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5.11.1897 Erstes Blatt
 
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11528 Freibäder, Freibäder gefertigt, 1 Freibäder.

vor einiger Zeit von rdberg und Straur S betreffend deö iin- h> ObrrlaodeSgericht 'N Gietzeo zurück, aaligeu Berhaudluag. gegen dar thu m- mmer Revifioa ein*

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Schneider fei in feinem Ziehbrunnen ertrunken aufgefunden worden- die an der Leiche sichtbarer, Verletzungen schienen ton einem aus dem Mauerwerk auSqebrochenen und nach* gefallenen Steine herzurühren. Da Niemand etwas BöfeS .»Hute, so waren schnell die Vorkehrungen zur Beerdigung ge* troffen- der Vater deS Verblichenen hegte jedoch Verdacht, ob sein Sohn wirklich zufällig um'S Leben gekommen sei- denn derselbe hatte ihm geklagt, er glaube, man werde ihn noch umbringen, denn in der Familie herrschte wegen Erb* schastSangelegenheiten nicht das beste Derhältniß. Die Sec- tiou der Leiche, welche auf gerichtliche Anordnung borge* rtommen wurde, ergab denn auch, daß Schneider ermordet und alsdann in drn Brunnen geworfen worden fei- auf die gerichtliche Untersuchung hin wurde zuerst der Schwager Stamm und nachher auch die Ehefrau des Ermordeten, als der That verdächtig, in das LaudgerichtSgefängniß zu Lim* bürg eingebracht. Letztere soll nun ein Geständniß abgelegt haben: In der betreffenden Nacht, als ihr Mann geschlafen, sei sie zur Bedürfnißanftalt gegangen- die- sei daS Zeichen für ihren Schwager gewesen, derselbe habe nun Schneider int Schlafe mit einem Beile überfallen und ermordet- da die Leiche noch am Halse die Zeichen einer Wücgung trug, ist anzunehmeu, daß der Ueberfallcne sich noch zur Wehre setzte. Nach vollbrachter That trat die Ehefrau Schneider ein, sie half die Leiche und den Fußboden vom Blute reinigen. Die Reiche wurde bekleidet und in den Brunnen geworfen, einen Hausschuh legte man täuschend vor denselben- ebenso wurde ein Stein von dem Mauerwerk loSgeriffen und nachgeworfen. Die blutige Bettwäsche und das Beil wurden im Stalle unter einem Haufen Dickwurz versteckt, wo sie gefunden und an das Landgericht eingesandt wurden.

* Wiesbaden, 2. November. Eine tragikomische Geschichte ist, wie derRheiug. Bürgerfr." mittheilt, jüngst einem Herrn au» Wiesbaden in Erbach zugestoßen. Es war nämlich bekannt geworden, daß aus der Heil* und Pflegeanstalt Eichberg ein Patient entsprungen war. Nun wollte eS der Zufall, daß ein Herr aus Wiesbaden laut über die Anstalt Elchberg schimpfte. Sogleich wurde Verdacht ge­schöpft, dieS könnte der entsprungene Kranke sein. Man nahm ihn fest und da er sich natürlich aufs äußerste wehrte, so sperrte man ihn kurzerhand in das Spritzenhaus. Je mehr et lärmte und tobte, um so mehr wurde er sür den entwichenen Kranken gehalten. Nun kam der schönste Act. Dem betreffenden Herrn war er nämlich gelungen, aus dem Spritzenhause zu entkommen und er eilte blrect nach der Eisenbahn, wo auch ein Zug nach Wiesbaden gehend, einlief. Hinter ihm her eine Schaar junger Männer, die ihn auf dem Perron, als er gerade einsteigen wollte, erwischten, und wieder mit sich fortrissen, in der festen Ueberzeugung, den irren Ausreißer vom Eichberg zu haben. Man kann sich leicht erklären, in welche Stimmung der gute Manu ver* fallen war, als man ihn seiner Freiheit beraubte und nach dem Eichberg bringen wollte. Ungehört und ungeachtet seines lebhaften ProtestirenS wurde er fortgeschleppt. Erst später, alS inzwischen einige Wärter vom Eichberg rtquirirt waren, stellte sich der Jrrthum heraus.

