Ausgabe 
23.10.1896 Erstes Blatt
 
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fortdauernde Verhaftungen von Armeniern. Polizei und Militärbehörden treffen uwfaffende Sicherheitsmaßregeln. Biele kretenstsche Familien rüsten sich zur Abreise.

Berlin. 22. October. DemBerl. Tagebl.- wird aus Petersburg gemeldet, daß dort verlautet, der Zar habe während seines Besuches in Balmoral den Wunsch anS- gesprochen, daß der Londoner Botschafter Baron v. St aal die Leitung des Ministeriums deS Aeußeren übernehmen möchte. Es gilt jetzt als wahrscheinlich, daß Baron v. Staal diesem dringenden Wunsche deS Zaren gegenüber, die Be­denken, welche er wegen des Klima Wechsels hatte, werde zurücktreten laffeu. Bekanntlich war Herr von Staal auch schon als Nachfolger GterS in Aussicht genommen.

Berlin, 22. October. Aus Deutsch-Süd West Afrika wird gemeldet, baß das Kriegsgericht über den Herero- Häuptling Kariko eine Gefängutßstrafe von zwei Jahren verhängt hat, weil er fick bei den letzten Unruhen auf die Seite der Aufrührer gestellt hatte.

Cronberg i. T., 22. October. Das Kaiserpaar ist gestern Abend 91/? Uhr nach dem Neuen PalaiS in Potsdam abgereist. Die Ankunft auf der Wildparkftatiou erfolgt früh 8 Uhr.

Rom, 22. October. Der gestrige Mtnisterrath stellte endgültig die Senatorenliste auf, welche er zur Ernennung unter dem Hinweis darauf vorschlug, daß der Commaodeur Astengo darunter sei, welcher s. Zt. die Unter­suchung gegen CriSpi veranlaßte.

Vari. 22. October. Der Kronprinz von Italien hielt gestern Abend Empfang in der Präfectur ab. Die Prinzessin Helene hatte auf derSavoya" Damen-Empfang. Die Illumination ist bet schönem Wetter glänzend verlaufen. Um 9!/4 Uhr verließ das Brautpaar daS Schiff und begab sich zum Bahnhof. Die Abfahrt erfolgte um 10 Uhr unter stürmischem Jubel des Volkes. In Foggia trennt sich der Kronprinz von seiner Braut.

G. Darmstadt. 22. October. Die Kaiserin Friedrich ist hier eingetroffen, von dem Kaiser und der Kaiserin von Rußland, dem Großherzoglichen Paare, dem Großfürsten Sergiu- und Gemahlin empfangen. Die Herrschaften fuhren in offenen Wagen vom Bahnhöfe zum Palais.

WB. Freiburg. 22. October. Erzbischof RooS ist heute Vormittag gestorben.

Zur Reichstagswahl.

Auch außerhalb Gießens nimmt die Agitation für die am 6. November anstehende Nachwahl zum Reichstag seitens der freisinnigen Partei ihren lebhaften und erfolgreichen Fortgang. Der Candidat dieser Partei, Herr Professor Dr. Stengel, wirbt dabet in unermüdlicher Weise mit, indem er tagtäglich an einem anderen Orte des Wahlkreises sein Programm entwickelt und durch sein ruhiges und be­stimmtes Auftreten die Sympathie der Wähler gewinnt. So haben neuerdings Versammlungen stattgefunden in Groß- Linden, Lang-Göns, Reiskirchen, Niederohwen, Groß Buseck, Nidda, Ortenberg, Echzell, Berstadt, in denen der Candidat, unterstützt von verschiedenen anderen Parteifreunden au- Gießen, zu zahlreichen Wählern gesprochen hat. Insbesondere lebhaften Beifall ernteten seine Ausführungen in Reiskirchen, Nidda, Ortenberg und Berstadt. In letzterem Orte sollte nach einer recht verworrenen Zuschrift in der Offenbacher antisemitischen Zeitung der Freisinn gänzlich erloschen sein. Um so bedeutsamer war die warme Zustimmung, welche den freisinnigen Rednern hier zu Theil wurde und das schwache Echo, welches die entgegengesetzten Ausführungen eines An­tisemiten fanden. In Lang-GönS, der ehemaligen Hochburg der Antisemiten, wurde der Vortrag deS Caudidaten mit Ruhe und Jntereffe angehört und als dieser zum Schluffe einigen jungen Störenfrieden mit ernsten und kräftigen Worten ins Gewiffen redete, brachen die zahlreichen älteren Einwohner in lebhafte- Bravo aus.

