Ausgabe 
29.4.1896 Erstes Blatt
 
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Tit örhebt tt bn Monat ließen,

v- Bad Salzschlirf, 28. April. Se. Maje».' < Kaiser, welcher am 25. d. MtS Nachmittag- dahtannrr und sich inzwischen als Gast de» Grafen Görtz in irr -i gelegenen Schlitz aushielt, tritt von hiesiger Station». heute Abend 10 Uhr wieder die Rückreise an. Dict.t folgt mittelst de» au» Salonwagen bestehenden tei'tr«

vereinigen. _ , .

Der Tabakbau in Hessen. In der Provinz Starken- bürg zählte man im abgelaufenen Erntejahre 1894/95 1747 Tabakspflanzer. Davon treffen auf die Gemeinden Lampert­heim 452, Lorsch 360, Viernheim 518, Wimpfen 315. Der Flächeninhalt der mit Tabak bestellten Grundstücke be­trug inSgesammt 56,175 Ar, wovon auf Lampertheim 18,626, Lorsch 8629, Viernheim 19,326, Wimpfen 7789 und Bürstadt 1318 Ar entfallen. In Oberhessen befinden fich nur vier Tabakspflanzer mit 1,36 Ar Grundfläche, in Rheinhessen wird kein Tabak gepflanzt. Die Gesammtmenge der Tabakernte betrug 1,057,952 Kilogr. bei einem Werthe von 946,426 Mk. Die Gewichtssteuer betrug 380,323 Mk.

** Militaranwatter. Im Einverständnih ntft dem Kriegs- Minister hat der Justizminister unter dem 23. März wegen der Anstellung von Militäranwärtern al» GerichtSschreiber- Gehilfen Folgende» bestimmt: .Die Stellen der etatsmäßigen Ger^chtsschreiber-Gehilfen bei den Landgerichten und dm Amtsgerichten, sowie der etat-mäßigen Assistenten bei dm Staatsanwaltschaften der Landgerichte und der AmtS-

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Sieben. 28. April 1896.

* AlS Gast de» GrotzherzogS von Sachsen-Weimar weilte während der Kaisertage, den 24. und 25. April, Herr Geh. Hofrath Prof. Oncken auf der Wartburg.

** Patent-Anmeldung. Verfahren zur Verarbeitung von | Schweselmetallen, insbesondere Schwefelzink: Dr. C. Höpfner in Gießen, 3. 4. 95.

* Patent Srtheilung. Schirmhülle in Spazierstockfarbe

mit Ring am unteren und elastischem Verschluß am oberen Ende. M. Levi in Gießen, 4. 12. 95.

* BerkehrSnachrichten. Am 1. Mai gelangt ein neues Berzeichniß der zusammenstellbaren Fahrscheine de» Vereins deutscher Eisenbahnverwaltungen zur Ausgabe. ES ist bei den Fahrkarten-Ausgabestellen verkäuflich, die auch nähere Auskunft über Einteilung des VerzeichnifieS, Kostenpreis rc. ertheilen.

* Kriegerkameradschaft hasfia. Nach dem soeben er- schienSnen Jahresbericht der Kriegerkameradschast Hassia Über daS 2l. Verbandsjahr umfaßt dessen 17. Bezirk (Gießen) 29 Vereine, worunter der auS dem Verband ausgetretene Verein Großen Linden allerdings fehlt. Die Mitgliederzahl deS Bezirks Gießen beträgt 1493. Der Vorstand besteht aus. Postsecretär Meyer-Gießen, 1. Vorsitzender, dessen Stellvertreter Leicht-Watzenborn, dem Schriftführer Keller-, Gießen und dem Kassirer Volkmann - Heuchelheim. Die drei größten Vereine deS Bezirks sind: Kriegerverein Gießen mit 271, Deteranen-Verein Gießen mit 121 und der Verein in WatzenbornSteinberg mit 115 Mitgliedern.

* Ziegenzucht-Verein. In einer vor acht Tagen abge- haltenen Versammlung von Ziegenbesitzern wurde die Gründung eine» Ziegenzucht-Vereins, verbunden mit Vieh- versicherungSkasse, beschlossen. Zweck de» Vereins ist: Ver­besserung unserer Landziege durch Ankauf von Schweizer Ziegen und Schadenersatz bis zu einem noch zu bestimmenden Betrag für gefallene Ziegen au» der VersicherungSkasse. Daß die Gründung eines solchen Vereins allgemeine Aner­kennung findet, beweist die Thatsache, daß in voriger Woche bereit» 32 Ziegenbesitzer dem Verein neu beigetreten sind. Weitere Beitrittserklärungen können bei Herrn A. Nödtng am Riegelpfad jederzeit gemacht werden. In einer in Kürze einzuberufenden General-Versammlung sollen die Statuten berathen, der Vorstand gewählt und alsdann der Verein definitiv constituirt werden.

