Ausgabe 
4.9.1897 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

j^r**-*

?* 8« hie S'aNt au( <7 A

J fr °«ch lh *« tWhiU, ®ü Beginn »,» .frtonmt, 8 fflr weiblichr "°°bki mäßige« |ln °der gewerb, !, '^rn Hause lianta.

> taM« «a1(. a ®^ngtt aui J töujmann^tn UlltenichtSLmik, Teptember, Nach! Mein-Hause eines kkk^tlevde Dames JU$ Jchrat.

1 Sonvtag ab auf Ela im Jahre ^ortoegea erlegter der M Quadrat. 'M da« Jntereffe IW Aquariums In f 500 Jahre gr« Mölf Perssura

!l>, der Im Leben haben muß, sieht Länge. Auch eine »«b gezeigt, mit tj Harpunen aller i Bombe au der n den Körper der zwei Stunden zur iständen zum Bal^ itnb aus Männchen, farnilie, einen Eis« isch friedlich neben« d Polarvögel, See« eoheiten von ethno« Ichassene, doch das Ißt un6 selbst die resse ein, all der ihänöig Alles ge« jur Kleidung und lhigen. Weitere tlimo im flammt , eiurm Renuthirr. ud Mchchpru ver- eilung der HHP»' ;n und Productea »rst die Meerftau, Meer, halb Fisch, de erst vor einigen !ologischeu Jchknt Heilung besteht au- jgegenständen, wie Kaiser Wilhelm-- : weniger als voll- stücke erfleht mau, Besuch der Gröu-

itelrhelnischerr «gibt einen Ueber«

»uniWW SitiÜ h<« Will im amiiui«»«**;

, «l« dal Ä- jte« P-h- E

f/ff.n wenn tm z° * Gesicht-' fe Hübnngen «tfÄ-

Ansl^l E,. » Ä Der >och® (ti-Hufe deö >er ®lt .sjwiodk°-

, 661«

gung nicht ertheilt wurde. Die Leute hatten keine Kauflust etamal wegen des uasieu Wetters, daun weil der Stand de» Grases gering ist, sich erst in den letzten 10 Tagen besserte, endlich weil man das Steigen der Horloff fürchtet, wodurch die Wiesen unter Waffer geratheu.Die Masern können jetzt bei uns al» erloschen angesehen werden, das Militär durfte tn den letzten paar Tagen zu uns herein.

Butzbach. 2. September. Das gestrige DivtstonS- mauöver der hessischen (25.) Division gegen den markirten Feind gestaltete sich zu einem großen militärischen Schau­spiel. Born DioisionsrendezvouS zwischen Butzbach und Nieder­weisel auS erhielt das Regiment Nr. 117 den Befehl, mit Sicherheitsmaßregeln als Avantgarde über Ntederweisel Oppershofen gegen ein vom Vogelsberg her anrückendeS größeres Detachement vorzugehen. Regiment Nr. 168 flau« kirte als rechte Seitendeckung gestaffelt über Steiufurt. Die übrigen Regimenter folgten als Nachtrupp und Gros. Als die Truppen den Höhenzug östlich von OppershofenStein­furthWisselsheim erreichten, stießen sie auf kleinere feind­liche Abtheiluugen, auch wurde starke Besetzung des Melbach WölfersheimSödeler Berges gemeldet. Ein beiderseitiges lebhaftes Geschützfeuer eröffnete alsbald das Gefecht. Die theilweise schon in Gefechtsentwicklung befindliche Infanterie de» OstdetachemeutS mußte der auf anderer Sette bemerkten bedeutenden Ueberlegenheit und dem wirkungsvollen Artillerie- feuer weichen und sich in geschütztere Stellung zurückziehen. Ein später unternommener Sturmangriff wurde abgeschlagen. Auch eine gewagte Cavallerieattacke erlebte das gleiche Schicksal. Bon besonderem Interesse war der Angriff mehrerer Cavalleristen auf Radfahrer-Meldeboten, die sofort von ihren Rädern stiegen und mit einem lebhaften Gewehrfeuer die Cavallerie in die Flucht trieben. Eine große Menge sogen. Schlachtenbummler" verfolgte auf den nahen auSfichtSfreien Höhen mit sichtlichem Interesse den ganzen Gang des Ge­fechts. Von hohen Manövergäften waren anwesend die Großherzogin (zu Pferd), mit den Herren und Damen ihres Gefolge», die Prinzessin Christian von Schleswig-Holstein, sowie Se. Exc. der commandirende General v. Wittich. Das Gefecht leitete auf der einen Seite Generalmajor Franseckh, auf der anderen Seite Generalmajor v. Bismarck. Die Kritik Übte Generallieutenant v. Müller aus.

