Ausgabe 
7.4.1897 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

werden soll, wurde vom Ministerpräsidenten Meline bekämpft und mit 146 gegen 110 Stimmen abgelehut.

Depeschen de« Bureaufctrolb.'

Berlin, 5. April. Der Kaiser unterhielt sich art Hänfen in eingehender Weise und bekundete sein lebhafte« Interesse für deffeu Retse-Erlebniffe. Im Hotel empfing Nansen später eine Deputation au« Baden bet W en, die ihm ein Diplom uad die Ernennung -um Ehrenmitgliede de« dortigen Ski^ Llub« überreichte. Dieser Deputation gegenüber, die auch eine Einladung nach Wien überbrachte, äußerte er sich dahin, daß er zunächst auf eine frühere Einladung nach Kopenhagen und Stockholm reise und im Herbst bezw. Winter ein TournSe nach Amerika zu machen beabsichtige, danach, also im nächsten Frühjahr, gedenke er nach Wien zu kommen. Abend« fand in der schwedischen Gesandtschaft großer Empfang statt. Heute früh 8 Uhr 40 Mtn. verließ Nansen mit seiner Gemahlin Berlin- sie reisten direct nach Kopenhagen.

Berlin, 5. April. Der Gouverneur von Berlin, General­oberst von Lov, hat von seinem gegenwärtigen Aufenthalt«, ort Bonn für die ihm zu seinem 50jährigen militärischen Dieostjubtläum -ugedachten Ehrungen seinen herzlichsten Dank ausgesprochen und auf die fetten« de« Eommando« an ihn gerichtete Anfrage, wann er hier eiuzutrefien gedenke, die Antwort gegeben, daß e« ihm zu seinem großen Bedauern leider unmöglich sei, den JubiläumStag in der Reich-Haupt« stabt zu verleben, einmal weil er von seinem Unwohlsein selbst noch nicht ganz wtederhergestellt sei und ferner, weil er noch zu sehr von den Schmerzen um seinen in San Remo gestorbenen einzigen Sohn gebeugt sei.

Frankfurt a. M., 5. April. Vor der Strafkammer be- gann um 11 Uhr unter großem Andrange die Verhandlung gegen den Director von Oberländer« Bierbrauerei-Actien- gesellschast, Leopold Oberländer, und den Kasitrer Simon Bendhetm, wegen Unterschlagung und Beihilfe dazu. Oberländer war seit 1884, wo die Brauerei in eine Acttengesellschaft verwandelt wurde, Director gegen ein Jahres- gehalt von 10,000 Mk. nebst freier Wohnung, entnahm aber fortgesetzt höhere Beträge, so daß die Gesellschaft tm Laufe der Jahre um 70000 Mk. geschädigt erscheint. Er ist in vollem Umfange geständig, daß sein Gehalt nicht zur Führung seine« Haushalte« au-gereicht habe. Nach Abzug der Lebens. Versicherung, der Steuern und der Zinsen, die er an Der. wandte zu zahlen hatte, seien ihm nur 5000 Mk. jährlich verblieben. Da« Urtheil lautet bei Oberländer auf zwei Jahre Gefängniß ohne Ehrverlust, bei Bendhetm auf Frei­sprechung.

Gera, 5. April. Erbprinz Heinrich XXVII. von Reuß j. L. hat dem Stadtrath von Gera folgendes Schreiben übermittelt: Wie ich bereit« das antinationale Gebühren der Regierung zu Greiz auf da« Entschiedenste verurtheilt und als eine Herabwürdigung unseres guten uralten reußischen NamenS auf das Schmerzlichste empfunden habe, da ich so­wohl wie alle Mitglieder de« reußischen Hause« jüngere Linie in deutsch-nationaler Gesinnung von Niemandem übertroffen werde, so erkläre ich die neueste Fahnenaffatre, betreffend die Entfernung einer preußischen Fahne in Greiz am 22. März, für eine Infamie und unerhörte Beleidigung des hervor- ragendsten deutschen Bundesstaate«, durch welchen auch ich al« Deutscher, als Träger de« reußischen NamenS und als preußischer Offizier auf das Empfindlichste getroffen und ber* letzt worden bin. Heinrich XXVII.

