1
•• Die Aetienzeichnungen für daS Gietzeier Bolksbad haben bis jetzt die Summe von über 20000 Mark ergeben, ein erfreuliches Resultat, wenn man berücksichtigt, daß mit der Aufforderung zur Zeia, d . nach Ablauf der
Reisesaison begonnen hat und naturgcmuß erst eine sehr kleine Anzahl von Personen hat aufgesordert werden können. ES verdient hervorgehoben zu werden, daß gerade in den hiesigen Profefforeukreisen das Unternehmen großen Sympathien begegnet und die Herren sich hervorragend mit Geldbeiträgen betheiligteu, obgleich sie mit den Interessen der Stadt doch nicht so eng verwachsen sind wie die Bürgerschaft Gießens. Hoffentlich findet dieses schöne Beispiel Nachahmung.
** Ehrende Anerkennung. Der renommirten Nähmaschiuen- Firma Singer Company A.-G. (oorm. G. Neidltnger), welche auch in Gießen, Bahnhofstraße 2 eine Niederlassung hat, ist auf der Electrotechuischcn Ausstellung in Stuttgart für ihre Nähmaschinen für Hausindustrie und Fabrikation-- zwecke die goldene Medaille zuerkannt worden.
Nach dem soeben erschienenen Geschäftsbericht der Versicherungs-Anstalt Gr oßherz ogthum Hessen für 1895, der zugleich statistische Nachweise über die letzten 5 Jahre enthält, find bis Ende 1895 im Ganzen bewilligt worden: 1) 4163 Altersrenten, 3084 für männliche und 1079 für weibliche Personen- davon find inzwischen in Folge von Tod re. wieder 1248 weggefallen, so daß der Bestand zu Ende 1895 2915 betrug- 2) 2142 Invalidenrenten, 1720 für männliche, 422 für weibliche Personen- davon find durch Tod, Verzicht, Entziehung wieder 641 weggefallen, so daß der Bestand 1501 war. Die Höhe der Altersrenten schwankt zwischen 106,80 Mk. und 191,40 Mk. jährlich, diejenige der Invalidenrenten zwischen 110,40 Mk. und 144 Mk. jährlich. Im Ganzen wurden aus Mitteln der VerficherungS- Austalt an Renten gezahlt tu den 5 Jahren 1 304700,44 Mk., dazu kommt noch der Reichszuschuß, der für jede Rente jährlich 50 Mk. beträgt, und der Anthetl fremder VerficherungS- Anstalten. Altersrenten wurden bewilligt in 1891: 2562, 1892: 506, 1893: 413, 1894. 351, 1895: 331. Die große Anzahl der Jahre 1891 und 1892 erklärt sich daraus, daß Alle, welche am 1. Januar 1891 bereits über 70 Jahre alt waren, Altersrente beanspruchen konnten, wenn fie 141 BeschäftigungSwochen in den Jahren 1888 bis 1890 Nachweisen konnten. ES hat sich auch gezeigt, daß damals viele in Folge falscher Bescheinigungen Rente erhielten. Seitdem wirkliche BeitragSleistung erforderlich ist, gehen die Altersrentenanträge sehr zurück. Seit 1895 ist bereits der sogen. BeharrungSzustand eiugetreten, d. h. die Zahl der jährlichen Neubewilligungen und der Wegfälle von Altersrenten deckt sich fast genau. Invalidenrenten wurden bewilligt in 1892: 203, 1893: 472, 1894: 658, 1895: 809- eS findet also eine stetige Steigerung statt. Dies liegt daran, daß die gesetzlichen Voraussetzungen der Wartezeit sich immer leichter erfüllen laffen, je länger daS Gesetz in Geltung ist, und die GesetzeSkenntniß sich verbreitet. Die Bertheilung der Renten auf die einzelnen Städte und Kreise ergiebt, daß auf die Landkreise eine unverhältnißmäßig hohe Anzahl Renten, besonders Altersrenten entfallt- während z. B. auf die Stadt Darmstadt