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5.3.1897 Erstes Blatt
 
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Friedberg, der die Orgel am Tage zuvor einer genaue» Prüfung unterzog, verdienen auch die vier Koppelungen noch besonders hervorgehoben zu werden. Die vier CombinationS- drücker ermöglichen eS, die Orgel in mehrfacher Abstufung vom leisesten pianissimo bis zum stärksten fortissime ertönen zu lasten, ohne doch die Leichtigkeit des Spieles irgendwie zu beeinträchtigen. Zu dem FestgotteSdienst hatte sich fast die ganze Gemeinde in der Kirche versammelt. Die Weihe vollzog der OrtSgeistliche, Herr Pfarrer Schuster, vom Altar aus durch Ansprache und Gebet. Dann spielte die Orgel. Als ihre Töne in mächtiger Fülle daS Gotteshaus durchflutheten, als sie dann leiser wurden, zart und lieblich klangen, dann fich wieder verstärkten zu brausenden Accorden voll Reinheit und Harmonie, da empfand Jedermann, daß mit dieser Orgel ein Meisterwerk für unsere Kirche ge­schaffen sei.

4~ Darmstadt, 3. März. Der Soldat Weygandt, welcher vor einiger Zeit zwischen hier und Eberstadt in der Nähe der Schlangenschneise ein Mädchen aus Eberstadt tödtete und der fich dann in der Untersuchungshaft als Naturdichter auffpielte und so die Bermuthuug wachrief, eS könnte vielleicht in seinem Oberstübchen nicht ganz in Ord­nung sein, ist von Heppenheim wieder zurückgeltefert worden. Er war dorthin gesandt worden, damit man ihn auf seinen Geisteszustand untersuche. Das Gutachten soll dahin aus­gefallen sein, daß von einer Unzurechnungsfähigkeit bei ihm keine Rede sein könne. Hoffentlich kommt die Untersuchung nunmehr in Fluß und wird dem Menschen, vor deffeu Thüre ein besonderer Posten zur Bewachung aufgestellt worden ist, bald die richtige Strafe, damit der schwer durch ihn be« leidigten Menschheit ihr Recht widerfährt. N. H. Vbl.