** Die Hauptversammlung deS Bundes der Landwirthe, Lbtheilung Hessen, die am Sonntag Nachmittag imSchützen- hos-- zu Darmstadt abgehalten wurde, war so stark von

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Frankfurt a. «.. 27. April. Wir werden ersucht, I darauf aufmerksam zu machen, daß die Enthüllung de» | Kaifer-Denkmal» am 10. Mai unmittelbar nach dem FestgotteSdienst in der Katharinenkirche stattfindet. Für Diejenigen, welche der Denkmals-Enthüllung auf der Tribüne beiwohnen wollen, wird e» daher unmöglich fein, an dem Gottesdienste theilzunehmen, denn der Zutritt -um Denk- rnalSplatze wird geschloffen werden, ehe noch der Gottes­dienst zu Sude ist.

Wien. 27. April. Auf der Hin- und Rückfahrt vom Kaiser wurde Lueger von einer zahlreichen Volksmenge mit dem Rufe:Hoch Lueger!" lebhaft begrüßt. Die Verzicht- leitzung Luegers auf die erste Bürgermeisterftelle wird durch Extrablätter gemeldet. Dieselbe bildet den einzigen Ge­sprächsstoff im Parlament sowohl wie im Publikum. Aus die zahlreich im Parlament an Lueger gestellten Anfragen verweigerte dieser jebe Auskunft. In einer Extra-AuSgabe des antisemitischen deutschen VolkSblatteS wird gesagt, die Berufung Dr. LuegerS zum Kaiser bedeute eine vollständige Anerkennung der antisemitischen Partei, sowie die Anerkennung Dr. Lueger» al» Reorganisator in der Verwaltung WienS.

Wien. 27. April. Heute Nachmittag wird wahrschein­lich schon die Ausschreibung der neuen Bürger- meisterwahlen erfolgen. Zum ersten Bürgermeister dürfte der Abgeordnete Profeffor Schlesinger, zum ersten Bice- Bürgermeister Dr. Lueger gewählt werden.

Wien. 27. April. Infolge deS polizeilichen Verbots «erden nunmehr die Kinder der Socialdemokraten am 1. Mai gemeinsam mit den Arbeitern in den Prater ^^Bndapest, 27. April. Ein von 15,000 Personen be- suchte» BolkSmeeting, bei welchem Coffuth und der Abge- ordnete Ukron scharfe Reden hielten, beschloß, für ein selbst- ständiges Zollgebiet einzutreten.

«Rom, 27. April. In Palermo war vor der Thüre de» französischen ConsulatS eine mit Pulver gefüllte Bombe gelegt worden, welche beim Explodiren eine starke Detonation verursachte. Verletzt wurde jedoch Niemand. Ein Blatt behauptet, daß dieser Anschlag auf die Wühlereien seitens der Anhänger CriSpiS znrückznsühren sei.

No», 27. April. In Palermo wurden Nachts revo- lntionäre Plakate angeschlagen. AuS Catania wird der AuSbruch eines bedenklichen Aufstandes gemeldet.

Pari», 27. April. Die Arbeiterbörse, welche unter Lern direkten Einfluß der socialistischen Abgeordneten steht, wird demnächst wegen der revolutionären Meetings, welche dort abgehalten werden, geschloffen werden.

Marseille, 27. April. An Bord von drei Schiffen, welche von China nach Sumatra fuhren, ist die Cholera auSgebrochen. Von 636 Paffagieren sind 349 erkrankt und 102 gestorben.

London, 27. April. Bezüglich der Weigerung des Prä­sidenten der Südafrikanischen Republik, Krüger, nach London zu reisen, tröstet sich derStandart" damit, daß Krüger dann auch nicht nach Berlin fahren könne.Daily Graphik" wünscht die. Absendung eine» Vertreters des Colo- nialamts nach Transvaal, damit dieser dort über die Aus­länderfrage verhandle, weil der Friede von ganz Südafrika von der Lösung dieser Frage abhänge.

SonderzugS.

