Bekanntmachung.
Das Grundstück, Gemarkung Gießen, Flur XXVI Nr. 78 — circa 600 qm, Garten in der Nähe der Actienbrauerei am Leihgesternerweg, soll Mittwoch den 4. März ds. Zs., Nachmittags L«/- Uhr, auf dem Büreau Gr. Ortsgerichts dahier durch das Letztere meistbietend Versteigert werden.
Gießen, den 21. Februar 1896.
Die Armen Deputation der Stadt Gießen. 1747
Srffentliche Aufforderung.
Forderungen an den unter der Nechtswohlthat des Inventars an- getretenen Nachlaß des Schreinermeisters Wilhelm Schomber von Wieseck sind bis längstens 8. März I. I. bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden, widrigenfalls sie bei Reaulirung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden.
Gießen, den 27. Februar 1896. Großh. Amtsgericht Gießen.
_____________Dornseiff.________1941
Ssmslsg den 28. Msr?,
Nachmittags 2 Ubr, toll auf dem Kiesigen OrtSgericht die dem Adolf Bogt in Gießen gehSrige Hofraithe:
^lur 1 Nr 783 — 381 qm in der Sonn öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 14. Februar 1896. Großh. Ortsgericht Gießen.
I. A-: Bogt. 1490
Submission.
Für die Gr. chirurgische und ophthal- mologische Universitäts-Klinik sollen für das Rechnungsjahr 1896/97 auf dem Wege der Submission vergeben werden.
1. Die Lieferung von: Backwaaren, Fleischwaaren, Specereiwaaren, Milch, Butter und Eier, Bier, Eis, Schreibmaterialien, Bürstenwaaren, Porzellan^ und Glaswaaren.
2. Das Reinigen der Oefen und Heerde.
3. Das Reinigen der Senkgruben u. das Fortschaffen des Kehrichts.
4. Die Abgabe von Knochen und Gespül.
5. Die Abgabe von leeren Flaschen.
6. Die Unterhaltung des Gartens.
Die Bedingungen liegen an den Wochentagen, Nachmittags von 3—5 Lhr, aufdem Verwaltungsbüreau offen.
Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 5. März d. I., Vormittags 11 Uhr, auf dem erwähnten Büreau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 14. März d. I.
Gießen, 23. Februar 1896. Großh. VerwaltungS - Direction der chirurg. und ophthalm. Univ.-Klinik.
Bose. Vosfius. isog
Auhhoh-Verstkigklullg
im SkMlindenmld Volpertshausen
Donnerstag den 5. k. Mts., Beginn Vormittags 9 Uhr im Di- strict 5a an der Rheinfelserstraße: Weichen: 1 Stamm 1.Kl. —2,61 fm, 17 Stämme 2. Kl. — 26 fm, 108 Stämme 3. Kl. = 67 fm, 33 Stämme 4. Kl. — 8 fm und 35 rm Nutzholz.
Nadel: 128 Stämme 3. u. 4. Kl., 84 Stangen 1. u. 2. Kl. und 30 rm Nutzholz.
Groß Rechtenbach, 21. Febr. 1896. 1874 Das Bürgermeister-Amt. Bekanntmachung
Zur Vergebung der für das Jahr 1896/97 zur Unterhaltung der Gleise erforderlichen 1180 obn Etetnschlag ist öffentlicher Termin auf Dienstag den MLrz 1896, VormtttaaS 11 Uhr, in dem Amtszimmer der Dienststelle am beraumt Porto- und brstellgeldfreie Angebote sind unter Beifügung von Stetn- »roven bis dahin an die unterzeichnete Dienststelle etnzufenden, woselbst auch die Rief-rungSbrdtngungen in den Dtenft- stundrn ringesehen und Angebotssormulare -nm Preise von 60 H gekauft werden können.
Zuschlagsfrtst drei Wochen. 1918 Marburg, den 25. Februar 1896.
Maigl. Eifenbahn-Bettieb« Jnsoectisn.
Holz-Versteigerung.
