Ausgabe 
30.6.1896 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Aalst- tr1ear«phst-e- Lorrespondenz-Bure«».

Weimar, 28. Juni. Die Einweihung de- Goethe» und Schiller-Archiv- faod heute Nachmittag 3 Uhr in Gegenwart der Großherzoglichen Familie, de- Chefs des CioilcabinetS, Geh. CabinetSrathS Dr. v. LucaouS, der von Seiner Majestät dem Kaiser als Vertreter entsandt war, des Staatsministeriums, des LandtaqSvorftandeS und Vertretern der Staats- und städtischen Behörden statt. Die Feier der Eröffnung begann mit dem Vortrage von SchillersLied au die Freude" durch einen Sängerchor. Hieraus hielt Geh. Hofrath Dr. Ruland im Namen der Goethe-Gesellschaft eine Begrüßungsansprache und überreichte die Büsten Goethes und Schiller- in Marmor als Geschenk der Gesellschaft, während Erich Schmidt die seitens der Großherzogin dem Archiv ver­ehrten Handschriften der Briefe Goethe- an Frau v. Stein übergab, welche von der Goethe Gesellschaft und einer Gruppe von Freunden der Anstalt, an deren Spitze Seine Majestät der Kaiser stand, zu diesem Zwecke erworben waren. Die Großherzogi., antwortete auf die Ansprache mit Worten herz, lichen Dankes und betonte die Bedeutung des Archivs für das geistige und nationale Leben Deutschlands. Die Schiller­stiftung überreichte durch Duboc Dresden eine Adreffe, im Namen der Shakespeare Gesellschaft übergab Oechelhäuser eine von der Gesellschaft gestiftete Marmor Votiv-Tafel. Nach Vortrag des Schlußchores aus GoethesFaust" von Schu- mann fand Cercle und ein Rundgaug durch die großartigen Räume, verbunden mit der Besichtigung der ausgestellten Handschriften statt. Au die Feierlichkeit schloß sich eine Fest- tasel für die auswärtigen Gäste. Abends ist großer Empfang bei der Oberhofmetftertn der Großherzogin, Gräfin v. Fabrice. Die Stadt ist reich geschmückt.

Warschau, 27. Juni. Alle in den letzten Tagen wegen politischer Umtriebe verhafteten Frauen wurden auf binden Petersburger Befehl au- der Haft entlaffen.

Athen, 27. Juni. Da- für Creta gebildete Auf­stau dS.Comitö hat die Leitung der Operationen, die Ver- rherlung von Munition, Waffen und Lebensmitteln bereit» übernommen. ES ist im Besitze reicher Geldmittel.

Constautiuopel, 27. Juni. Wie in diplomatischen Kreisen verlautet, ist die Pforte geneigt, auf die Rathschläge der Mächte bezüglich Kreta einzugeheu.

Tifli», 27. Juni. Einem hiesigen Blatte zufolge wurde in Teheran auf den neuen Schah von Persien ein Attentat verübt, wobei aber der Schah unverletzt blieb. Der Thäter wurde verhaftet.

Berlin, 29. Juni. Die Ankunft der Mitglieder des niederösterreichischen Gew erb e. Vereins erfolgte gestern Abend auf dem Bahnhof Friedrichstraße, woselbst Empfang derselben Seitens der Vertreter der Berliner Handels- und der Gewerbe-AuSstellung ftattfaud.

Berlin, 29. Juni. Auf der hiesigen persischen Gesandt­schaft ist von einem Attentat auf den Schah von Persien nicht- bekannt.

Pari-, 29. Juni. Fischer aus Queffant fanden die Stelle, wo der Drummond-Castle gesunken ist.

Paris, 29. Juni. Die Beisetzung des Herzogs von Nemours findet am nächsten Mittwoch in Dreux statt. Dieselbe erfolgt in der Capelle St. Louis, dem Be- erdigungsort der Prinzen von Orleans.

