Ausgabe 
23.12.1896 Erstes Blatt
 
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wir durch die ersten Auftritte des Stückes versetzt. Hier treten uns nun in den Figuren des Sadducäers und des Pharisäers, wie des fromm-gläubigen S mron, des HerodeS und de- römi'chen LandpflegerS QairtnuS Vertreter der ver- fchted'vsten Weltanschauungen entgegen. Aeußerlich dem HerodeS, als augenblicklichem Besitz >r der Macht, mit Eifer anhaugend zeigt sich der Sadducäer, dem rücksichtslosen, selbst« süchtigen und nach vollem Genuß irdischer Güter verlangenden Prtnc'p einer materialistiicheu Lebensauffassung ergeben. Frei­heit vom römischen Joch und Herrschaft seiner Secte an erster Stelle eine- neugeordueten Staatswesen- im jüdischen Volke erstrebt der fanatiiche Pharisäer, deflen Wesen, bet dem Scheine äußerer Frömmigkeit doch von weltlichem Sinnen und selbstischem Trachten erfüllt, die starre Unduldsamkeit des hochmüthigen Schriftgelehrten der alttestamentarischen Ueberlteferuog erkennen läßt. In reinem Glauben an eine tltche Bestimmung und da- Walten ihrer Kräfte in den Geschicken der Menschheit wird un- Simeon wirksam ein Gegensatz zu den Vorgenannten, zum Verkündiger einer besseren Lehre, des Heiles und der Erlösung, deren Verbreitung über die Völker des Erdkrei'eS er vorahnend schaut. Die Handlung schreitet weiter. Hirten von Bethlehem erzählen von dem Vorhandensein der letzten Sproffen aus Davids Geschlecht. HerodeS beschließt, die sorgfältig bewahrten GeschlechtSregifter de- jüdischen Volkes nach desien Zählung zu vernichten, um jede Spur des Herkommens zu verwischen, auf welches Davids Enkel sich stützen und wodurch die Hoffnung auf einen kommenden Messias immer neue Nahrung erhält, wie er vor­her daS Geschlecht der Makkabäer mit blutigem Gräuel zu vertilgen bemüht war. Don den Weisen aus dem Morgen­lande (heidnischen Chaldäern, die in der heiligen Schrift übrigens nicht als Könige bezeichnet sind) mit eifrigem Forschen auf mühsamer Wanderung gesucht, von den Hirten ersehnt, von HerodeS gefürchtet, deffen wilder Grimm auch der Ge­burt nicht zu schonen droht, um den Verheißenen, der seinen Thron gefährden könnte, zu vernichten, erblickt der FriedenS- bringer und Heiland, das Jesuskind im Schutz der Verborgen­heit, in niederer Hütte das Licht dieser Welt, in die er ge­sandt ist, sie vom Drucke der heidnischen Knechtschafc und vom Zwang deS Bösen zu befreien. Nach Bethlehem selber werden wir von Jerusalem geführt, wo sich die ersten Abschnitte der Handlung vollziehen, um da an heiliger Stätte die Hirten und Könige anbetend knieen zu sehen, während Engelchöre mit feierlichem Gesang daS gehetmnißvolle Schweigen der Nacht unterbrechen. In dem zuerst als mürrischer und un­gläubiger Zuschauer zu dem Schauspiel der geschilderten Vor­gänge fast widerwillig gekommenen nüchternen Alltagsmenschen, den der Dichter neben einer anderen Figur, in welcher sich die versöhnende Menschenliebe und Wohlthätigkeit verkörpert, als Zwischenperson in die Handlung verflochten, vollzieht sich eine Wandlung innerlicher Neugeburt, die ihn zu dem Zu­stande freudiger Antheilnahme an dem Wohl und Wehe seiner Nebenmenschen zu dem Glücksgefühl zurücksührt, daß Jeder sich betheiligen kann an der schönen Aufgabe, Gutes zu thun und Zufriedenheit um sich zu verbreiten.

