Ausgabe 
7.2.1897 Erstes Blatt
 
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G. Jacoby v. Alten-Buseck Aug. Deibel von Wteseck

3 Sa. t6 Pfd.) Schwarzbrod bei G. Jacoby v. Alten-Buseck B k 6rnft Christ von Wteseck

W. Fabel von Wteseck

Der Brodverkäufer.

Dieselbm Preise wie bet den hiesigen Bäckern.

Gießen, den 6. Februar 1897.

Großherzogliches Polizeiamt Gieße«, v. Bechtold.

29. d. MS bat, bringen der Fluchtlii itadiung an p ^bermai in gleicher

Gieß

2 Kg" (4 "Pfd.)"Schwarzbrod

2 «cu (4Pfd.)"Kornbrod bei Gg. Seil und Ratl Spamer

2 Sa 64 Pfd) Roggen-Schwarzbrod bei Ernst Muth, B v und W. Amend

3 Sg. (6 Pfd.) Schwarzbrod Der auswärtigen Bäcker.

2 fco (4 Pfd.) Wetßbrod bei W. Weitzel von Lang-GönS 366 L. Stetnmüller, Gr.-Ltndm

L. Schmidt, Gr. Linden Aug. Deibel, Wiefeck WUH. Fabel von Wiefeck

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod betJoh. Kd. Belte v. Ktrch-GönL

L. Steinmüller, Gr.-Ltnden L. Schmidt, Gr.-Linden

I Wegen Raummangel mutzten verschiede«« Local' I «nv Provinzial - Artikel sür die «Lchye «mnmer

I zurückgestellt werden. ____

CocaU» «nd proviMsicUc#. -

Gießen, den 6. Februar 1897.

Höheres Lehramt. Durch Entschließung Großh. Ministeriums des Jauern find die Lehramtsaccesfiften Karl Zörb in Neu-Isenburg, Conrad Brod in Offenbach, Heinrich Glanz in Langen, Heinrich Sohu in Darmstadt und Dr. Trust Kornmesser tu Michelstadt zu LehramtS- Assessoren ernannt worden.

** Proviuzialausschußsitzuug. SamStag den 13. Februar l. I., Vormittags 9 Uhr, findet in dem Rrgierungsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung des ProvinztalauSschuffeS der Provinz Oberheffen mit folgender Tagesordnung statt: 1. Gelände-Enteignung in den Gemarkungen Fauerbach, Dorheim und Melbach für die Nebenbahn FriedbergHungen. 2. WirthschaftS.Concessionsgesuch des Philipp Mank in Gießen. 3. Desgleichen des Heinrich Kröck V. in Heuchel- heim. 4. Antrag auf Entziehung der Concessiou deS WirtheS Kratzenberger in Gießen.

** Kirchliche Dieustuachrichteu. Dem katholischen Pfarrer Johannes Thomas zu Haßloch wurde die kathol. Pfarr­stelle zu Unter-Schönmattenwag, Decanat Heppenheim, mit Wirkung vom 1. Februar an, übertragen.

Maskenball. Wie aus dem Jnseratentheil erfichtlich, veranstaltet der Bauer'sche Gesangverein am Sonn­tag den 21. Februar im Saale des Cafs Leib den alljährlich so beliebten Maskenball. ES würde zu weit führen, wollten wir die einzelnen Punkte des Programms hier des Näheren erläutern, nur sei erwähnt, daß der stets rührige Vorstand deS Vereins keine Kosten und Mühen gescheut hat, wieder einige prächtige Gruppen zur Aufführung zu bringen und den Thetlnehmern somit ein genußreicher Abend in Aus­sicht steht.

» Der Gießener Zither-Club hält heute einen großen Maskenball im Saale des Cafö Leib ab. Der Verein bietet Alles auf, um dem närrischen Publikum einige genuß- reiche Stunden zu bereiten. Besonders wird auf die Gruppe und das lebende Bild aufmerksam gemacht.

* * Fleischerei - BerufSgenoffeufchaft. Zum Vertrauens­mann des die Kreise Gießen, Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Schotten und Lauterbach umfaffenden Bezirks der deutschen Fletscherei-Berufsgenoffenschaft wurde Metzgermeister L. Pirr, zum Stellvertreter Metzgermeister Ad. Möhl, beide in Gießen, ernannt.

