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Ar. 31
Erstes Blatt.
Samstag deu 6. Februar
Zlints- und Anzeigeblatt für den Uveis Gieße«
Gratisbeilage: Gießener Kamilienölätter,
Amtlicher Tbeil
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Das ältere, dunkel werdende Holz kommt zuerst, dann Alles, maß sich drückt, reibt und schiebt, bis ein luftiger hübscher Busch vor uns steht, der nur kleiner geworden ist, sonst aber seine Form bewahrt hat, bereit zum neuen, frischen und fröhlichen Austreiben.
Die Natur sei unser Vorbild. Die Kunst des Gesträuch- schneidens ist leicht, wie keine andere und sie wird doch so selten verständig geübt. Man sieht oft Sträucher, die mit der Heckenscheere geschnitten zu sein scheinen.
Für die Frühcultur des Gemüse macht man die ersten Aussaaten. Man kann diese selbst im Zimmer vornehmen. In flachen Töpfen oder Schalen säet man zum späteren Piktren in die Mistbeete Sellerie und Breitlauch aus, in Töpfe legt man Gurken- und Meloneokerne für die Treib- cultur, selbst Treibsalat kann jetzt im Zimmer gesät werden. Vor allen Diogen aber guter Same und reine Sorten! In- Freie kann mau auf deu Schnee Mohn in seinen jetzigen vielgestaltigen und farbenfreudigen Abwechselungen säen. Gr blüht dann im Mai und zwar schöner und länger als unter dem Eiuflusie der Sommersonue.
An den Spalterbäumen ersetzt man abgefaulte und zerriflene Bänder. Am besten nimmt man den Baum ganz ab und betrachtet ihn einmal von hinten. Man wird hinter Manches kommen! Da sitzt Moos, dort eine kleine Wunde, hier ein Gespinnst von allerlei Schädlingen. Auch die Wand ist abzukalken und neu zu streichen. Namentlich bei Mauern ist ein Neuverstreichen der Fugen sehr zu empfehlen. Gerade tu diesen Sitzen bauen die Feinde des Spalierobstes ihre Raubburg auf. Heraus mit den Strauchrittern!
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Aba- Fischer (Soc.) bestreitet, daß der Antrag lediglich einm agitatorischen Zweck verfolge und daß seine Durchführung die Jndustr e rutniren würde. Gerade der jetzige Zeitpunkt, wo die Industrie blühe, sei der denkbar geeignetste, um die Arbeitszeit zu reguliren. Die Schweiz, Oesterreich und Norwegen seien uns bereits mit Festsetzung von Normalarbettszetten auf einzelnen Gebieten vorangegangen und anscheinend werde unS sogar Rußland darin überflügeln. Aus eine internationale Vereinbarung sei nicht zu warten, da die Aussichten für eine solche, nachdem eine Schweizer Anregung von den meisten Staaten ablehnend beantwortet worden sei, geringer seien als je. Neugierig dürfe man sein, wie die Antwort Deutschlands gelautet habe, nachdem doch gerade vor sieben Jahren Deutschland zu einem Vorgehen auf diesem Gebiete angeregt habe. Wolle man
-- - - ~ wie in den Ziegeleien und Kalk«
.»o.™ — zu 36 Stunden hintereinander, nichts thun, so solle man getrost daS Wort Soctalreform aus unserem Lexikon streichen. Ganz besonders nothwendig sei der Normal- arbettstag für unsere Staatsbetriebe, die nichts weniger als Muster-
deS vielstimmigen Vogelgezwitschers. Dafür wollen wir ihm Manches zu Gute rechnen!
Jetzt wird es Zett, den kommenden Vögeln Hütten zu bauen. Sie bleiben unS deu MiethSzinS nicht schuldig. Hilflos ständen wir den Milliarden kleiner Schädlinge unserer Pflanzen gegenüber, wenn unS nicht in den Vögeln im Kampfe gegen die Jnsectenwelt treue BundeSgenofien zur Seite ständen. Die Nistkästen hänge man derart auf, daß daS Flugloch nach Osten gerichtet ist. Dieser Punkt wird, wie man täglich sehen kann, noch nicht genug beachtet und er ist sehr wichtig.
Der Staar ist ein geselliges Thier. Man kann für seine Sippe in einem Baum oder an einer Stange mehrere Kästen aubrivgen, ja sogar Häuser mit mehreren Stockwerken, ohne daß Rangftreitigkeiten zu befürchten wären, wer in der Beletage oder wer unter dem Dache wohnen soll.