4- Aus der katholifcheu Pfarrcuratie Nidda, 3. September. Als vor einem Jahre am südöstlichen Ausgange der Stadt Nidda unweit der Bahnhofstraße im Johanniterhofe Seitens des Herrn Diasporaverwalters F i ck e l ein nahezu 1500 Meter großer Platz zum projectirten Bau einer Kapelle nebst Pfarrhaus käuflich für den Preis von 4720 Mark er­worben wurde, hegte man die freudige Hoffnung, daß in Bälde mit dem Kirchenbau begonnen werden könne, der un­streitig auch zur Verschönerung de» Städtchens sein Theil beitragen würde. Diese Erwartungen scheinen sich aber vorerst noch nicht zu erfüllen, denn der nach Zahlung obigen Kaufgeldes verbliebene Rest des für den edlen Zweck an- gefammelten Fonds beträgt kaum zwei Drittel des erforder­lichen BaucapitalS. In Anbetracht dessen hat der Boni- faziuSverein Paderborn die bei der katholischen Capelle zu Büdingen gelegene Hofraithe des dortigen KreiSamtSdienerS für 17,000 Mark zur Herrichtung als Psarrwohnung des in Nidda domicilirten Curaten gekauft, welcher dann im kommenden Frühjahre nach Büdingen übersiedeln wird, fo daß künftig von dort aus der sehr große Diasporasprengel verwaltet würde, waS aber um so schwieriger und jedenfalls kostspieliger sein dürfte, als Büdingen fern vom Mittel­punkte der Curatie liegt, letztere auch nicht den nothwendiger Weise längst gewünschten zweiten Geistlichen besitzt, um den außerhalb der Stationsorte ansässigen oder in Arbeits­stellen befindlichen Katholiken den Besuch deS Sonntagsgottes- bienfte», namentlich während der Winterszeit, zu erleichtern. Abgesehen hiervon ist es dem Curatus ohne Assistenz nicht möglich, einen regelmäßigen Gottesdienst, sowie Religions­unterricht an den Stationen Nidda, Schotten, Ober-Schmitten und Büdingen abzuhalten re. Hoffentlich geschieht maß­gebenden OrteS bald die erforderliche Abhilfe.

0. Orlenberg, 2. September. Die Versteigerung des Grummetgrases aus den fiScalischm Wiesen in den um­liegenden Gemarkungen hat mäßige Preise gebracht, weil der Grasbestand ein mäßiger ist und die nasse Witterung die Kauflust beeinträchtigte. Bevorzugte Lagen brachten 9 bis 12 Mk., geringe Lagen 3 bis 4 Mk. für den Morgen.

§ AuS dem Ohmthal, 2. September. In den letzten 20 Jahren find nicht solche Minimalpreise für das Grummet- gra S gelöst worden, wie bei den jetzigen Grummetgrasver­steigerungen. Wiesen, die sonst einen Betrag von 12 bis 15 Mk. für das Grummet erzielten, galten kaum 1 Mk. Dieser ungewöhnlich niedere Preis steht aber im richtigen Berhällniß zu dem gleichfalls ungewöhnlich schlechten Bestand des Glummetgrase». Die Grummeternte, mit der man jetzt beginnt, erzielt mithin einen sehr schlechten Ertrag. Dem Grummetgras hat aber zu lange der Regen gemangelt, und nun, wo derselbe endlich in ausreichendem Maße ge­kommen, ist es zu spät für daS Gras, weil dessen Spitzen bereits abgestorben sind. Wären die letzthin niedergegangenen Regen vier Wochen früher gekommen, dann hätte es sicher eine gute Grummeterute gegeben, da das GrummetgraS nach der Heuernte den besten Ansatz hatte. Daß trotz dem schlechten Ausfall der Grummeternte das Dörrfutter nicht mangelt, lehrt der niedere Preis für das Heu, wovon der Ceutner mit nur Mk. 1,80 bezahlt wird. ES dürfte indessen sicher zu erwarten sein, daß der Preis für das Heu im nächsten Frühjahr steigt. Demzufolge würde der Landwirth nicht unklug handeln, der sein verkaufbares Heu jetzt nicht absetzk, sondern eS aufhebt bis zu einer besseren Preislage, die in Aussicht steht.