Gastvirthstag. Nach nunmehriger Bestimmung wird der 24. deutsche Gastwirthstag vom 14. bis 18. Juni im Schteßhause zu Gotha abgehalten werden.

§ Bermuthshain, 3. Februar Die Bewohner unseres Nachbarorts Ltchenroth wurden heute Morgen gegen zehn Uhr in großen Schrecken versetzt. AuS der Ferne, in der Richtung nach Völzberg, hörte man gewaltiges Brausen, ähnlich dem eines herannahenden Eisenbahnzuges. Bald ge- wahrte mau, daß eine gewaltige Waffermaffe in derSalz", eine colloffale Schneelawine vor sich hertretbendend, mit aller Wucht heran kam. Der Vorbote dieserkleinen Sündfluth" stellte sich an den Pfeilern der Brücke in Ltchenroth fest, sodaß das Waffer in die nächsten Häuser eindrang. ES wurde so- fort Sturm geläutet, wodurch auch bald alle Bewohner mit allerlei Handwerkszeug zur Rettung herbei kamen. ES mußte nun fest gearbeitet werden, um die von dem gewaltigen Wafferstrom wie eine Mauer zusammengepreßte Schneemasse zu durchbrechen, und dem Waffer die Bahn zu ebnen. Die naheliegenden Häuser wurden, soviel es ging, unten voll­ständig geräumt. Das Waffer stand in Kellern, in Ställen und Wohnstuben in Mannshöhe. Dem Vieh ging es bis an den Kopf. Fässer, Kübel, Brod u. s. w. schwammen in den Kellern und Hausgängen durcheinander. Auf der Haupt- straße über der Brücke stand daS Waffer fast 2 Meter hoch, und in dem Bach thürmte sich die Wassermenge viel höher an. Der Schweinehirt Konrad Löffler mußte mit zwei werth. vollen Hunden auf den Speicher flüchten. Wäre es zur Nachtzeit geschehen, würden nicht allein Thiere, sondern auch Menschen umS Leden gekommen sein.

-j- Altwiedermus, 4. Februar. Der hiesige Landwirth Philipp K. II-, eine allgemein geachtete Persönlichkeit, hat durch Vergiftung seinem Leben eine Ende gemacht. Das Motiv der That ist bis jetzt noch unbekannt. Eine GerichtScommission auS Büdingen und ein Arzt waren heute hier und haben den Thatbestand ausgenommen.

x tzitzkirchea, 4. Februar. Auf dem in der Nähe unseres Ortes gelegenen Btrsteiu'schen Hofgure Allenrod find in der verfloffenen Nacht mehrere OeconomiegebSude 1 abgebrannt. Man vermuthet Brandstiftung.

Brodpreise vom 7. Februar bis 21. Februar 1897. Der hteKge« Bäcker.

r, ,erde" fr«

W. Weitzel v. Lang-GönS

W. Sleinmüller v. Lang-GönS 42

Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod .

Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod

Kg. (2 Pfd.) Wetßbrod bei Emil Noll .

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei Emil Noll

1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod.

obwohl er wiederholt seinen Namen genannt habe und von Europäern identifizirt worden sei.

Berlin, 5. Februar. Die Commission deS Abgeordneten­hauses für die heffen'Naffautsche Landgemeindeord- , « u n 0 nahm heute daS Gesetz im Ganzen an.

Berlin, 5. Februar. Die Budgetcommisfion deS Reichs­tages erledigte die Berathung deS M i l i t S r e t a t S.

Berlin, 5. Februar. DaS LandeSöconomie-Collegium nahm einstimmig einen Beschluß an, in welchem daS Collegium die bisherigen Maßnahmen der Regierung behufs Hebung deS Ackerbaues dankbar anerkennt und die Erwartung ausspricht, daß die Regierung auch fernerhin, den Verhält- niffen entsprechend, erhöhte Zuwendungen machen werde.

