von wünschen möchte, es werde an einem bedeutsamen Zeit« punkte der Zukunft, etwa an der Wende des Jahrhunderts, als endgültige Bekräftigung de» GcfühlS nationaler Zusammengehörigkeit, von Nord- und Süddeutschland gemeinsam zur Ausführung gebracht.
• «tue Krieg».«rin»eruog. Lieutenant B. von einem bayrischen Jäger-Bataillon sieht einen Soldaten seiner Compagnie auS einem Kramladen Blllejaifs kommen und Hört, wie dieser über „die Dummheit der Malefiz-Franzosen' raisonntrr. B. fragt den Jäger, waS er denn in dem Laden habe kaufen wollen. „A Salz, Herr Leutnant, und segn'S, die Kerl habn g'wteß gnua und woll'n wer nur kanS geben. Ich habS zehnmal g'sagt, — a Salz, a soa Salz zum Salzen möcht i, nit amol verstanden hab o fie'S, wenn ichs noch so laut g'eschrtcn hab." Lieutenant B. nimmt ein Blatt Papier auS seinem Taschenbuch und schreibt darauf: „du sei.“ „So, da steht» drauf, waS Salz auf franzöfisch heißt, jetzt werden sie'S verstehen." „Ich dank g'horschamst, Herr Leutnant."— Anderen Tage» fragt v. den Soldaten, ob er sein Salz erhalten habe. „Net glet, Herr Leutnant, fie haben a nit recht franzöfisch - ich hab' zwanzigwal g'sagt, an „Dusel" will ich, und die Lampel haben mich nit verstanden- erst wie ich g'sagt hab': „Jetzt hau i aber gleich Euer ganz Malefiz- glump z'samm!" und hab' so a bisiel mit der Faust auf n Tisch klopft, da verwischt der Oan den Zettel — nachher hab'n» mer gleich a Salz geben."
• Für ein in Pari» zu errichtendes Denkmal Pasteurs wird jetzt in Frankreich eine Sammlung veranstaltet und von dem ComitL in dem betreffenden Aufruf betont, daß da»
Wirken de» großen Verstorbenen von so allgemeinem Nutzen gewesen sei, daß wohl auch auf die Betheiligung de» AuS- laadeS gerechnet werden dürfte. An der Tp tze de» Unter« nehmen» stehen die Präfideoten der Akademie der W ffen- schafren, der Direktor der medicinischen Facultät, jener de» Institut» Pasteur, ferner Baron Rothschild u. A.- Beiträge werden von der Direction de la Souscription Internationale pour le monument Pasteur, Paris 25 rue Duti»t, a? genommen. (Mltgetheilt vom Internationalen Patentbureau Carl Fr. Retchelt, Berlin N.-W.)
♦ Welche enorme Summen für vriesmaiken bezahlt werden, lehrt die Thatsache, daß letzter Tage Herr Gaston Favre in Mühlhausen (Elsaß) au den Briefmarkcnhandler JuleS Bernichon in Part» seine Sammlung ungebrauchter Europa-Marken für IIOOOO Mk. verkauft hat. .Ebenso hat dieser Tage Herr Robert Ehrenbach in Loudon (ein geborener Frankfurter) seine Speclalsammlung nur ungestempelter alt« deutscher Marken für 120 000 Mk. verkauft. Käufer ,st da» Briefmarken. WelthauS Stanley Gibbon» Limited in Loudon.