mit etwa 57 000 Einwohnern 169 Altersrenten kommen, entfallen auf die Landkreise Dieburg (54000 Einwohner) 296 und Erbach (47 000 Einwohner) sogar 396. Wie bemerkt, hängt dies Mißverhältniß theil- weise mit unrichtigen und unzuverlässigen Bescheinungen vom Lande zusammen. Bet den Invalidenrenten ist der Unterschied nicht so groß- immerhin entfallen z. B. auf Mainz- Stadt 121, auf Landkreis Bensheim 169. Was den Anthetl der verschtedeneu Berufsgruppen an den Renten betrifft, so beträgt derjenige der Land- und Forstw rthschaft 1737, der Industrie und Handwerk 1474, Handel und Verkehr 98, Staats-, Gemeinde-, Ktrchendienst 576, häusliche Dienstboten 278 Altersrenten. Bei den Invalidenrenten ist das Ver- hältniß wesentlich anders- die obigen Gruppen sind dabet bethetltgt mit 470, 1297, 91, 90 und 194 Invalidenrenten. Von Interesse sind ferner Vergleiche über die JnvaltditätS- ursachen. Den hervorragendsten Anthetl an denselben haben die Krankheiten der AthmungSorgane u ib zwar: 1) Lungenemphysem und Asthma 454; 2) Lungentubereulose 350- 3) Krankheiten der Luftröhre und des Kehlkopfes 117. Sodann find noch von Bedeutung die Altersschwäche und Blut- armuth mit 228, Krankheiten der Bewegungsorgane mit 163, der Augen mit 110, Rheumatismus mit 167. Am geringsten find betheiligt Krankheiten der Ohren (3) und der Zähne und Zunge (7). Die Krankheiten der AthmungSorgane bilden demnach den dritten Teil aller JnvaliditätSfälle. Beitragserstattung an weibliche Personen, welche fich verheirathet haben, erfolgte in 203, an Hinterbliebene von verstorbenen Versicherten in 46 Fällen. In 25 Fällen hat die Versicherung-. Anstalt das Heilverfahren übernommen, wovon bet 9 Kranken Heilung bezw. Herstellung der Erwerbsfähigkeit erzielt wurde- es handelte sich in 14 Fällen um Rheumatismus, in 4 um Lungen», 3 um Augen», 2 um Haut» und je 1 um Nervenkrankheiten und Verletzung. Die Kur wurde ausgrführt in Bade- oder Luftkurorten oder in Krankenhäusern.
* Nidda, 12. October. Der seitherige GerichtSasstssor Herr Link in Friedberg wurde alS zweiter Rechtsanwalt bei hiesigem Amtsgerichte zugelaffen. — Unterhalb
der von der Schloßstraße abzweigenden Krug'schen Gaffe
wurde ein, wohl Jahrhunderte altes, starkes, sehr gut erhaltene- Hirschgeweih zu Tage gesvrdert, daffelbe ging leider in Stücke. Da- erwähnte Terrain gehörte bekanntlich zu der einst recht stattlichen Burg de» Grafen zu Nidda.
§ Grebenhain, 10. October. Wie sehr nothwendig es ist, daß die längst genehmigte und vermessene Nebenbahnstrecke Lauterbach —Grebenhain sobald als möglich gebaut wird, beweist die Thatsache, daß kürzlich hier in einer
Nacht 17 Geschäftsreisende logirten. Unter diesen Geschäftsreisenden befanden fich Vertreter für Wein-, Branntwein», Mehl», Kaffee», Cigarren-, Manufactur-Geschäste u. s. w. Jntereffant war, eS am andern Morgen zu sehen, wie die
Reisenden nach allen Himmelsrichtungen ihr! Touren antraten, theilS za Wagen, theilS zu Fuß, theilS per Poft. Auch sonst ist der Verkehr hier ein sehr reger, waS daher kommt, daß von hier aus täglich zweimal Fahrposten nach Gedern (Bahnhof) und Herbstein bezw. Lauterbach und ein» mal täglich eine Fahrpoft nach Freiensteinau abgeht und an- kommt.
