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Prag, 11. Mai. Morgen, spätesten» übermorgen, wird die Elb schiff fahrt wieder eröffnet.
Paris. 11. Mai. Gestern Abend zogen 200 Mitglieder deS Bonaparte-Jugendb uudes nach der Bendöme- Säule, um einen Kranz au der Statue Napoleons nieder- zulegeu. Der Kranz trug auf der Schleife folgende Inschrift: „Dem Sieger von Lodi." Als der Präsident deS JugendbuodeS eine Rede halten wollte, unterbrach ihn der Poltzeichef. Die Versammelten riefen: „ES lebe Napoleon, eS lebe der Kaiser, eS lebe Frankreich?" uud begaben sich hierauf nach dem Jovaltdendom.
Cocetes ttnfr prwinsUlUs,
Gießen, den 12. Mai.
♦* Stiftung. Die Allerhöchste CabiuetSordre, durch welche von Sr. König!. Hoheit dem Großherzog der Krieger- kameradfchaft „Hassta" alljährlich ein Betrag von 500 Mk. überwiesen wird, hat folgenden Wortlaut:
Heute vor 25 Jahren wurde nach schwerem Kampf ein Frieden geschlossen, welcher Zeugntß gab von der Einigkeit, der Größe uud Macht, welche die deutschen Heere ihrem Vaterland erstritten hatten.
Groß und unvergänglich wie daS Errungene muß die Dankbarkeit sein, vor Allem gegen Gott, der die Geschicke deS deutschen Volkes gnädig lenkte, dann aber auch gegen die, welche Leib und Leben für die höchsten Güter deS Vaterlandes etnsetzlen.
In Erinnerung an den ruhmvollen Antheil, welchen unter meines Hochseligen Herrn Vaters Führung die Söhne Hessens an den blutigen Kriegen genommen haben, die zu Deutschlands Einigung führten, bestimme Ich an dem heutigen 25. Jahrestage des Frankfurter Friedens, daß Meine EabivetSkaffe an daS Präsidium dec Kriegerkameradschaft Hasfia alljährlich 500 Mark auSzuzahlen hat und daß dieser Betrag in erster Linie zur Uaterstützuug hessischer Krieg»- veteranen und von Hinterbliebenen solcher zu verwenden ist.
Darmstadt, am 10. Mai 1896.
Ernst Ludwig.
** Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädigst geruht, am 2. Mat dem bisherigen Direktor der Mainzer Volksbank Georg Schmidt zu Mainz das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen.
•• Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß- h erzog empfingen am 8. d. Mts. gelegentlich Seiner Anwesenheit in Laubach folgende Herren: Kreisrath Schönfeld von Schotten, Oberamtsrichter Dr. Weiß, Gymnasial- director Dr. Windhaus, die Gymnasiallehrer Dr. Wetzell, Dr. Mohr, Dr. RoeSchen, Becker, die LehramtS- affefforen Oßwald, Dr. Keller, Dr. Roth, Lehrer Bergheimer, die Pfarrer Ne bel und Volp, Oberförster Andre, DistrictSeinuehmer Rausch, Postverwalter Kurz, Stationsvorsteher Jost, Lehrer und Organist Kern, Forstmeister Thum, Kassenrath Sieckenius, Dr. msä. Vogel, Bürgermeister Jochem.
•• Auszeichnung. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, zum 8. Mai dem Bürgermeister Johann Heinrich Wagner zu Bruchenbrücken daS All- gemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" zu verleihen.
** Zur Regiments Besichtigung trifft morgen früh der commandtrende General deS 11. Armee-Corps hier ein.
** Unseren 116ru war bei der Friedensfeier in Frankfurt die Ehre zu Theil geworden, die Fahnen sämmtlicher an der Feier theiluehmeuden Truppen nach dem „Schwanen" zu bringen. Als die Compagnie am „Schwanen" eintraf, stand der Kaiser in der Uniform der 116r auf dem Balcon.
** Zl/^proceutige neue Gießener Stadtaoleihe. Die jüngst von zwei Frankfurter Banken übernommene Gießener Stadt- anleihe wird nunmehr zum Verkauf gebracht und find die Obligationen — vorerst JnterimSscheine — von heute ab zu erholten.