Für Meisen, Rothschwänzchen und Fltegenschnepper bringt man nur einen Kasten in einem Baume an. Die Meise, eine ausgezeichnete Jnsectenvertilgerin, will ihren Wohnort nicht <au hoch gelegen haben, 4 Meter von der Erde in etwas buschigen Bäumen ist ihr liebster Aufenthalt. Der Staar thront dagegen 3 und 4 Meter höher.
Im Garten ist sonst noch nicht viel zu thun. Man habe aber nach Schneefällen ein Auge auf die feineren Sträucher und Bäume, namentlich auf die Lebensbäume, die man durch Schütteln von der weißen Last befreit. Leicht bricht ein Ast ab und eine nie zu ersetzende Lücke entsteht.
Wo Bäume und Sträucher noch nicht geschnitten find, paffe man jede sonnige Stunde ab, in der man fich im Garten bewegen kann. Die Hauptregel sei: Von Innen heraus.
Die Großh. KreiSschulcommisfionen, sowie die OrtS- schulvorstande wollen die SchulamtS-Aspiranten re. von dieser
Deutsche» Reichstag
167. Sitzung. Donnerstag, de» 4. Februar 1897.
Auf der Tagesordnung steht der Antrag Auer auf Vorlegung eines Gesetzentwurfs, betreffcnb einen achtstündigen Normal-
FernUeton.
Wenn die Staate kommen.
Eine Gartenbetrachtung
von I. C. Schmidt, Kunst- und Handelsgärtner in Erfurt.
(Nachdruck verboten.)
Unter allen gefiederten Frühlingsboten find die Staare doch di- traulichste»! Als erster Verkündiger de- Lenze«, wenn auch noch Alles ringsherum öde, still und kalt ist, begrüßt unser „Matz" von der höchsten Spitze des Obst- baumeS die alte geliebte Hetmath mit seinem eigenthümlichen Lied, das sich aus Schnurren, Zwitschern und Pfeifen zusammensetzt. Dann sieht er sich als practischer Mann nach seiner Wohnung um, packt den unverschämten Spatz, der daS Staarenkästchen den Winter über widerrechtlich bezogen hat, beim Kragen und wirft ihn sammt seinem unreinlichen Nest- kram kopfüber zum Hause hinaus. Dennoch, man kann dem Spatz, diesem Gaffenjungen unter den Vögeln, nicht gram sein. Seine Aufdringlichkeit, seine frechen Redensarten, sein Spitzbubentaleut, Alles macht seine Anhänglichkeit wieder wett. Die zierliche Schwalbe, die Nachtigall und alle die anderen gefiederten Sänger, sie sind uns lieb und theuer, aber fie theilen zum großen Theil mit uns nur die Freude, die schöne Zett des deutschen Frühlings und der Sommerpracht, der Spatz aber bleibt bei ußs in den trüben Tagen des Winter- und fein Piep, Piep! so verkümmert und verrostet es auch unter dem Druck der für ihn ernsten Zeiten -klingen mag, bildet immerhin eine Erinnerung an die Tage
Bekanntmachung.
Die diesjährige erste DeftnttortalprÜfung drr SchulamtS-Aspiranten und -Aspirantinnen soll Montag deu IO. Mai, Bormittags 8 Uhr, i m Gebäude der Mittelschule für Knaben (Friedrichstraße Nr. 1) dahier beginnen.
Unter Hinweis auf § 27 der Verordnung vom IV. Za- nuar 1876, die Prüfungen für das Lehramt an den Volks- sichulen betr., werden diejenigen Schulamts-Aspiranten und ^Aspirantinnen, welche fich dieser Prüfung zu unterziehen beabsichtigen, aufgefordert, ihre an die unterzeichnete Behörde zzu richtenden, mit Stempelmarken im Gesammtbetrage von " Mk. 10 Pfg. zu versehenden Gesuche, nebst den erforder- ktchen Anlagen (SeminarabgangSzeugntß, bezw. Zeugntß der irrsten Prüfung, Zeichnung und Probeschrist) bis spätestens ljum 10. April bei der betr. Kreisschulcommisfion einzu- ceicheu, welche die Gesuche weiter befördern wird.
Alle diejenigen Prüflinge, welche nicht ausdrückich von Ser Prüfung zurückgewiesen oder durch besondere Zuschrift der unterzeichneten Behörde auf einen späteren Termin zu derselben einberusen werden, haben sich zu der obenbemerkten Zeit dahier zur Prüfung einzuftellen.