Köln, 5. Februar. Der Rheinwasserstand be­trug Mittags 6,20 Meter, nur noch langsam steigend. Am Oberrhein ist Stillstand eingetreten. In Coblenz hat die Mosel die unteren Stadttheile theilweise unter Waffer gesetzt. Die Mosel fällt jetzt. Die Arbeiten am Deutschen Eck sind unterbrochen worden. I

Weißenfels, 5. Februar. Der Ausstand in den Fabriken der Schuhindustrie nimmt langsam ab. Täglich mehrt sich die Zahl der Arbeitenden und der Fabriken, die den Betrieb wieder aufnehmen. Heute arbeiten bereits wieder 1128 Personen, unter denen sich allerdings zahlreiche Neneingestellte befinden.

Depeschen des BureauHerold."

Berlin, 5. Februar. Die geretteteIltis"-Mann­schaft wird dem Kaiser am nächsten Montag Mittag I 12 Uhr durch den Admiral v. Knorr vorgestellt werden.

Berlin, 5. Februar. Schatzsecretär Posadowskh stattete heute Vormittag den hier eingetroffenen Finanz- Ministern der Bundesstaaten Besuche ab. Heute I Abend findet zu Ehren der bundesstaatlichen Ftnanzminister I beim ReichSschatzsecretär Posadowskh ein Diner statt.

Berlin, 5. Februar. Heute Vormittag haben nach einer I ZeitnngSmeldung im BundeSrathS - Ausschuß Berathungen I bezüglich der Militär-Strafprozeß-Ordnung statt- gefunden. , ,

Berlin, 5. Februar. Betreffs bet (5 ent en ar fei er I Kaiser Wilhelms I. hat der Magistrat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, unter Ablehnung deS von der gemischten Deputation vorgeschlagenen Festmahls nur einen FestactuS I am 21. März zu veranstalten, bei welchem Oberbürgermeister I Zelle eine Ansprache und Stadtverordneter Gerftenberg die I Festrede halten wird. Die für die Feftstraße beantragte Summe von 120,000 Mk. hat das Collegium bewilligt, da- gegen eine besondere Ausschmückung des Brandenburger ThoreS I abgelehnt.

Berlin, 5. Februar. In der Commission des Reichstage- für die Novelle zur Unfallversicherung wurde heute § 1 des Gewerbe UnfallverficherungSgesetzeS er- I ledigt. -Die drei Anträge v. Stumm, Engels und Röficke, I betreffend Einbeziehung der Schloffer und Schmiede, des Fleischergewerbes und deS ganzen Brauereigewerbes, wurden angenommen, der Antrag der Socialdemokraten auf Ein­beziehung deS gesummten Handwerks und des GefindeS gegen I die Stimmen der Antragsteller abgelehnt, ebenso ein Antrag I von derselben Seite, die in Strafanstalten beschäftigten ar­beitet einzubeziehen. Auch eine die gleiche Forderung ver- I tretende Resolution wurde mit 12 gegen 10 Stimmen ab- I gelehnt.

London, 5. Februar. Die Anleihe, welche England I Egypten aufgebürdet, beträgt eine Million Pfund.

Lüttich, 5. Februar. Infolge plötzlichen Thauwetters ist die Maas aus ihren Ufern getreten. Die Schiff­fahrt ist unterbrochen.

Berlin, 6. Februar. Die Zusammenkunft der bundesstaatlichen Finanzminister in Berlin ist er- I folgt wegen einer im Buudesrathe befindlichen, die Ver- Wendung der Ueberschüffe des laufenden Etatsjahres be­treffenden Vorlage deS Reichsschatzamts, über welche im Reichstage bereits Andeutungen gemacht worden find.

Wien, 6. Februar. DerNeuen Freien Preffe" wird aus Athen gemeldet: Auf Kreta wurde die ganze Ein­wohnerschaft eines christlichen Dorfes, bestehend auS 1500 Per- tonen, niedergemetzelt.

Nom, 6. Februar. Ernste Nachrichten find auS Kand ia eingetroffen, wonach eS den Mohamedunern gelungen ist, die Christen zurückzutreiben. Komeore stehe in Brand und die Einwohner flüchteten nach dem Hafen, um sich zu retten; die europäischen Schiffe wagten sich aber nicht in die Nähe. I Schließlich sei es gelungen, auf Booten 700 Flüchtlinge zu bergen. DaS Ministerium befahl die Entsendung eines Schiffes.

