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4.4.1897 Erstes Blatt
 
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wurden und daß die Staatsanwaltschaft keinen Anlaß gefunden hat, gegen einzelne Angestellte das Ermittelungsverfahren zu beantragen.

Berlin, 2. April. AuS Mainz wird hiefigen Blättern telegraphirt: Bet dem Festessen zu Ehren des preußischen Ministers Thielen, des hessischen StaatSministerS Finger und des hessischen FtnaozmtnisterS Weber brachte der Handels- kammer Präsident Michel einen Trinkspruch auf den Fürsten BtSmarck aus. Alles erhob sich, nur der Bischof von Mainz, Dr. Haffner, blieb sitzen.

Berlin, 2. April. Auch dieNordd. Allg. Ztg." erklärt, baß an militärischen Stellen davon, daß anläßlich der Ceu­ren ar fei er alle militärischen Strafen unter sechs Wochen erlaffen und die Begnadigten auf freien Fuß gesetzt worden feien, nichts bekannt ist.

Berlin, 2. April. DerPost" zufolge werden der Freigabe des 1. Mat als Arbetterfeiertag die Arbeit- geber verbände einheitlich entgegeutreten.

Berlin, 2. April. Dr. Fritjof Nansen ist, wie bereits telegraphisch gemeldet, heute früh mit seiner Gattin in Berlin eingetroffen. Auf dem Bahnhof Friedrichstraße wurde er von dem schwedischen Gesandten, Baron v. Lager­heim und dem Vorstand der Gesellschaft für Erdkunde begrüßt und nach dem Palasthotel geleitet. Zur Begrüßung Nansens im Namen der Stadt Berlin hat das MagtstratS- collegium eine Deputation, bestehend aus zwei Stadträthen, gewählt. Auf dem Palasthotel weht zu Ehren des Gaste- die norwegische Fahne mit den Unions-Wappen. Um 11 Uhr holte Herr v. Lagerhetm, der schwedische Gesandte, Nansen ad und sprach mit ihm zusammen beim Reichskanzler, bet Herrn v. Marschall und dem Oberhosmarschall Grafen Eulen­burg vor. Abends 7 Uhr folgte Nansen einer Einladung des Geh. Reg.-RathS Frhrn. v. Richthofen zum Souper.

Schveh, 2. April. Reichstagswahl. Bis jetzt erhielten Holtz (Rp.) 3574, v. Saß-JaworSkt (Pole) 3995 Stimmen. 22 Bezirke stehen noch aus, doch ist die Wahl des polnischen Landtdaten wahrscheinlich.

Kraukfart a. M., 2. April. Der Eorrespondent der Frkf. Ztg." in Madrid erfährt auS bester Quelle, daß binnen wenigen Tagen tu Barcelona als Anarchisten unschuldig Eingekerkerte freigelaffen werden.

Wiesbaden, 2. April. Generallieuteuent z. D. v. Bülow ist heute, an seinem 80. Geburtstage, au Altersschwäche geftorb en.

Wien, 2. April. DaS Gesammt-Miniftertum Badeni hat heute seine Demission eingereicht. Die CabtnetSkrifiS ist vollständig unerwartet gekommen und erregt allseitig großes Aufsehen. In parlamentarischen Kreisen ist man der Ansicht, daß Badeni mit der Neubildung deS Cabinets betraut werde und daß er einen Theil der bisherigen Minister beibehalte. Nur für die definitiv zurückiretenden Minister der Justiz, deS Unterrichts, des Handels und deS Ackerbaues würden neue Vertreter berufen werden. Aller BorauSficht nach dürfte das neue Eabinet ein rein flavtfch confervativeS fein.

toten, 2. April. In dem Befinden deS Componisten Johannes Brahms ist eine allgemeine Verschlechterung eingetreten. Profeffor Nothnagel hat die völlige Hoffnung-« lofigkett constatirt.

Graz, 2. April. Der Verein der Deutsch-Nationalen beschloß gestern, auf einer nahe gelegenen Anhöhe ein BtSmarck«Denkmal zu errichten.

Sffegg, 2. April. Die soctalisttsche Bewegung nimmt bedenkliche Dimenfionen an. Drei Compagnien In­fanterie find nach VukoraS und nach mehreren anderen Orten abgegaugeu. Wettere Compagnien werden marschbereit gehalten.