Nancy, 29. Junt. Gelegentlich der gestrigen Ein­weihung des Monuments CarnotS beglückwünschte der Senator Vanuaud in einer Ansprache im Rathhause das Ministerium, welches den Muth habe, gemäßigt zu sein und d eS offen zu bekennen. Der Minister Barthon antwortete hierauf: Wir find gemäßigt, aber nicht reactionär und be­weisen dies durch unsere Thaten. Man kann gemäßigt und entschloffen progressiv sein.

leguug der Märkte der Stadt den Verkehr nicht entziehe und Hau-- und Geschäftsbesttzer, manchen bis zum Ruin, nicht schädige. Man müffe sich fast erst besinnen, ob man Augen im Kopse habe, um bet Betrachtung des Stadtplans zu finden, daß der Markt erst an den Bahnhöfen in die richtige cen- trale Lage komme. Sehe man aber nach, so könne man ebenso wenig sehen und begreifen die andere Behauptung, daß die Verlegung der Märkte keine Schädigung der Stadt bedeute. Wenn der schlagend bewiesenen Behauptung, daß die Verlegung der Märkte eine Verminderung des Fremden­verkehrs in der Stadt, eine Entwerthung de» Grundeigen- thums, einen Mindererlös in den Geschäften bedeute, ent- gegengesetzt werde, daS sei nicht wahr oder Übertrieben, dann komme man sich wie ein auS der Sckule entlaufener Junge vor. Wer daran nicht glaube, möge die Verhältnisse au der Quelle studiren, wie die auS dem Kern der erwerbenden Haffen bestehende Minorität im Stadtrath dies gethan. So ange die durch die eine umgefallene Stimme siegende Majorität nicht den Gegenbeweis bringe, müffe man unsere wohlbegründeten Anschauungen aufrecht erhalten- eS werde nicht nur negirt, sondern durch Thatsachen bewiesen, welchen Einfluß der Marktverkehr auf die Häuserpreise und daS Erwerbsleben der Neustadt, Marktstraße, ja der ganzen Innenstadt hat, glaube man vielleicht, daß eine Anzahl bis­her verkaufter Häuser so theuer verkauft worden wäre, wenn nicht der Werth de» Marktverkehrs darauf geschlagen worden wäre- sogar Herr Stadtverordneter Scheel könne eS be­zeugen, selbst wenn er nicht mehr da wohne. Würden die mit Stallungen u. s. w. versehenen Befitzthümer in der Nähe de- jetzigen BiehmarkteS vielleicht werthvoller, wenn der Markt wegkomme? Man habe behauptet, daß man den Leuten wenig oder nichts nehme, aber heiße es denn nicht­genommen, wenn man ihnen den Erwerb abschveide - kein Recht-gelehrter könne beweisen, daß auS der unnöthigen Der- legung keine Schädigung entstehe. Er sei für energischen Einspruch gegen einen Beschluß, der der Stadt nicht zum Segen gereiche, er bleibe dabei, daß die Stadt erheblich geschädigt werde und wenn man ihm gegenüber zehn Mal das Gegemhetl behaupte. (Beifall.)

komme, sich vielleicht doch der eine oder der andere der Herren, die am 18. d. MtS. für da- Project de- Stadt- dauamtS gestimmt, veranlaßt finden werde, anders zu stimmen.

Herr Metzgermeister Ptrr bemerkte zu Beginn 'einer Erklärung, daß er wohl nicht falsch urrheile, wenn er an» nehme, daß der größte Theil der Anwesenden gegen den Stadtverordneten-Beschluß vom 18. fei (Zustimmung). Die Behauptung, daß der jetzige Biehmarkt nicht mehr den neuen Anforderungen entspreche, sei nur zum Theil berechtigt: der Platz werde nicht richtig au-genutzt, auf einem Thetl da- Vieh zusammengepfercht, auf dem andern stehe gar fein«; er halte es für nölhtg, daß mindesten- der jetzige Biehmarkt, so lange er noch al- solcher benutzt werde, zweckmäßiger ein­gerichtet und damit die Untersuchung de- Viehes erleichtert werde Er habe durch Rücksprache mit Händlern in Er- fahrung gebracht, daß die auswärtigen Concurrenzmärke mcht unter io scharfen Controllbestimmungen ständen, wie die Gießener und dieS sei eS, was den hiesigen Märkten den wiederholt beklagten, von Jahr zu Jahr, fast von Markt zu Markt wahrnehmbaren Abbruch thue- die Ansicht, daß Gießen bezüglich seiner Viehmärkte auf der Hut sein müsse, rheile er auch, aber dies solle nicht durch Verlegen des Marktes nach einer ungeeigneten Stelle, wie er den Platz hinter den Bahnhöfen bezeichnen müffe, ermöglicht werden, sondern durch loyale Behandlung der Handelsleute. Ec empfiehlt ebenfalls, daß Protest gegen den Stadtverordneten-Beschluß eingelegt I werde- ter Platz hinter dem Schlachthause sei zur Anlage eine- Vie.ihofeS gut geeign-t, wenn die S'adt dort Siälle errichte, dann würden auch die Einwohner dafür sorgen, daß alle Händler hier wohnen könnten, man solle deshalb ent schieden dafür ctntreten, daß der Biehmarkt dahin komme, wo ec hin gehöre, nämlich hinter daS Schlachthaus, er halte Viehhof und Schlachthaus für unzertrennlich.

