Ausgabe 
7.7.1897 Erstes Blatt
 
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ColleetiviSwuS kurzen Proceß machen zu wollen. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß es gelingen werde, die auf das Glend fpeculirenden Personen an die Seite zu drücken.

Pari», 5. Juli. Der Congreß der vom franzöfischeu Staate beschäftigten Tabak- und Cigarren-Arbeiter beschloß, den allgemeinen Ausstand zu erklären, falls die tägliche Arbeitszeit nicht vermindert würde. Die Wortführer veröffentlichen ärztliche Berichte, welche beweisen, daß infolge der jetzigen langen Arbeitszeit Herz- und Lungevkrankheiteu fowte Blutvergiftungen durch Nicotin zahlreiche Opfer fordern.

London, 5. Juli. Vorgestern ist ein Ausstand der Mechaniker ausgebrochen, welcher eine große Calamität für den Schiffsbau werden dürfte. Gegenwärtig ftrtkeu 5000 Personen. Wenn der Ausstand nicht in den nächsten Tagen beigelegt wird, so dürften 50 000 Mann in den Strike eiutreten.

Petersburg, 5. Juli. RusfischerseitS wird bestimmt ver- sichert, Kaiser Wilhelm treffe am 7. August, Mittags 12 Uhr, in Petersburg ein und reise am 11. August Nach­mittags wieder ad.

Rewyork, 5. Juli. Der Ausstand der Kohlen­arbe it er breitet sich über Pennsylvanien, Indiana, West- vtrginten und Illinois aus. 250000 Arbeiter find aus­ständig, dieselben verlangen Lohnerhöhung.

Berlin, 6. Juli. Die Kaiserin ist gestern Abend mit den Prinzen und der Prinzessin nach Tegernsee abgereist. Vor der Abreise empfing die Kaiserin die Gräfin Schuwalow. Die Kaiserin wird heute früh 9 Uhr, über Gmund kommend, zu Wagen in Tegernsee etntreffen und bevor fie nach dem Semperschloß hiuauffährt, zunächst von Herzog Carl Theodor und den übrigen in Tegernsee weilenden Fürstlichkeiten am Schloß begrüßt werden.

Berlin, 6. Juli. DieBerliner Neuesten Nachrichten" heben hervor, daß die Initiative zur Ernennung Pod- bielSktS zum Staatssekretär des ReichSpostamtS nicht vom Kaiser, sondern vom Fürsten Hohenlohe ausgegangeu sei.

Berlin, 6. Juli. Die Zimmerer Berlins und der Umgegend beschlossen gestern Abend in einer Versammlung den Generalstrike. 43 Zimmermeister haben den ge­forderten Stundeulohn von 60 Pfennig bereits bewilligt, während 70 Ztmmermetfter die Forderung ablehnten. Etwa 500 antworteten überhaupt nicht. Der Strikefond beträgt etwa 6000 Mk.

Berlin, 6. Juli. DasKleine Journal" meldet au» Lille: Die französische Zollverwaltung hat den Expreßzug BrüsselLille beschlagnahmt, welcher am Sonntag hier ein­lief, weil das Zugpersonal Schmuggel in großartigem Umfange betrieb. Die Locomotive war voll mit Cigarren gestopft. Der Locomotivführer und der Zugführer wurden verhaftet. Belgien hat sich bereit erklärt, eine große Schadenersatzsumme zu zahlen, wenn der Zug bald wieder freigegeben wird.

Cotales und provinsiclle»,

Gießen, den 6. Juli 1897.

** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Berfammluug Donnerstag den 8. Juli 1897, Nach- mittags 31/8 Uhr: 1. Gesuch der Firma Heyligenstaedt u. Co. um Erlaubntß zur Aufführung eines Erweiterungs­baues bei ihrer Fabrik. 2. Das Gäßchen auf dem Neuenweg- hier: GaS- und Wafferzuführung. 3. Gesuch des Herrn Weidmann, Wasserleitung für die Kornblumengafle betr. 4. Gesuch der Anwohner des SchtffeudergerwegS um Her­stellung eines erhöhten Trottoirs längs desselben. 5. Wirth- schaftSplan der Waldungen der Stadt Gießen für 1898/99. 6. Vertilgung der der Landwirthschast schädlichen Vögel. 7. Neuordnung des Museum» deS Oberhesfischen Geschichte- Vereins. 8. Die Ferien bei der Stadtverordneten Versamm­lung. 9. Gesuch deS Löb Grünewald um Erlaubntß zum GastwirthschastSbetrieb im Hause Ktrchenplatz Nr. 5. 10. DeSgl. des W. Meyer zum WirthschaftSbetrieb im Haufe Wall- thorstraße 5.