□ Darmstadt, 12. October. Die diesmalige General» Versammlung des LandeSgewerbevereinS trat heute im „Taalbau", präsidtrt vom Vorfitzenden der Grohh. Centralstelle für die Gewerbe, Herrn Geh. Baurath Sonne und von wett über 100 Mitgliedern besucht, zusammen. Den Willkommgruß der Stadt entbot Herr Oberbürgermeister Morneweg, der dabei die Hoffnung aussprach, daß in den jetzt ventilirten, für das Handwerk so hochwichtigen Fragen eine Einigung zum Wohle desselben erzielt werden möge und die heutigen Verhandlungen dazu beitragen möchten. NameuS des hiesigen OrtSgewerbevereinS sprach Herr Spengler» meister Rockel Worte der Begrüßung, daran erinnernd, daß hier in Darmstadt seiner Zeit die ersten Bausteine zum LandeSgewerbeverein gelegt worden und diese zu einem mächtigen Bau gediehen seien, von denen in hervorragender Weise Segen für das Handwerk ausgegangen, um im Weiteren der möglichst regen Betheiligung der Gewerbetreibenden an der Arbeit in den Gewerbrveretnen das Wort zu reden. Beide Redner fanden Beifall. Den Bericht über da- letzte VeretuSjahr trug in ausführlicher Weise Herr Regte- rungSbaumeifter Noack, Hilfsarbeiter an der Centralstelle für Gewerbe, vor. Nachdem man daS Andenken der in diesem Zeiträume verstorbenen Mitglieder (40) in üblicher Weise geehrt, wurde mitgetheilt, daß der LandeSgewerbeverein im letzten Berichtsjahre um 72 Mitglieder zugenommen habe und nun deren 5691 zähle, darunter 2956 in Starken- berg, 1505 in Rheinhessen, 1151 in Oberhessen und 79 außerhalb Hessen- wohnende- 87 Mitglieder gehören keinem OrtSvereine an, deren eS jetzt 62 gibt. DaS Wachs» thum der Mitgltederzahl entfällt nur auf die Provinz Starkenburg- Rhetnheffen hat 40, Oberhessen 22 weniger alS in 1894/95. Ein besonderes Ereigniß im Vereinsleben war die Einweihung des neuen DtenftgebäudeS der Centralstelle am 9. April d. I. In besonderem Maße, beschäftigte den LandeSgewerbeverein die Frage der Organisation des Handwerks, deren Hauptphasen der Vortragende kurz zusammenstellt, dann auch gewerbliche Gesetzentwürfe, die Frage des einjährig - freiwilligen Militärdienstes besonders befähigter Handwerker und Anderes mehr. Bei der chemischen Prüfungs- und Auskunfts-Station für die Gewerbe, deren GrschäftS- kreis sich erweitert hat, sind im Ganzen 502 AuSkunfts- ertheilungen u. s. w. erfolgt. Im neuen Gebäude wurde ein großer Lesesaal mit offenliegenden Adreßbüchern für Gewerbetreibende, BezugSqaellen-Verzeichniffe u. dgl. m. eingerichtet, ebenso eine Vorbilder-Sammlung, ein Patentschriften-Raum, welche Hilfsmittel alle der Benutzung offen stehen. Zu den 62 OrtSgewerbevereinen sind neu Bischofsheim und GustavS- burg gekommen- mit Laubach und Lampertheim sind noch besondere Verhandlungen im Gange. Den freiwilligen Gesellenprüfungen unterzogen sich 190 Lehrlinge gegen 163 im VorberichtSjahre. Ausstellungen fanden statt tn Michelstadt und Groß-Steinheim- an