vOEMrschtes
• Marburg, 11. Mai. In Löhlbach, Kreis Frauken- berg, entstand tn einer Scheune ein Feuer, da» in zehn Stunden 31 Gebäude eiuäscherte. 23 Familteu find abdachlo». Die Telegrapheuleituug ist zerstört.
• Eafsel. 11, Mai. Die Weserfähre bei Wambeck ist gestern Abend gekentert, al» eine darauf befindliche Schafherde bei« Uebersetzen unruhig oach einer Sette drängte. Sech» Personen, darunter ein Vater mit zwei Söhueo, find ertrunken.
* vad Berka t. Zlm. Unter den zahlreichen Kurorten Thüringen» nimmt Berka al» klimatischer Kurort uod Sommerfrische heute einen bevorzugtes Platz ein, dem hinsichtlich seiner reizenden Umgebung uod seioer prächtigen alten Hochwaldungen sich nur wenige zur Sette stelleu köuuen. Berka liegt 277 Meter über dem Meere au der forellenreichen Ilm in einem Keffelthale zwischen sanft austetgeudeu, reich bewaldeten Bergen, die sich bi» 200 Meter über dem Flusie erheben. Rauhe Wtude finden hier keinen Zugang. Die metleuwetten Hochwälder sind nach allen Richtungen von gut gepflegten Wegen durchzogen. Wer einmal in Berka geweilt hat, kehrt immer wieder gern in diese Idylle zurück. Aber nicht nur seiner prächtigen Umgebung und seiner reinen, balsamischen Luft, sondern auch seiner heilkräftigen Dampf-, Mineral-, Kiefcrnadel-, Sand- und Moorbäder wegen wird Berka immer mehr aufgesucht. Die Bäder erfreuen sich eine» vorzüglichen Rufe», und oamentltch bet Gicht und Rheumatismus werden gute Erfolge erzielt. Unermüdlich ist die Grobherzogliche Badeverwaltung im Verein mit den Forstverwaltungen und dem VerfchöuerungSverein bemüht, den Kurgästen immer neue Schönheiten zu erschließen uod gesellschaftliche Annehmlichkeiten zu bereiten. Zahlreiche Kurgäste sind bereits eingetroffen, deun auch im Frühling schon ist Berka einer der erquickendsten und schönsten Aufenthalte Thüringens. Die Preise eines LuxuSbadeS sind trotz der großen und seltenen Annehmlichkeiten tn Berka völlig aus« geschloffen- der Kuraufenthalt muß vielmehr bei trefflichster Verpflegung als ein billiger bezeichnet werden.
* Ueber die Kosteuverauschlaguug der Berliner Gewerbe. Ausstellung bringt das „Centralbl. der Bauverw." nähere Mtttheiluugeu, nach denen die Ausgaben de» eigent- lilchenAuSstellungsuuternehmenS sich im Ganzen auf 6V2 Millionen Mark beziffern. Die auf ebenfalls 6*/zMtll. Mk. angenommenen Einnahmen setzen sich tn erster Liute auS dem voraussichtlichen Erlös der Eintrittskarten, dem Betrage des AuSstellungSfond» von 1879 (50000 Mk.), dem Beitrage der Stadt Berlin (300 000), sodann au» der Lotterie- eiuuahme, den festen Verpachtungen und der Platzmiethe der Aussteller zusammen. Um den angenommenen Ausgleich der Ausgaben und Einnahmen zu erzielen, ist bei dem Eintritts- gelbe von 50 Pfg. eine tägliche DurchschnittSbefuchSziffer von 55 000 zahlenden Personen erforderlich. Daß diese erreicht werden wird, hält man nicht zweifelhaft gegenüber der Thatsache, daß die im Frühjahr 1894 im Treptower Park abgehaltene laodwirthschaftliche Ausstellung