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©legen, den 15. September.
6 »» güt die 8-i-r«U>er1am»loug de> »vaug-Iffch-a Bundel
find Darmstädter Zeitangen gufolge bereit» Die & e ft t art e a ..»ruck, und auch die übrigen Feftborbereitungtn bringen auf befinitioen »bfchiutz. wer nach eine W.hnung hab'° mtn tbut gut, tal recht halb dem verfitzenden bei Boi) minaicomitil (Htrin Robnagei, R-ckrrftrahe 15) mit' gutbdlen. Bor «lltm aber wirb el gut fein, die Erwerbung einer Festkarte recht,eilig ,u betreiben; benn aller »«“ ’ ficht nach werben biefelben ipäterhln fchnter für bi ein heimliche Bevölkerung zu haben fein. Und dach ist °d" festkarte weder der Beinch der vtrlammlungen im Snalbnn, noch au» de. Festlplelaufführnng am 30. September mlgll»- Damit nämlich nicht wieder der Srwerb der Ftftkanen übt. Haupt umgangen weide, hat man mit der Fistkarte ' p
Veranlagung der Ergänzungssteuer für die Zeit vorn | 1. flpril 1897 bis zum 31. Marz 1899 veröffentlicht.
tJerlta, 14. September. Wie die „Nat.-Ztg. hort, j wird die Einberufung beß preußischen Landtages keinesfalls im October erfolgen. Betreffs der auS dem Ministerium des Innern zu erwartenden Vorlagen wird ge- melset, daß die Grundzüge des Entwurfes eines Sparkanen gesetzeS bereits fertigqestellt und dem Minister von der Recke unterbreitet find. ES ist jednch noch fraglich, ob der Entwurf dem Landtage wird zugehen können. Dagegen ist -- als ficher anzunehmen, daß die Landgemeindeorbnnng für Hefiea-Nnssau In der bevorstehenden Tagung an den Landtag gelangt. Der Entwurf liegt zu. demnächftigen Befchluß. faffuna durch daS Staat-Ministerium vor.
Berlin. 14. September. Der Director der Colonial- abtheiluna im Auswärtigen Amt, Dr. Kayser, ist vorn Urlaub hierher zurückgekehrt und hat seine Amt-geschäs e I wieder übernommen. mVAP,c I
Breslau, 14. September. Ein interessanter Proceß I wegen Beleidigung spielte sich heute, wie der „dSreSlomer Gen.-Aoz." meldet, vor der hiesigen Strafkammer ab Der Mühlenbauer Paul Kühn hatte tu einer soc:ialistischen Der sammlung am 22. März d. I. behauptet, die i°cialistische cibce faffe in den weitesten Kreisen Wurzeln, sogar Beamte feien von ihr ergriffen- sogar Polizeibeamte der Schutzmann, schäft und Gendarmerie, welche zur Ueberwachung der focia- ltstischen Versammlungen commanbirt seien, huldigten der Soctaldemokratie. Der Minister Freiherr v. d.Recke sah | in dieser Behauptung eine Beleidigung der Schutzmann chaft und Gendarmerie und stellte bei der StaatSanwaltscha Strafantrag. Der Staat-anwalt beantragte zwei Monate Grsängniß. Der Gerichtshof erkannte auf Freisprechung unter Zuerkennung de- Schutzes von § 193.
Frankfurt a. M, 14. September. Die hier abgehaltene Delegirtenversammlung der hessischen Gewerbe- Vereine sprach sich in ihrer Mehrheit gegen deu Handwerk-, organisations Gesetzentwurf au-, da er für süddeutsche Der. bältniffe ungeeignet sei. , . .
Frankfurt a. M., 14. September. Morgen wird der Fernsprech-Verkehr von hier nach Ulm und Heilbronn eröffnet. Ferner dürfte schon morgen der Fernsprechverkehr zwischen Frankfurt a. M. und Köln eröffnet worden.