Jahresfest. Nächsten Dienstag und Mittwoch den 13. und 14. Juli d. I. hält der Hauptverein der Gustav- Adolf-Stiftung im Großherzogthum Hessen seine 53. Jahresversammlung tu dem Städtchen Butzbach ab. Am Hauptfesttag, Mittwoch, beginnt der Festgottesdienst um 10 Uhr Vormittags in der Stadtktrche, bei welchem Herr Pfarrer Schwörer tu Osthofen die Festpredigt halten wird. Da Butzbach an der frequcutirten Main-Weferbahu liegt, hofft man auf eine recht zahlreiche Betheiligung bei der Festfeter.

** Jubiläum. Aus Veranlassung des zeitlich 75 jährigen Bestehens der Buchhandlung FerberRoth hier, hat das Personal der Verlagsbuchhandlung Emil Roth dem jetzigen Inhaber derselben, Herrn Otto Roth in diesen Tagen zum Andenken an das Jubeljahr eine prächtige Gedenktafel tu künstlerischer Ausführung, nebst einem hochfeinen Album mit den Photographien aller mit dem Verlag in Verbindung stehender Autoren darunter eine Reihe illustrer Namen überreicht. Herr Otto Roth war von dieser Aufmerk­samkeit überrascht und nahm die Angedenken mit innigem Danke entgegen. Auch waren zahlreiche Glückwunsch-Tele- gramme von Autoren, Geschäftsfreunden und Verwandten, denen unter der Hand Kunde von dem Vorhaben des Ge- schäftSPerfonalö wurde, etngelaufen. Möge die Firma Emil Roth weiter wachsen, blühen und gedeihen!

** Die hiesigen Schuhmachermetster unternahmen am Sonntag eine zweitägige Rheintour. An derselben nahmen auch eine größere Anzahl Frauen Thetl. Die Tour er- streckte fich auf Frankfurt, Bingen, da» Ntederwalddenkmal, RüdeSheim, Königswinter mit Drachenfels und Köln, von wo au» die Rückfahrt über Betzdorf erfolgte. Alle Theilnehmer waren sowohl von dem Gesehenen, wie von der Bewirthung, desgleichen auch von der geschickten Führung durch Herrn Berg sehr befriedigt.

** Die Kriegsfreiwillige» von 1870/71, daS heißt alle Diejenigen, welche, ohne auSgehoben zu sein, zwischen dem 16. Juli und 30. September 1870 freiwillig zu den Fahnen geeilt waren, wollten daS in großer Zeit gemeinsam gewesene, inzwischen vielfach locker gewordene Band in einem ganz Deutschland umfassenden Verbände wieder enger schließen, die gegenseitigen Beziehungen wieder wach rufen und wach zu erhalten suchen. Alle freiw lltgen Soldaten von damals, auch die freiwillig eiugetretenen Aerzte, Johanniter, Seelsorger nsw. werden gebeten, sich dem Ver­bände auzugliedern. Der Centralvorstand besteht aus Männern, welche den verschiedensten Lebensstellungen angehören- Vor­sitzender ist Landbautnspector Wilhelm Wulff-Lankwitz-Berliu. Behufs Eintritts in den Verband wolle man sich an den Schatzmeister Ernst Ze eben, Derfltngerstraße 19a in Berlin, wenden. Als Tag der Jahresfeier ist der 22. März, der Geburtstag weiland Kaiser Wilhelm- I., festgesetzt.

** Weiße Eisenbahn - Milchtransporlwage». Zum Ver­sandt de» Bieres, namentlich der echten bayerischen Biere aus München, Nürnberg und Kulmbach, werden schon seit einigen Jahren weiß gestrichene Eisenbahnwagen benutzt, deren Farbe wesentlich den möglichst kühlen Trans­port begünstigt. Jetzt hat der Eisenbahnminister angeordnet, daß auch die Waggons, die ausschließlich zur Beförderung leicht verderblicher Nahrungsmittel, wie Milch, Butter, Fische rc. dienen und doppelte oder mehrfache Wände haben, nicht mehr einen rothbraunen, sondern einen weißen Anstrich erhalten sollen. Die äußeren Anschriften, Zeichen und Nummern find auf solchen Wagenkasten in schwarzer Farbe auszuführen.