Bekanntmachung in Kenntniß setzen.
Darmstadt, den 21. Januar 1897.
GroßherzoglicheS Ministerium des Innern, Abtheilung für Schulaulegenheiten.
v. Knorr.
de Beauclair.
Drr Hießener Anzeiger erfdjrint täglich, mit Ausnahme des Montags.
Die Gießener Mamitienvtätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt.
Inzwischen ist ein Antrag Hitze eingegangen: „In Erwägung, daß es eine der Ausgaben der Staatsgewalt ist. Zett, Dauer und Art der Arbeit so zu regeln, daß die Erhaltung der Gesundheit, die Gebote der Sittlichkeit, die wirthsckaftlichen Bedürfnisse der Arbeiter und ihr Anspruch auf gesetzliche Gleichberechtigung gewahrt bleiben (Kaiserliche Erlasse vom 4. Februar 1890) — die Regierungen um thunlichste baldige Vorlegung eines Gesetzentwurfs aufzufordern zwecks Beschränkung der Arbeitszeit der Arbeiter über 16 Jahre in Fabriken aus höchstens 63 Stunden wöchentlich.
Abg. Fischer weist im Verlauf feiner Rede namentlich auf die Versuche in privaten, kommunalen und staatlichen Betrieben Englands hin, den neun- durch einen achtstündigen Arbeitstag zu ersetzen. Ueberall habe fich gezeigt, daß in acht Stunden genau ebensoviel geleistet worden sei als in neun Stunden. Ebenso in Norwegen. Auch in Australien sei der Achtstundentag durchgefuhrt, sogar für die Bäckerei. Ueberall, wo verkürzte Arbeitszeit sei sei auch das Lebens- und BUdungSniveau der Arbeiter ein erhöhtes. Gerade heute vor sieben Jahren seien die Kaiserlichen Erlasse erschienen, in denen die Regelung von Zeit, Dauer und Art der Arbeit für nothwendig erklärt wurde. Man spreche zwar jetzt nicht mehr von über den Haufen schießen, aber man wiffe, was es zu bedeuten habe, wenn beim Hamburger Strike die Unternehmer zum Widerstande aufgefordert würden. An dem Kaiserworte wolle er nicht deuteln, er wolle auch nicht von einem Bruch des in den Erlassen gegebenen Versprechens reben, aber soviel stehe fest: geschehen Ist in diesen sieben Jahren nichts und deshalb müssen wir die Regierungen an dieses Versprechen erinnern.
Abg. Hitze (Etr.): Es handelt fich bei dem Achtstundentage freilich nicht um eine eigentlich focialdemokratifche Forderung, sondern
Hichmer Anzeiger
Keneral-Mnzeiger.
:gehen auf diesem G> gegenüber so langen Arbeitszeiten brennereien, in letzteren bis zu
Bekanntmachung,
betreffend: die Maul- und Klauenseuche zu Rodheim.
Nachdem die Maul- und Klauenseuche zu Rodhet« r. d. Horloff erloschen ist, werden die angeordueteu Sperr- maßregeln wieder aufgehoben.
Gießen, den 4. Februar 1897.
Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern.
Gießen, den 4. Februar 1897. Betr.: Definitorialprüfung der SchulamtS-Aspiranten und Aspirantinnen im Frühjahr 1897.
Die
»roßh. Kreis-Schulcommisßon Gießen tu die Schulvorstände und Bürgermeistereien des Kreises.
Wir beauftragen Sie, den Schulverwaltern Ihrer Gemeinden von nachstehender Bekanntmachung Kenntniß zu geben mit dem Bemerken, daß Gesuche, die später als am 10. April z,. I. bei uns eivgeliefert werden, keine Berücksichtigung finden, und daß eine besondere Aufforderung, bei der Prüfung P erscheinen, an die einzelnen Prüflinge nicht mehr ergeht, v. Gagern.
