Ausgabe 
23.10.1896 Erstes Blatt
 
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0,6 WtaWHt der hat am 20. Oetober der Technischen Hoch- jkichniß heben wir die trem Interesse hervor, ände: Neuere deutsche f), Geschichte deS Zeit- loqutum überGoethe'sche im über Themata oui lutwickelung der neueren iegeu(Pros.vr.LSbell). ath Pros. Dr. Schaeser). Erste Entwickelung der Geschichte der bildenden n der romanischen und bildenden W (M abungen uni ihre Sr- @rW »Wtectur .Je), Srundzüge der J M). ®W ,1t Dr. M°°«oG

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ten Rector als Hospitanten zum Besuch deS Lesezimmers, -sowie zur Benutzung der allgemeinen Bibliothek der Tech- ntschen Hochschule berechtigt.

Darmstadt. 21. October. Populär-wissenschaftliche Dorträge von berufener Seite haben in unserer Stadt von jeher ein zahlreiches und aufmerksames sowie dankbares Publikum gefunden. So auch die (auf sechs zusammen be- rechneten) archäologischen Mittwochs Vorträge von Privatdocent Dr. Noack hier. Gr zeigte vor acht Tagen unter Zuhilfenahme der besten betreffenden Karten und von SkioptikonS-Bildern die neuen Niederlassungen, die nach­einander an der Stätte des alten Troja, jetzt Hissarlik, bestanden und legte dar, nach Schliemanns und Döpfelds Unternehmungen, daß die sechste Stadt das homerische Jlian ist. Heute führte er die Zuhörer zu den mykenät- scheu Burgen und Palästen in TtryuS, Mhkenä und im Kopaissel, die alle der mhkenäischen Zeit augehören, über welchen den Hauptaufschluß die durch Schliemann u. A. entdeckten Schlacht- und Kuppelgräber der Fürstengeschlechter geben. Die Blüthezeit der Cultur MhkenäS ist zwischen den Jahren 1550 und 1150 vor Christus zu suchen- einige Ele- mente der griechischen Baukunst, Säulen usw. liegen hier bis zu einer gewissen Entwickelung vor. Der Vortrag wurde lebhaft applaudirt.

A Mainz, 21. October. In Anwesenheit des Reichs- commissärs für die Pariser Weltausstellung im Jahre 1900, Geh. RegierungSrath Dr. Richter von Berlin, fand heute hier unter dem Vorsitz deS Herrn Dr. Beck-Biebrich bezüglich der erwähnten Ausstellung eine Sitzung des mittel- rheinischen Fabrikantenvereins statt, zu welcher sich in Folge ergangener Einladung auch Vertreter der Handelskammern von Bingen, Frankfurt a. M., Coblenz, Mannheim, Offen­bach a. M., Wiesbaden, Heidelberg und Mainz eingefunden hatten. Der ReichScommtssär erörterte des Längeren die bisher über die Ausstellung bekannten Bestimmungen und ver­breitete sich dabei eingehend über die Platzfrage, Einzel- und CollectivauSstellung, Art der auSzustellendeu Erzeugnisse, Prämiirung usw. Nach einer kurzen Discusfion nahm die Versammlung eine von dem Vorstande vorgeschlagene Reso­lution au, dahin gehend, daß, nachdem die deutsche ReichS- regierung ihre Betheiligung an der Ausstellung osficiell be- könnt gegeben hat, eine ausgiebige Beschickung dieser AuS- stellung unter allen Umstanden angezeigt erscheine und nur solche Industrie-Erzeugnisse Deutschlands ausgestellt werden sollen, welche der deutschen Industrie zur Ehre gereichen. Nach Erledigung dieser Frage sprach noch Herr Secretär- Jutzi- Darmstadt über den Entwurf betr. die Abänderung der Arbeiter-Versicherung-'Gesetze, dabei den Standpunkt vertretend, daß die Eingriffe in die Selbstverwaltung der betr. Versicherungsanstalten entschieden abzulehnen seien.