der deutschen Schlosserei-Ausstellung in Mainz war die dortige Kunstgewerbeschule und die gewerbliche Centralstelle als Aussteller betheiligt. An 15 Orten gelang bezüglich des SönntagsvormittagS-Unterrichts und des Kirchenbesuchs bis jetzt noch keine Verständigung zwischen Geistlichen und Schulvorständen und bedarf es weiterer Verhandlungen. Die Handwerkerschul-Commission erhielt einen neuen Vorsitzenden tn Herrn Baurath Wtessell - Darmstadt. In Nidda hielt Herr Drechslermeister Schulz einen unentgeltlich besuchbaren CursvS zur Ausbildung im Kerb- und Flachschniit sowie Holzbrand mit gutem Erfolg ab- auf weitere solche und ähnliche Curse soll daS Augenmerk gerichtet werden. Bezüglich der Errichtung der Weberschule schweben noch Verhandlungen und wird solche wahrscheinlich nach Lauterbach kommen. Die Aufwendung für die Schulen in 1894/95 war inSgesammt 254,000 Mark, davon Seitens des Staats 121,000 Mark, Seitens der Ort-- vereine, Sparkaffen und Gemeinden 80,000 Mk., wahrend durch Schulgeld 53,000 Mark aufkamen. Innungen be» stehen jetzt 34 in unserem Lande, davon je 9 in Darmstadt und Mainz, 3 tn Gießen usw. Am 26. Januar ds. Js. bildete sich in Mainz ein Centralverband hessischer Innungen und BrrufSvereine. In WormS trat am 15. April c. eine Fleischerschule ins Leben. Der sehr lehrreiche Bericht schloß mit besten Ausblicken tn die Zukunft für die Sache des LandeSgewerbeverein-.
Der Vorsitzende theilte nunmehr, zur folgenden Besprechung über die Handwerks-Organisation vorbereitend, die bisherige Thätigkeit innerhalb des Vereins in dieser Sache und den jetzigen Stand derselben mit. Auf die (seiner Zeit auch in b. Bl. erwähnten) bezüglichen Fragen der Regierung an bte Orls^ewerbevereine ftnb bis jetzt 33 Antworten eingegangen- 3 sprechen fich für eine Zwangs- organisaiion au-, 6 für einen Antrag beS Verein- Darm- stabt betr. die anderweitige Organisation des LandeSgewerbeverein- und der gewerblichen Centralstelle, noch mehr Vereine stehen diesem Anträge wohlwollend gegenüber. Der engere Ausschuß de- LandeSgewerbeverein- hat nun in einer kürzlich abgehaltenen Sitzung Befchlüffe, zum neuesten Vereins» rechte betr. Gesetzentwurf gefaßt, die er al- „erste Lesung" bezeichnet, da die Materie in einer zweiten Sitzung unter Zuziehung einer größeren Zahl von Handwerksmeistern und Handwerkern nochmals erörtert werden soll. Diese Be» schlüffe gehen im allerwesentlichstrn dahin: 1) ein solcher ZwangSorganisationS-Gesetzentwurf ist nicht nöthig, deffen Durchführung wäre sehr schwierig, insbesondere auch kost» spielig, dagegen ist eine Organisation des Handwerks an und für sich empfehlenSwerth; 2) eine Beffernng wird eine solche gesetzliche Maßnahme nicht bringen, vielmehr jede Einengung und Belastung des Handwerks der Großindustrie
Schwurgericht.
W. Sieße», den 12. October 18* * * §
Fortsetzung der Verhandlung gegen Frist ®oe,etr Erainseld.
