Ausgabe 
21.6.1896 Erstes Blatt
 
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Brest. 19. Juni. Bislang find 31 Leichen von dem Schiffbruche de- Dampfer-Drummond-Castle" geborgen.

bei Bireti(icielfc*

Berlin. 19. Juni. Diceköntg Li-Hung - Tschaug nahm gestern daS Diuer bet dem StaatSsecretär Freiherr» v. Marschall ein. Heute Morgen stattete er demselben einen zweistündigen Besuch ab, bet welchem die Jntereffeu Deutsch« laodS und China- in eingehender Weise besprochen und die Grundzüge über eine Verständigung über die weitere voraus« fichtltche Entwickelung der internationalen Politik in Oft- afieu erörtert wurden. Nach einem Frühstück imKaiserhos" besuchte der Bicekönig daS Herrenhaus und den Reichstag, sowie hieraus die RuhmeShalle. Für heute Abend nahm er eine Einladung zum Diner beim Reichskanzler an. Morgen wird er der Werft desVulkan" in Stettin einen Besuch abstatten. Sonntag Mittag erfolgt die Abreise nach Kiel.

Rom. 19. Junl. Ja parlamentarischen Kreisen hält man die Ablehnung der HeereSreform durch die Kammer und infolge deffeu eine partielle MtnisterkrtfiS oder die Auf« löfung der Kammer für sicher.

Paris. 19. Juut. Der Nuntius tu München, Ajuti, wird zum Nuntius in Paris ernannt werden.

Brest. 19. Juut. Auf der Jnfel Molöue find bisher im Beisein des Bürgermeisters und der Geistlichkeit ein« unddretßig Leichen von dem gescheiterten DampferDrum« mond-Castle" beerdigt worden. Nur für drei Frauen und ein Kind konnten Särge hergertchtet werden wegen Mangel au Holz. Die übrigen Leicheu wurden in gemeinsamem Grab bestattet.

Berlin. 20. Juni. Seit Kurzem findet demBerliner Tageblatt" zufolge wieder ein Meinungsaustausch zwischen den Großmächten wegen der Vorgänge im Orient statt. ES handle sich offenbar zunächst um einen gemeinsamen Druck auf die Pforte, damit fie endlich einmal Ordnung schaffen möge, dann aber, um zu verhüten, daß einzelne Mächte der sich häufenden orientalischen Schwie­rigkeiten gegenüber besonders vorgehen.

Berlin, 20. Juni. DemBerl. Tageöl." zufolge lehnte der Berliner Magistrat eine Beisteuer für das zu errichtende Trettschke-Denkmal ab.

Frauksurt a. M.. 20. Juut. Gestern Abend wurde im Zoologischen Garten derDelegirtentag des Verband es deutscher Journalisten, und Schriftsteller-Ver­eine mit einer Begrüßungsfeier eröffnet. Professor Böcker- Frankfurt begrüßte die Delegirten, Ehefredacteur Singer- Hamburg dankte in deren Nameu. Der äußerst gelungene Abend wurde durch eine Reihe vortrefflicher Vorträge Frank­furter Künstler ausgefüllt. Heute Morgen 9 Uhr beginnen die Verhandlungen.

Kiel. 20. Juni. Amtlich wird mitgetheilt, daß im Bismarck-Archipel die Pocken auSgebrochen feien. Die für den KreuzerMöwe" defiguirte Besatzung soll nach« geimpft werden.

Wilhelmshaven. 20. Juni. Die HerbstübungS« flotte wird am 9. August zusammentreten.

Brest, 20. Juni. Auf dem Friedhöfe zu Couquet wurden 16 augefchwemmte Leichen beerdigt.

Zur Enthüllung des Ayffhäuser-Denkmals.

