Ausgabe 
7.3.1897 Erstes Blatt
 
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des hundertjährigen Geburtstages Kaiser Wilhelms L, wie an Sonntagen stattzvfiaden hat.

Verleihung Don Staatspreise» au Dienstboten. Der Abz. Köhler hat bei der Zweiten Kammer der Stände folgenden Antrag eingrbracht: Hohe Kammer wolle be­schließen, Großh. Regierung zu ersuchen, alsbald einen Ge­setzentwurf vorzulegen des Inhalts:

1. Dienstboten, die treu und ehrlich und länger als fünf Jahre ständig bei einer Herrschaft, einer Familie, einer Firma u. dergl. m. gedient haben, erhalten StaatSpreife und zwar:

»ach dem vollendeten 5. Dienstjahre 50 Mk.

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eine zu schaffende

goldene Ordensauszetchuung, die dorn Großher­zoge verliehen wird.

1. Wenn nach Ansicht der zuständigen Behörden oder auf daS Zeugoiß ehrbarer und die Verhältnisse genau kennen­der Leute hin, nachzuweisen ist, daß ein treuer, ehrlicher Dieustbote einzig und allein auS den Gründen die Herrschaft wechseln mußte, daß entweder dieselbe während deS Dienstverhältnisses starb, daS Geschäft auf­gab usw. oder der Dieustbote selber durch z. B. 8er* hetrathuog oder sonstige drängenden Familien* und andere Verhältnisse den Ort verlassen mußte, so soll, wenn der Dieustbote aufs Neue bet einer weiteren Dienstherrschaft wiederum fünf Jahre hindurch als ehr- lich, treu und ständig sich erwiesen hat, seine gesammte Dienstzeit angesehen werden, als habe er sie bei nur einer Herrschaft abgedtent.

3. Zwecks Aufbringung der Mittel für den Zweck der Verausgabung von StaatSpreisen au Dienstboten soll den Dienstherrschaften eine Steuer pro Jahr und pro Person ihrer Dienstboten von je einer Mark auferlegt werden. Diese Steuer soll heißen:Der Ehren- pfennig". Er darf, bet Androhung hoher Strafe, den Dienenden nicht au ihrem Dtenftetukommen abge­zogen werden.

4. Sollten die durch denEhrenpfenuig" aufgebrachten Mittel nicht auSreicheu, den jährlichen Anforderungen gerecht zu werden, so leistet die Staatskasse den ent­sprechenden Zuschuß.

* Sektion Gießen des Deutschen und Oefierreichischeu Alpe»verei»8. Der fünfte Vortrag in diesem Vereins- ' jahr war wieder, wie der erste, der Hochtouristik in unseren eentraleuropäischeu Alpen gewidmet. Herr Dr. Neßltng schilderte au der Hand eines reichen Anschauungsmaterials vor einer zahlreichen Versammlung seine Wanderungen, die er im letzten Herbst zusammen mit Herrn Dr. Finger in der Ferwall-, Silvretta- und Ortlergruppe machte. Freilich spielte das Wetter des nassen Jahres unseren Alpinisten Übel mit. Von St. Antoa am Arlberg begaben sie sich zunächst in das Clubgebiet der Sektion Darmstadt, das MooSihal, mußten aber trotz hartnäckigen AbwartenS auf der Darm­städter Hütte auf die geplanten Ersteigungen in dieser Gruppe verzichten. DaS Madleinthal, dessen herrliche Gipfelumrah* mung geradezu nach Errichtung einer Hütte schreit, wurde Aber daS vergletscherte Seejöchl erreicht. Auch im Silvretta- gebiet gelang nur die Ersteigung des Fluchthorns unter den schwierigsten Schneeverhältnissen. Unsere Wanderer flüchteten sich vor der dauernden Wetterungunst durch daS Samnaun und den Bintschgau ins Ortlergebiet. Wenigstens ein herr­licher Tag ermöglichte hier die Durchquerung der ganzen Gruppe und eine Besteigung der Thurwieserspitze. Tags darauf stack man auf der harmlosen Königsspitze wieder völlig im trostlosesten Nebel. Möchten doch bald die herrlichen Thäler des Ferwall» und der Silvretta, in denen sich vor allem süddeutsche Sektionen, so erst neuerdmgS die Wies­badener, angesiedelt haben, von dem alpeubereisenden Publikum so gewürdigt werden, wie eS ihre leichte Erreichbarkeit, ihre eigenartige Schönheit und ihre herrlichen Schnee- und Fels- Häupter verdienen.