einen TageSbesuch von 50 000 Personen auswte». Damal» handelte eS sich aber um einen beschränkten JntereffeoteukreiS, sodaß man diese Zahl für die Schätzung deS BefuchS der GewerbeauSstelluog nur als untere Grenze betrachten kann. Einen wetteren Anhalt bieten die letzten Ausstellungen in Part» und Chicago, bet denen natürlich ihr Character als Weltausstellungen in Betracht gezogen werden muß. Die Höchstzahl der Besucher auf der Pariser Ausstellung betrug mehrfach 380 000 Personen, auf der Ausstellung tn Chicago au einem besonders günstigen Tage 780 000 Personen, während die Zahl der Besucher an allen anderen Tagen unter der Pariser Höchstziffer blieb. Für die Berliner GewerbeauSstelluog hat man die Höchstzahl der Besucher an einem Tage auf 280 000 geschätzt. Bet der 1879er Pariser Ausstellung wurden für Eintrittskarten im Ganzen 25,4 Millionen Francs vereinnahmt. Der Erlös der früheren Weltausstellungen betrug 1878 13,7 Millionen, 1867 9,2 Millionen und 1855 4,6 Millionen Francs. Der Zustrom der Fremden nach Berlin wird ja erst mit Pfingsten etwa beginnen, wo die Ausstellung in allen ihren Thetlen fertig dastehen wird. Wenn aber trotzdem am vorletzten Sonntage mit seinem ausgesucht kalten und regnerischen Wetter schon 40000 zahlende Besucher gezählt werden konnten, die Berlin nahezu allein gestellt hatte, so erscheint eine durchschnittliche TageSz ffer von 55 000 sicherlich nicht hoch geschätzt.
* AuS deu Geheimnissen einer Weltstadt. Man schreibt der „W. Allg. Ztg." aus London: Man muß einige Monate zurückgehen, um das ungeheure Entsetzen verstehen zu können, das in den letzten Tagen die Bevölkerung von London ergriffen hat und das zur Verhaftung einer Frau RamenS Dyer führte. Im Laufe des letzten October nämlich veröffentlichte ein Redacteur des „Sun" einen Artikel unter der Ueberschrift „DaS Massacre der Kinder". Er beschäftigte sich mit jenen Müttern, die, meistens unverheirathet, ihre neugeborenen Kinder unbekannten Händlern verkaufen, die kurz nach dem abgeschlossenen Handel und, nachdem sie eine geringe Summe für die Erhaltung und Erziehung der ihnen anver- rrauten Kleinen bekommen haben, spurlos und für immer verschwinden. „Es ist unmöglich", hieß es in dem Aussatze, „daß irgend eine Frau sich dazu hergiebt, etwa für eine Abfertigung von 150 Gulden ein Kind groß zu ziehen. Die unglücklichen kleinen Wesen werden entweder zu Tode gehungert oder gleich ermordet oder auch inö Spital gesteckt." Um über seine Bermuthung Gewißheit zu erhalten, ließ der bezeichnete Redacteur des „Sun" in einer anderen Zeitung folgendes Inserat erscheinen: „Eine wohlthätige Dame wünscht ein Kind, Knabe oder Mädchen, noch ganz jung, zu adoptiren und wird es bis zur Mündigkeit wohl erziehen. Als einmalige Abfindung wird eine Summe ovn 100 bis 150 Fl. beansprucht. Gute Emvsehlungen." Folgten die Anfangsbuchstaben eines Namens und die Adresse des Postamts, an baö die Offerte zu adressircn sei. In weniger als drei
Dießen, 8. T
Technische Fortschritte.
