Ostende, daß da» Ttzphusfieber unter den russischen Soldaten auf Kreta auSgebrochen sei.
London, 5. November. „Daily Telegraph" meldet, daß der Sultan am vergangenen Mittwoch Protest gegen die Ernennung de» Obersten Schäffer zu« Gouverneur von Kreta erhoben habe.
Athen, 5. November. Der Vorschlag mehrerer russischer Blätter, den griechischen Prinzen Georg zum Regenten von Kreta zu ernennen, hat hier große» Aussehen erregt.
Berlin, 6. November. Zu ihrer gestrigen Meldung von der beabsichtigten Entsendung des „Gefion" nach Haiti schreiben heute die „Berl. N. Nachr.", daß da» genannte Schiff zur Zeit in Wintertemperatur ist und vor Mitte December schwerlich senkbar sein könnte. ES müßte daher im dringendsten Falle auf die im Pirän» befindliche „Kaiserin Augusta" zurückgegriffen werden.
Wien, 6. November. In der gestrigen Sitzung bei Gemeinderaths gab der Führer der Liberalen, Bögler, eine Erklärung ab, worin er gegen da» unwürdige Vorgehen de» Bürgermeister» Lueger und gegen die Herbeischaffung der AmtSdiener zur Entfernung der AuSgeschloffenen protestirte. Darauf schloß Lueger sofort Bögler von zwei Sitzungen an». Einige Abgeordnete (die Liberalen) erklärten fich mit Bögler solidarisch und verließen gemeinsam den Sitzungssaal.
Wien, 6. November. Der parlamentarische Ausschuß der Rechten beschloß, K a t h r e i n aufzufordern, die Prafidenten- stelle wieder anzunehmen und berieth auch Über die Abänderung der Geschäftsordnung. Die erste Lesung bei Ausgleich». Provisoriums beherrscht bie innere Lage. Die oppositionellen Blätter heben hervor, baß biete» Ergebniß nur burch bie Verletzung der Geschäftsordnung erreicht werden konnte. Nächste Woche soll da» Ausgleichsprovisorium in zweiter Lesung berathen werden.
WB. London, 6. November. Die „Times" melden au» Rio de Janeiro vom 5. November: Ein Soldat schoß auf den Präsidenten Mo rat». Der Mordversuch wurde durch die Umstehenden vereitelt. Hierbei wurde der Kriegs. Minister Britencourt erstochen, der Neffe des Präsidenten, Oberst Morai» leicht verwundet. ES herrscht große Aufregung.
Ceceks nnt> provinzielle»
Gießen, 6. November 1897.
"* Militärische». Dem „Militär-Wochenblatt" zufolge wurde Freiherr v. Budenbrock-Hetter-dorf, Oberst und Eommandeur de» Kaiser Franz. Garde» Grenadier- Regiments, unter Stellung ä la suite dieses Regiments mit der Führung der 50. Jnfanterie Brigade (2. Großh. Hessische) beauftragt.
• • Einfrieren der Wasserleitungen. Hausbesitzer und deren Stellvertreter machen wir auch an dieser Stelle auf die heutige Bekanntmachung de» städtischen GaS- und Wafferwerk» betr.„Vorkehrung en gegen das Einfrieren der Hau»-Wasserleitungen" aufmerksam, hinzufügend, daß die Vorsichtsmaßregeln gegen da» Auffrieren der ElofetS gegen frühere Bekanntmachungen eine kleine Erweiterung erfahren haben. Wenn Hau», und WafferleitungSbeschädigungen fern gehalten, Wafferverluste und Reparaturkosten für die Waffer- meffer vermieden werden sollen, so empfehlen wir allen Be« theiligten die Beachtung dieser Vorschriften und wird e» zweckmäßig sein, dieselben aufzubewahren.
"* Oberhesfifche Bahnen. Wie man dem „Gründ. Anz." mittheilt, hält in Folge einer diesbezüglichen Eingabe von jetzt ab der um 4.25 Uhr Nachmittag» von Gtünberg nach Gießen abgehende Zug nach Bedarf auch in Saasen.
* • Stadttheater Heute Nachmittag findet wieder eine ber bei unseren Kleinen so beliebt geworbenen Rinber- vorstellungen statt. Zur Aufführung gelangt ba» reizende Märchenspiel in 5 Bildern: „Priuzesfin Dornröschen". Die Vorstellung beginnt um 31/, Uhr. Abends geht da» ausgezeichnete Volksstück mit Gesang: „Hopfenraths Erben" von Wilken in Scene. Da» komische Element liegt in den bewährten Händen der Herren Dir. H elm, Albrecht und Liebscher, sowie des Frl. NatusiuS. — Montag Abend erfolgt die dritte Aufführung von „Bock- fprünge".