Herr Werner erklärt, daß die Bürger und GeschäftS- tleibrnden gegen Verlegung des Marktes gewesen, denjenigen, die dafür gestimmt, fehle die Kenntniß des Gießener Lebens, man habe nicht die Bedürfnisse der Stadt geprüft, sondern die Bequemlichkeiten der Händler- der nachtheilig in das Erwerbsleben eingreifende Beschluß der Stadtverordneten- Versammlung müsse rückgängig gemacht werden und empfehle I er, daß die ganze Versammlung dagegen protestire.

Herr Schmal! schickt seinen Ausführungen die Er­klärung voraus, daß er nicht als Stadtverordneter, als I welcher er das Wort auf dem RathhauS bereits ergriffen, sondern als Bürger und Steuerzahler, der auch ein Recht habe, sich hier zu äußern, das Wort ergriffen. Er freue sich, daß eine so große Versammlung ihr lebhaftes I Interesse kundgebe ob der schwerwiegenden Entscheidung, die der Stadirath jüngst mit einer Stimme Majorität getroffen- nur eine schwankende Stimme sei eS gewesen, I die bie Entscheidung herbeigeführt habe, weil man weder den Herrn Oberbürgermeister noch den besoldeten Bei­geordneten da mit rechnen könne. Die Würfel seien gefallen, aber nicht im Sinne der^ Bürgerschaft, und darunter würde man sich schließlich auch beugen, wenn nicht der mit einer I Stimme gefaßte folgenschwere Beschluß und feine Motive die Kritik der Steuerzahler herausforderten. Er nehme diese Herausforderung an, weil eS 1) unnöthig gewesen, Gelände und Gebäude für mehrere Hunderttausend Mark zu kaufen I und zu bauen, wo beides bereits vorhanden sei, und weil 2) die Verlegung deS BichmarkteS nach den Bahnhöfen eine I sehr tiefgehende Schädigung von HauS- und Geschäftsbesitzern der ganzen Innenstadt bedeute. Die Folgerung, daß daS nöthige Terrain hinter dem Schlachthause sammt Stallungen I vorhanden, und die Möglichkeit gegeben sei, die Schienen- Verbindung mit der Bahn herzustellen, somit neues Gelände und neue Gebäude überflüssig seien, hätten die Gegner nicht gezogen, man habe vielmehr behauptet, daß man durch Ver-

Coc*U» nnb protHtt

Gießen, den 29. Juni.

* Die allgemeine Bürger -Berfammlung, welche auf SamStag Abend behufs Stellungnahme gegen den in Sachen des Viehmarktes gefaßten Beschluß der Stadtverordneten­versammlung einberufen war, war überaus zahlreich besucht. Herr Ed. Hanau führte den Borfitz- Herr Bieler er- stattete den Bericht. Derselbe ging zunächst auf die Ent­stehung der Viehmarkt-frage deS Näheren ein, betonte nament­lich die Ansicht, daß wenn im Jahre 1892 daS zur Anlage eines Viehhofes in Aussicht genommene Gelände hinter dem Schlachtbause, mit dessen Ankauf der damalige Stadtver­ordnete Simon beauftragt gewesen sei, angekauft worden wäre, die Frage, die heute die gefammte Bürgerschaft in so hohem Maße beschäftige, bereits erledigt sei. Herr Bieler betonte weiter, nachdem er über die bisher in der Sache gethanenen Schritte der im Januar gewählten Commission, wie über die Behandlung der Petition in der Stadtverord­neten Versammlung berichtet, daß wohl hätte erwartet werden dürfen, daß die Stadtverordneten Versammlung den derech tigten Wünschen von ca. 1700 Bürgern Rechnung tragen würde- man habe sich leider getäuscht und so bleibe nichts Übrig, als alle möglichen und zulässigen Schritte zu thun, um einen Beschluß der Stadtvertretung rückgängig zu machen, der in feinen Folgen geeignet sei, da« Interesse der Ein­wohnerschaft Gießens zu schädigen. Er erblicke in der zahl- reichen Versammlung den Ausdruck dafür, daß die Commission richtig gehandelt. Die Commission habe den Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 18 d. MtS. durch Er­greifung von RecurS beim KreiSauSschuffe angefochten und zwar mit auS dem formellen Grunde, daß die Tagesordnung nicht zeitig genug zur Kenntniß der Mitglieder der Stadt- verordneten-Bersammlung gekommen sei. Herr Bieler gab am Schlüsse seiner Ausführungen der Hoffnung Ausdruck, daß, wenn die Sache infolge der gethanen Schritte noch­mal- zur Verhandlung in der Stadtverorbneten-Verfammlung