Mainz, 19. October. Aus Rheinhessen berichtet man: Wie jede-Jahr, so wurde auch der 9 6er durch den Volk-mund bereit« getauft und zwar muß er sich mit dem wenig anziehenden NamenSpautzemännchen" begnügen. Dem Wortlaute nach müßte man ihn also ausspautzen. Hoffen wir aber, daß er sich gleich seinem Bruder von 94 im Fasse so prächtig entwickelt, dann wird man ihn doch gerne hinunter- schluckeu. Uebrigens ist nach Allem, was man aus den Weiuorteu hört, der 96er besser als sein Ruf- eS find ziemlich hohe Mostgewichte constatirt worden.

* Frankfurt a. M., 19. October. Der PreiSräthsel-

schwindel, dessen Aufdeckung durch die hiesige Crtminal- polizei erfolgte, beschäftigte heute die Strafkammer deS Landgericht-. Ein gewisser Gustav Höpfner aus Essen er­ließ von dort und dann von Mühlheim a. d. Ruhr aus im Juli d. I. gemeinschaftlich mit einem Fritz Würz unter falschem Namen Ankündigungen in kleinern Zeitungen, wo­nach Jedermann, der die richtige Auflösung deS von ihm ausgeschriebenen PreiSräthselS etnsende, eine Rcmontoiruhr, «von echtem Gold nicht zu unterscheiden", erhalten sollte, vorausgesetzt, daß er der Lösung 1 Mk. in Briefmarken für

Versandunkosten" beilege. DeS RäthselS Lösung war sehr leicht, denn eS lautete:Mein erstes ist ein Bindewort, mein zweites ist ein Geldstück, mein Ganzes ist ein großer Mann, für Deutschland hat er viel gethan." Für katholische Gegenden wurde eS folgendermaßen abgeändert:Mein erstes treibt Schiffe und Mühlen, meine letzte baut der Adler, mein Ganzes ist ein großer Mann, fürs Centrum hat er viel gethan." Die Auflösungen mit den verlangten Brief­marken liefen sehr zahlreich ein, aber in Düsseldorf, wohin Höpfner von Mühlheim übersiedelte, brannte ihm sein Genosse Würz mit der ganzen Einnahme von 80 Mk. durch. Nun ließ er am 15. August seinen 17 jährigen Bruder Oscar von Essen kommen und zog mit ihm nach Köln, wo er unter dem Namen Bornheimer in Düsseldorf hatte er sich Leo Bank genannt neue Anzeigen mit den nämlichen Räthseln erließ. Er erhielt daraufhin über 800 Briefe, wie die Polizei nachträglich feststellen konnte, da er die Briefumschläge nicht vernichtete, sondern sorgfältig verwahrte. Von Köln kam er Anfangs September mit seinem Bruder nach Frank­furt a. M., nannte sich Eduard Marrs und betrieb da- ein­trägliche Geschäft von hier auS nach Norddeutschland, ins­besondere nach Pommern. Die PreiSräthsel lauteten jetzt etwas anders, und als besondern Köder veröffentlichte er auch die Namen von Personen, die angeblich den ausgesetzten

erhalten hatten. Als die auf das Treiben aufmerksam gemachte Polizei bei ihm erschien, war das Geschäft im besten Gange, und ganze Bündel von Briefen wurden beschlagnahmt. Für 25 Mk. Briefmarken versteckte er noch rasch im Stiefel und nähte sie dann in seinem Rock ein, wo man sie später entdeckte. Selbstverständlich hat kein einziger Einsender die von echtem Gold nicht zu unterscheidende" Uhr bekommen. Das Gericht verurtheilte den Schwindler zu drei Jahren Gefängniß. Sein Bruder wurde von der Anklage deS Be­trugs fretgesprochen, da ihm eine unmittelbare Betheiligung an dem Treiben des Aelteren nicht nachgewiesen werden konnte.

* Hanau, 21. October. Auf der Hanauer Kleinbahn wurde gestern zwischen Langendiebach und RavoldShausen ein Mann auS dortiger Gegend überfahren und getödtet. Der Verunglückte, dessen Leiche gräßlich verstümmelt war, hatte sich in betrunkenem Zustande auf das Geleise gelegt.

* Berlin, 19. October. In der Woche vom 10. bis 15. October wurden von und nach Treptow befördert: Auf den Eisenbahnen hin 177 000, zurück 178j500 Personen, auf den Straßenbahnen hin 102 614, zurück 103 168 Personen, auf Sch ffen hin 2172, zurück 820 Personen. In den Hotels, Gasthöfen rc. wurden in der angegebenen Woche 17 200 Fremde beherbergt.