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Derfefpr, €anb« unb v-ttsMirthschast
— Einige» über Csmpoft. Da bet Anbau unserer Eultur- vflanzen die erzeu te Pflanzensubstanz nicht tn dem Boden zurück- kebrt, sondern al» Ernte größtentbetltz entfernt wird, so stehen dem Landwtrthe und Gärtner sehr viele Mittel zu Gebote, welche zur Hebung der Pflanzen und de» Bodm» Bethtlse leisten. Die organischen oder LuitnahrungSftoffe werden den Eulturen immer wieder durch die Atmosphäre zugesührt, dagegen muh in Bezug aus >te im Bodm nur in geringer Menge disponiblen unorganischen Pflanzennahrungsstoffe bald ein Mangel, wenigsten» einzelner Stoffe, eintreten, welcher das wiederholte Gedetbm gleicher Eulturpflanzen verhindert. Um dieser Bodenerschöpfung vorzubeugm, wendet man von jeher die Düngung an. (Brache und sog. Wechselwirthschaft.) Durch die Düngung sucht man die durch die Ernten dem Boden entzogenen Bestandtheile direct zu ersehen und dem gewöhnlichsten Düngungsmittel Stallmist ist auch pdvsicaliiche Wirkung nur Iheil- weise zuzuschreiben. Die Unzulänglichkeit diese» Stalldüngers war aber schon vor vielen, vielen Jahren fühlbar, und darum bar sich auch die Chemie das Verdienst um die L’anbrohtbfciaH erworben, Mittel an di« Hand zu geben, um nach Rothwendigkeit des Bedürfnisse» und nach Belieben dem Boden zu jeder Zeit da» zuführen
zu können, wa» ihm auf dem gleichen Stand der Wrui^ .
um eine ständige, sichere Nutzabwerfung de»
Di« Fortschritt« tn der Naturwisimschau führten <lu die Mittel herbei, worin die Fruchtbarkeit und Unh->*H t*
Tagen nun erhielt der Journalist mehr als vierhundert Briefe von Müttern aus der Arbeiterklaffe und dem kleinen Bürger- thum. Die Correspondenrinnen boten die verlangte Summe, hatten aber nicht das Verlangen, die „guten Empfehlungen" sich anzusehen. Viele wollten sogar die „wohlthätige Dame" nicht einmal sehen und stellten als Bedingung für das Zustandekommen des „Geschäftes", daß ihr Jncognito gewahrt bleibe. Fast alle verpflichteten sich, ihr Kind nicht mehr Wiedersehen zu wollen uud auch keine Nachrichten über es zu verlangen. Diese Correspondenz, die ein so fürchterliches BUd der Verderbniß und Verrohung enthüllte, führte zu der Ueber- zeugung, daß all' die ähnlichen, täglich in den Journalen erscheinenden Annoncen nur den Zweck haben, dem Egoismus unwürdiger Mütter Opfer zu bringen, und daß sie in den meisten Fällen die förmliche Hinschlachtung der armen Kleinen zur Folge hätten. Damit waren jene zahlreichen Funde kleiner Leichen erklärt, die man in der Themse und in den Gräben der Landstraßen gemacht hatte. Die Polizei ging, durch diese schrecklichen Erfahrungen belehrt, eifrig daran, die Engelmacher auszuforschen. Als erste fiel die Frau Dyer in die Hände der Behörde. Sie leugnet zwar, aber die schwersten Verdachtsgründe, die gegen sie vorliegen, laffen ihre Schuld nicht als zweifelhaft erscheinen. Es ist festgestellt worden, daß sie wiederholt Annoncen wie die, welche oben wörtlich angeführt war, in den Blättern veröffentlichte- man hat ferner an Leichen, die vor Kurzem aus der Themse gefischt wurden, Bänder gefunden, mit denen die armen Kleinen erdrosselt worden waren, die völlig gleich sind einem ganzen Stoße von Bändern, die man im Hause der Angeklagten vorfand. Endlich wurde die Dyer mit Frauen confrontirt, die in ihr jene Person erkannten, der sie ihre unehelichen Kinder anvertraut hatten - von den Kleinen aber ist keine Spur. Doch die wichtigste Frage ist die: ob Frau Dyer die einzige ist, der die massenhaften Kindermorde zur Last fallen, ob sie, wie das Volk sie nennt, die einzige „Menschenfresserin" von London ist. Die Erhebungen nach dieser Richtung werden über diese fürchterliche Sache wohl Klarheit bringen. Die Angeschuldigte scheint jedenfalls bei ihren Unthaten von ihrem Schwiegersohn unterstützt worden zu sein, der natürlich auch verhaftet wurde. Er heißt Georg Palmer. Beide bewohnten in Reading ein kleines Haus, Kensingtonstraße Nr. 45. Ihr einziger Gefährte war ein Knabe von neun Jahren, mit dem Namen Willie Thorton bezeichnet, den die Angeklagte in Obhut hatte. Dieser kleine Unglückliche kennt weder Vater noch Mutter, und Frau Dyer versichert, daß auch sie nichts von ihnen wisse- aber es ist wahrscheinlich, daß sie wenigstens die Person kannte, die für den Kleinen zahlte, da sie ihn sonst wohl nicht bei sich behalten hätte. Ueber dem Thore deS Hauses, in dem Frau Dyer wohnte, hatte diese Unholdin das Bild des Erlösers anbringen laffen mit folgenden Worten, die in dieser Umgebung einen fürchterlichen teuflischen Sinn bekommen: „Lasset die Kleinen zu mir kommen!"
