Ausgabe 
4.4.1897 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Nr. 80 Erstes Glatt_________Sonntag den 4 April

1S97

Der Hießen er Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags.

Die Gießener AamikteuvtSIter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt.

Meßmer Anzeiger

Kenerat-Mnzeiger.

Vierteljähriger Abouncmenlspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg.

Redaction, Expeditts« und Druckerei:

Schotstraße Ar.7.

Fernsprecher 51.

Amts- uni Anzei^edlcrtt für i^n Ureis (5ießen.

Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Tag erscheinmden Nummer bis Bonn. 10 Uhr.

Gratisbeilage: Gießener Kamikienötätter.

Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme» j Anzeigen für denGießener Anzeiger" entgegen. '

Anrtlichrn Theil.

Gefundene Gegenstände: 1 Wagenkette, 1 Regen« schirm, 1 Häkelzeug, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Schürze-

Zugeflogeu: 1 Huhn.

Gießen, den 3. April 1897.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold.

Zur kretischen Frage.

Tine wettere Woche ist verflogen, ohne daß in der kreti­schen Lage eine bemerkenSwerthe Aenderung der Dinge ein- getreten wäre. Die Abreise deS königlichen Prinzen nach der ihrffaltscheu Grenze, um dort den Oberbefehl der griechischen Truppen zu übernehmen, konnte für einen Augenblick als ein Zeichen definitiver Entscheidung von Seiten Griechenland» angesehen werden, tndefien hat fich Letzteres wohl gehütet, irgendwelche bezügliche Entschlüsse in die Außenwelt gelangen za lassen. Die Entsendung deS königlichen Prinzen hat daher anscheinend zweierlei Bedeutung gehabt: entweder fie geschah in der Abficht, einen sich bildenden Zwischenfall prompt zu benutzen, um die türkische Grenze zu überschreiten oder aber, W»S wahrscheinlicher ist, etwaigen Ausbruch von Meutereien feiten» der griechischen Truppen, welche zu fortdauernder Uu- lhätigkeit verurtheilt sind, prompt zu unterdrücken. Mittler- weile haben die Admiräle deS internationalen Geschwaders wieder neue Verstärkungen bei ihren Regierungen verlangt, denen ohne Zweifel auch Folge geleistet werden wird. Es drängt fich einem angesichts diese« nun unwillkürlich die Frage auf,ist eS wirklich der Mühe Werth, weitere Opfer in einer Sache zu bringen, welche fchou sechs Wochen die Äugen von ganz Europa auf fich lenkt, und noch von den schwersten Folgen begleitet sein kann." Denn nur der am 15 Februar erfolgten Intervention der Mächte warmes zu verdanken, daß biS jetzt ein ernstlicher Conflict zwischen Griechenland und der Türkei vermieden wurde, nichtsdesto­weniger bleibt den Mächten noch die Hauptaufgabe zu lösen übrig und diese besteht in der Blokade Griechenland» selbst. M vorgestern fehlte eS leider noch hierzu an der Zusage Soglands, welche nunmehr erfolgt ist. Hoffen wir nun, daß die Mächte nun schleunigst zu Werke gehen, denn nur ein solches Borgehen ist im Stande, Griechenland zur Bernuust -urückzuführen und eS in seinem eigenen Interesse vor ewigem Ruin zu bewahren.

Werfen wir nun einen Blick auf die finanziellen Der« hilltniffe dieses Staate», so können wir nur constatiren. daß solche in einem erbärmlichen Zustande find. Wie bekannt, werden seit 1893 die jeweilig fälligen Coupons nur mit 80 pCt. ihres reellen WerrheS eingelöft, die anderen 70 pCt. finden ihre Verwendung in Anschaffung von Waffen, Munition v. s. w. Man fragt fich daher mit Recht, wie Griechenland so leichtfinnig zu Werke gehen kann und einen Krieg plant, der ihm bereit» eben schon 500,000 Drachmen täglich kosten soll. Die Folge ist denn auch die, daß, demMatta" zu- solge, Griechenland beabsichtige, eine neue Anleihe von 40 Millionen Drachmen aufzunehmen. Werden sich die iSthigm Käufer dafür finden? Dieses und manch Anderes finb vorläufig noch Räthsel, welche indessen schon in nächster Loche ihre Aufklärung finden können. EinS steht jedenfalls fist, daß die kretische Angelegenheit vorläufig noch lange licht al» ein fait accompli angesehen werden kann, sondern dieselbe un» noch manche Ueberraschungen gewähren wird.

Deutscher Aeichstas

204. Sitzung. Freitag, den 2. April 1897.

Der Abg. Schulze-KönigSberg (Soc.) ist gestorben. Sein latenten wird durch Erheben von den Sitzen geehrt.

