Ausgabe 
21.1.1896 Zweites Blatt
 
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Gedenket der hungernden Kögel!

Sanitäre Maßnahmen

6238

die Patent-Nummer 63 592 tragen.

Holz-Versteigerung Gegen

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zu

Adler-Drogerie, Seltersweg 39.

195,6

und

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Fichtennadelbonbons q

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Anfang ist an der Straße

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Heller.

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Stockholz,

Stück Buchen-, Eichen- Nadel-Wellen, Stück Fichten-, Derb- Reisstangen, mit 19,97 rm Buchen-Werkfcheit.

seife, Myrrhen-CrLme re. haben in der

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und fm,

Holzversteigerung

im Wiesecker Gemkindewald

Donnerstag den 2S. und Freitag den 24. Januar 1896, jedesmal von Vormittags 10 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewald, District Badenburgerwäldchen, dar nach verzeichnete Holz versteigert werden:

Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen zur angegebenen Stunde in dem genannten District, oberhalb der Lehmgrube. Am ersten Tage kommt das Brennholz und am -weiten Tage das Bau-, Werk- und Nutzholz zur Versteigerung.

Wiefeck, am 14. Januar 1895. Großherzogl. Bürgermeisterei Wiefeck.

Lich Hattenrod an der Nieder» Befsinger Schneise.

Lich, den 14. Januar 1896.

Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.

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Faidherbe bei St. Quentin am 18., 19. und 20. Januar, den er gleich Werder noch vor der Ankunft der HilfScorps der zweiten Armee gegen einen dreifach stärkeren Feind erfocht diese heldenmüthigen Thaten legen vor aller Welt baß Zeugniß ab, daß die deutschen Krieger an zäher Aus­dauer, an beharrlicher Kraft ebenso unübertroffen sind, wie an todeSmuthiger Tapferkeit.

Wr. Rodgeu, 17 Januar. Gestern Abend hielt Herr Obstbaumtecbniker Metz aus Friedberg vom Oberhelftschen Odstbauveretn in der Wtrthschaft von Heinrich Wagner dahirr, einen sehr intereffauten und belehrenden Vortrag über Obstbaucultur. Die Versammlung, welche Herr Bürger­meister Jnderthal präsidirte, war zahlreich besucht, und traten dem Verein einige neue Mitglieder 6el.f

nn. Darmstadt, 18. Januar. Vor einigen Tagen wäre um ein Haar die gelammte Mannschaft einer Stube tu der Kaserne deS 23. Dragoner-Regiments das Opfer einer großen Leichtfertigkeit geworden. AIS nämlich die Stubenmannschaft am Abend zu Bette gegangen war, kam noch ein Dragoner etwas später zur Stube. Derselbe war naß geregnet, und in der Meinung, im Ofen sei kein Feuer mehr, hing er seinen naffen Rock in die Nähe des OfeuS, oder über denselben zum Trocknen auf. Nun muß der Rock Feuer gefangen haben, oder sonst auf irgend eine Weise in Brand gerathen sein. Derselbe kam inS Brennen, und ent­wickelte einen solchen Qualm, daß die im Zimmer schlafenden Dragoner nur mit knapper Noth dem TrstickungStode ent­gingen. Die Mannschaft soll schon in ganz betäubtem Zu­stand gewesen sein, als noch zu rechter Zett der Zimmer-

44-<) Freund!, möbl. Zimmer zu »er mietbar. Liebigstratze 65, II.

Aroma empfehlen:

Emil Fischbach, Eberh. Dort, H. Wallach, Ph. Herrmann, W. Schomber. 261

Berkaus von Bau- und Nutzholz aus dem Universitätswalde bei Cal­dern (Station der Marburg - Creuz- thaler Eisenbahn).

Mittwoch, den 29. dieses Monats, von Morgens lOVg Uhr ab sollen in der Siegfried'schen Wirtschaft zu Caldern aus dem Universitätswalde und zwar aus den Forstorten Steterain, Hungert und Franzosenbrücke folgende Hölzer (vorzügliche Qualität) öffentlich meist­bietend zum Verkauf ausgeboten werden.

Eichen: 58Stämmevon3Ilm lang, 0,230,71 m Durchmesser mit 66,02 fm.

Hainbuchen: 3 Stämme von 0,16, 0,17 und 0,58 fm.

Kiefern: 23 rm Nutzscheit in Nollen, 2,20 m lang, und 62 rm Nutzknüppel, 1,80 m lang.

