Ausgabe 
4.4.1897 Drittes Blatt
 
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Niederschläge. Die Temparatureu find über West, und Central-Europa merklich gesunken. Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch windiges Wetter mit zeitweisen Niederschlägen, daun Abnahme der Bewölkung.

1. GroßenLinden, 1. April. Heute Abend 6 Uhr 26 Mtn. fuhr der erste Güterrangirzug, von Gießen kommend, tn unseren neuen Güterbahnhof em. Der Gemeinde- Vorstand war erschienen und mit ihm viele Bewohner unseres OrteS. DaS Begleitpersonal des Zuges wurde, nachdem es von Herrn Bürgermeister Leun herzlich begrüßt, bewtrthet, während inzwischen die Maschine des ZugeS bekränzt worden war. Im Gasthaus Zur Traube versammelten sich später die Mitglieder deS hiesigen BürgerclubS zu Ehren des sür unS wichtigen EretgnisieS. Ein Zither-Concert hielt die Er- schienenen mit ihren Familien lange zusammen.

-1- Butzbach, 1. April. Unsere Stadt war heute mit Fahnen, Tannengrün und Wappen prächtig herauSgeputzt. Am Weiselerthor war eine Ehrenpforte errichtet, von welcher mit großen Buchstaben ein Willkommen verkündet wurde. Die Stadt war mit Fremden gefüllt, trotz deS schlechten WetterS war die Landbevölkerung in Hellen Schaaren herbei- geeilt. Gegen 2 Uhr drängte sich Alles nach dem Bahnhof, von wo der Einzug der Truppen erwartet wurde. Gegen 8/43 Uhr trafen mit dem gewöhnlichen Personeuzuge die beiden Compagnien aus Darmstadt ein; kurz daraus brachte auch der Personenzug das Halb-Bataillon aus Gießen - in besten Begleitung befand sich das MufikcorpS deS Kaiser« Wilhelm Regiments. Inzwischen hatten die Krtegerveretne von Butzbach, EberSgönS und PohlgönS mit ihren Fahnen tn der Wetseler Straße Ausstellung genommen. Um 3 Uhr rückt das neue Bataillon mit klingendem Spiel zum Wetseler« thor herein. An der Ehrenpforte begrüßte NamenS der Kriegervereine Herr Apotheker Dr Bogt mit einer kernigen Ansprache die neue Garnison. Auf dem Marktplatz, dem Rathhause gegenüber, nahm nun daS Bataillon Ausstellung. Auf einem Podium war der Gemeinderath versammelt. Herr Bürgermeister Joutz trat vor und richtete folgende Ansprache an die zu Soldaten:Soldaten! Ihr seid heute in einen Ort als Garnison gelegt worden, der schon vor beinahe 2000 Jahren ein Garnisouplatz war, damals Garnison einer Truppe deS mächtigen römischen Reiches. Auch seit Anfang deS Jahrhunderts ist Butzbach Garuifonort gewesen. Heute zieht nun an Stelle der von hier verlegten Dragoner eine Jnfanterte-Abtheilung ein. Die Dragoner sind ungern von uns geschieden, möge auch der neue Truppentheil sich wohl bet uns fühlen und daS mächtige Deutsche Reich schützen und schirmen helfen. Ich begrüße Euch in den Mauern unserer Stadt mit dem Rufe: DaS fünfte Hessische Infanterie« Regiment Nr. 168 eS lebe hoch!" Tausendstimmig tönte dreimal daS Hoch über den weiten Platz. Herr Major Dommerich dankte im Namen des Bataillons sür die Be­grüßung und den sreundlichen Empfang der städtischen Behörden und der Einwohnerschast Butzbachs, indem er ein Hoch auf dieselben ausbrachte. DaS Bataillon rückte darauf in die Kaserne ab, während die RegimentScapelle bis gegen Abend auf dem Markte concertirte. Die Mannschaft wurde auf Kosten der Stadt in verschiedenen Wirth- schasten um 7 Uhr bewtrthet, während um 8 Uhr tm Hessischen Hof ein Banket für die Offiziere stattfand. Ueber daS neue Heim des 168. Regiment-, die Kaserne tu Butzbach, können wir folgende Mittheilungen machen: Am 3. September 1896 wurde mit den Umbauarbeiten der Cavallerie-Kaserne begonnen. Diese ausgedehnten Arbeiten, wofür ein ganz bedeutender Betrag aufgewandt wurde, wurden Dank der vorzüglichen Bauleitung und der fleißigen, tüchtigen Handwerker rasch