Au« dem Vogelsberg, 2. September. Man erinnert sich wohl noch der vielen einzelnen WeSpen, die in diesem Frühjahre auftraten und die Befürchtung rechtfertigten, daß uns für den Sommer und Herbst wieder eine leidige Wespen- | plage befcheert fei wie vor einigen Jahren. Diese Be­

fürchtung ist nicht nur nicht in Erfüllung gegangen, sondern daS Auftreten der WeSpen ist heuer ein so schwaches, daß sie geradezu zur Seltenheit gehören. Wohl haben zu dieser Verminderung der WeSpen die Witterungsverhältniffe bet- getragen, daß aber die z. Zt. in der Presse erfolgten Mahnungen, die einzelnen Wespenweibchen, die im Frühling so zahlreich auftraten, zu vernichten, befolgt worden find, dürfte gleichfalls als sicher stehen. Diese erfolgreiche Deci- mirung der lästigen WeSpen schließt einen derartigen Wespen­flug, wie wir ihn seither gehabt, für einige Jahre auS.

D Darmstadt, 2. September. Der Sedan tag ist in üblicher Weise durch Einläuten, Morgenchoral, Schulaete, Kriegerdenkmal - Schmückung , Festvereinigung des Krieger- Vereins usw. begangen worden- die meisten Bureaux, viel mehr als früher, hatten Nachmittags geschlossen, die Aus- flugSpuokte waren stark besucht. In der Kunstver- eins-Halle am Rheinthor ist seit dieser Woche die erste Ausstellung für 1897/98 mit ca. 90 Oelgewälden, Aqua- rellen usw. eröffnet worden. Die Landschaft ist, wie fast immer, vorzugsweise stark vertreten, dann das Genre. Unser wohlbekannter Landsmann, Prof. Paul Weber-München (ein geborener Darmstädter), überrascht durch zwei Landschafts­stücke von gewohnter Vollendung. Ein großes Porträt von Richard Scholz - Dresden, Landschaften von C. Schweich- Düffeldorf , Curt Apthe-Berlin, Judith Köhler Darmstadt (der talentvollen Tochter des f Buchhändlers K., welche die Landesherrin ausbilden ließ), Philipp Röth-München, ein Thierstück von Schnitzberger daselbst sind ferner wohl die Hauptstücke der Collection. Die zweite Auflage des far­bigen Odenwald-Plakat» des Odenwald. Clubs, welchem Plakat bekanntlich ein gut Theil bei der touristischenEr­schließung" deS Odenwalds zukommt, ist hinausgegeben wor­den- sie enthält mehrfache Verbesserungen gegen früher.

* Cassel, 1. September. Auf dem Bahnhof zu Alt­morschen sprangen zwei zwölfjährige Jungen, Zwillinge, die von der Ferienreise kamen, vom Waggon ab, bevor der Zug völlig hielt, und wurden von einem auf dem Nebengeleise herankommenden Güterzüge überfahren und getödtet.

*D. Frankfurt a. M., 2. September. Das zweite und letzte Eduard Strauß-Coneert findet SamStag Abend von 8 bis V211 Uhr im Saalbau statt, Herr Director Strauß nennt es Walzer-Abend, womit indessen nicht gesagt sein soll, daß nur Walzer gespielt werden, wa» wohl des Guten zu viel wäre. Zwischen anderen Musikstücken werden aber die schönsten und beliebtesten Walzer von Johann, Joseph und Eduard Strauß zum Vortrag kommen und so mit der wünschenswcrthen Abwechselung den Zuhörern ein anmuthiges Bild der Strauß'schen Familienkunst geboten.?