WaS die angeblich begangene Untreue all tigter der Wittwe Bär anbetrifft, so erklärtt®J er habe fich all Generalbevollmächtigter zur Adye i Spareinlage für berechtigt gehalten. Jh» ‘el 1
W
Hi
U°°tie i unter,
Vorsprung geben- 3) eine solche Organisation, wie k- letzte preußische Entwurf enthält, würde den vestanö' LandeSgewerbevereinS empfindlich schädige»- 4) als a Mittel zur Förderung des Handwerk- find empfebkr^ | vor allem eine auf einfacher Grundlage beruhende O -J fation desselben, Förderung des genoffenschaftlichen ÄnlariJ schluffes, Errichtung von Gewerbekammern, Regelung im ~ J des, mehr aulzugestalteuden, Bötticher'scheu Entwurfs Jj richtung von mehr gewerblichen Fachschulen im engeren «= J und Vervollkommnung der heutigen Werkstattlehre u. tc ji Den Darmstädter Antrag, betr. die UmgtRaltur J LandeSgewerbevereins und der Crntralstelle, hält der a. Ausschuß für sehr beachtenlwerth, meint aber, daß ■ Frage nicht für Hessen eigenartig gelöst werden solle ' dern eine reichsgesetzliche Lösung demnächst wahrschemü, . — Die DiScusfion hierüber war sehr lebhaft und utr-, reich. Herr Dr. Schneider-Worms verwahre ht werbevereine dagegen, daß die Innungen fie zu böcken machten und kann sich von einer Zwangsorgan -, nichts versprechen. Herr M a ch w t r t h - Alzey stimmt zu und möchte den Darmstädter Antrag im Auge hü wissen. Scharf gegen die ZwangSorganisation sprich, -e Reallehrer Kahl- Wimpfen. Die Herren Jutzt und Rc^- Darmstadt treten für den Vorschlag deS Darmstädter fc eins «in. Herr Michael-Offenbach legt eine l’arje ■■ die Nichtgewerbetreibenden in den Gewerbevereinrn Herr Dr. S ch rö der-Darmstadt möchte den Entwa,- - ohne Weiteres verwerfen. Herr Oberbürgermeister fLj • WormS weist darauf hin, daß die Neuorganisation r. ’ dem staatlich organisirten Boden der Selbsiverwalwn; c • lich sei, nachdem Herr Metzgermeister Falk-Main, -‘t 1 ZwangSinnungSstandpunkte bekannt hatte. Ein k - ' wurde nicht gefaßt- auch fielen wegen der Beschrank.- Zeit zwei Vorträge für diese- Mal an-. — Dir General Versammlung wird in Alzey, das auch nrr fi.i' stellung veranstaltet, statlfindeu.
Nach der Versammlung, der feiten- der Ätgttr:- Geheimrath Emmerling beiwohnte, war Festmahl, : - Besichtigung der chemischen PrÜfungSstation und hl -t- scheu ElectricitätSwerkes. Die ganze Tagung verl'ri - lehrreich und anregend.
□ Darmstadt, 12. October. Nach einer Zusac ra stellung deS Vereins hessischer Forstassessorei. : dermalen 52 noch nicht definitiv angestellte assefforen in unserem Lande vorhanden. Studienbri • sollten vor Ergreifen deS ForstfacheS diese Ziffer tocü Berücksichtigung ziehen.
nn. Darmstadt, 12. October. Die weltbekannte fy.t und Expsrtbrauerei von JustuS Hildebrand zu Pfunxsiik beging heute den Tag ihres 50jährigen Bestehen! : festlicher Weise. Zahlreiche Feftgäste aus dem Kreise ihrir b nehme? hatten sich zu dieser Feier eiogefunden und trj:!a von der Jubelfirma auf- Wärmste begrüßt. Um 11 2: Morgen- begannen die Festlichkeiten mir einer des ganzen großartigen Etablissement-, dem kann rin gch stück für die Festgäste folgte. Nachmittag- vereinig,, 1 die Theilnehmer au der Feier in dem von der Firma tyti erbauten Festzelt za einem Frstessen, zu welchem aut rt gesummte Personal der Firma eingeladen war. Z-Hlnd Glückwünsche auS allen Theilen des Reiche- trafen ib ui des Tages ein. Seitens des Gemeinderaths voo Pflmgl» wurde der Jubilarin eine prachtvoll ausgeführte kunde für ihre ersprießliche Thätigkeit um dal So:, ji Blühen der Stadt durch den Bürgermeister Lang Uter i. Auch Bürger von Pfungstadt ehrten die M'grn J durch eine prächtige Gedenktafel. Am Abend fand ei- ti • Uch gespielte- Theaterstück statt, dem fich ein loltnn<- t'. anschloß. Daß dem vorzüglich gebrauten Festbißt bt vt-: Ehre zu Theil wurde, gilt alS selbstverständlich.
