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wlhnlicheu Zetten und da überdies die 1,300,000 Zuzügler | fast durchweg erwachsene Personen waren, tndeß bei der Auf« stellung des DurchschuittSconsumS auch die Kinder in Rech« nong gebracht wurden. Die vertilgten Quantitäten Eß« waaren weisen das stattliche Gewicht von 24,000 Tonnen auf, etwa die Ladung von 60 Lastzügen ä 10 Waggons von je 10 Tonnen. Das Angenehme an der ganzen Sache ist aber die Thatsache, daß die Lebensmittel trotz des ungeheueren Verbrauchs fast gar nicht oder nur sehr wenig im Preise gestiegen find.
* Zn der Freude seines Herzens. einem Kaufmann in Gleiwitz war ein Sohn geboren worden. Hocherfreut schrieb er on seinen Bruder: „Heute ist bet mit etn Junge angekommen, der fich für De'nen Neffen auSgtbt!" Postwendend kam die Antwort: „Wie Du weißt, habe ich keinen Neffen. Glaube dem Betrüger nicht, sondern wirf ihn hinaus! Das beste aber ist: Etnsperreu!" Erft ein neuer Brief mußte den Onkel aufklären.
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Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß der städtische Friedhof in der Zett vom 16. October 1896 bis 15. März 1897 von Morgens 8 bis Abends 5 Uhr geöffnet bleibt und daß die auf dem Friedhof Verweilenden eine Viertelstunde vor Schluß desselben auf diesen durch ein Glockenzeichen aufmerksam gemacht werden.
Gießen, den 12. October 1896.
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— Wir haben vor Kurzem auf die im Verlag von C. H. Beck in München soeben in 14Lieferungen L 50 Pfg. erscheinende Prachtausgabe der Shtoott, Kriegs- und Friedens-
btlder aus dem Jahre 1870/71" de« Pfarrer Klein aufmerksam gemacht. Heute liegen unS Lieferung 2 u. 3 des Werke« vor und beweisen, daß da? Werk in kräftigem Zuge vorwärts fchreitet. Der Text des ausgezeichneten Werke«, welche« eine unvergleichlich anschauliche und packende Darstellung der Vorgänge, die der Schlacht von Wörth vorangtngen, sowie dieser Schlacht selbst enthält, bedarf nicht mehr unsere« Lobe«. Dreizehn AKÜagen, in denen Pfarrer Kleins berühmte .Fröschweiler Chronik" ick^W^kchtillustrirten Ausgabe bereits erschienen ist, besagen hinreichend welcher Beliebtheit sich dieses köstliche Volksbuch zu erfreuen hat. Wa« aber die Illustrationen betrifft, mit denen das Weik geschmückt nun in einer Prachtausgabe erscheint, so bezeugen auch die den beiden neu erschienenen Lieferungen beigegebenen, daß der Künstler Ernst Zimmer — derselbe, der tm oortgm Jahr schon TaneraS Erinnerungen eines OrdonnanzosfizierS so reizend illustrirt hat, — seine nicht leichte Aufgabe mit wahrer Meisterschaft löst. DieBllder find alle der Natur abgelauscht. Die lebensvollen Schilderungen des Pfarrer Klein treten nun plastisch greifbar vor un« hin. Bet wenig Werken ist unS noch der Werth einer guten Illustration so fühlbar entgegengetreten, wie bei diesem. Wir erwähnen im einzelnen nur folgende Vollbilder: „Einzug der Chaffeurs de Vincennes inFlösch- wetter tm Juli 1870"; „eine Soirse tm Lager zu Fröschwetler"; „Mac Mahon und Ducrot tm Schloß zu RetchShofen (27. Juli 1870)"; „Einzug Kaiser Napoleons III. In Metz (28. Jult 1870)", endlich „Einsegnung der Zuaven". Die Zahl der Textbtlder ist eine ungemein große. Nach aliebem können wir nicht umhin, die Prachtausgabe der „Fröschwetler Chronik" auf« Wärmste zu empfehlen. DaS Werk soll noch zu Weihnachten vollständig werden und in der That, wir wüßten kein schöneres Geschenk auf den Weihnachtstisch aller derer, die gerne vom 70er Feldzug lesen, sowie vor allem auch
Bei dem unterzeichneten Commando ist zum 1. November 1896 und 1. April 1897 die Stelle je eines zweijährig-freiwilligen Schreibers zu besetzen. Geeignete Bewerber mit sehr schöner Handschrift, guten Schul- kenntniffen und tadelloser Führung wollen sich unter Vorlage eines selbstgeschriebenen Gesuch» nebst Lebenslauf alsbald bei den Bezirksfeldwebeln in Gießen melden. Junge Leute, welche später capituliren wollen, erhalten den Vorzug.
Gießen, den 13. October 1896.
Großherzogliches Bezirks-Commando:
Detring,
Oberstlieutenant und Commandeur des Landwehrbezirks Gießen.
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9086| Da mein Sohn Hugo 8® schneider, welcher im 2".
steht, mich seit dem 16. Januar \ '• dSSwtllig verlasse«, und sei! '.v. Zeit nicht wieder in meine Fami u p rückgekehrt ist, sondern sich bei 0 Friedr. Weil zu Obborn^rr t hält, so mache ich einem seniT Publikum hiermit die Anzeige, to\ - selbe au« meiner Familie au keifte''s ist und ich für denselben tn feite b ziehung verantwortlich bin, im cu noch wer demselben etwa« MN er borgt, ich für benfelben Mot .■ leisten werbe.
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Citaratur uub A«nst.
— Soeben erschien die erste Nummer de« 33. Jahrgangs des Daheim, ben Jriebr. Jacobsen, der Verfasser von „Im Welt- Winkel" und „Waldmoder" mit seinem neuesten, auf dem Bodm der meerumschlungenen HerzogthÜmer spielenden Roman „Elfe" eröffnet. Daneben beginnt von Heinrich Seidel eine humorvolle Wanderung: „Neues vom WirthShaus zur Stranddistel". Die Nummer bringt u. A. ferner einen Artikel über die „ReichSdruckerel" von H. v. Zabeltitz und die lustige Geschichte einer „Dolomitenkraxelei" von Rud. Stratz. Zum ersten Male erfahren die Daheimleser auch die Namen der Fachredacteure für die fünf Wochenbeilagen des HaupiblatteS: Das „Frauen-Daheim" rebigirt die Dichterin Frida Schanz, die Beilage „Hausmusik" Ferd. Pfohl-Hamburg, dm„HauS-
Georg Schäfer.
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