** Druckfehlerberichtiguug. In der gestrigen Nummer hat sich bei dem Abdruck der an dem Jugendfest gehaltenen Ansprache ein ganz sinnentstellender Druckfehler eingeschlichen. Die betreffende Stelle der Rede hat gelautet: „Wie waren die Namen der großen Feldherrn, des eisernen Kanzlers, des greisen HeldenköotgS auf allen Lippen!"
** Theater Verein. Der hiesige Theaterverein schloß gestern sein sechste» Spieljahr mit einer ganz vortrefflichen Darstellung der Anzengruber'scheu Bauerucomödie „Der GewtssenSwurm". Herr A. Müller-Guttenb runn schreibt in seinem etwas österreichisch prätentiös benannten Buche „DaS Jahrhundert Grillparzer»" über diese» Stück: „Der Gewissenswurm ist vielleicht das genialste deutsche Lustspiel. Und e» gehört zugleich zu den bühneofichersteu Theaterstücken, ohne daß man recyt begreift, weshalb. Rührend einfach ist die Fabel des Ganzen, und mit Behaglichkeit schwelgt der Dichter in einer geradezu homerischen Brette der Behandlung. Nirgends spürt man jenen nervösen, auf Theaterkuiffe losgehenden Zug in der sogenannten Mache, — uud dennoch, welche Wirkung! In verschwenderischer Fülle schüttet daS Genie unseres Dichters seinen Reichthum vor un» aus, und wir find hingerissen vom Zauber dieser kraftvollen Unmittelbarkeit, dieses köstlichen, poefievollen Humors. Die Handlung des GewtssenSwurm erzählen, hieße Anzengruber» duftigste» Werk zerpflücken." — Man kann von dieser Dithyrambe sogar ein stark Theil auf da» Conto Local.PatriotiSmuS abschreiben, immerhin bleibt eine gute, humorvolle, wirksame Bauerucomödie übrig, aus der uns dir Tendenz in den köstlichen Worten: „Also Du hast mir daS Leben geschenkt?! Ich dank Dir auch schön dafür; denn ich find S hier recht hübsch" erfrischend und erquickend entgegen- blickt. — Die Darstellung war eine wohl gelungene. Während die jüngst gegebene Grillparzer'sche Tragödie all ihr Licht auf eine Person wirft, vertheUt Anzengruber»
I Comödie das ihre fein sorglich liebend nach allen Seiten: I während Grillparzer die Frauencharactere herauShebt, sind Anzengrubers Helden immer Männer. Und so stehen auch hier im Mittelpunkte zwei männliche Gestalten, der reiche Grtllhofbauer, den der GewtssenSwurm plagt, nicht weil er gegen daS siebente Gebot verstieß, — im Gegeutheil- und der Dusterer, sein Schwager, der frömmelnde Erbschleicher, der den GewtssenSwurm sorglich nährt und großzieht. Die Herren O. Beck und R. Tenhaeff waren characreriftische Repräsentanten dieser beiden Typen- sie hoben besonders die große Scene des ersten ActeS mit ihrem mißstimmigeu Abschlüsse vorzüglich heraus. Prächtig brach immer wieder beim Grillhofer der alte Adam hervor, und der Darsteller des Dusterer überschritt nie die feine Linie, welche die Leben»- Wahrheit seiner Rolle von der Charge trennt. Bon ganz neuer Seite her lernten wir Frau A. Milan-Dorv als lustige Horlacherlies kennen- neulich die Hero, gestern die Lies — in Frau Milan steckt ein kleiner Proteus oder eine große Schauspielerin. Wie wußte sie die Töne deS Ueber- muths, der Schalkhaftigkeit, der Lebensfreude, des Mitgefühls zu treffen, ohne je die bäuerliche Einfachheit zu vergessen, die auf der Rolle ruht- mit wie feinem Tacte vermied sie jeden Ausdruck schwärmerischer Stimmung- sie spielte, wie das Stück es forderte, die gesunde, echte, kernige Natur. Mit dem Wastl, den Herr Leyrer gab, hatte sie eine Prachtscene, die bei so vollendeter Wiedergabe den Zuschauern wohl so bald nicht aus dem Gedächtnisse entschwinden wird. Herr Leyrer hatte die Wandlung vom NaukleroS zum Großknecht gleichfalls mit Geschick, Humor und großem Erfolge durchgemacht. — Auch im Uebrigen war die Vorstellung lobenswerth. Es ist eigentlich ein Glück, daß solche Schau- sptel-EnsembleS uns besuchen- denn da sie keine große Personenzahl auf Reisen mituehmen können, finden sich selbst kleinere Rollen von Kräften vertreten, die größeren gewachsen wären. Wo daS Stück sich eigentlich abspielt, ist auf dem Zettel nicht angegeben. Nach dem Dialect zu urtheilen, der gesprochen wurde, kann eS nur in einer tyroler Gegend bet Wien, in der Nähe von Hannover, nicht weit von Berlin sich zugetragen haben.