Parts, 2. Aprtl. Die Reform des obersten Armee-CommandoS, welche durch den Panama-Scandal unterbrochen wurde, wird auf die nächste Session vertagt.

Paris, 2. Aprtl. Eine Depesche aus Athen meldet, man sei dort allgemein der Ansicht, daß die Feindseligkeiten zwischen der Türket und Griechenland am Tage der Aus­führung der Blokade beginnen werden.

Berlin, 3. April. Der Sentoreuconveut des Reichstages beschloß gestern, vor Eintritt der Osterferien auf alle Fälle das neue Handelsgesetzbuch durchzuberathen. Man nimmt an, daß diese Absicht spätesten- am 9. d. MlS. verwirklicht werden wird. Die Commission zur Vorberathuug der Haodwerkervorlage ist auf den 6. d. M. etnberufeo. Der Antrag deS Grafen Schwerin wegen Aufhebung der Zollcredtte wird gleich tn einer der ersten Sitzangen de- Abgeordnetenhauses nach den Osterferien auf die Tagesordnung gestellt werden.

Berlin, 3. Aprtl. Zu dem gestrigen ReichStagSbefchlusie schreiben dieBerl. N. Nachr.": Wir sind der unerschütter­lichen Ueberzeugung, daß im Bun de-rat he die preußische Regierung niemals ihre Zustimmung zur Aufhebung deS JefuttengesetzeS ertheilen kann und wird, so lange ein protestantischer König au der Spitze der Monarchie steht.

Berlin, 3. April. Dem zu Ehren Nansens gestern Abend vom Vorsitzenden der Gesellschaft für Erdkunde, Prof. Richthofen, veranstalteten Fe st mahl wohnten der CultuS- Minister Dr. Bosse, der schwedische Gesandte, Dr. Hawmacher u. A. bet.

Berlin, 3. April. DerLocal-Anzeiger" meldet auS FriedrichSruh : Dem Fürsten BtSmarck tst der vorgestrige Festtag trefflich bekommen- er hatte eine vorzügliche Nacht­ruhe und äußerte wiederholt, daß er mit den Fortschritten der Genesung sehr zufrieden sei. DaS Gehen fiel ihm aller- ding- noch schwer.

Berlin, 3. Aprtl. Zar Hundertjahrfeier wird von officiöser Sette nachträglich berichtet, daß der Kaiser am 22. März die Generaladjutanten Kaiser Wilhelms I. im Slerbezimmer des Palais versammelte und ihnen das Recht verlieh, tn Ertuneruag an den unvergeßlichen Kaiser deffen Namenszeichen auf den Achselstücken zu führe». Der Kaiser

theilte dabei mit, er habe die Anordnung getroffen, daß er selbst und der jeweilige erste Erbe der Krone Preußen« zum ewigen Andenken und zur lebendigen, nacheiferuden Erinne­rung an die glorreiche RegierungSzeit Kaiser Wilhelms L deffen Namenszüge mit drn Schnüren der Geueraladjatanteu zu tragen habe.

Schwetz. 3. April. ReichStagSwahl. Holtz (Rp.) erhielt 6956 und Saß (Pole) 7972 Stimmen. Letzterer ist gewählt.

Lariffr, 3. Aprtl. Ein Extrablatt der Rationaldruckerei meldet, die Mächte haben die Blokade Griechenlands beschloffen. Die Nachricht verursacht große Erregung.

Locales rrnd peovinzielles

Gieße», den 3. April 1897.

** Ein solch' umfassender WohuungSwechsel, wie man ihn in diesen Tagen beobachten konnte, tst wohl noch nicht dageweseo. ES gab fast keine Straße, in der nicht ein Möbelwagen hielt. Die Eisenbahnzüge beförderten ebenfalls viele schwer beladene Möbelwagen. Hervorgerufeu ist dieser starke Möbeltransport in erster Linie wohl durch die mannig­fachen dienstlichen Versetzungen von Beamten, Militär­personen usw. Jndeß auch ohne diese Thatsache machte sich der Wandertrieb innerhalb der Stadt selbst geltend. Möge es Allen, welche ihr bisheriges Heim verließen, im neuen recht gut gefallen.

