Ausgabe 
8.5.1897 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Vs- 5 »s«

S$£ä ?'Ä jass

' 618 dchn trtii -7 M«w,i S*w U6

Qrl«m Eure et * "* «laut. bl86» btlanttta, sneralßgatthx unb 'W bei tzttuv- .bta eleganteren Wtt Mitglitdu

B0-) At mrhr- )°hett die Troß, von ihre« 8t|udj vurde blefelbe von "vte ihrer Locht», ö Hofstaat herzlich >4 zur Bkgrüßllog

«mm«

»tt bet 8triH- trin°

en in btiftlbn i unfttt geehrtes

maMaoBMi vvvWVVVVVVVV

ieller.

7. Mai 1897.

(es. Huf unfern inlgL Sifeobaiilr- m Sonnig dm i^xtaxtu non lollax unb Lich tinfachen fytiontn- |tn Sonniagiiartrv

nzwar Wahrheit, edrige gemeine* jn t vonnoch loider- ne heibbeMren^c in, fic fhii tl, in Ni»< Qbl -atz fie dies ernste ®|r Heutigen von Erben die wackerui latboul ,Odette', ne* iehen mW/ m brr LMO-. echt'gung über die burd/ bl«

Zr löscht daö ««' n Maria lolbM. Bastard entweiht, stehen aas ihre' wb 3-«»8 ®*

Ml 0'61' M-, $»'«*

,u tniW11;

? , ttne» <* L'SZ ilnngen, »,e

krau u- i- *

I leidtkt>ch°'"' , 0 n «W» D-

lischt« «

bestehenden Bestimmungen und Beschränkungen zur Veraus­gabung kommen.

* Ein seltenes Zubilanw begeht heute ein Eisenbahn­beamter gleichzeitig mit der Feier seines Geburtstages. Seit 25 Jahren raucht der Herr dieselbe Tabaksorte, nämlich Leichter Caaaster Nr. 0 von Georg Heinrich Schirmer, und seit eben so langer Zeit kauft er das edle Kraut bei der Firma L Kohlermann II. in der Neustadt, welche ihm heute ein Riesenpacket der von ihm so hochgeschätzten Sorte Tabak überreicht mit dem Wunsche, daß ihm auch ferner noch sein Pfeifchen schmecken möge.

* Verdorbenes Fleisch. Zu dem in vor. Nr. enthaltenen Artikel ging uns folgende Entgegnung zu:Auf Grund eines privaten Gutachtens des Herrn Dr. Liebe wurde baß Kreis Veterinäramt zur amtlichen Nachuntersuchung an­gerufen. Das Resultat biefer Unterfudjung ging dahin, daß das Fleisch verdorben und ekelerregend sei, zufolge deffen dasselbe auf den Wasen verwiesen wurde. Infolge eines Privat UebereinkommenS der RindSmetzger mit der Fleischbeschau, alles von außerhalb eingeführte Fleisch, gleichviel ob untersucht oder nicht, hierorts noch ^nmal nachuntersuchen zu lassen, wurde das vom fragl. RindSmetzger eingesührte Fleisch angehalten und Herr Prof. Dr. Winkler amtlich zur Nachuntersuchung polizeilich gerufen, da nur der KreiSthierarzt und nicht der SchlachrhofS- rHierarzt als competente Behörde laut der Fleischbeschau- Bestimmung über bereits untersuchtes Fleisch ein Endgutachten abzugeben hat. DaS Gutachten des SchlachthofthierarzteS war rein persönlicher Natur und hatte demgemäß auch gar keinen Einfluß auf die Freigabe oder Verwerfung deS Fleisches. Ebenso ist die DtScussion zwischen dem Schlachthausverwalter und dem bett. RindSmetzger bezüglich einer event. Verwerthung des beanstandeten Fleisches auf der Freibank (die nur durch den KreiSthierarzt erfolgen konnte) rein problematischer Natur. Also die Schlachthausverwaltung und die SanitätSpolizei sind von einander vollständig un­abhängige Berwaltungszweige- infolge dessen konnte auch der Schlachthausverwalter in Sachen der Fleischbeschau keine Aufsicht ausführen, sondern erhielt lediglich den Auftrag, daS Kreisveterinäramt durch die Polizei zu requiriren, welchem Auftrag er nachgekommen ist."