Butzbach, 26. April. Touristen und Naturftcc: \ dürste unser Wald, Distrikt Zipsen, al» Ku» fing*, j zu empfehlen sein, da man von dort sehr schöne Au» hat und Vorrichtungen zum Schutze gegen Wind unt tc I getroffen find. In nächster Nähe befindet sich au WilhelmShöhe eine Sommerwirthschaft. Daneben nr. große Bierbrauerei von Herrn E. I Melchior, dt Jntereffenten manche» SehenSwerthe bietet, inöbesonter elektrische Anlage und die neue Eismaschine. Auch du 1

Fahrtunterbrechung auSgeschloffen. Findet eine solche tu» statt, so verliert die Fahrkarte ihre Gültigkeit. 4. R* vom vollendeten vierten bis zum vollendeten zehnten vcW jahre, sowie jüngere Kinder, sür welche besondere Pla^d ansprucht werden, werden zur Hälfte deS ermäßigten Zck Preises für Erwachsene befördert. 5. Auf eine ec:r Rückfahrkarte zum vollen Preise werden 25 Kilogtaww auf eine solche -um halben Preise (Kinder-Fahrkarte) 12 gramm Freigepäck gewährt. 6. Nähere Auskunft mir- die Fahrkarten-AuSgabestellen.

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Zellenstrafanstalt ist von dort au» sichtbar.

W. Au» der Wetterau, 27. April. Jetzt wird e» er* Frühling. Arn 23. d. MtS., auf Georgentag, ist Schwalbe beiun» eingetroffen, am 25. traf der Haupts» ein und heute hat sich der Kuckuck zum erstenmale ? laffen. DaS sind Frühlingsboten, die gewöhnlich nicht t» Die Luft ist heute bedeutend milder als seither, Mr» liegt jetzt die Wintermisöre endgiltig hinter unS.

AuS de» Kreise «lSfeld, 27. April. Im Frühjahr wurde der Wintersamen (Rap») durch kleine, Käserchen, welche die kaum aufgegangenen BlÜthen zer größtentheilS vernichtet. Diese Käserchen traten in etn feldern so massenhaft auf, daß oft 35 Stück in ein - zelnen Blüthe anzutteffen waren. Man nannte Mrieira schwarze Erdflöhe, mit denen sie aber nicht» gemein und staunte über ihr Erscheinen, da sich Niemand an t , Vorkornmntß au» früheren Jahren erinnern konnte , , dem Eintritt wärmeren Wetter» verschwanden die : zerstörer ebenso plötzlich wie sie gekommen. Im Frühiahre treten diese gesährlichen RapSfeiude UkW? Schon haben sie die noch in den Knospen "keudeo de» Rapse» massenhaft besetzt und die zu ermatten ernte fällt wieder der Vernichtung anheim. Die nächte, wie wir seither einige gehabt, fdjcincn t ... Geringsten nicht zu schaden, da fie nach denselben noi

den Landwirthen de» ganzen Lande» besucht, daß der große Saal bi» auf da» letzte Plätzchen besetzt war. Um 3 Uhr eröffnete Herr C. L u cke-PatHr»bausev die Versammlung mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Se. Maj. Kaiser Wilhelm II. und Se. Kgl. Hoh. den Großherzog Ernst Ludwig, und übertrug dann den Vorsitz Herrn Dr. Deh- linger-Weilerhof. Derselbe begrüßte die Versammlung mit Worten de» Dankes für das zahlreiche Erscheinen und daS bethätigte Jntereffe an dem Bunde. Herr Lucke erstattete hierauf zunächst einen eingehenden Bericht über die BundeS- bewegung in Heffen, insbesondere über die Mitgliederzahl und die Kaffenverhältniffe. Dem Bericht, der mit großem Beifall aufgenommen wurde, ist zu entnehmen, daß auch in Neffen die Mitgliederzahl des Bundes der Landwinde in . . . .

ftetem Wachsen begriffen sei, und bog auch im h-,fischen in ben inreresstrien »reisen nieisnch Unklaihr^ »ii ee[.

