Ausgabe 
18.8.1896 Erstes Blatt
 
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in EhalonS-sur-marne eine Rede, 'worin er die politische Laufbahn EarnotS darlegte, Carnot habe die Republik gegen den CäsartSmuß wie gegen den Anarchismus vertheidigt. Er erinnert an die Bethe ltguug CarnotS bei Abschluß der franco- russischen Allianz. Dieses Einvernehmen sei zu Stande ge­kommen zwischen der mächtigsten Autokratie und der egali­tärsten Demokratie der ganzen Welt. Alexander HI. und Caruot waren geboren, um sich zu verstehen. Man ernte heute erst die Früchte dieser Verständigung.

Barcelona, 17. August. Ein Anarchist feuerte gestern zwei Revolverschüsse gegen den Wachtposten des ForrS ab, woselbst die bet den letzten Dynamitatteutateu verhafteten Anarchisten iuteruirt sind. Auch war die Telephouliuie, welche daS Fort mit Barcelona verbindet, durchschnitten worden. Mau glaubt, daß die Anarchisten einen Anschlag zur Befreiung der gefangenen Anarchisten vorbereiteten.

CocMes uwb

Siegen, den 17. August.

** Empfang. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen am 1b. August u. A. den Dr. Sommerlad, Lehrer an der Höheren Mädchenschule in Gießen,- zum Vor­trag den Geheimen StaatSrath v. Werner, den Minifterial- dtrector Dr. Dittmar, den Oberbürgermeister Morne- we g, den fuuctiouirenden Cabinetssecreiär Dr. Va lkeuberg.

* * Russische Rational-Sauger. Auf daS heute Montag Abend in Steins Saal stattfiudende Concert machen wir hiermit nochmals besonders aufmerksam. Trotz des geringen Preises von 60 Pfg. wird wirklich etwas Gediegenes ge­boten und Auge und Ohr gleichzeitig erfreut.

Ehrung der gefallenen Krieger von 1870/71. In üblicher Weife beging gestern Vormittag durch gemeinsamen Kirchgang und Schmückung der Kriegergräber der Veteranen- V er ein die Gedächtnißfeier zur Ehrung der gefallenen Kameraden. In markigen, weihevollen Worten gedachten Herr Pfarrer Naumann und Herr Pfarrer Grein jener großen Zeit. Zum Schlusie blieben die Veteranen noch einige Zeit zusammen, um die Erlebnisse vor 26 Jahren aufzufrischen und sich der treuen Kameradschaft in jenen schweren Tagen zu erinnern, durch die so Großes vollbracht werden konnte. Auch der erhabenen Fürsten, des Kaisers und Großherzogs, wurde in ehrfurchtsvoller Weise gedacht und an Se. Kgl. Hoheit den Großherzog Ernst Ludwig ein Ergebenhettstelegramm abgesandt.

** Der erste Gießener Stemm- und Ringelnd errang folgende Preise auf dem ersten Athleten ° Wettstreit zu Heddernheim. Junior-Stemmen 3. Klasse: Heinrich Eckhardt mit 44 Punkten 13. Preis. Karl Stomm el mit 41 Punkten 17. Preis. Louis Sälzer mit 391/2 Punkten 20. Preis. Wilhelm Neuß mit 39 Punkten 21. Preis. Senior-Stemmen 1. Klasse: Josef Stein mit 47 Punkten 7. Preis. Senior- Ringen 1. Klasse: Josef Stein nach heißem Kampf 4. Preis.

* Nene Hundertmarkscheine sind seit Kurzem in Ver­kehr gekommen. Sie zeigen gegen die älteren Scheine ver­schiedene Veränderungen. Während bisher die vordere Sette nur einen Stempel des Reichsbankdirectoriums trug, find jetzt zwei Stempel vorhanden. Die Nummer des Scheins ist in rothen Zahlen auch auf der Rückseite, und zwar in der Mitte, oben und unten, angebracht. Die Namensunter­schriften des Reichsbankdirectoriums enthalten mehrfach andere Namen als bisher- auch beträgt die Zahl acht statt sieben. Farbe und Größe des Scheines ist jedoch unverändert ge­blieben.