Wien, 5. April. Graf Badeni wird in der nächsten Sitzung des Abgeordnetenhauses die Erklärung abgeben, daß die Regierung getreu der in der Thronrede enthaltenen Grundsätze und getreu ihrem Programm die Geschäfte weiterfuhren werde, er rechne daher auf die Unterstützung aller staatserhaltenden Parteien.

Lemberg, 5. April. Die große Ortschaft Synowodzko ist total niedergebrannt. 200 Wohnhäuser und eben so viele WirthschaftSgebäude sind zerstört worden.

Athen, 5. April. Hier geht das Gerücht, daß im gestrigen Mtntsterrath, welcher unter dem Vorsitz des Königs statt- fand, die Kriegserklärung an die Türkei beschloffen worden sei.

Berlin, 6. April. Für die Nachwahl in Königs­berg t. Pr. stellen die Soctaldemokraten den Rechtsanwalt Dr. Haase al« Eandidaten auf.

Benthen, 6. April. Auf dem Borsigwerk fand eine

zweite Explosion statt. Ein Steiger und 24 Bergleute wurden schwer betäubt. Da« Vordringen in den Schacht ist unmöglich.

AriedrichSruh, 6. April. Die Besserung tm Befinden de« Fürsten Bismarck schreitet langsam fort.

Hamburg. 6. April. Eontreadmiral Ttrpttz wird im Juni die Geschäfte de« Reichsmarineamt« übernehmen, nachdem er au« Gesundheitsrücksichten einen Urlaub ge« vommen. Graf Wald ersee ist unerheblich an Influenza erkrankt.

Bremen. 6. April. Die hiesigen Schuhmacher­gehilfen striken, weil die Innung ihre Forderungen nicht bewilligt. Sie verlangen den 1. Mai al« Feiertag ohne Lohnkürzung.

London. 6. April. Die Blokade der griechischen Häfen soll unverweilt beginnen. RusstscherseitS wurde al- letzter Lösung-Versuch der Vorschlag gemacht, die Kretenser Ader ihre Wünsche zu befragen unter der Bedingung, daß die Truppen BaffoS abziehen.

Locales «nd Provinzielles.

Gießen, den 6. April.

Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Berfammlnug Donner-tag den 8. April 1 8 9 7, Nachmittag- >/,4 Uhr pünktlich. 1. Gesuch de« Bier- brauereibesitzerS Georg Bichler um Entfernung von Weiden bäumen an dem Weg nach Textor- Hardt. 2. Gesuch des Philipp Schwan dahier um Erlaubuiß zur Errichtung einer

Bi

Hfl

n

Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod

1

n

40 .

den und

Ein wie

44

46

66

66

66

faißch 8ttmi fad) a

Leib Aue kck

auf b1 aulnu dieser W Reich, wrm. Meid« fort I der Heepen

ao

§

Brodpreise vom 4. April bi« 18. April 1897. Der hieftger» »Mtv.