♦H. Stadtthealer. Gestern Abend gelangte daS Volks* stückHasemannS Töchter" zur Aufführung. Wenn fein Verfasser, Adolf L'Srronge, auch keine großen Ideen und bedeutenden Charaktere darin sich entwickeln läßt, so ist doch in diesem, wie auch seinen sonstigen Volksstücken stets eine glückliche Verquickung von Scherz und Ernst enthalten, keines seiner Stücke läßt ohne Eindruck und die sich kund­gebende Tendenz ist vom Standpunkte der Moral aus sehr löblich. Auf den Inhalt des Stückes etnzugehen, ist über- stAsfige Arbeit, da es hier schon mehreremal zur Aufführung gelangte und somit bekannt sein dürft. Die Wiedergabe war statt und liebenswürdig. Die wechselnden Situationen er­zielten nach ihrem jeweiligen Inhalt entweder belustigende oder ergreifende Wirkung. So erfreute Herr Direktor Helm durch die einheitliche, stets wirkungsvolle Wiedergabe seines Anton Hasemann, den er mit kernigem Humor und packender Charakter,sirung ausgestattet hatte. Die Damen Helm (Frau Hasemann) und Kruse (Frau Kltnkert) be­währten sich auch gestern durch wirksame Gestaltung ihrer Rollen. Als Rosa, eine der Töchter HasemannS, stellte sich Frl. Hertha Jensen, eine Frankfurterin und Schülerin von Theffa Klinkhammer, vor. Die junge Künstlerin macht durch ihre graciöS-voruehme Bühnen Erscheinung den besten Ein* druck. Ihr Organ, das etwas stark, jedoch nicht unangenehm Ringt, zeigt noch Härte im Ausdruck und ließ jene gemüthS- tiefen, weichen Seelensttmmuugen, die ein liebendes Frauen- Herz kundgeben, in der Wiedergabe ihrer Rolle vermiffen Ihr Spiel war gewandt und fand lebhaften Beifall. Ge­

lingt es der aumuthigeu Künstlerin, die Aufgaben der natür­lichen echten Empfindung, sowohl durch Temperament und Seele der Sprache, als durch ebensolches Spiel sich auzu- eignen, so dürfte sie sich zu einer vielbegehrten Vertreterin ihres Faches emporschwingen. Wir sehen weiteren Proben ihres Könnens und ihrer zweifellos großen Begabung mit Interesse entgegen. Frl. Dellmar gab ihre Emilie mit beitem Erfolg, desgleichen Frl. v. Win ter stein ihren Back­fisch Franziska. Die Herren Fritz sch ler, Peickner und Leuschner find lobend zn erwähnen. Die Nebenrollen waren ansprechend besetzt. Daß daS erschienene Publikum mit dem Stück selbst, als auch durch dessen einwandfreie Wiedergabe zufriedengeftellt war, bewies der lebhafte Beifall, der nach jedem Acischluß gezollt wurde.

* 100 Mk. Belohnung. Für die Auffindung der Leiche des am Sonntag in der Lahn bei Marburg ertrunkenen etud. pharm. Tyrer ist eine Belohnung von 100 Mark auSgesetzt worden.

Riesen-Apfelsinen. In dem Schaufenster des Herrn Kaufmann Orbig, Bahnhofstraße, find Apfelsinen von wirklich sehr seltener Größe und Schönheit ausgestellt, die­selben erregen daS Staunen der Passanten und animiren unwillkürlich zum Kaufen.

vefitzwechsel. Weißbindermeister Seipp verkaufte sein Löberstraße 13 belegeueS Besitzthum für den Preis von 22000 Mark an den Schreiner Karl Kltffmüller.

* Die lebende« Photographie», dargestellt vermittelst des Vitagraphen, find nunmehr hier eingetroffen und im Laden Neueubäue 1 von heute Sonntag ab zu sehen. Der Apparat functionirt in tadelloser Weise, d,e vorgesührten Bilder rufen daS spannende Interesse deS Beschauers wach und fesseln ungemein durch ihre Wirkung. (S. Inserat.)