vollendet. Die neue Kaserne kann als ein allen Anforderungen an Licht, Luft, Raum und Anlage ent« sprechender Bau bezeichnet werden. Besonders fallen dem Beschauer die großen, luftigen Mannschaftszimmer im Vergleich zu denen anderer Kasernen auf. Jedes dieser Zimmer ent« hält außer den Betten, Kleider« rc. Spinden, Tische, Schemel, Wasch- rc. Utensilien, je einen mehrere Meter hohen, mit der Büste des Kaisers und der Germania geschmückten Füllofen, der sür behagliche Wärme im Winter sorgt. Der ehemalige Bewohner der alten Dragonerkaserne kennt kaum den Bau wieder, von welchem man aus eine herrliche Fernsicht in die gesegneten Gefilde der Wetterau und die mit Wald bepflanzten Höhen deS sernliegenden VogelSbergeS hat. Betritt man durch das eiserne Thor die Kaserne, so befinden sich links als neuer Anbau die Wachtstube nebst sechs Arrestzellen. Hieran schließt sich der ehemalige ca. 63 Meter lange Stall, der an seinem andern Ende wieder einen Flüael als Anbau erhalten- das Ganze hat die Form eines I | Der sogen, lange Stall ist in dem ursprünglichen Steinmauerwerk um einen Stock erhöht und unten wie oben gleichmäßig eingetheilt worden, der untere Stock bildet ein Hochparterre. Die großen Doppelflügelfenster der Mannschastszimmer gehen nach dem Hofe zu, der Zugang zu den Zimmern erfolgt von dem da­ganze Gebäude auf der Rückseite durchziehenden, ca. 2 Meter breiten Corridor au- - drei steinerne je anderthalb Meter breite, mit Eisengeländer versehene Treppen führen nach dem zweiten Stock. Im Ganzen befinden sich in diesem Bau 35 Zimmer, sowie zwei Feldwebelswohnungen, bestehend aus je 2 Zimmern, Küche, Keller re. Der den rechten Flügel flanktrende Anbau bildet den sogen. Offizier-Pavillon, welcher zwei Offizier-wohnungen, eine für den Adjutanten mit Wohn- und Schlafraum enthält. Durch einen Zwischenraum von dem hinteren Flügel getrennt, erhebt sich da- ehemalige ca. 40 Meter lange, drei Stock hohe Mannschast-gebäude. Dasselbe ist in allen Stockwerken neu hergestrllt, theilwe-.se in der inneren Eintheilung verändert und ebenfalls zur Aufnahme von Mann­schaften, sowie von drei jungen Offizieren und verheirateten Unteroffizieren bestimmt. Der daran anschließende schloß­artige Bau mit seinem alterthümlichen, mit Statuen ver« zierten Portal ist ca. 50 Meter lang. Er wurde ebenfalls einem umfafienden inneren Umbau unterzogen und enthält neben geräumigen Mannschaft-zimmern, Offiziers- und Feld«

webelwohnnngen, nebst einer Wohnung für den Kasernen« Wärter, den Speisesaal, die Küche, Baderäume und sonstige Räume und Einrichtungen. Hieran schließt sich der fast bis zum Haupteingang reichende, ca. 45 Meter lange ehemalige alte Stall, der s. Z. 77 Pferden Aufnahme gewährte. Der« selbe ist zur Unterbringung der Fahrzeuge und einiger Pferde bestimmt. Die etwas zurückliegende ehemalige gedeckte Reit« bahn, ca. 26 Meter lang und 14 Meter breit, ist zur Moo- tiiungSkammer umgebaut worden- es wurde durch Balken­werk ein zweiter Stock geschaffen, sodaß drei übereinander liegende Räume vorhanden sind, die seitlich durch hübsch auS- gebaute Giebel das nöthige Licht erhalten. Diese hier be­schriebenen Gebäude, hinter welchen noch der sogen, neue Krankenstall, deffen jetzige Bestimmung noch unbekannt ist, sowie Lazareth, Latrinenbauten rc. noch gehören, umschließen den geräumigen Hof, der für daS Detailexerzieren bestimmt ist. Die Bau« und Ausstattungsarbeiten wurden mit Rück­sicht auf deren rascheste Ausführung meistens größeren au«- wärtigeu Firmen übertragen. U. A. fertigte die Möbel« fabrik von Th. Brück in Gießen die Einrichtungen für die OsfizierSwohn- und Schlafzimmer, die Vorhänge rc., deSgl. sämmtliche Rouleaux für Feldwebel- und Chargirtenwohnungen.