in der Lage ist, ohne Anspruchnahme de« VermittelungS- I amte« sich selbst mit dem Fernsprechnetz einer benachbarten Stadt zu verbinden. Die englische Telegraphen - Direction I unternimmt gegenwärtig mit dem neuen System entsprechende I Versuche, doch ist nicht anzunehmen, daß die englische oder I eine andere Verwaltung da« neue System in der Praxis I verwerthen wird, weil mit Einführung desselben die Ber- I Waltungen die zur Zeit erforderliche Controle über die Zahl I und Dauer der ausgeführten Gespräche nicht mehr auSzuüben I im Stande wären. Auch mit einem neuen Telegraphen- I Apparat, dem sogen. Klopfer, werden schon längere Zeit von | unserer Reichs - Telegraphen > Verwaltung Versuche angestellt und mit demselben bereit« an einzelnen Telegraphenämtern I schon praktisch gearbeitet. Bei dem neuen Apparat fällt im Gegensatz zu dem jetzt üblichen Morse Apparat die Schreib- Vorrichtung vollständig weg. Die Telegramme müffen infolge deffeu stets nach dem Gehör ausgenommen werden, und der I Klopfer dictirt gewissermaßen dem ausnehmenden Beamten I das abzunehmende Telegramm, während beim Morse-Apparat | der Schreibhebel aus einem sich sortbewegenden Papierstreifen farbige Punkte und Striche hervorbriugt, auf Grund derer I da« Telegramm abzulesen ist. Da sich nun bekanntlich Ge- hörte« rascher und leichter niederschreiben läßt, wie da« wa« man au« einem Buche oder von einem Papierftreifen ablesen muß, so können auch mittelst des Klopfer« die Depeschen mit größerer Sicherheit und Schnelligkeit ausgenommen werden, tote am Schreibapparat. Im Weiteren sind die Herstellungs­kosten für Klopfer eben infolge Wegfalls der Schreibvor- richtung erheblich geringer wie die zur Beschaffung der Morse- Apparate. Nicht unerhebliche Ersparnisse werden beim Klopfer | fernerhin dadurch erzielt, daß «pparatfarbe und Papterstretfen (Morse-Rollen) nicht mehr zur Verwendung gelangen. Alle- recht schätzenSwerthe Vortheile. Aber bekanntlich hat jedes Ding seine Licht- und Schattenseite, so auch der anscheinend tadellose Klopfer. Trügt derselbe einerseits erheblich zur Be- schleuuigung deö Telegramm verkehr« bei, so kann dafür andererseits beim Klopfer bei etwa vorkommenden Tele­gramm - Verstümmelungen nicht mehr festgestellt werden, wem die Verstümmelung zur Last fällt, dem abgebenden oder aufnehmenden Beamten. Doch dieö fällt schließlich nicht schwer in die Wagschale, wenn man berücksichtigt, daß die Reich«-Post- und Telegraphen-Verwaltung nach den bestehenden Gesetzen keine bestimmte Gewähr für die richtige Uebermitteluug der Telegramme übernimmt. Schwer­wiegender Ist der Umstand, daß nicht jeder Beamte, auch wenn er noch fo vorzügliche Gehörorgane besitzt, fähig ist, Telegramme nach dem Gehör aufzunehmen. Au« diesem Grunde kann deshalb stets nur clu beschränkter Prccentsatz der Beamten mit der Bedienung der Klopfer betraut werden, während da« Arbeiten am Morse-Apparat bet Fleiß unb Ausdauer verhältnlßmäßlg leicht zu erlernen Ist. E« wird deshalb dem Klopfer so leicht nicht gelingen, den Schreib­apparat gänzlich zu verdrängen. Viel wahrscheinlicher ist, daß das sich immer mehr auSdceitende Fernsprechnetz, bei erheblicher Herabsetzung der Gebühren für die Benutzung de« Telephon, mit der Zeit allmählig eine wesentliche Emschrän- kung de« Telegramm Verkehrs zur Folge haben würde.

Schöner Sommer in Sicht! Der Gothaer Wetterkundige Prof. H. Hadenicht kündigt an, daß durch die im ost-

G. Jacoby v. Alten-Buseck Aug. Deibel von Wleseck

3 jtfl. (6 Pfd.) Schwarzbrob bei G. Jacoby o. Altm-Buseck 0 ' Ernst Christ von Wleseck

W. Fabel von Wieseck

Der vrodverr»«fer.

Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern.

Gießen, den 5. April 1897.

Grobherzogliches Polizeiamt Gießen.

v. Bechtolds

Die

dem Bezirk Lauterbach zugetheilt worden.

*« 9leue8 auf dem Gebiet de» Telephon unb Telegraphen.

W. Weitzel v. Lang-Gön«

W.Steinmüller v. Gr.-Linden 42 Pir

27 Pd 54 .

25 ,

24 , 50 .

48 , 23 .

22 ,

46 ,

44 , 42 , 44 , 69 .

46 , 42 , 42 , 50 .

50 ,

neue« Fernsprechsyftem, welches ähnlich functlonirt, da« von A. Strowger tm Jahre 1893 auf der Welt­ausstellung in Chicago zur Schau gestellte, ist das System Apostolow", so genannt nach seinem Erfinder, dem Ingenieur Apostolow. Der Hauptvortheil des genannten Systems be­steht darin, daß jeder Theilnehmer mit einem ober mehreren Abonnenten direct in Verbindung treten kann unb außerbem

provisorischen Halle an der Rodheimerstraße. 8. Baugesuch be« Friedrich Cost für die Rodhe merstrahe. 4. Vertilgung der Blutlaus- hier: Wahl einer Commission. 5. Den Erlaß einer Müchverkaufs-Orduung. 6. Gesuch des Eduard Böhm zu Gießen um Erlaubniß zum Betrieb einer Schankwlrthschaft im Hause Rodheimerstraße 36.