** Wetterbericht. Der größte Theil Europas gehört noch einem DepresfionSgebtete an, welches zwei Hauptcentra im Norden und ein secundäreS Minimum im Süden aufweist. Vom Westen her ragt zwar ein Rücken hohen Druckes wieder nach Central Europa herein, doch bleibt eS sehr fraglich, ob das barometrische Maximum zur vollen Herrschaft gelangen wird. Bei der vorhandenen Luftdruck-Vertheiluog trägt daher die Wetterlage einen sehr unsicheren Character. Voraus­sichtliche Witterung: Bei wechselnder Bewölkung und wenig veränderter Temperatur, Neigung zu einzelnen Strichregen. ____________

-f- Rodheim, 4. Juli. Heute fand dahier das 7. Be­zirks fest des Kriegerverbands Hungen, sowie die Fahnen­weihe unsres Kriegerverein» statt. Dem Zapfenstreich am Vorabende war heute früh eine Tagrevetlle gefolgt, wonach man fich zum Empfange der auswärtigen Vereine und Gäste rüstete. Um 2 Uhr stellte fich an der Staatsstraße der Festzug auf, welcher unter den Klängen der Mufik durch den schön geschmückten Ort nach dem geschmackvoll hergerichteten Festplatz fich bewegte, wo nach einer Begrüßung der Theil­nehmer unser Pfarrer, Herr Cullman die Weiherede hielt, der ein erhebender GesangSvortrag folgte. Hierauf wurde Seiten» der Festjungfrauen die sich al» prächtiges Verein»- banner entfaltende neue Fahne mit einer finnigen Widmung dem hiesigen Kriegervereiue überreicht, welcher fie dankend entgegennahm. Hieran schlossen fich Ansprachen und Concert- Vorträge, sowie Tanzvergnügen und dergl. Volksbelustigungen. Morgen findet bet günstiger Witterung noch eine kleine Nach­feier auf dem Festplatze statt.

Butzbach, 3. Juli. Das vom Garnisons-Commandeur Herrn Major Dommerich arrangirte Waldfest im District Zipfen auf dem vom Gastwirth zumHessischen Hof" hier von der Stadt gepachteten Belusttgungsplatz, zu dessen Betheiligung die hiesige Einwohnerschaft öffentlich etngeladen wurde, war vom schönsten Wetter begünstigt und die Be­theiligung der Einwohnerschaft, reich wie arm, sehr stark. Die Musik spielte bis gegen 12 Uhr Nacht», und es wurde auf dem dort befindlichen Tanzboden, der mit Lampion» be­leuchtet war, flott getanzt. Da» gute Einvernehmen, das zwischen den von hier geschiedenen Dragonern und den hiefigen Einwohnern Jahrzehnte lang herrschte, hat fich nun auch erfreulicher Weise bei dem neuen Truppenkontingent bewiesen.

Darmst. Ztg.

§§ Rnperlenrod, 5. Juli. Der zahme Reh bock, von dem wir jüngst berichteten, welcher sich in benachbarten Waldungen aufhielt, hat seinen Freiheitsdrang mit dem Tode büßen müssen. Alle Mühe seines Besitzers, der herbeigeeilt war, das entlaufene Thier wieder einzufangen, erwies fich umsonst. Auf Ersuchen de» EigenthümerS brachte ein hiefiger Jager den zahmen Wildling zur Strecke.