* Wien, 29. August. Die kürzlich vorgekommenen Be­raubungen der Schlafwagen-Reisenden auf öfter- reichtschen Bahnstrecken durch eine bis jetzt nicht ermittelte Persönlichkeit mahnen zu besonderer Vorsicht und geben Anlaß zu folgenden Mittheilungen: In den Luxus- und Expreß­zügen fahren allerdings in der Hauptsache nur reiche Leute, von denen der Mttpassagier Nichts zu besorgen hat, es werden diese Züge aber auch ohne Zweifel von internatio­nalen Verbrechern benützt, die sich entweder nach einem ge­lungenen oder mißlungenen Streiche in der Maske eines distinguirten Reisenden der Verfolgung und der Spähe der Polizei unterwegs entziehen oder die Fahrt zu einem neuen Versuch, sich auf Kosten Anderer zu bereichern, benützen wollen. Hierzu gibt es in den neuen v-Zügen und in den Expreß- und LuxuSzügen sicherlich mehr Gelegenheit als in einem gewöhnlichen Schnellzuge, der nicht nach dem Durch­gangssystem eingerichtet, sondern mit SchlafcoupöS versehen ist. In O- und Expreßzügen liegen die einzelnen (Sabinen läng» eines CorridorS und oft haben die Insassen der (Sabinen die üble Gewohnheit, die letzteren bei Nacht un­verriegelt zu lassen, während bei Tag, um die Aussicht nach beiden Seiten zu genießen, die Thüre der (Sabine offen ge­lassen wird und selbst dann offen bleibt, wenn die Passagiere sich in den Speisewagen oder in den Rauch- und Lesesalon begeben und dort stundenlang verweilen. DaS Handgepäck, daS bei dieser Klasse von Passagieren oft die werthvollsten Gegenstände enthält, läßt man im Vertrauen, daß der für jeden Wagen zur Aufsicht bestimmte Diener der Schlafwagen- gesellschaft diese Aussicht in der vorgeschriebenen Weise Üben werde, sorglos oft sogar geöffnet in der (Sabine liegen und da die Schlafwagendiener sich öfters entfernen müssen, um die Heizung oder Anderes zu besorgen, so ist manchmal der ganze Schlafwagen ohne Aussicht, weil die Insassen einer (Sabine meistens zusammengehören und diese zum Einnehmen einer Erfrischung auch zusammen verlassen. Diebstähle können dann bei Tag leicht ausgeführt werden, noch leichter aber bei Nacht, wo auch die Aufsichtsdiener durch die oft mehrere Nächte dauernde Fahrt ermüdet, sich dem Schlafe zeitweilig hingeben. Der Sorglose, der versäumt, seine (Sabine zu schließen, kann durch Betäubung von Chloroform all seiner Werthsachen beraubt werden und darf von Glück sagen, wenn er während de» Eindringens des Diebes nicht erwacht- denn ein solcher wird auch vor Schlimmerem nicht zurück- schrecken. Darum ist bei solchen Zügen gewiß Vorsicht an­gezeigt und dies um so mehr, al- D-- und Expreßzüge auch eine werthvolle Post mit sich führen, auf die es mitunter ebenfalls abgesehen ist und die oft von den Bediensteten auch sehr sorglos behandelt wird.

Eilten (Schweiz), 2. September. Bis jetzt wurden drei schrecklich verstümmelte Leichen der bei der Besteigung des Mont Pleurer Verunglückten aufgefunden. Die Nach­forschungen werden fortgesetzt.

Knivcrfiiäte - Nachrichten.

Zu ordentlichen Professoren des deutschen Rechts und der österreichischen Reichsgefchichte wurden ernannt für Innsbruck Frhr.

Ernst v. Schwind, für Czernowitz Alfred v. Halban. Zum ordentlichen Professor der Zoologie tn Czernowitz wurde a. o. Pro­fessor Dr. Karl Zeltnka von Graz, zum außerordentlichen Professor der Chemie tn Wien Dr. Josef Herzig ernannt.

Literatur u«d Katt#

Hank Kraemers prächtiges Volksbuch »Deutsche Heide« auS der Zeit Kaiser Wilhelms des Großen, Ernstes und Heitere« aus der vaterländischen Geschichte 17971897" (Berlin, Bong & Co., 15 Lieferungen L 50 Pfg.) ist bereits bis zum 11. Heft fortgeschritten, fo daß das glänzend illustrirte Werk schon tn wenigen Wochen al» stattlicher Band auf den Büchermarkt gelangen kann. Waren die letzten Hefte den Helden von Düppel, Alsen und Königgrätz gewidmet, so sehen wir uns in der neu erschienenen Lieferung mitten in die glorreichen Augusttage des Jahres 1870 versetzt; wir leben die Zeiten des französischen Uebermuthes und der deutschen Siegeszuversicht wieder durch und begleiten die Krieger über den Rhein und nach Welschland hinein, zu ihren ersten Siegen bei Weißenburg und Wörth. Text und Bilder sind wie bisher des höchsten Lobes werth.

Schtffsnach^r<hten.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof.

Bremen, 2. September. sPer transallanttschen Telegraph.) Der Postdampfer München, Capt. W. Kuhlmann, vom Norddeutschen Llovd tn Bremen, Ist gestern 10 Uhr Vormittags wohlbehalten tn Baltimore angekommen.

Bremen, 2. September. (Per transaUantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Saale, Capt. B. Blanke, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten tn Newyork angekommen.

Kirchliche Anzeigen -er Stabt Bietzen.

Evangelische Gemeinde

Sonntag, den 5. September. 12. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst

I« bet AodamreSktrSe.

Vormittags 7»/< Uhr: Pfarrer Dr. Naumann-

Frühgottesdienst mit Christenlehre für die Neuconfirmlrten aus der Johannesgemeinde.

Vormittag« 97r Uhr: Geh. Kirchenrath Prof. D. Köstlin.