Darmstadt, 3. März. Im Technischen Hoch- fchut-VortragSchcluS verbreitete fich heute Herr Prof. Wichop über das Thema:Erfolge und Ziele der neueren deutschen Architectur". Er bezeichnete es als eine betrübende Erscheinung, daß unsere heutige Architectur keine wahre Volkskunst mehr ist und wieS auf die Ursachen dieser Erscheinung hin, insbesondere auch, daß man zu FtchteS Zett die Trennung zwischen Kunst und Handwerk zum philo­sophischen Problem erhob und vielfach (auch noch heute) Sünden gegen die Natur der Baustoffe und Constructionen beging. Seit den 70er Jahren, nach dem großen Kriege, unterscheidet man drei Richtungen: 1) den Hellenismus, 2) die italienische Renaissance, 3) den mittelalterlichen Stil- namentlichdeutsche Renaissance" werde allgemeines Losungs­wort. BIS heute hat man dann bezüglich des Stils in rasendem Wettlauf einen EntwickelungSgang von drei Jahr­hunderten innerhalb zwanzig Jahren durchgemacht. Nament­lich die Nutzbauten der Staatsverwaltungen haben unserer Zett eine wahre Hochfluth von Bau-Aufgaben zugeführt (preuß. Bauetat in 1896/97: 74 Mill. Mk.), wobei man die früher vielfach eingehaltene Dürftigkeit des mächtigen Reichs nicht mehr würdig findet und eine solide Momumentalitär hochhält. Nach und nach ist man wieder in die eine Zett lang als barbarisch verachtete Bauweise des Mittelalters ein- gelenkt, fie hat auf der ganzen Linie den Sieg davongetragen- die alten HandwerkSregeln werden wieder ausgenommen. Redner führt in einer Reihe prächtiger Skioptikonbilder neuere Bauten: GerichtSgebäude in Köln, Brückeu-Entwürfe für Worms, Markthalle in Leipzig, Rathhäuser usw. vor. Auch der Städtebau wird jetzt nach künstlerischen Grundsätzen vom Archttecten behandelt. Besondere Würdigung fanden dann noch die hervorragenden Schöpfungen von Ludwig Hoffmann und Wilhelm Wallot (zweier Heffen): das Reichsgerichtsgebäude in Leipzig und das ReicyStagShaus in Berlin. Beider Einfluß auf die Kunst ist sehr bedeutend, von Wallot geht eine ganze Schule auS und sein Werk hat auch schon manierirte Nachahmungen erfahren, vom Berliner Volkswitz treffendWallotria" genannt. Auch beim Wohn­haus macht sich die Besserung auf dem Gebiete der Architectur geltend usw. Leider ist aber, Alles in Allem, die Architectur noch nicht so in's Volk gedrungen, wie die Musik, eS fehlt ihr noch die thatkräftige Mitarbeit des.Volkes und hier kann der Staat durch wettere Ausgestaltung des schulmäßigen Unterrichts im Zeichnen, der einzig wirklichen Weltsprache, viel beffernd etngreifen. Mit dem Kunstgewerbe ist es in Bezug auf Eindringen in's Volk etwas besser bestellt, seine Förderung kommt auch der Kunst der Architrcur zu Gute. Ein schwungvolles Schlußwort beendete den sehr interessanten Vortrag, dem auch Prinz Wilhelm, Gr. Hoh., beiwohnte und der unstreitig einer der anregungs- und lehrreichsten dieses ChkluS war.

VeHkMßßchitzMo

* Marburg, 2. März. In dem Dorfe Sterzhausen gerieth ein Landwirth mit seinem Sohne in einen heftigen Streit. Der fich wie rasend geberdende Sohn vergaß sich soweit, daß er, wie wir in derD. Ztg." lesen, das Messer ergriff und seinen leiblichen Vater nieder st ach. Lebens­gefährlich verletzt liegt der Vater darnieder.

* Frankfurt a. M., 3. März. Heute früh zwischen drei und vier Uhr stürzte sich ein Liebespaar von der Central' eisenbahnbrücke in den Main. Die Hüte der Beiden wurden am Ufer gesunden- sie waren mit einer Nadel zu- lammengesteckt, wohl um zu bekunden, daß die That mit beiderseitigem Etnverftändniß begangen worden sei. Die Leichen wurden heute Vormittag unterhalb der Etsenbahn- brücke geländet. Die Namen der Lebensmüden find Anna Parniß auS Stadtlengsfeld und Gg. Klitsch aus Kaffel. Net Beiden fanden sich nur geringe Baarmittel vor.

* Wiesbaden, 2. März. Einen Plötzlichen Tod fand daS etwa 15 Jahre alte Dienstmädchen einer Herrschaft an der Moritzstraße, als es am SamStag Abend mit einem Lichte in der Hand den Keller betrat. In diesem hatte fich Leuchtgas, wahrscheinlich in Folge eine- DefccteS an der Leitung, angesammelt, welches durch daS Licht zur Explosion gebracht wurde und das Mädchen auf der Stelle tödtete.

Die vollständig in den bloßen Körpertheilen geschwärzte Leiche wurde in daS LeichenhauS gebracht.

* Koblenz, 3. März. Heute früh 6 Uhr 25 Minuten wurde in mehreren Orten an der unteren Mosel und in der Umgebung unserer Stadt ein Erdstoß verspürt.