nn. Darmstadt, 12. October. Herr I. Kaemps in der Director der Bank für Handel und Jndustlie borun fich gilegentlich seine- 25jährigen Dienstjubiläu, i da- er kürzlich beging und dem von den hiesigen des Instituts eine GlÜckwunschadresse überreicht wurde, rr ' einmal sehr nobel gezeigt. Derselbe bestimmte nämlich, 4 sämmtlichen an dem Institut Angestellten b s Hera': i Hausdiener ein voller Monatsgehalt auf seine Rechnui g -• zuzahlen sei. Ferner übermachte er den ältesten der Berliner Filiale, die ebenfalls ihr 25jährigel 3ufc:Ui des Bestehens feierte, je 2000 Mk. und bewirtherr dir amten der Berliner Filiale mit ihren Familien. Der 8?z den der Jubilar hierfür verwendete, soll ungefähr 80 000 V. betragen. DaS verdient Nachahmung.
Darmstadt, 12. Oclober. Unter den hier ®,t e3 russischen Geheimpolizisten befinden sich, ®e bemerken konnte, auch einige Radfahrer, sowie eine hj fahrerin, welche bei den Ausfahrten del ÄaUtil dr«' 2- öfter- in einiger Entfernung folgen oder voraulfahrri'
Offenbach, 12. Occober. In unserer Stadt, dir 40,000 Einwohnern etwa 13,000 Katholiken zä)lt, »•' her nur eine katholische Kirche, die im Westrnd Die katholische Gemeinde plante schon seit langer BfC Errichtung einer zweiten K'rche für dal Ostend, da aK' Mittel dafür noch nicht vorhanden find, hat man eine Nolhktrche In einfachem Bauwerk aufgeiübrt, die |< Morgen geweiht wurde. Die Sinwe hung wurde ur,eIjL' Betheiligung der Katholiken durch den L schos von v Dr. Haffner, vorgenommen.
< a.®’1 bmg « bn
ESP“ 8 bis c‘ltyof Lenvei nn Blocke «Men,
tüM0 ’ tfr » tdo»®!0' j Zt
rt =t «itti
«•
0ix'ia«fl vp
fc.a Ht
;:n #!»»•" ' 4|f I6i»« n 1»'** 118 ertfr"11 al,in |yi(i ' 1
B«i w pl'H« wH«i davail z gidelttt ist- 1 41 wird I H-.iorilh 8ra
hn »aal iWti u3r an So®011 X 22 bis 24 !
hsbrn- Der iftn Sef-Sst- । IN".
gstfrau des o ^feb ob rom® jri 9 John alt, l ttnnomma, tan i)r Kann bal)tut M ihr Wann li vfndr brnozrn, hi btt Staaten Dann bacon ab ui 400 Mark haart. - Drr. «gro ttfunbit. Dar, um fich da a-illsrhrn. Ob ticn Zenge mch Hngitugttn Grs !i-n Z-.uge nid 6jm»rr eine 6i»agtr, btt । tcrajgtnhtrfan hn Olbrstzausen U Arbraar 189: Stabt btlÄngtlli 6:aab bntn er i fibninnng nsolj btt vücher drs 8 «Hal dm Frisch t®« lach hin $ tagt °°r Löffler 8!lt fb dieser fd ,5i Affler gest ihuebm oder e W«hr, n erinnei
war. — Ö-Mlbaafe«, roc ,fi0Dfl -rs LH Mtoe lugtftam &Ä aögnechaet Nt kache so hlid ljf|tforb(n, fich fich, daß den ;
1,1 Sommer i