§ Dom HoherodSkopf. 5. Juli. DaS Wetter war dem gestrigen HoherodSkopffeste, obwohl eS nicht regnete, nicht besonders günstig. Ging schon in den Thälern deS Vogelsbergs ein kühles Lüftchen, die Temperatur war von durchschnittlich 20 Grad R. auf 10 herabgegangen, so durch­drang die Festbesucher auf der ohnehin zugigen Höhe deS HoherodskopfS geradezu ein Frösteln. Diesem Umstand mag es auch zuzuschreiben sein, daß die Besucherzahl deS Festes gegen frühere Jahre eine Abnahme zeigte. Nur die Freunde des Radsports waren zahlreicher denn jemals vertreten und selbst ca. ein Dutzend Radfahrerinnen hatten mit ihren Stahl- rößlein die Höhe erklommen. Die hinaufgestülpten Kragen und Umhängetücher der Fefttheilnehmer und Theilnehmerinnen zeigten, wa» für ein kühler Wind wehte- alle drängten dem Clubhause zu, daS bald überfüllt war. Früher als sonst ver­ließen darum viele Festgäste die gastliche Höhe mit ihrer reizenden AuSficht. Von dem unfreundlichen Wetter abgesehen, nahm daS Bergfest sonst seinen gewohnten schönen Verlauf.

Worms, 2. Juli. Hohe sociale Bedeutung hat eine Be­kanntmachung, betreffend die Errichtung einer Grund - und HauSerwerbSkasse, die gestern in den Werkstätten der Fabriken deS Cornelius Heyl angeschlagen wurde. Auf die Segnungen der deutschen Social- und Verficherungspolttik zurückgreifend, wird bekannt gegeben, daß die LandeSverfichc» rungSanstalt in Darmstadt sich bereit erklärt hat, unter ge­wissen Bedingungen zu dem sehr niedrigen Zinsfuß von 3 pCt. Arbeiterhäuser bis zu 3/s des SchätzungSwertheS

Dcmtifdfrtcs*

Hamburg, 1. Juli. Ein Gerücht, daß der Circus Renz mir Ende seiner Spielzeit in Hamburg überhaupt zu bestehen aufhört, ist heute bestätigt worden. Dem Personal hat CommisfionSrath Director Franz Renz seine Absicht kund gegeben, fich in daS Privatleben zurückzuziehen, und diese Abficht damit begründet, daß seine Gesundheit ihm eine Fortführung des gewaltigen Betriebes nicht mehr gestatte und daß ihm in seinen Kindern leider kein Nachfolger er­standen sei, der geeignet wäre, das Erbe seines Vaters an­zutreten und den Ctrcu» Renz in bisheriger Weise fort­zuführen. Schweren Herzens unternahm er dann den ersten zur Durchführung feines Entschlusses nöthigen Schritt und kündigte dem gesammteu Personal zum 31. Juli. Mit diesem Tage wird dann ein Kunstinstitut von der Bildfläche verschwinden, daS, au» kleinsten Anfängen heraus Alt­meister Ernst Renz begann fein Unternehmen mit einem einzigen Schimmel vom Vater Ernst großgezogen und vom Sohne Franz Renz im Sinne des Alten fortgeführt, in den letzten Jahrzehnten an der Spitze aller CircuSunter- uehmungen marschirte.