• • «nszeichunng. Da» allbeliebte MünchenerBürger- drän, da» hier durch deffen Vertreter Emil Schmoll, „Hessischer Hos", zu beziehen ist, hat im October 1897 zwei »eitere Auszeichnungen, und zwar jedeSmal die „goldene Medaille erhalten, bet der Kochkunst-AuSstellung in Caffel unb bei ber Nahrung», unb Genußmittel Ausstellung in Berlin.
Photographische». Das zwei Quabratmeter große Grupp en bilb beS Gießener Turnvereins, bis jetzt baS größte hier, welche» au» Anlaß beS 50jährtgen Jubiläum» diese» Verein» von Herrn Photographen Ehr. Zimmer dahier 2?* a g* wurde, ist gegenwärtig im Laden der Herren Schuster & Eik-, Ecke iheuenbäue unb Sonnenstraße, au»> gestellt, worauf wir hierburch aufmerksam machen.
* * Bottrag. Wir nahmen schon neulich veranlaffung, unsere Leser auf ben am nächsten Montag im Saale be» -Hotel Einhorn" stattfindenbeu Vortrag über bie bentsche Kriegsflotte hinzuweifen. Der Vortrag ist veranstaltet vom Allbeutschen verbanb. Der Berbanb, ber fich bie Pflege deutsch-nationaler Gesinnung unb vor Allem bie Angliederung be» größeren Deutschland» über See unb jenseits der Reich», grenzen -um Ziele gesetzt hat, erachtet es unter Anderem auch für feine Aufgabe, durch Vorträge da» verständniß für die Aufgaben unb ben Nutzen einer Flotte In Volke zu Der. tiefen. Zweck ber Borträge ist tn»befonbere, barzuthun, in wie gefahrbrohenber Weise die Weiterbildung unserer Krieg», flotte nicht nur hinter benjenigen anderer Mächte, sondern vor Allem auch im verhältniß zu der riesigen Entwicklung unserer Handelsflotte und der Ausdehnung unserer über.
seeischen Handelsbeziehungen zurückgeblieben ist. Wir sehen den Ausführungen beS Herrn Eapitänlieutenant Weyer über diese heute gewiß im Vordergründe des aktuellen Interesse» stehenden Fragen mit Spannung entgegen. Der Vortrag ist öffentlich und der Zutritt frei. Bezüglich alles Näheren verweisen wir auf bte Anzeige in unserer heutigen Nummerbemerkt fei nur noch, daß Herr Weyer feine Ausführungen durch höchst anschaulich zusammeng-ftrllte tabellarische liebet* fichten zu erläutern pflegt, wodurch die Uederfichtlichkeit ber vorgebrachten Thatsachen unb Daten wesentlich erhöht wirb.
• • Der militärische Erzieher nnsere» Großherzig». Der zum Commandeur be» Kaiser Franz - Garde - Grenadier. Regiment» Nr. 2 ernannte Flügel Adjutant Oberst v. Schwartz, toppen (der seitherige deutsche Mtlitär.Attache in Pari»' verläßt die französische Hauptstadt, um sich beim Kaiser in seiner neuen Charge zu melden. Sodann wird er zunächst nach Pari» zurückkehren, um fich von seinen zahlreichen Freunden zu verabschieden. Schwartzkoppen war bekanntlich der militärische Erzieher de» Großherzogs von Heffen. Er wurde am hessischen Hofe wie ein Mitglied ber Familie behandelt.
* • Für Prinzipale nnd Handlungsgehilfen, lieber das verhältniß zwischen Beiden treten bereit» mit dem 1. Januar 1898 nach dem neuen Handelsgesetzbuch, in dem Abschnitt, ber von ben Handlungsgehilfen unb Lehrlingen hanbelt, Bestimmungen in Kraft, welche von ben seitherigen Normen bezüglich der Kündigungen unb Fürsorge für da» leibliche und geistige Wohl ber Gehilfen, sowie hinsichtlich ber Zeitbauer ber sogen. Concurrenzkiausel abweichen. Diese neuen Vorschriften burchbrechen auch bereit» existente Der- träge, weßhalb sich bie Beteiligten rechtzeitig mit bereu Inhalt vertraut machen mögen.