** Schüler Concert. Fräulein Minna Körner ver« anstaltet am 16. Mai ihr diesjähriges PrüfungS-Con- cert, bei welchem die Schüler ihren Eltern und Freunden zeigen sollen, waS sie im Laufe des Jahres gelernt resp. zugelernt haben. Wie bekannt, hatte dieses Unternehmen im vorigen Jahre einen höchst befriedigenden Erfolg aufzuweisen, und zeigten alle Schüler, ganz gleich auf welcher Stufe der Ausbildung fie auch standen, von dem ernsten und gewissenhaften Streben ihrer Lehrerin, musikalische Clavierspieler zu erziehen. Der Prüfungsact zerfällt in zwei Abschnitte, die jungen Schüler um 3 Uhr Nachmittags, die älteren, weiter vorgeschrittenen um 7 Uhr Abends. Die Programme beider Aufführungen enthalten hervorragende Werke unserer berühmtesten und bedeutendsten Componisten sowohl nach pädagogischer als nach künstlerischer Sette hin, wie Czerny, DiabeliS, Breslauer, Weber, Haydn, Reinecke, Schubert, D'Albret, Beethoven, Wagner u. A. Zum Preise von 50 Pfg. sind bet Herrn Challier ausführliche Programme zu haben, deren Besitz gleichzeitig als Legitimation für den Eintritt dient.
** Coucert zu Marburg. Wie aus dem Juseratentheil unserer heutigen Nummer ersichtlich, findet am Mittwoch den 16. d. MtS. im Museumssaal zu Marburg daS fünfte Concert des Akademischen Concert-VereinS daselbst statt. Wir entnehmen der „Oberh. Ztg." darüber folgendes: Der Akademische Concertverein wird uns mit einem Jnstrumental- Concert erfreuen, und zwar unter Mitwirkung eines bedeutenden Violinvirtuosen, eines Mitgliedes des berühmten Joachim-QuartettS in Berlin, Herrn Professor Johan Kruse. Aus den von ihm gewählten Vorträgen können wir schon erkennen, daß er ein Violinkünstler ersten RaugeS ist, bringt er uns doch Mendelssohns Concert für Violine mit Orchesterbegleitung, sowie das unübertreffliche Spohr'sche Adagio auS dessen neuntem Violinconcert, eine GesangSscene, wie sie noch von keinem Componisten auch nur annähernd erreicht wurde. SpohrS Ausspruch, „Musik ist Gesang", kommt gerade tu dieser Cowpositiou zum vollsten Ausdruck. Hoffentlich gelingt eS Herrn Kruse, daS Ergreifende derselben voll und ganz zur Geltung zu bringen. Als Bravourstück wird uns Herr Kruse dann noch die Polonaise Nr. 2 von WteniawSkt zum Vortrag bringen. — Zur Einleitung wird die Ouvertüre zum Ballet „Anacreon" von Cherubini (com- ponirt 1803) mit ihren mächtigen Klängen ertönen. Große Freude wird sicher mit der Aufführung von BrahmS Daria- tionen für Orchester über ein Haydn'sche» Thema allen Musikfreunden bereitet werden, da diese herrliche Composition zum ersten Mal dahier zu Gehör gebracht wird. Den wirklichen Schluß des ConcerteS bildet die D-dur Sinfonie Nr. 4 von Haydn. Bet der bekannten Gründlichkeit, die Herr Jenner seinen Orchesteraufführungen zu Theil werden läßt, bietet dieses Programm einen Genuß, den sich hoffentlich kein Musikfreund unserer Stadt uud Umgegend entgehen lassen wird. Da die Bahnzüge zur Hin- und Rückfahrt von hier nach Marburg günstig gelegen find, so dürfte sich der Besuch dieses ConcerteS den hiesigen Musikfreunden sehr empfehlen.