_• Da» unfehlbare Mittel. Vor deu letzten Osterfeiertagen veröffentlichte ein findiger Russe, der offenbar bet den Amerikanern in die Schule gegangen ist, in deu russischen Zeitungen ein Ankündigung des Inhalts, daß er etu unfehlbares und dabei höchst einfaches Mittel entdeckt habe, ! um faule Eier von frischen zu unterscheiden und daß er gegen Einsendung von drei Zehnkopekenmarken bereit sei, dieses Mittel Jedermann mitzutheileu. Diejenigen, die auf die Annonce reagirten, erhielten dann folgende Mittheilung: „Um faule Eier von frischen zu unterscheiden, schlage man die Eier entzwei und rieche daran. Wer aber an Schnupfen leidet, braucht nicht zu riechen, weil bet ihm der Geruchssinn abgestumpft ist." — Probatum est!
Boden» und die Wirkung der Düngmittel besteh«. ${. bedinguugen wir en auch erforscht, und um so Ui* irr [22*^
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A*, dterglz sisS-ü
€ i t er atu r un6 Kauft.
— Clöon Rangabö, der griechische Gesandte und bevoll- mäch igte Minister am Hose Griechenlands veröffentlicht in der Nr. 19 des Magazin» für Litteratur eine Studie über die olympischen Spiele einst und jetzt. Der Aufsatz, der eine Fortsetzung in der nächsten Nummer deS Magazin» finden wird, wird, abgesehen von der Person deS Autor», durch die eigenartige Beleuchtung des actuellen Stoffes daS weiteste Jutereffe erregen. Die Nummer deS Magazins enthält außerdem intereffante Beiträge von Gustav Falke und Lothar Schmidt. Georg Fuchs weiß auch diesmal wieder allerlei Interessantes von der Ausstellung der Münchener Secession zu berichten.
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EomposthaufenS leicht. Hat man von genanntem Dtoieru; Erdarten im Vorrath, so bereitet man au» ihnen vor brr im Composthaufm ein inniges Gemenge. C» nnde»^^' große Menge von Stoffen Verwendung, die in ihr«, Vorkommen einen großen Werth reprafenttrm, dnmoch verloren gehen würden. Alle diese Stoffe haben treto die Eigenschaft, gelöste mineralische Stoffe zu abforNr» daher zur Bereitung von Eomposthaufen wesentlich, ** will daher dem Eomposthaufen daS Wort reden J: • Verbreitung und Anlegung solcher anspornen, (h dieser Beztebung sehr VteleS unoerwerlhet gelassen uch so wenig Kosten verbunden, denn e» wandert tm SaltitüV,'" so viel Gute» zum Eomposthaufen, daß e» nur mh i-C4* ' Excremenlen, Jauche rc. vermischt, gleich dem beftrn tujiZL'1? Man muß eben einem solchem Eomposthaufen 611$ktäc^gv/ um den wirklichen Nutzen darau- ziehen zu während des Zers.tzungSprozeffeS oder kaum, wenn tn*r ? an Ott und Stelle zu bringen. Es ist dabei zu besärch^ T man auch mit Enttäuschung gelohnt wird, denn ,