Heilbronn, 14. September. Gestern wurde hier der 15 deutsche Weinbau-Eong.eß in Anweienheit be« wlltttembergifchen Minister- be« Innern, v. Bischtck, eröffnet. Als erster vorfitzenber würbe gewählt; Geh. Comme.zlen.ath Wegele.-Mninz, zweiter vorfitzenber Freiherr v. Boihmnstn, bodlsch-r Oefonbler in München, britte. vorfitzenber Kammei- Herr v. Zehben-Nockenheim. De. erste Borfitzenbe sprach be. württembergischen Regierung bett btsonberenDank be-Weinbau- Beilin« au«, wobei er auf ble f. Z. brohenbe Weinsteuer und ble so wirksame Rebe be« Mluisterprästbenten v. Mittnacht
dagegen hinwieö. „ , ...
Wien. 14. September. Wie in hiesigen diplomatischen I Kreisen bestimmt versichert wird, hat in den letzten Tagen ein lebhafter Meinungsaustausch der Großmächte wegen der bedrohlichen Situation in Konstantinopel statt- gesun^en. Da« bereit- angekündigte energische Einschreiten der Mächte soll nunmehr Thatsache werden.
Brüx, 14. September. Der gestrige Tag ist ruhig verlaufen. Die Eindämmungsarbeiten scheinen endlich I von Eriolg zu sein. _. , .
Brüx. 14. September. Die Lage in der EinbruchS- ftelle hat sich infolge des heute eingetretenen Regenwetters wieder verschlimmert. Die Sachverständigen sind sehr vessimistisch gestimmt, da da- Waffer von Neuem steigt.
Brüffel, 14. September. Der „Soir" veröffentlicht über I die Entdeckung des internationalen Anarchiften- EomplotS in Berchem folgende nähere Meldungen. Englische DrtectiveS find in Antwerpen angrkommen und haben in der Wohnung der verhafteten Anarchisten umfangreiche Correfpon- denzen beschlagnahmt, woraus hervorgeht, daß der bekannte I inländische Anarchist Tynan in Boulogne für Mer gestern tintreffen sollte. Der franzöfische Polizei-Eommiffar von Boulogne wurde hiervon telegraphisch verständigt. Derselbe I begab sich mit vier Polizisten in daS Absteigequartier TynanS, wo er diesen im Bett verhaftete. Tynan ist bekannt unter dem Spitznamen Nummero Eins und war der Urheber des Dynamit Attentats vom 6. Mai 1882 im Phönixpark bei I Dublin, wobei Lord Cavendish umS Leben kam. In feinem Reisekoffer entdeckte man sehr compromittirende Correfpon- I 6en5C«otil, 14. September. Angesicht- seiner vielfachen I Dienste für Rußland erhielt Baron Alfon» Rothschild den Großcordon deS Weißen Adler-Orden«. I
Pari». 14. September. Den Morgenblattern zufolge beläuft sich der Materialschaden, welcher durch den Cyclon ungerichtet wurde, auf drei Millionen Franc-. Bis jetzt find 5 Opfer der Katastrophe beerdigt. Gestern befanden sich in den Spitälern noch 90 schwer Verwundete und | weitere 50 werden in ihren Wohnungen verpflegt.
Paris. 14. September. Ein gewiffe« Aufsehen erregt ein Artikel, welchen der italienische Deputirte Colajanni in der Nouvelle Revue veröffentlicht. Der Artikel richtet fich gegen den Dreibund, welcher für unzweckmäßig und für die Betheiligtrn für lästig erklärt wird.
Roubaix. 14. September. Gestern brannten in der Umgegend von Roubaix mehrere große Pachthöfe nieder. Unbeschreibliche Panik herrscht schon seit einigen Tagen in dieser Gegend, da zahlreiche Pächter Brandbriefe erhalten haben.
Loudon, 14. September. Die Freunde Dr. IamefonS und seine mitverurtheilten Genoffen haben mit ihrer öffent- lichen Petition behufs Freilafsu-rg der Gefangenen klägliches Fiasco erlitten. Obschon einige Blätter, welche noch Sympathieen für Jameson bewahrt hatten, meldeten, daß da» Publikum die Petition unterzeichne, so trug dieselbe gtfttrn im Ganzen nur vier Unterschriften.