Geestemünde, 19. October. Der Fischdampfer Grethe" rettete fünf Mann Besatzung des holländischen SchonersIda Bovina", mit Holz von Friedrichstadt nach Gröningen unterwegs. Das beschädigte Schiff wurde 110 Seemeilen nördlich von Helgoland hülsloS treibend auf­gefunden und hier eingeschleppt.

* Wahrheit und Dichtung. Ein Blatt in Stehermark gibt eine Bergfahrt zum Besten, wie sie erzählt wird

im Herr^nftübel und im Führerztmmer.

Donnerwetter, meine Herren! War eine schneidige Tour! Fünf Stunden geklet­tert, Felswände, so steil und glatt wie GlaS! Sehen Sie dies Edelweiß? Ich erblickte es an dem schrecklichsten Ab­grunde, kletterte zu schon halte ich eS in der Hand da löst sich ein Felsblock ich schwindle es wird mir schwarz vor den Augen! In diesem Augenblick reißt mich mein Führer zurück ich habe ihn königlich belohnt!"--

Himmel Kreuz-Donner weiter! An solch'n Herrn, wann i no amol krieg', na steck' i mei Handwerk auf! Grod zieh'gn hon ihn müss'n den ganzen Berg aufi, und wo'S a biss'l schiech ganga is, da hätt' i eam am Liebsten glei a Scheuleder füribünd'n vor sei dalket's G'srieS! Und schundt is er g'wen! Koan Biss'n Brod, koa Tröpferl Wei! Um mei' Führerlohn hon i mi rauf'n müss'n und af d'letzt hat er mir no mei Edelweiß vom Huat obettelt!"

CUetaiu* unb ICanft

Mvfik-AeitrMO <Eharloite«b«rg, OtW

42 enthältrAus der Wanderung." Orgel» toutte in fünf Stimmungsbilde, n von Oi-. Heinrich Reimann. (Fort- /j?cberi, eb0?,n8 Tod." Briefliche Aufzeichnungen dtS Abb» Jelowicki, mttgetheilt von La Mara.Figaros Hochzeit." WnirfnPrU+m l^OAriihause. Von Otto Lehmann.Anton Pt6Umflnn t." h oqhk ? ©r 7 ,,2lu8 bem ®oncertfaal." Von Otto t^nb .S - "Literarisches." Carl Reinecke:

Die Beethoven schen Claviersonaten. Von Otto Taubmann. -Vom Mufikalienmarkt/ C. Ad Lorenz: Taubenlted und Balletmustk Oper ..HaraW und Tbeano". Von Otto Taubmann. - Berichte und kleine Mtttheilungen. Theater und Oper. - Brief­kasten. Anzeigen.

^^ahnverderbnitz und ihre Verhütung ist der Titel eures soeben erschienenen kleinen Büchleins, das von dem Zahnarzt Fenchel verfaßt und von Leopo'd Voß in Hamburg ver- legr ist. Das Merkchen enthält 26 vortreffliche und aufs sauberste gedruckte Abbildungen mit klar unb knapp gehaltenem, sich leicht einpräaen^em Text. Jeder Laie kann daraus ersehen, wie und was i t 3«bne sind und weShalb sie zu Grunde gehen; wer das weiß, °"ch leicht verstehen, wie er seine Zähne erhalten kann. i^.E-öBbnhygiene liegt noch sehr im argen; haben doch nach ,unjr?rvmUte^T6en 87 pCt. aller Schulkinder kranke Zähne. Deshalb ist dem Büchelchen eine weite Verbreitung zu wünschen. Sein Preis ist 40 Pfennig; Vereine, Polikliniken usw. genießen bei Bezug von Partien Ermäßigung.

Schrffsnachrichterr.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof.

Bremen, 21. October. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Lahn, Capitän H. Hellmers, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist heute 10 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen.

Der PoftdampferPennsylvmia" derRed Star Line" in Ant- wsrven ist laut Telegramm am 20. October wohlbehalten in Phlladelphia angekommen.

Verkehr,ant>. nnö volk»rs-:thjchaft.

