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^ogen werden darf- „Trockenwohner" sind schlimmen Krank« betten ausgesetzt. Der größte und lufttgste Raum der Wohnung soll das Schlafzimmer sein, nicht die „gute Stube", da man im ersten durchschnittlich ein Drittel seines Lebens verbringt. Nachstdem wird das Nöthige über Lüftung, Reinigung und Heizung der Wohnräume erwähnt. Durch gehörige Lüftung entgeht man einer Menge schädlichen Einflüssen anorganischer (Kohlensäure-, Kohlenoxyd- u. s. w. Bereinigung) und organischer Natur (Bakterien)- auch im Winter kann mau kalt schlafen, dann aber bei etwas geöffnetem Fenster und Morgens soll sich dann Kaltwaschen im angewärmten Zimmer anschließen. Im Weiteren wird gegen die sogen. „Staub'Renaiffance" der möbel- und überhaupt ausstattung- überladenen modernen Wohnungen geeifert, die schädlichen Folgen der Ueberheizung der Zimmer dargelegt und als sanitär bester Ofen, der die behaglichste Wärme verbreitet, der mit Holz geheizte Kachelofen bezeichnet, schließlich unter der Rubrik „Wohnung" gegen die den besten Boden für Scrophulose und Tuberculose bietenden MtethSkasernen pole« mifirt (in englischen größeren Städten kommen durchschnittlich 4—7 Einwohner auf ein Hau», in Berlin 58!) — Zur Kleidung wird bemerkt, daß der Stoff zu derselben porös sein soll, am besten thierische Wolle, ferner daß gegen Erkältung das natürlichste Mittel ein durch Selbsthülfe des Organismus hervorgerufener Schweiß ist, der den Körper entlastet und der richtige Schutz gegen Erkältung in gehöriger Abhärtung, kalten Waschungen und rationeller Kleidung besteht. Kinder bedürfen wärmerer Kleidung, als Erwachsene, nament- ich der unteren Extremitäten- kleine Kinder sollte man daher nicht mit nackten Beinen laufen laffeni Ebenso wie dieses wird das Corsett-Tragen und das Anlegen von Halstüchern verdammt, vor Allem aber auch die modernen spitzen Schuhe, zumeist der Damen, die uns keine Berechtigung geben, uns Iber die verkrüppelten Füßchen der Chinesinnen lustig zu mache«? Mit dieser Apostrophe schloß der in Reichhaltigkeit Md AuSsührungSweise recht bemerkenSwerthe Vortrag.
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Vermochte».
• München. 30. März. Der Prinzregent hat den s. Z. von dem Münchener Schwurgericht wegen dreifachen Raubmordes in der Karlstraße zum Tode verurtheilteo Maurer Berchtold zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt.
* DaS kälteste Ostern feierte Nansen vor drei Jahren, als sein Schiff in den Etswüsten des Pols festgebanut lag. Die Temperatur betrug 32* R. unter Null. Er berichtet darüber in der soeben erschienenen 11. Lieferung seines fesselnden Werks „In Nacht und Eis" (Leipzig, F. A. BrockhauS): „Montag 26. März 1893. Wir liegen ohne Bewegung- keine Drift. Wie lange wird das dauern? Wie stolz war ich bei der letzten Tag- und Nachtgleiche, die ganze Welt erschien mir hell- setzt bin ich nicht mehr stolz. Die Sonne steigt empor und taucht die Eisebenen in ihren Glanz. Der Frühling kommt, bringt aber keine Freude mit. Hier ist eS so einsam und kalt wie je. Die Seele erstarrt. Sieben weitere Jahre eines solchen Lebens oder vielleicht nur vier — wie wird die Seele dann sein? Und sie . . .? Wenn ich meinem Sehnen nur freien Spielraum laffen, die Seele aufthauen laffen dürfte. O, ich sehne mich weit mehr, als ich eingestehen darf. Ich habe nicht den Muth, an die Zukunft zu denken .... Und wie wird es zu Hause werden, wenn Jahr auf Jahr vergeht und Niemand kommt?" Aber nur flüchtige Momente sind eS, in denen solche trübe Stimmungen Nansen ergreifen. Rasch ermannt er sich, und die alte Energie und Thatenluft dringt durch: „Noch immer muß ich warten und die Drift beobachten- aber wenn sie die verkehrte Richtung einschlagen sollte, dann werde ich alle Brücken hinter mir abbrechen und Alles auf einem Marsch nach Norden über das Eis wagen. Ich weiß nichts Befferes zu thun. ES wird eine gesährliche Reise sein, eine Frage um Leben ober Tod: aber habe ich eine andere Wahl? ES ist deS Mannes unwürdig, eine Aufgabe zu übernehmen und sie dann aufzugeben, wenn der Höhepunkt der Schlacht bevorsteht. ES giebt nur einen Weg, und der ist Vorwärts!" — Die 11. Lieferung, reich mit Illustrationen auSgestattet, er«
hält den Leser in der bisherigen Spannung. ES ist erfreulich, daß die übrigen Lieferungen im Laufe deS April vollständig bezogen werden können.
