dem König, Ludwig XVI., und dieser verlieh ihm 100 Morgen Landes als Versuchsfeld für den Anbau von Kartoffeln. Zu derselben Zeit wurde die Blüthe derselben eine Modeblume. Der König trug fie im Knopfloch, Marie Antoinette in ihrem bekanntlich sebr prächtigen Haar, Prinzen, Herzöge und der
ganze Hof schmückte sich damit, und alle Welt sprach von nicht- als von ParmenlterS neuen Knollen, denen man den Namen pommee de terre (Erdäpfel), beilegte. Der König sagte zu ihm: „Frankreich wird eS Dir eines Tages danken, daß Du Nahrung für die Armuth gefunden hast." Und
Frankreich bat Parmentier nicht vergessen, auf sein Grab au dem P&re la Chaise werden noch jetzt jedes Jahr einige
Kartoffeln gepflanzt.
Rudolph Schück.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Vergebung der Zinsen der Christian Gerhard Hast- schen Vermächtnisses.
Aus obigem Vermächtniß find zehn Gaben zu 19,71 Mk. an zehn bedürftige Familien, bezw. Wittwer oder Wittwen zu vergeben. Anmeldungen find bis zum 8. d. Mts. einschl. bei dem Secretär der Armendeputation (Zimmer Nr. 2) mündlich oder schriftlich vorzubringen.
Gießen, den 1. Juli 1897.
Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
6353 Gnauth.
Bekanntmachung.
Durch Beschluß der Generalversammlung vom 9. Mai 1897 hat sich die Spar- und Darlehenskasse, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Steinbach, aufgelöst. Zu Liquidatoren find bestellt worden die Herren:
1) Karl Gerhard III.
2) Ludwig Gerhard I.
3) Philipp Haas I. alle von Steinbach.
Die Gläubiger der oben genannten Genossenschaft werden hiermit aufgefordert, sich bei der Genossenschaft zu melden.
Steinbach, am 24. Juni 1897. 6116
Der Vorstand der Spar- und Darlehenskasse, e. G. mit unbeschr. Haftpfl. in Liquidation, zu Steinbach.
L. Gerhard I. Karl Gerhard III. Ph. Haas I.
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