Gietzrn, 22. October. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. A 1.00-1.05, Hühnereis pr-St. 0$,2 St. 13-16 H, Enteneier t 2 St > ( H, Gänse- eierpr. St. 00-00 Käse pr.St.6-7H, Käsematte pr. St. 3 A.

2"er 16 Linsen pr. Liter 28 H, Tauben pr. Paar

0,b0 bis 0,60, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,00, Hahnen pr. Stück ** Iv^O-O.SO, Enten pr. Stück X 1,601,70, Gänse pr. Pfund X Ochsenfleisch pr. Pfd. 70-74 Kuh- und Rindfleisch

pr. Pfd. 64-68 Schweinefleisch pr. Pfd. 66 dis 66 4, Schweine- ßrisch' gesalzen, pr. Pfd. 70 H, Kalbfleisch pr. Pfd. 60-54 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4.50 bis

Weißkraut pr. Stück t.'--00 H, Zwiebeln pr. Centner A 4,006,00, Milch pr. Liter 16^, Zwetschen pr. Centner A 810. 21. October. Fruchtmark!. Rother Weizen

14,10, weißer Metzen A 13.90, jtotn A 9 90, Gerste A 7.70, Safer A 5.60.

GoLteövtmfi in der Syuagogr.

Samstag den 24. October.

Vorabend 5 Uhr, Morgens 9 Uhr, Sabbathausgang 6 Uhr.

Nachmittags 3 Uhr,

Gottesdienst der israelittschen ReNgionsgesellschafi.

_ Freitag Abend 5 Uhr, Samstag Vormittag 8» Uhr, Nach, mittag 3 Uhr, Sabbathausgang 6 Ubr.

Nachmittag 2« Uhr SchrifterklLrung. Wehsieingasie 8.

Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abends 5 Uhr-

Witterungsbericht vom 21. October.

Da- Depressionsgebiet, welches gestern fast ganz Europa bedeckte, weicht langsam in nördlicher Richtung zurück. Sein Haupt-Eentrum liegt heule östlich von Stockholm. Doch ragt von der Nordsee und den biltbschen Inseln über Nordwest Deutschland und F ankreich noch ein sackförmiger Ausläufer niederen Druckes herab, welchem über dem Ernal wieder ein stcundSres Minimum vorgelagert ist. Von Süden und Südosten her ist der Lustdruck gestiegen und haben sich die Unregelmäßigkeiten, welche gestern noch cm Südfuße der Alpen bestanden, ausgeglichen. In Beyern ist eine vorübergehende Besserung eingetreten. In der Pfalz besteht das trübe Wetter fort. Die Temperaluren sind in den größten Theilen Deutschlands erheblich gesunken.

voscttrSWchtLiHr Sitimma r

Besserung nicht von Dauer, sondern neuerdings unbeständig.

Bekanntmachung.

Es wird hiermit zur allgemeinrn Kevntniß gebracht, daß die durch Erlöschen drs MandarS des seitherigen Reichstagsabgeordneten Köhler er- forderlich gewordene Ersatzwahl im 1. hessischen Reichstags­wahlkreise

Donnerstag, den 5 November 1896, stattfinden soll und daß die Wahlhandlung um IO Uhr Bormittags beginnt und um 6 Uhr Nachmittags geschlossen wird.

Die Stadt Gießen zerfällt in folgende Wahlbezirke:

1. Wahlbezirk: Die Bewohner des Asterwegs, der Ederstraße, Marburgerftraße, von Licherstraße 23 Kaserne 2, der Nordanlage, Am Rodberg, der Schillerstraße, Schottftraße, Steinstraße, Wallthorstraße Nr. 2377, Weserstraße und deS WteseckerwegeS.

Wahllokal: Schulhaus am Afterweg.

Wahlvorsteher: Beigeordneter Georgi, Stellvertreter: Stadlv. Homberger.

2. Wahlbezirk: Die Bewohner der Dreihäusergasse, Erlengasse, Löwengaffe, Matgasse, deS Neuenwegs, der Plockftraße, deS Selterswegs, der Sonnenstraße, Südanlage, deS Teufelslustgärtchens, der Wetdengasse, Wolkeugasse und der Westanlage Nr. 120.

Wahllocal: Gasthaus zum Wiener Hos.