Tagesordnung: Initiativanträge. Zunächst wird der latrag-Liebermann v. Sonnenberg, die Regierungen um kireri Gesetzentwurf zu ersuchen, betr. Wiedereinführung der easessionellen Eidesformel, bereiten-

Abg. Liebermann o. Sonnenberg (Ant.) begründet feinen iuiteg. Er betont, je traurigere Erfahrungen man mit Meineiden vi> sahrläsfigen Eiden mache, um so nölhiger sei eS, den Eid mit nligiSsen und confesstonellen Garantien zu umgeben. Geschädigt »ade dadurch Niemand.

Abg. Vogt Herr (Soc.) entgegnet, es habe auch keine Partei Interesse daran, den Antrag anzunehmen. Die einfache Er- llitung: Ich schwöre!, wie sie z. B. in Italien gefordert werde, anü ze vollkommen. Beirachte man den Eid als staatlich religiöse» vakrament, dann sei er für alle die, die an einen Gott nicht glauben, «di Zwang zur Heuchelei. Der Werth der confessionellen Eide»- ßm tl sei ja auch in letzter Zeit durch die Processe o. Hammerstein wd d. Tausch zur Genüge gekennzeichnet worden.

Abg. Lieber (Etr.) führt auS, dem Anträge selbst sei seine 3itM günstig gesinnt. Für das Centrum habe der Eid im Ge­

richtSsaale eine reitgiöse Bedeutung. Wir wollen Diejenigen, so fährt Redner fort, die offen bekennen, daß fie nicht an den persön­lichen Gott im weitesten Sinne des Wortes glauben, nicht nöthigen, einer Aufforderung, wie sich der Vorredner ausdrückt, zur Heuchelei zu folgen. Wir haben nichts dagegen, daß solche Leute an Stelle der Anrufung Gottes setzen: bei Vermeidung von 15 Iahten Zucht­haus. Redner betont schließlich noch, daß feine Freunde bei aller Verwahrung gegen die fpecifisch antifemttifche Richtung des Antrages für denselben stimmen werde.

Abg Lenzmann (fr. 93p.) meint, auS den Ausführungen des Antragsteller» fei zu ersehen, daß sich der Antrag nur gegen den Judeneid richte. (Ruse von antisemitischer Seite: Verleumdung. Große Unruhe links.) Redner fährt fort: Ich habe leider fein Mittel, mich wegen solcher Flegelet zu verthetdigen. (Präsident Frhr. o. Buol, inzwischen erst durch die Schriftführer aufmerksam ge­macht, bemerkt: Den Zwischenruf Verleumdung muß ich als höchst ungeeignet erklären.) Redner plaidirt fodann gegen die Forderung nach Wtederaufhebung de» einheitlichen Eide». Dem Verlangen de» Abg. Lieber nach Beschränkung der Etdesabnahme, Verringerung derselben in Bagatellsachen, schließe er sich entschieden an. Den vor­liegenden Antrag lehne er unbedingt ab.

Abg. Bernstorsf-Lauenburg (Rp.) tritt für den Antrag ein. Ein Eid ohne Religion fei etwas ganz Unmögliches.

Prästdent Frhr. v. Buol: Au» dem Stenogramm ersehe ich, daß, ehe ich den Zwischenruf des Abg. Graefe rügte, der Abg. Lenzmann denselben bereits als eine parlamentarische Flegelei bezeichnet hatte. Ich glaube, der Abg. Lenzmann hätte mir wohl einigermaßen Zeit lassen können, die Rüge auSzusprechen, und mit feiner Vertheidigung zurückhalten tollen. Ich muß auch diese Art der Vertheidigung ernstlich tadeln. 8

Abg. Osann (nl.) erklärt fich Namens seiner Freunde gegen den Antrag.

In feinem Schlußworte bemerkt Abg. Liebermann von Sonnenberg (Antif.) u. A., er habe von vertrauenswürdiger Seite gehört, Lenzmann habe einmal fich geäußert:Das habe ich Eugen immer gesagt, den Antisemitismus hätten wir eigentlich machen müssen!" (Stürmische Heiterkeit.)

Abg. Lenzmann (frf. 93p.) bestreitet dies entschieden, worauf

Abg. Liebermann v. Sonnenberg (Anttf.) entgegnet, er fei bereit, persönlich Herrn Lenzmann die durchaus vertrauenswürdige Quelle zu nennen.

Auch Abg. Richter (frf. 93p.) bestreitet, daß Jemand eine derartige Aeußerung zu ihm gethan. Im Uebrigen fei dii^Wieder- flaBe folcher Erzählungen passender für gewisse alte Damen, als für Abgeordnete. (Stürmische Heiterkeit.)

Der Antrag Liebermann v. Sonnenberg wird nunmehr gegen die gelammte Linke angenommen.