•• Gewerbliche Lehranstalten. Die Großherzogliche Cen- tralstelle für btt Gewerbe hat dem Großh. Hauptlehrer Traber die Functtooen eines Visitators der Handwerker- Zeichenschulen, bezw. Abendschulen in Grünberg, Butzbach, Bad Nauheim und Vilbel übertragen.
** vefihwechsel. Restaurateur Max SchnockS au» Düsseldorf, ehemaliger Besitzer de» Rheinschlößchen in Heerdt tu Rh., hat die Besitzung des Herrn Consul Heß an der Lahnstraße für 65,000 Mk. käuflich erworben, und soll dieselbe zu einem modernen VolkS-VergnügungS-Etablissemeut umgewandelt werden. Die Pläne hierzu sind von den Archt- treten Stein und Meyer bereits angeferttgt.
• * Die auf der Chicagoer Weltanssteluug au deutsche Aussteller verliehenen Medaillen und Diplome find
I endlich beim Reichsamt des Innern angekomwn, & 22 Kisten zu je einem Cubikmeter. Deutschland Land, welche» (abgesehen von den Ausstellern ti einigten Staaten) in den Besitz der Medmllro and T $ gelangt ist. JuSgesammt find ans Deutschland 305n entfallen, welche fick auf 2400 einzelne ginant 70 pCt. der deutschen Aussteller find mit einer oder Prämien bedacht worden. JuSgesammt haben 87 W-^n> AuSftrllungSobjecte Prämien erhalten. Bei dem Du- r theiligten Laude, nämlich England, betrug die Sr>a» der Preise nur 53 pCt. der Aussteller. Mit der $tHN1 der Preise und Diplome ist sogleich begonnen wotte-^
• * Die Besucher de» Feldberg» dürfte e» iotere - . erfahren, daß da» alte Feldberghau» 'M* . Ungeheuer) seit dem 1. Mat wieder täglich geön^t $ im Gegensatz zu früheren Jahren von jetzt «b «5 ganzen Winter hindurch in vollem Betriebe bleibr. ***$
• * Gebrauchsmuster Eintragung. Durch sich schließender Schieber an Reguliröfen: Karl Lollar, 10. 4. 96.
* * Der 9. BerbaudStag de» Deutschen BtÜ». u) schlaget Verbandes wird am 14., 15. und 16. )
Berlin adgehalten werden.^ In Aussicht gtoieet, J gemeinschaftliche Besuch der Berliner Gewerbe Alle selbstständigen Seiler und Reepschläger Butina zur Betheiligung hierdurch eingeladeu, und ebenso»^ auch Gäste auS dem AuSlande, wie immer, willko»^, * — Anträge zur Tage» Ordnung find bis spätester, 1. < d. I. au den Schriftführer de» Verbände», V Redacteur Rich. Schoch, Berlin O., Schillings». richten. — Vollständiges Programm und Tagrs-Lr^ wird in dem alleinigen Verbandsorgan „Deutsche Zeitung", Berlin, in der Nummer vom 5. Juni ti| kannt gemacht werden.
** Wegen Raummangels in höheren Wageaklaß, gebrachte Reisende. Der preußische Etseubahnmio^ - bezüglich der Behandlung der wegen Raummangels in Wagenklassen der Eisenbahnen untergebrachten Restett^- Eisenbahn-Directionen neue Anweisungen ertheill. Z:-~ sollen derartige Reisende in der Regel auf den vm einmal eingenommenen Plätzen bis zu der (Station, ar - ihre Fahrkarten lauten, oder wo sie auf einen onbnr übergehen müssen, belassen werden. Zum Umsteigev 2 • ihren Fahrtausweisen entsprechenden niedrigeren kleßa M Freiwerden von Plätzen darin sollen fie nur tinn cnasi werden, wenn die Plätze der höheren Wagevklasin,2 Unterbringen von Reisenden dieser Klassen freigrma^ s müssen, die in höheren Wagenklassen untergebrach:» y souen bei den Mitreisenden der höheren Klasse tmch ti Kleidung oder ihr Benehmen Anstoß erregen, ein u Reisenden der höheren Klasse besondere Berücksichtig», n dienen, wie beispielsweise wegen Krankheit.