solche aber nach der Natur des in Betracht ' Handels zweckmäßig im Anschluß an den künftiger dahnhof und am Besten so zu erfolgen habe, daß tz ,« Verbindung mit dem Letzteren wie die gamc flr und Verwaltung gemeinsam mit der gleifycttiq sicht genommenen Anlage öffentlicher Lagerhäu'cr un! v * Plätze geschieht, 3) auch der Schweinemarkt für bie JE nicht auf seiner derzeitigen, den Ueberfluthunaen fei ' Lahn ausgesetzten Stelle belassen werben kann imt \ die Vereinigung desselben m't dem Großviebwach erheblichen practischen Gründe, wohl aber p Verlegung desselben an den Bahnhof die Rann C in Betracht kommenden Handels und bie von

geloben. ES frage sich: welche Aussichten bnttbtu £ sichtlich der Diehmarktverlegung, wenn eine nocbmaltgt * stimmung erzielt werde? Wenn man erwäge, daß Stadtverordnete bi» zum Schluffe der Dttcussion »wenelnr- wie sie zu votiren hätten, wenn einer sogar bttUT stimmung beclarirter Gegner befl Project» war und er: *' ber Abstimmung sich durch die Majorität der vor ttrenben so imponiren ließ, daß er hurtig sime änderte, und für die Verlegung stimmte, wenn ei« meinte, für ihn sei bestimmend, daß dafl Gelände auf dem stu berg nicht werthvoller fei, al» hinterm Schlachthau>e. ic man ferner bedenke, daß die weitaus größte Zahl *e Hänger befl Projekts Grünbe überhaupt nickt 60r,0^!^| wußte, fonbern nur durch stumme Abstimmung idre v« kund gab wie sie auch heute nicht erschienen sind - dürfe man efl nicht für hoffnungslos anieben, 6ot4- Gewicht der gegen das Project sprechenden Gründe «e doch noch bett einen oder den anderen Stabiverortcet-^ überzeugen. Ernst und loyal vorzugehen emptth e'' Jntereffenten: nicht auf bie Kundgebung der samrnlung, so imposant 'sie fei, ihre Arbeit zu sondern wiederholt und eingehend ihre G-ü^de der . und Stadtvertretung vorzutragen, müsse ihre Äut# Die Bürgerschaft stehe dabei fast auf ihrer Seite, in allen Kreisen, in aflen ©

vertretenen Interessen sprechen. Wir hoffe.-. Sie sich bei ruhiger Abwägung aller in kommenden Gründe der Einsicht nicht vei-r ' - werden, daß der Beschluß der ©t(jbtoeTortnetrr{?;sr lung den von Ihnen vertretenen Interessenten -. Rechnung getragen hat, alfl dies überhaupt r: öffentlichen Interesse vereinbar f: neiea, ganz ü|rith 3 davon, baß eine aus der Verlegung der öiebrndrh» <-. erwachsende Schädigung einzelner Stadtthecle sicherlich_* geglichen würde durch die Borthetle, welche jener theilen gleichzeitig auö der erhöhten Zahl imd fr-Z- ber Biehmärkte, aufl der Verlegung de» Gütnboh J auf die Westseite der Bahn und aufl ber Uicn.Br; Kleinbahn Gießen Bieber erwachsen werben.

Herr PH. K. Euler bemerkt-, baß ihm tor . verständigen mitgetheilt worben, der Platz hinter dem it:: Hause eigne sich besser zur Anlage eines Biekhofes : l : fettige an ben Bahnhöfen.

Herr Wilh. Herbert erklärt, der hiesige S-.rn! könne ebenso gut in seiner Frequenz gehoben ronbro, ir.. er hinter bas Schlachthaus verlegt werde. C. auf das Bieberthalbahnproject ein und bemerkte bt^.i stark besuchten Versammlung, baß diese beweist, fcaj : ganze Stadt lebhaft an der Sache tntercffitt m, t.-- b: allgemein wünschte, daß der Viehhof in ber Statt II* Herr Herbert beantragt schließlich die Fassung ein-- hinzielenben Resolutton.