** Elompagnie Feier. An diesem Sonntag sinket Corn- ?o^?fetcr öon Kriegskameraden, welche im Jahre 1870/71 in der 7. Comp. 2. Großh. Hess. Jnf.-Regts. (Kaiser Wilhelm) Nr. 116 den Feldzug in Frankreich mitgemacht, ta SaaleZum Pfälzer Hof" in Friedberg statt. Hierzu sind die auswärts wohnenden Kameraden, soweit deren Adressen zu ermitteln waren, eingeladen worden. Die Compagnie zählte im Jahre 1870/71 mit den ins Feld gerückten Ersatz- Mannschaften über 300 Mann, davon sind leider schon sechzig zur großen Armee abgerufen. Von zwanzig ist der Auf­enthaltsort nicht zu ermitteln. Nach den eingelaufenen Meldungen werden 70 bis 80 Mann der Feier beiwohnen. Hoffentlich wird das Wiedersehen für die Veteranen nach so langen Jahren ein freudiges, erhebendes werden. Die in dem Regiment 1870/71 gestandenen Kameraden, welche den Feld­zug mitgemackt, sind auch zur Feier eiugeladen.

* Auswanderung. Die Zahl der Auswanderer ist so- eben wieder im Wachsen begriffen. Besonders aus Hessen, Baden und Württemberg gehen täglich kleinere und größere Trupps nach Hamburg und Bremen. Die meisten begeben sich nach Brasilien.

* 17. Hessischer Feuerwehrtag. Die Vorbereitungen zu dem am 22., 23. und 24. Mai in Heppenheim stattfindenden 17. Hessischen Feuerwehrtag sind in vollem Gang und Aller rüstet sich, um den theilnehmenden Feuerwehrmännern einen würdigen Empfang und angenehmen Aufenthalt zu be­reiten. Nach dem jetzt fcstgestellten Programm findet SamStag den 22. Mai, Morgens 8 Uhr, die Eröffnung der Aus­stellung von Feuerlösch- und Rrttungsgeräthen statt. Die Ausstellung ist reich beschickt und bietet jedem Feuerwehr­mann viel Interessantes. Sie kann an jedem Tage von 812 und 26 Uhr besichtigt werden. Um 11 Uhr findet eine Sitzung des LandesauSschuffeS und um 2 Uhr Nach- mittags die Delegirtenversammlung im Saale der Hirsch- Brauerei statt. Nach Beendigung dieser Versammlung ist ein gemeinsames Abendessen, zu Mk. 1.50 das Couvert, in Aussicht genommen und hierauf Concert im Garten des Gast­hauses zum halben Mond, ausgeführt von der Capelle des 117. Jnf.-Regts. Nach Eintritt der Dunkelheit Beleuchtung der altehrwürdigen Burgruine Starkenburg. Sonntag früh Weckruf. Von 710 Uhr Empfang der von auswärts ein-

treffenden Wehren. Um 11% Uhr Hebung der Freiwilligen Feuerwehr Heppenheim. Nach dem Festzug, welcher um 2i/z Uhr Aufstellung nimmt, Concert, Tanz und Volksbe­lustigung auf dem großen, schattigen, herrlich an der Berg­straße gelegenen Festplatz. Für Montag den 24. Mai find Ausflüge io die Bergstraße vorgesehen. Die Main-Neckar- Bahn bewilligt den am 22. oder 23. Mai in Uniform nach Heppenheim reisenden Feuerwehrmännern auf eine einfache Fahrkarte freie Rückfahrt dis zum 24. Mai, Frankfurt- Heppenheim und zurück Mk 1.65. Außer allen Freiwilligen Feuerwehren sind auch die KreiSfeuerwehr-Jnspectoren sowie Vertreter der Pflicht-Feuerwehren herzlich willkommen.