* • Auf dem Postumwege. An» Ettingshausen, 3. November, wird dem „Gründ. Anz." geschrieben: Kürz, ltch erwähnten Sie, baß ein PoftstÜck von Laubach nach Grün- berg erst auf einem großen Umweg an seinen Bestimmungsort gelange. Ein Brief ober vergleichen von hier au» nach bem eine Halde Stunde entfernten Münster macht folgenden, ungleich längeren Weg: Durch Botengang nach Harbach, Queckborn und Grünberg, von hier per Bahn nach Gießen, Hungen unb Laubach, um alsdann wieder durch einen Boten nach Wetterfeld und endlich nach Münster überführt zu werden.
• * Zur Haftpflicht der Post für eingeschriebene Briefe thetlt der Wirkliche Geheime Postrath und Professor an ber Berliner Universität, Dambach, in ber „Deutschen Juristen- Zeitung" mit, baß bie Reichspostverwaltung burch einen Beschluß vom 31. December 1888 folgende Sätze aufgestellt habe: 1. Wenn der leere Umschlag lediglich die Verpackung für die Einschreibsendung gebildet hat, so muß Ersatz geleistet werden, weil die Sendung selbst in Verlust getanen ist. 2. Wenn dagegen der Umschlag nach Lage be» betreffenben Falles einen Theil ber Senbung gebildet, z. B. schriftliche Mittheilungen enthalten hat, welche für ben Empfänger bestimmt waren, fo ist eine Ersatzleistung ausgeschlossen - denn in einem solchen Falle ist ein Theil ber Senbung erhalten geblieben. ES liegt baher kein Verlust, fonbern nur eine Beschädigung ber Senbung vor.
• * Zn Amerika verstorbene Heffen. New Kork, August Schäfer au» Wening». Marshall, Jll., Frau Helene Berner, geb. Pecka, 73 I. alt, aus Allertshausen, Kreis Gießen. East Liverpool, O-, Frau Elisabeth Dietz, 84 I. alt, au» Sellnrod. Erie, Pa., Frau Ellsabetha Kor eil, 98 I. alt, au» Offenheim. Philadelphia, Pa., Adam Berg, 63 I. alt, au» Gemünden. Cincinnati, O., Johan'n Georg Kuhl, 50 I. alt, au» Holzheim.
* ♦ Wetterbericht. Im hohen Norden ist eine tiefe Depression erschienen, unter deren Einfluß an ber Westküste SkanblnavienS stürmische Witterung etngetreten ist. lieber Central Europa bauert bie Herrschaft be» ho)en Barometer- stanbeS an unb ist ber Luftbruck meist noch gestiegen. Am höchsten ist derselbe im äußersten Südosten. Zugleich ist ber gestern am Norbsuße ber Alpen bestehenbe Föhneinfluß wieber verschwunden. In Sübdeutschlaub trat Nacht» allenthalben Reifbilbung auf. Am Morgen war das Wetter im Hochlande und im Alpenvorlande vielfach nebelig. Die Hochstationen verzeichnen bet heiterem Himmel starke Temperatur-Umkehr. — voraussichtliche Witterung: ThellS heitere», theil» nebelige», ziemlich kühle» Wetter.
4- Statistisches au» dem hessischen BolkSschulwefen. Seit Oktober d». Jahre» nimmt ber Kreis Offenbach in Be- zug auf bie Zahl ber bie Volksschule befudjenben Kinder unter ben Kreisen unseres Landes bte erste Stelle ein, welchen Rang vorher ber Kreis Mainz mit rb. 15000 Schulkindern hatte. — von den 990 Volksschulen Hessens muß in 642 noch Schulgeld bezahlt werden, und zwar au» ben nach- benannten Kreisen in ber burch bte betgesetzte Ziffer angedeuteten Zahl Gemeinden: Krei» Mainz 2, Bingen 1, Bensheim unv Groß-Gerau je 4, Darmstadt und Oppenheim je 6, Worms 12, Alzey 26, Dieburg 29, Erbach 35, Heppenheim 54, Offenbach 20, Büdingen und Lauterbach je 19, Alsfeld 47, Gießen 32, Friedberg 7, Schotten 24.