Literatur uud Kauft
- GeoraBrandcS Ludwig«Srue und £einri» Heine. Zwei literarisch- Eh°racterdtld-r. Gr. 8 1896 Vornehm auSqe- stattet. Elegant brochirt Mk. 2.50 In eleg. Ortg.-Letnwdbde Mk 3 50. Verlag von H. BarSdorf in Leipzig. Unter dm Porträt», welche Georg Brandes in seinem berühmten Hauptwerke, den „haupt- strömungen der Literatur deS 19. Jahrhundert»" in so geMreicber und eigenartiger Weise gezeichnet hat, tritt wohl ketnS markanter
hervor ol» daSjmige Börne» und Heine». Währmd d.. Gestalt' Börne», diele» undestechltchm und feurtam Pattio en, immer mehr zu verblassen beginnt, da das heutige Geschlecht zerre Kamp'er der breitzizer Jrhre nicht mehr zu würdrgen versteht, erstrahl yeinnch H-ines Lud in immer hellerem Glanze, dringen Mn« Werke in zadllolen Neudrucken in immer tiefere Schichten. Georg Blande» gi-bt in der vorliegenden Biographie in unparteiischer, nach wahrhaft historischer Gerechtigkeit strebender Krttck, em eigenartiaeS B ihrer Sch-ächen und Fehler, aber nicht oUnder auch ihrer Vorzüge Die Antikritik vo.i Börnes Anariffe auf Do«the, Börne« Verhältn», zu Wolfgang Mevzei, iu Jeaoelle Wohl, bie 3941-0« jBticfe, meisterlich geschildert. Üngemrtn geistvoll und lehrreich «der sind die Parallelen zwilchen Heme und Goethe, Heine und Artstophane», Heine und Rembrandt, lowte die Dar- und Klarlegung derzenigen wunden Punkte im Leben Heine», die ,hm immer wieder von feinen bekannien Gegnern vorgcworfen werden. Wie immer man stch zu Brande» Ausführungen verhallen mag — stet» stnd ste an- ziehend, da sie in freier, unabhängiger, Rückgrat zeiamder Form geschrieben sind. So wird auch diese Borne- und Heine Characterifttt neben Heller Begeisterung — die gehässigste Anfeindung «An», jedenfalls aber einen nicht unwichtigen Beitrag zur Heine-Literatur bilden.
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O versucht ^ Wenn nicht, dann säumen Sie nicht «nger. E» giebt U kein probatere» Mittel um schnell und ohne viele Mühe, ohne O Schaden für den Stoff hübsche weiße Wäsch« zu erhalten- D Man achte auf die Schutzmarke den .Schwan O Dorräthtg in allen Droguen- und befferen Golonun* waarenhandlungen 1010
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2390 Wellen Radel-Reifig, 1 rm Buchen-Stockholz, 2 rm Eichen-Stockholz,
st riet 13 43
3
2
13
2
2 9950
Annaberg, versteigert: Stück Nadelftämme mit 5,26 fm, Stück dtadelstangen mit 3,08 fm,
85jg=* Niederlagen durch Placate kenntlich.
748
Eichen-Scheitholz, Aspen-Scheitholz, Buchen-Knüppelholz, Eichen-Knüppelholz,
öffentlich verdungen werden.
Plan, Arbeitsbeschreibung und Be-
nur ächt in Gläsern d 30 und 50 4 bet
Ctto Höchst»«-* in «ieße». 618
Holzversteigerung
im Gießener Stadtwald.
Montag, 16. März 1896, vormittags 91/, Uhr beginnend, werden im Gießener Stadtwald, Di-
Verdingung.
Die zur Errichtung, sowie zum Abschlagen des Freibades und von Schutzgeländern an der Lahn erforderliche Zimmer» u. Schreiuer- arbeit soll
Donnerstag, den 19. d. Mts., vormittags 11 Uhr
0.80
O.H5 0.38 0.35 0.75 1.40
forstungswellen 1. Qualität). Wellen Eichen-Reisig,
Montag den 16. und Dienstag den 17. März, Nachmittag» 2 Uhr,
Freiherr!. Rentei zu Londorf in Em pfang genommen werden. Hebet« weis ng Dienstag den 17. März.
Papiermühle, 12. März 1896. Freiheitliche Qbetfötsteter Rabenau.