** Auskunftsstelle im Frankfurter Hauptbahnhof. Die seitherige AuSkunftSstelle im Havptbahnhof ist vom 1. Mai an in zwei Abheilungen zerlegt worden. Die erste Abtheilung befindet sich in dem Holzpavillon zwischen den Bahnsteigen Nr. 4 und 5 und giebt Auskunft über Fahrpreise, Rund- reisehefte und sonstige Reiseerleichterungen, Gültigkeitsdauer der Fahrkarten, Fahrpläne, Zuganschlüsse, Wagenklaffen in den Zügen, Zollabfertigung u. s. w., auch findet daselbst die Umschreibung der Fahrkarten für kürzere Strecken statt. Die zweite Abtheilung befindet sich im Dienstgebäude, Poststraße 6, und befaßt fich mit der Ertheilung von Auskunft über die Beförderung von Gütern, Fahrzeugen und lebenden Thieren. Schriftliche Anfragen werden portopflichtig, mündliche unent­geltlich ertheilt.

** Wetterbericht. Das Centrum der Depression hat fich unter Abnahme seiner Tiefe weiter nordostwärts verlegt. Von demselben zieht fich heute eine breite Furche niederen Druckes in südöstlicher Richtung nach dem ganzen (Kontinent. Gleichzeitig ist aber im Westen und Nordweften das Baro­meter wieder gestiegen. Bei dieser Luftdruck Bertheilung ist das Wetter in Central-Europa kalt und unbeständig und find vielfach Niederschläge gefallen. Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch keine wesentliche Aenderung.

* Frankfurt a. M., 6. Mai. Auf einem Frankfurt- Hamburger Güterzuge verunglückte gestern, Abends zwischen 8 und 9 Uhr, der erst kurz verheirathete, 25 Jahre alte Maschinenheizer Dettner aus Praunheim in der Station Rödelheim. Der Führer giebt an, daß fich der Verunglückte anscheinend zu weit herausgelehnt habe« müsse, und von einer vorbeifahrenden breiten Tendermaschine erfaßt worden fei, die den Hinterschädel vollständig zertrümmerte. Der Verunglückte wurde sofort hierher gefahren und in das städtische Krankenhaus gebracht, starb aber schon in der Nacht. Gestern Abend zwischen 6 und 7 Uhr stürzte in dem Hause Elbestraße 51 daS 20 Jahre alte Dienstmädchen Luise Kather beim Fensterputzen vorn dritten Stock in den Hofraum auf einen Stacketenzaun. Die Unglückliche erlitt schwere Verletzungen. Man brachte sie in daS städtische Krankenhaus. Das Leben ist noch nicht außer Gefahr.

* Hamburg, 6. Ma>. Heute Nacht hat der Altonaer Stadttheater-Requisiteur Quarirsch feine Geliebte, NamenS Carstens, und deren siebenjährigen Sohn durch Hammer­schläge und Revolverschüffe zu ermorden versucht. Beide wurden tödtlich verletzt. Der Mörder ist verhaftet, verwei­gert aber, den Grund zu der That anzugeben.

* Temesvar, 6. Mai. In Zseblye find vor einiger Zeit 18 Personen unter verdächtigen Umständen ge­storben. Die chemische Untersuchung einer Leiche ergab Vergiftung, weshalb der Gerichtshof die Exhumirung der anderen 17 Leichen anordnete. Zahlreiche Verhaftungen stehen bevor. ES scheint fich um ein organisirteS Gistmischerconsortium zu handeln.

* Die Ausnutzung der Nilkatarakie. Professor Fordes, der englische Electriker, der eben auS Wadi Haifa zurück- gekehrt ist, hat fich über den Plan, die Wasserkraft der Nil- katarakte zur Erzeugung von Electricität auSzunutzen, fehr günstig ausgesprochen. Die Wasserkraft würde im Stande sein, daS ganze Jahr hindurch die Eisenbahn, die Banrnwoll- Mühlen, Zuckerfabriken, die Bewässerungsmaschinen u. s. w. zu treiben; auch würde die Kraft fich über Entfernungen von einigen Hundert englischen Meilen übertragen lassen, ohne daß die Kosten der gelieferten Kraft die der Kohle erreichten. ForbeS befindet fich auf dem Heimwege nach England, wird jedoch im September nach Egypten zurückkehren, um die Untersuchungen zu vervollständigen und der egyptischen Regierung seine Vorschläge zu unterbreiten.