Photographie. In dem Schaufenster des Glasers Herrn I. Hirz auf dem Seltersweg dahier tst da- dem schetdendeu Eisenbahn«Director Herrn C. Querner von Setten der Beamten und den Arbeitern der Oberhesfischen Bahnen gewidmete große Bild ausgestellt. Diese- auS sechs verschiedenen künstlerischen Aufnahmen kunstvoll zusammen« gestellte Tableau ist auS dem Atelier deS Photographen Herrn Chr. Zimmer dahier hervorgegangen, und wollten wir nicht versäumen, das Publikum hierauf aufmerksam zu wachen.

* Sine beispiellos rohe Schaudthat wurde gestern an dem Hunde eines hiefigen Beamten auSgeführt. Dem armen Thiere, welches tn fast leblosem Zustande aufgefunden wurde, waren von unbekannter ruchloser Hand sämmtltche Nägel an den vier Füßen heraukgeschnitten- außerdem schien da- Thter noch vergiftet zu sein. Der Fall ist zur Anzeige gebracht worden und können wir nur wünschen, daß der Thäter bald ermittelt und zur exemplarischen Strafe herangezogen wird.

* * herbstnbung. Die diesjährigen Katsermanöver, an welchen, wie bekannt, auch die Großh. (25.) Division Theil nehmen wird, werden einschließlich deS etwa acht Tage in Anspruch nehmenden Brigade-Exerciren- vom 22. Juli bis 5. September abgehalteu. Für genannte Division find als Manöoergelände die Kreise Gießen, Friedberg, Büdingen und Schotten vorgesehen. Die Kaiserparade findet am Schluß der engeren Manöver, Anfang September, bei Homburg v. d. Höhe statt.

* * Zahlung derUnsalleutfchädtgungeu betr. Die Auszahlung der auf Grund d^S Gesetzes zu leistenden Entschädigungen an die EntschädtgungSbercchttgten erfolgt nach § 69 deS Unfall-DerficherungSgesetzeS auf Anweisung deS GenoffenschastS- Vorstandes vorschußweise durch die Postverwaltung und zwar in der Regel durch dasjenige Postamt, in deffen Bezirk der EntschädiguugSberechtigte zur Zeit deS Unfalles feinen Wohnsitz hatte. Bislang zahlte nun die Postoerwaltung vorschußweise nicht nur die dem Verletzten zugebilltgte Rente, sondern auch die Kosten des Heilverfahrens, sowie die Kur- und Ver­pflegungskosten an die Krankenhäuser. In diesem Jahre nun hat es die Poftverwalrung abgelehnt, fernerhin vorschuß­weise auf Anweisung der Genoffenschaften zu zahlen: Forder­ungen der Apotheker, Aerzte, Bandagisten rc., welche Forderungen zu den Kosten des Heilverfahren- gehören, ferner Forderungen der Krankenanstalten, denen Verunglückte zur Heilung auf Grund des Unfall-Derficherung-gesetzeS über­wiesen wurden, weil diese Forderungen durch die betreffenden Genoffenschaften selbst zu zahlen seien. Das ReichsversicherungS- amt und die Genoffenschaften wurden hiervon in Kenntniß gesetzt und vom Reichspostamt s. Z. diesbezügliche Dersügung erlaffen. Veranlaßt hierzu wurde die Reichspostverwaltung durch den Umstand, daß im abgelaufenen Jahre infolge der Beitrags- erftattungen auf dem Gebiete der Jnvaliditäts- und AlterS- Versicheruvg die einmaligen Zahlungen sich derart steigerten, daß das Auszahlungsgeschäft ganz erheblich erschwert wurde, und die Postverwaltung darauf Bedacht nehmen mußte, fernerhin auf Anweisung der Genoffenschaften rc. nur solche Zahlungen zu leisten, die ihr gesetzlich auferlegt find. Nach dem Wortlaut deS Gesetzes und de« amtlichen Handbuche deS Unfall DersicherungS-AmteS sind hierunter zu verstehen: die vorschußweise Auszahlungen von Unfallentschädigungen an die EntschädigungSberechtigten einschließlich ihrer gesetzlichen Ver­treter und der nach § 8 deS Gesetzes an die Stelle der EntschädigungSberechtigten tretenden Kaffen, Verbände u. s. w. Nicht aber Zahlungen an Dritte, wie Aerzte, Apotheker und Krankenhäuser.

