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* Etu Beispiel von Rattesschlanheit wissen österreichische Blatter au« Znin zu erzählen. In der Scheune des Haupt- lehrerS M. zu I. brütete eine Henne, alle Zubringlinge von außerhalb mit dem Schnabel abwehrend. Den nebenan im Holzstalle nistenden Ratten gelüstete aber nach dem Inhalt r88' un& b° ^tc ^derS nicht dazu gelangen konnten, griffen sie da« Nest von unten an. Zn diesem Zwecke wurde in dem Stroh ein schräg aufführender Gang gemacht, der in da« Nest mündete. Mit leichter Mühe wurde nun ein Ei nach dem andern in den Gang gezogen und weiter beordert. ES galt alSdann aber noch, fie über einen iw Stalle befindlichen Gang zu schaffen. Aber auch hier wußten sich die Thiere zu helfen. Sie schlangen ihren Schwanz um das Ei, bewegten sich, auf den Hinterbeinen fitzend, vorwärts tu aufrechter Stellung und zogen das umschlungene Li nach, bis fie es an Ort und Stelle hatten. — Bon einem Leser unseres Blattes wird uns ein ähnlicher Fall von Ratten- schlauheit mitgetheilt,- die Ratten sollen sogar die ausgesoffenen Eter wieder in da« Nest gebracht und dadurch die Henne zum Weiterbrüten veranlaßt haben!
* Mitten im Dee«. Passagiere: „Kapitän, wie weit find wir noch vom Lande entfernt?" — Kapitän: „Ungefähr zwei Seemeilen!" — Passagiere: „Aber man sieht ia nirgends Land? In welcher Richtung liegt es denn?" — Kapitän: „Direct unter unS!"
* Kindermund. „Onkel, wieviel Affen hast Du eigentlich schon zu HauS?" — „Wie kommst Du denn zu der komischen Frage, Junge?" — „Papa sagte doch gestern zu Mama, Du brächtest jeden Abend einen Affen mit nach Hause!"
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Die zur laufenden Unterhaltung der Gebäude des Realgymnasiums, sowie der höheren und erweiterten Mädchenschule erforderlichen Weiß- binderarbeiteu im Innern sollen Dienstag, den 7. Juli d. I.
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Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen, Angebote auf vorgeschriebenem Formular sind bis zum obengenannten Termin bei uns einzureichen.
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Gießen, den 20. Juni 1896.
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Die für die laufende Unterhaltung der Gebäude der Stadtkoabeu- und Stadtmädchenschule, sowie der Haudwerkerfchule erforderlichen Arbeiten, nämlich:
Maurerarbeit, Schreinerarbeit, Weißbinderarbett und Pfiasterarbeit
sollen Dienstag den 7. Juli d. I., Bormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden.
Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei un» zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular sind zum genannten Ter- mitt bei uns einzureichen.
Zuschlagsfrift 14 Tage.
Gießen, den 20. Juni 1896.
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München. Zweite, oermehrte unb oerbesterte Austage, ttt ben Text gedruckten unb 7 Tafeln Abbildungen. In £ri0Üi?y,tncnbflnb 3 Mk Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Dem Verfasser ist e« vortrefflich gelungen, das Wesentliche ber Per. Jpectioe in allgemein verständlicher unb gedrängter Form xur Dar- ftellung_ zu bringen, ohne eS dabei an der für das volle Verstänbniß unumgänglich nothwendigen und eingehenden Darlegung der Fun- damentalsätze fehlen zu lasten. Sein Beftrebm war hauptsächlich darauf gerichtet, wo immer thunlich die Verwerlhung der Theorie sofort durch Anführung hierzu geeigneter Beispiele zu veranschau- lichm. Bei der bekannten Abneigung ber meisten Künstler gegen atte«, wa« den Schein ausschließlich mathematischer Ausführungen tragt, ist diese Lehrmethode ohne Zweifel besonders geeignet, da« Jnterefte an der Sache wach zu hatten und zu fördern. Die soeben erschienene zweite Austage dieses Buches hat mannigfache Veränderungen erfahren unb ist besonder« in dem Abschnitte über Schatten- conftruction um ein Beträchtliche« erweitert worden.
Technische Fortschritte.
— Kitte für Laudsteiue. Um werthoolle Sandsteine ,u kitten, gibt cs ein gute« Mittel. Ein The« Schwefel und ein The« Harz werden jedes für sich geschmolzen, die geschmolzenen Masten zusammmgemischt und sodann drei Theile Bleiglätte und zwei Theile zerstoßene« Glas eingerührt. Die letzteren Stosse müffen völlig trocken und vorher fein gepulvert und gemischt sein. Einen ebenso guten Kitt erhält man, wenn man ein The« Schwefel, ein The« Deck, und 1 r The« Wachs zusarnmenschmilzl und mit zwei Theilen Ziegelrnehl verseht- Die beiben Steine, die man zu kitten ober zwischen beten Fugen man den Ritt einzugießen beabsichtigt, müssen vollkommen trocken sein, am besten ist e«, sie anzuwärmen, wenn dieses angeht, unb die Flächen, an denen der Kitt haften soll, mit Oelfirniß ein- bis zweimal zu bestreichen. Die angegebenen Ritte find, wie die „D. Techn.-Z." schreibt, hauptsächlich da von Werth wo die Steine sowohl der Sonnenhitze im Sommer, als der Kälte
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Gutachten.
Da« Haarwasser von Retter enthält ber damit angestettten Analyse zu« folge durchaus keine den Haaren nachtheilige Materien; ihre Bestandtheile find vielmehr solcher Art, daß von dem Gebrauche des Mittels eher ein wohl- t bä tiger Einfluß auf das Wachsthum der Haare zu erwarten ist unb siebt daher ihrer Anwendung keinerlei Bedenken ent» gegen. 423
München, 7. September 1867.
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