Am vorigen Donnerstag, 18. Juni, hat sich von Neuem ein Act deutscher Dankbarkeit und Verehrung entfaltet, die in Gegenwart des Kaisers und der BundeSsürsten bezw. deren Vertreter auf dem Kyffhäuser ftattfindende Einweihung deS Denkmals Kaiser Wilhelm I. Von den Bau« und Bild« werken, die schon vor der Enthüllung des Nationaldenkmals in Berlin von deutscher Dankbarkeit und Verehrung für den unvergleichlichen Herrscher Zeugniß ablegen, ist das hoch­emporragende Denkmal auf dem Thüringer Berge daS erste, au dem Alldeutschland durch Sinn und That Antheil nahm. Kriegskameraden auS allen Gauen des deutschen Vaterlandes waren eS, welche den Gedanken faßten, dieses Monument zu errichten, daS Volk in Waffen, welches nur als ein un« getrenntes und untrennbares Ganze gedacht werden kann, ist sein Bauherr. Und die Stätte, auf der eS sich erhebt, war von der Sage umwoben, die sich deutsches Volksgemüth in Zeiten entschwundener deutscher Macht und Kraft gedichtet hatte, um nicht an einer besseren Zukunft verzweifeln zu müffen. WaS die Natur in der gemeinsamen Sprache und Sitte ihm gegeben, was eine ruhmreiche Geschichte ihm be­stätigt hatte, die Einigkeit deS Reiches, das Recht auf ein selbstständiges Dasein unter den Nationen, daS deutsche Volk wollte eS nicht für immer verloren haben, eS konnte den Ge« danken nicht faffen, daß ihm Zerriffenheit und Ohnmacht als ewiger Fluch auferlegt feien, und eS schuf sich für fein Sehnen und Hoffen ein trostreiches Bild: deS Reiches Herrlichkeit ist nicht lobt, sie ist nur schlafen gegangen, im Kyffhäuser schlummert ihr Träger, der wtedererwachen, wenn die Zeit gekommen ist und herauStreten wird, um alle deutschen Streiter zu schaarm zum Kampf und Sieg wider die Feinde um des Reiches Sturmfahne, jene Feinde, die Deutschlands Recht und Glück unterdrückten.

Nicht immer hat sich die Sage vom kyffhäuser an den­selben Kaiser geknüpft, zuerst war eS Friedrich DE., später sein Vater, der Kaiser Rothbart, von deffeu Wiederkehr fie träumte, aber beide waren als große Herrscher geeignet, in ihrer Person die nationale Hoffnung zu verkörpern, und ge­rade der Wechsel zeigt, daß der sehnsuchtsvolle Glaube nicht einem bestimmten Helden, sondern der verlorenen Macht und Größe galt. Dieser Glaube überlebte die schöne Einfalt, welche die Mutter der Sage geworden, und als vor 80 Jahren, noch erfüllt vom Geiste Ur Befreiungskriege, Friedrich Rückert sein Lied vom Kaiser Barbaroffa sang, da stimmte ein dem Sagenglauben entwachsenes Volk hoffnungSfreudig mit dem Dichter ein.

Die Raben flogen noch lange um den Berg- aber als daS Geschlecht, welches den Feind vom deutschen Boden ver­trieben hatte, schon dem Erlöschen fich nahte, da erhob sich auS ihm der Held von sonderer Kraft und Tugend, der daß Wunder verrichten, den alten Traum erfüllen konnte. Der Hohenzoller im weißen Barte zahtte, was der deutsche Glaube vom Staufen Barbaroffa geheischt hatte. Mit gutem Schwert, mit weisem Sinn, in treuer Arbeit hat Kaiser Wilhelm ein neues Reich errichtet, anders gefügt, als das diS Rothbart, aber in fich gefestigter, als dieses durch sein Fundament, daS den Stempel deS maßvollen Wesens deS Baumeisters und seines großen Helfers BiSmarck trägt. Manches hat gerade in djefen TagenKleiumüthigendieBefürchtung erweckt,derBau möchte doch nicht fo sturmfest fein, wie ihn die Schöpfer aufgeführt zu Haden glaubten. Aber diese Sorge soll und wird nicht Besitz von den deutschen Herzen nehmen- der Wille des KernS der Nation und der ihrer Fürsten entzieht ihr den Boden. Wohl halten sich, wie in der Vorzeit, die Raben bereit, um deS Reiches Glanz zu verdunkeln, aber sie sind für immer von dem Kyffhäuser verbannt, wo fie die Fortdauer von Deutschlands Noth an­zeigten. Dem guten alten Kaiser wird die Treue, die er am Volke geübt, mit Treue zu seiner Schöpfung vergolten werden, und so lange deutsche Laute am Belt und an den Alpen ertönen, wird fein Standbild auf dem Berge im Herzen Deutschlands auf ein geeinigtes Vaterland blicken und der Kyffhäuser durch sein Gedächtniß eine allen Deutschen geweihte Stätte sein.