daß viel Samen, trotzdem sie lange Zeit, ja oft manch« 3«bttta^J Eomposthaufen oder Erde gelegen, dennoch keimfähig such bei zu früher Verwendung desselben zu gewärtigen, metz: als Gute» erzielt zu haben. Eignen thut sich alle- p aber dessen Anlegung soll mit Bedacht gehandhabt werten i. man weiß, wohin man den anzulegenden Eompofihamer- verwenden will, so ist es leicht. Substanzen auSzuwä^ea.pz für besten Boden eignen, denn jeder, auch der aQereta'ri-! ^ , wirth weiß, daß der zum Anbau bestimmte Boden km»), , cultioirenben Pflanzen mehr oder weniger bearbeitet ober •&. werden muß. Dem Laudwtrth und Gärtner liegt die Aatzi r. selbst auf, wie vortheilhaft er seinen Eomposthaufen verwich, tz. dagegen wird Mancher di« Uederzeugung gewonnen ida | Kunstdünger, auch von Fabrikanten und Händlern, Hk fon diesen Bodm bestimmt, falsche Anwmdung gesunden Hai , nur dabei bezweckt, daß man um theuere» Geld den nicht hatte. Bringt man daher alle«, was irgend vorhach» t regelmäßiger Abwechselung von z. B. ein Gemisch ooe tär, und sog. Straßenkoth, dann einer Schichte von Abfällen, Jahre» hindurch angesammelt wurden, wie Staub ml Unkräuter, thierischer Abfälle ?c., aneinander oder auldninir ■* legt dieselben in der Weise an, daß der am Bodm außgedm».^ um einen halben Meter breiter und länger wird, ili ,c 1 werden soll, so Überlaste man dmselbm 6 bis 8 Monate irec ; . weiftn Zersetzung. Dabei wäre zu bemerken, daß diejchoemp.z bar« n Stoffe obenhin kommm, um mit der zweiten lege c > rührung zu kommm, und mache so fort, bi» alle» Mene: -n wendet ist Hat man Gyp» zur Verfügung, so kann mo keie#o Haufen bestreuen und thut zuletzt noch eine Schichte ((rb< tn kj eines Spatenstich» darauf. 9tad) dieser Zeit setze ma tefdxi einige Mal um und gieße ihn jedeSmal mit Jauche, M > dem Zweck entsprechend zum Verwmden ist. Bei mir f 1 : angelegte Eomposthaufen im dritten Jahre tn Lerueüwe >> solcher Compostbausm ist eine» der wirksamsten 0MM ie le förberung de» PflanzmwachSthumS und zwar dadurch, b<i kew nicht nur sämmtllche Pflanzennährstoffe im richtigen VechWG sich befindm, sondern auch in aufnehmbarer Form, eil iui de» Boden» beiträgt. Ein Eomposthaufen ist daher mit Düngersparkasse des Landwirth» und Gärtner» za nennen 22 x daher eine große Bedeutung für dm Nationalwohlsiand. Lomir möglich geworden, durch diese Zellm etwa» hierzu tei^rv so ist mein Zweck erreicht.
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— DaS erste Maiheft der „Wahrheit", Halbmonatschrift zur Vertiefung in die Fragen und Aufgaben des Menschenlebens (Frorn, mannS Verlag, Stuttgart. Preis vierteljährlich Mk. 1.80) enthält aus der Feder des bekannten NalionalSconornen Mar Weber in Freiburg eine Abhandlung über »Die socialen Gründe de« Untergangs der antiken Eultur", welche in schlichter Sachlichkeit dem Leser ein meisterhaftes, lebensvolles Gemälde von einer der bebeu tendsten Veränderungen in der Weltgeschichte entrollt. DaS actuelle oclale Problem betrifft einen Aufsatz „Moderne Heimathlosiakeit', worin Dr. H. Losch im Anschluß an die Besprechung zweier kürzlich erschimenen Werke über die Wohnungsfrage trefflich orientirt. Während Th. Ziegler in Straßburg in einem der jüngsten Hefte gegen die „Indische Lilie" Sudermann» so energisch expectorirt hat, inbet er dieses Mal über sein neuestes Stück „DaS Glück im Winkel" Worte warmer Anerkennung.