n. Friedberg. 1. April. Die aus den Kreisgemeinden hierher abgelieferten Collecten und Büchsengelder sür die Landes-Waisenanstalt auS 1896/97 beliefen sich auf Mk. 465.39. Augenblicklich herrscht hier ein ziemlich regeS Geschäft im Kartoffelhandel, der sich fast für die ganze Wetterau hier concenrrirt. Die einlaufenden Angebote zeigen, daß noch viel Maare auf Lager ist. Die Anfrage nach Kartoffeln, namentlich guten Steckkartoffeln, ist ebenfalls recht rege. Doch find die Preise nicht hoch, im Vergleich zu den Herbstpreisen sogar gering- denn man kauft daS Malter hier tn Friedberg für 3 Mk., während man im Herbste 3 Mk. 10 Pfg. und darüber zahlte. Entgegen der Meldung aus anderen Bezirken, daß man seitens der Landwirthe dieses Jahr weniger künstliche Düngemittel verwende, weil man fie sür die Ursache der Maul- und Klauenseuche halte, kann von hier berichtet werden, daß die Menge der von der Umgegend dieses Jahr bezogenen Dünger die früherer Jahre wohl noch übersteigen dürfte. Die feuchte Witterung seither war sehr geeignet dazu, die Wintersaaten mit Chilisalpeter zu bestreuen und allenthalben sah man seither die Landwirthe oder ihre Arbeiter bet dieser Beschäftigung, zumal durch die reichen Niederschläge an den meisten Orten die begonnene Aussaat des Sommergetreides unterbrochen wurde.

E. Echzell. 1. April. Durch die Feldbereinigung und die Zusammenlegung der Grundstücke in hiesiger Gemarkung mußte eine Neuverpachtung der fiscalischen Grundstücke vorgenommen werden. Diese Verpachtung hat Pachtpreise ergeben, die mit den sonstigen Güterverpachtungen nicht ver­glichen werden können, denn eS wurden Pachte von 40 bis 50 Mk. erzielt. Unser Ackerboden ist zwar sehr sruchtbar, aber so weit reichen die Erträge trotzdem nicht, daß fie einen Pacht von 40 bis 50 Mk. bei den heutigen schlechten Frucht­preisen decken. Die Preise erklären sich nur dadurch, daß die Kleinpächter und solche find eS fast ausschließlich ihren Arbeitslohn nicht rechnen. Sie wollen ein Grundstück haben, um einige Bodenproducte zu ziehen. Daß Zeit auch Geld ist, kommt hier erst in zweiter und dritter Linie in Betracht.

Aus dem BogelSberge, 2. April. Während der ver- floffenen Nacht schneite eS so stark, daß heute Morgen Dächer und Erdboden mit einer geschloffenen Schneedecke überzogen waren. Auch den ganzen Vormittag über hielt der Schneefall an. Trotz einer merklich tieferen Temperatur war die Dauer deS Schnees nicht lange- die Koppen des Vogelsberg dagegen strahlen im blendenden Weiß ihrer Winter« mäntel. Hoffentlich behält die Kalenderregel recht:Schnee im April gut düngen will."