* Sonntags - Fahrkarte». Die Direktion der Köutgl. Preuß. und Großh. Hess. Staatsbahn gibt bekannt, daß Sonntags-Fahrkarten nur noch außer Sonntags an folgenden Feiertagen verausgabt werden: Ostermontag, Chriftthimmelfahrt, Pfingstmontag, Frohnleichnam, Peter und Paul, 1. und 2. WethnachtStag, Neujahr- dagegen kommen sie in Wegfall an: Charfreitag, Maria Himmelfahrt, Aller­heiligen und Buß- und Bettag.

* Wichtig für Radfahrer ist eine Verfügung deS preu­ßischen Eisenbahnmtntsters. Nach derselben ist eS von jetzt ab allen Radfahrern gestattet, ihre Räder mit in die vierte Wagenklasse zu nehmen, ohne dafür eine besondere Vergütung leisten zu müssen.

* Neue Anleihe. Die Großh. Regierung beabsichtigt für Zwecke der LandeScreditkasse eine Anleihe im Nenuwerthe bis zu 5 Millionen Mark zu 31/« pCt. ver­zinslich aufzunehmen. Der den Landftänden hierüber vor­liegende Gesetzentwurf wird vom Finanzausschuß der Zweiten Kammer zur Annahme empfohlen.

* Deutsche LaudwirthschaftS - Gesellschaft. Die in den Tagen vom 17. bis 21. Juni d. I. stattfindende Wand er- AuSstellung der Deutschen LandwirthS*Gesellschaft in Hamburg wird zur Hälfte des Platzes etwa eine Ausstellung landwirthschaftltcher Maschinen und Geräthe enthalten. Als besondere Gruppe werden dort in Erscheinung treten die Maschinen für Brennereien, Mähmaschinen für Getreide, GraS und Klee, Trockenapparate für Getreide und mecha­nische Pflüge, also Dampf- und elektrische Pflüge, außerdem sämmtliche im letzten Jahre neu erfundenen landwirthschast- lichen Maschinen und Geräthe. Die letzteren Gruppen werden Prüfungen unterzogen, und zwar die neuen Gcräthe darauf hin, ob sie wirklich neu sowie beachtenSwerrh sind, während die Trockenapparate und mechanischen Pflüge großen ver­gleichenden ArdeitSprüsungen unterzogen werden. ES ist an­zunehmen, daß in Hamburg 4000 lanowinhschaftliche Ma­schinen und Geräthe am Platz sein werden, und daß auch daS Ausland nicht unvertreten sein wird.

Wetterbericht. Ganz Europa steht fortgesetzt unter dem Einfluß niederen Druckes, dessen Centrum im Nord- westen liegt. Die sehr beträchtlichen Luftdruck-Unterschiede haben sich zwar etwas ausgeglichen, doch find sie immer noch nenneuSwerth, daS barometrische Maximum beschränkt sich auf den äußersten Süden und Nordosten deS Ecdtheils. Die Witterung ist daher vorerst noch unbeständig und fallen zeit­weise leichte Niederschläge. Voraussichtliche Witte­rung: Zunächst noch Fortdauer deS bestehenden WitterungS- CharacterS.

Grnnberg. 2. März. Bezüglich des zu errichtenden Amts gerichtsg ebäudes schweben gegenwärtig Verhand­lungen mit dem Stadtvorstand wegen Herstellung eines Ent- wässerungScanalS für daS zum Bau bestimmte Gelände. Der Stadt wird die Herstellung des Canals angesonnen. Gestern Abend hielt der Gemeinderath eine Sitzung über diesen Punkt ab.

Lauterbach, 5. März. Gestern Abend stürzte ein zweijähriges Kind in einen Tops kochendes Wasser- schrecklich verbrüht, wurde daS unglückliche Kind in das Krankenhaus verbracht. ES soll wenig Hoffnung vorhanden sein, dasselbe am Leben zu erhalten.

IlbeShauseu, 3. März. Dienstag den 9. d. M. findet dahier die Betgeordnetenwahl statt und ist als Can- didat Herr Heinrich OckS aufgestellt, ein Enkel unseres früheren Bürgermeisters OchS.

vudiuge», 4. März. Bei der heute ftattgefundeneu Abiturienten - Prüfnng Großh. Gymnasiums, welche unter dem Vorsitz des Herrn Schulrath Sold an ftattfand, bestanden sämmtliche Abiturienten.