I« bet Friedhofßeapelle.

Vormittags 97r Uhr: Candtdat Seebach.

Im Confirma«be«saal, Neustadt 61»

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Grein.

Frühgottesdienst verbunden mit Christenlehre für die Neu- confirmirten der Marcusgemetnde.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarcuSgemeinde: Pfarrer Dr. Grein.

Collecte zum Besten der Kaiser Wilhelms-Stiftung für deutsche Invaliden-

Katholische Gemeinde.

Samstag den 4. September.

Nachmittag« um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl Beichte;

Sonntag den 5. September. 13 Sonntag nach Pfingsten.

Schutze etzgelsest.

Vormittags von 6Ve Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;

, um 67» Uhr erste hl. Messe;

um 778 Uhr Austheilung der hl. Communion;

um 8 Uhr zweite hl- Messe;

um 97a Uhr Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 2 Uhr: Andacht zu Ehren der hl. Engel mit Segen-

Gottesdienst bet israelitischen Religionsgesellschaft.

Freitag Abend 6^ Uhr, SamStag Vormittag 8 Uhr, Nachmittag 4 Ubr, Sabbathausgang 7* * * * 50 Uhr.

Wochengottesdienst Morgens 680 Uhr, Abends 680 Uhr.

Temperatur der Lahn und Luft

nach Reaumur gemessen am 3. Sept^r., zwischen 11 und 12 Uhr Mittag»: Wasser 14°, Luft 16°.

Rübsamen'sche Badeanstalt.

-----Schluss der Sommersaison, Restausverkauf.-----

6 Mtr. Sommerstoff, gar. waschächt, gute Qual., z. Kleid f. Jtl.68

6 r 7, n » n » w e 2.10

6 Sommer-Nouveauth, doppeltbr., , , 3.

6 Loden-Tuch, doppeltbreit, 3.30

6 Crepon-Nouveaute, reine Wolle, doppeltbr., 3.90

versenden in einzelnen Metern franco ins Haus.

Die neuesten Muster in Herbst- u Winterstoffen sind eingetroffen.

Muster auf Verlangen franco. Modebilder gratis.

Versandthaus: Oettinger & Co., Frankfurt a. M.

Separat-Abtheilung für Herrenstoffe: Stoff zum ganzen Anzug

für Mk. 3.75, Cheviot zum ganzen Anzug für Mk. 5.85. 7e95

Denken Sie sich aus einem

Psund Mondamin zu 60 Pf. lassen sich 10 Flammrts für 4 bis 6 Personen Herstellen. Möchte der Preis auch etwas hoch erscheinen, so ist doch wiederum der Artikel dermaßen ergiebig, daß sehr wenig zu einem Pudding gehört; außerdem ist der durch Mondamin er­langte reine und köstliche Geschmack unvergleichlich für diese Zwecke. Hausfrauen wollten dessen eingedenk sein, daß es weder Zett noch Mühe erfordert und Die Zuthaten nicht mehr kosten, als wenn Mondamin statt des gewöhnlichen Mehles gebraucht wird. Es ist überall zu haben in Packeten A 60, 30 u. 15 Pf.

Engros bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. M. 3134

Avicenna, der berühmteste der arabischen Aerzte, der um

das Jahr 1000 lebte, war der erste, der in seinem berühmten Werk

Kanon" das Capttel der Hautpflege behandelte. Wenn wir daraus

ersehen, welchen Werth man damals schon der Hautpflege beilegte,

so müssen wir andererseits betonen, daß seit dem Mittelalter diese Pflege immer mehr und mehr vernachläßtgt wurde und ihr Wieder­aufleben erst der neusten Zeit Vorbehalten war. Nichts hat in der Hautpflege epochemachender gewirkt, als die Entdeckung de« LanoltnS, welches dem natürlichen Hautfett analog ist und dessen An­wendung so gewissermaßen einen Ersatz der Natur darstellt. In Folge dessen hat sich denn auch dasLanolin'Toilette'Cream- Lanolin" als Schönheitsmittel für Erwachsene und Kinder, sowie in allen Fällen von Hautunreinheiten als unentbehrlich erwiesen, wie es zur Anwendung in der Kinderstube auch von Aerzten auf das Allerangelegentlichste empfohlen wird. Man findet dasLanoltn- Toilette-Cream-Lanoltn" in allen Apotheken und Drogerien in Zwn- tuben und Blechdosen zu billigen Preisen. Beim Ankauf des Creams achte man wohl darauf, daß sämmtliche Packungen zur Garantie der Echtheit die SchutzmarkePfeilring" tragen müssen.