Ls.

Cocetos rrnd provinzielle-.

Gießen, den 20. Juni.

* * Stiftungsfest der Landes - Universität. Am 1. Juli wird anläßlich deS Stiftungsfestes unserer Hochschule die von den Frauen der Profefforen gestiftete Fahne über­reicht w/rden.

* Militärdienstnachrichten. Winter, Major ä la suite des Jnf.-RegrS. Kaiser Wilhelm (2. Großb. Hess.) Nr. 116 und AbtheilungS-Vorstand bei der Gewehr PrüfungScommts- sion, als Bataillons Commandeur in das Jnf.-Regt. Graf Werder (4. Rheinisches) Nr. 30 versetzt, v. Daum, Oberstlieutenant und etatsmäßiger Stabsoffizier deS 4. Großh. Hess. Inf. RegtS. (Prinz Carl) Nr. 118, unter Stellung ä la suite des RegtS., mit Wahrnehmung der Geschäfte als Commandant von Darmstadt beauftragt. Frhr. v. Nord eck zur Rabenau, Port.-Fähnrich vom Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Heff.) Nr. 116 zum Secoode-Lieutenant befördert. Otto, Generalmajor und Commandant von Darmstadt, in Genehmigung seine- Abschiedsgesuches mit Pension zur Disposition gestellt.

* * Die kaiserlichen Prinzen August und Oskar mit Ge­folge passirten heute Morgen 511 Uhr auf der Reise von Wildparkstation nach Kreuznach die hiesige Station.

** Besuch de8 Bereinigten Staaten - Gleiberg - Comit^S. Nach hierher gelangten Mittheilungen wird Mitte Juli General Wagner-Philadelphia, Vorsitzender des ComttsS, hier eintreffen, um den Gleiberg zu besichtigen. Der Gleibergs« Verein wird es sich nicht nehmen lasten, dem amerikanischen Gast zu Ehren eine Sitzung nach der Burg einzuberufen. General Wagner tft zwar strenger Temperenzler, aber man rühmt ihm nach, daß er dabei recht tolerant fei seinen Mit­menschen gegenüber und sich herzlich freue, wenn diesen schmeckt.

** Koschat Coucert. Mit einer nicht großen, aber auS« erlesenen Sängerichaar, Herren und Damen, sämmtlich Mit­gliedern der k. k. Hofoper zu W t e n, wird uns Herr Thomas Koschat, wie bekannt, am Montag den 22. Juni einen musikalischen Besuch abstatten. Seit Dilcher und Eck, bereit einfache, schlichte Weisen unß noch heute und gerade heute anhetmeln und erquicken, hat eS kaum einen so volksthüm lichen Liedercomponisten wie Thomas Koschat gegeben. Wie jene weiß dieser mit den einfachsten Mitteln große Wirkung zu erzielen- Koschat grübelt und klügelt nicht, er läßt unß mühelos genießen, feine Harmonieen fließen ohne Umwege birect vom Ohr zum Herzen. Ein mehr als befcheibeneS Eintrittsgeld (75 Pffl.) ermöglicht auch weniger Bemittelten, sich einen großen Genuß zu verschaffen, und wenn noch ein schöner Abend die Darbietungen un Freien erlaubt, dann dürfte der Koschat-Abend zu den gelungensten Concerten ge­zählt werden.

** Drittes MontagSconcert auf derSchonen Aussicht". Mit Rücksicht auf den recht guten Besuch der Bierconcerte wird die concerhrenbc Capelle für baS 3. MontagSconcert am 22. Juni bebe ut end verstärkt werben.

