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Dimsiag den 2Februar
Nr. 27
Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gietzen
Hratisbeitage: Hießener Kamilienbtätter.
Unnahme von Anzeigen zu der N-chmittagS für de, felfltnben Tag erscheinenden Nummer bi« Bonn. 10 Uhr.
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Der
Hiißener Anzeiger erscheint täglich, »nt Ausnahme deS Montags.
ErOes Blatt.
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fechterei Mainz abgehtfert.
Ausland.
Wiev, 30. Januar. Heute, als am Sterbetage bei Krouprinzeu Rudolf, verweilte Kaiser Franz Joseph längere Zeit am Sarge des Kronprinzen. Auch der Deutsche Rotier hatte durch den Militärattachö Grafen Hülsen-Häseler einen prachtvollen Kranz ntederlegen lassen.
Wien, 30. Januar. Authentisch verlautet, daß die diesjährigen Kaiser-Manöver bei FoliS in Ungarn statt- finden werden. Als einziger Gast des Kaisers Franz Joseph wird Kaiser Wilhelm den Manövern beiwohnen.
Athen. 30. Januar. Sämmtliche Studenten verließen aus Anrathen des Mettopoliten da- UniverfitatSgebäude. Der Rector gab seine Entlasiung.
haben würde, bet. Die Sache sei aber sub judice, sie werde voraus- l sichtlich schon Anfang Februar vor dem Reichstage zur Verhandlung kommm. gftQHer,{§agan führt Beschwerde, daß in Görlitz Jemandem die Lelephonverbtndung abgeschnitten sei wegen Benutzung durch Nachbmn^^r DQn Stephan rechtfertigt dies damit, daß ja in den Vertragen ausdrücklich die Benutzung nur für eigene Zwecke ausgemacht sei. Private Fernsprechstelleo dürften keinesfalls zu öffentlichen Fernsprechstellen auSgestaltet werden.
Abg. Müller-Sagan erwidert, in Berlin werde doch seitens der Verwaltung nicht beanstandet, daß die Fernsprechstellen bei den Portiers von sämmtlichen Mtethern des Hauses benutzt würdm.
Der Titel wird genehmigt und damit der Rest des OrdinariumS. । Das Extraordinartum wird debatteloS nach den Beschlüssen der Comission bewilligt. ~ ,
Petitionen um Ermäßigung der Fernsprechgebühren werden den verbündeten Regierungen zur Erwägung überwiesen.
Bet den Einnahmen beantragt
Aba. Schneider (frs. Dp.) nachstehende Resolution: Der Reichskanzler wolle dahin mitten, daß die Portofreiheiten laut Gesetz von 1869, welche den regierenden Fürsten und deren Gemahlinnen bezw. Wtltwen verblieben seien, aus deren Personen beschränkt würden.
UnterstaatSsecretär vr. Fischer: Das Gesetz von 1869 habe die Bedeutung eines Vertrags, der nicht einseitig geändert werden könne, denn es sei die Voraussetzung gewesen für den Verzicht aus I das Postregal der BundeSfürsten. Etwaigen Mißbräuchen wurde wie seither auch gewiß in Zukunft bereitwillig abgeholfen werden.
Abg. Bebel (Soc.): Wenn irgend etwas, so könne der Umfang, in dem von diesem Privileg Gebrauch gemacht werde, alS grober Unfug bezeichnet werden, zumal wenn man daran denke, wieviel Wesens man aus dem vielleicht etwa« reichlichen Gebrauch der Freifahrtberechtigung Seitens einzelner Abgeordneter gemacht habe. Man habe doch auch sonst schon genug Privilegien angetastet; diese Portosreiheit sollte überhaupt beseitigt werden. -
Abg. Schneider hofft, daß diele Eiörterung und ihre Verbreitung durch die Preffe schon dazu führen werde, daß den schreienden Mißständen auf diesem Gebiete abgeholfen werde-z
Der Antrag wird gegen die Stimmen der Freisinnigen und I Socaldemokraten abgelehnt und dann der Rest be8 Postetats un- I verändert genehmigt.
Ohne Debatte wird noch der Etat der Retchsdruckeret erledigt.
Mittwoch, 3 Februar: Erste Lefung der Grundbuchordnung I und der Converttrungsvorlage. (Schluß 3®/4 Uhr0
Deutscher Reich.