Der' Herr Förster Keller in Caldern ertheilt auf Ansuchen nähere Auskunft über die Hölzer, deren Ad- fuhrwege günstige sind.

Marburg, den 16. Jan. 1896. «81 König!. Universitäts-Kasse.

Eingesandt.

X. Gießen, 19 Januar 1896.

Hie und da in deutschen Landen hat man Thierschutzoereine gegründet und das ist 'flut! Aber, sollte man nicht auch einmal drangehen und Ssterrschenschntzvereine errichten! Zu solchen Gedanken muß man kommen, wie man z. B. sehen mutz, wie arme Menschen einen schweren Handkarren, hochbeladen mit Kohlenkörben, Holz rc. rc. allermühsamst nach sich ziehen oder vor sich herschieben. So was sollte nicht vorkommen. Will man nicht vernünftig auf- - laden und nochmals fahren lassen, dann schaffe man sich ein Pferd an!

Nach Bewältigung großer Hindernisse, fand, wie bekannt, am 9. d. M. die Ausführung des herrlichen OrotntimnitDie

verarschte».

Sydney, 14. Januar. Heute ist die Hitze -hier furchtbar. Die Temperatur ist höher, als je, und viele Per- sonen find am Sonnenstich gestorben. In ganz Victoria ist Regen gefallen.

Unteroffizier, der Nachturlaub hatte, heimkehrte. Er fand hier das Zimmer voll Rauch, überblickte sofort die Gefahr, und riß Thür und Fenster auf. Erst nach und nach er­holten fich die Soldaten von den Folgen ihrer 'ufreiwilltgeu Betäubung. Den leichtferttgen Zimmer-Kamera! rn soll, außer dem Ersatz deS MontirungSstückeS, auch noch eine ganz em­pfindliche Strafe, und das mit Recht, erwarten.

Bensheim. 16. Januar. Als heute Morgen der Land- wirth Joh. Treff ert, Grieselstraße, in seinen Stall kam, um das Vieh zu füttern, fand er eine Kuh und ein Rind verendet vor. Die Ketten waren verschlungen und durch die Bemühungen der beiden Thtere, fich zu befreien, hatten fie fich gegenseitig erdroffelt.

Marke gesetzl. geschätzt. Sapo medic. et cosm. in Dosen ä 25 u. 50 H. Monate ausreichend.

Depot: Otto Schaaf, Drogerie zum Adler. 2b6

im Licher Stadtwald.

Donnerstag den 23. Ja­nuar 1896, Vormittags 10 Uhr »eginnend, sollen im Licher Stadt­wald, in den Distrieten Rehtränks- 'rerg und Kronau, versteigert werden:

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Agenten

welche Privatkunden besuchen, gegen hohe

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Gebutt Christi" statt. e Vorführung, wie ja auch ta dies*» trefflichen Blättern schon gesagt, war herrlich und ließ nicht- za wünschen übrig, und wir sind dem verebrlichen Vorstände und olle» Mttwtrkenden großen Dank schuldig. Die Kttche war von linke» btS Oben, dicht besetzt. AuS solchen Festanläffen pflegt bann auch daS Finanzielle hernach noch zu tateresfiren Darum fei gesagt, daß fteiwtlltg 140 Mk. geopfert wurden und 4Ö0 SRI. der Vereinäkasie zur Bertchtigung verblieben.

Noch EinS. Eta »rieaerbttttmal soll errichtet werden. Da wird denn natürlich die Ptatzfrage oentilirt Nach unserem Er» meffen ist der schöne LudwigSplatz, nach allen Dtmenfionen hin, die geeignetste Stelle in der ganzen Stadt: zwei Staalßstratzeo laufen auf ihm aus, wie auch die große, schöne LudwigSstraße, die Garten- und Bergstraße ta ihn münden. Großer Verkehr also unb obendrein berührt ihn daS Militär auf allen ©eiten, wenn es von der Kaserne herabkommt oder wieder hinaus,ieht Eta Denkmal soll ja doch nicht ,im Verborgenen blühen", sondern soll gesehen werden können, und die Leute sollen sich an ihm erfreuen oder auch begeistern können.

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Saniräre Maßnahmen zur richtigen Zett Haden schon oft großes Unglück verhütet und wie im Großen, so ist es auch im Kleinen Wer für eine richtige Hautpflege Sorge trägt, der wird Vieles ver­meiden, denn die Haut ist daS große Thor, durch welches die

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