ES folgt die Berathung des Antrages Gras Hompesch und Gen., betr. Aufhebung des Jesuttengesetze».

Hierzu liegen gleichlautende Anträge Graf Limburg und Rickert vor, dahingehend, nur S 2 des Jesuttengefetzes, also die Befugntß zu Ausweisungen bezw. Aufenthaltsbeschränkungen, aufzu­heben, sodaß also das Verbot der Ordensniederlassungen und Ordens- thätigkett (S 1) bestehen bleiben soll.

Abg. Graf Hompesch (Etr.) erklärt Namens feiner Partei, daß diese die Anträge Limburg-Rickert als eine Abschlagszahlung annehme und dafür stimme, wenn sie auch die Wünsche deS Centrum» nicht völlig befriedigten. Das Centrum bestehe nach wie vor auf Abschaffung des ganzen Gesetzes.

Abg. Rickert (freif. 93p.) kann für den Antrag Hompesch nicht stimmen und empfiehlt seinen Antrag zur Annahme.

Abg. Graf Limburg (conf.) erklärt, seine Partei fei gespalten: Einige würden für seinen Antrag stimmen, einige dagegen für den Antrag Hompesch, und ein Theil werde beide Anträge ablehnen.

Abg. v. Marquardsen (nl.) legt den Standpunkt feiner Partei dar, welcher dahin geht, daß fie den Antrag Hompesch ab­lehnt, dem Anträge Rickert dagegen zustimmt.

Abg. v. Vollmar (Soz.) erklärt, feine Partei stimme für den Antrag Hompesch. Die Anträge Rickert-Limburg halte sie für un­zulänglich.

Abg. o. Stumm (Rp.) lehnt im Namen feiner Fraction alle Anträge ab.

Abg. Lieber (Ctt.) wendet fich zunächst gegen den Vorredner und erklärt dann, er und feine Freunde hätten niemals auch nur den geringsten Zweifel daran gelassen, daß sie einen Artikel der crnlta oattohca, auf den Abg. v. Marquardsen sich bezogen, gegen die Centenarseier, aus das allerentschiedenste verurtheilten. De» Weiteren bezeichnet Redner die Anträge Rickert-Limburg al» eine erwünschte Ergänzung deS Anttages Hompesch.

Die Debatte wird geschlossen.

. ®er J^trag Hompesch (Ctr.) wird angenommen gegen Con- fervative, Reichsparleiler, Nationalliberale und einige Freisinnige.

Die Anträge Rickert-Limburg werden gleichfalls angenommen gegen Reichsparteiler und etwa 4 Confervative.

Es folgt die zweite Lesung des Margarine-Gesetzes.

Die ersten drei Paragraphen werden debattelos angenommen.

S 4 handelt von der Trennung der Productions-, Ausbe- wahrnngS- und Verpackungsräume für Butter und Margarine.

Ein Antrag v. Ploetz will auch die Trennung der Verkaufs­räume wieder Herstellen, wenigstens für die Orte mit 5000 oder mehr Einwohnern.

Abg. Grand-Ry (Ctr.), der dm gleichen Antrag gestellt hat, empfiehlt dmselben zur Annahme.

Abg. Fritzen-Rees (Ctt.) spricht sich gegen die beiden An­träge auS.

Abg. Galler (südd. 93p.) äußert fich über das ganze Gesetz abfällig.

Abg. Kruse (nl.) bekämpft die Trennung der Verkaufsräume.

Abg. Hermes (frf. 93p.) ist gegen beide Anträge, sowie gegm den ganzen Paragraphen.

Abg. Wurm (Soz.) erklärt, seine Partei lehne das ganze Gesetz mit dem Anträge Ploetz rundweg ab.

Abg. Bachem (Ctr.) ist für Trennung der Verkaufsräume.

SlaatSsecretär v. Bötticher wiederholt, nach dem inzwischm erfolgten Meinungsaustausch zwischen ben verbündeten Regierungen könne er seine Aeußerung bei der ersten Lesung über die getrennten

Verkaufsräume, innerhalb gewisser Grenzen werde sich reden laffm. auch heute noch aufrecht erhalten. AlS die Commission die Trennung abgelehnt habe, sei dem BundeSralh ein Stein vom Herzen gefallen. (Heiterkeit.) Und er meine auch jetzt noch: die Trennung der Ver­kaufsräume sei angefichtS aller der anderen Dorschriflen entbehrlich. Das Haus werde dem BundeSrath eine große Freude machen, wen» es den Antrag ablehne. (Heiterkeit.)

Vom Abg. Richter (frf. 93p.) geht jetzt ein Antrag auf na- mentliche Abstimmung ein.