* Wiederholung deS WeihnachtS-Oratoriums. Wie schon in der freundlichen Besprechung der am 17. December statt­gehabten Aufführung deS WeihnachtS-Oratoriums

Geburt Jesu Christi" von Heinrich von Herzogenberg erwähnt war, beabsichtigt der Kirchengesangverein, vielfältig geäußerten Wünschen entsprechend, die Aufführung am zweiten WeihaachtSfeiertag und zwar an Stelle der sonst üblichen lithurgischen Andacht als Gemeindegottesdienst zu wieder« holen. Leider mußte auS Rücksicht auf die Musiker unserer Militärcapelle, die am Nachmittag anderweit beschäftigt sind, drr Gottesdienst von der sonst üblichen Stunde auf Abends 8 Uhr verlegt werden. Selbstverständlich wird der Eintritt völlig frei sein und können auch den inactiven Mitgliedern keine Plätze reservirt werden. Nur die Texte werden zum Preis von 20 Pfg. verkauft werden. Da die Aufführung genau mit derselben Besetzung, wie am 17. December, statt­findet, wird keine weitere Bekanntmachung erfolgen.

3® Panorama Photoplasttk ist jetzt eine ganz be­sonders interessante Gerte ausgestellt und zwar zeigen uu- die Bilder die Stätten des letzten Krieges zwischen Frankreich und Deutschland. Die Bilder von Parts und Umgegend zeigen uns die Furchtbarkeit dieses langwierigen Kriege- mit großer Deutlichkeit. DieMetropole der Welt", wie die Franzosen so gerne ihre Hauptstadt nennen, hatte vor dem Kriege in feiner nächsten und weiteren Umgebung prachtvolle kaiserliche und fürstliche Schlöffer, auf den Bildern steht man davon nicht- al- öde Ruinen ausgebrannter Paläste. Auch die Verwüstungen in der Stadt selbst müffen nach dem Kriege grauenerregend gewesen sein. Die Kugeln der deut­schen Belagerungsgeschütze, die Bomben der französischen Ge­schütze sowie die Brandfackeln der Communisten haben so manches prachtvolle öffentliche Gebäude in einen Trümmer­haufen verwandelt. Die Bilder zeigen uns ferner die deut- schm BelageruugSarbetten vor Paris, Lauf- und Schauz- gräben, Cafematten, gesprengte Brücken rc.

Die Ausstellung, welche die A l t c e s ch u l e am 19. und 20. d. MtS. veranstaltete, war eine vorzügliche Gelegenheit, fich darüber zu unterrichten, was diese Schule will und kann. Ueber die ausgestellten Arbeiten hörte man von den zahlreichen Besuchern nur eine Stimme deS Lobes, und be­denkt man, daß die meisten der ausgestellten Arbeiten inner- halb der letzten sechs Wochen gefertigt wurden, so darf man dem Fleiß, der von Lehrerinnen und Schülerinnen daraus verwendet worden, volle Anerkennung zollen. Wir laden den Lefer zu einem kleinen Rundgang ein und beginnen mit dem Weißsticken. Die Zahl der ausgestellten Wäschegegen- stände war überraschend groß, zumal an sämmtltchen die Handstickerei Hauptarbeit war. Die Ausführung war durch­schnittlich tadellos. Auch Leinenstickereien, als Decken, Tisch- lüufer u. s. w. waren in großer Menge vorhanden, alle mit einem einzelnen Faden in Nadelmalerei auSgeführt. Die Buutstickereien konnten fich denselben getrost an die Seite stellen, und die gestickten Kleidchen, in denen lebens­

große Puppen fich präsentirten, wurden allseitig bewundert. Brand« und Schnitzarbeiten waren auch recht reichlich ver« treten und ernteten ebenfalls allgemeine- Lob. (Für diese Arbeiten wird auf vielseitigen Wunsch nach Weihnachten nochmals ein Cursus eingerichtet). Neben den eigentlichen Weihnoch Sarbeiten aber darf die Ausstellung des CursuS für Bügeln und Sunstwäscherei (derselbe ist jetzt beendet und beginnt mit dem 7. Januar 1897 wieder von Neuem) nicht unerwähnt bleiben. Obwohl hier die Hebung den Meister macht, so verriethen die ausgestellten Objecte doch schon ein lobenswerthes Können, ebenso wie die Arbeiten der Schüle­rinnen auS dem KleidercursuS. Die Kochschule hatte ihre Ausstellung geschmackvoll arrangirt und der flotte Absatz, den ihre Maaren, besonders die Weihnachtsbäckereien, fanden, spricht hinreichend für sie. Im Ganzen war auS der Aus­stellung zu ersehen, daß die Lehrerinnen unserer Aliceschule mit recht gutem Erfolge am Werk find. Möchten recht viele unserer jungen Mädchen die Gelegenheit wahrnehmen und sich die Fähigkeiten anzueignen suchen, die einer jeden HauS- frau zur ganz besonderen Zierde gereichen. Der Schule fürs neue Jahr ein aufrichtigesGlück auf".