Kunst-Ansstellang, 2
nähme de» SamStag», von 11 bi» 1 Uhr, aw V«
noch von 3 bi» 5 Uhr. CeeeUfl W*!*^1*r .7^1*
ewuwittWteNm »•* 11 M» » Utz». - •ÜfL L
NichtmUglieder an Werktagen 50 Pfg., au Sounta»«»
— Stzeverstchere Treppe«. Die Technische ^untiS« aus sachverständiger Feber eine Abhanblung, bk rr Publikum gern mittheilen, e« wirb baburch die &»ek -------
Eismconstruction ohne Weitere» als feuerfest und ja flicher »x > ,
trachten. Die aroßm Speicherbrände in Hamburg wlknö» । -yORnn April gezeigt, daß alle nicht durch Mörtelmassen umMw und Säulen sich total verbogen und dadurch ium Einsturz der Deden, Gewölbe und Treppen bdgdriyn । _ Den von verschiedenen Baubehörden gegebenen Borschriftea. v
nur eiserne ober steinern« Treppm als fmersich«r - -artige 6
muß nach den in der Prari» gewonnenen Erfahrungw «tim sr^kihtrrllch pyg
durchaus irrige Anschauung von allen Baufachleuiev a-N® getreten werden. Wie bekannnt verbiegt sich nach geringer Feuereinwirkung total, Gußeisen wird nach von Hitze und auf spritzendem Löschwasser in den »emer •*** zerspringen. Auch die Treppen aus natürlichen "T in dm meisten Fällen nicht diejmige Sicherheit, welche beiku^ gemuthet wird. Kalfiger ober ibonlger Sandstein trt der geriogm Härte nicht empfehlen»w«tth zur 0<’ Treppmstufm, bei Einwirkung be» Feuer» jerfprinaen Sanbsteinstusen unb schlagen, nach unten stürzend, die b4« griff men Etagentreppm burch. Dauerhafter ist der Karle fanbftcln mit kieselartigem Binbemiltel, welcher jedoch 1 mäßig seltm wird Auch Granit kann nicht al» feuerfi<b<rrtJ"* betrachtet werden, da da» im Granit stet» vorhandene bei Erhitzung die Steine zersprengt. Hauptsächlich M W warnen, die Trevpmläufe nur einseitig tm Mauerwerk nap und diese aus einem geneigt Itegmbm Träger adzuftütz» die den Träger angteifmbe Stichflamire wirb eine Vn Etsms erfolgen, wodurch die aufllegendm Sleinstufm t theilS aus der Lage sinkend, die Treppen zum Für Neubautm aller Art, Wohn- unb Fabrikgebäude nach umfangreichen Branb- unb Belastungsproben die System Monier hergestelltm Ireppcr.Anlagen all die besten erwiesm. Die AuSführungSweife bietet di« Sicherh«lt bei FeuerSgefahr, der zur Verwendung ka beton ist unverbrennlich und wird nft bei sehr hohen Hltz-gradm zerstört, auffpritztnde» Löfchwafser übt keinen Einfluß auS, ebenso wirkt daS im Beton «ingedettete bindend durch den ganzen Treppenlauf, sodaß 'chon Belastungen unb aufstüi-mde Körper einwttten Treppe in biefer Bauweise zum Einsturz gebracht Dabei sinb bie kosten ber Herstellung einer bera:tl Treppe nicht höher al» bie cer allergewöbnlichstm Sicherheit aber eine vielfach größere.
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Mittel CTtennen, schlechten Boden in guten umzuwandeln aus feiner Einträglichkeit zu erhalten. Um nun nrb cultioirm unb dm gestelltm Anforderungm zu »^4»« . wie schon gesagt, bie Chemie ein UnterstützungSumlel^. '' Art chemlschm Dünger». Meinersett» soll bcmfdkn «ä ? " aufrecht erhalten bleiben, aber dem Landwirth« und l aleichstehmde» Mittel an die Hand zu gebm, wäre »S,** ' Die Anregung zum Anlegen von Compofthauseu.
immer bet Landwirthm gewisse Plätze, wo jeder geworfen wirb unb besitzt man nebmbet noch Materie f(biebenen Erdarten, wie Teichschlamm, Abraum der " Sandgrubm, von Wegm, Ehausiam, Grädm, und ' Rasen, Sand, Acker-, Moor- und Holzerde, so ist bi«
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