WB. Athen, 6. Februar.Havaö"-Meldung. Den letzten Nachrichten aus Kanea zufolge zündeten die Muha- medaner die christlichen Stadttheile an, drei Viertel derselben gerieten in Brand. Die fliehenden christlichen Familien wurden von den Türken angegriffen, mehrere ver­wandet. Die Zahl der Opfer wird auf 300 geschätzt. In Retimo belagern 3000 Muhamedaner den Palast des Gou­verneurs und verlangen Aufhebung des Befehls, welcher den türkischen Familien den Aufenthalt verbietet. Die fremden Kriegsschiffe besvrdern die Flüchtlinge nach Milo, wo bereits 750 Frauen und Kinder an Bord eines italienischen PanzerS angekommen find. Die Consuln in Kanea begaben sich an Bord der Schiffe. In der griechischen Kammer wurde seitens der Regierung erklärt, drei Kriegsschiffe und drei Torpedoboote seien angewiesen, zum Schutze der griechi­schen Untertanen sich nach Kanea zu begeben. Ralli sagte bet Regierung die Unterstützung der Oppofition zu, was be- geisterten Beifall im Saale und auf den Tribünen hervor- ries. Skuses besuchte die fremben Vertreter und gab be- rnhigende Aufklärungen über die Entsendu' g der Schiffe. Im Piräus herrscht fieberhafte Thätigkeit.

SoüichimWinterKur gebrauchend Diese Frage wird uns häufig vorgelegt. Wir geben auf diesem Wege die Antwort. Mit seltenen Ausnahmen ist gegen chronische Krankheiten eine Winter-Kur durchaus angezeigt. In Folge del aertngeren Zahl der Gäste können sich die Aerzt«^auf das Ein« gehendüe mit dem einzelnen Patienten befaffen. Außerdem wutt die größere Ruhe im Winter besonders auf nervö e Versonen sebc wohltbättg. Kommt dann noch hinzu, wie dies in Wilhelo^höb der Fall ist daß die kltrnatiscben Verhältnisse auch inr Winter aünfttae sind so ist ein guter Kurerfolg gewiß Vielfachen An» reaunacn au ftolfle und um auch weiteren Kreisen die Natmhei^ Methode AUgängia zu machen, haben " bis^l^AvrM Meufcil für die Winter-Saison (d. i. vom 1. Nov. bis 1. April) bedeuten» lu ermähn <G-I°mmt Kurloften pro ffiod), oon 15 an W. electrische Beleuchtung und Dampfheizung). GoßWiMuS Natu*' htilanflalt lAerzte Dr. med. Mlßmahl, Dr med. Walser, Dr. mel. Ä1®«® b. Md. Prost. frd b.K

Direciton.

Kunst-Ausstellung, »tnÄ

nähme des SamStagS, von 11 btS 1 Uhr, am Mittwoch auch nc4 von 3 bis 5 Uhr. GsinrtagS unvnterbroche« vor» ttt bis 8 tttr. Eintrittspreis für Nichtmitglieder an Werktage» 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg.

Attszug ans den ftaitöefaMrtfWgifttt» bet Stadt Gieherr.

Januar: 30. August Felsing, Metzger dahier, mit Johanna Katharine Christiane Stoll Hierselbst Februar: 1. Jcckob Johann Albert Friedrich Grüne, Bierbrauer dahier, mit Anna Maria H'lger zu Cornelimünster. 2. ßubmig ®(bafer,JDta^6inenme^fter »u ©leben, mit Elisabeth Haas Hierselbst. 2 grtebtid) Schieß Wirth dahier, mit Elise Schrimpf hterselbst. 3. Jobs. Döring ll Landwir h zu Oppenrod, mit Karoltne Haatz von Annerod. 3. Andreas Kether, Zuschneider dahier, mit Luise Karoltne Dorr zu Biedenkopf. 4. Otto Heinrich Gustav Harig, Schreiner dahier, mit Dorothea KloS von Rödgen.

Januar: 30. Christian Gottlob Hartkorn, Metalldreher dahier, mit Elise Schneider hterselbst. 30. Gottfried Peter Schmitt, Tag- löhner dahier, mit Ka harine Erb hterselbst.