Die Abgg. Müller-Waldeck (Ant.) und Graf Kanitz (cons.) befürworten den Antrag v. Ploetz.

Nunmehr wird die Debatte geschloffen.

In namentlicher Abstimmung ergeben fich für den Antrag v. Ploetz 100, gegen denselben 86 Stimmen bet einer Stimmenthaltung.

Das Haus ist demnach beschlußunfähig.

Morgen 12 Uhr: Wahlprüfungen, Anträge der Gefchäst»- ordnungscommisfion, Margarineoorlage.

Schluß 6y, Uhr.

Wolff» telegraphische» Correfponde»z-Bureau

venihen (in Oberschl.), 2. April. Des Näheren wird über das Unglück in derHedwigSwunschgrube" be­richtet: Die bereits gemeldete Explosion erfolgte gestern Vormittag auf dem RedenSblickflötz im Tiefbau der Grube. BlS Mittag war durch die Aufführung eines Sperrdamme» jede weitere Gefahr befeitigt. Nachmittags 3 Uhr unternahm Arnold v. Borfig mit seinen Begleitern die Einfahrt, um die Wetter zu untersuchen,- da erfolgte eine zweite Explofiou und ein Durchbruch des Dammes. Alle Eingefahreue« waren tobt. Berginfpector Scholler versuchte wiederholt, mit Rettungsmannschaften bis zur Unglücksstätte vorzudringen, wurde aber ohnmächtig zu Tage gefördert. Der vorhandene Rettungsapparat functionirte nicht. Erst dem Bkrg'nfpeetor Kirschaivk von der Nachbargrube gelang eS, mit Rettungs­apparaten bi» zu den Verunglückten vorzudringen. Abend» 10 Uhr wurden deren stark verbrannte Leichen geborgen.

Hamburg, 2. April. DerHamb. Correfp." meldet aus Cuxhaven: Der dänische DampferRiberhuuS", welcher den hiesigen Hafen paffirte, berichtet, er habe zwischen Favöe und Sylt da» mit Holz beladene Wrack des schwe­dischen SchoonerSBetty Jensson", von Halmstad nach Bremen bestimmt, angetroffen. Der Capitän, der Steuermann und drei Matrosen wurden gerettet. Das Wrack wurde nach Gradhb bei ESbjerg geschleppr. Drei Mann waren vor Hunger und Kälte gestorben und weggespült worden.

Brussel, 2. April. Bezüglich der von dem Londoner Standard" veröffentlichten Nachricht, General Br ia lmont sei als zukünftiger General von Kreta erwähnt worden, erklärt General Brialmont, e» sei ihm kein derartiger Vor­schlag gemacht worden/ übrigens würde er auf keinen Fall die in Rede stehenden Functionen übernehmen.

Birkenhead, 2. April. Auf der Laird'schen Schiffswerft find heute 1700 Arbeiter und jugendliche Arbeiter in dm Aus st and eingetreten.

London, 2. April. Das Renter'fche Bureau erfährt, die Admirale ersuchten die Regierungen um Sendung von je 50 Mann Kavallerie und eine halbe Batterie Artil­lerie. Die Truppen find als Besatzung der Fort» auf Kreta bestimmt und sollen lediglich zur Vertheidigung dienen. _____________

Depeschen des BureauHerold."

Berlin, 2. April. Das Staatsministerium trat heute Nachmittag 2 Uhr in seinem Dienstgebäude unter dem Vorfitze des Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe zu einer Sitzung zusammen.

Berlin, 2. April. Das Abgeordnetenhaus hat heute die zweite Berathung der Städte-Ordnung für Hessen- Nassau fortgesetzt und beendet. Dieselbe gelangte unverändert zur Annahme. Morgen: Hessen-Nassauische Landgemeinde- Ordnung und Vorlage, betreffend Beamten-Reisekosteu und Diäten.

Berlin, 2. April. Im Herrenhause brachte Graf Guido von Stollberg einen Antrag ein, der von über hundert Mitgliedern unterstützt wurde, die Staatsregierung zu ersuchen, ihren'Einfluß im BundeSrath dahin geltend zu machen, daß dem vom Reichstag angenommenen Antrag auf Aufhebung der Zollcredite für eingeführtes Getreide zugestimmt werde und daß zur Durchführung dieses Antrages sobald als möglich die geeigneten Maßregeln getroffen werden.

Berlin, 2. April. DerReichSanzeiger" schreibt: Die Untersuchung des Unglücksfalles auf der KleophaSgrübe in Oberschlefien am 3. März v. I. hat zu dem Ergebuiß geführt, daß der Maschinenwärter Sott und Genossen, gegen die von der Staatsanwaltschaft zu Beuthen ein Ermittelungs­verfahren eingeleitet worden war, auf freien Fuß gesetzt