Ausgabe 
18.3.1896 Erstes Blatt
 
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Th eil der Bemannung wurden gerettet - -der Rest wird öer- mt§t; man fürchtet, daß derselbe umgekommen ist.

Lonstantino-el, 15. März. Die Ankunft deS Fürsten Ferdinand von Bulgarien ist auf den 26. März festgesetzt. Der Aufenthalt hier wird acht Tage währen.

Newyork, 16. März. (Reuter.) Nach einem Telegramm auS Havana hat die Garnison von Cano auf ein spanischer Bataillon geschossen, weil fie dasselbe für eine Abtheilung der Aufständischen hielt. Darauf erfolgte ein Angriff der Spanier auf die Stadt Cano. Die Verluste der Spanier betrugen 12 Tobte und 33 Verwundete. Nach einer ferneren Meldung hat Maceo die Stadt Batabano verbrannt. Später wurde er geschlagen. Die Verluste der Aufständischen find bedeutend.

Depeschen be» Bereei .Herold*.

Berlin, 16. März. DaS Kaiserpaar erschien heute früh um 91/* Uhr auf der StegeSallee im Thiergarten, wo mit Hilfe eines großen CoulissenmodellS die Wirkung der geplanten Ausschmückung in ihren äußeren Verhältnissen ge­prüft werden sollte. Der Kaiser begrüßte die zahlreich er­schienenen Künstler und sonstigen Herren und prüfte alsdann eingehend dir dargestellte Nische. Nach Erledigung der künst­lerischen Fragen zog der Kaiser den Minister Dr. Miquel in ein längeres Gespräch. Die Gesammtanlage soll in etwa acht Jahren feruggestellt werden können.

Berlin, 16. März. Die Mitglieder deS preußischen Abgeordnetenhauses besichtigten gestern daS Teltower Ausstellung-Terrain.

Berlin, 16. März. Gegen halb 3 Uhr fuhr der Kaiser am ReichStagSgebäude vor und begab sich sofort nach dem BundeSrathSsaale, um au der Sitzung des Staats- Ministeriums theilzunehmen. Der Adjutant de- Kaisers, Oberstlieutenant v. Scheel, wohnte inzwischen in der Hofloge den Reichstag-Verhandlungen bei.

Berlin, 16. März. Die Börsen-Commission der Reichstages berieth heute den Paragraphen Über den Börsen Ausschuß und da- ehrengerichtliche Verfahren. Im Wesentlichen wurden die Beschlüsse der ersten Lesung an­genommen. Ein Versuch deS Abgeordneten Müller-Fulda (Lentrum), die gegenwärtige Fassung auf die ursprüngliche der Regierungsvorlage zurückzuführen, wurde gegen die Stimmen der Freisinnigen, des Gentrumfl und der Polen abgelehnt.

Berlin, 16. März. Die Zuckersteuer-Commission deS Reichstages ist heute über dir Verbrauchsabgaben noch nicht zur Abstimmung gekommen. Die Entscheidung wird in der morgigen Sitzung erfolgen.

Berlin, 16. März. In der Justiz-Commission deS Reichstages sollen die Arbeiten noch vor den Oster­ferien abgeschlossen werden. Bis Mittwoch sollen die Be­schlüsse der zweiten Lesung von der RedactionS-Commisfion seftgestellt werden, damit am Freitag die dritte Lesung be­ginnen kann.

Berlin, 16. März. Im Abgeordnetenhause wurden heute kleinere Vorlagen erledigt. Nächste Sitzung Mittwoch. Petitionen, Wahlprüfungen u. s. w.

Berlin, 16. März. Dr. Peter- hat, wie dieNat.- Ztg." berichtet, seine Stellung als Vorsitzender der Berliner Abtheilung der deutschen Colonial-Gesellschaft niedergelegt. Die Einleitung des DiSciplinar-BerfahrenS steht in Sicht. Der Vorstand der Berliner Abtheilung der deutschen Colonial- Gesellschaft hatte eine Resolution gefaßt, in welcher die Er­wartung ausgesprochen wird, daß sich PeterS von den gegen ihn erhobenen Beschuldigungen reinigen würde.

Berlin, 16. März. In der Gewehrfabrik von Ludwig Löwe mußten viele Arbeiter entlassen werden wegen Mangel an Arbeit.