* Hebet den Kiaderreichthum in den verliner Familien enthalten die Veröffentlichungen des statistischen AmteS der Stadt Berlin für daS Jahr 1895 recht bemerkenSwerthe Angaben. Im Ganzen wurden in Berlin im Jahre 1895 48,806 Kinder geboren, 24,969 Knaben und 23,837 Mädchen. Ein Ueberbl ck über d.e ehelichen Kinder nach der Geburten­folge innerhalb der Ehe ergiebt, daß 1895 von einer 45jäh- rigen Mutter dem Gatten das 23. Kind geschenkt wurde. Zwei Familien wurden mit einem 21. Sproß beglückt von 41- und 43jährigen Müttern. Eine 39jährige Mutter er­hielt daS 20. Kind, zwei Mütter daS 19., sechs das 18., siebzehn daS 17. (darunter eine erst 36jährige Mutter) und auf 33 Väter traf 1895 in Berlin die Variation aus dem Erlkönig" zu: und er hält in den Armen daS 16. Kind. Eine Mutter von 14 Kindern stand erst im Alter von 31 Jahren. Das Dutzend Kinder wurde 1895 in 204 Ber- liner Familien voll, die jüngste diefer"Mütter war erst 28 Jahre alt.

* Schulze-Delitzsch'S Nachkommen in Berlin. DerBer­liner Wissensch. Corr." wird geschrieben: Wohl Wenige von denen, welche für daS geplante Schulze-Delitzsch-Denk- mal ihren Säckel geöffnet haben, werden gewußt haben, daß von dem unvergeßlichen Vorkämpfer für Menschlichkeit und Volkswohl zwei Enkelkinder in Berlin leben, vereinsamt, ver­waist und völlig verarmt. Die Aermsten besuchen zwar die Vorschule des Falk Real-Gymnasiums, aber nur durch Unter­stützung entfernter Verwandten. Ein tragisches Geschick hat ihnen die Eltern frühzeitig entrissen- die Mutter starb, der Vater fiel einer unheilbaren Geisteskrankheit zum Opfer, nachdem durch unglückliche Verhältnisse baß Privatvermögen verloren gegangen war. ES würde sicherlich im Sinne der großen Mehrzahl der Bettragsspender sein, wenn das Denk­mal Comitö durch einen öffentlichen Aufruf, etwa mit der Aufforderung, gegentheilige Wünsche kundzugeben, dahin wirkte, daß von einer bestimmten Grenze ab die etvkommen- den Beiträge zu einer-Stiftung für die btrecten Nachkommen verwendet würden.

* Heilbronn, 3. März« Der Sturm warf zwei für die GewerbrauSstellung errichtete Bauten um.

* Welche Stadt ist diePerle der Pfalz"? Diese Frage hat kürzlich die Postverwaltung in zwei Fällen beantwortet. Ein Reiseonkel gab am 15. Januar in der lieben Bierstadt München eine Postkarte auf mit dem BestimmungsortPerle der Pfalz". Die Karte traf am 18. Januar bei dem tu Neustadt wohnenden Adressaten ein. Ein Fräulein in der badischen Residenz Karlsruhe gab am 22. Januar eine Postkarte auf an den BestimmungsortPerle der Pfalz". Diese Karte traf noch am gleichen Tage bei der ebenfalls in Neustadt wohnenden Adressatin ein. Beide Karten, die als Bestimmungsort einzig und allein die drei WortePerle der Pfalz" enthielten, wurden anstandslos sofort nach Neu­stadt a. H. befördert.

* Ein Riefenhotel sondergleichen ist das neue Hotel Cecil" in London. ES enthält außer den Speise-, Lese-, Rauch-, Bade- und anderen Räumen über taufend bewohn- bare Zimmer. Die Erbauungskosten betrugen nach einer Mittheilung des Patent- und technischen Bureaus von Rich. LüderS in Görlitz nicht weniger als V/4 Millionen Pfund Sterling oder etwa 25 Millionen Mark nach unserem Gelde, wovon allein 14 Millionen Mark zur Grund- und Boden­erwerbung nöthig waren. Da der Riesencomplex nach der Themse zu um etwa 30 Foß niedriger liegt, so stellte man daS ganze Gebäude auf hohe Bögen, unter denen Raum für 150 Wagen und Pferde vorhanden ist. Darüber erhebt sich das 13 Stock hohe Gebäude von einer rtefigen vergoldeten Kuppel überragt, weithin sichtbar in die Lüfte.