Herr Rechtsanwalt Grünewald (mit Beifallbrg-n«t Er sei mit dem Entschluß in die Versammlung giltrj- nicht zu reden, einmal weil er die Leute nicht gerne irznc und efl sich gezeigt habe, daß einzelne sich, arge um ir.i er über communale Dinge in öffentlicher Versammle v?. dann auch, weil alle Gründe gegen die geplante tfc:' Verlegung schon in der Stadtverordnetenfitzung vom 18. vorgetragen worden seien. Nun werbe er gebeten ait |t- drängt, über den heutigen Stand der Sache sagen, namentlich über die formelle Frage. Die Lo-M'''^ habe, wie ihm mitgetheilt worden fei, Recur» ce-'r *r Gemeinderathflbeschluß erhoben, weil dem Artikel Städteordnung nicht entsprochen sei. Er halte biest fechtung für auflsichtflvoll, denn unter zwei freien I verstehe das Gesetz nicht zweimal 24 ©tunten, sintern kn Tag müsse als Zeiteinheit angesehen unb esiv® zwei volle (Kalender-) Tage gefordert wrrden. Ter ^<4- der Bestimmung sei klar: der Stabtverorbnete soll .'Z- haben, sich für die Sitzung vorzubereiten. Die Einladung sei von ihm zu Beginn der Discuffion beaefte** worben, wafl übrigens, da nicht alle ©tobtDerorbnttt - wesend gewesen seien, nicht einmal nöihig wer. RtwW1 werbe, wenn Donnerstag Sitzung fei, schon am Wonui r«

Herr Eichenauer brachte hierauf bie bew » ^1 Hänben befl Herrn Hanau ^gegangene 8nte0^ » Bürgermeisterei über die Behandlung ber $thnn Stadtverordneten Dersammlung vom 18. Junia der Versammlung. Dieselbe lautet:

Auf die unterm 19. v. Mts. uns überreich:- 1 h'csiger Interessenten, die Verlegung des Biehm-^'' betreffend, eröffnen wir Ihnen hierdurch, baß x., Verordnetenversammlung in ihrer Sitzung vom 18 h » beschlossen hat,unter Verlegung des Schweinemast^ ' den Platz hinter dem Schlachthaus daS oanre, < Project des Stadtbaumeisters zur Anlage öffenthdy, J? Plätze und Lagerhäuser und zur Verlegung de» erforderliche, Gelände demnächst nötbigenfüiu** Wege der Enteignung zu erwerben." diesen Beschluß war im Wesentlichen wohl bi? th-7 CQB l) eine Verlegung des Großviebmarktes demnächff wegen feiner derzeit unzureichenden Verhältnisse wie t sicht auf die Lage der geplanten Kleinbahn aus bem ä,? thal sich als unumgänglich nöthig erweisen wist

"cl fil

VW'l blötai

w

-M.-"

" D°r|,e tt ber D

LTx.tt auf

,fr otno» ll0' ..ri ben A»dll» »wÄ IM emt W «crm'°dtrang Lbc an Narktta piiiw ^1 btforfl«; l" b ictt-ar machen, rdbaib habe bie f "p n* w* «tri stit Qoteteffenttn riet Erfahr für gniertt ®iabt best a tttser Az" rinmiw, baß eine

Herr P'rr 1 Hf bas Aniworlsä «ft tr, efl fei ve earft 1 trennen, b<a « ustäöter T et sei aber ber ll' aift vcrlegt, bie 9 «rktes ba:b bargi fei feiner Zeit fd) orbtn, nun woll H:rr Pitt beantragt Die Ceriara ter Viehmärkte c Kain-Keier-Bah Itnigen Stobtthei .ab votzugsweife 5labt. D:e V we'cht bie liebt 3®-tfmägiqfen I Platz am schlach .fahren angekauft 'anitiren Änforbe fRimls ber tifib bie Viederthalbah auf andere leicht hedliche kosten I neuen Hammftraßi Die derfammlunx die Stott nur durch sie der 8er heben läßt, baß s Wünschen einer?! lichkeit Rechnung 1 tessirt ist, welche btt gtsamwten S fammlung bie oertretenb m Stabtoerorbneten: 2<hürsste und beai ichen, rote aus i ^e Sitzung nicht ^ie Resolution tuuue empfohlen, el einstimmige A «r httwathstchen Zc

-

I

102

104

1

31

36,

102

104

103

101

104

87.

52.

I I

I

I

105 104

9S 105 104

9$

8;

41

21

<0

27,

,lulnqine.

1<«.

Reichs,Da.

mV

bo..

et-bii. .1886.,

DM.

OH.

». 1892

TOb-eLjto .»1893. - 'S

M 7,