Nidda, 16. August. In den hübsch decorirten Räumen des GasthausesZum GambrinuS" fand heute eine würdige Feier desG eben k tag es des 18. August 1870* statt, welche seitens der diesjährigen Generalversammlung deS BeteranenverbandeS der Kreise Büdingen und Schotten um lli/a Uhr Vormittags durch ein Hoch auf Se. Maj. den Deutschen Kaiser und Se. Kgl. Hoheit dm Großherzog von Hessen eröffnet wurde. Nachdem sodann das Andenken an den kürzlich verstorbenen Veteran Stenger von Unter WtdderS- hetm durch Erheben der ziemlich besuchten Versammlung von den Sitzen geehrt worden, der Geschäftsbericht erstattet, der seitherige Vorsitzende und der Rechner gewählt resp. wieder- gewählt waren, erfolgte das gemeinsame Mittagsmahl der Vereinsangehörigen, dem sich eine gemüthliche Unterhaltung mit darausfolgendem Concerte anschloß, wozu sich die geladene hiesige Einwohnerschaft zahlreich einfand.

Butzbach, 15. August. Aus Anlaß des Abmarsches unserer 4. Escadron 24. Dragoner-Regiments von hier beab­sichtigt die Stadt für ihre langjährige Garnison eine Ab­schiedsfeier zu veranstalten, was gewiß allseitig gebilligt wird. Fällt selbstredend den hiesigen Bewohnern das Scheiden von ihren liebgewonnenen Dragonern schwer, find doch durch die lange Zeit ihres Hierseins mannigfache Familien- und Freundschaftsbande zwischen Militär- und Civilbevölkerung geknüpft worden, so wird der Abschied jedoch dadurch erleich­tert, daß die allerhöchste Verfügung getroffen worden ist, Butzbach als Garnisonsort weiter bestehen zu laffen. Am 1. April 1897 wird ein Jnfanteriebataillon des neu zu er­richtenden hessischen Regiments in der Starke von 19 Offi­zieren, 502 Unteroffizieren und Mannschaften, das hiesige Casernemevt, welches bis dahin verschiedene bauliche Um- anberungen erfährt, beziehen und dann als ständige Garnison hier bleiben.

-h- Oberau (Kreis Büdingen), 15. August. Welches Unglück passtreu kann, wenn kleinere Kinder, ohne daß die nothwendigen Vorsichtsmaßregeln getroffen find, sich selbst überlassen werden, läßt folgender Fall wieder deutlich er­kennen. Die Mutter eines dreijährigen Mädchens entfernte sich von ihrer Wohnung, um eine GanS einzutreiben, ihr Kind allein daheim zurücklassend. Kaum hat die Frau dem Hause den Rücken gekehrt, als sich daS Mädchen in die Küche

begibt und über die zum Abendessen bestimmten, noch im Topfe auf dem Heerd stehenden neuen Kartoffeln herwacht, um au denselben seinen Appetit zu stillen. Dabei kam eS jedoch der FeueruugSanloge so nahe, daß sich daS Kleidchen entzündete und bald in hellen Flammen aufloderte. Auf die Hilferufe des armen Mädchens kam eine im unteren Stock desselben Hauses wohnende Frau herauf und sah daS Kind ringsum von den Flammen umzingelt. Die Frau fand zum Glück rasch einen Eimer mit Waffer, womit eS ihr gelang, daS Feuer noch zur rechten Zeit zu löschen. Nicht blos da« Kleidchen, sondern auch schon daS Hemdchen war großentheilS verkohlt, und das Kind hatte an mehreren Stellen seines Körpers bedeutende Brandwunden davongetragen.

-h- Wölfersheim in bei Wetlera«, 13. August. Eine hiesige Frau fuhr mit einem Erntewagen, der mit zwei Kühen bespannt war, auf der Chaussee in der Richtung nach Berstadt. Kurz vor der etwa eine Viertelstunde von hier entfernt liegenden Ziegelhütte, wo die Straße eine ziemlich beträcht­liche Steigung hat, wandten sich die vorher ganz harmlos und gemächlich dahiuschreitenden Kühe plötzlich nach links, einem von der Chaussee nur durch einen Graben geschiedenen Kleeacker zu. Alle Bemühungen der auf dem Wagen fitzenden Frau, die Thiere durch Zurufen und Lenken von ihrem Vor­haben abzubringen, waren vergeblich. Da entschloß sich die Frau, vom Wagen abzusteigen, blieb aber dabei mit einem Bein an der seitlichen Zugkette hängen und wäre sicher mit in den Graben gerissen und überfahren worden, wenn die Kühe nicht unmittelbar vor demselben durch irgend welchen Zufall Halt gemacht hätten, während dessen es der Frau möglich wurde, sich aus ihrer gefährlichen Lage zu befreien. Dieser Fall dürfte von Neuem zu der Warnung Veranlassung geben, bei Fuhrwerken ohne besondere Vorrichtung niemals von vorn abzufteigeu.