** Eommerfest des WohlthätigkeitsoereiuSZitherelnd". Wie auS Inserat in heutiger Nummer ersichtlich, findet morgen Sonntag in den Gartenanlagen berSchönen Aussicht" baS erste große Sommerfeft beS Vereins statt. Mit Bezug auf ben wohlthätigeu Zweck beS Vereins wünschen wir dem- selben einen guten pecuniären Erfolg.

** DaS hessische Feldartillerte Regiment Rr. 11 trifft am Montag srüh zwischen 3 und 7 Uhr in drei Extrazügen hier ein. DaS Regiment wird hier auSgeschifft und tritt bann ben Marsch nach Darmstadt behufs Abhaltung mehr- wöchentlicher Schießübungen im Griesheimer Lager an.

** Der Landesverband ber Kriegervereiue des Grobherzog. thumS hegen besteht nach ber neuesten Statistik aus 37,975 Mitgliedern. Davon sind activ, d. h. gebiente Sol« baten 32,734- passiv 5241. Der Verband zergliedert sich in 37 Bezirke mit 674 Vereinen. Davon entfallen auf die Provinz Starkenburg 11 Bezirke mit 254 Vereinen, Ober« Hessen 17 Bezirke mit 246 Vereinen, Rheinhesten 10 Bezirke mit 174 Vereinen. Außerdem zahlt ber Berbanb 14 Ehren« und 42 Einzelmitglieber. Die Einnahmen ber Verbanbskaste betrugen im abgelaufenen Rechnungsjahr Mk. 26,674.34; die Ausgaben Mk. 23,650.08. DaS Geiammt-Capitalver« mögen beS Verbandes beziff-rt sich auf Mk 68,540,62. Da­von kommen auf die Verbandskasse Mk. 35,766, die Prinz Ludwig-Stiftung Mk. 27,552.78, die Ernst Ludwig- und

Victoria Melita Stiftung Mk. 5521.80. vereine reprSienitren nach ben am 1. gestellten Rapporten ein Capttalvermögea von u ein Jnvenrarvermözen von Mk. 237,666 »25 W gewinn deß BerbandSorganS (Carole*) flJr tfe Mk. 232.60 zu. Die von ber Feuerverfich> Providentia in Mainz gewährte Bonncrtiov Mk. 7396.86. An bedürftige Mitglieder der v 1 verabfolgte ber Verband im Jahr 1895 «f Nützungen. Seitens der Vereine wurden für >77 ** Mk. 38,240 Mk. aufgewendet. 22 Vereinen eJi0*1 nehmigung zur Beschaffung einer Fahne mit HM^ h* Wappen ertheilt. Der diesjährige ®elegtnentafl im5?*' Verbandes findet am 19. Juli in Lauters

* Sommerunisorm für Briefträger Ste Zeitung" hört, wird von der Reichgpoft tu t-l;J* postdtrectionSbezirken, darunter auch tm Franks an» versuchsweise eine leichtere ©ommeruntiDtE 5* Postunterbeamten eingesührt werden, uud i»,, * ** Leinenjacke mit Abzeichen.

* Entfernung bet Banke in vierter Kloße r , Plätze in ber vierten Wagenklasse werden de»»L§. * entfernt werden. In den auS den Heparstnr^*!*' zurückgekommenen Wagen dieser Klaffe fehlen bnri Bänke. Die VerkehrSstatistik soll ergeben bob;c , dritte Wagenklaffe in Folge der bequemerenutnfcjJ vierten Wagenklaffe bedeutend weniger bettu|: $ eine merkliche Mindereinnahme in der Eiieubah-U 4 verursacht hat. DaSD. B." bemerkt dazu nicht hoffen, daß die Eisendahnverwatttmg etie fo verfehlte Maßnahme treffen wirb, wie die 7 ' der Bänke in der vierten Klaffe sein würde, ter fa»' Bevölkerung würde damit eine Wohlthat entzogen. zu dem Zwecke, um den Säckel deS Eifenbahnnil.i ' Da möge man lieber die erste Wagenklaffe y ohnehin ihre Kosten nicht deckt." Sehr richtig.