Berlin, 16. März. Wie ein hiesiges Blatt erfährt, be­ruht die Nachricht, daß unter den Auklagepunkten gegen den Freiherrn von Hammer ft ein keine schwere, sondern nur leichte Urkundenfälschungen vorkämen, auf einem Jrrthum. Die Anklage sei erhoben auf schwere Fälschung von Privat- urkunden, ein Vergehen, auf daS nicht nur auf Gefängniß, sondern Zuchthaus bis zu 5 Jahren erkannt werden kann, also noch vor die Strafkammer kommt. Eine Anklage wegen schwerer Fälschung öffentlicher Urkunden konnte nicht erhoben werden, da daS von Hammerstein nachgemachte Siegel nur daS eines Amtsvorstehers, also eine- Beamten sei, dessen Siegel überhaupt nicht die Eigenschaft und die Macht besitzen, eine Urkunde öffentlich zu beglaubigen.

Wiesbaden, 16. März. Eine hier stattgehabte Ver­sammlung de» Bunde- der Landwirthe, Abtheilung für Nassau, die auch auS Hessen und der Rheinpfalz beschickt war, nahm nach einem Referat de» Dr. Röficke, de» zweiten Vorsitzenden deS Bunde», eine Resolution an, nach welcher an den Reichstag eine Petition gerichtet werden soll in dem Sinne, daß er daS in der Börsengesetz-Commission beschlossene Verbot deS börsenmäßigen Termingeschäfts mit Getreide und Mühlenfabrikaten zum Gesetz erheben wolle.

Wien, 16. März. Fast alle englischen Schneider striken feit heute Morgen, da die Meister die Forderungen nicht erfüllen zu können erklärten.

Ao«, 16. März. Nach authentischen ziffernmäßigen Angaben deS General» Baldissera befinden sich beim NeguS 6 47 Italien er als Gefangene. Die Strömung, die sich gegen den FriedenSfchluß richtet, ist im Wachsen be­griffen. Bezüglich der von Menelik gestellten Bedingungen v-rlautet noch, daß der NeguS außer auf der Schleifung der Festungen von Mareb und Kalai auch auf die Berzichtleistung von Harrar und Ada besteht.

Rom, 16. März. In der morgigen Kammerfitzung will Ministerpräsident Rudini ein Telegramm BaldifferaS verlesen, worin der letztere die Fortsetzung deS Krieges für unmöglich erklärt und zum Frieden gerathen wird. Für die Regierung haben sich bisher 170 Deputirte erklärt. In der morgigen Kammersitzung, in der auch EriSpi erscheinen wird, werden stürmische Debatten erwartet.

London, 16. März. Die Entsendung eine» ExpeditionScorpS nach Dongola hat nach Meinung desDaily Chronicle" zur Folge: Sine Annäherung Eng­lands an den Dreibund, Verschärfung der feindseligen Ge finnungen Rußlands und Frankreichs gegenüber dem Drei­bunde, Störung aller Au-fichten auf eine englisch-französische Verständigung, virtuelle Annexion Egypten- durch England und Ermuthigung Italien-, feine Afrikapolitik fortznietzen.

totale» nnO protHwsklle»,

Sieben. 17. März 1896.

** vn-zeichnuug. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht, am 29. Februar dem Gärtner Konrad Schütz zu Groß-Karben da-Allgemeine Ehrenzeichen mit der Anschrift:gür 50 jährige treue Dienste" zu verleihen.

* Univerfitötlfahne. Unsere Hochschule war bei reprä­sentativen und festlichen Anlässen immer in Verlegenheit wegen einer Fahne und behalf sich, so gut eS eben ging, eventl. mit der deS Akademischen Gesangverein-. Ein Comite von Damen hat es in die Hand genommen, nuferer Ludoviciana zu einer Fahne zu verhelfen, und ist dieselbe bereits der Kunststickanstalt von Ph. Schlatter Hierselbst zur Aus­führung übertragen worden.

** Großh. Gymnasium. Nach dem soeben ausgegebenen Programm finden die öffentlichen Prüfungen am Großh. Gymnasium am 20. und 21. März statt. Die Anstalt hatte am Ende des Schuljahres einen Bestand von 350 Schülern gegen 357 zu Beginn desselben. von den nach der Prüfung mit dem Reifezeugnisse entlassenen 15 Schülern widmen fich der Rechtswissenschaft 5, der Medizin 3, den neueren Sprachen 3, der Theologie 2, der klassischen Philologie 1, der Mathematik 1. Der Unterricht im neuen Schuljahr beginnt am 14. April, die Anmeldungen zur Auf- nähme werden am 13. April von 9 bi» 11 Uhr vormittags entgegengenommen.