* Die Folgen einer Lüge. Aus Berlin wird berichtet: Die unverehelichte Martha Musolf hatte einen jungen Mann kennen gelernt, von dem sie hoffte, daß er sie heirathen werde. Um ihn hierzu noch geneigter zu machen, hatte sie ihm offen* bart, daß sie etwa 460 Mk. Ersparnisse besitze. ES kam auch zu einem Sheversprechen seinerseits. Eines Tages bat er sie um etwas Geld, um damit ein Geschäft anfangen zu können. Der Braut kam dies Verlangen unbequem, denn eineStheilS fürchtete sie, daß ihr Geld verloren gehen könne, und andern- theilS hätte sie eingestehen müssen, daß sie ihre Vermögens­lage viel zu günstig geschildert hatte, denn thatsächlich be­trugen ihre Ersparnisse nur 160 Mk. Sie hielt ihren Bräu* tigam einige Tage hin, indem sie ihm versprach, daß sie sich daS Sparkassenbuch, welches sie ihrer Wlrthin in Verwahrung gegeben habe, von derselben auShändigen lassen wolle. Als der Bräutigam die Musolf dann wieder besuchte, traf er sie in Thränen an. Die Wirthin habe den ganzen Betrag hinter ihrem Rücken abgehoben und im Sparkassenbuch mit ihrem Namen quittirt. So erzählte sie ihrem Bräutigam. Dieser bestand darauf, daß sie sofort Anzeige erstatte, und die Musolf mußte sich hinsetzen, um der Staatsanwaltschaft anzuzeigen, daß ihre Wirthin, eine völlig unbescholtene Frau, sich der Unterschlagung und der Urkundenfälschung schuldig gemacht habe. Das völlig Haltlose der Bezichtigung trat bald zu Tage, die Musolf gestand bei ihrer ersten Vernehmung ein, daß sie sich die ganze Geschichte aus den Fingern gesogen habe. Jetzt wurde sie wegen wissentlich falscher Anschuldi- flung unter Anklage gestellt, und gestern vor der neunten Strafkammer des Landgerichts I gegen sie verhandelt. Sie gab unter Thräneu ihre Schuld zu, sie fei durch die erste

Lüge gegenüber ihrem Bräutigam immer weiter in die Sack­gasse gerathen. Der Staatsanwalt beantragte zwei Monate Gefängniß, der Gerichtshof erkannte auf einen^Monat Ge- fängniß.

* Knallpatronen für Eifenbahn - Signalzwecke verbindet Paul R'ppert in Langenöls nach dem ihm ertheilten Pa­tente in der Weise mit der optischen Signalifir-Vorrichtung, daß nach einer Mittheilung vom Internationalen Patent- bureau Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6, von der Stell­vorrichtung für die letztere gleichzeitig ein Drahtzug nach jener Stelle des Schienenstranges geht, wo die Patrone gelegt werden soll. Dieser Drahtzug beeinflußt einen Winkelhebel, an dessen einem Ende die Patrone befestigt ist- bei freier Einfahrt liegt die letztere neben der Schiene, kommt dagegen auf dieselbe zu liegen, sobald das Haltesignal eingestellt wird. Sollte also der Maschinist bei Nebel rc. daS optische Signal nicht erkennen, so wird er doch aus jeden Fall rechtzeitig durch das Knallfignal gewarnt, sodaß der Betrieb ein durch­aus zuverlässiger wird.