Schift-nachrichten.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhos.

Bremen, 6. Mai. [93er transatlantischen Telegraph.! Der Schnelldampfer Havel, Capttän H. Christoffers, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist heute 4 Uhr M rgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

Der PostdampferNoordland" derRed Star Sine* in Ant­werpen ist laut Telegramm am 4. Mat wohlbehalten in New-York angekommen.

Httivcrfiiäfs - Nachrichten.

Berlin, 6. Mai. Wie diePost" hört, ist die Professur Treitschkes nunmehr dem Professor Hans Delbrück übertrat n worden.

Theodor Mommsen feiert am 30 November feinen 80. Geburtstag. Die Universität Berlin, der Mommsen seit 39 Jahren angebört, wird zu Ehren des Jubilars, der sich noch heute einer außergewöhnlichen Rüstigkeit erfreut, eine größere Festlichkeit veranstalten.

München, 5. Mai. Der Professor für römisches Recdt an der Universität Ernst August Seuffert ist in den Ruhestand getreten.

Literatur und Nuußt

Im Verlage von Schall & Grund erschien soeben: irmervngen eines alten Rotzlebers von Max v. Renouard, Oberst z. D. Umfang 98 Setten; Preis 1 Mk. Erinnerungen an die Klosterschule zu Roßleben aus der Zett 18381842. Ursprüng­lich nicht für die Veröffentlichung bestimmt, wurde eine Zahl bereit# früher entstandener kleiner Aufsätze erst nachträglich in einen feften Zusammenhang gebracht und jetzt der Oeffenllichkeit übergeben. Der Verfasser hat nach seiner Schulzeit, außer zwei kurzen Besuchen 1844 und 1846, mit Roßleben keinerlei Verbindung unterhalten, so daß er mit denErinnerungen" noch ganz auf dem Standpunkte eines Schülers der Jahre 18381842 steht. Er schildert darin in frischer und anregender Weise, wie es zu seiner Zeit auf der Schule zu- gegangen ist; er beschreibt die Lage des Ortes, er gibt uns an der Hand zweier Grundrisse eine genaue Ueberstcht der damaligen Ein- theilung des Schulgebäudes, er erläutert die an der Schule begehen­den officiellen Einrichtungen, wie auch die aus der Mitte der Schüler heraus aufgestellten, durch Ueberlieferung und langjährigen Gebrauch geheiligten Bestimmungen betreffs der Stellung b«r Schüler unter­einander, der höheren Klasse der niederen gegenüber usw. Werden auch viele dieser Einrichtungen im Laufe der Zeit abgeändert ober verschwunden sein, so bieten dieErinnerungen" mit ihrem Einblick in die vor fünfzig Jahren bestehenden Verhältnisse doch so viel des Inter«ssanten, daß sie wohl jeder Leser nach Durchsicht befriedigt autz der Hand legen w;rd. Allen Freunden und besonders den ehe- malipen Schülern der Kloster schule gewidmet.

kirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag den 9. Mai. Jubilate.

Gottesdienst.

3n der FrtedhofSeapelle.

Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Dr. Grein.

2« Tonfirmavdensaal, Neustadt St.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarcuSgemeinde. Pfarrer Dr. Grein.

S» de» Jodamreskirch«.

Samstag, den 8 Mai, Nachmittags 2 Uhr:

Beichte. Pfarrer Dr. Naumann-

Sonntag den 9. Mai. Jubilate.

Vormittags 97, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Confirmatton der Kinder aus der JohanneSgemeinde Feier des heil. Abendmahls-

Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst für die JohauneS- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.

Abends 6 Uhr: Pfarrer Dingeldey.

Collecte für die Armen.

Katholische Gemeinde.

Samstag den 8. Mai.

Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl Beichte;

Sonntag den 9. Mai. 3 Sonntag nach Ostern.