-n- Gettenau, 5. November. Bor kaum drei Wochen theilie ich Ihnen nut, daß ein Waggon mit 1100 Gänsen zum Mästen bei und eingesührt und verteilt worden wäre. Heute kann ich hinzufügen, daß bas Geflügel gemästet unb verkauft ist und baß jetzt wieber ein Waggon eintraf, um tn ähnlicher Weise behandelt zu werden, wie der erste. Ohne directe Bahnverbindung mit der bayerisch-böhmischen Grenze, von wo die Gänse bezogen werden, wäre ein derartiger Geschäftsverkehr selbstverständlich unmöglich. Hier hat man ein prächtiges Beispiel dafür, wie durch eine Eisenbahn der Verkehr in einer Gegend vollständig erweckt und belebt wird.
R. Reichelsheim, 5. November. Der in unserer Nähe bet dem Nchbardorfe B. liegende OrleSteich wurde gestern aus gefischt. Der Teich war mit Karpfen besetzt worden, denen e» an reichlicher Nahrung nicht fehlte. Die Ausfischung brachte so zu sagen nicht» — und man steht vor einem
Räthsel, denn früher waren die Ergebnisse recht bedeutend. Eine Beraubung be» Teiches ist um de»wtllen nicht anzu nehmen, weil er in ber Nähe ber großen Straße unb in ber Nähe einer belebten Gegenb liegt, wo Diebereien nicht so leicht vorkommen können.
Kastel, 5. November. Der Unteroffizier Küchen von ber 2. Comp. be» Hess. Pionierbataillon» Nr. 11 hat fich dieses Jahr ben KaiserpreiS für Unteroffiziere, bestehend in einer sehr werthvollen goldenen Uhr mit dem Namenszug de» deutschen Kaiser», erschossen. ES ist diese» seit drei Jahren da» zweite Mal, daß fich Unteroff ziere be» Pionier Bataillon» den KaiserpretS erschossen haben. Bor drei Jahren war e» der Unteroffizier Schmidt der 3. Compagnie.
Dermifdpto.
• Frankfurt a. M., 28. Oktober, lieber die Operationen be» vor einigen Tagen verhafteten Fletsch- und Wurstwaareo- hänbler» Rupp wird so allerlei bekannt, bas auch für weitere Kreise interessant unb lehrreich sein dü fte. Rupp hat zahlreiche Prellereien von Lieferanten unb Geschäft» mädchen, weich' letztere er um bie bet ihm hinterlegte Caution, oft bi» zu 800 Mk. betrog, auf bem Kerbholz. Ai» nun Lieferanten unb Mädchen nicht mehr auf ben Leim gehen wollten, war darum Rupp, ein Schwindelgenic ersten Range», keineswegs verlegen, vor ca. 11/a Jahren meldete er mittelft des vargeschriebenen Meldezettels einen Kaufmann Karl Zeidler, der in Wirklichkeit gar nicht ex flirt, als bei ihm in Wohnung gezogen an. Die Polizei, welche LegitimationSpopiere be» R. Zeidler verlangte, wußte er durch allerhand Vorspiegelungen, derselbe sei augenblicklich verreist u. f. w. zu täuschen. Auf den Namen „Karl Zeidler", auf den auch die Gewerbeanmeldung erfolgte, gingen nun die Bestellungen auf Wurst- und Fleischwaaren nach allen vier Himmelsrichtungen, wobei Briefbogen mit der aufgedruckten Firma „Karl Zeidler" benutzt wurden. Die Bestellungen hatten meisten» Erfolg- zog ein Lieferant bei einem hiesigen AuSkunstSbureau Erkundigungen Über K. Zeidler ein, fo wandte fich die» natürlich an dessen LogiSherrn, an Rupp, der der Creditwürbigkeit be» angeblichen Zeidler alle möglichen Loblieder fang. Die Maaren wurden an Rupp, ber eine Generalvollmacht von Zeidler in Händen hatte — bte Unterschrift ber Vollmacht ist schon all von Rupp'» Hanb gefälscht, burch Schriftsachverstänbtge fest- gestellt —, abgeltefert. Bezahlt würbe nie etwas, in» unb anslänbische Lieferanten würben um Tansenbe betrogen. Der Vorrath an Maaren war stet» fo groß, baß sie oft ver- barben, ehe sie abgefetzt werben konnten. Die bet ber Verhaftung be» Betrügers vorgefunbenen unb burch ben Wasen- meister abgeholten verbotenen Maaren repräfemiren einen Werth von 4000 Mk.