* Fingerzeige für nufere Eommerreiseziele gibt Dr. Max Flohr in einer recht zeitgemäßen Plauderei deSFeuilleton- Redacteurs". Für Diejenigen, schreibt er, die auf Reisen besonders Ruhe und Bequemlichkeit lieben, sollten Städte wie Karlsruhe, Friedberg, auch Baden-Baden ver­lockende Reiseziele sein- wer seinem Magen einen Gefallen thuu will, gehe nach Essen oder Deutsch-Brodt, nicht aber nach Schmalkalden- wer mehr dem Trinken zugethan ist, nach Gießen. Nur halte er hübsch Maß und über­treibe nicht, damit er nicht gegen seinen Willen über Elend nach Oberkotzau und schließlich nach Blankenese kommt. Für solche Reisende, die Zerstreuung und Geselligkeit suchen, müssen ein wahre» Eldorado sein Orte wie Sanssouci, Nhmphenburg, Mägdesprung, Ludwigslust, Kalau, Rummelsburg. Im Gegensatz zu Regensburg verspricht Sonnenberg gutes Wetter- dringend abrathen muß ich au» naheliegenden Gründen vor dem längeren Aufenthalt in Motten bürg, Ratze bürg, Wanzleben, der Laufitz und Flöha. In vielen Fällen werden besondere EigensLaften deS Reisenden, wie auch sein Beruf für die Wahl de» ge­wünschten Zieles ausschlaggebend fein. So rathe ich den Begüterten nach Reichenhall, Reichenbach, MoSbach, Klingenthal zu gehen, während die Geldgierigen nach Erlangen und Nimmersatt, die Schmarotzer nach Nassau und die Raufbolde nach Wildemann gehören. Kahlköpfe mögen nach Harburg reisen, nicht etwa nach Glatz, Jagdliebhaber nach Wildbad, Hirschberg, Reh» bug, Eberswalde und Schnepfenthal. Für Lavdwrrthe und Viehhändler eignen sich zum Aufenthalt besonders Hameln, Kalbe, Schaffhausen, Roßbach, Ziegen­hain, für Geistliche Bischofsheim, Münster, Parten­kirchen und Heiligenstadt. Wer dem Spiele fröhnen will, braucht fich nicht in Monaco unglücklich zu machen, bieten ihm doch weit günstigere Chancen Schweinfurt» Sauingen und Glückstadt. Wer Freund der edlen Bacchus- gäbe ist und wer wäre es nicht? gehe nach Wein­heim, Weinsberg, meide aber daS Sauerland. Sn be­sonderen Weinsorten empfehle ich ihm Marken wie Aus­lese, Rheingold, Liebfrauenmilch, dagegen meide er Niersteiner, Affenthaler, Bocksbeutel und Ausbruch. Zuletzt noch einige Rathschläge für da» schöne Geschlecht. Die jungen Mädchen werden unter Umständen fich heimisch fühlen in Magdeburg, Frau­stadt, Kemnate- heirathSlustige Jungfrauen finden gewih in Siebenen, Freiburg oder Mannheim daS Ziel ihrer Wünsche, während noch nicht ausgewachsene Backfische nach Gänserndorf ober Göhren zu senden find. Alte ia Ehren grau gewordene Jungfrauen finden auf der Wart­burg passenden Aufenthalt. Die böse Schwiegermutter aber, ohne die doch nun einmal solche Betrachtung nicht enden kann, schicke man nach Zorndorf, Bitterfeld, Schlangen­bad und auf den Drachenfels. Probatum est!

Die Hauptsache. A.:Nun, Frau CommerzienrLthin, soll denn Ihre jüngste Tochter auch studiren?" B.:Nein, die kann das Biertrinken nicht vertragen?"

gegen hypothekarische Einschreibung an erster Stelle zu be leihen. Um ihren Arbeitern zu ermöglichen, von diesem sehr vortheilhasten Anerbieten Gebrauch zu machen, hat nun die Firma Heyi beschlossen, in Verbindung mit den bestehende» Sparkassen eineGrund- und HauSerwerbSkasse" zu gründen. Der Chef deS Hauses hat dieser Kaffe 100,000 Mk. Über­wiesen, die er s. Zt. für die Erbauung von Arbeiterhäusern au-gesetzt hatte. Dieses Capital soll hauptsächlich zur Er­werbung deS nöthigen Baugeländes und außerdem zur Deckung deS Fehlbetrags zwischen der BeleihungShöhe der Lande»- verficherüngSanftalt und der von den Kassenmitgliedern zu leistenden Anzahlungssumme dienen. ES ist inS Auge gefaßt, denjenigen Arbeitern, welche schon ein HauS besitzen, ohne daß dasselbe bt» jetzt ihr freies Eigenrhum geworden tftr i Geld zu 3 pCt. zu vermitteln. Diese Häuser werden an bte Arbeiter zum Selbstkostenpreis abgegeben. Mitglied können nur solche Arbeiter werden, die 2 Jahre in fester Stellung und solide sind. Wöchentliche Beträge werden je nach den wirthschaftlichen Verhältnissen der Arbeiter bezahlt und mit 5 pCt. verzinst. Die Firma ersucht alle diejenigen in hesfi-- schen Orten wohnenden Arbeiter, die fich der Kasse bedienen wollen, ihren Eintritt in der Zeit vom 1. bi» 15. Juli Vor­mittags von 11 bi» 12 Uhr anzumelden

Au» Rheinhessen, 6. Juli. Die Landwirthe klagen hier sehr über die geringen Futterpreise, Wiesen- und Kleeheu hat e» in dieser Ernte soviel gegeben, daß manche Scheune zur Aufbewahrung nicht auSreicht. Die meisten Lieferungen gehen an das kgl. Proviantamt zu Mainz, das^ zum Tagespreise von 2 Mk. bi» 2 Mk. 20 Pfg. jedes Quantum aufkauft.

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