* Die Abenteuer der Sennorila CiSneros. Man schreibt au- London, 20. October: Der Newyorker Correspondent desDaily Chronicle" hat eine interessante Unterredung mit der in letzter Zeit vielgenannten Cubanerin Sennorita Evan­gelina CiSneros gehabt. Sie erzählte ihm, wie sie ihrem Vater ins Feld folgte, um ihn zu pflegen, wie er gefangen genommen und nach der Insel Pnos tranSportirt wurde. S e begleitete ihn dahin und lebte in einer Hlllte mit ihm zusammen. Zum Unglück fand der militärische Gouverneur der Insel, Jos4 Berriz Gefallen an ihr und suchte seine Macht über ihren Vater zu benützen, um sie willfährig zu machen. AlS alle seine Versuche scheiterten, ließ er ihren Vaier in den Kerker werfen uab steckte sie selbst in ein Ge- fängntß, wo sie nur Negerinnen um sich hatte. DaS Ge- fängniß hatte ein eisenvergitterkeS Fenster, durch das man von außen hereinsehen konnte und durch das die Hülse kam. In der Befreiungsnacht goß die Sennorita Laudanum, daS ihr zugesteckt worden war, in den Kaffee und gab ihn den Negerweibern, damit sie während der Nacht fest schlafen sollten. Während die Gitter durchgefeilt wurden, stand sie vor dem Fenster, Uebelkeit und ein Bedürfniß nach frischer Lust vorschützend und in ein Leintuch gehüllt, damit Niemand sehe, daß sie ganz angezogen war. Im rechten Augenblick touebe baß Gitter herauSgenommen unb sie selbst von zwei Männern burchS Fenster gezogen. Sie kletterte bann über ein paar Dächer unb würbe auf die Straße herabgelaffen, wo ein Wagen wartete, ber sie nach dem Hause eineß FreunbeS brachte. Hier blieb sie brei Tage lang versteckt- am Tag, an bem ber Dampfer abging, verkleidete sie sich als Junge, uni spazierte, eine große Cigarre im Mund, durch die be­lebtesten Straßen Havanas nach bem Hafen. Die Cigarre bekam ihr sehr Übel, sie nahm sich aber zusammen unb blieS ben spanischen Beamten, bie ihren Paß revibirten, tüchtige Rauchwolken inS Gesicht." Alles war in Orbnung unb sie war gerettet.

Eingesandt.

DenNeuen H-ss. Volksdl." wird geschrieben:

Hergebrachte GehaltSunterschiebe im Besoldungs- gesetzentwurs. Die Regelung derBesoldungkn der Staatsbeamten nach Dienstaltersstusen entspricht einem wiederholt und dringlich ausgesprochenen Wunsche der Landstände. Die Begründuno des BesoldungSgesetzentwmss bezeichnet es als den schwierigsten Punkt einer B-.soldungsresorm, die rechte Milte innezuballen zwischen dner zu weitgebenden Ausgleichung und einer zu weitgehenden Erhaltung hergebrachter Gehaltsunterschiede. Die Gehaltsverhältnisse der höheren Beamten anlangend, glaubt der Regierungsentwurt diese »echte Milte gefunden zu haben, indem er den Maximalgehalt der Oberföister, akademisch gebildeten Lehrer u. s. w. 400 Mk. niedriger setzt als den der Amtsrichter.

Wie wird die Regierung diese Ungleichheiten vertbeidigen? Wie werden sich die Landstände ihnen gegenüber verhallen?

Da die preußische Denkschrist über die Fortführung der Besol­dungsausbesserungen für die minieren und höheren elatsmäßigen Beamten (Slaatshaushaltsetat 1897/98) ähnliche Ungleichheiten ent­hält, so kann man aus dem Verhalten der preußischen Regierung unb der Parteien des Abgeordnetenhauses Sch üsse ziehen auf die voraussichtliche Stellung unserer Regierung und unserer Kammern.

Bei der Zusammensetzung unserer Zweiten Kammer hat es ein leicht verständliches Interesse, an der Hand des vom Centralbureau der nationalltberalen Bartet herausgegebenen Landtagsbertchts einen Blick aus die parlamentarische Behandlung dieser Frage in Preußen zu werfen

Nach der Auffassung der nationalliberalen Partei hätte der Reformplan sich im Großen und Ganzen einer recht günstigen Auf­nahme bei der Volksvertretung zu etfreum gehabt, wenn er nicht bie letbige Ungleichheit des Maßstabes hätte verewigen wollen, mit welchem bisher schon das Dtensteinkommen von solchen Beamten gemessen wurde, die mit gleicher Vorbildung ausgerüstet sein und GleichwertheS leisten sollen.Es wäre die nächste Aufgabe gewesen," sagt ber angezogene Bericht Seite 55,Ungleichheiten, die wie eine ewige Krankheit sich durch die letzten Jahrzehnte hindurch sortgeerbt hatten, mit entschlossenem Zugreifen zu beseitigen"; Ungleichheiten, wie sie zwischen Richtern unb Verwaltungsbeamten einerseits, zwischen

diesen beiden Kategorien und Oberlehrern, Obersörstem, Bauinspec- toren andererseits bestanden und nach dem Enlwuise weiterbestehen sollten.