» Die Krieger und der 22. Marz 1897. General der Infanterie z. D. v. Spitz, Vorsitzender des deutschen Krieger« bundes, hat einen Aufruf erlassen, in dem eS heißt: Patriotismus und Dankbarkeit rufen unsere Vereine am 22. März 1897 zusammen. Wie bei der DenkmalSfeier auf dem Kyffhäuser müffen die Kriegervereine imposant und ge­schloffen auftreten, um bei den Freunden Liebe und Ver­trauen zu stärken, den Fernstehenden und Gegnern Achtung und Respekt einzuflößen. Wir fordern daher unsere BundeS- vereine auf, die Hundertjahrfeier des Geburtstages weiland Kaiser Wilhelms I. zu begehen. Kein Verein ohne Gedenkfeier.

Vergesset zu Weihnachten die verschämten Armen nicht! Dieser Mahnruf, der zu allen Zeiten nicht allein seitens der Religion an jedes Chriftenherz, sondern auch seitens der Humanität an jeden Besitzenden ergeht, wird so ganz besonders dringend zur Weihnachtszeit. Unsere ver­schämten Armen, d. h. unsere bedürftigen Nebenmenschen, die fich schämen, die Außenwelt wissen zu laffen, daß fie der Hilfe ihrer Mitmenschen bedürfen, um nicht den unsichtbaren, aber um so entsetzlicheren Begleiter der Noth, die psychischer Natur sind, zum Opfer zu fallen, können nicht wie glückliche Besitzende an den Weihnachtsabend denken. Für verarmte Eltern, welche trauernd auf ihre dürftig bekleideten Kleinen, die sich an ihre Knie schmiegen, blicken, giebt es kein Weih­nachten, denn die seelische Wohlthat des Christfestes können fie nicht fasien und eine Christbescheerung, die für fie identisch mit Weihnachten ist, mangelt ja leider. Immer und immer wieder fragen die Kleinen:Warum ihnen das Christkind, da sie doch brav gewesen, immer noch kein Bäumchen an­gezündet, oder doch wenigstens einen ganz kleinen Christstollen bringt wie im vorigen Jahre?" und verwunden mit dieser Frage daS arme Mutterherz. Da plötzlich tritt nicht ein Engel in Seraphsgestalt sondern ein schlichtes Menschenkind in die Thür- eS ist eine junge Frau, die jüngst durch eine Nachbarin von der bedrückten Lage dieser Familie zufällig gehört und in echt christlicher Weise fich da­mals gleich vorgenommen hatte, derselben eine Weihnachts­freude zu bereiten. WaS sie unter ihrem Tuche birgt, eS find nur wenige Kleidungsstücke, die nicht einmal alle neu, sondern nur zum abermaligen Gebrauche sauber zurechtgemacht find, und einige Eßwaaren, die sie schüchtern vor den er­staunten Eltern und den vor Verlangen glänzenden Augen der Kinder auSbreitet. Stumm, wie fie gekommen, entfernt sie fich eilig wieder, den Leuten nicht Zeit zu DankeSworten laffend ihr Dank waren die strahlenden Augen der Kleinen, und der feuchte Glanz, der die Züge der Mutter belebte. Sie geht raschen Schrittes heim, denn es naht die ersehnte Stunde, in der der geliebte Gatte ihr die Be­weise seiner Liebe unter die brennenden Kerzen legen wird, und selbst dann, wenn sie voll Dankbarkeit fich an ihn schmiegt, läßt die Erinnerung an jene verarmte. Familie fie die Wahrheit des Wortes empfinden: Geben ist seliger als Nehmen. Diese junge Frau hatte den Mahnruf:Vergesset auch der verschämten Armen nicht" thatkrästig beherzigt und wir möchten im Hinblick auf dieselbe unserer Frauenwelt die Worte ins Gedächtniß zurückrufen:Gehet hin und thuet desgleichen!"