Mainz. 1. April. Die bisher stattgefundenen Früh« jahrS-Weinverfteigerungen haben im Allgemeinen keine große Kauflust gezeigt. Nur die kleinen und mittleren Weine fanden zu entsprechenden Preisen Abnehmer, während sür die feineren Sorten keine Käufer vorhanden waren und solche meistens weit hinter den Taxen zurückgeblieben find. Diese Erscheinung zecht sich nicht nur bei den rheinheffischen und Pfälzer Weinen, sondern auch bei denen de- RheingaueS.

Wiesbaden. 1. April. Der als Capellmetster«Volontär bei dem hiesigen königlichen Theater beschäftigte Dr. Merk hat sich gestern Abend in selbstmörderischer Absicht drei Revolverkugeln in den Kops geschaffen. Er wurde noch lebend in da- städtische Krankenhaus gebracht und be- sand sich dort auch heute noch am Leben, aber in bewußt­losem Zustande. Die Veranlassung zu dem Selbstmordversuch sollen körperliche Leiden sein.

Ein Courier zur See Wenn ein Schiff dem Unter­gänge nahe und keine Au-ficht auf Hülfe vorhanden ist, werden, wie bekannt, kurze Mittheilungen über Ursache und voraussichtlichen Verlauf der Katastrophe aus Papterstreifen gefchrieben und in einer verkorkten Flasche den Meere-wogen zur Beförderung übergeben. Eine solche Flasche kommt aber nur sehr langsam vorwärts, läuft Gefahr, an Klippen zu zerschellen, und ist auch nur in nächster Nähe sichtbar. Nun« mehr wird von verschiedenen Seiten ein Ersatz für die Flasche vorgeschlagen. Ein Gummtball von zwei bis drei Fuß im Durchmeffer, mit grellen Farben bemalt, soll zum Entsenden von UnglückSnachri-hten zur See benutzt werden. Der Ball ist so leicht, daß ihn der Wind mit der Schnelligkeit von zehn Seemeilen in der Stunde über die Meeresoberfläche dahin treibt. Damit ließe e- sich vielleicht ermöglichen, die Nach« richt von einem auf hoher See in Noth befindlichen Schiffe so schnell tn die Hande von Menschen gelangen zu laffen, daß dem bedrängten Fahrzeug noch rechtzeitig Hülfe gesandt werden kann.

* Ei» originelles Eiuseguungsgescheuk bekam die Tochter eines Kaufmann- in Berlin, der seit 15 Jahren tn einer

großen Möbelfabrik thätig ist. Don dem Chef der Firma erhielt das junge Mädchen eine Beschreibung, laut welcher e- bei der Verheirathung eine vollständige Möbeleinrichtung von fünf Zimmern erhält. (Nun fehlt nur noch der Mann!)

Da» Preisausschreiben des MusikoeriageL B. 6d)eit- hauer in Berlin sür melodiöse und bequem spielbarc Musikstücke ist nun entschieden worden. Das Preisrichter-Collegium, btfkbenb aus den Herren Mufikgelehrten Wrlh. Tapperi, Capellmeifter Rich. Thiele und Componisten Max Wagner, .rihetlte die ouSgei.tzten Preise folgenden Compofitionen:Alldeutscher gcstmmsch' von Bruno Wandelt. ..Kaiserin Augusta-Dictorta-Marsch' von Eugen Saitelmair. .HrimalhSlied" für 1 Singstimme mit Plano von Gustav Lazarus undWünsch' für 1 Singstimme mit Piano von Bruno Wandelt. Die genannten PreiScompofittonen sind sofort tm Druck erschienen.

Obstfreunde dürste ein Aufsatz interesfiren, den Obergärtner Mertens von der Kgl. Odstbaulehranstalt in Geisenheim o. Rh. in der neuesten Nummer des practiichen Rathgebeis für Obst- und Gartenbau über das Düuge« de« vbstdLvtue mit tüusUiche« Tüngerstoffen veröffentlicht. Auch tonst enteilt die Nummer viel Interessantes, fo einen illuftrtrlen Aufsatz deS Frhrn. v. ^Schilling über die Spargelfliege, dielen Plagegeist aller Spargelzuchter. und deren Vernichtung. Die Nummer wird aus Wunsch gern um­sonst zugefchickt von der Verlagsbuchhandlung Trowitzch u. Sohn in Frankfurt a. Oder. |

3ns)«g an» öen »tawfcoaertswgiftan* bet Stadt Siehe».