Bnuernstanb bn« SrnnbeSbewutzlsein mehr unb mehr zum b-ffhnib bnrnus Hinweisen, baff leb er unbtidioltint :s

Durchbruch komme. - Hieran, hielt Herr Ches-Rebacl-ur Mann, btt bn« «Her °°n 17 Inhren -rretchi Hai uct ,

Dr Oertel-Berlin einen lehrreichen Bnrtrng über bie Er- bet «uShebung nach nicht füt -men Trapp-ntd-ll lefigeschn,»

Haltung de« Mittelstaube«, ein- Leben«,rage für b°« benlsche ist, fich zum brei-, d-zw. °!-riährlg«n Bmttitt b,, ,

$oif. R-bner beleuchte-- laut .Darmst. Tgl. An,.- in ein- C°°°ll-ri- unb Mariue, brrii^rtg-n tl. !, n-h-nb-r Wei-- unftre sazinlen Schäb-n, in«b-,°°ber- b-n F-ldar-ill-r-- unb zum ,w-ii°hr-,-u Sintritl >>«' »»-, «kre

G-lr-ibewuch-r, ben Terminhanbel mit Betreibe unb bie @e. Trupp,ngaitungen unler Barleguu« eine, °°m

tteibeböife, gegen bie con ber Reich-reg-erung gesetzlich »ar- bei heimischen 6e^t ttomeillPon «ufeefteOten ahUr*,.,. -ugehen sei. Um biete Schüben zu beseitigen ober zu mil- anmelben kann. Der ersorberliche M-lbeschrin »ht mk; bein fei bet Zusammenschluß be« Mil-elftanb-s uneiläfflich. aus Grunb b-r «mwilligun, de, Bni,r« obet be»««^, Reicher Beisall unb ein breifad),« Hoch lohnte ben Rebner unb einer Bescheinigung b« Ort«p°li,eibehü,b-, nach iüt seine Darlegungen. - Zum B-zirk-vorsitzenben für ben bet zum freiwilligen Dienst fich Melbenbe sich ,-u Qtei« Darmstnbr würbe Herr Dr. Dehlinger per Acclamation hat unb burch Civilverhnltniffe nicht gebunben ist. gewählt) er nahm bie Wahl mit Dank an. Falgenbr von " zahriegnnstignn,en ,n» Besuch- ka

Sierrn Graf vorqefchlagene Resolution wurde emstimmig an- stelluug in Berlin. 1. Zur Erleichterung deS Besuch-.

genommen:Die heute im SaaleZum Schützenhof" in Berlin stattfindenden Gewerbe.AuSstellnng werden Darmstadt versammelten Landwirthe vom Bunde der Land- rückfahrkartcn mit einer GulrigkeitSdauer von 10 Taz,> wirthe der Provinzen Starkenburg, Oberheffen und Rhein- für 1., 2. und 3. Wagenklane^ nach Berlin zu erw-^r heffen weisen hiermit die Vorwürfe deS Herrn Dettweiler- Preisen und zwar solche für Schnellzüge, icdoch um S.- Laubenheim, welche derselbe gegen die Landwirthe HeffenS schluß der sämmtlichen D Züge und solche zur -u-schlux.Ä- hoben hat, nämlich, daß sie den heutigen Verhältniffen Benutzung der Personenzüge auSgegeben. Die Än.p nicht entsprechend zu wirthschaften verstehen, sonst würden dieser besonderen Rückfahrkarten erfolgt vom preitaB t sie noch ein rentierlicheS Dasein haben, energisch zurück und 1 am-1 .......... """ "

bedauern eine solche Stellungnahme auf das Tiefste. Sie erklären nach wie vor treu und fest zum Bunde der Land- wirthe zu stehen und sprechen ihren Führern ein unbedingtes Vertrauen aus und fordern sie auf, kühn unb fest wie bisher auf dem betretenen Wege weiter zu schreiten." Nach einem von Herrn Lucke auf den Bund der Landwirthe ausgebrachten Hoch wurde die Versammlung um 6 Uhr geschloffen.