Universität- - Nachrichten.

In Freiburg wurde der Privatdocent Dr. Merkel zum etatmäßigen außerordentlichen Professor für badisches Landrecht und Bürgerliches Gesetzbuch ernannt. Aus München wird geschrieben: Der außerordentliche Professor der Nationalöconomie Dr. Walter 8o|, der einen Ruf nach Freiburg abgelebnt hat. ist zum ordent­lichen Professor der staats»trthschafUtchen Faculiät ernannt worden.

Schiff-nachrichten.

Der Postdampfer »FrieSland* der »Red Star Linie" to Antwerpen ist laut Telegramm am 3. März wohlbehalten tn Rewyork angekommen.

Brodpreise vom 7. bis 21. März 1897. Dar hieftOer» Bäcker.

1 «g. (2 Pfd.) Tafelbrod......27 Pfg

2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod 54 ,

1 Kg. (2 Pfd.) Wetßbrod ...... 25

bet Emil Noll........24

2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod......50 -

bei Emil Roll........« ,

1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot)......23

bei Emil Noll . .... 22 ,

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod.....46 ,

bet Emil Noll .....44

2 Kg. (4 Pfd.) Kornbrod bei Gg. Keil und Karl Spamer 42 , 2 Kg. (4 Pfd) Roggen-Schwaizdrcd bet Ernst Muth,

und W. Amcnd 44 ,

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......69 ,

Der auswärtigen Bäcker.

2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod bet SB. Weitzel von Lang-Göns 46 , W. Stetnmüller, Gr.-Lindm 42 L. Schmidt, @r. Linden 42 , Aug. Deib l, Wiesrck 50 , Wtlh. Fabel von Wteseck 50 ,

2 Kg. ^4 Pfd.) SchwarzbrodbetJoh. Ko. Veite o. Kirch-Göns

L. Stetnmüller, Gr.-Ltnden

L. Schmidt, Gr.-Ltnden 40 , W. Weitzel o. Lang-GönS

W.Stetnmüller v. Gr.-Ltnden 42 Pfg. G. Jacoby v. Alren-Bufeck 44 , Aug. Detbel von Wteseck 46

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei G. Jacoby o. Altm-Buseck 66 , Ernst Ehrtst von Wteseck 66 W. Fabel von Wteseck 66 ,

Der vrovverräufer.

Dieselben Preise wie bet den hiesigen Bäckern.

Gießen, den 6. März 1897.

Grobherzogliches Polizeiamt Gießen.

v. Bechtold.

Nnszug aus -en der Stadt Gtetzers.

Februar: 13. Kaspar Heinrich Ltnkmann, Schlosser dabter, mit Lina Georgine Diehl hterselbst. 16. Georg Christian Dörr, StationS-Assistent zu Lauterbach, mit Emma Elisabeth Marie Katharine Margarethe Aubel Hierselbst. 27. Friedrich Müller, Sergeant dahier, mit Katharina Marie Schmidt von Wölfersheim. 27. Heinrich Tanges, Bäcker zu Hamm, mit Pauline Rörig hterselbst. 27. Ludwig Justus Hormann, Schneider dahier, mit Hermine Elisabeth Roth hterselbst. März: 2. LoutS Friedrich Geora Euge» Groß, Malermeister dahier, mit Karoltne Katharine Müller von Weilburg. 4. Heinrich Erb, Maurer zu Beuern, mit Helene Nicolai hterselbst. 4. Emil Krug, Werkmetsteraspirant zu Gießen, mit Sophie Aloysia Wilhelmine Baumann zu Nidda. 5. August Fourier, Bahn­arbeiter dahier, mit Marie Susanne Elisabethe Euler hterselbst.

OtWUtmwe.

Februar: 27. Christian Dechert, Kaufmann zu Aschaffenburg, mit Elisabetha Dambter hterselbst. März: 4. Anton Seydel, Gärtner dahier, mit Johannette Bellersheim hterselbst. 5 Karl Eduard Koch, Kaufmann dahier, mit Anna Henriette Christine Margarethe Müller hterselbst.

