Ausgabe 
27.3.1896 Erstes Blatt
 
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Berlin, 25. März. Das Befinde« des General- feldmarschallS Grafe« Blumenthal hat fich ge- beffert. ,

Berlin,25. März. Zu dem Besuch Kaiser Wilhelms in Wien und zu den hieran geknüpften Combinationen Wiener Blätter sagt dieNat.-Ztg.", eS liege keine veraolaffung zu neuen politischen Abmachungen vor.

Berlin, 25. März. Wie unS aus Petersburg gemeldet wird, wirb das russische Katserpaar unmittelbar nach den Moskauer Krönungsfeierlichkeiten, also Ende Juni, die Höfe von Wien, Darmstadt, Berlin und Konstantinopel be- suchen. In Berlin wird daS russische «aiserpaar in der russischen Botschaft Wohnung nehmen. Zu diesem Zweck ist bereit- vom Petersburger Hofmarschall-Amt Anweisung an die Berliner Botschaft ergangen, die Räume für die kaiserliche Familie in Stand zu setzen. Für die Reise find iuSgesammt 20 Tage in Aussicht genommen.

Berlin, 25. März. Die Entsendung bei Kreuzer» vierter Klaffe, Loroman, von Tschifu nach Tschimulpo auf Corea hat der »Post" zufolge seinen Grund in den fort­gesetzten gewaltthätigen Ausschreitungen der auf- ständischen Coreaner gegen fremde Staatsangehörige, im Besonderen gegen die Japaner. Der KreuzerCoroman" hat die Reise nach der coreanischen Küste bereits aogetreien und kann noch vor Ablauf dieses Monats seinen Bestimmungsort erreichen.

Berlin, 25. März. Die littauische Deputation, welche in Berlin um eine Audienz beim Kaiser bitten wollte, ist hier erst eingetroffen, nachdem über die Zett des Kaiser- bereits anderweitig di-ponirt worden war und die Abreise nach Genua unmittelbar bevorstand. Die Deputation ist gestern vom Minister Dr. Bosse sehr wohlwollend empfangen worden, nachdem bereits vorgestern der Ministerialdirector Dr. Küpler mit derselben eine längere Unterredung gehabt hatte.

Berlin, 25. März. Abg. Rören (Ctr.)hat zur zweiten Lesung deS Gesetzentwurfs gegen den unlauteren Wettbewerb einen Antrag im Interesse der Preffe etngebracht. Der Antrag lautet:Der Reichstag wolle beschließen: In § 1 als Absatz 3 folgende Bestimmungen aufzunehmen:Die Be­stimmungen deS vorstehenden Absatzes finden gegen die nach § 21 des Preßgesetzeö für den Inhalt einer Druckschrift verantwortlichen Personen nur insoweit Anwendung, al» diese die Unrichtigkeit der Angaben kannten." Wie die Germania" zuverlässig erfährt, besteht die sichere Aussicht, daß der BundeSrath mit der vom Abg. Rören vorgeschlageneu Abänderung sich einverstanden erklärt.

Berlin, 25. März. DaS Herrenhaus wird morgen wieder zu einer Sitzung zusammentreten. Auf der Tage-- ordnuog steht der Bericht der Finanzcommtsfion über den Etat für 1. April 1896/97. Die Plenarsitzungen sollen auch noch am Freitag und am Samstag stattfinden. Außer dem Etat wird auch noch die Novelle zum LehrerpenfionS- gesetz erledigt werden.

Berlin, 25. März. Wie auS Kopenhagen gemeldet wird, verlautet in dortigen Hoskretsen, Prinz Christian, der älteste Sohu bei Kronprinzen, werde fich mit der Prinzessin Pauline von Württemberg verloben.

Rom, 25. März. Der Correspondent deSSocolo", welcher während acht Monaten für dieses Blatt in Abeffynien weilte, traf gestern in Neapel ein. Mehreren Vertretern der Preffe erklärte er, daß eS ein Unsinn fei, an einen Revanche« krieg zu denken. Die Abeffynier hätten Positionen inne, aus welchen man sie unmöglich vertreiben könne. ES sei denn, daß man eine Armee von 100000 Mann aufbieten würde. Die Colonte werde übrigen- nie etwa- etnbringen. Auch sei eS unrichtig, daß französische Lebelgewehre im feindlichen Lager gefunden worden seien.