** Zn der gestrigen Generalversammlung der Abtheilung Gießen der devtfchen Colonialgesellschaft wurde zunächst der Vorstand gewählt- derselbe fetzt sich nunmehr zusammen auS den Herren Professor Dr. Sievers, Vorsitzender, Rentner Wilhelm Ferber, stellvertretender Vorsitzender, CustoS Dr. Heuser, Schriftführer, Buchhändler Töpelmann, Rechner, Otto Schaaf, Zur buch, Zimmer, Eduard Röhrle und Jean Kirch. E- wurde daraus in eine Besprechung de» Falles Peters eingetreten und einstimmig beschlossen, in Anbetracht der schweren Anschuldigungen, die gegen Herrn Dr. Peters erhoben worden find, der Centrale die Erwartung auszusprechen, daß Dr. PeterS bis nach aus­gemachter Sache aus allen Vertrauensstellungen in der Ge­sellschaft auSscheide. Die übrigen Beschlüsse betrafen Finanzielles.

** Der Oberhesfifche Bieneuzüchter-Bereiu hielt gestern im Restaurant Bauer in der Bahnhofsstraße eine zahl- reich besuchte Versammlung ab. Der Präsident, Herr Pfarrer Ellenberger ans Ortenberg, refertrte über daS bürgerliche Gesetzbuch, soweit cS die Imkerei betrifft, und führte au», daß wenn die bezüglichen Bestimmungen deS Entwurfs Gesetz würden, die Blenenzucht bei uns in Deutsch- land von ihrer Höhe, auf der sie stehe, herabgehen würde. Die Versammlung beschloß, daß die nächste Wanderversamm- lung in Nidda Mitte September stattfinden soll. Ferner wurde beschlossen, daß, wie alljährlich, auch im lausenden Jahre in Ortenberg wieder ein Jmker-CursuS abgehalten werden soll. Nebenbei sollen auch Wanderlehrer veranlaßt werden, im Laufe deS Jahres Vorträge über die Bienen­zucht in den verschiedenen Zweigvereinen zu halten. DaS im vergangenen Jahre in» Leben gerufene Depot von Mobil- unb Stabilbau, sowie Kunstwaben hat sich gut bewährt, und soll auch für daS laufende Jahr weiter geführt werden. Die Versammlung beschloß, in Gießen an dazu geeigneter Stelle ein Honig-Depot zu errichten.

* Turnerisches. An der am kommenden Sonntag zu Mainz stattfindenden Krei-vorturnerstunde werden für den Gau Hessen theilnehmen erster Gautürnwart Schneider- Marburg, die TurnauSfchußmitglieder Wieg and-Gießen, Will-Wetzlar und wahrscheinlich auch der zweite Gauturn- wart Häuser-Marburg.

* Verbot hypnotischer Experimente in Hessen. Die Offenb. Ztg." schreibt: Bekanntlich wurde die polizeiliche Genehmigung zu dem vor Kurzem hierselbst auf Veranlassung des Kaufmännischen Vereins beabsichtigten Vortrag des Hypnotiseurs Hansen untersagt. Nun ist demBerL Lokalanz." zufolge für ganz Hessen durch ministerielle Ver­fügung die Abhaltung derartiger Experimental Vorträge unter­sagt worden. DaS genannte Blatt schreibt:DaS hessische Ministerium deS Innern und der Justiz hat an die Kreis- ämter ein Schreiben gerichtet, worin diesen anempsohlen wird, durch geeignete polizeiliche Maßregeln gegen die Vor­führung hypnotischer Experimente in öffentlichen Schaustellungen aus sanitätöpolizeilichen Gründen einzuschreiten. Zur Be­gründung wird angeführt, daß die bisherigen Erfahrungen dargethan hätten, daß Gesundheitsstörungen andauernder und sehr ernster Natur die Folgen hypnotischer Suggestion fein können. Erläuternd wird noch beigefügt, daß die Oeffent- lichkeit im obigen Sinne den Gegensatz zu denjenigen Fach­kreisen bildet, welche nach Beruf ober wissenschaftlicher Be­schäftigung den Hypnotismus unb Magnetismus in das Gebiet ihrer Untersuchung ziehen." Da» verbot scheint auf einen Vorgang in Wöllstein zurückzuführen zu fein, wo ein bei einer öffentlichen Vorführung hypnotisirte» Mädchen nicht unbedeutend erkrankt war.