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der nationalliberalen Partei durchaus ferne liege und bafr dieselbe Fühlung genommen habe m t Herrn Oberbürgermeister Snauth. Ferner wurde berichtet, der Oberbürgermeister habe erklärt, er würde nur dann seiner «ufstrllung als Candi'at zustimmen, wenn auch die freifinnige Partei dies gemeinsam mit den Nanonalliberalen thuu würde. Es heißt in einem der erwähnten Zeitungsberichte weiter, daß von Seiten deS Vorstandes deS nationalltberalen BereivS vertraulich Fühlung genommen werden solle mit Mitgliedern des Vorstandes deS freisinnigen Verein». Diese» sei geschehen durch eine offieielle Mtttheiluug seitens de» Herrn Rech», anwalt Dr. Fuhr, woraufhin vor acht Tagen in einer Bor. ftandSfitzuug der Freisinnigen der nationalliberale Vorschlag einer Candidatar unsere» Oberbürgermeister» zum Landtag gemeinsam für beide Parteien berathen wurde. Der Vor- stand war nun einstimmig der Meinung, dem gemachten Vor- schlag nicht beizutreten, sondern festzuhalten an der Person deS bisherigen Abgeordneten Rechtsanwalt Metz. Diesem Beschluß lag fern der Gedanke, al» erblickten die Freisinnigen resp. deren Vorstand nicht auch in der Person unseres hochverehrten Herrn Oberbürgermeisters einen durch- aus geeigneten Mann, der in jeder Beziehung berufen wäre, unsere Stadt Gießen im Landtag zu vertreten. Der vorstandSbeschluß sei geleitet gewesen von nur
politischen Rücksichten, die man der freis. Partei schuldig fei und welche darin gipfeln, da» Mandat zum Landtag der freisinnigen Partei zu erhalten, daß die Freisinnigen aber besonders die Pflicht haben, den bisherigen Abgrordneteu Metz nach Möglichkeit wieder zu wählen, nachdem derselbe
। iTöif Jahre sich der mit der Ausübung de» Mandat» verbundenen Mühewaltung jederzeit dereitwilligft unterzogen und derselbe sich zur Annahme einer Wiederwahl bereit» vor Wochen bereit erklärt hatte. Der Vorstand de» frei- finnigen Vereins erachtete zudem nicht die Form, in welcher von Seiten der nationalliberalen Partei die Anregung zuerst durch die Preffe an ihn ergangen, bevor eine vertrauliche Aussprache mit einander stattgefunden hakte, für die richtige. Dieselbe sei geeignet, den Anschein zu erwecken, als sollten die Freifinnigen mit der Proclamation deS Herrn Oberbürgermeister- als Candidaten für den Landtag vor eine Thatsache gestellt werden, AngcfichtS deren es kein Nein gebe. Wenn in unserer Provinz unter den heutigen Berhältniffeu die Freisinnigen wieder einen größeren poii-
I tischen Einfluß gewinnen wollen, so muß die Partei daran sesthalteu, sich nicht in dieser Weise daS Mandat für den Landtag auS der Hand nehmen zu laffen, zumal btt von den Gegnern gegen den bisherigen Vertreter erhobenen Vor- würfe durchaus unbegründet und unberechtigt seien. Herr Eichenauer bemerkte zum Schluffe: Nichts habe dem vor- stände ferner gelegen, al» etwa eine Aversion gegen Herrn Oberbürgermeister Gnauth, den wohl fämmtliche Freisinnige ebenso hoch schätzen und verehren, wie die Nationalliberalen, rein politische Erwägungen sind eS, die den Vorstand dabei leiteten, er bitte die Versammlung, einst,mm g ihre Zustimmung hierzu zu geben. Auf biefibejügliifce
I Anfrage deS Herrn Stieb er theilt Herr Eichenauer mit, daß man sich dahin geäußert, daß die Zustimmung zum Antrag Wafferburg, betreffend Wiederzulafstmg der
I Jesuiten und die Haltung deS RechtSanwaltS Metz b<t der Verstaatlichung der hessischen LudwigSbahn die Punkte seien, die eß angeblich den Gegnern unmöglich machen, für Metz zu stimmen. Herr Metz erklärt, bafe er M nie um ein LandtagSmaudat beworben, sondern daß ihm dasfrlde von feinen Parteifreunden stets angeboten worden Sei. ilr habe, daS wolle er offen gestehen, die Thätigkeit al» Vans- tagsabgeordneter die 12 Jahre hindurch al» eine liebgewordene Pflicht ausgeübt, die ihm bisher ja verhältmß- mäßig leicht geworden und immer noch Zeit gelaffen habe, seine Berufsgeschäfte anSzuüben. Er wolle aber gestehen, daß, al» er fich die Frage vorgelegt, ob er eventl. wieder ein