** Verbilligte Fernfprech-Gebühren. DerReichSanz." veröffentlicht folgende Verfügung deS Staat-secretärS Dr. v. Stephan:Vom 1. Januar 1897 ab wird im Fernsprechverkehr zwischen zwei verschiedenen Stadtfern- sprecheinrichtungen des Reichspost- und TrlegraphengrbieteS, deren HaupiverrnittelungS-Anstalten in der Luftlinie nicht mehr als 50 Km. von einander entfernt find, die Gebühr für ein gewöhnliches Gespräch bis zur Dauer von drei Minuten auf 25 Pfg. ermäßigt. Bei größerer Entfernung beträgt die Gebühr wie bisher Mk. 1.

Ausland« Telegramme. Im Verkehr mit außereuro« patschen Ländern tritt theilS von heute, theils vom 1. Januar 1897 ab, nach einer Verfügung deS StaatSsecretärS deS ReichSpostamtS eine Ermäßigung der Wortgebühr für Telegramme ein.

Dar«iiadter Sewerbehalle-Llterie. Bei der gestern stattgehabten Ziehung der Gewerbehalle-Lotterie fielen die 15 Hauptgewinne der Reihe nach auf folgende LooS- nummern: 17,260, 9978, 15,235, 10,130, 2048, 1604, 3158, 17,832, 10,098, 9410, 9609, 10,941, 2547, 9681, 17,226. ___________

-ck. AuS de« BagelSberg, 22. December. Nicht wie in anderen Gegenden unferes Vaterlandes oder in den Städten steht am Weihnachtsfeste der kerzevfchimmernde Christ- baum auf dem Tische der Armen wie der Reichen, in unseren Ortschaften hat die schöne, echt deutsche Sitte Ein- gang bei Jedermann gefunden, man macht aber hier nur ausnahmsweise Gebrauch davon. Allerdings fehlt er au dem Tische der Gebildeten auch bei uns auf dem Lande

nicht. Um nun den Gemeinden den herzerfreuenden und echte Weihnachtsstimmung zaubernden Christbaum als ein Gemeingut darzudringen, haben vielerorts Gastliche und Lehrer der schönen Sitte Eingang verschafft, auf Weihnachten einen prächtig geputzten Chriftbaum auf den Altar zu stellen. Meist werden die Schwucksachen zum Baume auS freiwilligen Beträgen bestritten. Mau gibt gern sein Scherflein, und die rohen Gemüther, die fdbft für einen solch schönen Brauch nichts übrig haben, bilden überall die wenigen AuSnadmen. Oft auch wird der Betrag zur Schmückung deS ChristbaumeS auS der Kirchen- oder Gemeindekaffe geleistet. Daß die Christmetten, wie man die Adendgo tesdievste, welche auf dem Lande meist am ersten We hnachtsfeiertage stattfinden, nennt, mit dem glanzenden, flimmernden Schmuck und dellen Lichterschein deS ChristbaumS eine besondere Anziehungskraft auSüben, das beweist genugsam der überaus starke Besuch dieser Gottesdienste. Seldstverftäadlich helfen Weihnächte« gesänge der Schulkinder die Feier noch heben.Stille Nach?, heilige Nacht", von unschuldsvollen Kinderlippen unter dem strahlenden Chriftbaum gesungen, geht auch an einem harten GemÜthe nicht wirkungslos vorüber, ober es müßte denn ein Menschenherz wie ein Stein, ohne Lust uud Liebe sein. So bilden diese Weihnachtsgottesdienste den Mittelpunkt des WeihnachtSfesteS auf dem Lande- denn wo der Chriftbaum noch nicht Eingang gefunden in den Häusern, da weiß man auch von einem Bescheerabend, dem Höhepunkt des Christ- tagfesteS, nichts. Ein anderer mit dem Weihnachtsfest eig verknüpfter Brauch hat dagegen auf dem Lande in den letzten Jahren fich zufihendS ausgebreitet- eS ist das Backen von Zuckerzeug. Bor einem Jahrzehnt noch in den meisten Fa­milien so gut wie unbekannt, gibt eS fitzt viele O tschafte:', in denen selbst die geringen und unbemittelten Haushaltungen daS Backen von Zuckerzeug zum Weihnachtsfeste nicht ver« säumen. Möchte zu diesen schönen Weihnachtsgebräuchen sich der dritte und schönste und edelste g s.llm und immer medr auSbreiten, der die Armen und Verlassenen, die Unglück lichen und Verwaisten am Weihnachtsfeste mit einer Gade der Liebe und des Erbarmens zu erfreuen und ihr harttS Loos erleichtern zu helfen. Der strahlende, hellleuchtende Christbaum, ist er nicht ein Symbol der geistigen Sonne Christus, mit dem uns die ewige Liebe am Wcihnachtsfes.e beglückt und der gesagt hat: WaS ihr dem Geringsten unter eueren Brüdern gethan, das habt ihr mir gethan. bleibt dabei: Geben ist seliger denn Nehmen!