Aus alle dem ergibt sich, daß die antisemitische Hoch- fluth in unserem Wahlkreis in schnellem Rückgang befindlich ist. Der frühere Enthusiasmus ist vorbei, die ehemalige Zuversicht geschwunden. Nächsten Sonntag soll zwar eine Bertrauensmänner-Berfammlung den Anhängern dieser Partei neuen Muth einflößen. Herr Zimmermann wird da wieder die alten Register ziehen und die Herren Bindewald und Hirsch el werden ihn mit großsprecherischen Reden unter­stützen, doch die Wähler dürften wohl sagen:Die Worte hör' ich wohl, allein fehlt der Glaube." Ganz be­sonders wird der Glauben fehlen, daß Herr Köhler, der im Reichstage bei 46 namentlichen Abstimmungen nur sieben Mal anwesend war, der geeignete Vertreter sei für den 1. hessischen Reichstagswahlkreis, ganz abgesehen davon, daß er seinen Wählern Versprechungen gemacht hat, sie aber nicht gehalten hat.

Cocoks rrnd protHnjkttef.

Gieße», den 22. October.

* Distrietseinnehmerei. Se. Königl. Hoheit der Groß- herzog haben Allergnädigst geruht, den District-einnehmer der DistrictSeinnehmerei Lampertheim Johannes Wacker in gleicher Dienft-Eigenschaft in die DiftrictS-Einnehmerei Gießen I zu versetzen.

Militärisches. Herr Auditeur Wolf, soweit unS bekannt ein geborener Gießener, wurde tu das Kriegs- Ministerium nach Berlin berufen.

Fahneneid. Heute Vormittag fand die Vereidt- gung der am 13. d. M. eingetretenen Rekruten in üblicher Weife in der Stadtkirche statt.

** ReichStagSwahl. Der Nationalliberale Verein beschloß in seiner letzten Generalversammlung, den früheren Candidaten der Partei, Herrn GutSpächter Earl Metnert

zu Hammerhof, früher in ConradSdorf, für die demnächstige ReichStagSwahl wieder aufzuftellen.

e* Vortrag. Wir machen au dieser Stelle nochmals darauf aufmerksam, daß morgen Freitag, Abends 8 Uhr, Herr Dr. Müller im großen Saale inSteins Garten" über die hochinteressante brennende Frage: te6t e s einen Gott?" sprechen wird.

** Ans Veranlassung des Vereins der Gastwirthe von Gieße» und Umgegend hielt gestern Nachmittag im Saale des Hotel Einhorn der Obermeister der Berliner GaftwirthS- Innung, Herr Otto Hartmann, einen Vortrag über: Die Bestrebungen der Junungeu". Der Redner, welcher Thetlvehmer der Berliner Handwerker-Conferenz ge­wesen, ist Anhänger der Zwangs Innung. Er hält den Ge­setzentwurf, betreffend die Organisation deS Handwerks mit den Verbesserungen, welche die Berliner Handwerker-Conferenz daran vorgenommen, zur Hebung deS Handwerks für er­forderlich und im Interesse der freien Gastwtrths-Jnnnngen für erftrebenswerth, weil, wenn auch daS GaftwirthSgewerbe der ZwangSorganifatiou nach dem vorliegenden Gesetzentwürfe nicht unterliegen würde, die für dieses Gewerbe gebildeten freien Innungen mit JnSlebentreten des ZwangS-Jnnungs- gesetzeS mannigfache Rechte erhalten, die sie heute nicht be­sitzen, z. B. das Recht der eigenen Krankenkaffenbildung, der Schiedsgerichte für gewerbliche Streitigkeiten. Man müsse eigener Herr im Hause sein, um den verhetzenden Be­strebungen der Socialdemokratie einen Riegel vorzuschieben. Der Redner erklärte, daß er Anhänger des Befähigungs­nachweises sei, denn gehe nicht mehr gut an, daß Der­jenige, der das WirthSgewerbe nicht gelernt habe, dasselbe auszuüben berechtigt sein darf. Das Gewerbe sei augen­blicklich überfüllt. ES sei ja auch nur eine Frage der Zeit, dann würden die Verhältnisse dazu drängen, daß auch hierin Wandel geschaffen werde, und wenn erst die Innungs-Organi­sation durch Gesetz durchgesührt, dann käme der Befähigung-- nachweis ganz allein. Aus der Debatte ging hervor, daß die hiesigen Gastwirthe von der geplanten Organisation deS Handwerks nichts wissen wollen, besonders wurde dem Vor­tragenden erklärt, daß der Befähigungsnachweis ein über­lebter Standpunkt fei, die Probe, wie viele der Anwesenden das GaftwirthSgewerbe practisch erlernt, ergab, daß von 40 nur 4 practisch gelernt hätten. Die Versammlung nahm zum Schluß folgende Resolution eimsttmmig an:Die heute im Saale des Hotel Einhorn tagende außerordentliche General- Versammlung des Vereins der Gastwirthe von Gießen und Umgegend erkennt an, daß die AuSiührungen des Ober­meisters Hartmann-Berlin bezüglich der Bestrebungen für freie Innungen vollständig berechtigt seien und stehl den­selben besonders in Bezug auf die Krankenkassen und Schieds­gerichte sympathisch gegenüber und wird dieselben im weiteren Verlaufe der Verbandsberathungen eingehend erörtern."