A Mainz, 16. August. Bezüglich der Abfindung der gegenwärtigen Directoren der Hessischen LudwigSbahn haben die ursprünglichen Dispositionen, wonach von den, von den beiden Kammern zu diesem Zwecke bewilligten Mk. 810,000 die beiden ältesten Mitglieder der Spezialdirection, die Herren Regierungsrath Dr. Reinhard und Commerzienrath Masch- mann je Mk. 180,000 und die übrigen Mitglieder der Spezialdirection, die Herren Hildebrand, Groß und Bau- rath Hehl je Mk. 150,000 erhalten sollten, eine Abänderung erfahren, indem man, um drohende Mlßhelligkeiten zu ver­meiden, die vorgesehenen Summen theils reducirt und theils erhöht hat. ES werden nunmehr erhalten: die Herren Dr. Reinhard und Commerzienrath Maschmann je Mk. 170,000 die Herren Hildebrand und Groß je Mk. 167,000 und Baurath Hehl Mk 136,000. Letzterer Herr tritt in Staats­dienst über, weßhalb dessen Entschädigung geringer als die der übrigen Mitglieder der Spezialdirection ist. Am ver­flossenen Freitag fand im Administrationsgebäude der Lud­wigSbahn hier eine Conferenz zwischen dem preußischen Ober* regterungSrath Breidenbach und dem Finauzminifter Weber und mehreren hessischen RegierungScommissaren statt. Wie ver­lautet, soll eS sich bei der Zusammenkunft hauptsächlich um die Beschaffung der für die nächste Zeit für die gemeinschaft­liche Verwaltung erforderlichen Baarmittel gehandelt haben.

A Mainz, 16. August. Heute Nachmittag tagte hier eine Versammlung des Ausschusses des CentralverbandeS hessischerJnnungen undselbstständigerGewerbetreibender, um Stellung zu dem Gesetzentwurf über die Organisation deS Handwerks zu nehmen. Die an Stelle des Titel 6 der Gewerbeordnung tretenden Bestimmungen, welche Bezug auf die Zwangsinnungen, die HandwerkerauSschÜffe, die Hand- werkerkammern, die LehrlingSverhältniffe und den Meister­titel haben, wurden durchgesprochen und verschiedene Aende- rungen, welche besonders die Rechte der Behörden bei dem neuorganifirten Jnnungswesen zu beschneiden beabsichtigen, beschloffen. Der zu dem am 23. und 24. d. M. in Heidel­berg zusammentretenden südwestdeutschen Handwerkertag ge­wählte Delegirte des JnnungSverbandeS soll diese Aende- rangen bei den Verhandlungen dort empfehlen. Im All­gemeinen verspricht man sich nach den oberflächlichen Vor­bereitungen von diesem VerbaodStag wenig.

* Eaffel, 12. August. Die K a i s er in Fr i e d r i ch stiftete drei Ehrenpreise für die Allgemeine deutsche Obst-AuSstellung, welche Anfang October hier ftatifiaben wird.

Troisdorf, 15. August. Auf dem hiesigen Postamte find mehrere Wer thbrief e mit mehr als 3600 Mk. Inhalt gestohlen worden. Die angeftellten Ermittelungen nach dem Thäter haben bis jetzt zu keinem Resultate geführt.

e AnS Bayern, 14. August. ES ist auffällig, wie sich feit einiger Zett die Mittheilungen über Un terschlag * ungen bei Sparkaffen, Stiftungen, Hilfs- und Darlehens­kassen mehren. Neuerdings werden wieder zwei Fälle aus der Oberpfalz und auß Unterkonten gemelbex. Jeder, den eS angeht, sollte daraus die Mahnung schärfster Tontrole schöpfen.