Schiff-nachrichten.
— Der Dampfer „Illinois" der „Red Star ßinie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 28. März wohlbehalten in Philadelphia angekommen.
Nniversitäts. Nachrichten.
— Tübingen, 30. März. Professor Säxinger, Vorstand der Frauenklinik, ist gestorben.
— An der Akademie zu Münster wurde der außerordentliche Professor der Geschichte, vr. Finke, als Oidinarius in die Stelle deg nach Marburg berufenen Profeffors v. Below befördert. In Münster herrscht darob große Befriedigung, weil Herr Finke sich um die Westfalische Geschichtsforschung (er ist u. A. Director bc8 Westfälischen AlterthumsvereinS) sehr veidient gemacht hat.________
-WScheELr^ed-rstcht^er TodkSMe t« Gtetzm
13. Woche. Vom 21. März bis 27. März 1897. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 700 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeit-Mer: 17,54, nach Abzug der OrtSsremden 8,77°/«.
Kinder
ES starb«, en: Zusammen: Erwachsene: tat vom
1. Lebensjahr: 2.—15.J»hr:
Zellgewebsentzünd. 1 (1) 1 (1) — —
Krebs 1 (1) 1 (1) ~ ~
Lungenschwindsucht 1,1 — —
Lungenerweiterung 11 — —
Diphtheritis 1 (1) 1 (1) - —
Influenza 1 — 1 —
Rose 1-1 —
Nierenentzündung 1 (1) 1 (1) — —
Summa : 8 (4) 6 (4) 2 —
Anm. Die In Rlemman gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todeskälle in der betreffenden rkrankbeit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Kunst-Ausstellung, g'eof^n^ täglich, mit Autz^ nähme des SamStags, von 11 Ms 1 Uhr, am Mittwoch auch noch von 3 bis 5 Uhr. Sonntag- ununterbrochen von 11 bt» 8 Uhr. — Eintrittspreis für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg.
Bekanntmachung,
betreffend: Absperrung der Wasserleitung.
Wegen Auswechslung eines Hydranten auf dem Marktplätze find wir genöthigt, Freitag, deu 2. April, vou Morgens 7 Uhr a» bis gegen 9 Uhr Vormittags, die Wafferleitung
in der Tchulstraste, und auf dem angrenzenden Theil des Marktplatzes, in der Kaplaueigaffe und Wettergasse, auf dem Kircheuplatze und dem Lindeuplatze
abMsperren, was wir hiermit zur gefl. Kenntnißnahme der betreffenden Anwohner bringen.
Gießen, den 31. März 1897.
Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.
__Otto Bergen._________________3208
Gothaer Lebensverficherungsbank.
verßchermlgsbestand sm 1. Mar; 1897: 714% Millionen Mark.
Dividende im Jahre 1897: 30 bis 134 pCt. der Jahres- Normalprämie — je nach dem Alter der Versicherung.
Vertreter in Gießen:
241 Heinrich Hochreuther, Südanlage 5.
Nnchslhe Rkntm-NttßchkmiW-MÄ.
mb 1888 gegründet, unter besonderer Staatsaufsicht stehend, ■bbdd veemSgeur 95 Millionen Mark. Reutenverficheeung zur Erhöhung des Ein- tonimenS. 1895 gezahlte Rentenr 3,440,000 Mark, «apitalverficherung ßür Aussteuer, Militärdienst, Studium). OesfenUiche Sparkasse.
GeschäftSpläne und nähere Auskunft bei Herrn Heinrich Hochrenther in Stegen. Südanlage 5. lö3
Holz-Versteigerung
im Freiheit, v. Mttchling'schrn
Dbrrsettbachswald.