** Die Strafkammer verhandelte die ihr zur nochmaligen Verhandlung vom Reichsgericht überwiesene Strafsache gegen Thekla Wittmann wegen KtndeSmord und kam zu dem gleichen Urtheil wie vorher. Die Angeklagte erhielt zwei Jahre sechs Monat Gefängniß unter Anrechnung von drei Monat für die erlittene Untersuchungshaft.

Selbstmord. Vor einigen Tagen wurde am Lahnufer in der Nähe des Felsens ein Hut gefunden, in welchem sich die Legitimationspapiere des Dienstknechts Wilh. Fatum aus Lindenstruth, sowie ein Portemonnaie mit Geld befanden. Fatum halte an diesem Tage seinen Dienst in Krofdorf ver­lassen, um beim Militär einzutreten, wozu er aber nie große Luft gezeigt hatte. Nach mehrmaligem Absuchen der Lahn fand man gestern seine Leiche in der Nähe der Stelle, wo anch die Effecten gefunden worden waren. Selbstmord liegt vor.

Zwei obdachlose jugendliche Ausreißer aus Cassel, 15jährige Jungens, wurden vorgestern hier angehalten. Das Lesen von Jndianergeschichten hatte dieselben zu einer Reise veranlaßt. Wie der eine in einem Brief an feine Eltern schrieb, habe eine unsichtbare Macht sie fortgezogen. Der eine wurde von seiner Mutter abgeholt, während der andere nach Cassel dtrigirt wurde.

4~ Ridda, 20. October. ES kommt glücklicherweise selten in unserem Thale vor, daß dem Landwirthe die Be­endigung der Ernte-Arbeit und die Bestellung des Feldes durch die Unbilden des Wetters so erschwert wird, wie gegenwärtig. Es stecken nicht allein noch viele Kartof­feln in der Erde, auch die Kornsaat ist nicht vollendet und Weizen fast gar nicht gesäet worden- wer sein Kraut noch draußen hat, dem fault auf dem Acker. Trotz der schlechten Witterung begeben sich daher die Leute auf- Feld und holen die Erdgewächse, zumal eben die Zeit keine Besserung er­warten läßt.

+ Blofeld, 21. October. Unser neugewählter Bei­geordneter wurde gestern als Stellvertreter deS Grohh. Standesbeamten dahier verpflichtet.