Berlin, 30. Januar. Wie aus Graudenz gemeldet wird, wurde der Knecht Johann Malkowskt aus Kreut bei Neuenburg, welcher ein LooS der Berliner Gewerbe- auSstellungS Lotterie gefälscht und dies dem Kaufmann Meyer in Neuenburg unter falschem Namen verkauft hatte, zu sechs Monaten Gefängntß verurthetlt. Auf das Loos war ein Hauptgewinn von 15,000 Mk. gefallen und Kaufmann Meyer war bekanntlich bei Präsentation deS LooseS in Berlin in | Hast genommen worden.
Berlin, 30.Januar. Fürst BiSmarck hat dem Vorstand des Vereins Berliner Künstler auf eine An- 1 frage erwidert, daß er in Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand davon abstehen müffe, eine Abordnung des Vereins persönlich in Friedrichsruh zu empfangen. Dem Fürsten, der die anläßlich seines 80. Geburtstages ihm verliehene Ehrenmitgliedschaft deS KünstlerveretnS angenommen hat, sollte nachträglich die prächtige Votivtafel, die nach Carl HoffackerS Entwürfen geschaffen ist, überreicht werden. Nunmehr wird die Votivtafel nach FriedrtchSruh gesandt werden.
Berlin, 30. Januar. An der internationalen Sani'- tätS-Co nferenz am 10. Februar zu Venedig werde wahrscheinlich der Director im Reichsgesundheitsamte Dr. Köhler sowie ein Medicinal-Sachverständiger theilnehmen.
Berlin, 30. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Der neue russische Minister der auswärtigen Angelegenheiten Graf Murawjew wird heute auf der Rückreise nach St. Petersburg hier eintreffen. In Berlin befindet sich der Staatsmann, den das Vertrauen seines Herrschers in verhältnißmäßig jungen Jahren auf einen so hohen Posten im Dienste seines Vaterlandes gerufen hat, auf einem ihm wohl bekannten Boden, denn Graf Murawjew hatte während seiner diplomatischen Laufbahn, die er Dank seiner, von Allen, die mit ihm verkehrten anerkannten Befähigung, so rasch zurückgelegt hatte, längere Zeit in der deutschen Hauptstadt geweilt und viele persönliche Beziehungen hier zurück- gelaffen. Graf Murawjew wird aus dem Empfang beim Kaiser sowie aus dem Verkehr mit unseren leitenden Staats- männern den Eindruck bestätigt finden, daß heute so wenig wie früher eine Interessen-Verschiedenheit vorhanden ist, die der Fortdauer einer für beide Staaten gleich erfreulichen I Uebereinstimmung der auswärtigen Politik im Wege stände.
Kiel, 30. Januar. Heute Mittag 12 Uhr ist im könig- | lichen Schlöffe die Taufe des jüngsten Sohnes des Prinzen Heinrich vollzogen worden. Der Kaiser fungirte bei dem Tanfacte als Pathe. Der Prinz erhielt die Namen Wilhelm, Victor, Karl, August, Heinrich, Sigismund. Letzterer I Name ist der Rufname. Als Taufzeugen waren u. A. ge-
Januar 1897
Wil
laden: Die erbprinzlich Metntngen'schen Herrschaften, der Erbgroßherzog von Oldenburg, die in Schleswig-Holstein wohnenden Mitglieder fürstlicher Häuser, Gras Waldersee mit Gemahlin, der commandirende Admiral von Knorr mit Gemahlin. Nach dem Tausacte fand Galatafel statt. Zu der Abends im königlichen Schlöffe stattfindenden Festvorstellung sind eine große Anzahl Einladungen ergangen.
Hildesheim, 30. Januar. Amtlich wird gemeldet: Sämmtliche zu der BetriebSinspection Hildesheim gehörende« Strecken, auch Strecke Grauhof—Goslar, find wieder voll- ständig in Betrieb genommen.
Wiesbaden, 30. Januar. Bei der gestern auf Schloß Rumpenheim stattgehabten Taufe der Zwillingssöhne del Prinzen Friedrich Carl von Heffen erhielten dieselben die Namen Philipp und Wolsang Moritz.
Hamburg, 30. Januar. Die heute erfolgte Abstimmung aller Strikenden ergab 72 pCt. für Fortsetzung des Strikes. „
Hamburg, 30. Januar. Die Central - Strike - Com- Mission trat gestern Abend zu einer Sitzung zusammen, welche bis heute früh 3 Uhr dauerte. Schließlich wurde einstimmig beschloffen, den Ausständigen die Wiederaufnahme der Arbeit zu empfehlen.