* Ueber Eisenbahnbetriebs Unfälle finden sich in der Zeitung des Vereins deutscher Eisenbahn-Verwaltungen fol­gende interessante Angaben: Vielfach wurde früher die Blitzgefahr für die Züge wegen ihrer großen Metall- maffen gefürchtet. Bis jetzt find jedoch nur ganz vereinzelte Fälle bekannt geworden, in denen ein Unfall durch den Blitz herbeigeführt worden ist. Durch Erdbeben wurden i. I. 1886 in Amerika wiederholt Zerstörungen von Bahnanlagen und Zugentgleisungen veranlaßt. Durch Sturmwind find eben­falls schon Wagen und ganze Züge umgeworfen worden. Eine häufige Quelle von Betriebsunfällen bilden Achsbrüche und Fehler an Rädern und Radreifen. Allein im Gebiete des deutschen ElsenbahnvereinS werden jährlich 5000 bis

10,000 derartige Mängel je nach der Strenge des Winters angezeigt. Dabei ist eigentümlich, daß an schwächeren Reifen verhältnißmäßig weniger Brüche beobachtet werden, alß an starken und befonberß neuen. Aach Schienenbrüche

I find für die Betriebssicherheit sehr gefährlich. Entgleis , und Zusammenstöße find viel zahlreicher alß die Uafälli derer Art. Zu den furchtbarsten gehören die vom 5 brnar 1871 bei Bandol (Frankreich) infolge einer entzündung, vom 20. December 1879 durch den der Taybrücke in Schottland, vom 24. Juni 1881 4U mexicanischen Moreloßbahu Infolge Brückeneinstnrzeß Entzündung von Spiritus, vom 3. September 1882 tn - ftetten durch Entgleisung, vom 7. April 1886 bei Dee f in Nordamerika infolge Felssturzes, vom December auf der südlichen Pacificbahn durch Zugtreunung und über einen Damm. Wenn nun auch solche Unfälle fQt(£ und erschütternd find, so darf man doch deshalb die hest des Eisenbahnverkehrs nicht ohne weiteres bej». Die Vervollkommnung der Betriebßeinrichtungen mit der Zeit eine immer größere geworden. So ' den Jahren 18841891 auf einen getöbteten Reifer^' Deutschland 38,9 Millionen, in Belgien 31,4 Reisende überhaupt. Die Zahlen der Tödtungen uni v letzungen von Bahnbeamten stellen sich weit höher, Gefahr an und für sich größer ist, die Vertrautheit b* sorglos macht, und daher viele Unfälle durch Unachtssr»- herbeigeführt werden. Im Jahresdurchschnitt wurden/' in Belgien durch eigene Unvorsichtigkeit 48 mal, in*, land 44 mal, in Deutschland 24 mcl, in Oesterreich 201 so viele Eisenbahnbedienstete getödtet wie bei ZuguusSLkr

* Ein schauerlicher Seeromau ereignete sich kürzlich t Bord der amerikanischen BarkHerbert Fuller", bk,, Bauholz beloben, am 8. Juli von Boston nach flrgtnirr obfuhr. Anstatt daß das Schiff an seinem Bestimwunz- Rosario angelangt wäre, tauchte eS plötzlich am 21. . hoch im Norden vor dem Hafen Halifax in Neu - Scho/, auf und erregte sofort allgemeine Aufmerksamkeit, ba feine Flagge auf Halbmast führte und darunter eine schir. Flagge zeigte, woraus sich schließen ließ, daß eine Meun an Bord vorgekommen sei. Thatsächlich befanden , einem offenen Ruderboot, ba« burch ein Tau am (stein !r Bark befestigt war, brei schrecklich zerhackte Leichen, bit](r> des CapitänS, seiner Frau unb deS ersten Steuerwim Die brei Personen waren in der Nacht zum 13. Juli t morbet worben. Der That bringenb verdächtig ftnb !r zweite Steuermann, sowie ein Matrose, die in jener am Steuerruder beschäftigt waren. Ob die Beiden x mehr Spießgesellen haben, ist noch nicht festgestellt. |üx der Mannschaft, die verdächtigen Personen zu überwölm und in Eisen zu legen, worauf man beschloß, fcaliforj Nothhafen anzulaufen. Die von den Hafevbehörden; gestellten Verhöre gaben Grund zu der Dermuthung, uj schon zur Zeit der Abfahrt beß Schiffe« von Boston - Plan bestaub, sich beß Schiffe« zu bemächtigen und b* an die cubanischen Aufständischen zu verkaufen. Die Sc­häfteten werden ohne vorhergehendes AuSlieferungSversa^ nach den Vereinigten Staaten gebracht werden.