* Kaiser Wilhelm ist, wie man weiß, ein eifriger Jäger. Am 30. September feierte er fein 25jähriges Weidmann»- jubtläum in Rominten. JnSgesammt hat ber Kaiser in ben 25 Jahren zur Strecke gebracht: 2 Auerochsen, 7 Elche, 3 Rennthiere, 3 Bären, 1022 Siück Rothwilb, 1275 Stück Damwilb, 2189 Stück Schwarzwilb, 68ORehe, 121 Gemsen. 16188 Hasen, 674 Kaninchen, 9643 Fasane, 54 Auerhähne, 4 Birkhähne, 654 Rebhühner, 20 Füchse unb 1428 Stück verschiebenes Wilb, in Summe 33 967 Stück.
• Schicksale eine» Throne». Enbe der Sechziger Jahre hatte König Wilhelm von Preußen ben Afrikareisenden Dr. Nachtigall zu bem Sultan Omar von Bornu in ber Sahara entfenbet, um ihm ein Handschreiben und verschiedene Geschenke zu Überbringen. Unter ben Geschenken befanden sich, wie das „N. W. T." schreibt, die lebensgroßen Bilder de« König», der Königin Augusta, de» späteren Kaiser» Friedrich und bann auch ein hübscher Thron, lieber Nichi» freute fich ber Sultan Omar so sehr, wie über ben Thron, ba er bisher, wenn er öle Groß-n seine» Reiches oder eine fremde Gesaudtschaft empfing, immer auf einem hölzernen Stuhle fitzen mußte, ben ihm einmal ein Afrikarelsenber geschenkt hatte. Nach bem Tode be» Sultan» Omar saßen noch besten Sohn unb Enkel auf bem Throne be» ,nemetiki padischah" („Deutschen Kaisers"). Bor Kurzem hat jedoch ber afrikanische Abenteurer unb ehemalige Sklavenhändler Rabah baS Sultanat Bornu mit seiner Hauptstadt Kauka erobert unb nahm sogleich auch vom Throne König Wilhelm» Besitz. Rabah ist der Sohn eines sudanesischen Rameeltreiber».
Srrszrrg ans freu XantoMmtmgiftarw btt CtaM Gtrtzrm.
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Oktober: 30. Jacob Kohlhepp, Bicefelbroebel zu Butzbach, mit Katharina Schmitt dahier. November: 1. Jacob Müller, Fabrikarbeiter zu Niedergirmes, mit Pauline Katharine Christine Brathuhn zu Coblenz-Lützel. 2 Karl Martin Philipp Theodor Georg Emil Euler, Landwirth zu Gießen, mit Emilie Eckhardt zu Nidda. 4. Johannes Christian Funck, Backsteinmacher dahier, mit Margarethe Bechtold Hierselbst. 5. Johanne« Wilhelm, Zahlmeister-Aspirant dahier, mit Katharine Elisabethe Seibert zu Homberg a. d. Ohm.
October: 30. Karl Christian Heinrich Hermann Ockel, Buch- ! »alter dahier, mit Auguste Ernestine Helene Karoline Sauer von Wächtersbach. November: 3. Jacob Klein, Metzger dahier, mit Louise Dreher von Battenberg.
Sebottw.
Oktober: 27. Dem Gärtner Johannes Hetz eine Tochter, Marie Johanna Katharine. 29. Dem Schmied Franz Joseph Gantz eine Tochter, Wilhelmine Susanne Elisabeth. 29. Dem Schuhmacher Karl Ammb eine Tochter, Margarethe. 29. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Schneider III. ein Sohn, Eduard Emil Ludwig Karl. 30. Dem Arbeiter Johann Wagner IX. eine Tochter, Karoline. 30 Dem Schulverwalter Friedrich Balder eine Tochter, Else Dora Auguste Emilie. November: 1. Dem Kausmann August Zoll eine Tochter. 1. Dem Brauer Joseph @ en inet eine Tochter, Theresia.
Oktober: 30. Karl Johann Heinrich Gimbel, 1 Monat alt, Sohn von Schuhmachermeister Jacob Gimbel dahier. 30. Karl Heinrich Langsdorf, 31. Wilhelm Christian LangSdors, 3 Monate alt, Zwillingskinder de« Friseur« Sdols Langsdori dahier. 31. Helene Wagner, geb. Höchst, 73 Jahre alt, Wittwe von Wagnermeister Jacob Waaner zu Londorf. November: 2. Emilie Anna Otto, geb. König, 43 Jahre alt, Ehefrau von Schlaffer Albert Franz Otto dahier. 5. Katharine Elisabethe Weller, 63 Jahre alt, ahne Geschäft dahier.