Pari», 25. März. Die Urtheile im Prozesse Lebaudy rusen hier große Sensation hervor. Fünf An­geklagte wurden fretgesprochen, zwei, nämlich Ulrich Civry und de Testi, wurden zu je 13 Monaten Gefängniß und 500 Francs Geldbuße verurtheilt. Die Verlesung der UrtheilS- begründung dauerte dreiviertel Stunden.

Paris, 25. März. Der Marine-Minister ordnete an, daß die Feierlich ketten anläßlich de - Thar freitags auf den Schiffen eine fpectelle Ermächtigung bei Ministers erfordert.

Paris, 25. März.Autoritö" schreibt: Wenn wir unS nicht irren, wird diese Woche nicht ohne MtuisterkristS zu Ende gehen, denn das Cabtnet hat sich durch die Ver­quickung mit den Tollectivisten vollständig compromittirt. Die Diplomatie Bourgeois würde an der Antipathie der öffentlichen Meinung scheitern.

Loudon, 25. März. Der Kreuzer erster Klaffe St. Georg war bereits dazu bestimmt, dem Präsidenten Krüger entgegenzufahren und ihn auf hoher See an Bord zu nehmen, falls der Präsident doch noch nach London kommen sollte.

Brest, 25. März. Wie hier verlautet, wird demnächst zwischen hier und Newyork eine directe Schifffahrts­linie eingerichtet werden [unb zwar soll der Verkehr einer deutschen Gesellschaft anvertraut werden. Die Schiffe werden von Hamburger Capitalisten in Stettin und Belfast in Auftrag gegeben werden. Die chauvinistische Preffe protestirt energisch gegen das Eindringen der Deutschen in Frankreich.

Co«Us nnö prwhtjkttw.

Sieben, 26. März 1896.

O. Rebeudahaeu. (Telegramm.) Die Erste Kammer lehnte die Nebenbahnbauprojecte BenShetm - Lindenfels, Darmstadt.Lindenfels, Ltch-GrÜnberg und Oppenheim- Darmstadr.Groß-Gerau ab.

Empfang. SeineKöuigl.Hoheit der Grobherzog empfingen am 24. März Seine Durchlaucht den Fürsten zu SolmS-Ltch, am 25. März den Hauptmann z. D. Morneweg, commandirt als Bezirksoffizier bei« Landwehr« bezirk Gießen.

«rnennunge,. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog I haben Allergnädigst geruht, den Lehrer au dem Realgymna« fium zu Darmstadt Dr. Philipp Wiederhold zum Lehrer an dem Realgymnasium und au der Realschule zu I Gießen, unb ben Lehrer an dem Realgymnasium nab an der Realschule zu Gießen Heinrich Weyell zum Lehrer an ben Realgymnasium zu Darmstabt zu ernennen.

Militarbteustuachrichteu. Molly, Hauptmann von ber Infanterie 1. Aufgebots de» Landwehr-Bezirk» Gießen, mit seiner bisherigen Uniform der Abschied bewilligt.

Biehmarkte. Nach un» zugegangenen Mirtheilungen wird der nach Ostern fällige Bi eh markt in Gießen ab­gehalten werden.

Für den Bau beB Kaufmännische» Vereins Hause» ist unter folgenden ArchitecternFirmen eine Toncurrenz vor­gesehen: Stein & Meyer, Gustav Hamann und Heinrich Kockerbeck. Der Beurihetluvg»-Commission gehören u. A. auch an die Herren Oberbürgermeister Gnauth und Stadtbaumeister Sch wandt.