Schwöret. 2453
Für die Großherzogliche psychiatrische UniversitätS-Klinik sollen für da» Rechnungsjahr 1896/97 auf dem Wege öffentlicher Submission
4,5 rm Nadel-Stockholz, Die Zusammenkunft ist auf Lichersttaße an der 9. Schneise.
Gießen, den 9. März 1896.
Ktoßbetzogl. Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Wolff. 2366
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geben werden.
1) Die Lieferung oon: Backwaaren, Fleischwaaten, Speceteiwaaren, Milch, Butter und Eier, Biet, Ei», Wein, Kleider für Pfleger und Pflegerinnen.
2) Da» Reinigen de» Küchenherde» und der Oefen.
3) Da» Reinigen der Senkgruben und Fortschaffen des Kehricht».
4) Die Abgabe von Knochen und Gespül.
5) Die Abgabe von leeren Flaschen. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen Nachmittag» von 3 bi» 5 Uhr auf dem Verwaltungsbüreau offen.
Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 20. März d. Js., Vormittag» 8 Uhr, auf dem erwähnten Büreau abzugeben.
Zuschlag erfolgt bi» zum 25. März d. IS.
Gießen, am 12. März 1896. Großherzogl. Verwaltung» - Direction der psychiatrischen UniversitätS-Klinik.
Sommer. 2452
.... AspeN'Knüppelholz, Wellen Buchen-Reisig (Durch«
Holzverkauf.
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Bauholz sind abzugeben. Gefl. Anfr. I mit Marke unter „Holzverkauf" bei
SrnMtt i)rivat« Beamten-Verein Ittfl^tbnrg. Sorporationsrrchte, staatliche Vberanfstcht. »ersorguugSkaste« 2302 aller Art V«rmS,en ea. 2 Dttuioncu Mart.
Jeder Angestellte deS Handels, Verkehrswesen», Schulwesen», der In- duftrie, Lavdwirtbichast. Forstwirthschast rc. dem die Sicherstellung der Butunft und die fdncr Familie am Herzen liegt, versäume nicht die ü er den Deutschen Privat-Beamten-Derein, seine Bestrebungen und^Einnch langen ortentirende Brochüre kommen zu lasten- Dieselbe wirdkostnUo» abgegeben durch olle 280 Zweigvereine, Verwaltungsstellen und Orts- gruppen im Reiche, sowie durch das Direelorium zu Magdeburg.
empfiehlt al» besonder» preiswerth:
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(anerkannt feinste Qualität)
Gr.-Rechtenbach. 12. März 1896.
Das Bürgermeister-Amt. 2455
Die Holzversteigerungen vom 3. und 5. März l. I. sind genehmigt. Die Absuhrscheine können von Montag den 16. März ab auf
SV, »» la. Junge Schnittbohnen, 2 M.
,w eor"n md*' -' 'la. Stangenspargel, 1 -*fb.
la. Kothaer Gervetatwurst ä ^?fd.
la. ZZraunschw.Lervekatw.ä la. Sächsische Motbwurft <i la. Sächllsche Leberwurst a
Samstag den 28. Mär-,
Nachmittag» 2 Uhr,
soll auf dem hiesigen OrlSgericht die dem Adolf Vogt in Gießen gehörige Hofraitbe:
Flur 1 Nr 783 — 381 qm in der Sonn öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 14. Februar 1896.
Großh. OrtSgericht Gießen.
____________I. A.: Bo-t. 1490
Submission.
August Noll, 2212 Bahnhosstr. 61. — Televb. 102. Alles Zerbrochene, GlaS, Porzellan, Hol, u. s w. kittet am allerbesten der rühmlichst bekannte, in Lübeck einzig prämitrte
Plü*e-Staufer-Kitt,
Künftigen Freitag, beul MüNlllge
2V. März, sollen in den Diftricten den 16. März 1896, Eichwald, Langebuchen, Buchwald und t|tn 2 Uf)t,
Walgetsbetg versteigert werden: JIUUHUIUUIJ» UUl * ) '
33rm Büchen-Scheitholz, 265rm läßt Karl Balser VI. Witwe Buchen-Prügelholz, 5 rm Eichen« zu Steinbach da» „Gasthaus zum Prügelholz, 65 rm Buchen-Stock« Einhorn" mit Metzgerei und Wirth- Holz, 4 rm Radel-Stockholz, 423 rm schäft» « Inventar öffentlich wegen Buchen-Reiset, 347 rm Weichholz« Fannlienverhältnifseneiner freiwilligen Reiser, 123 rm Nadel-Reiser, Versteigerung aussetzen.