Darmstadt, 20. December. Die hiesigen Rechtsanwälte haben im Anschluß an die Praxis der Collegen an anderen Oberlandesgerichten beschloffen, daß die Substitution auswärtiger Rechtsanwälte am OberlandeS- gericht in den künftig an diesen Gerichtshof erwachsenden Rechtssachen auSzufchließen sei. Nur in ganz besonderen auf sachlichen Gründen beruhenden AusnahmSsällen soll die Ausführung der Parteirechte in der mündlichen Verhandlung dem auswärtigen Anwälte neben dem zugelaffenen Anwälte übertragen werden können. Frkf. Ztg.

Vom südlichen Odenwald, 20. December. Die Kreis- fchulcommiffion Erbach richtet an die Schulvorstände W Kreises einen Erlaß, betreffend daS Tabakrauchen der Schulkinder. In demselben werden die Schulvorstände "»« gewiesen, in den ihnen unterstellten Schulen eindringlich von dieser Unsitte abzumahnen und etwaigen Uebertretungen empfindliche Strafen in Aussicht zu stellen.

Prägung werden angefertigt in der Brühlschen

Kranke Gepäckstücke.

Ueber die Weihnachtspäckerei bei der Reichspost brirgi dieKöln. Ztg." ein sehr hübsch geschriebene- Feuilleton, dem wir bezüglich der lädirten Gepäckstücke, die eine große Rolle in diesen Tagen spielen, Folgende-- entmhmen:

In der Sammelstelle vereinigt der alte Postschaffner seine treue Sorge auf die liebebedürftigen Schwachen und Kranken, die er dem Verkehr-gewoge entrissen hat. Sin an- sehnliches Häuflein kleiner Packete, die wegen ihre- geringe« Umfanges am ehesten der Gefahr ausgesetzt find, im Weitz' nachtSgedränge verloren zu gehen, hat er fich beiseite geleg Sie erfahren von nun an eine besondere Behandlung, woe» sie in großen PacketsScken verpackt zum Versandt gebracht werden. Manche- von diesen Kleinen ist in eine ganz fall® Richtung mit fortgeschleppt worden und während in eine­mitteldeutschen GebirgSorte ein erwartungsvolle» Herze ielB harrt, befindet eS sich auf dem besten Dege nach den "' bitten Gestaden, wo der Kibitz beschaulich wohlschmecreook Eier legt Großer Liebe bedürfen auch dieKranken ,

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Menu die zu einer noch hübsch beisammengeh oerhältnißwäbig leichte A steht eine lange Tafel, d halt der Packete protocol In neuer, dauerhafter 8 bang ihren weiteren Weg an dem eS nun ist, wrge der 25 Pfg. Verpackung?! Dieses Recht läßt sich ar der soeben mit blutiger $ begehrt; er hat sich näm ung üctdd) vernagelt ist, vortrrtru, im Drange bc

Inzwischen räth, wi Handschriften, der Beamt schriebruen Adresse herun Lomwissson entscheidet bal nuagiortet ffleunigft bei Um btx fa W WN sein graues Haus Unheil, dah die Schrift a, Manches Packet nimmt schlecht befestigte Adresse den Nummerzettel mit be: "Ügt, dann ist durch eine frage bald geholfen. Wie iehlt? Dann wanderst du, ^stiger'Leckerbiffen ansta

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