Montag deu 5. April werden versteigert:
8 rm Buchen-Scheiter, 90 rm Luchen- und 5 rm Eichen-Knüppel vnb 200 rm Buchen-Reisig.
Zusammenkunft Mittags gegen 1 Uhr im Holzschlag bei Holz- nilmmer 1.
Treis a. L., den 26. März 1897.
Amendt, Forstmeister. 3182
/rtitag den 2. April l. A,
Nachmittags 2 Uhr, bn „Adler* zu Gießen versteigere ich ffitntltd) gegen Baarzahlung:
4 Hobelbänke, 1 Verticow, 2 Sophas, 2 Commoden, 4 Bettstellen und sonstige Mobilien, 1 Partie Wollgarn, Spiegel, Bilder u. s. w.;
ftnter 1 Gewehr, 1 Opernglas, 1 Hirschfänger, 1 Revolver, 1 Ueberzieher, 1 goldenen Ring.
Versteigerung voraussichtlich bestimmt, iibs<tz 2 bestimmt.
1196 Enget, Gerichtsvollzieher.
We Schellfische
wp'stehlt 990
J. M. Schulhof.
Schellfisch u. Cabliau
334 frisch im .Rebstock-.
Zur Saison!
Den Empfang sämmtlicher Neuheiten, sowie garnirte und uugarnirte Damenhüte und aller in da» Putzfach einschlagender Artikel zeigt ergebens! an
Sophie Katz,
3199 Asterweg IO.
431] Der mittlere Stock meines HauseS ist per sofort anderweit zu vermiethen. ______H Schmidt, Bahnhofstraße 37.
3200] Wohnung, 3 Zimmer mit Bu» behör, zu vermiethen. Riegelpsad 21.
3209] Bi-marckstraste 17 ist der zwe ie Stock, 5 Zimmer mit Zubehör, per 1. Juli anderweitig zu vermiethen.
Näheres daselbst im ersten Stock.
3213] Schön möblirtes Zimmer, auf Wunsch mit Pension.
_____________Grabenstrabe 11, n
3214] Ein möblirtes Zimmer auf sofort zu vermiethen. Bahnhofstraße 39, II.
3212] Schön möblirtes Parterrezimmer sofort zu verm. Schanzenstratze 6.
Für Einjährige.
3207] Zwei möblirte, freundl. Parterrezimmer per sofort zu vermiethen. Kirchstraße 18, vis-a-vis der Aliceschule.
Restauration Sorgenfrei.
Hammstraße 14. 3211
Heute Mittwoch Abend:
Frei-Concer t.
WF* Nette Bedienung. ~*W1
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Allen Denjenigen, welche uns während 5*/z jährigem Hiersein sowohl freundschaftlich als auch geschäftlich nahe standen und von denen, anläßlich der Utbersiede> lung nach Zürich, nicht mehr persönlich Abschied genommen werden konnte, sogen wir hiermit rin herzliches lkbewohl!
Familie A. Lutz. -
Beuern.
3204] Geräumige Hofraithe, mit Scheuer und Stallungen, in der Mitte de» Ortes gelegen, in welcher früher Wirthschaft betrieben wurde und zu jedem Geschäft geeignet ist — soll alsbald billigst verkauft oder verpachtet werden. Nähere Auskunft ertheilt die Expedition d. Bl._______
3189] Es wird ein gebrauchter, noch in gutem Zustande befindlicher
Fahrstuhl
zu kaufen oder zu leihen gesucht.
Von wem? sagt die Expedition d. Bl.
Zu verkaufen.
3195] Arüvrosataetoffrln billigst bei Karl Euler, Hammstraße 5.
Schöne Erbsenreiser zu verkaufen bei Gg. Hoß, Billa Pietsch, Nahrungsberg 9. 2803
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Für Schneider.
3201] Zwei tüchtige Schneider finden dauernde Beschäftigung bei
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3120] Dienstmädchen, welches Oeco- nomiearbeit versteht, alsbald gesucht.
Ebelstraße 82.
2595] Gchreinerlehrltng gesucht.
H. Sack, Große MÜHlgaste 5.
Stellen-Gesuche.
3215] Tücht.fleiß. Mädchen sacht tagsüber
Arbeiten zu übern. Näh. «oethestr. 4»