Dresden, 30. Januar. Auf sieben sächsischen Nebenbahnen ist infolge von Schneeverwehungen der Verkehr unterbrochen. Auf den Hauptbahnen erleiden die Züge bedeutende Verspätungen.
Amtliche»» Theil.
Bekanntmachung,
betreffend: Maul- und Klauenseuche zu Bellersheim.
Nachdem die Maul- und Klauenseuche zu Bellersheim erloschen ist, werden die angeordneten Sperrmaßregelv hiermit wieder aufgehoben.
Gießen, den 1. Februar 1897.
GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen.
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beweist die Thatsache, daß wir auf die vorjährige Resolution hin die Lelevbongebühren für den Umkreis von 25 Kilometer herabgesetzt I Haben. Renten an Bevollmächtigte sind nicht durch die Postoerwaitung ->u zahlen, sondern Seitens der Berufsgenossenschaften. Wenn wir erstere Zahlungen ablehnen, so halten wir uns damit nur genau an -aS Gesetz, mit der Zahlung der Renten an die Arbeiter selber bat das gar nichts zu thun. , ,
Abg. Singer (Soc.): Auf welche Weise der gestern von mir «besprochene Erlaß bekannt geworden, ist gleichgiltig. Ein Minister, Ü>r in Frankreich oder England dem Parlamente die Antwort über | «inen solchen Erlaß verweigerte, würde alsbald seine Entlasiung rrbalten. Was Alles bet der Postverwaltung möglich ist, zeigt eine Verfügung eines Herrn Postdirectors Schüßli in Oberhausen, in welcher von Packelt:ägern als von Ochsen und Stuck Rindvieh gesprochen wird WL6EA
Rath Wittko: Wir kennen die betr. Verfügung nicht, sollte sie bestehen, dann würde natürlich Mißbilligung eintreten.
Abg. Liebermann von Sonnenberg (Ref.-P.) führt Beschwerde über Annahme und Bestellung von Drucksachen bei Berliner Postämtern, sowie über mangelhafte Durchführung der postalischen Sonntagsruhe, speciell auf Kosten der Unterbeamten. Eine leichtere Sommerkleidung, namentlich für die Landbriefträger, sei nothwendig.
Geh. Rath Fritsch: Eine Beschwerde über mangelhafte Packet- annahme ist uns nicht zugegangen, die Sache soll aber geprüft werden. Betreffs der Sommerkleidung bestehen gewisse Bedenken. Die seit wahren angest-lllen Ermittelungen werden aber fortgesetzt und es ist ?a möglich, daß sie noch zu einem anderen Ergebniß führen.
DaS Gehalt des Staatssecretärs wird genehmigt und die von der Commission beantragte Resolution betr. Besch, änkung der Packet- bestellung an Sonntagen auf Estsendungen angenommen.
Bei dem weiteren Besoldungstitel: Oberpostdirectionen, Titel 18, Bureaubeamte 2. Klasse, beantragt
Abg. Müller-Sagan Erhöhung des Gehaltsmaximums von 8700 Es enffteh^hierüber zunächst eine längere GeschäftSordnungs- bebatte^ welche damit endet, daß sämmtliche Besoldungsanträg«- an die Budgetcommission verwiesen werden, da diese ohnehin rwch,über die BesoidungSoorlage der Regierung zu berathen und eine Beschluß, fasiung bis nach Vorliegen der analogen Beschlüsse in Preußen, »erMrten bat Vervollständigung der Telegraphen-
aulagen" Weißmacher ouf das bekannte Urtheil des Oberlandes- •erid)t6 in Breslau hin, welches die Städte berechtige, gegen die Inleauna von Telegraphennehen auf Grund ihres Befitzrechts an >en Straßen Widerspruch zu erheben. Trete das Reichsgericht dieser ünttrfieibuna bei so erwachse der weiteren Ausdehnung be§2elegropbens n^e? die a?ößte Gefahr? Ebenso durch die electrischen Straßen- bahnen^wofern nicht Telegraphen-Verwaltung und electrtsche Bahnen auf einander billige Rücksicht nähmen und besonders die letzteren Lö higt würden, fick bei Anlegung von Starkstromanlagen jeder 8eeinträchtigung der Telegraphen- und Telephonanlagen durch ent-
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EXecS Vorredner in Bezug auf die Folgen, welche dieselbe für die Ausbreitung des Telegraphen- und TelephonnetzeS
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DemtscheI Veich-tag.