Dienstag, den 3. März, Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in den Waldungen der Gemeinde Albach, Districte Roderde und Stangenheege, nachstehende Holz- sortimente versteigert werden:
118 Nadelstämme von 14—32 cm mittl. Durchmesser, 8—16 m Länge, 40 fm Inhalt,
105 Nadel Derbstangen von 8—13 cm Durchmesser, 8—16 m Länge, 12,52 fm Inhalt,
50 Nadel. Reisstangen, enthaltend 0,62 fm,
30 rm Buchen-Scheit,
200 rm Buchen-Knüppel,
2800 Buchen-Wellen,
50 rm Buchen Stock,
2 rm Eichen Scheit,
6 rm Elchen-Knüppel,
10 rm E'.chen-Stock,
400 Eichen-Wellen,
10 rm Nadel Knüppel,
20 rm Nadel-Stock, 1000 Nadel-Wellen.
Die Zusammenkunft ist zur be- stimmten Stunde im District Roderde auf der Kreisstraße Albach-Oppenrod und zwar kommt zuerst das Bauholz und dann gegen 10 Uhr das Brennholz in diesem District zur Ver steigerung.
Albach, den 25. Februar 1896.
Großh. Bürgermeisterei Albach.
__________Balser.______1910
Holzversteigerung.
Samstag de» 29. Februar l. I. , Vormittags 9 Uhr, kommt im Climbacher Gemeindewald folgendes Holz zur Versteigerung:
50 Eichenstämme, zus. 15,6 fm,
67 Nadelstämme, „ 32 „
5 Aspenstämme, „ 3,20 ,, 51 Naoelderbstangen, „ 3,5 „
40 Reisstangen, „ 1,6 „
8 rm Buchen- u. Eichen-Scheit,
36 „ Birken- u. Eichen-Knüppel,
46 „ Nadel-Knüppel,
2300 Birken-, Eichen- und Nadel- Wellen,
22 rm Birken- und Eichen Stöcke.
Bemerkt wird, daß sich das Eichen- Stammholz besonders zu Wagnerholz eignet.
Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde im District Thal.
Das Eichen-Stamm- und Brenn- Holz kommt im District Langebruch von Mittags 12 Uhr an zur Versteigerung.
Climbach, am 26. Februar 1896. Großh. Bürgermeisterei Climbach.
Stein. 1912
Holzverkauf.
Donnerstag den 5. März d. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen in dem Fronhausener Gemeindewald:
53 Eichenstämme mit 33,06 fm, von 3—10 m Länge und 15 bis 51 cm Durchm.,
108 Nadelstämme (Fichten) mit 22,33 fm, von 8—17 rn Länge und 10—21 cm Durchm.
unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen versteigert werden. Der Anfang beginnt im Dtstrict Lichteeiche.
Fronhaufen, den 26. Febr. 1896.
Der Waldvorstand: _______H. Gerhardt. 1931 Jagdverpachtung.
Dienstag, 3. März l. I, Vormittags 11 Uhr, soll im Nathhause dahier die der Gemeinde zustehende Jagd, bestehend in circa 850 Hectar Feld und Wald, auf weitere sechs Jahre verpachtet werden.
Langd, den 10. Februar 1896.
Großh. Bürgermeisterei Langd.
Routhaler. 1358
Holzversteigerung
em Dten-ta- de« 3. «Lrz er., von Bormittafts lu Uhr ab, bei Wirth La«r zu Wißmar. 17 Etchenstäwm- — 13 F^im, 15 Sichenstangerr — 1,5 Fstm, 16 Rmtr. Eichen-, 10 Rmtr. Buchen- und 4 Rmtr. Nadel - Nutz olz (Schreiner-, W'ftner, und Küferbolz), 36 Nade Holz- Stämme u. -Stang-n — 7 Fstm. (Gruden- u Baubolz), 29 Rmtr. E'chen-, 878 Rmtr. Buchen-Lcheit- u. Knüppelh. 264 Rmtr Stöcke uvd 1579 Rmtr. Reifer. Das Holz liegt in den Distr cien Kattenbach und Kennelsheck, Gemetndewald Wißmar.
Krofdorf, den 27. Februar 189»
1943 Da» viirGermetster- «mt.
Holzversteigerung
im Lützellinder Markwald.