März: 8. Emil Joses Knoll, Schriftsetzer zu Frankfurt a. M. mit Elisa Slöck-r hierlelbst. 27. Friedrich BcnariuS, Schreiner dahier, mit Auguste Luise Henriette Pauline Schmidt, ged. WiSker. bierseldst. 30 Heinrich Karl Müller, Schuhmacher dabier, mit Amalie Elise Lang hierseldst. April: 1 Georg Maximilian Bartsch, Premier- Lieutenant dahier, mit Agne» Emilie Mende zu Loschwitz. 1. Joseph Michael Westermeyer, Braumeister dahier, mit Anna Katharina VeSper Hierselbst. 1. Friedrich Bender, Schlosser dahier, mit Emma Jäger zu Steinheim.

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März: 22. Dem Feldwebel Johannes Ritz ein Sohn, Wilhelm Valentin Heinrich. 23 Dem Uhrmacher Georg August Koch ein Sohn. Georg Wilhelm. 25 Dem Hoboist Werner Sinning eine Tochter. 26. Dem Kaufmann Wilhelm Hilgardt eine Tochter 26. Dem Metalldreher Johann Adam eine Tochter. Marie 26 Dem Dienstmann Kaspar Eisenbach eine Tochter. 29 Dem Locomotiv Hetzer Karl Weidig eine Tochter.

März: 26. Sophie Rühl. geb. «ast, 39Jahre alt, obduu vor Buchbinder Karl Rühl zu Alsfeld. 26. Heinrich Wett, 27 Jahre alt Bergmann zu Schmalbach. 28. Johann Mrttler. Jahre a Dienstknecht von BüdeSheim. 29. Konrad Kohlbauer, 64 Jahre alt, Bauer von Btssenberg. 31. Christian Weidig, 76Jabre air Grotzh. HaupisteueramtSdiener i. P. dahier. 31. Johanne» Volk, t»_ Jabie alt, HtlfSwagenmetster t. P. dahier. April: 1. .'3oben। Rehorn, 30 Jahre alt, Bergmmin v. Münchholzhausen. 2 Sathartne Rolh geb. Geißler, 75 Jahre eit, Wiltwe von Lehrer Heinrich Roih dahier. 2. Anna Koch, 27 Jahre alt, Dienstwagd von Dernbach. 2 Johann Daniel Löber, 73 Jahre alt, Maschinenpuher hoblet.

Auszug aus den Kirchenbücher«

der Stadt Sieden.

Evangelische Gemeinde.

ehaate.

LukaSgemeinde.

Den 27. März. Friedrich Wilhelm Münzinger, Gärtner, und Johannette Schrnandt, Tochter des verstorbenen GastwirthS Karl Schmandt. t

JohanneSgemeinde.

Den 27. März. Heinrich Wallbott, Bergmann zu Gießen, und Katharine Hartmann.

Militärgemeinde.

Den 27. März. Heinrich Bernstein, Sergeant und Elisabethe Stumpf, Tochter des verstorbenen Ackermanns Friedrich Stumpf zu Burkhardsfelden.

etanftt.

Markusgemelnde.

Den 28. März. Dem Locomotivhelzer an den Oberhesfischen Staatsbahnen Ludwig Aff ein Sohn, Robert Ludwig Ferdinand, geboren den 6. Februar.

I ohanneSgemeinde.

Den 28 März. Dem Vrosector an dem anatomischen Institut Dr. Bruno Henneberg eine Tochter, Charlotte Marie Helene, geboren den 14. December.

Mtlitärgemeinde.

Den 28. März. Dem Seraeant Wilhelm Joseph KatS ein Sohn, Wilhelm, geboren den 4. März.

embiau.

MatthäuSgemeinde.

Den 1 April. Christian Weidig, HaupisteueramtSdiener i. P., verhetrathet, 77 Jahre alt, starb den 31. März.

LukaSgemeinde

Den 27. März. Philipp Marx, Oeconom, 64 Jahre alt, stard den 25. März.

Den 2. April. Johannes Volk, HilfSwagenmrister, 62 Jahre alt, starb den 31. März.

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