Wahlvorsteher: Stadtv. Heichelheim, Stellvertreter: Sradv. Adami.

3. Wahlbezirk: Die Bewohner An der Bach, der Brandgaffe, deS Brandplatzes, der Braugasse, Dtezstraße, Dammftraße, Hundsgasse, Kaplaneigasie, des Kanzleiberges, Kirchenplatzes, LtndenplatzeS, der Linden- gaffe, Molikestraße, Neuenbäue, Oftanlage, Schloßgasse, Schulstraße, Senken- bergstraße, Waagengasse, Wallthorstraße Nr. 122, Wtesenftraße und cher ZozelSgaffe.

Wahllocal: Thurmhaus am Braub.

Wahlvorsteher: Stadtv. Keller, Stellvertreter: Stadtv. Schwall. 1

4. Wahlbezirk: Die Bewohner der Bahnhofstraße Nr. 150 des Burggrabenö, der Kirchstraße, Kaplansgaffe, Kathartnengasse, des Kreuz Platzes, von Licherstraße 23 Kaserne 1, des Marktplatzes, der Marktstraße, Mäusburg, Rittergaffe, Schanzenstraße, deS Tiefenwegs, der Wettergasse, Wctzfteingasse und Wetzsteinstraße.

Wahllocal: Altes Rathhaus.

Wahlvorsteher: Stadtv. Jughardt, Stellvertreter: Stadtv. Haubach.

5. Wahlbezirk: Die Bewohner der Bahnhofstraße Nr. 5193, Grabenstraße, Hammstraße, An der Hardt, der Kornblumengasse, der Krofdorferstraße, Lahnstraße, Neustadl, Mühlgasse (große und kleine), Rodhetmerstraße, Sandgaffe, Schützeustraße und Weftanlage Nr. 2145.

Wahllocal: Schulhaus in der Neustadt.

Wahlvorsteher: Commerzienrath W. Gail, Stellvertreter: Kaufmann Friedrich Habenicht.

6. Wahlbezirk: Die Bewohner der Bergstraße, Bismarckstraße, Bruchftraße, Eichgärten, des Erdkauterwegs, der Gartenstraße, Goethe- straße, Grünbergerftraße, Hessenstraße, Landmannstraße, Licherstraße mit Ausnahme der Nr. 23, Löberstraße, Lonhftraße, Ludwigftraße Nr. 146, des LudwtgSplatzeS, Nahrungsberges, Schiffenbergerweges, der Stephan- straße, Wolfstraße und der Gemarkung Schiffenberg.

Wahllocal: Bürgermeistereigebäude.

Wahlvorsteher: Oberbürgermeister Gnauth, Stellvertreter: Stadtv. Vogt.

7. Wahlbezirk: Die Bewohner der Alicestraße, An den Bahn­höfen, der Bleichstraße, Ebelstraße, Frankfurterstraße, Hofmannstraße, Kltnikstraße, des L^thgesternerwegS, der Ltebigftraße, Ludwigftraße Nr. 47 bis 73, des Riegelpfads und der Wilhelmstraße.

Wahllocal: Gasthaus zum Hessischen Hos.

Wahlvorsteher: Stadtv. Hehltgenstaedt, Stellvertreter: Stadtv. Kirch.

Gießen, den 20. October 1896.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

9370 Gnauth.

BehördlicheAnzeigen

Arbeitsvergcbung.

Die Lieferung von 25,0 cbm Basaltpflaftersteineu 1. Sorte für die Gemeinde Heuchelheim soll vergeben werden, und sind die Offerten, welche den Preis ohne Beifuhr ent­halten müssen, bis zum 30. Oc­tober d. I. an die Großherzogl. Bürgermeisterei daselbst abzugeben.

Gießen, den 22. October 1896.

I- A.: 9383

Rohrer, Bezirks-Bauaufseher.

Versteigerungen, s I

Samstag den 31. Bctober,

Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem biefigen OrtSgericht die dem Karl Lodwig Leib und der Marie Leib in Gi ßen gehörige Hofratthe: Flur 1 Nr. 1093 203 qm hinter dem

Burggraben öffentlich meistbietend versteigert werben. Gießen, den 17. October 1896.

Großh. OrtSgericht Gießm.

I- A-: Bogt. 9259