Gesellschaft für Srb- nub Völkerkunde Am Montag den 12. April, Abends 8 Uhr, findet tmEinhorn" der letzte Vortrag diese« Winter« statt. Herr Dr. med. G. Kolb, ein feit einiger Zeit hier in Gießen wohnhafter Bayer, wird über eine Besteigung be« Kenia berichten. Diesen gewaltigen Schneeberg in Britisch Ostafrika bezwang Herr Kolb im Jahre 1895 auf der zweiten seiner Expeditionen in« Innere. Wir hoffen die Reihe der vortrage mit dem eben angezeigten würdig zu beschließen. Nach dem Bortrage gesellige Ber­einigung. v

Hallestelle Schiffender«. Die Gemeindevorstanbe von Watzenborn-Steinberg, Grüningen unb Hausen petitioninen bet der Kammer darum, daß tn Schiffenberg eine ordent­liche Haltestelle errichtet werde, an der alle Züge nach beiden Richtungen anhalten und daß durchgehende Fahrkarten nach allen Stationen der oberhessischen Bahnen abgegeben werden, ein zweite« Schienengeletse angelegt und eine Güter- Ein- und Ausladestelle für Wagenverkehr alsbald errichtet

in 6afi , Epo . F°b ®ni bäul W\

Uten

Soul . fand

llnko

v 8rtn 6ont

grönländischen Meere herrschende Sübftrömung nun wohl bald auch der Süden desselben eisfrei werden wird, wa» tn Verbindung mit den geringen ErSmengen bei Neufundland zur Hoffnung auf einen schönen Sommer tn Mitteleuropa berechtigt. Nach dem verregneten vorjährigen Sommer, dem ntederschlagreichen Winter und dem frostigen Vorfrühling (in vergangener Nacht gab eS Ei«) sehr erwünscht.

Die neuen Briefmarken für bie bratschen Galanten find jetzt fertig und werden demnächst versendet. In CourS ge­setzt werden sie jedoch erst nach Ausbrauchung der alten Be- stäube an Werthzeichen. Die Colonialpostzeichen find ähnlich den für da« brutsche Reich üblichen. Unter der deutschen Kaiserkrone befindet sich, umgeben von Lorbeerzweigen, die Werthangabe, darunter in einem wagerecht aufgerollten Bande ber AufdruckReichSpost". Da« Characteristische für die Colontalmarken ist der in schwarzen Lettern auSgesührte Querdruck, der baß Ursprungsland nennt. Für jede Kolonie find besondere Marken hergestellt worben.

Wetterbericht. Die Luftdruck Bertheilung gestaltet sich andauernd unregelmäßig. Die ganze Osthälfte Europa« bildet ein ausgedehntes DepresfionSgebiet, innerhalb deffen die ver- theilung der Barometerstände außerdem sehr ungleichmäßig ist. Barometrische Maxima liegen Über der Ostsee, Über der unteren Donau, sowie Über Oder Italien unb der nördlichen Adria. Dieses umfangreiche DepresfionSceblet wird durch einen von Spanien über Frankreich, England unb die Nordsee verlaufenden Rücken hohen Druckes von einem neuen Minimum geschieden, welches sich vom Getan ber den britischen Inseln nähert. Die Witterung ist in Süddemschland noch unde- ständig und zeitweise Regen ober Schnee. Bo rauSsich t- liche Witterung: Nur vorübergehenb etwas beffere«, Wetter - tm Allgemeinen unbeständig.

Q Hungen, 5. April. Arn gestrigen Sonntag fand im Gasthaus zumSolmfer Hof" die diesjährige General- ticrfammlung der M olkerei - Genossenschaft Hungen statt. De« Näheren verweisen wir die geehrten Leser auf die Bilanz im Jnseratentheil dieser Nummer. Nachdem auf Grundstück und Gebäude rc. 4467 Mk. ad- geschrieben wurden, verbleibt noch ein Reingewinn von 7127.64 Mk. Die Versammlung beschloß, dem Anträge gemäß, hiervon 4800 Mk. al6 5pCt. Dividende unter Ne Mitglieder zu vertheilen, während der Rest dem Reservesoud unb Betriebk-Rücklage Conto überwiesen wurde. In «nbctra±t der guten Ergebnisse der Molkerei wurde da« öintthMgelh vom 1. Mai cr. ab von 2 Mk. auf 5 Mk. erhöht. Die- fenigen Herren, welche gewillt find, sich noch anzuschließcn, werden deshalb gut thun, noch vor dem 1. Mat cr. die # klärung des Beitritts etnzurel»en.