Rieder Semunden, 21. October. Am verflossenen Samstag fand im Södler'schen Gasthause hier die Herbst- conferenz der Lehrer des Bezirks Nieder Gemünden unter dem Vorsitze des Herrn KreiSschulinspector MatheS aus Alsfeld statt. Um 11 Uhr eröffnete der Vorsitzende die Conferenz mit einer Begrüßung der Erschienenen. Rach ver­schiedenen amtlichen Mittheilungen übergab er Herrn Lehrer Strack aus Ruppertenrod das Wort zu dem auf der Tages­ordnung stehenden Referat:Der Auffatzunterricht in seiner Beziehung zu den anderen Disciplinen." Referent führte aus, wie der Aufsatz in den drei ersten Schuljahren vor­bereitet werden müsse, wie er eine Centrale deS gesammten Unterrichtes sei und wie er seinen Stoff auS den übrigen Disciplinen zu schöpfen habe. Hieran schloß sich die Fest­stellung deS Lehrplans für die Fortbildungsschule und die Bekanntgabe der Einthellung der Leserkreise der KreiS- Lehrer-Bibliothek durch den Vorsitzenden. Nach Feststellung der Tagesordnung für die nächste Conferenz schloß Herr KreiS-Schulinspector MatheS den amtlichen Theil der Con-

I ferenj, dem eine gemeinsame Mittagstafel und schön der- laufender gewüthlicher Theil sich anreihten.

Hainbach. 19. October. Heute Nachmittag fand die Be­erdigung deS Landtagsabgeordneten Pf an n stiel auf dem alten Friedhöfe hier statt. Trotz der recht ungünstigen Witte­rung war die Dttheiligung an dem Leichenbegängniß aus allen Schichten der Bevölkerung eine überaus starke. In de« Zuge bemerkten wir den Vertreter des KreiSawtS, Großh. Kreisamtmann Hamann, verschiedene College« des Dahin­geschiedenen auS den letzten Landtagen, darunter die Herren Guntrum, Hechler, Schönfeld und Dr. Vogt, sowie weiter eine größere Anzahl von Beamten, Bürgermeistern, Lehrern und insbesondere auch von Landwirthen auS Nah und Fern. An dem offenen Grabe hielt Herr Pfarrer Heuser eine die Anwesenden tief ergreifende Grabrede, worin er den echt christlichen Sinn deS Entschlafenen rühmend hervorhob, diesen als daS Muster eines tüchtigen Gatten und Familienvaters pries, seine großen Verdienste um die Landwirthschaft er­wähnte und seiner segensreichen Wirksamkeit als Mitglied deS KreiSauSschusses und als langjähriger LandtagSabgeord- neter gedachte. Als Vertreter der nationalliberalen Partei widmete Herr RegieruvgSrath Hechler von Darmstadt dem dahingeschiedenen Collegen einen diesen ehrenden warmen Nach­ruf und legte NamenS der nationalliberalen Fraction der Zweiten Kammer einen prachtvollen Lorberkranz am Grabe nieder, mit der Versicherung, daß die Fraction das Andenken deS Verstorbenen stets in hohen Ehren halten werde. Ihm schloß sich Herr KreiSrath Schönfeld an, der im Namen der dem Verstorbenen näher gestandenen Landtagsabgeordneten aus der Provinz Oberhessen ebenfalls einen Kranz an der Gruft niederlegte. Weitere Kränze wurden noch von Herrn Lehrer Hunergard Namens des Kreis - Lehrervereins und von Herrn Bürgermeister Repp im Auftrage der Stadt Homberg, der Gemeinden des OhmthalS und deS Eisenbahn- ComitöS gespendet. Tief ergriffen verließen die Freunde des Entschlafenen die Grabstätte, in dem Bewußtsein, einem Ehrenmann in deS Wortes vollster Bedeutung, einem Mann von echtem Schrot und Korn die letzte Ehre erwiese» zu haben. Möge ihm die Erde leicht sein! Drmst. Ztg.

x Ulrichstein, 21. October. Nachdem erst in voriger Woche zu Kölzenhain eine Hofraithe durch Selbstentzündung allzu feuchten Grummets in Asche sank, ist wiederum eine Hofraithe in unserem Kreise auS gleicher Ursaqe ein Opfer der Flammen geworden. In dem benachbarten Lang- wasser brach gestern in der Scheuer des Landwirth Stein Feuer aus, welches sich über das ganze Anwesen verbreitete und dieses in Asche legte. Diese beiden Brände mahnen zur Vorsicht, um da, wo feuchtes Grummet in die Scheuer gebracht worden ist, ähnliche Schadenfeuer zu vermeiden. Sicher geht doch ein Grummethaufen nicht ganz plötzlich in Selbstentzündung über, sondern zeigt dieses mögliche Ein­treten durch hochgradige Erwärmung an. Hüten muß man sich dabei sehr vor einem Auflockern der allenfalls erhitzten Grummethaufen; denn dadurch würde man der Luft Zutritt verschaffen und daß, waß man vermeiden wollte, erst recht Hervorrufen.