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Februar: 22. Dem Fuhrmann Wilhelm Hillgärin-r ein Sohn. 22. Dem Postschaffner Adam Sohn eine Tochter. 24. Dem Bier­brauer Heinrich Weber eine Tochter. 26. Dem Kaufmann Philipp Herrmann ein Sohn. 26. Dem Schreiner Josef Langer eine Tochter, Elise Julie. 27. Dem Rechtsanwalt Ernst Ludwig Rosenberg eine Tochter, Anita. 27. Dem Schlosser Wilhelm Lemp ein Sohn, Karl Wilhelm. 27. Dem Kaufmann Philipp Weiler eine Tochter, Anna. 28. Dem Hilfsbremser Johannes Braun ein Sohn, Karl Hans. März: 1. Dem Schlosser August Heinrich Weber eine Tochter, Auguste. 1. Dem Kaufmann Louis Walther eine Tochter. 1. Dem Fuhrmann August Stebert eine Tochter, Marie Bertha Helene. 4. Dem Locomotioheizer Georg Schardt eine Tochter, Luise Margarethe Christine Dorothea.

MotHtu.

Februar: 26. Johannes Jäger, 67 Jahre alt, Bäcker dahier. 27. Martin Selzer, 3 Monate alt, Sohn von Former Peter Friedr ich Setzer dahier. 28. Katharine Gerber, geb. Veit, 61 Jahre alt. Ehe­frau von Gemeindevorsteher Konrad Greber zu AlbShausen. 28 Eva Gräf, 56 Jahre alt, Dienstmagd von Nieder-MSrlen. März: 1. Elly Kuhnd, 6 Monate alt, Tochter von Gastwirth Albert Kuhnd dahier. 2. Elisabethe Peter, geb. Klingelhöfer, 60 Jahre alt, Ehefrau von Briefträger Konrad Peter dahier. 3. Ottilie Schmidt, geb. Pauly, 56 Jabre alt, Wittwe von Lehrer Heinrich Schmidt dahier. 3. Carl Linkenbach, 25 Jabre alt, Maurer von Scheu-rn. Kreis Untfrlabn. ---------1 .L' JJLL____________ ____

Auszug aus den Airchenbüchern

der Stadt (Sieben.

Evangelische Semeintze.

ritattU.

MarkuSgemeinde.

Den 3. März. Christian Dechert, Kaufmann zu Aschaffenburg, ein Wittwer, und Elisabeth Anna Dambter, Tochter von Locomoti»- führer Philipp Dambter zu Gießen.

WasasNa.

MatthäuSgemeinde.

Den 28. Februar. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Damm eine Tochttr, Elisabeth, geboren dm 5. Februar.

Denselben. Dem Taglöhner Johannes Marker ein Sahn, Konrad Wilhelm, geboren den 27. Januar.

Denselben. Dem Eisendreher Konrad Graulich eine Tochter, Ann» Marie Veronika, geboren den 11. Januar.

MarkuSgemeinde.

Den 28. Februar. Dem Dreher Heinrich Laudon eine Tochter, Elisabeth Auguste, geboren den 20. Januar.

Denselben. Dem Hilfslademeister Johann Kuhl ein Sohn, Jakob Karl, geboren den 26. Januar.

LukaSgemeinde

Dm 28. Februar. Dem M.tzger und Gastwirth Jakob Diehl eine Tochter, Susanne Mathilde, geboren den 13. Januar

Denselben. Dem Schlosser Emil Bernhard Weidmhau« ein Sohn, Karl Bernhard, geboren den 12. Januar

JobanneSgemeinde.

Den 28. Februar. Dem Knecht Georg Reinhardt ein Sohn, Jacob, geboren dm 12. Februar.

tsttibieu.

MatthäuSgemeinde.

Dm 3. März. August Schmidt, Großh. Districts-Einnehmer zu Mainz, 48 Jahre alt, starb dm 28. Februar zu Mainz.

JohanneSgemeinde.

Den 4. März. Elisabethe Peter, geb. Klingelhöser, Ehefrau deS Briefträger« Konrad Peter zu Gießm, 60 Jahre alt, starb bat 2. März

Den 5. März Ottilie Schmidt, geb. Pauli, Wittwe deS Lehrers Heinrich Schmidt zu Gießen, 56 Jahre alt, starb dm 3. März