* * Neubau. Herr Photograph Uhl hat auf dem Hofe de» Haufe» SelterSweg 68 provisorisch ein Atelier auf» schlagen lassen. DaS nach der Wieseck hin gelegene photo­graphische Atelier laßt Herr Uhl nteberlegen, um an Stelle desselben bedeutend vergrößerte und der Neuzeit ent­sprechende Räume auffübren zu lassen.

Falsche Einmarkstücke sind wieder im Verkehre auf- getaucht. Sie tragen die Jahreszahl 1893, das Münz-

-eichen A und sind auS Zinn, Blei, Antimon unb Kupfer in der Form gegossen. Die FalfchstÜcke scheinen auS einer Werkstatt in Braunschweig hervorgegangen ober wenigstens von dort auS verbreitet worden zu sein.

Der erste Unteroffizier in der Hessischen Division, welcher im Deutsch-franzöfi'chen Kriege fiel, war Corpora! Karl Jungblut auS Alsfeld (geboren den 10. Februar 1847), welcher im Programm des Festspiels zum 275 jährigen Be- stehen» des Leibgarde Regiment» auch erwähnt ist. Er wurde bei der Mobilmachung im Juli 1870 dem Ersatzbataillon za- getheilt, bat aber mit Thränen in den Augen vor dem An», marsch seinen Hauptmann Wilhelm Römheld um Mitnahme in» Feld, welcher Bitte auch entsprochen wurde, indem für ihn ein verheiratheter Reserve-Unteroffizier eintrat. Jungblut starb den Heldentod am 16. August 1870 in Boi» de» Oignon». Nach den Aufzeichnungen Hauptmann RömbeldS (Chef der 2. Comp.) war der Verlust derselben an lobten unb Verwundeten in diesem Abendgefecht »er Bedeutendste, den überhaupt eine Compagnie der Hessischen Division erlitt; er war groß im Verbältniß zu der Dauer be» eigentlichen Ge­fecht» von 8 bis 83/« Uhr, aber klein im Verhältoiß zu bet äußerst gefahrvollen Situation, in welcher fich die Compagnie ca. eine Stunde befand, als fie wehrlos im Dickicht dem concentrischen Feuer des Feindes gegenüber aushalten mußtt. Die 2. Compagnie deS Leibgarde Regiment» hatte am 16. August einen Verlust von 5 Tobten unb 14 Verwundeten; am 18. August: 24 Todte, 75 Verwundete relativ an beiden Tagen der größte von allen Compagnien der ganz« Großh. Hess. Division; er betrug 34 Procent der Gefecht», stärke; war demnach im Verhältniß ganz enorm.Dmst.Tgl.Az."

* Die Bahnsteigsperre. Ein neuer Erlaß über die Bahnsteigsperre wirb soeben bekannt gegeben, wonach ber Zugang zu den abgesperrten Bahnsteigen in einzelnen Fällen ohne Bahnsteigkarten gestattet ist, abgesehen von dem Dienst- Personal der Bahnen: 1) auf unmittelbare unb mittelbare Staatsbeamte unb Militärpersonen, die in der Ausübung ihres Dienste» begriffen find, ferner nach eingeholter Be­rechtigung seitens der Eisenbahndirection auf Personen, die zu gemeinnützigen öffentlichen Zwecken die Bahnsteige be­treten müssen, wie Aufsichtspersonen von Feriencolonien, Abgesandte von Bereiten zur Fürsorge für die weibliche Jugend, sogenannte Bahnhof-misfionen, wenn fie fich in Ausübung ihrer bestimmungSgemäßen Thätigkeit befinden, 2) auf die bei Reisen von Mitgliedern be» königlichen Hauses zum Empfang befohlenen Persönlichkeiten, sowie die Dienerschaft königlicher ober prinzlicher Herrschaften unb deren sonstige Beamte; 3) auf Personen, die mit Eisenbahn- ober Postdienststellen innerhalb ber Sperre amtlich zu ver­kehren haben ober zu den Zügen behuf» Aufgabe ober Ab- nähme von Eil- ober Frachtgut, Milch :c., ober auch größere Poststücke, wie ZeitungSpackete, Zutritt haben müssen; 4) auf Personen, die zu Wohnung»- ober LftrthschaftSräumen, die nur durch die Sperre zugänglich sind, Zutritt wünschen. Die Eisenbahndirectionen haben zu bestimmen, wann in den vor­bezeichneten Fällen besondere Eclaubnißscheine zu öfterem Gebrauch auszustellen find.

