7. Juli, -wischen 11 und 12 Uhr Mittag»' Waffer 11°, Luft 14</t».
Rübsamen'sche Badeanstalt.
s/tt 8. Juli'
MÄ
ML
Literatur und
_ ™J?' Eh*ist. Dieffenbach, D. theol., Geh. Kirchenrath za
Schlitz: Die Gleichnisse und Gleichnißreden des HErrn. In kurzen T^rachtungen ausgelegt für die Gemeinde. Bremen, M. HeinsiuS. ?$97. 236 S. 3 Mk. Jüngst wurde auch in dieser Zeitung auf t . 50iahrige Amtsjubtläum (am 8. Juni) deS begabten und verehrten Mannes hingewisen, der auch durch seine Lieder und kleinen lieblichen Erzählungen sich die Herzen vieler Kinder gewonnen hat. Fast alle Schul-Lesebücher kennen Lieder von G. Christ. Dieffenbach; und wie er mit den Kindern so nett zu plaudern versteht — nach heu e gibt er (bei Andr. Serthez) eine Monatsschrift für die Kinderwelt heraus —, so weiß er in ernsterer Haltung mit den Alten zu reden und Herz und Gemüth anzuregen und zwar in letchtoerständ- icher, gewinnender Weise. In 95 kurzen Abschnitten, gegliedert
Text (mit abgedruckt), Auslegung, Gebet und LiederverS, hat v. Dieffenbach die Gleichnisse Jesu erläutert in der Weise, daß er das erbauliche Moment, wie die Gliederung ersichtlich macht, in den Vordergrund stellt. Darauf deutet auch die Bemerkung auf dem Titelblatt „für die Gemeinde auSgelegt"; man darf beifügen.' ^Für christliche Familien zu gemeinsamer Andacht wohl geeignet". Die Auslegung ist schlicht und wohl verständlich für Jedermann, die Gebete warm und innig. Wenn das Telegramm Sr. Majestät des Kaisers und Königs, in dessen Diensten (als General) auch Dieffenbachs Schwager, wie der eigene Sohn (als Hauptmann) stehen, die Rüstigkeit D. Diefferwachs (zum 8. Juni) hervorhob, in der That, man muß die Frische und Schaffensfreudigkeit deS nu» 74iährigen staunend bewundern. A. L.
Wöchentliche lleberstcht der Todesfälle tu Metze«.
27. Woche. Vom 27. Juni bis 3. Juli 1897.
Einwohnerzahl: angenommen zu 23 700 (fach 1600 Mann Militär). SterblichkeitSztffer: 32,91, nach Abzug der Ortsfremden 17,54°/«.
a E Kinder
fUrben an: Zusaamien: Erwachsene: im vorn
hau'
____—'
Die Generalversamm Seilschaft "°> ?• u. leblosen, das eiideit „be neuer Inbato-Ac Ue von je N-1000,- Mark zu erhoben. Den bandeneo Stamm-W y 1 593900,- und dt 1 furs-Actien im Betrage ! wird auf die Actieu L : recht derart eingeräuml
; Actionäre eine ne
| M. 1000-
r^mm-Actien ä M. 30 - .u 28°/i gerechnet u | 'von M. 412,-, die
jjegen Angabe von 4 ä 1 300,- franco Bum Course von 65% u von M. 220.- zu en j inJ. Die Ausgabe d I) La. A. erfolgt zum Par > neben die Dividende ' I i b und sind auf die Zuz lenen Actien 4% Zin; ! L er. ab zu vergüten. D | md Vorzugs-Actien, bez «m vorerwähnten Rec! ' hnggabe ihrer Actien b( Lehen Ls. A. innerhal Stimmten Frist kein 0 wird, werden in der Art
: lass je 25 Stück, das i lamm-Actien, oder je 1. 4500,- Prioritäte-A Berechnung und ohne 2 neue Aetie La. A. um» Die alten Stamm- und verlieren nach Ablauf "" bong dieser Actien
I rirenden Frist ihr Stil Beehte a af Dividenden-! ■ *Md sie in den Besitz «langt sind, vernichtet, , UA. haben in allen St tere auch in der Gene । tazüglich den Stimmrecht wndeo-Bezugen gleiche
I •‘“der. - Diejenigen I i*;1' welehe T°n den a f hl ^IO86D werden, si 1 ’** kreits feit zom p theils in Comr 7* bisherigen ca. M. 1 jagenden Buchschulden gegen Baarzahlui
J?,? -»> Beschafl „1r *™8 Bet, “ »',™gr.be,FrMdf
Aufterei, ' i'l'a,|on88chuld,
*“h'^n d^ Er= »siche von ", d'enDreich
»
IDie Up 0 ?en hat. “''•efer ,rte“hr^e Illing X a n Beson fcfÄ;
I- '
t ,,riaD1mlun, sgab( Ging “ 2.
R A«Mer ?rch in," ■' 'n dasuT1 6 Sn/°rden Jodels
-SM
Went
Aili


