Mittwoch de» 13. Mai
Erstes Blatt
IRr. 112
1896
Aints- und Anzeigeblutt fflr den Aiveis Gietzen
Hratisbeikage: Gießener Jamilienblätter
Amtliche* Theil
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Alle »nnoncen-Bureaux de- In- und Au-landr- nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" mtgegen.
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102.26
■ vo» Anzeigen zu der Nachmittag- für de» Lag erscheinenden Nummer di- Barm. 10 Uhr.
119.- 419.2'- 156.H0 47.-
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Ereigniffe zu beschleunigen, denn Spaniens schwächere Stellung werde größer werden, je mehr die Zeit vergehe.
Konstantinopel, 11. Mai. Hier wurden zahlreiche Verhaftungen von Armeniern vorgenommen.
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Neueste Nucstr^hteu.
Wolff» telegraphischer Sorrespondenz-Burean.
Wiesbaden. 11. Mai. Nach der Frühstückstafel bei der Prinzessin Luise von Preußen verweilte der Kaiser auf dem Balkoa und wurde vom Publikum jubelnd begrüßt. Gegen 3 Uhr unternahm der Kaiser mit den Herren deS Gefolges einen Spaziergang in den Wald in der Richtung nach dem Jagdschloß Platte und kehrte um 5 Uhr zurück.
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Der
Anzeiger ident täglich, I WikiZnahmr bei Ll'-ntagi.
Vierteljähriger x Avousemeutspreir» 2 Mark 20 Pfg. mtt Vringerlohn.
Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pf,.
Siedaction, Qrrpebitiet und Druckerei:
-chakstratze Ar.H« Fernsprecher 51.
Dr. Gr. Gro
pract. Arzt.
!vz. Dr. Friedberg (nl.), Frhr. v. Stumm (Rp.) und Graf'? kirnstorff-Uelzen (Welfe) erklären, daß ihre Freunde für dm rflUg Pingen stimmen, während Abg. Schippe! (Soc.) dagegen wrackter ausführte, die kleineren Betriebe seim vorzugsweise 'm E'W von Etnzelbesitzern, die großen Betriebe dagegen im Besitze .'oi> > lkerim Besitzern, die Betriebssteuer schädige also gerade diese vi eiern» Capitaltsten zum Vorthetl der Großcapttalisten.
m Antrag Pingen auf Wiederherstellung der Be- Mieter wird in namentlicher Abstimmung mtt 122 gegm <10 1 stimm angenommen.
! Hein stimmten . Freisinnige, Südd. Volkspariei, Soctal- btmi>tSiX(nli Polen, Antisemiten, ganz vereinzelte Reichsparteiler und das «tUi lder Conservattoen mit etwa 9 Ausnahmen, darunter von Gustrnl!, v. Massow, Stroh, Graf Carmen, v. Leipziger, Sch all!II Der Stimmabgabe enthält sich Abg. Meyer-Danzig (Rp).
^ilMerathung wcnbet sich jetzt znm S 80: Conttngentirung " Müionen Doppelcentner.
6 Uhr fand Mittagstafel bei dem Oberhofmarschall a. D. Liebenau statt. Auf Befehl des Kaisers bleiben morgen Schulen geschloffen.
Esten o. d. R., 11. Mai. Auf dem Schachte „Carl" Kölner BergwerkSvereinS brach, wie die „Rhein.« Wests.
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>e Gießener
Bj»il1Ie»Skätler bnn Anzeiger »ißchillich dreimal te gelegt.
Großherzogltches Kreisamt Gießen, v. Gagern.
Bekanntmachung,
betreffend: die Maul« und Klauenseuche.
Nachdem tu der Gemarkung Hof Albach die Maul- un« Klauenseuche amtlich festgeftellt worden ist, wird die» mir: dm Ansügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß wir GotWsi- und GemarkunqSsperre angeordnet haben.
Stießen, den 11. Mai 1896.
Grobherzogliches Kreisamt Gießen.
v. Gagern.
Ztg." meldet, heute Mittag im Schachtthurm Feuer aus. CS gelang indessen, daS Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Die Betriebsstörung ist voraussichtlich nur unerheblich.
Kiel, 11. Mai. Der Torpedoschießstand der Torpedowerft in FrtedrichSort ist durch Abbrennen eines GefechtSkopseS abgebrannt.
Rom, 11. Mai. Einer Meldung der „Agenzia Stefani" auö Massaua zufolge ist die Lage unverändert. General Baldiffera setzt die Unterhandlungen mit RaS .Mangascha wegen Auslieferung der in Ttgre befindlichen italienischen Gefangenen fort.