* Kinderelend in Sicilien. In Italien ist eS um die Landbevölkerung in materieller wie moralischer Beziehung schlimmer bestellt, als um die Bewohnerschaft der Städte. Nirgends giebt so viele jugendliche Verbrecher, wie in Italien. Jährlich kommen 50006000 Kinder wegen ver­brecherischer Handlungen vor Gericht. Die jährliche Sterb- lichkeitSziffer beträgt für legitime Kinder 190 unter 1000, für die Masse der illegitimen aber 294 unter 1000. Am ärgsten in dieser wie in mancher anderen Beziehung ist eS in Sicilien. Signora Rottigni-Marsilli schreibt darüber in derRaffegna Nazionale". Die Kinder auf dem Lande und namentlich in den Bergarbeiterfamilien wachsen in völliger Unwissenheit alles dessen auf, was sonst Kinder lernen sollen, dagegen in einer erschreckenden Vertrautheit mit Dingen, die Kinder nicht wissen sollten. Die Kinder der ficilianischen Schwefelbergwerksarbeiter müssen mit 8 bis 10 Jahren den Eltern (ober anderen Arbeitern, an die fie von den eigenen Eltern vermiethet werden), hart an die Hand gehen- nackt, selbst ohne Hemd auf dem Rücken, laufen fie die engen Minengänge auf und ab, auS den Gruben schwere Säcke mit Schwefel auf ihren schwachen Schultern zu holen. Ihr Mittagsmahl besteht aus einigen Bissen groben Schwarz- brodes, das fie in das stinkende Orl der kleinen Handlampen tauchen, mit denen fie die finsteren Gänge durchsuchen. Wird auch jetzt manches zur Steuerung dieses unbeschreiblichen Elends durch private Wohlthatigkeit gethan, so bleibt doch noch viel mehr zu thua übrig, wenn Italien, wie Frau Mar- filli schreibt, seinen Platz unter den humanen Nationen Eu- ropas erobern will.

» Billige Sardinen. Den Liebhabern von Sardinen wird die Nachricht sehr willkommen sein, daß seit undenklichen Zeiten keine solche Sardinenfülle eingeheimst worden ist wie in den letzten Tagen an der Riviera bis Toulon hinauf. Der Preis ist um 90 pCt. gesunken, und statt um 2 Francs und 2,50 Francs kostet das Kilo gegenwärtig nur 20 Cen­times. Die Thtere find in diesem Jahre so fett, daß fie daS vielfach übliche Einsalzen nicht vertragen, und man die

Oelconservirung vorzieht. Die geköpften und oberflächlich geputzten Fische werden in kochendes Oel und mit demselben in große Steintöpfe gebracht. Nur in Bordeaux > nd Nantes werden fie für den Welthandel in kleine Blechbüchsen verpackt.

* Einer, der lernen möchte. AuS Budapest berichtet der Prster Lloyd: Der Director einer Volksschule im Extra- vtllan deS fünften Bezirkes erzählte im Freundeskreise daS folgende ergreifende Gelchichtchen:Vor einigen Tagen tritt der Schuldiener in mein Z mmer mit der Meldung, eS fei ein kleiner Junge da, der um jeden Preis mit demHerrn Lehrer" sprechen wolle. Seit Tagen streiche daS Kind durch die Schulcorridore und jetzt habe eS sich nicht abweisen lassen.Herein mit dem Jungen!" Ein fiebeojähriger Junge trat ein, in Lumpen gekleidet, den ganzen Jammer der Armuth in dem müden Gesichtchen.