Freitag, den 6. März, werden in den Abteilungen Neuwaid, Strauch und Sandhügel versteigert:
25 Nadelstämme — 5,72 fm; 316 Fichten-Derbstangen — 17,24 fm; 550 Fichten - Reisstangen — 9,61 fm ; 59 m Nadel. Knüpp l, 26 rm Nadel-Stöcke, 2500 Nadel- Wellen u. 1000 Weichholz-Wellen. Zusammenkunft Morgens 9*/2 Uhr auf der Frankfurterstraße an Ab« theilung Neuwald.
Gr.-Rechtenbach, 26. Febr. 1896. Das Bürgermeister-Amt. 1944
Nuhhüh-Derstkigerllng im Gemeindewald Reiskirchen, Kr. Wetzlar, Samstag den 7. März d. I., Beginn Vormittags 9 Uhr, auf der Straße von Weidenhausen nach Wetzlar, District „Nassestrauch 6d":
Eichen: 1 Stamm 1. Kl. — 3,62 fm, 5 Stämme 2. Kl. = 8,84 fm, 65 Stämme 3. Kl. — 30 fm, 148 Stämme 4. Kl. — 28 fm, 5 Stangen 1. Kl. und 14 rm Nutzholz.
Nadel: 234 Stämme 3. u. 4. Kl. — 50 fm, 145 Stangen 1. bis 3. Kl.
Gr.-Rechtenbach, 25. Februar 1896. 1932 Das Bürgermeister-Amt.
Bekanntmachung.
Die am 21. d. MIS., Nachmittags um 1 Ubr, an dem Rtegelpfad zu Gießen abgehaltene Versteigerung ausrangirter Bahnschwellen und alteS Holz ift genehmigt.
Gießen, den 27. Februar 1896. 1945 Grobherzogliche Bahnmeisterei VII
Ohr. Weber,
Giessen, Neuenweg.
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Warnung vor Täuschung!
Betreffend
Approbirtes Kaffe - Surrogat
______ sabricirt von
Werner Breuer in Öln n. Rhkiii
In jüngster Zeit sind wieder mehrere Falle festgestellt worden, in welche verkucht wurde, anstatt deS von mir in den Hendel gebrachten »Slpprobtrte« Taffe - Surrogates* andere minderwerthige Surrogate in gleicher oder ibnlidjrr auf Täuschung berechneter Verpackung den Käufern meines Fabricates unter»- schieben. Ja Folge dessen mache ich Folgendes bekannt:
Mein „Approbirtes Caffe - Surrogat wird seit Beginn meiner Fabrikation, also seit 1800, in viereckigen, säulenförmigen Packetche-t mit blauer Papierumhüllung und darauf gedrucktem unten näher beschru- benem Etikett in den Handel gebracht. Diese Art von Verpackung ir Aufmachung meiner Waare gilt von altersher in betheiligten Verkehr;, kreisen als das characteriftische Kennzeichen meiner Fabrication. Sn genießt daher den Schutz des § 15 des Gesetzes vom 12. Mai 1894 Zum besonderen Schutz vor Nachahmungen habe ich mir nun diesen Etikettenausdruck auch noch als Waarenzeicken sab N™. 2931 und 736' beim Kaiserlichen Patentamt eintragen lassen. Derselbe hat nachstehend: äußere Form :
———----—B
Approbirtes Caffe-Snrrogat '
sabricirt von
Werner Breuer
in Köln
1 am Rheingassen-Thor Rro. 1141 (1).
K-----——
NcichSgesetzlich geschützt.
Ich bitte daher die verehrlichen Consumenten meines Fabrieatn beim Einkaus desselben stets auf vorgedachtes Kennzeichen zu atitei. Zugleich warne ich vor allen Täuschungsversuchen des Publikum« na* drücklichst, indem ich die zu meiner Kenntniß gelangenden Falle unnad sichtlich verfolgen werde.
Cöln a. Rh., im Februar 1896.
Am Rhetngaffmthor 1141 (1.)
Werner Breuer,
Caffe-Surrogat-Fabrik.
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