4- Nidda, 2. Aprtl. Heute schloß die hiesige erweiterte Volksschule mit einer öffentlichen Prüfung ihr Schul- jahr. Zur Entlaffung kamen 7 Knaben und 2 Mädchen. Die Anstalt führt durch Beschluß deS Curatoriums und mit Zustimmung der AusstchtSbehörde für die Folge den Namen Höhere Bürgerschule" und beginnt mit dem 26. April ihr neues Schuljahr.

V. Heppenheim, 2. April. Soeben kommt die freudige Nachricht, daß aus Anlaß deS am 22., 23. und 24. Mai l. IS. in Heppenheim stattfindenden 17. heff. Feuerwehr- tage 4 den uaiformtragenden Feuerwehrleuten auf der Main Neckar-Bahn Fahrpreisermäßigung in der Weise be­willigt wird, daß auf die an genannten Tagen nach Heppen­heim gelösten einfachen Fahrkarten innerhalb der GültigkeitS- dauer von Rückfahrkarten die freie Rückfahrt in Personeu- zügen gestattet wird.

M Mainz, 2. April. Gestern ist eine große Anzahl von Dekreten an die übrigen Beamten der vormaligen Hessische» LudwigSbahu verabfolgt worden. Diejenigen Beamten, welche in den gemeinschaftlich hessisch preußischen Eisenbahndtenst über­treten und netto bleiben, find vielfach beffer gestellt worden alS seither, die Zulagen find aber vorerst nur vorläufig«, weil der 1897/98er Etat noch nicht feststeht. Sobald die definitive Regelung deS Etats erfolgt ist, werden auch die Aufbefferungen definitive, was gegen Ende des laufenden Sommers erwartet werden kann. Bon den Beamten deS TarifbüreauS wurde Revisor S ch äfer zum Elsenbahnsecretär ernannt. Er trat am 1. April 1872 in den Dienst der Heffischeu LudwigSbaho und erhielt auf den Tag seines silbernen DienstjubiläumS daS staatliche AnftellungSdecret alS Secretär. Die Beamten deS TarifbüreauS zeichneten den Jubilar durch Ueberreichung eines silbernen TaselaufsatzeS aus.

Dcrmifdttes»

K* Nodheim a. b. Bieber, 1. April. Herr Lehrer Höhn beging am heutigen Tage sein 25jährigeS Dienst- Jubiläum. Seit 19 Jahren als Lehrer in Rodheim thätig, erfreut er sich körperlicher und geistiger Frische und hat derselbe mit großer Treue der hiesigen Schule seine Kräfte gewidmet. Er erfreut sich der Werthschätzung seiner Vorgesetzten, sowie der Liebe und Hochachtung seiner Schüler im hohen Grade. Jahrelang hat Herr Höhn einen Gesaoo verein geleitet und mit demselben schöne Erfolge erzielt. Daher hat eS sich letzterer am heutigen Tage auch nicht nehmen laffen, seinem geliebten Dirigenten am heutigen Abend eine glänzende Ovation entgegenzubringen. Unter Voraotritt einer Mufikcapelle wurde vom Gesangverein ein Fackelzug eröffnet, welcher von derGastwirthschaft Bender* seinen Weg direct nach der Wohnung deS Jubilars nahm. Hierselbst trug der Verein unter Leitung des Herrn Lehrers H eh mann zwei Chöre vor und hatte fich daselbst, trotz deS anhaltenden Regenwetters, eine ungeheure Menschen­menge eingefunden. Herr Lehrer Heymann begrüßte den Jubilar, indem er deffen Pflichttreue als Lehrer, Dirigent und Krankenkaffenrechner hervorhob. Daraufhin überreichte Herr K. Bender als älteste- Mitglied deS Verein- dem Herrn Jubilar eine geschmackvolle Ehrentafel, gewidmet vom Gesangverein Liederkranz. Nachdem Herr Höhn in beredten Worten seinen Dank ausgesprochen und der Festzug aut durch die übrigen OrtSstraßen seinen Weg genommen, fand in b:ntBender'schen Saale" eine gemüthliche Nachfeier statt. ES wurde deS verehrten Jubilar- noch in mehreren Ansprachen gedacht. Außerdem wüffen wir noch die correcten Liedervorträge deS Gesangvereins erwähnen, welche ab- wechselten mit den schönen Weisen der engagtrten Captll. Gewiß mußte fich jeder der anwesenden Gäste sagen: haben inmitten deS Gesangvereins Liederkranz, welcher die« schöne Fest veranstaltete, einen gemüthlichen Abend verleb:.