Madrid, 11. Mai. Der „Jmparcial" schreibt: Die Vereinigten Staaten von Nordamerika trachten danach, die Geduld Spaniens zu mißbrauchen oder den Krieg zu erklären. Das Blatt glaubt, eS sei vorzuziehen, die
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Bekanntmachung.
$b bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß daS KöMijlichsc LandrathSamt Wetzlar die Abhaltung der auf den 19. Mai l. I. zu Braunfels,
Abg. Rickert (frs. Vg.) lehnt im Interesse deS Ostens jedes Kontingent ab.
Abg. Gamp (Rp.) bestreitet, daß der Osten geschädigt werde, wofern die Fesseln beseitigt werden, welche dieses Gesetz der Errichtung neuer Fabriken anlegt. Er kündigt einen bezüglichen Antrag en. Sollte derselbe abgelehnt werden, so würde er allerdings gegen das Gesetz stimmen müssen.
Abg. Richter bekämpft die Conttngentirung, die auch die Zuckerindustrie selber schädige, indem sie die Fabriken zur Ueberproduction reizen würde.
Abg. Pichler (C.) erklärt eine Conttngentirung für noth- wendig gerade behusS Verbinderung einer Ueberproduction. Die Commission habe aber das Gesammlcontivgent mit 17 Mill, zu hoch bemeffm, seine Freunde würden gegen dte 17 Mill stimmen, für höchstens 15 Mill, oder 14 Mill. Doppelcentner, wie die Regierungsvorlage vorschlage.
Schatzsecr. Graf Posadowski: Auf eine Wiedereinführung der Materialsteuer könne die Regierung keinesfalls eingehen Auch mit dem einfachen Fortbestand deS bestehenden Gesetzes fei nichts geholfen. Höherer Prämien bedürfe es wegen der Verhandlungen mit dem Auslande über nationale Abschaffung der Prämien. Erhöhe man aber die Prämien, so sei die Contingentirung nicht zu umgehen. Wer die Abschaffung der Prämien wolle, müsse jetzt den höheren Prämien zustimmen. Er selbst sei auch jetzt noch der Ansicht, daß eine Conttngentirung von 14 Mill, und eine Prämie von 4 Mark das Richtige sei. Auf letzteres scheine ja aber das Haus nicht eingehen zu wollen.
Abg. Graf Bernstorff-Uelzen (Welfe) plaidirt für möglichst hohe (Conttngentirung.
Abg. Paasche (nl.) hält Richter vor: wer in der Contingen- tirung eine Strafe für den technischen Fortschritt erblicke, müsse doch gerade die (Conttngentirung möglichst hoch gegriffen wünschen.
Abg. v. Puttkamer - Plauth (c.) erachtet eine Conlingen- tirung für unumgänglich und befürwortet Annahme derselben in Höhe von 17 Millionen.
Abg. Richter: Die jetzige Ueberproduction an Zucker fei offenbar die Folge der in Aussicht stehenden hohen Ausfuhrprämien.
Der Antrag der Commifsion auf (Conttngentirung in Höhe von 17 Mill. Doppelcentner wird mit 133 gegen 107 Stimmen angenommen. Dafür stimmten Nationalliberale, Retchspartei, Neform- partei und Welfen geschlossen, die Conservatiocn mit vereinzelten Ausnahmen und der größere Th-il deS Centrums.
Wetterberathung morgen 2 Uhr. (Schluß 5/', Uhr.)
Abends.
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Deutsches Reich.
Berlin, 11. Mai. DaS Telegramm des Kaisers an den Freiherrn v. Stumm, in dem sich der Monarch Über Stöcker und die politistrenden Pastoren auSspricht, liegt nunmehr in seinem vollen Wortlaut vor. Nachdem wir gestern Abend die bezeichnenden Schlußworte abgedruckt, veröffentlicht die dem Fretherrn v. Stumm nahestehende Zeitung „Poft" daS ganze Telegramm. Es lautet:
Berlin, Schloß, 28. II. 96.
Stöcker hat geendigt, wie ich es vor Jahren voraus« gesagt habe. Politische Pastoren find ein Unding. Wer Christ ist, der ist auch „social", christlich-social ist Unsinn und führt zu Selbstüberhebung und Unduldsamkeit, beide- dem Christemhum zuwiderlaufend. Die Herren Pastoren sollen sich um die Seelen ihrer Gemeinden kümmern, die Nächstenliebe pflegen, aber die Politik aus dem Spiele laffen, dieweil sie das gar nichts angeht.
Wilhelm. I. R.
Gießener Anzeiger
Kenerat-Anzeiger.
Deutscher Reichstag.