183 Fichten-Stangen mit 4,33 fm Steinbach, am 11. März 1896.
Inhalt. Großherzogl. Ortsgericht Steinbach.
Anfang Morgens 9 Uhr. 3u« | Krämer._______24301
fammenkunft im Eichwald auf der
Kteisstraße Winnetod-Reinhardsham. dkrUyllthrS SAAlgUI Winnerod, den 12. März 1896. I h. Schadt.
2457 Same», Förster. Domäne Hof Rheinfelden, - < . n • I Post Wallerstädten,
HolzvcrAeigemng
im Lühellindener iHatkroalh. I 2S2J 1
Donnerstag den 19. d. M. «erste; sowie
werben in den Abtheilungen „Reu- Laatkartolsktn' -on-m- ivald", „Strauch" und „Sandhügel' ve , nochmals versteigert: diverse andere Sorten, -—.
Nadelftämme mit 5,72 fm, Versuch»ansteller der deutschen Kartoffel« Fichtenderbstangen,m. 17,24fm, fcgrMta-jgunb P-.'."st- Fichtenteisstangen, mit 9,61 tm, xerlangen gtati» und franco.
rm Nadelknüppel, | Wegen Aufstellung einer Kraft«
rm Nadelstöcke, I maschine verkaufe ich meine Baud-
Nadelwellen und fäfle, Kreissäge und eisernes
Weichholzwellen. Lckwuuarad für Handbetrieb
Zusammenkunft Morgen» 9»/, Uhr .
auf der Frankfurterftraße am Bruch. a 2110 Jon« Lenz
Plan, ArvettSveschtewung uno feiner zylech und Emaille-!
dmgungen liegen bet uns zur Umsicht Töpfe, Schüsseln,
offen. Angebot- stnd -u, °°rg°schr-- ^chg7schirr- PÜdd.?.g- unb b-n-mFormular b>s zum oorgenannten , Gi-ftkan..-n,
^ermm bki UNS emzuretchen. I(y.jmer rc., sowie Vogelkörbe,
Zuschlagsfrist 14 Tage. miingt =, Steh - und Wand-
Gteßen, den 11. Marz 1896. , Laternen, Blech-
' 2421 kränze, Schirmgestelle, ein
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im Winneröder Walde.
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(jHateJanbfilu^/ 1 tzchiebkanro/ 1 küsdart.
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Di» 7 (»eldverh- ffiährtnb 1 HoppclwShrung Düirung weiter! ht Lemehrung lchaftl chen und wendigenMatzna unb dn Reichsbf merkwürdig, Sa Goldwährung 1 weder im Reichl geschenkt wird, i vor dreißig Iah .irwet Laad war, ,7raflfrri4 ju bti •;< Qklbmütel bet Bit (norm hohe । -enag der Gesl abzüglich der mit •üonate Januar 16,5 Millionen il bch der tzeiamn Mack erhöht ha anjkigrrS" ist a s,e ist nahezu Völl vielmehr ein gut, Reibungen und wabrung beruhe «an Jahren, im an ReichSgoldinii ^reicht. In der vruht, aus den 1 lköeilen, aber in ^sächlichen Der '«iiigung erfahrt, »oUmünjen, rotld la5lanti abgeslass WO-500 1 ■fc’d’ heute noch 2500-2600 t’inl und dtr R "ngertchntt fml Skiern Golduml Wnzwtsenr h(] ^"Mdenn
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