Mandat zum Landtag annehmen solle, er geschwankt habe, benn er sei sich klar bewußt gewesen, baß. wenn er wieder gewählt werde, er auch wieder in den Gesetz- gebungSauSschuß gelangen werde und er habe sich nicht ver- hehlt, daß es infolge der Einführung de» Bürgerlichen Gesetzbuches für diese AuSschußmitglieder vermehrte Arbeit geben würbe, da schwierige juristische Fragen ihrer Lösung harren. AlS aber vor etwa 12 Wochen der LenbesauSschuß ber Freisinnigen Partei, der seine Berathungen in Darmstadt gepflogen, ihn gefragt habe, ob er daS Mandat eventuell wieder annehmen wolle, da habe er eS auch für feine PM gehalten, da» Mandat nicht abzulehnen. Er wolle gestehen, daß ihm die Candidatur deS Herrn Oberbürgermeister» feiten» der Nationalliberalen überrascht getommen. Die Ausstellung gerade dieses ManneS habe nach seiner Meinung nur den Zweck, den Freisinnigen einen Prügel zwischen d.e ! Beine zu werfen. Die Tactik der Gegner, zu versuchen, einen parteilosen Abgeordneten in die -weite Kammer zu wählen, sei ihm begreifl ch. .
I • BogeUbergee Hohenclnb. Bon der in Schotten oo- gehaltenen 11. Forstverfammlung »arbii eme ü«' wendung an den Vogelsberger fcöfjendüb oon 50 Mk. °us ber Kaffe be» Forstverein» für ba» Großherzogthum Hess u
•» Die Generalverfammlnng be» Freisinnigen Verein» für den ersten hessischen NeichSlagSwahikrei» fand gestern Abend im Restaurant Feibel statt. Herr Rechtsanwalt Metz als Vorsitzender erklärte Namens des Vorftanbe» zu Punkt 1 der Tagkiordaung „R-lch-tag-wahl», daff d« B-rftand dl-. Versammlung nicht früher berufen unb nicht früher in bie Wahlagitation eingetreten fei, weil man von der Erwägung geleitet gewefen, daß eS nicht richtig fei, früher daS Pulver zu verschießen, al» es nöthig war. Jedoch falle man ver- sichert fein, daß daS nöthige Rüstzeug zu dem bevorstehenden Kampfe bereit liege. Was nun die (Sanbibatenfroge betreffe, fo habe man zuerst baS Augenmerk auf einen Mann auS dem eigenen Wahlkreis gerichtet. ES hatte eine Zeit lang den Anschein, als ob sich ber alte Führer ber Freisinnigen, H„r Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch, bereit finben laffen würbe, die ihm angetragene (Sanbtbatur zum Reichstage anzunehmen, jedoch Gründe rein privater Natur hätten benfelben veranlaßt, für dieses Mal davon abzusehen. Der Vorstand habe dann einstimmig seine Wahl für die Candidatur auf einen Mann gelenkt, der dem Wahlkreis kein Fremder ist. Pro- i seffor Stengel-Greifswald hat sich bereit erklärt, die
I Candidatur eventuell anzunehmen. In ihm hat man den
Mann gefunden, von dem man wohl überzeugt fein könne, daß er entschiedener Anhänger ber freisinnigen BolkSpartei ist und der ohne Furcht und Tadel seiner Ueberzeugung Ausdruck verleihen werde, selbst ohne Rückficht auf persönliche Nachtheile. Herr Stengel wird einige Wochen in den Wahl- frei« kommen, um in Versammlungen seine Ansichten zu ent- wickeln und fich den Wählern vorzustellen. Auch Herr Eugen Richter habe versprochen, zu Gunsten Stengel» per- fänlich im Wahlkreis zu sprechen und so wolle denn die ver- sammlung beschließen, in einer zum 20. d. MtS. nach hier einberufenen Vertrauensmänner Versammlung au« dem Wahlkreis mit aller Entschiedenheit die Candidatur Stengel zu unterstützen und für besten Ausstellung sür bie Reichstag», wabl einzutreten. Die Versammlung nahm einstimmig bleien Antrag an. — Hieraus nahm Herr Fabrikant Eichenauer »u Punkt 2 ber Tagesorbnung, .Landtagswahl*, ba« Wort und führte u. A. au», daß der Versammlung wohl bekannt sei, daß vor wenigen Tagen ein Bericht in der Preffe erschienen sei über bie stattgehabte Generalversammlung be» nationalliberalen Verein», ber die Erklärung enthielt, baß eine Wiederwahl unseres seitherigen LaudtagSabgeorbneten
Belgrad, 15. September. In Bikalia wurden bei einem bulgarischen Raufmann Bomben sefunden. Der deshalb Verhaftete gestand indeß nicht, woher er die Bomben erhalten habe Einige Tage darauf starb er im Gesangnitz, angeblich ist er von feinen gefährdeten Mitfchuldigen vergiftet worben. lc.