88. Sitzung. Montag, den 11. Mai 1896.
lui Iber Tagesordnung sieht die zweite Lesung des Zuckersteuer- ges üjti.
Dic Kommission hat die Betriebssteuer, die nach der Vor- agei ill tdne progressive eingefüfcrt werden sollte, ganz gestrichen, e n riiboS (Kontingent, bec dessen lieberschrettung ein Zuschlag ur ißuftrieuer (und zwar in Höhe deS Ausfuhrzuschusses für Roh- uckiÄp ju «entrichten fein foll, von 14 auf 17 Millionen Doppelcentner erbottl, bt( Zuckerfteuer von 24 auf 21 SUit. herabgesetzt, die Ausfuhr- ,iu’ Hiss! statt auf 4 Mk. (für Rohzucker) auf 2‘/a Mk. normtet und 2 «int besondere Besteuerung der Zuckerfabrikation aus Melaffe l'efchiLü'sm
tztz lilegen dazu oerfchiedeniliche Anträge vor. Vor Beginn der ^ermMnk gebt noch ein Antrag Stand«) und Gen. vor, im valliäbei uldlehnung des ganzen Gesetzentwurfs zu beschließen, daß daS IlIWtbtmbe Zuckersteuergesetz Gültigkeit auch über das Jahr 1897 ytnemri tafben solle.
'ür Geschäftsordnung erklärt Abg. von etaubp: Wir werden biefe:ro Knhtag bet der dritten Berathung als Principal, Antrag titUtht; öfar haben ihn heute nur deshalb als Eventual - Antrag gtfteiX bnmtt es nicht schiine, als ob wir die Debatte über dieses GeseHmliindern wollten.
Ue Berathung beginnt beim S 65.
tlc Adgg. Pichler und Prngen beantragen NamenS des CentMis Wiederherstellung der Betriebssteuer und zwar zu fulljtjbsn Sätzen: bis zu 4 Millionen Kilo 0,10 Mk., darüber vis jlM^Millionen Kilo 7a Mk., darüber dis zu 6 Millionen Kilo ),15 mnd so weiter für je 1 Million Kilo 7«o Mk. mehr pro DoptostaiUner Rohzucker.
Ibg. Richter (frf. Dg.) spricht gegen die Betriebssteuer, die am Iiiremiger nöthig sei, als schon die Consumsteuer so hoch be= liess,Miisv. die Steigerung derselben eine so große fei, daß dadurch Die '.i!Qi)taiu8gaben des Reichs an Ausfuhrprämien mehr als gedeckt würlM jei fogar noch Ueberschüsse für das Reich blieben. Die BetriebS- ncue:n:ltbeuite eine Strafe für die Großbetriebe, besonders die im Osten.
ttz. v. Puttkamer - Plauth (cons.) erklärt, der größte Theil eineanfreunbe halte an dem Compromiß zwischen den verschiedenen Richlücr-w, welchen die Commissionsbeschlüffe darstellen, fest. Be- ügliDiir Betriebssteuer stehe er ganz auf dem Standpunkt Richters.
lsi. Lieber (Ctr.): Die große Mehrzahl meiner Freunde wird, ■oenrni In Antrag Pingen angenommen wird, im klebrigen für die ^omiinb'amsbefchlüsse stimmen. Wird der Antrag Pingen aber abgelehnt 3, i> »ürde zu meinem Bedauern daS Gesetz schwer gefährde: sein.
'stcrysecretär Graf Pof ado w Ski bittet dringend, die Betriebs- steue'A :ldber herzustellen. Auch für die größten Betriebe würde hieittftiärur 23 Pfg. pro Doppelcentner betragen.
Ity. Rösicke bekämpft die Betriebssteuer und zugleich die Sontts^st-immung der Melasse-Entzuckerung, Betriebssteuer, die J'-ontittojßiiirung, die Ausfuhrzuschüsse und die Steuer auf die MelarchwtMcker ung.
lh. v. KamierowSkic (Pole) spricht gegen die Betriebs- rt€uei8,,Ht in seiner Gegend als schwere Ungerechtigkeit empfunden axrbni.
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wegen der in mehreren Orten deS Kreises und Klauenseuche verboten hat.
11. Mai 1896.
Devttch« «A Brrrea«
Berlin, 11. Mai. Die „Berliner Neuesten Nachr." melden entgegen englischen Blättern, daß der Kaiser in diesem Jahre nicht nach England reisen wird.
Berlin, 11. Mai. Der Kaiser hat dem „Reichsanzeiger" zufolge dem Bischof, bisherigen BiSthumSverweser vr. Theodor Weber in Bonn, die nachgesuchte landesherrliche Anerkennung ertheilt.