WaS willst Du, mein Sohn?"

Lernen möchte ich und in der Schule eingeschrieben fein." Jetzt ist aber nicht die Zeit der Einschreibung."

Ich will aber lernen."

Wer hat Dich denn zu mir geschickt?"

Niemand."

Warum ist Dein Vater nicht mitgekommen?"

Man hat ihn abgeschobev."

Warum?"

Sie sagen, er habe wieder gestohlen."

Und Deine Mutter?"

Sie ist tobt, lange schon."

Bei wem wohnst Du denn?"

Bei ber Tante, die ist aber nie zu Hause."

So viel Jammer rührte mich, ich übergab den armen Jungen dem Schuldiener und erlaubte ihm, die erste Klaffe zu besuchen. Jetzt ist er im Asyl des Kindexschutz-Bereine- untergebracht, der humane Verein hat die Sorge für ihn Übernommen und nun wollen wir sehen, was aus einem Kinde wird, baß um jeden Pre:S lernen möchte."

Schift-nachrichten,

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten 6eil Loos unv I. M. Schulhof.

Bremen, 3. März. (Per transatlantischen Telegraph.j Der Postdampfer Roland, Capt. C. v. Bardeleben, vom Norddeutsch-» Aoyd in Bremen, ist gestern 7 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyoik angekommen. ____

Univ-rsitäts - Nachrichten.

Freiburg i. B., 3 März. Wie dieBreisgauer Zeitung" hört, hat sicherem Vernehmen nach Geheimer Hosrath Kries den Rus an die Berliner Unioersttät als Nachfolger DuboisReymonds adgelebnt.

Eingesandt.

Sich, den 3. März 1897.

Ueberall wird von Seiten der Regierung das größte Entgegen­kommen für Hebung der Landwlrthschast gezeigt, was von der Be­völkerung in dankenswerther Weise anerkannt wird. Leider scheint unsere Stadtverwaltung nicht von derselben Fürsorge beseelt zu sein. Voriges Jahr, als die Klauenseuche hier war, mußte der Fasselochsenstall 74 Jahr gesperrt werden, welcher Nachtbetl nun nach dieser Seite hin für die Landwirthe entstanden ist, kann sick Jeder berechnen. Man sollte doch glauben, die Herren Stad mr- ordneten würden nunmehr alle Hebel in Bewegung fitzen, diesen Schaden durch rationelle Unterhaltung des Fasselviehes auf ein Minimum herabzudrücken, dem ist aber nicht so, denn bereits vier Wochen waren nur zwei und jetzt find drei Bullen, eigentlich muß man sagen ein und zwei halbe Bullen da und mußten nach all­gemeinen Normen im Verhältniß zum Viehbestand mindestens fünf bis sechs diensttaugliche Bullen gehalten werden. ES ist unver­ständlich, wie der Gemeinderath, der doch vorzugsweise sowohl wie die ganze Gemeinde aus landwtrthschafttreibender Bevölkerung besteht, so handeln kann. Hoffentlich tragen diese Zeilen dazu bei, diesem Uebelstande abzubelfen.

Gottesdienst der iSraelWchen ReltgionSgeselllchatt

Freitag Abend 5« Uhr, SamStag Vormittag 8« Uhr, Nachmittag 3» Uhr, Sabbathausgang 6» Uhr

Nachmittag 2" Uhr SchristerklLrnng in der Synagoge.

Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abends 6 Uhr.

Ästtksdieutt m Der Syuegsgr.

SamStag den 6. März.

Vorabend 5« Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittags 3 Uhr, SabbathauSgang 6» Ubr.

Verkehr, tmfc Vottsivirrhschasr

LtMvirr- 3. März. Frachtmarkt. Rother W^zen JL 13,90, weißer Weizen * 00.00, Korrr JL 9 55, Gerste JL 7.30, Hafrr JL 5.55.

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Meyers Konversations-Lexikon