-h- Darmstadt, 21. October. Daß Wintersemester der Großh. Technischen Hochschule hat am 20. October begonnen. Auß dem im Programm der Technischen Hoch­schule veröffentlichten Vorlesungßverzeichniß heben wir die nachstehenden Fächer von allgemeinerem Interesse hervor. Allgemein bildende Gegenstände: Neuere deutsche Litteraturgeschichte (Prof. Dr. Haruack), Geschichte deß Zeit- alters der Renaissance (Derselbe). Colloquium über Goethe'sche Prosaschriften (Derselbe). Colloquium über Themata auß der neueren Geschichte (Derselbe). Entwickelung der neueren deutschen Literatur feit den Freiheitßkriegen (Prof. Dr. Löbell). Allgemeine Kunstgeschichte (Geh. Hofrath Prof. Dr. Schaefer). Montag und Freitag 56 Uhr: Erste Entwickelung der Kunst des christlichen Mittelalters- Geschichte der bildenden Kunst im karolingischen Zeitalter, in der romanischen und gothischen Epoche. Aesthetik der bildenden Künste (Prof. Dr. Adamy). Geschichte der Ausgrabungen und ihre Er­gebnisse (Privatdocent Dr. Noack). Griechische Architectur (Derselbe). Logik (Prof. Dr. Graefe). Grundzüge der Rechtswissenschaft (Landgerichtsrath Dr. Best). Grundzüge der VolkSwirthschaftSlehre (Privatdocent Dr. Mamroth). Englische Sprache (Prof. Dr. Hangen), Französische Sprache (Derselbe). Geschichte deutscher Sprache (Major v. Pfister), Russische Sprache (Derselbe), Geschichte der Waffentechmk (Derselbe). Naturwissenschaften: Experimental - Physik (Prof. Dr. Schering). Elemente der Elektrotechnik (Geh. Hofrath Prof. Dr. Rittler). Elemente der anorganischen Chemie (Geh. Hofrath Prof. Dr. Staedel). Elektrochemie (Prof. Dr. Dieffenbach), Chemische Technologie (Derselbe). Mineralogie und Gesteinßlehre (Geh. Hofrath Prof. Dr. Lepfiuß), Geologie (Derselbe). Mineralogie für Chemiker (Prof. Dr. Cheliuß). Einführung in die Photographie (Privat­docent Dr. Klemm). Botanik (Prof. Dr. Schenck), Botanische Hebungen (Derselbe). Zoologie: Wirbelthiere (Prof. Dr. v. Koch). Pharmacognofie (Obermedicinalrath Kraußer). Darstellende Künste: Zeichnen und Malen (Prof. A. Noack). Zeichnen und Entwerfen von Ornamenten (Lehrer Varnefi), Ornamentzeichnen (Derselbe). Jnnen-Decoratioven (Prof. Wickop), Angewandte Perspective (Derselbe). Modelliren von Ornamenten (Lehrer Varnefi). Bauzeichnen (Veh. Dau- rath Prof. Marx). Außerdem finden practische Hebungen in den Laboratorien der Hochschule und zwar im physikalischen, im elektrotechnischen, im chemischen, im chemisch-technischen und elektrochemischen sowie im mineralogischen Laboratorium statt. Die Zeit für die einzelnen HnterrichtSfächer kann aus dem im Erdgeschoß des Hauptgebäudes auSgehangten Stunden­plan entnommen werden. Exemplare deS Programms find vom ©ecretariat der Technischen Hochschule (Hochschulstraße) erhältlich. Wir machen darauf aufmerksam, daß der Besuch einzelner Vorlesungen und Hebungen nach freier Wahl auch solchen Männern ermöglicht ist, welche bereits in einem LebenSberuf thätig find. Dieselben find nach Zulassung durch

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Mainz, 19. j man: Wie jebti 5 IMUmunb bereits ( wenig anjleljenben 9la Dem Wortlaute nach t °ur aber, daß er sich i° prächtig entwickelt, schlucken. - Uebrtger Deiuorten hört, der ziemlich hohe Mostget

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