* An den Neubauten ber Hauptwerkftatteu bet Ober- hessische» Eiseubah»e» im ©üben unserer Stabt wirb jetzt wieder tüchtig gearbeitet, um die Werkstätte noch vor Ende de» JahreS ihrer Bestimmung übergeben zu können. In der Hauptsache sind nur die Baulichkeiten vollendet, und e» muß noch gewaltig geschafft werden, um die Einrichtungen im Innern herzustellen. Ja dem großen, 5560 Quadratmeter umfassenden Hauptgebäude werden die Reparaturen an Loco- motiven unb Wagen vorgenommen, unb ist man jetzt schon | dabei, die steinernen Fundamente sür die Schienengeleise auf« zumauern. Ferner schließt dieser Hauptbau tu sich getrennt die Werkstätten für die Dreherei, für die Schreinerei, für die Schmiede. daS Keffelhau», sowie einen unterkellerten Raum, in dem die Bureaus und eine Badeeinricytnng Unterkunft finden. AlS selbstständige Bauten sind ausgesührt der Trockenofen für das Holz, daS fiebenzig Meter lange Maga- zinS-Gebäude, daS Portierhaus und die Aborte. Sämmt- liche Gebäude sind in Rohziegelbau hell gelbe Verblender auSgeführt. Die Strebepfeiler des Hauptgebäudes, fowie die Gliederungen der Fanden an allen Gebäuden bestehen auS dunkeln lederfarbenen Verblendern. Zu dem Sockel und zu den Abdeckungen der Pftiler hat Lungstein-Material Ver- Wendung gefunden. Die Jnnenconstruction der Locomotiv- und Wagenreparatur-Werkftätte, welche ca. zwei Drittel des ganzen Raume» etnnimmt, besteht auS Eisen. Auch ist in den übrigen Räumen die Verwendung von Holz streng ver« mieden. DaS Dach ist mit Oberlicht versehen. DaS ganze Etabliffement, welches nach seiner Vollendung in seiner Ein­richtung einen Musterbetrieb bilden soll, macht schon jetzt auf den Beschauer einen freundlichen Eindruck, und verspricht eine Zierde und Sehenswürdigkeit unserer Stadt zu werden.

** Die Generalversammlung des Mittelrheinische» Zweig- verbandeS deutscher Muller fand am Montag unter Vorsitz de» Herrn Schäser-Mainz in Frankfurt a. M. statt. Au» dem Berichte erhellte, daß die vom Verband in» Leben ge­rufene Agitation behufs Schaffung einheitlicher Verkaufs- bedingungen für Mehl bis jetzt noch nicht den gewünschten Ersolg hatte- el soll deshalb nochmals ein Circular an die Mitglieder erlassen werden, damit diese bei Vermeidung einer Conventionalstrafe sich verpflichten, nur Verkäuse ohne Baisse- Clausel abzuschließen. Herr Rubensohn Cassel machte längere Ausführungen über den Entwurf eine- Gesetzes bezüglich bei Verkehrs mit Handelsdünger, Krastfuttermitteln und Saatgut. Die Versammlung nahm nach demDarmst. Tgl. Anz." eine Resolution an, die darin gipfelte, daß die bis jetzt vor­handenen Gesetze genügenden Schutz gegen betrügerische Hand­lungen gewähren. Der Hauptvorstand soll ersucht werden, mit allen Mitteln gegen das Zustandekommen des Gesetzes zu wirken.

Nidda, 24. März. Der hiesigen katholischen Kirchengemeinde wurde von ungenannten Wohlthätern au» Mainz für daS Gotteshaus ein Harmonium nebst ver­schiedenen Paramentsachen geschenkt. Wie verlautet, dürste unsere Quellwasserleitung erst im Frühjahre 1897 dem Betriebe übergeben werden können, da die Vorarbeiten sich länger als vermuthet hinau-ztehen.

§§ Crainfeld, 21. März. Ein Schweinehäudler au» einer unbekannten Gegend war kürzlich in den Orten Greben- Hain, Bermuthshain, Völzberg, Lichenroth, Ober«Seemen, Gedern u. f. w. und hatte daselbst etwa 200 Stück Schweine gekauft. Der Termin zum Abholen der Schweine ist schon seit 14 Tagen verflossen, ohne daß sich der Käufer jemals wieder hier hat sehen laffen, und ist Jedermann der Ansicht, daß die Schweine auch nicht abgeholt würden.

Langen, 24. März. Am SamStag voriger Woche wurde im Hainer Walde ein fremder, etwa 40jähriger Mann krank aufgefunden. Derselbe wurde in da- hiesige Kranken­haus verbracht, wo er heute gestorben ist. Wer der Ver­storbene ist, konnte bis jetzt nicht ermittelt werden, da keiner- lei Papiere, die über seine Persönlichkeit Auskunft geben könnten, bei ihm aufgefunden wurden.