Als erstes Ziel, aus welches das Bestreben der nationalliberalcit Partei gerichtet gewesen sei, bezeichnet der Bericht Seite 61:

1) Gleichstellung der Oberlehrer, Baubeamlen und Obersörster mit den Richtern, in diesem Sinne wurde insbesondere bean- tragt, die Höchstgehälter der Oberlehrer um 300 Mk zu erhöhen, so daß mindestens die Im Genuß der Functionszulage stehende Hälfte der (dtenstälteren) Oberlehrer zu demselben Höchstgehalt ge- langen könnten, wie die Richter, w.nn auch erst in späterer Frist".

Die nationalliberale Partei (unb tas mit tßr stimmende Centrum) unterlag mit dieser Forderung in der Commtssion, weil der freisinnige Abgeordnete EhlerS mit den Conservativen stimmte.

Besonders mißlich " fährt der Landtagsbericht der national- liberalen Partei Seile 65 fort,halte sich nun das Schlutzergebniß der Commissionsarbeit gerade dadurch gestaltet, daß auf Antrag dctz Abgeordneten Ehlers die Richter im Höchstgehalt um 300 Mark hinaufgesetzt waren, aber alle anderen Positionen dank dem zähen Widerstand desselben Abgeordneten unverändert blieben. Damit war nur die Kluft zatschen den Richtern und den Oberlehrern, die mit den Richtern berechtigter Weise gleichgestellt sein wollen, noch mehr erweitert . . . ."Zur zweiten Lesung im Plenum mußten die Nationalliberalen ihr Augenmerk vorwiegend darauf richten, das Mißverhältniß zwischen Lehrern und Richtern auszuheben, das erst durch die Commissionsberathung in den Entwurf hineingebrachl war. Sic thaten ein Aeußeistes, wenigstens sitzt eine Mehrheit zu gewinn n, damit den Oberlehrern und Baubeamten 300 Mark mehr Höchst­gehalt beroiHiflt würde

Citcramr «n6

Hermann Sudermanns neuestes Bübnenwerk »Johannes^, dessen Aufführung bekanntlich in Berlin verboten wurde, erscheint demnächst als Buch im Verlage der I. G. Cotta- schen Buchhandlung in Stuttgart.

Webers Universal Lexicon der Kochkunst. Sechste, verbesserte und vermehrte Auflage. Mit 81 in den Text gedruckten und 7 Tafeln Abbildungen, 49 Original-MenüS in authentischen Nachbildungen unb einer gastronomischen Karte von Deutschland. Zwei Bände, in Halbfranz gebunden 24 Mk. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Kochen ist eine Kunst, eine große Kunst sogar, und er­fordert kluge Vereinigung von Theorie und Praxis; das Kochen ist aber auch eine Wissenschaft, in der man, wie man in jeder anderen, die Ansangsgründe nicht ohne Schaden mißachten darf. WeberS Universal Lexlcon gibt in mehr als 10000 Artikeln auf jede kulina­rische Frage schnelle Antwort über daSWie?" und erörtert gründ­lich dasWarum"? WebersUniversal-Lexicon der Kochkunst" trägt mit Recht seinen Namen, es ist international, eignet sich des­halb vorzüglich für Hotels und Restaurants unb berücksichtigt die einfache bürgerliche Küche gerade so aut, wie die der höchsten Kreise. Der Universal-Küchenzettel für alle Tage deS Jahres unb zwar für höhere unb niedere Ansprüche in dreifacher Auswahl nebst MenüS für besondere Gelegenheiten macht das vorzüglich ausgestattete Werk, zu dessen handgerechter Aufstellung die Verlagsbandlung ein Regal aus Eichenholz zu 8 Mk. (aus Nußbaum zu 12 Mk.) liefert, zum practlfchsten und willkommensten Geschenk für Hausfrauen, Heran­wachsende Töchter, Bräute, wie für alle Jünger der feit Alters hoch- gepriefenen Kochkunst.