Von dem Kaiserlichen Statistischen Amt ist jetzt do» vorläufige Srgebniß der Volkszählung für da» ganze Deutsche Reich zusammengestellt worden. Danach betrug die ort», anwesende Bevölkerung in Deutschland am 2. Dectmber 1895 inSgesammt 52244 503 Personen gegen 49428470 am 1. December 1890, also mehr 2816033 Pe.sonen ober 5 7OpCt. Für die Einzelstaaten stellen fich die Bevölkerung», ziffern wie folgt:

Staaten

Ort-anwesende Bevölkerung am

2. Decbr. 1. Decbr. 1895 1890

3u» ober Abnabme

1890 bl» 1895

Königreich Preußen . . Königreich Bayern. . . Sachsen......

Württemberg.....

Baden.......

Hessen.......

Mecklenburg-Schwerin Sachsen-Weimar . . . Mecklenburg-Strelitz . . Oldenburg.....

Braunschweig .... Sachsen-Meiningen . . Sachsen-Sltenbura. . . Sachsen-Coburg-Gotha . Anhalt.......

Schwär,bürg - Sonders­hausen .....

Schwär,burg-Rudolstadt. Waldeck......

Reufc älterer Linie . . Reuß jüngerer Linie . . Schaumburg-Lippe. . . Lippe.......

iiübetf.......

Bremen......

Homburg......

Elsaß Lothringen . . .

31 847 899 29 957 367

5 797 414 5 594 982

3 783014 3 502684 2 080 898 2 036 522

1725470 1 657 867

1039 388: 992 883

596 883 578 342

338 887 326 091

101 513 97 978

373 662j 354 968

433 906 403 773 233 972 223 832 1800121 170 864 216 624 206 513

293 123 271 963

78 248: 75 510

88 590 85 863

57 7821 57 281

*7 454 62 754

131 469 119811

41 244 39 163

134 617 128 495

83 324 76 485

278 18

681632 622 530

1641 220 1 603 506

4-1 890 532 + 6,31 4- 202 432 1-3 62 4- 280 330 + 8,00

+ 44 376 + 2,18

+ 67 603 + 4 08

4- 46 505 + 4.68

4- 18 541 + 3,21

t- 12 796 + 3,92

4- 3 535 + 3,61

+ 18694

+ 30 1.: 7 4o

+ 10 140i + 4,53

4- 9 148'4 5

+ 10111+4 M + 21 160 + 7,78

+ 2 738 4. 3,63

-r 2 727 + 3.18

+ 501.-087

4- 4 700r+ 7,49

+ 11 658 + 9.73

+ 2 061 + 5,26

> 6 122 + 4 76

+ 6 829 + 8 94

+ 15 835 + 8,78

4- 59 102 + 9,49

+ 37 714 2,35

Gemeinden mit über 10 000 Einwohnern sind für da» ganze Reich 406 gezahlt worden, 346 Städte und Land- gemeinden und 60 Flecken. Zahlreiche Bäder wiesen natur* gemäß bei ber Volkszählung erheblich geringere Ziffern auf al» bei der Berufszählung im Juni, so u. A. der Kurort Homburg, der nach ber Volkszählung wieder zu den Orten unter 10000 Einwohner gehört.

-e- Lollar, 16. März. Heute Morgen wurde auf der Main-Weser Hütte der Mitte November v. I». behuf» Umbau außer Betrieb gefetzte Hochofen wieder angeblafen. Während des Stillstände» wurden umfangreiche Neubauten vorgenommen und die Betriebseinrichtungen mit den techni'chea Neuheiten der Jetztzeit versehen. Bereit» vor einigen Monaten wurde auf dem Werke behuf» besserer Au»nutzuog der vorhandenen Wasserkraft eine neue Turbinenanlage von

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