Mörlenbach (Weschnitzthal), 25. März. In Wald- Michelbach wurde vorletzte Nacht um 12 Uhr die Feuer­wehr allarmirt, indem angeblich ein 18jähriger braver Müllersohn schon Morgens in den Wald gegangen sei, woher er noch nicht zurückgekehrt war, so daß ihm also ohne Zweifel ein Ungemach widerfahren sein müffe. Nachdem man mit Fackeln und Laternen bis zum Morgen einen großen Thetl de» Waldes vergeblich abgestreift hatte, setzte sich auch gestern die Schuljugend in Begleitung der Ortsbevölkerung in Be- wegung. Alle Nachforschungen konnten dem Burschen ober nicht aus die Fährte kommen, denn er saß hier ganz gemüih- lich in einer Wirthschaft und gab an, daß er wegen ihm nicht zusagender Behandlung nie «ehr in die elterliche Behausung zurückkehren werde. N. H. V.

A Mainz, 25. März. In der Schuhfabrik von Eich­baum u. Co. hier, unter deren Arbeiterschaft el schon lange gährt, legten gestern sämmiliche Zwicker und Maschinen«

anSputzer die Arbeit nieder. Anlaß hierzu gab die Weigerung ber Fabrik, einen neuen Lohntarif für bie zuletzt eingestellten amerikanischen Maschinen aufzustellen. dem Dorbilde von Hannover will man hier eine allge­meine Baugenossenschaft gründen, zu dem Zwecke, kleinen Beamten und Arbeitern billige und gesunde Wohimcgei zu beschaffen. Seiten- eine- zusammen getretenen Comitee» sind bie Vorarbeiten bereit- so weit beenbet, daß zur Orunbu* der Genoffenschaft geschritten werden kann. Seilen- der Jnvalidität-verficherung-anstalt find ber zu griinbenben öc. noffenschaft namhafte Betrage zu billigem Zin-fust zur 8er« fügung gestellt worben.

«n8 Rheinhessen, 25. März. Auf de« Landstrich zwischen hier unb Worm- ging heute In den ersten Marge», ftuuben ein schwere- Gewitter nieber. In Al», heim regnete e» so stark, daß bie Straßen sußhoch unter Wasser stauben.

Vermiete*.

* Aachen, 23. März. Ein Unstern waltet über der hiesigen Schweinemetzgetinnung. Bor Fastnacht henr ein Schutzmann Nacht» bei einem Jnnung-mitglieb 80 Pst. Pferdefleisch beschlagnahmt, da», wie der Metzger seid« gestand, verwurstet werden sollte. Darob große Schade», freube bei den Collegen be» Metzger». Die Innung gab dem Schutzmann ein Geschenk von 30 Mk. für seine Acht, samkeit, schiech den Metzger au- der Innung an», unb außer­dem unterschrieben die Jnnung»mitglieder eine Erklirr», deS Inhalte», Jede« 500 Mk. zahlen zu wollen, der eine» von ihnen nachweise, daß er seit Bestehen ber Schweine« metzgerinnnng jemal» Pferdefleisch gekauft und verwarft« habe. Nunmehr ist dieö aber schon 26 Mitgliedern da Innung nachgewiesen unb der Staatsanwaltschaft darüber Anzeige erstattet worden.

Del» (Schlesien), 25. März. Durch den Scharfrichter Rein del« Magdeburg wurden heute srüh die Stellenbesitza Wilhelm Hunger unb dessen Ehefrau Johanna aal Klein - Biadauschke hingerichtet. Dieselben hatten i» December 1894 die Wittwe Rosine Klein ermordet.