Berlin, 11. Mai. Die „Post" bestätigt, daß eß Herr Geheimrath Hinzp eter gewesen ist, an den daS am Samstag von ihr veröffentlichte Telegramm gerichtet war, der auf kaiserlichen Befehl dem Fretherrn v. Stumm eine Abschrift davon zustellte. Ferner kann die „Post" eonstatiren, daß auch die Veröffentlichung selbstverständlich mit kaiserlicher Ermächtigung geschehen ist.
Berlin, 11. Mai. Der japanische Handelsvertrag ist heute vom BundeSrathe genehmigt worden. Die Regierung legt, wie die „Post" hört, Werth darauf, daß der Entwurf auch vom Reichstage noch in dieser Session berathen wird. Man könne seinen Eingang im Reichstage bereits morgen erwarten.
Berlin, 11. Mai. Heute Mittag haben die hiesigen Veteranen auf dem Kasernenhofe am Kupfergraben eine Friedens - Gedenkfeier veranstaltet. An derselben nahmen ca. 5000 Veteranen Theil - auch von auswärts hatten sich zahlreiche Veteranen zu der Feier eingefunden. Nachdem ein Festgottesdienst unter freiem Himmel abgehalten, bildete fich der Zug, dem sich die vierspännigen Festwagen anschloffen, um fich nach den Festlocalen zu begeben. Auch in zahlreichen Vororten ist die Friedens Gedenkfeier festlich begangen worden.
Berlin, 11. Mai. DaS Abgeordnetenhaus erledigte heute in dritter Lesung die Grundbuch- und Sub- hastationsordnung für Lauenburg und darauf die zweite Lesung der Vorlage, bctr. daS Anerbenrecht.
Berlin, 11. Mai. Anläßlich der 25jährigen Gedenkfeier deS Frankfurter Friedens nahm der deutsche Verein für internationale Friedenspropaganda von 1874 gestern folgende Resolution nahezu einstimmig an: „Da seit dem heute vor 25 Jahren abgeschlossenen Frankfurter Frieden baß Friedensbedürfniß der Völker sich in außerordentlicher Weise verallgemeinert und vertieft hat, so ist eß an der Zeit, durch Massen-Kundgebungen jenes Be- dürfniß in der Weise zum Ausdruck zu bringen, daß die Regierungen der civilisirten Nationen thunlichft bald ein völkerrechtliches Ueberetnfommen abschlicßen mögen, durch daß sie fich zum unbedingten Verzicht auf eigenmächtige Selbsthilfe durch den Krieg und zur Unterwerfung unter die Ur- »heile der zu errichtenden obligatorischen internationalen Friedenßjustiz verpflichten. Der deutsche Verein für internationale Friedenspropaganda richtet daher als nichtpolitischer Verein an alle politischen Parteien die Aufforderung, obiges Verlangen zu einem wesentlichen Beftandtheil ihres Parteiprogramms zu erheben, wie eS in der That die Voraussetzung aller übrigen socialen und Humanitätsreform bildet."
Wiesbaden, 11. Mai. Der Kaiser erledigte heute Vormittag im königlichen Schlosse laufende Regierungsgeschäfte, stattete um IO8/* Uhr den hier weilenden Fürstlichkeiten einen Besuch ab und besichtigte die russische Capelle. Um 11 Uhr nahm der Monarch bei der Prinzessin Louise von Preußen daS Frühstück ein und unternimmt eventuell nach demselben einen Spazierritt. Um 5t/2 Uhr binirt der Kaiser bei dem früheren Oberhofmarschall v. Liebenau und besucht um ?Vs Uhr die Festvorftellung „Der fliegende Holländer" im hiestgen Theater.
Bonn, 11. Mai. Die Gudenauer Burg ist in der vergangenen Nacht völlig niedergebrannt. 20 Stück Hornvieh sind umgekommeu.
Hamburg, 11. Mai. Gestern Abend gerieth der auf Patrouille befindliche GenSdarm Quessel in Altenwärder mit vier Personen in Streit, in deffen Verlauf er den Revolver zog und einen Gärtner erschoß.
Wien, 11.Mai. Sämmtliche wehrhaften Studenten- 6 er eine, welche sich unlängst an der SatiSfactionSunfähig- keitSerkiärung der Juden detheiligt hatten, wurden dem Vernehmen nach behördlich aufgelöst.
Budapest, 11. Mai. Bei den gestern stattgehabten Krawallen wurden mehr alS 40 Personen verwundet, darunter eine größere Anzahl Polizisten. Einem Polizisten wurde vermittels einer Blechtafel der Kopf aufgespalten.
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Chase teeple-Chase.
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