. I um eine praktische Maßnahme. Aber gerade deshalb müssen wir r erst Ersahrungen sammeln durch eine mäßigere Herabsetzung der r Arbeitszeit, wie wir sie Vorschlägen. Geschehen ist au, diesem Gebiet ja auch schon etwas. Ein erster Fortschritt war die Herabsetzung der Arbeitszeit für weibliche Arbeiter, mittelbar war dadurch auch schon eine Schmälerung der Arbeitszeit der erwachsenen männlichen Arbeiter in Fabriken bedingt. Ein zweiter Fortschritt war der hygienische Arbeitstag in bestimmten Betrieben. 1894 haben wir nun die Regierung zu Erhebungen über die Frage der Arbeitszeit aufgefordert. Daß sie angestellt worden seien davon haben wir nichts gehört. Wir meinen, daß eine Arbeitszeit Jahr aus Jahr ein über 11 Stunden hinaus in geschlossenen Räumm in der Thal chon an fich gesundheitsschädlich ist, ledensallS für schwächliche Arbeiter, auch wenn es sich nicht gerade um besonders gesundheitS- gesährliche Betriebe im Ginne deS S 120a handelt. Deshalb ist ej allerdings gerathen, mit der Regelung ber ArbätSzeit überhaupt vorzugehen. Die Erhaltung von Leben und Gesundheit tst doch ein so hohes Gut, daß wir oorzugehen haben, wenn eS bedroht ist. Und wie können die Arbeiter Erzieher ihrer Kinder sein, wenn ihnen die Zeit dazu fehlt? Also auch um ein Gebot der Sittlichkeit handelt es fich hier. Redner bekämpft dann aber entschieden den sofortigen Uebergang zu einem Achtstundentag: biefer mürbe flonj unmöglich sein ohne Lohnherabsetzung. Denn sollten z. B. in der Textilindustrie die Unternehmer für 8 Stunden dieselben Löhne zahlen, wie bisher für 10 und mehr Stunden, dann wurde, wenn es sich nicht um ein internationales Vorgehen handle, die Eon- currenzfähigkeit unserer Unternehmer aus dem Weltmärkte völlig erlebtet sein. Zum Schluß constatirt Redner noch ausdrücklich, daß in ben Fabriken mit Frauenarbeit bie Rebuction der ArbeitSreit von früher 12 unb 13 ©tunben auf 11 zu keiner Reductton ber Arbeitsleistung geführt habe. Jedenfalls solltm wir, im Einklänge mit ber kaiferlichen Botschaft, enblich auch auf bleiern Gebiete da« thun, worin uns schon andere Länder vorangegangen.
Abg. Heyl v. Herrnsheim (nall.): Zu meinem Bedamrn kann ich dem Wunsche des Vorredners nicht entsprechen. Den Arbeitern in den Großbetrieben Hilst fein Antrag nichts, denn 90 pCt. derselben haben schon 10 bis 10V, stündige Arbeitszeit. Die Kleinbetriebe aber würden durch die Vorschrift deS Antrages ruinirt werden. Redner erklärt sich sodann erst reckt gegen den Antrag Fischer, da bei dessen Annahme die deutsche Industrie die Eoncurrenz des Auslandes nicht würde aushglten können. Di- Productions- und klimatischen Verhältnisse seien in ben von Fischer angeführten Staaten ganz anbere, als bei uns. Auch fehlten dort die Lasten burch bie Versicherungs-Gesetzgebung. Wir mußten in Deutschlanb jedenfalls Alles vermeiden, was unsere Production noch erschwere, zumal ang'stchts der Zollpolitik der anderen Staatm. Redner erklärt im Anschluß hieran, daß er selbst die neuliche Erklärung des Schatzsecretärs bezüglich Ausarbeitung eines neuen autonomen Tarifs mit Freuden begrüßt habe.. Weiter bemerkt er, und zwar wie er glaube, im Namen feiner fammtlichen politischen Freunde, das Eingreifen gewisser Professoren und Geistlichen in die Arbeiterbewegung sei schon vorher ganz zutreffend von Hnrn v. Stumm vorausgesagt worden. So sei beispielsweise Herrn Pastor Naumann ein Zusammengehen mit den Socialdemokralen durchaus erwünscht. (Beifall und Gelächter).
Abg. o. Stumm (R.-P.) bestreitet, daß die Verfprechungen in den kaiserlichen Erlassen nicht erfüllt worden seien. Ohne inten nationale Vereinbarung sei für die deutsche Industrie bei einem Achtstundentag eine Eoncurrenzsähigkeit mit dem Auslande unmöglich. Für das Familienleben sei eine viel größere Gefahr, alS die Länge der Arbeitszeit, daS Vereinsleben der Arbeiter. (Gelachter link«). Der Hinweis auf England sei unzutreffend, denn der englische Arbeiter nähre sich besser, nickt weil er mehr verdiene als ber deutsche — dies sei gar nicht der Fall — sondern weil er besser esse und nicht so viel auf Vergnügungen und vielleicht auch auf Getränke ausgebe. I (Lachen links.) Mit ber gesetzlichen Festlegung ber Arbeitszeit