Vormittags von 67, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;

um 67i Uhr erste hl. Messe;

* um 771 Uhr Austheilung der hl. Communion;

um 8 Uhr zweite hl. Messe;

um 97i Uhr Hochamt mit Predigt

Nachmittags um 17, Uhr: Muttergottesandacht.

Dienstag und Freitag Abend um 67, Uhr ist Matandacht.

@otte8bieufl bei israelitischen Religionsgesellschaft.

Freitag Abend 7'° Uhr, Samstag Vormittag 8 Uhr wrediat- Nachmittag 4 Uhr, SabbathauSaang 8«* Ubr.

Nachmittag 3'° Uhr SchrifterklLrung Neuen BSuen 2.

Wochengottesdienst Morgens 6-w Uhr, Abends 8 Uhr

Vergebung von Schlosferarbeite«.

Zum Anbau an das Werkstätten- gebäude bei der Zellenstrafanstalt Butzbach vergeben wir die erforder­liche Schlofferarbeit (schmiedeeiserne Fenster im ungefähren Gewicht von zusammen 630 kg und Beschlag von 4 Thüren).

Zeichnungen, Bedingungen rc. können auf unserem Baubureau bei der Zellenstrafanstalt zu Butzbach ein­gesehen werden.

Angebote müssen am 25. l. Mts., Vormittags 10 Uhr, eingereicht sein

Friedberg, den 5. Mai 1897.

Großherzogliches Hochbauamt.

Groß. 4587

Submission.

Für das Etatsjahr 1897/98 soll die Lieferung des Bedarfs von

ca. 500 Ctr. Anthracitkohlen und ca. 20 Rmtr. Tannen-Scheitholz

auf dem Submisfionsweg vergeben werden.

Angebote mit der Aufschrift Kohlenlieferung" sind bis zum 15. Mai ds. Js., Mittags 12 Uhr, bei uns einzureichen. Zu- schlogSfrist bis 20. Mai vorbehalten.

Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A zu dem Ministerial- Ausschreiben vom 16. Juli 1893, das Verdingwesen betreffend, ent­haltenen Bestimmungen.

Gießen, 6. Mai 1897.

Gr. Provinzial-Direction Oberhessen- 4602 v. Gagern.

Verdingung.

Die zur Erbauung von 4 Doppel- und 1 Einzelwohnhause erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, wie:

Erd- und Maurerarbeiten, Zimmerarbeiten, Dachdeckerarbeiten, Spenglerarbeiten, Eifenlieferungen, Schreinerarbeiten, Schlosserarbeiten, Glaser- und Wetßbinderarbeiten

sollen öffentlich verdungen werden.

Angebote auf einzelne Ar­beiten oder aufs Ganze sind auf vorgeschriebenem Formular bis Samstag, den 15. d. Mts., Vormittags 12 Uhr, bei dem Architecten G. Hamann, Bleich­straße 3, einzureichen.

Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei demselben

zur Einsicht offen; Angebotsformulare sind gegen Erstattung der Abschreibe, gebühren in gen. Bureau in Em­pfang zu nehmen.

Gießen, den 7. Mai 1897.

Baugeuofseufchaft des evangl. Arbeitervereins zu Gießen.

Eingetr. Gen. mit beschr. Haftpflicht. Doering. 4598

Montag, den 17. Mai 1897, Nachmittags 2 Uhr,

sollen im Pfanblocale zu Gießen SelterSweg 11 - gegen Baarzahlung versteigert werden:

Kaffenschrank, Chaise, eichene Boblen, Glasschrank, Eommode, Sopha, Näh­maschine, Regulator und andere Hausgeräthe.

Ebenso DienStag dea 18. Mai, Nachmittags 2 Uhr, in demselben Locale gegen Baarzahlung:

Handkarren, Sopha, Commode und Nähmaschine.

4589 Hemmet, Pfandmeister.

|^Empfehlungen^J

(fier

100 Stück frische Landeier 3.85 25 1-

100 St. große frische Landeier 4.25

25 1.10

Für Wiederverkäufer entsprechend billiger. 4594

A. Steinreich,

«ier-Spelialhallölllsg, finbrngoffr 2.

Pr. Sauerkraut

Schanzenstraße 2. 4608

Z«m Pfälzer Hof.