Bingen, 4. April. Da« Schloß Klopp dahier ist für den Preis von 140,000 Mk. in den Besitz ber Stadt Über- gegangen. Das Schloß und ein Thell des Gartens wird um 130,000 Mk. dem Staat für da« KreiSamt abgetreten, ber übrige Thell des Gartens ocrbleibt der Stadt für Straßrnanlagen unb Bauplätze.

L Na

J und

werbe.

Einwanderung von Landarbeitern. Die hessischen Provinzen werden gegenwärtig, schreibt daSDarmst. Tgbl.", von großen Schwärmen polnischer Arbeiter über­schwemmt. Jeden Tag kommen im Frankfurter Hauptbahnhof mehrere hundert polnischer Mädchen an. Sie fallen durch ihre bunte Tracht unb ihre hohen Stiefel mit mächtigen Absätzen allgemein auf. Die Nachfrage nach Landarbeitern ist eine außergewöhnlich große im Großherzogthum und in Hessen-Nassau. Die jungen kräftigen Bauernburschen streben alle nach den Städten, wodurch der Landbevölkerung die feldbebauenden Kräfte entzogen werden. Die Arbeitslöhne sind gegen die früheren Jahre bedeutend gestiegen.

Hasfia. Nach Erfüllung der fatzungSmäßigen Pflichten ist der Kriegerverein Dirlammen mit 23 Mitgliedern in Landesverband der Kriegerkameradfchaft aufgenommen

v wo Bcr No?« I "tUtn f

<8

2 Kg. (4 Pfd.) Weißdrod bei Emil Noll

1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrob bei Emil Noll

2 Kg. (4 Psb.) Schwarzbrob bei Emil Noll - ... - - -

2 Kg. (4 Pfb.) Kornbrob bei Gg. Keil unb Rad (Spanier

2 Kg. (4 Pid) do. bei Ernst Muth unb W. Amenb

3 »ft. (6 Pfb.) Schwarzbrob . .

Der au-wLrttaen «Ücker.

2 Ka (4 Pfb.) Weißdrod bet W. Weitzel von Lang-Gon« W. Steinmüller, Gr. Linden

L. Schmidt, Gr. Linden Aug. Deibll. Wieseck W2h- Fabel von Wieseck

2 Ka- (4 Pib.) Schwarzbrob beiJoh. Kd. veile v. Kirch-Gän«

L. Steinmüller, Gr.-Linben

L. Schmidt, Gr. Linben

Mrchttche Anreisen der evang.GeinelndL

Mittwoch den 7. Aprll, Abend« 6 Uhr: Passto««-

andacht in der JohanneSktrche. Geh. Kirchenrath l>. Koftlin.

Cxmb« ««6 r>olt»uHrtb|d?aft.

Ulm» 6. April. Marktbericht. Aus dem haUlv-o WoLemmnkt kostete: Butter pr. Pfb. ^V-^A), Hüh^' r pr. St. 0 4, 2 St. 10-114, «ntaieier 6 1 ®Li eiet pr. St. 10-11 A, Rüie pr. 6t. 5-8 X ÄJfem«tte pr. 6L M Erbsen pr. Liter 20 A. Linsen pr. Liter 30 Tauben pr. V* X OM bi« 1,00, Hühner pr. Stück 1,101tt« 130, pr. X 1,201,50, Enten pr. Stück X 1,601,80, Gänse pr. I x 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Pfb. 66-74 A. Kuh- unb RindfimK pr. Pfb. 60-66 A, Schweinefteisch pr. Pfd. « bifl 66^-^^. fleisch, gesell,en, pr. Psb. 70 4, /.Ibstdich pr Wb. fr Hammelfleisch pr. Pfb. 50-65 A. Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 50 r £00, Weißkraut pr. Stück 0- 00 A, Zwiebeln pr. <Unü.t X 7,00-8,00, Milch pr. Liier 16-

Willi

Xtfeti

Ärife

&eti -----

Haftp

2 Kg. (4 Psb.) lafelbrob 1 Kg. (2 Pfb.) Weißbrob bei Emil Noll .