Bor einigen Tagen fand i» Bremen eine Feier statt, zu welcher ein überaus seltener, wahrscheinlich noch niemali dagewesener Anlaß vorlag. Mit dem SchnelldampferSpree" deS Norddeutschen Lloyd kehrte ein Herr au» Amerika zurück, welcher mit dieser Fahrt seine hundertste Reise aas Schiffen be» Norbbeutschen Lloyd nach unb von Amerika beendet hatte. Wenn schon bei Seeleuten ein solche» Jubi­läum selten ist, so spricht ei ebenso sehr für die Anhäng­lichkeit des PaffagierS, wie für die Trefflichkeit der Schtfi- fahrt-linie, wenn ein Privatmann mit Schiffen derselbe, Rhederei hundert Mal den Ocean kreuzt. Wenn man annünet, daß der Betreffende jährlich zweimal nach Amerika und zurück gefahren ist, so gehören immerhin 25 Jahre zu einer solche, Leistung. Der Norddeutsche Lloyd empfing den Jubilar feierlich und veranstaltete sür denselben in Verbindung wu einigen hervorragenden Bürgern Bremen» eine Festlichkeit i> dem zu diesem Zwecke vom Senat bewilligten Prunkzimwer des RathSkeller».

Mannheim, 23. März. Beim Abbruch de» Keller­gewölbes de» Metzger Bisfinger'ichen Hauie» (T 4, 15) waren heute Mittag fünf Maurer beschäftigt. Obwohl der vaa- Unternehmer angeordnet hatte, zu sprießen, wurde die» nicht gethan. Plötzlich krachten zwei tonnenartig aufeinander« stehende Gewölbebogen an der angerissenen Stützmauer zusammen. Dem Parlier drückte ein centnerschwerer Siein beide Beine ab; er blieb auf der Stelle tobt. Die Mauier kamen mit dem Schrecken davon.

München, 24. März. Der Krieg um den Sol- tiator wird sehr lebhaft geführt. In der Salvatorbrauerei in Schwabing wurden nach derA. Z." sämmtltche Etiketlw, Plakate, Bierzettel, Prei»courante, Offerten u. bgl., welch« mit dem WortzeichenSalvator" versehen find unb dir i, großen Borräthen vorhanden waren, beschlagnahmt. I» gleicher Weise wurde gegen den Bergbräu in Giesing vn- gegangen, wo aber nicht» gesunden wurde.

Kaiserslautern, 24. März. Eine empfindliche ©traft erhielt der 20 Jahre alte Steinhauer Peter Aichele vn Alsenborn. Er hatte wiederholt junge Lindenstämmchen uai Obstbäume so beschädigt, daß sie eingegangen sind. Da» Landgericht erkannte gegen ihn auf 1 Jahr 3 Monate öf fangniß. Die Strafe ist deßhalb so hoch au»gesallen, fcttl in der Gegend vielsach derartige Baumsrevel verübt wnrdw. deren Thäter unentdeckt geblieben sind.

Ei» sehr bemerkenSwerthe» Unfrei! über be» 8k# Pepton der Liebig-Compagnie, hergestellt nach Kemmerich» Methode, fällt das berühmte Handbuch der Diätetik, und weiland UffelmannSErnährung de» gesund«» unb kranken Menschen", 3. Auslage (Leipzig, Urb« & Schwarzenberg) auf Seite 426: ,,E» find im Lauft der Jahre von der Industrie zahlreiche Pepton Präparate auf den Markt gebracht, von denen sich indeffen nur wenige eiw» dauernden und allgemeinen Gebrauche» erfreut haben lw» i noch erfreuen. Denn abgesehen davon, daß die betreff ent« i Präparate nicht zu theuer sein dürfen, wüffen sie vor alle» Dingen so schmecken, daß sie auch auf längere Zeit, wenigst«^ auf einige Tage, von den Patienten genommen und nicht schon nach dem zweiten ober dritten Mal mit Widerwille ober Ekel zurückgewiesen werben. Diese Eigenschaft läßt fich aber nur wenigen biefer Präparate nachrühmen. Das Kemmerich sche Präparat ist ungemein haltbar, sehr nähr- stoffhaltig, sehr leicht verbaulich unb wirb gern genom»«" unb dürfte sich nach den neuesten Versuchen Kemmerich» (Beilage hin. Wochenschrift 1894, Nr. 10) auch al» Her» tonicum seiner pul»kräftigenden Wirkung halber empfehle».

Line eigenartige Trauung fand neulich in der Nachbar- schast von Jeffersonvtlle in Indiana statt. Dort sollte dr: Richter öetr ben Farmer Harvey Taylor unb Kate NetrN I trauen; al» er aber In strömendem Regen ber Behausavl

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