Januar: 26. Dem Htlfslademetster Job«. Rubi ein Sohn. 26. Dem Kaufmann Valentin Schneider ein Sohn, Pcter Arthur. 27. Dem Taglöhner Johannes Marker ein Sohn. 28. Dem Dattler- meister Friedrich Groß ein Sohn. 3L Dem Taglöhner Johannes Schieferstein eine Tochter, Elisabe'b Susanne. Februar. 1. Dem Metzger und Wirth Heinrich Rausch ein Sohn. 1. Dem Küfer Carl Urbach ein Sohn, Heinrich Wilhelm. 2. Dem Fuhrmann Johannes Dechert II. eine Tochter. 3. Dem Kaufmann Emil Henrich> Aubel ein Sohn, Ernst Hermann. 3. Dem Kaufmann GotthardtSchäfer eine Tochter, Elisabeth. 4. Dem Platzmeister Konrad Steinbach ein Sohn, Karl Heinrich Friedrich.

Januar: 29. Philipp Uhl, 54 Jahre alt, Pumpmmacher von Oberwetz. 31. Philippine Schmidt, 87 Jahre alt, Wäscherin dahier. Februar: 1. Auguste Rumpf, 75 Jahre all, Rentnerin dahier. 1. Emma Niepoth, geb. Sichert, 42 Jahre alt, Ehefrau von Inst"" diener Johann Niepoth dahier. 2. Henriette Köhler, geb Dnnu h, 81 Jahre alt, Wittwe von Bürgermeisterei-Secrelär Wilhelm Kohler dahier. 3. Karl Eichenauer, 6 Monate alt, Sohn von Konrad Eichenauer Ehefrau. 4. Professor vr. Otto Buchner, 68 Jahre alt, Realgymnastallehrer i. P. dahier. 5. Karl Achenbach, 76 Jahre all. Revtstonsrath a. D. dahier.

Arrszttg aus den Airchenbücheen

der Stadt Gielrerr.

«vangelifche Gemeinde. ettteeU.

MarkuSgemeinde.

Den 30 Januar. Gottfried Peter Schmidt, Taglöhner zu Gießen, und Katharine Erb, Tochter deS Fabrikarbeiter« Heinrich Erb zu Alten-Bufeck.

Sttaafti:

MarkuSgemeinde.

Den 1. Februar. Dem Culturinfpector Philipp Wißmann ein Sohn, Willy, geboren den 9 December.

Jobannesgemeinde.

Den 31. Januar. Dem Friseur Heinrich Tichy eine Tochter, Hedwig Eltsaberh, geboren den 27. December.

Denselben. Dem Eisendreher Heinrich Tränker eine Tochter, Katharina Eltsabetha, geboren den 16. December.

BerrviStc

MarkuSgemeinde. ,

Den 30. Januar Minna Bender, Tochter deS Wollfpinne ei^ besitzers Adam Bender, 27 Jahre alt, starb den 28. Januar.

LukaSgemeinde.

Den 3 Februar. Emma Niepoth, geb. Sichert, Ehefrau des Jnsttt?isu-n-is Johann Ri-p-th 42J°hr- °tt. starb d-n l.Fkdrnar JohanneSgemeindr

Den 3. Februar Auguste Rumpf, ledige Tochter de« ver­storbenen Hofgertchts Advokaten Rumpf, 75 Jahre alt, starb den L geSr5, Februar. Henriette Köhler, geb. Demutb, Wittwe des Bürgermeisterei-Secretärs Wilhelm Köhler, 81 Jahre alt, starb den 2. Februar. ,

Lsnd- und VoUswivthschaft«

6. Februar. Marktbericht. Auf dem heutige« SMÄMdc Sutter pr. Pst X 070-^90 ö W- DT ®t 7-8 X 2 St. 00 x Enteneier 0 X 2 ©t; C X

I vr St 00 00 A Käse pr. St. 58 X Käsematte pr. St. 3 X ?r. 8tk?18 8tn|enr. Stter 28 A, Tauber, pr. Pau

I je 0 70 bis 0 90 Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,20, Hahnen pr. Stöt 1 ?A-l,S0 Enten pr. Stück X 1.50-1.«<

* - § FS

I 5,00 X, Weißkraut pr. Stück 000 X. Zwiebeln pr. Eenwer I a 4,000,00, Milch pr. Liter 16 X