* Die Deutschen in den Cnrorten. Eine eigenthümli» Erscheinung wirb diesmal auß den großen lutmtationa'.n Cnrorten gemeldet. Die Deutschen befinden sich in btt Mehrzahl, während früher die Engländer und Amerika die Mehrzahl der Besucher bildeten, und infolge dessen an von den Hoteliers tn ganz ungerechtfertigter Weise bw zugt wurden. Diesmal sind die deutschen Gäste, wtl* da« größte Kontingent der Besucher stellen, so meldet ro auß Tirol, aus dem Salzkammergut, auß der Schweiz, ui Ostende, auß Blankenberge, auß Scheveningen. Daß 12 in diesen Orten noch niemalß so viel deutsch sprechen tr­ift eine Thatsache, die in Uebereinftimmung steht mit V- Reiseluft, welche die Deutschen seit einigen Jahren ergt k hat, unb bte in biesem Sommer einen Höhepunkt ent c: hat wie nie zuvor.

Dem Generalaußschuß für bie WeltanSste5»§ »1 1900 in Pari« hat Ingenieur Devic den Plan unitxbn'.tt, für bte Ausstellung einen s echSecktgen Thurm all Stahl zu erbauen, ber 115 Meter hoch fein und al 24 Stockwerken bestehen soll, in denen Concertsäle, The« unb Restaurants vorgesehen ftnb. Der Thurm soll auf e r Drehscheibe ruhen, welche durch Wasserdruck in Beweg- gesetzt wirb unb sich je eine Stuube um sich selbst 6ry Auf btese Weise könnten bie Besucher, ohne sich von c Stelle zu bewegen, bte ganze Ausstellung betrachten. Si biefer sechseckige Drehthurm baß Ausftellungßwunber werk'- soll, ohne baß eine solche Weltschau nun einmal nicht geb! werden kann, so wirb sich tn ihm ein n ueß ArmuthSzeufy für bie Erfinbungßkraft beß mobernen Schönheitßfinne«- heben. Schon ber Eiffelthurm war bafür Zeuge, aber <; war doch ein technisches Wunder, zu dem selbst der Laie Staunen aufschaute,- ber Drehthurm bürste schwerlich ' selbe Anziehungskraft außüben.

Der älteste Liebesbrief der Welt befindet sich ' Britischen Museum. Einer egyptischen Prinzessin n» darin bte Hanb angeboten. Der Brief ist vor 3500 geschrieben. Aus einem Ziegelstein sind die LiebeSworte < gegraben.

Wo man schwimmen lernt. Major (zu eine« k» baten):Können Sie schwimmen?" Soldat:Jawl Herr Major!" Major:Wo haben Sie gelcrn- Soldat.Im Wasser, Herr Major!"

* Kürzeste Definition. Frau:Sag'mal, waß ist^ Scat eigentlich für ein Spiel?" Mann:Ach, liebe« daß ist sehr einfach. Man kriegt jebeßmal zuerst 10 K«:- bann kriegt man zwei Stunben Grobheiten und dafür z- man schließlich 4 Mark 55 Pfennige."

Er hat gesessen! Viele Leute glauben, baß man6' Strafe, die Jernanb erlitten, diesem vorwerfen dürfe. ** herbe Enttäuschung in dieser Beziehung erlebte ein Agent Halver, ber einem Kaufmann in der Wirthschaft vorm' er habe gesessen. Er mußte diese Beleidigung, obwohl 8 die Wahrheit enthielt, mit 60 Mk. Geldstrafe büßen.

Wei! er zn dick war, ist ein Metzgermetster, der? einer vierzehntägtgen Landwehrübung nach Wesel einbenP