165. Pleuarfitzung. SamStag den 80 Januar 1897.
Die Berathung des Etats der Post- und Telegraphenverwal- hmfl, Titel Gehalt deS Staatssecretärs, wird fortgesetzt.
Abg. Bumiller (Str.) wünscht Ausdehnung der postalischen VanntigSruhe über die ges-tzlichen Feiertage hinaus auch auf die kirchlich „gebotenen" Feiertage. Im Fürstenthum Hohenzollern werde ►on allen Verwaltungen auf alle diese katholischen Feiertage gebührenv Rücksicht genommen, nur von der Reichspost nicht.
StaatSsecretär v. Stephan: Die Reichspostverwaltung kann da nicht ohne Weiteres vorgehen, zumal es sich doch auch um den Bisenbahnpostbetrieb handelt. Wir haben unS daher mit der preußischen Bmtralstelle in Verbindung gesetzt und eine Entscheidung von da liegt noch nicht vor. r ., .. ...
Abg. Förster (Ref.-P.) kommt nochmals auf die Ungerechtig- teiten zurück, welche durch die Einführung des Altersstufensystems tzorbeigeführt seien. , _ . .
Abg. Fischbeck (frs. Vp.) verwahrt seine Freunde dagegen, eine Vertheuerung des Zeitungswesens zu wollen. Ihr Verlangen »ach Reform deS PostzeetungSlarifs laufe nur auf eine gerechtere «ertheilung der Lasten des Tarifs hinaus. Wenig befriedigt habe 6bn die Antwort vom BundesrathStische bezüglich der an den Tele- »rammen geübten Censur. In dem Dank von hiesigen Productm- Mnbletn an die Wiener Börse seien sogar die Worte „Schulter an !4chulter gehen gegen solche Angriffe auf die Börse" von der Tele- .iravben-Behörde beanstandet worden. Weiter bemängelt Redner, «ie die Post der im Unfallgesetz statuirten Verpflichtung zur VerauS- . «guna von Unfallrenten nachkomme, sowie den FiScalismuS der 'Verwaltung und ihr ablehnendes Verhalten gegen Wünsche deS
Wslffv telegraphisches 6ovrefponbc$M»B«xts«.
Riel, 31. Januar. Bei dem gestrigen Festmahl im königlichen Schlöffe brachte Seine Majestät der Kaiser einen Trinkspruch auf den jungen Prinzen Sigismund aus. ^Hente Vormittag wohnten Seine Majestät der Kaiser und Seine Königliche Hoheit Prinz Heinrich nebst ihrem beiderseitigen Gefolge dem Gottesdienste in der Garnisonktrche bei, zu welchem auch Abordnungen der Besatzungen der im Hafen liegenden Kriegsschiffe erschienen waren. ES herrscht hier klares Frostwetter.
Pari«, 31. Januar. Bet dem deutschen Botschafter Grafen Münster fand gestern ein EmpfavgSabend statt, zu welchem Casimir Perier mit Gemahlin, der Präsident der Deputirtenkammer, Loubet, der Mtnisterpräfideni Meline und die übrigen Minister, sowie viele Senatoren und Deputirte erschienen waren. Auch die Angehörigen der Aristokratie hatten sich sehr zahlreich eingefunden.
Depeschen deS Bureau „Herold."
Berlin, 31. Januar. Der Kaiser wird sich nach den getroffenen Dispositionen die geretteten Mannschaften deS „Iltis" am 8. Februar im königlichen Schlöffe vorstellen (Q^C Berlin, 31. Januar. Der russische Minister deS Auswärtigen, Graf Murawjew, ist gestern Abend hier ein- getroffen und am Bahnhofe von dem gesammten Personal der russischen Botschaft empfangen worden. Bei dem ihm zu Ehren in der russischen Botschaft veranstalteten Diner erschienen u. A. der Reichskanzler Fürst Hohenlohe, sowie sämmtliche Mitglieder der russischen Botschaft. StaatSsecretar Marschall hatte sich entschuldigen laffen. Nach Beendigung deS heute Abend beim Reichskanzler stattfindenden D>nerS fährt Graf Murawjew zum Kaiser nach Kiel, um dort morgen Mittag in Audienz empfangen zu werden. Morgen Aoend wird Graf Murawjew in Berlin wieder etntreffen und von hier nach kurzem Ausenthalt die R-«e nach P-t-riburg fort. ^'"Petersburg, 31.Januar. Im Watsenhause zu Saran«k im Gouvernement Pensa brach Feuer auS, wobei acht Kinder verbrannten.