Literatur un- Aunst.
— Bergmann, Die »lumenpflege. Elnrr tnw M Erfurter Garttnbauvereins folgend, hat der Verfasser ta rt 20 guten Holzschnitten gezierten Hrstchm eine Anleitung im triy reichen Pflege unserer Pflanzenliebltnge gegeben. Ichtjcho w ausgewählte Arten dienen gewissermaßen als Krundiage hn i practische Belehrung. Der billige Preis von 50 Pt». - Idl nähme von 30 Exemplaren nur 30 Pfg. — empfiehlt das Verthellung durch Gartenbauoereine.
Bei der Redactiou eingegangeue Bücher c
— Die Fsranen in -ee -eilknnde. 6In twrr w Frauenfrage von Dr. med. B. Langer. Bei lag von ,v>dnr kirchen, Wiesbaden. Preis 60 Pfg. Die Schrift vtrbrdM r» gehend und verständlich über die wichtige Frage ter Frauen zum ärztlichen Berus.
— Saure «urkenzett. Verlag von •' ' Wismar. Preis 1.20 Mk Der Inhalt des Buches ist und vielversprechend, daß große Vorsicht anzuwrndm iit. zu verstehen. Einige Zeitungen bezeichnen die Schri't «II 'V. " für die heutige Zeit: andere wiederum als sehr bamoriAit Schrift ist auch in Wirklichkeit: Schauspiel, Trauerspiel, l'uftod Satire, Epo» und Lehrgedicht. ,
Technische Fortschritte.
— PapyrolUhfatzdSde« vo» Otto Kramer bei khemnttz. E«ne Neuerung in der Eonftrurttoo von -'»v* ist die Herstellung warmbaltender, fugmloser und gnäulcklo'n^ böden auS einer besonders präparirten Vapintic'-rr ‘ Papyralithmasse bildet in unverarbeitetem Zustande ein u-a» Pulver, da», mit Wasser angerührt, nach kurzer Zeit ersaw» sich auf jeder beliebigen Unterlage von natürlichem oder .ao« Stein, Cementbelon, Holzboden zu ebener fugenloser breiten und glätten läßt, wobei die Festigkeit des Parurotias^ Abnutzung eine sehr beachtenswerthe ist. Es werten ft* deshalb überall da eignen, wo ein warmhaltrnter wünscht und zugleich alle diejenigen Etgmfchasteu uttlnnfiJ welche die bekannten Gußsußböden, wie Akvhalt. Estrichgvpsbödrn, auszetchnen. Ein weiterer 'ehr drdeul»« theil der Papnrolithmasse ist die angenebme Elasticitäi! u»’g^ dämpfung, sowie die vollkommene Fcuersicherheit der dieselben für Schulen, Krankenhäuser, Fabriken. ' bratn die umfangreichste Verwindung finden könnea. möchte auch fein, daß fich au» Pavyrolith sowohl ftn- farbige Belege mit mosaikartigen Einlagen berst.den tat'» Bordüren, Sockel- und Wandbeketdungen. L-tztrre kc nach Art de» Wandputzes auf dem Mauerwerk >"setr»aer als auch nach Art von Panelen oder t'tncrustafto" «tnem 4 und Walzen gemustert, auch mit farbigem Papr rolttb verziert hergestellt werden. Kurzum, wir haben in dem»» ein vielseitig verwendbare» Material. Vielleicht teer uv gettelene kleine Hcängel dürften bet wetteren neuen Stv"es leicht ,u vermeiden iein
«schliche Anzeige» bet Habt ««V» «»»»»eltsche eiBtiBlt.
9o tte » dtenst HiMmalfahrtkest, M U. M-
Vormittags 9«/i Uhr: Pfarrer De. «reim
3* tef »tUWfMHK«
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schlsffer.