** Mittelrhein-KreiSturnlag. Auf dem am Sonntag in der Turnvereinshalle zu Frankfurt abgehaltenen 57. Turn­tag des Mittelrheinkreises waren 128 Vereine mit 247 Stimmen vertreten. Aus der Berichterstattung des | KreiSvertreterS Rothermel-Darmstadt ist zu erwähnen, daß der Kreis jetzt aus 566 Vereinen mit 52,985 Mitgliedern besteht. Die Berichterstattung deS KreiSturnwartS Hetdecker- Wiesbaden verlangte eine systematischere Ausbildung der I Turner, und zwar für Stadt und Land in gleicher Weise. I Den Hauptpunkt der Tagesordnung bildete der Antrag deS Frankfurter Gaues auf Erweiterung des MusterriegenturnenS, die einen allmählichen Uebergang zum VereinSwettturnen herbeiführen soll. Diesem Anträge stand ein anderer der Kreisvorturnerschaft auf unmittelbare Einführung des Ver- einSwettturnens gegenüber. In der Abstimmung nach ein­gehender Besprechung blieben beide Anträge ohne die statuten- mäßige Dreisünftel-Mehrheit- fie waren also abgelehnt. Da­gegen wurde ein dritter Antrag angenommen,unter Er- Weiterung der bestehenden Musterriegenturn-Ordnung den Frankfurter Antrag mit der Abänderung anzunehmen, daß I die Anzahl der Theilnehmer an den Musterriegen der Anzahl der ausübenden Turner entsprechen muß, daß Turnsprache, Zusammenstellung deS Uebungsstoffes unb Schwierigkeit außer Werthung bleiben unb baß Frei- ober Stabübungen zu ben Gerätheübungen hinzutreten." Außerbem würben noch ver- schiebene Adänberungen ber Satzungen unb ber Wettturn- orbnung auf Grunb ber Befchlüffe beß 11. beutfchen Tnrn- tages in Eßlingen beschlossen. Einige Turner werben von ber Thetlnahme am Feldberg-, Gau- unb KreiSfeft auSgeschloffen, weil sie sich beim Wettturnen Unzulässigkeiten haben zu Schulben kommen lassen. Dor Schluß würbe dem Kreistag noch ein Dringlichkeitsantrag unterbreitet wegen der in Leipzig abzuhaltendendeutschen Olympiaseste". Der Kreistag stimmte dem Antrag zu, indem er einstimmig erklärte, die genannten Feste seien, weil sie die deutschen Turnfeste schädigen, unb geeignet sind, den Sport in die deutsche Turnerei hinein­zutragen, ganz entschieden zu bekämpfen. Der Beschluß soll dem deutschen TurnauSschuß mitgetheilt werden.

** Jagdverpachtnng. Die Kinzenbacher Jagd wurde gestern auf 6 Jahre an Herrn Otto Kramer auS Barmen für den seitherigen Preis von 370 Mk. verpachtet. Der Pächter soll Reflectant auf mehrere dort in der Nähe liegen- den Jagden sein, um diese mit der bereits erpachteten zu

gerichte bleiben den Militäranwärteru ausschließlich icrh halten. Eine Ausnahme bilden diejenigen Stellen, für Dolmetscher bestimmt und für welche als Dolnieti*. onalifizirte Eivilanwärter vorhanden find. Aeltere qualisip) Milttäranwärter haben auch für diese Stellen ben 8on Don den Stellen der diätarischen GerichtSschreibergehiliQ-. ; ben Landgerichten unb ben Amtsgerichten, sowie der diilaniO, Assistenten bei den Staatsanwaltschaften der Landgenchre «6 der Amtegerichte wird der fünfte 2Heil der in dem Ci>r landeSgerichtSbezirk überhaupt vorhaKenen Stellen dieser L den Militäranwärtern ausschließlich Vorbehalten.

Freiwillige für bei dentsche Heer, lieber die Fr», welche Schritte diejenigen jungen Leute, die beabfichl.z- freiwillig in daS Heer eiozutreten, zu thun haben, Herr-

1. Mai, beginnend, bis zum Schluffe der AuSstelluvz e jedem Dienstag und Freitag, jedoch mit Ausnahme der rs folgenden Tage: Freitag 22. Mai, Dienstag 16. j? Freitag 19. Juni und Freitag 14. August. Der AE- weiterer Züge bleibt Vorbehalten. 2. Auf allen Hallk': und Haltepunkten werden bei Anforderung ermäßigter?j fahrkarten nach Berlin gewöhnliche Mckfahrkarten bl. derjenigen nächsten Station, welche mit ermäßigten Ü fahrkarten nach Berlin versehen ist, verausgabt. 8on r Fahrkarten-AuSgabestelle dieser letzteren (UebergangS-Tn.- wird bei Verabfolgung einer ermäßigten RÜcksahrkatl! .j Berlin die Gültigkeitsdauer der vorgezeigten Rückial?:. von der ursprünglichen Abgang»- bi» zu der betre^c-^ UebergangS-Station auf 10 Tage erweitert. Die keitS-Verlängerung erfolgt ebenfalls nur am Dienstag;:r am Freitag mit Ausschluß der unter 1. angeführten

3. Fahrtunterbrechung auf diese Sonder Rückfahrlar:» : nur einmal auf der Rückreise gegen Bescheinigung lut. m StationSbeamten gestattet. Aus der Hinreise nach Bnlr.d