Marburg, 1. April. Der Sparkaffenrendant Metze auS Vöhl, der einige 40,000 Mk. jahrelang fortgesetzt znm Nachtheil kleiner Leute veruntreut hat, wurde vom Schwur­gericht zu vierjährigem Zuchthaus verurtheilt. Die Ge­schworenen billigten thm keine mildernde Umstände zu.

* Frankfurt a M , 2. April. Heute Morgen kurz nach 9 Uhr entstand im ersten Stock de- HauseS Steinweg 8 tn dem Hutlager von Wertheim Feuer, wodurch das ganze Lager zerstört wurde. Die Rauchentwickelung war derart stark, daß drei im zweiten Stock wohnende Personen von der Feuerwehr heruntergeholt werden mußten. Der Brand wurde auf den ersten Stock beschränkt und bald gelöscht.

Berlin besitzt mit l/e Millonen Bewohnern 2326a Wohnhäuser, die etwa 410 000 Einzelwohnungen enthaltet, deren jährlicher MiethSwerth auf 806V, Millionen Mark ver­anschlagt ist. In der städtischen Feuerkaffe wird der Nt sammtwerth der Häuser auf 3V2 Milliarden beziffert, währet an Hypotheken noch 500 Millionen darauf ruhen. Dte wt t überwältigende Mehrheit der Wohnungen (über 38000) find die kleinen, im Preise bis höchsten- 500 Mk. JahreSmieihk. während nur 356 Wohnungen existiren, deren jede jährlich über 30 000 Mk. kostet.

Haus Salem in vade»-vabe». Die evangelische Di:- koniffenanstalt Karlsruhe hat auf der Höhe von Baden ein hübsches Wohnhaus mit Garten erworben. Still un) freundlich am Waldessaum gelegen, vor Nord- und Ostwindr^ geschützt, nur 10 Minuten vom Bahnhof entfernt, will Hao» Salem nicht nur unfern Schwestern, sondern auch Rahk- bedürftigen weiterer Kreise im Sommer und Winier durch Versorgung und Verpflegung seitens unserer Diakoniffen ernt friedliche Heimstätte bieten und können solche schon im Man»-' Mai d. IS. Aufnahme finden. Nähere Auskunft erth.i'.t d« vorstehende Schwester des HausesSalem" in Badeu-Badek-. Leopoldstraße 21.

Bei der Redaktion eiugegaugeue Bücher rc.

Karl Klein, ehedem Pfarrer in Fröschweiler: Weilet Chronik, Krieg«- und FriedenSbilder auS dem W 1870/71. Jllustrirt von Ernst Zimmer. München 1897, M B-ck'sche Verlagsbuchhandlung OSkar Beck. Ein Prachtbmd XII und 277 Seiten in Quart mit 15 DoppeloolldUdern, 25 fettigen Vollbildern und 250 Textillustrattonen in reichstem und Farbendruck Einband 10Mk.: auch zu beziehen tn 14 Liefen»^ L 50 Pfg._______________

Petfebr, t'anö. nitö Dolfoft-

Uten, 3. Aprtl. Marktbericht. Huf dem heMi«" Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,10-0.00, pr. St. 0 4, 2 ®L 10-114, Enteneier 64,2 6t. i 0 4, der pr. ®L 10-11 A. Käse pr. 6t. 5-8 A. Käsernrtte pr. 61.3* Erbsen pr. Liter 20 4, Linsen pr. Liter 30 4, Tauben pr. P". X 0,80 bi« 1,00, Hühner pr. Stück 1,10 bi« 130, Hahnen pr. ©tue X 130-1,50, Enten pr. Stück X 1,60-1,80, Gänse pr. X 0,000,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 4. Kuh- und pr. Pfd. 60-66 A. Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bi« 66 4, fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 4, Kalbfleisch pr. Wb. 60-00 4 Harmnclfleisch pr. Pfd. 5065 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4.60W» 5,00 X, Weißkraut pr. Stück 0-00 A. Zwiebeln pr. Eent»a X 7,00-8,00, Milch pr. Liter 16 *