Der 87. Jahrgang des so beliebten und weitverbreiteten LeSkeS Schreib- «nd Geschäfts Kalenders ist erschienen. DaS für Jedermann practische Notizbuch enthält: einen Kalender und Nottzenblätter für alle Tage des Jahres, einen Kalender der Juden, ein Kassabuch, die Interessen-Rechnung von 3 bis 6pCt Umrech­nungstabellen von sechs verschiedenen Währungen in die deutsche Reichswährung, viele wichtige und höchst interessante, im Geschäfts­leben wohl zu verwendende Notizen, einen Post- und Gebührentarif für Telegramme, einen ausführlichen VerloosungS-Kalender, sowie sehr verwerthbare statistische Notizen und schließlich eine ausführliche Genealogie ber Regenten unb aller hohen fürstlichen Häuser und zwar alles dieS sauber unb solid gebunden zu dem Preis von 1.25 Mk., zu welchem da« handliche Büchlein in Taschm-Format durch jede Buch- unb Papierhandlung. sowie von bem Verleger C. W. Leske in Darmstadt, Bismarcksstraße Nr. 5 zu beziehen ist.

üniverfitäts - Nachrichten.

Berlin, 3. November. DieNationalzts." schreibt: DerPro- fessor ber Mathematik an der Universität Göttingen, Geheimrath Ernst Schering, Herausgeber der Werke von Gauß, ist gestern dort gestorben.

Gottesdienst in der Synagoge.

SamStag den 6. November 1897.

Vorabend 4 Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittags 3 Uhr, Sabbathausgang 585 Ubr.

Gottesdienst der israelitischen ReligionSgesellschast.

Sabbathfeier am 6. November.

Freitag Abend 480 Uhr, SamStag Vormittag 830 Uhr, Nach­mittag 3 Uhr, Sabbathausgang 6<° Uhr.

Nachmittag 2" Uhr Schriflerklürung Bahnhofstr. 50. >

Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abends 46e Uhr.

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Verkehr, CanS» tmfc Volksrnikchschaft

Limburg. 3. November. Fruchtmarkt. Rother Weizen X 16,73, weißer Weizen X 00.00, Korn X 11.26, Gerste X 10 80, Hafer X 6.75.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Münster für 1898/99 liegt vom 6. bis 13. November 1897 in dem Geschäftslocal des Bürger­meisters zur Einsicht sämmtiicher Betheiligten offen.

Münster, den 4. November 1897. 10178

Großh. Bürgermeisterei Münster.

__________________ Gontrum.__________________

Städtischer Arbeitsnachweis Gießen.

Garteuftraße 2.

«lu-ebot der? rtedettuehmee r 3 Bäcker, 1 Buchbinder, 2 Krankenwärter, 1 Krankenpflegerin, 1 Metzger, 2 Lacktrer, 1 Weißbinder, 1 Tapezier, 1 Bauschlosser zur selbst Führung eines Geschäfts, 1 Kutscher, 1 Taglöhner, 1 Fuhrknecht, 1 Haus­bursche, 1 Aushülfsköchin, t Einkassirer, 1 Dienstmädchen für Weihnachten, 1 Kinder­mädchen für feinere Herrschaft, 2 Dienstmädchen f. Küche u. Hausarbeit,! Bureau- gehülfe, 1 Schreibgehülfe, 1 Bureaudieuer.

Nachfrage der Arbeitgeber r 1 Bäcker, 1 Drechsler, 1 Tapezier (Polsterer), 1 Schmied, 1 Fuhrknecht, 2 Hausburschen, 1 Dienstmädchen für landwtrthsch. Ar­beiten, 1 Dienstmädchen nach Auswärts bei hohem Lohne, 1 Dienstmädchen für Küche und Hau-arbett, 1 Kindermädchen im Alter von 1415 Jahren, 1 Weißzeug, Näherin für ein Geschäft.

BehördlicheAnzeigen

Heinrich Philipp Kuoch und Ehefrau Elifabethe, geb. Sonntag, von Gießen haben durch Vertrag vom 8. September L Jr. Gütertrennung vereinbart.

Gießen, am 2. November 1897.

Großh. Amtsgericht.

Wiener. 10172

Verloren u. Gefunden.

Gefunden

eine goldene Vorpecknadel. Abzu­holen Katharinengaffe 7.

Zugelaufen

eine dänische Dogge. Abzuholen gegen Erstattung der Futterkosten und Auslagen 10183 Rittergafse 11.

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