** Der Getteibemarkt. (Berlchtßwoche vom ll.dti l> Aus dem ganzen Getretdemarkt bewegt fich daß ben engsten Grenzen mit finkenben Preisen, tn grunb dafür ist bte Erwartung einer guten Un:: : 4 allen Ländern Europas. In Folge deffeu fiukr ?< -

Europas an amerikanischem Weizen ganz behut-r: Amerikaner machten in Folge dessen in letzter . große Offerten, obwohl man in den bereinigter: - diesem Jahre nur auf eine schwache Ernte rechne: u eben noch ziemlich viele Dorräthe und die Änbai/ün t

Weizen sind in Amerika so groß, daß auch bei eita j- . auSfall immer noch reichliche Massen gebaut »erden. und Leipzig wurde gekauft: Welzen (je nct ü£st und per 20 Centner) für 144 btS 160 Mk., 'Hc-.tr .

110 bis 118 Mk., Gerste für 113 biß 170»?

123 b!S 148 Mk., Mais 90 biß 94 Mk.

W.B. Lang SönS, 19. Juni. Gesttto uih :n Verhaftung dreier Männer durch ha hliyiiet Weil hier vorgenommen. Dieselben fta^tr : < Orte eine Anzahl Hemden. Unter den fttfl|troT.-::r : findet sich auch ein Neger.

Allendorf r b. Lba., 18. Juni. Zm Luznftt? fcrrj gegen bissige Hunde mahnen unß aufl Reut iir fälle ber letzten Tage. Kürzlich wollte dahier r nm* jähriger Knabe eine Last Gtünsutter von einem Sqa - welchem sie auS Gefälligkeit mitgebracht morltc m * holen- ba riß sich ein in ber Nähe angtfttttin v--; *' und verwundete den Knaben so sehr am hüitereu Lier tr-ke daß die Wunde vernäht werden mußte und der fc* rj. fiebernd tm Bette liegt. Der zweite Fall mpa *4 vorgestern inß Ebsdorf. Zwei Knechte fuhren ii W und nahmen den sonst meist an der Kette liegend» F** Hofhund mit Als unterwegs die Pferde unru&ü ersuchte der fahrende Knecht ben andern, den p-rr einen Wurf nach Hause zu treiben. Bel diese» zeigte fich der starke Hund sofort bissig uud br:^ 19 jährigen Burschen im Gesicht und an anbtrtr. theilen sehr gefährliche Verletzungen bei, welche btc llaei führung beß Verwunbeten in die Klinik zu Matbutz

Grunberg, 18. Juni. Wegen ber in zwei barch«" Gemarkungen herrschenben Maul- und 8lautr.n: toar ber für heute anberaumte Diehrnarkt Dtrboic r« Infolge biefeß Verboteß war ber diesjährige »W marft" weniger lebhaft, alß dleß in der Regel zu n> W Auf dem Marktplatz in ber Stadt, woselbst aus l11* der Bürgermeisterei der Krammarkt abgehaiteu nur wenige Verkaufsstände abgeschlagen, und auch 9^ der Kauflustigen war sehr gering. Für die L« und die Geschäftsleute ist die in jüngster Zeit 2« häufig auftretende Seuche, bezw. die dadurch ® Sperre, von großem Nachthell. .

Schotten, 18. Juni. Herr Gutsbesitzer auf Hof Zwiefalten erhielt gelegentlich der AllgemM^ wirthfchaftlichen Ausstellung in Stuttgart für Zuchtvieh: 8 erste Preise, 3 zweite Preise und 1 BgzS-

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h. Kinzenbach, 18. Juni. Die Heuernte ***" ab und zu hat dieselbe bereits begonnen. Der sehnte Regen, die imenfive Wärme, mit gy

einsetzte, haben den Graßansatz sehr begünfttg^ 1 glleber deß hiesigen landwirthschastlichen 661®° ,

jedem Herbst einen Waggon künstlichen »

jedem Wiesengrunde geradezu sichtbar, auf künstlicher Dünger anSgestreut wurde. DaS »r steht außerordentlich dicht, ja es kommen au bessere Gräser -um Vorschein. Daß bitl|atrig » wird wohl kaum hinter bem vorjährigen zur ist aber höchste Zeit, daß die Heuernte . 1 wird, denn bekanntlich hat daß ®ral zue

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