Konstantinopel, 15. September. Die Finanznoth ist eine unbeichreidliche. Die Aufforderung an die Gouverneure, Gelber einzutreiben, blieb erfolglos.
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London, 14. September. Nach Privatmeldungen au6 Konstantinopel soll nunmehr mit der Niedermetzelung aller Christen begonnen werben. Weiter wird die sehr unwahrscheinlich klingende Nachricht gebracht, baß bie bepor- tirten Armenier auf Sch'ffe tranSportirt unb von blefcn in •ba« Meer gesenkt werben sollen.
Shristiania. 14. September. An bem Volksfeste zu Ehren Nansen« nahmen 80000 Personen Thell. Bjömson hielt eine Begrüßungsrede, bie nicht politisch gefärbt war. Nansen bankte unb verglich bie Einigkeit auf bem „Fram" mit den Parteiverhältniffen in Norwegen. Die Nanseufeier hat mit diesem volk-fest ihr Ende erreicht.
Berlin, 15. September. Der „Nat.-Ztg." zufolge befinden sich unter den Vorlagen ber nächsten Landtags- feffion jedenfalls auch solche über die Schuldentilgung unb Einschränkung ber Schwankungen, welche fich für bie Finanz- | Verwaltung au6 ber großen Deranberlichkeit ber Eisenbahn- Überschüsse ergeben haben.
Berlin, 15. September. Der „Local-Anz." melbet au« ! Sansibar: Dem Exsultan Saib Kalib soll bte ju Deutsch Oftafrika gehörige Insel Mafia als bauernder Wohn- fitz angewiesen werden.
Berlin. 15. September. Die gemeldete Verhaftung des BankdirectorS Schuster ist wegen Betrugs und Der- ! gehens gegen das Actiengesetz erfolgt.
Wllhelmshaven, 15. September. Nachrichten aus Ost- afien zufolge wurden bis zum 2. August 19 Leichen von der „311iß" gefunden unb auf bem neuerworbenen Friebhofe beigesetzt. _ .
Hamburg, 15. September. Der Rebacteur stenzke oom soclallslffch-n „Echo" ward- vom Sanbgetidlt wegen Belobigung deö General Oberst Grafen Walbersee zu300Mk. Geldstrafe verurtheilt. .
Pest, 15. September. In Zala Egerßeg griff auf der Straße der Husarenoffizier Syasti den Advocaten Ciißmak mit dem blanken Säbel an, worauf der Advocat den Offizier niederschoß. Duell-Verweigerung war die Ursache I des Rencontres.
Bent, 15. September. Der Personevzug aus Ostende- Köln stieß auf einen Zug der Schlafwagen Gesellschast. Die I Maschine zertrümmerte einen Salonwagen. Mehrere Bahnbeamte wurden verletzt.
London, 15. September. Die verhafteten Anarchisten I sollen auch ein Attentat auf daS Leben der Königin Victoria beabsichtigt haben. Siner ber verhafteten Anar- I chisten ist ber Amerikaner John Kearny, welcher im -oahre 1893 an bem Attentat gegen bie Glasgower Gasanstalt be- I Wilna, 15. September. Auf bem Trizkisee fenterte ein Boot, wodurch acht Personen, darunter fünf Frauen,


